„Heilsames Fasten“ – Gefährlich oder Gesund?

„Heilsames Fasten“ – da gibt es ja mittlerweile auch ein Buch mit diesem Titel – aber darum geht es hier eigentlich nicht. Wohl aber darum, ob Fasten heilsam sein kann, was natürlich sofort die Frage impliziert, ob es auch gefährlich sein kann?

Und (auch eigentlich) habe ich schon genug zu diesem Thema geschrieben – dazu auch gleich mehr. Aber anscheinend weigern sich einige Experten-Herrschaften dies (immer noch nicht) zur Kenntnis zu nehmen.

Denn das Fasten ist bei der Schulmedizin und seinen Gönnern so umstritten wie die berühmt-berüchtigten Schlacken und die Übersäuerung.

Vor sieben Jahren veröffentlichte ich diesen Beitrag: Ist Fasten gefährlich? Hier nahm ich Stellung zu einer Pressemitteilung von Sven David Müller (vormals Müller-Nothmann), der sich hier besonders weit aus dem Fenster zu lehnen wagte. Zentrale Aussage der Pressemitteilung: „Jedes Jahr stehen viele Todesfälle im Frühjahr im Zusammenhang mit Fasten“ (man beachte die Präzision der Angabe zu der Zahl der Todesfälle, die an Unwissenschaftlichkeit kaum zu überbieten ist und sich durch den weiteren Text wie ein Krebsgeschwür hindurchzieht). Eine weitere Unterstellung in dieser Mitteilung bezog sich auf das Immunsystem: „Fasten reduziert die Abwehrkraft des Organismus und Infektionskrankheiten finden in Fastenden leichte Opfer.

Spätestens hier fallen Autor und seine Mitteilung gänzlich aus dem Fenster und schlagen hart auf dem Boden der Realität auf. Denn für den Wahrheitsgehalt dieser Aussage gibt es:

1. keine evidenzbasierten Studien (die sonst immer so vehement gefordert werden, wenn naturheilkundliche Verfahren verhandelt werden) und

2. gibt es mehr als genug naturwissenschaftliche Arbeiten (sind die evidenzbasiert?) dazu, die das genaue Gegenteil beobachtet haben. Um welche Arbeiten es sich handelt, das habe ich auch bereits in einigen Artikeln beschrieben:

Neues gegen die Anti-Fasten-ist-gefährlich-Front

Eine weitere Passage der Nothmann´schen Pressemitteilung formulierte es ja so:

Eine ernsthafte wissenschaftliche Auseinandersetzung gibt es nicht. Aber Fasten ist ein Millionenmarkt. Bezeichnend ist, dass noch nicht einmal Fastenkliniken in seriösen, international anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschriften publizierte Studien vorweisen können.

Was jetzt folgt, ist zugegebenermaßen zeitlich gesehen etwas unschlüssig. Denn eine neue Studie, von der man vor sieben Jahren noch nichts wissen konnte, zeigt:

1. eine „ernsthafte wissenschaftliche Auseinandersetzung“ mit gerade diesem Thema,

2. kommt von einem „seriösen, international anerkannten wissenschaftlichen“ Institut – der Yale Universität, und gibt

3. Grund zu der Vermutung, dass man sich nicht erst seit letzter Woche mit diesem Thema beschäftigt hat.

Laut Wikipedia zählt die Yale Universität zu den renommiertesten in der Welt. Und die Forscher dieser Universität haben „merkwürdige“ Dinge beim Fasten beobachtet, die allen Müllern und Nothmännern die Sprache verschlagen sollte: The ketone metabolite ?-hydroxybutyrate blocks NLRP3 inflammasome–mediated inflammatory disease.

3-Hydroxybutansäure, auch 3-Hydroxybuttersäure genannt, ist einer von drei Ketokörpern (auch: Ketonkörper), die beim Stoffwechsel bei Mensch und Tier anfallen. Diese Ketokörper werden vermehrt produziert, wenn eine Hungersituation im Organismus vorliegt, sei es durch Fasten, Kalorienrestriktion oder eine kohlenhydratarme Ernährung. Bei Diabetikern findet man in der Regel erhöhte Konzentrationen an Ketokörpern, da hier eine mangelnde Fähigkeit zur Verwertung von Glukose vorliegt, was aus Sicht des Stoffwechsels einer „kohlenhydratarmen Ernährung“ gleichkommt. Ketokörper sind, ähnlich wie Glukose, Substanzen, die der Organismus zur Energiegewinnung benutzen kann.

