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"Zucker ist Gift" - Die Zuckerknacker-Diät

Aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Zuckerknackerdiät gehört zu den low-carb Diäten und sog. Stoffwechseldiät. Das Prinzip ist einfach: Zucker ist Gift.

Bei der aus der USA stammenden Zuckerknacker-Diät, die seit 1999 in Deutschland bekannt ist und angewendet wird, handelt es sich um eine stoffwechselbasierte Methode des Abnehmens, die davon ausgeht, dass bestimmte Kohlenhydrate und insbesondere Zucker ein Ansteigen des Insulinspiegels bewirken.

Für den Ernährungsstoffwechsel ist Insulin das wichtigste Hormon, weil es die Körperzellen mit Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten versorgt. Zu hohe Insulinwerte sind allerdings dafür verantwortlich, dass auch der Wert der Blutfette Cholesterin und Triglycerid in die Höhe steigt und das wiederum hemmt den Fettabbau.

Welche Lebensmittel während der Zuckerknacker-Diät zu sich genommen werden dürfen, hängt vom sogenannten glykämischen Index ab, der angibt, wie hoch der Insulinwert nach dem Verzehr eines Produkts steigt.

Mais, Karotten, Kartoffeln, Weizenmehlprodukte und zuckerhaltige Produkte müssen demnach gemieden werden, Vollkornprodukte, Obst wie Beeren, Kirschen, Kiwis, Äpfel oder Mango, Gemüse und Kohlsorten hingegen dürfen ohne Einschränkung verzehrt werden. Allerdings werden täglich fünf Mahlzeiten empfohlen und nach 20 Uhr sollte gar nichts mehr gegessen werden.

Der Vorteil der Zuckerknacker-Diät liegt darin, dass keine weiteren einschränkende Regeln zu befolgen sind, es müssen keine Kalorien gezählt und es muss auch nicht explizit darauf geachtet werden, dass man sich fettarm ernährt.

Letzteres ist für viele Wissenschaftler der hauptsächliche Kritikpunkt dieser Diät, da die meisten immer noch das Fett als Ursache für ungewünschte Pölsterchen am Bauch, Po und an den Beinen sehen.

Außerdem hängt das Ansteigen des Insulinspiegels durch den Verzehr eines bestimmten Lebensmittels auch davon ab, wie viele Ballaststoffe und Fette mit eingenommen werden. Der glykämische Index ist also nicht exakt bestimmbar.

Mehr zum Thema auch im Beitrag: Zuckersucht.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert



   
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