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Hausstauballergie: Ursachen, Symptome, Therapien

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Hausstauballergie zählt mit zu den häufigsten Allergien. Nahezu fünf Millionen Menschen leiden an den allergischen Reaktionen, die durch den Kot der Hausstaubmilbe verursacht werden. Die Allergie kann das gesamte Jahr über bestehen bleiben, meist ist die Symptomatik besonders in den Wintermonaten verstärkt.

Die Hausstauballergie stellt dabei eine Überempfindlichkeitsreaktion des menschlichen Körpers auf bestimmte Eiweiße im Milbenkot dar. Dieser zerfällt in mikroskopisch kleine Teilchen, verbindet sich mit dem gewöhnlichen Staub und kann so über die Atemluft aufgenommen werden.

Hausstaubmilben werden der Gattung Spinnentiere zugeordnet. Mit einer Größe von ca. 0,1 bis 0,5 mm sind sie mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Die Milben ernähren sich von menschlichen und tierischen Hautschuppen, die sie besonders in allen Wohngegenständen finden, die einen Anteil Stoff aufweisen, wie z.B. Teppiche, Polstermöbel, Betten, Matratzen, Kissen und Gardinen. Dabei stellt der tägliche Verlust von um die 1,5 Gramm Hautschuppen pro Tag einen physiologischen Prozess dar, der den Tagesbedarf einer Milbe genau deckt.

Die Milbe selbst stellt für den Organismus kein Problem dar und weist in keinster Weise auf hygienische Missstände hin, ihr Vorkommen ist natürlich. Die allergische Reaktion wird durch den Kot und durch abgestorbene, zerfallene Milbenkörper ausgelöst. Diese Allergene bewirken bei bestehender Sensibilisierung eine sofortige Auslösung (= Allergie Typ I, Soforttyp).

Bedingt durch die Vorliebe der Milben für feucht-warme Bereiche, besonders mit Temperaturen um 25 Grad Celsius, finden sich Milben in erhöhter Konzentration z.B. im Bett. Im Durchschnitt finden sich ca. 4.000 Milben pro Gramm Hausstaub. Diese Zahl ist in den kalten Monaten durch Heizungswärme noch erhöht, so dass die ausgelösten Symptome hier verstärkt auftreten können.

Die Klinik zeigt typische Symptome, u.a. tränende und juckende Augen, eine laufende Nase, häufiges Niesen, Husten und Kratzen im Hals. Daneben kann die Haut gerötete und geschwollene Areale aufweisen. Bei bereits vorgeschädigter Haut können durch den eindringenden Milbenkot Ekzeme (entzündliche Hautveränderungen) entstehen. Als gesteigerte Reaktionen können asthmatische Anfälle und akute Atemnot auftreten.

Die Hausstauballergie besteht nach erfolgter Sensibilisierung das gesamte Leben. Die Symptomatik kann aber durch Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) und eine Reduzierung der Allergene (z.B. Holzfußboden statt Teppich) gemildert werden.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert


   
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