Aber wie es aussieht, können Ketokörper mehr als nur „Abfallprodukt“ des Stoffwechsels sein oder „Ersatzbrennstoff“ für einen hungernden Stoffwechsel. Denn die Yale-Forscher fanden heraus, dass die 3-Hydroxybutansäure, kurz BHB genannt, auf direktem Wege NLRP3 blockiert. NLRP3 ist ein Gen, das ein Protein kodiert, das Cryopyrin oder NALP3 (NACHT, LRR and PYD domains-containing protein 3) genannt wird. NALP3 wiederum ist ein Inflammasom. Dies ist ein Proteinkomplex, der sich im Zytosol von Makrophagen befindet und durch spezifische Reize aktiviert wird, zum Beispiel Bakterien, Aluminium, Asbest und so weiter. Eine Aktivierung von NALP3 führt weiter zu einer Sekretion von Il-1-beta, einem Entzündungen induzierenden Zytokin, seitens der Makrophagen. Damit zählen Inflammasome zu dem unspezifischen Teil des Immunsystems.

Inzwischen werden eine Reihe von Erkrankungen mit einer chronischen Entzündung in Zusammenhang gebracht, wie zum Beispiel Morbus Alzheimer, Diabetes Typ-2, Atherosklerose, Autoimmunerkrankungen und so weiter. Und immer wieder tauchen in diesem Zusammenhang auch diese Inflammasome auf, was die Wahrscheinlichkeit dieser Hypothese immer größer werden lässt und die der schulmedizinischen Plaques bei Alzheimer zum Beispiel immer geringer.

Ein Organismus, der durch eine mehr oder weniger ausgeprägte Kalorienrestriktion geht, wird in dem entsprechenden Maße auch vermehrt Ketokörper und vor allem BHB bilden. Und weil BHB „das Übel an der Wurzel angreift“ = das Gen für die Produktion des Inflammasoms NALP3 stilllegt, kommt es zu einer Eindämmung oder einem Ausbleiben von Entzündungen.

Dr. Dixit, der Leiter des Teams, sagte, dass man schon seit Längerem weiß, dass Fasten und Kalorienrestriktion zu einer Reduktion von entzündlichen Prozessen im Organismus führt. Allerdings war immer unklar, warum und wie das Immunsystem sich an das verringerte Angebot von Glukose anpasst und ob dies zu einer „Auseinandersetzung“ mit den Metaboliten der sich einstellenden Fettoxidierung führt. Daher untersuchten Dr. Dixit und sein Team menschliche Zellen und Zellen von Mäusen, speziell Makrophagen, die ein entscheidender Schlüssel bei der Entstehung von Entzündungsreaktionen sind.

In der Praxis sah dies so aus, dass Mäusen, die eine chronische Entzündung durch aktiviertes NALP3 hatten, mit BHB „behandelt“ wurden, mit dem Erfolg, dass die Entzündungsreaktionen signifikant zurückgingen. Andere Mäuse wurden nicht mit BHB behandelt, sondern „auf Diät gesetzt“. Genauer gesagt bekamen diese Mäuse eine ketogene Diät. Ergebnis: Erhöhte Konzentrationen an BHB im Blut und ein deutliches Absinken der Entzündungswerte.

Fazit der Autoren: Die Bildung des endogenen Metabolits BHB beruht auf einer Kalorienrestriktion wie Fasten, kohlenhydratarmen Kost oder auch intensives Training (hier ist der Kalorienverbrauch signifikant höher als das Angebot und stellt somit für den Organismus eine relative Kalorienrestriktion dar). Es kommt dadurch zu einer Hemmung des NLRP3 induzierten Inflammasoms und schlussendlich zu einer Verringerung beziehungsweise Ausbleiben von entzündlichen Prozessen.

