Entsäuerung

Pascoe Basentabs

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber
René Gräber

Die Pascoe Basentabs werden gerne gegen eine sogenannte Übersäuerung verordnet, bzw. eingenommen.

Ob Sodbrennen, häufige Erkältungen, Gelenkschmerzen oder ganz allgemein Müdigkeit und Erschöpfung – die Folgen einer Übersäuerung des Körpers kann zahlreiche unterschiedliche Folgen nach sich ziehen.

Dies liegt in der großen Bedeutung eines gut funktionierenden Säure-Base-Haushalts begründet; ist dieser in den sauren Bereich verschoben, werden zahlreiche Stoffwechselvorgänge gestört.

Da diese Fakten immer wieder mal wieder auch von “Experten” bezweifelt werden, habe ich in meinem Beitrag “Übersäuerung – Mythen, Fakten und Wahrheiten” ausführlich Stellung genommen.

Dann können Basentabletten einen Ausgleich schaffen, zum Beispiel die Basentabs von Pascoe. Es lohnt sich allerdings, sich vor der Einnahme mit den Inhaltsstoffen der unterschiedlichen Basentabletten auseinanderzusetzen.

Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete

Eine Möglichkeit, Säuren zu neutralisieren, besteht in der Gabe von so genannten Bicarbonaten. Diese sind in den Basentabs von Pascoe enthalten; zusätzlich liefert eine Tagesdosis der Tabletten diverse Mineralstoffe und Spurenelemente (Calcium: 481mg, Natrium: 294mg, Zink: 1,5mg und Magnesium: 182mg).

Während Zink für Haut, Haare, Nägel und ganz allgemein für ein gut funktionierendes Immunsystem wichtig ist, greifen Calcium und Magnesium positiv in den Energiestoffwechsel ein und sind vor allem für die Muskeln und Knochen von Bedeutung.

Klassische Anwendungsgebiete sind neben allgemeiner Müdigkeit und Erschöpfung auch Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Entzündungen, Allergien und Rheuma, sowie diverse Hauterkrankungen. Auch beim Abnehmen können die Tabletten bedingt helfen.

Basentabs: Hilfe beim Abnehmen?

Häufig werden Basentabletten auch als unterstützende Medikation zum Abnehmen angeboten. Tatsächlich kann die Gewichtsreduktion bei einem Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts erschwert sein; so hemmt eine Übersäuerung den Fettabbau, während einseitige Diäten den Stoffwechsel insgesamt verlangsamen und die Übersäuerung sowohl im Bindegewebe als auch im Fettgewebe sogar noch verstärken. Zudem ist zu beachten, dass der Fettstoffwechsel am besten im basischen Bereich funktioniert.

Es lohnt sich also, bei der Gewichtsreduktion zusätzlich auf eine basische Ernährung zu achten. Da diese aus viel Obst und Gemüse, Salat und frischen Kräutern besteht, eignet sich diese Ernährungsform für diese Zwecke ohnehin ausgezeichnet.

Allerdings ist vor einer allzu hohen Erwartungshaltung zu warnen; Basentabletten können unterstützend wirken, aber niemals ein klassisches Programm zur Gewichtsreduktion ersetzen. Hierzu müssen Betroffene nicht nur die Gesamtkalorien im Auge behalten, sondern sollten sich auch sportlich betätigen.

Dosierung

Die allgemeine Tagesdosis bei Erkrankungen, die unter anderem mit einer Übersäuerung des Körpers in Verbindung stehen, beträgt insgesamt 6 bis 9 Tabletten, die auf drei Gaben verteilt werden. Pascoe Basentabs sind zu oder nach den Mahlzeiten einzunehmen; auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist dabei zu achten.

Die Einnahmedauer richtet sich nach der Art der Beschwerden; insgesamt sind die Tabletten jedoch nicht als Langzeitkur gedacht. Vielmehr sollte die Übersäuerung des Körpers auch mit Hilfe einer gesunden Ernährung behandelt werden, so dass die Basentabletten nur für einen ersten Behandlungszeitraum empfohlen werden.

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Nebenwirkungen

Wie der Erfahrung zeigt, kann die Einnahme von Bicarbonaten zu Verdauungsbeschwerden führen; hierzu gehören vor allem Übelkeit, Aufstoßen oder Blähungen.

Erfahrungen

Insgesamt sollten Basentabletten nur relativ kurzfristig zum Einsatz kommen; vielmehr ist es wichtig, die Ursachen der Übersäuerung zu behandeln. Entscheidend ist aber vor allem, dass die zugrundeliegenden Erkrankungen auch mit Hilfe zusätzlicher Therapien, die spezielle auf das Krankheitsbild zugeschnitten sind, behandelt werden.

Außerdem ist vor einer vorschnellen Diagnostik zu warnen; es hat sich daher bewährt, zunächst mit Hilfe von Urin-ph-Teststreifen zu prüfen, ob überhaupt eine Übersäuerung vorliegt. (Diese Methode kann nur ein Indiz sein, eine genaue Untersuchung ist durch die Blut-Titration möglich.)

Zusätzlich hat es sich auch bewährt, bei einer Übersäuerung zusätzlich die Darmgesundheit im Blick zu behalten, die bei einer Verschiebung in den sauren Bereich ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Hier kann es sinnvoll sein, zusätzlich Darmbakterien einzunehmen, um die Darmflora zu stärken.

Liegt eine Übersäuerung des Körpers vor, können die Basentabs von Pascoe helfen, dieser entgegenzuwirken. Die zusätzliche Gabe von Mineralstoffen und Spurenelementen verbessert die Wirkung, und die Dosierung ist so gewählt, dass sie mit klassischen Nahrungsergänzungsmitteln durchaus mithalten kann.

Allerdings liegen als puffernde Komponenten Bicarbonate vor, die, nachdem sie im Magen abgebaut werden, zu Verdauungsbeschwerden führen können. Vor allem aber entsteht im Darm durch weiteren Abbau giftiges Ammoniak, und aufgrund der zu starken Verschiebung in den basischen Bereich können Krankheitserreger schneller in den Darm eindringen, da die natürlichen Milchsäurebakterien ein Milieu mit einem gewissen Säureanteil benötigen.

Wer hier auf Nummer sicher gehen und vor allem lästige Nebenwirkungen vermeiden möchte, sollte daher zu einem Produkt greifen, dass keine Bicarbonate, sondern Citrate enthält.

Weitere Basenmittel über die ich berichtet habe: Amaiva Qick Basic – Basica – Basocaps – Basosyx – Dr. Jacobs Basenpulver – Minerot Basenpulver – Reabsit  – Jentschura Basenbad

Beitragsbild: 123rf.com – kerdkanno

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