Mein Fazit

Entzündungen werden in der Schulmedizin oft und gerne mit COX-2-Hemmern behandelt. Diese Form der Entzündungsbehandlung kann, laut Wikipedia, Folgendes mit sich bringen: „Die häufigsten genannten Nebenwirkungen sind: Infektion der oberen Atemwege, Durchfall, Dyspepsie, Oberbauchbeschwerden, Kopfschmerzen. Periphere Ödeme, Erhöhung des Blutdrucks treten bei COX-2-selektiven nichtsteroidalen Antiphlogistika genauso häufig wie bei herkömmlichen NSAR auf.

Der tödlichste aller COX-2-Hemmer war das berüchtigte Vioxx. Andere COX-2-Hemmer wurden erst gar nicht zugelassen oder verschwanden wie Vioxx sang- und klanglos vom Markt. Der Grund war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht eine zu gute Verträglichkeit. Vielmehr traf das zu, was Müller-Nothmann vom Fasten behauptete: Jedes Jahr viele Todesfälle im Zusammenhang mit den COX-2-Hemmern.

Bei solchen Ergebnissen zum Fasten hier und zu den medikamentösen Fehlschlägen auf schulmedizinischer Seite kann ich nur noch vermuten, dass Abhandlungen, wie die von Herrn Müller-Nothmann, nichts anderes sind als entweder pure Ahnungslosigkeit und/oder gelebte schulmedizinische Ideologie vom allmächtigen Pharmaland oder aber gezielte Irreführung der Betroffenen und die, die es noch werden sollen.

Datum: Montag, 15. Juni 2015
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21 Kommentare

  1. Gabriele Marie-Luise
    Mittwoch, 17. Juni 2015 16:34
    1

    Ich finde ihre Seiten immer sehr aufschlussreich und wichtig, dass die Menschen auch auf Naturmedizin hingewiesen werden! Ein super Verfahren ist auch die Physikalische Gefäß Therapie nach Bemer, vielleicht ist das auch mal einen Beitrag Wert, denn die Mikrozirkulation ist eines der bedeutendsten Themen! LG

    Antwort René Gräber:
    Von der Bemer Therapie habe ich schon gehört, kann aber nicht viel dazu sagen. Die Mikrozirkulation ist ein wichtiges Thema, denn was nicht ordentlich durchblutet wird…
    Ein wenig mehr in meinen Beiträgen:
    http://www.naturheilt.com/Inhalt/Blutzirk.micro.htm oder auch
    http://www.yamedo.de/blog/neuentdeckte-krebsursache-sauerstoffmangel-in-zellen/

  2. 2

    mit Heilfasten habe ich die Sehnenscheidenentzuendung zuerst im rechten und ein Jahr spaeter auch im linken Arm problemlos weggebracht, ohne ein einziges Medikament zu nehmen. Die Entzuendung im rechten Arm war so stark, dass ich niemandem mehr die Hand geben wollte…. uebrigens habe damals den ganzen Tag am Computer gearbeitet!! Kann Fasten nur empfehlen !!
    Edith

  3. 3

    Kann aus eigener Erfahrung sagen: hatte am Bein eine Stelle, rundherum wo die Haut rot und mit Wasser unterlaufen war. Oft offen und Wund. Nach 2 1/2 wöchigem Fasten so gut wie weg und nix half sonst. Keine Salbe, nur Linola Fett half etwas und mein Asthmamittel habe ich auch schon länger nicht benötigt, so viel dazu.

  4. 4

    Besten dank, Ihre Informationen sind fur uns sehr wichtig Herr Gräber!

    Antwort René Gräber:
    Ich danke ganz herzlich für das Vertrauen!!

  5. 5

    Ich schließe mich Josef an, vielen Dank für die Infos 🙂

  6. 6

    habe mach Ostern 7 Tage Saftfasten in 4er Gruppe mit Heilpraktikerin durchgeführt, war einfach super, Energie ohne Ende kann es jedem empfehlen 2x pro Jahr zu machen.
    2016 werde ich 2 Wochen ausprobieren.
    Gerd

  7. 7

    Ich mache seit Anfang dieses Jahres intermittierendes Heilfasten. Mo/Mi/Fr verzichte ich auf jede feste Nahrung und nehme nur etwas verdünntens Frucht- oder Gemüsesaft oder etwas klare Gemüsebrühe und jede Menge Wasser zu mir. Der Erfolg war/ist durchschlagend! Alle meine Wechselbeschwerden haben sich erledigt, und die anderen kleinen Wehwehchen (Knieschmerzen, Schulterverspannungen, Kreuzschmerzen…) werden immer weniger. Mit jedem weiteren Fasttag merke ich wie der Körper eine „Baustelle“ nach der anderen bearbeitet. Und mein Imunsystem ist so gut wie schon lange nicht!!

    Antwort René Gräber:
    Ganz ausgezeichnet! Viele Erfolg weiterhin damit! Zum Intermittierenden Fasten mehr in meinem Beitrag: http://www.gesund-heilfasten.de/Intermittierendes-Fasten.html

  8. 8

    Moin. Ich habe beim spiegel meinen kommentar zum fasten abgekürzt und humorvoll abgegeben. Ich bekomme ihre Newsletter. Zum glück fand ich sie bei google wegen übersäuerung. Und ich fand dr. schüssler. Damit unterstütze ich die organe beim entschlacken. Dass dabei die blutwerte schlecht sind ist eine logik der chemie. Aber selbst ein chemiker denkt bei körperlichen beschwerden nicht an naturgesetze. Er geht zum arzt und vertraut ihm wie wir alle die noch nicht wach sind. Der arzt hält auf dass er lebe zwischen leben und tot dich in der schwebe. Seit ich faste schwebe ich zwischen top oder flop der erstverschlimmerungen. So wie wir beim stopfen nach sauerstoff ringen und die buxe kneift geht die qual nun ERLÖSEND andersrum. So quält man sich doppelt. Einmal weil es schmeckt und man es gar nicht braucht. Dann weil man es im reservetank fett hat und dieses wieder loswerden will oder beim fasten zum glück los wird. Fasten dient zur heilung. Fett verbrennen und abnehmen ist eine angenehme begleiterscheinung. Erstverschlimmetungen sollten zum weitermachen motivieren und sie sind oft nach kurzer qual verschwunden. Auch dabei unterstützt uns die NATUR schüsslers und gottes. Der körper schafft alles wenn wir ihm alle waffen zur verfügung stellen. Wer kann schon einen ungewollten krieg gewinnen, wenn er keine waffen zur gegenwehr hat? Alles muss raus, steht zu oft an den schaufenstern. Dieses schild sollte jeder mensch um den hals tragen und dementsprechend handeln. Und sich dann immer gesund ernähren. Ohne Speisesalz, Fertiggerichte, viel fleisch, vor allem mariniertem. Im jedem steckt ein kochprofi gesunder gewürze. Er muss sie nur TEURER kaufen. Warum teuter…
    Weil sie gesund sind. Alles was gesund ist, ist teurer. Warum… mir doch egal… ich will gesund sein. Eure nahrungsmittel sollen eure medikamente
    sein. Fragt herrn gräber was gut ist und schlagt der schulmedizin ein schnippchen. Ich kanns nicht mehr ertragen. Die mär der schulmedizin. Gruppe macht stark. In diesem sinne lasst uns auferstehen und uns selber heilen. Gesundheit ist das grösste gut. Hilf dir selbst. Sonst hilft dir keiner. Herr gräber schenkt uns, wie dr.schüssler, sein wissen. Nehmt es an. Euer dok gibt euch blockierende pillen die euch noch saurer machen. Wir sind sauer genug. Lutscht zitronen. Denn sauer macht basisch und lustig. Ich wünsche allen gute besserung und heilung. A. J.

    Antwort René Gräber:

    Vielen Dank an Andy und auch an alle Leserinnen und Leser! Danke für das Vertrauen!
    Aus Gründen der „Verantwortung“ muss ich natürlich bei diesem Appell von Andy auf die Nutzungsbedingungen dieser Webseite verwiesen: http://www.gesund-heilfasten.de/Nutzungshinweise.html — Also bitte erst einmal mit dem Arzt oder Heilpraktiker vor Ort sprechen, bevor man Medikamente etc. absetzt.

  9. 9

    Etwas vergass ich. Ich führe eine langfristige Basenfastenkur durch. Ich esse viel Gemüse und Fleisch nur unbehandelt frisch als Einlage. Brauche etwas Festes. Kornbrötchen. Apfelessig nicht erhitzt naturtrüb. Kaiser Natron das Wundermittel und vergessene Hausmittel seit es Medikamente gibt. Billig und in jedem teuren basenpulver. Zur Unterstützung.
    The end. A. J.

    Antwort René Gräber:
    Einige Anmerkungen von mir:
    Zum Basenfasten: http://www.gesund-heilfasten.de/basenfasten.html
    Basenpulver: http://www.gesund-heilfasten.de/basenpulver.html

  10. 10

    Hallo, an alle, die das Fasten entdeckt haben. Ich bin 73 Jahre, Diabetiker mit allen „Geschwistern des Diabetes“, wie Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, Fettleber, Übergewicht usw.
    Meine Physiotherapheutin und auch mein Homöopath haben mir zum Heilfasten geraten und mich hervorragend unterstützt. Nach 4 Wochen fasten spritze ich nicht mehr, habe 15 kg abgenommen und alle Begleiterscheinungen des Diabaetes sind weg. Ich lebe jetzt auch vegetarisch, versuche mich an veganem Essen und fühle mich ganz toll.
    Bei Fragen meldet euch bitte, ich bin so euphorisch, daß ich es jedem erklären möchte. Viel haben mir auch die Bücher von Alix geholfen. Er erklärt alles sehr gut für „normale“ Menschen, nicht nur das Heilfasten.

  11. 11

    Zweimal habe ich eine Fastenkur (Schrothkur) gemacht und danach war meine Rosacea Erkrankung zum Stillstand gekommen. In diesem Jahr konnte ich die Schwitzpackung nicht ertragen und habe nur die Schrothkost gegessen. Danach brach die Krankheit wieder aus. Kann es sein, dass die Kost Schlacken ohne die Schwitzkur nicht entsorgen konnte?

    Antwort René Gräber:
    Ja, genau das könnte der Fall sein… „Könnte“, „muss“ nicht 😉

  12. 12

    Hi franzis. Das ist gut möglich. Das organ haut ist das gröste. Und da geht am meisten säure raus. Basenbäder wirken wunder. Und machen jung und knackig… Ich gehe täglich rein. Sucht nach heilung. Haut wie ein kinderpo hab ich schon. Schüssler nr.4 dient zur unterstützung der nieren und leitet säuren und medikamentengifte aus. Wenn du es einnimmst musst du oft wasser lassen und das macht freude. Weil es ein zeichen ist dass da ne menge gutes in dir vorgeht. Basenbad gibts bei dm günstig. Lg

  13. 13

    Lieber herr graeber. Eine entschuldigung meinerseits ist angebracht. Ich hatte die nutzungsbedingungen nicht gelesen. Aus erfahrung des eigenen körpers und der HEILUNG stehe ich der schulmedizin immer skeptischer gegenüber. Zur eigenen sicherheit sollte jeder natürlich nur in absprache mit seinem therapeuten handeln. Aber die eigene disziplin gehört dazu. So ist jeder in der lage was für seine gesundheit zu tun.
    Schön dass es sie gibt.
    MfG Andy

  14. 14

    Ich habe eine 6-wöchige Breuss – Fastenkur hinter mir (wegen Krebs) – mit immensem Erfolg; massive Gewichtsreduktion, 3-4 Stunden weniger Schlafbedürfnis; Energie für Frühsport; massive Entsäuerung; viel weniger Essbedürfnis. Und die Tumore sind Geschichte!
    Außerdem bessere Konzentration; weißen Zucker und Auszugsmehle mag ich überhaupt nicht mehr.
    Habe jetzt wöchentlich einen oder zwei Fasttage!

  15. 15

    Macht immer wieder spass hier zu schnüffeln. Gibt power gesund in massen zu leben. Das leben und man selber wird immer interessanter. Gutes gelingen und durchaltevermögen wünsche ich allen.

  16. 16

    So gute Kommentare hier, bin beeindruckt!

    Detlef von Kommentar 14: bitte kontakte mich über brunheim.maria@gmail.com. Ich halte schon lange Ausschau nach jemandem, der die 6-wöchige Breuss-Kur erlebt hat und möchte mich mit Ihnen dazu austauschen.

    Oder René: darfst du mir die Kontaktadresse von Detlef geben? Fragst du ihn bitte und mailst sie mir bzw. gibst ihm meine Emailadresse? Danke.

    Ich kann nämlich nicht wissen ob er meinen Kommentar hier überhaupt liest.

  17. 17

    S.g.Herr Gräbner!
    Ich orientiere mich immer an Ihren Informationen und habe meine Ernährung und Gewohnheiten dank Ihnen in vielen Bereichen umgestellt.
    Ich weiß nicht wie Sie zu dem Thema Aderlass stehen. Ich habe schon einige hinter mir. Nun möchte ich eine Fastenwoche machen und gerne von Ihnen wissen, ob für den Körper ein Aderlass n.Hildegard unmittelbar vor der Fastenkur ideal ist oder nachher.

  18. 18

    Sehr geehrter Herr Gräbner,
    Danke für den aufschlussreichen Artikel.Ich bin seit 30 Jahren Fastenärztin(Mayr Kur) und ich kann die antientzündliche Wirkung des Fastens nur bestätigen.
    MfG

  19. 19

    Zu Kommentar 18 von A.Perez: ich habe vor 30 Jahren eine erste 6-wöchige Mayr-Kur gemacht, unterstützt vom HP mit Darmmassage. Diese Kur hat mir super gut getan.
    Ein Jahr später fing ich wieder eine Mayr-Kur an und merkte bereits in der ersten Woche, dass sie mir irgendwie nicht bekommt. Ich konnte sie nicht länger durchhalten und hab es aufgegeben. Später, nach langer Suche auf dem Weg zu eigenverantwortlicher Gesundheit, stellte sich heraus dass ich Weizen nicht vertrage und dass ich allergisch gegen Milcheiweiß bin. Das war die Erklärung für all meine hartnäckigen Verschleimungen und Entzündungen in Kindheit und Jugend und auch dafür, dass die 2. Mayr-Kur (getrocknete Weißmehlbrötchen plus gut gekaute Milch, zur Darmreinigung Bittersalz jeden Morgen)mir IRGENDWIE nicht mehr gut getan hat. Bei der ersten Mayrkur war ich so krank dass mein Körper anscheinend froh war um JEDE Art der Entschlackung.
    Das Bittersalztrinken ist mir aus verschiedenen Gründen unsympathisch geworden. Ich habe herausgefunden, dass Schwalltrinken am Morgen (1 Liter warmes Wasser zügig hintereinander) denselben Effekt hat wie Bittersalzlösung. Das hat mich sehr erleichtert und ich praktiziere das Schwalltrinken seit 30 Jahren jeden Morgen. Ich bin mit 62 gesund und fit.
    Natürlich nicht nur wegen des Schwalltrinkens! Ich habe sehr viel geändert in meiner Ernährung und mich eingehend für meine seelischen Knoten und Schattenseiten interessiert. Das ist ein wesentlicher Faktor bei Krebs und vielen anderen gesundheitlichen Störungen.

  20. 20

    Selten habe ich soetwas erholsames, befreiendes für Leib Geist und Seele erlebt, als das Heilfasten. Es ist wie ein brechen mit den oft auch schlechten Gewohnheiten des Alltags und ein neues, frisches und frohes Beginnen.

    Dieses Jahr hielt ich 10 Vollfastentage und ich fühlte mich super. Ich kann nur Bestätigen was oben geschrieben wird. Seit Monaten hatte ich zum Teil starke Schmerzen in beiden Knien. Die Linderung stellte sich sofort ein und am ende der Fastentage waren die Schmerzen verschwunden!!! Ich kanns mir nicht erklären, aber so ist. es.

    Herzl. Dank an Herrn Gräber für die tolle Anleitung.

    Matthias

  21. 21

    Stevia ist inzwischen ganz offiziell auch in Deutschland als Alternative zum Zucker zugelassen. Bitte in dem entspr. Artikel streichen oder korrigieren.
    Herzlichen Gruß

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