Studie zum Heilfasten zeigt deutliche Verbesserungen von Stoffwechsel, Gewicht und Cholesterin

Fasten ist keine Mode. Es ist auch kein spirituelles Accessoire für Wohlstandsgesellschaften. Fasten ist ein biologisches Urprogramm. Der menschliche Stoffwechsel ist darauf ausgelegt, Phasen des Mangels nicht nur zu überstehen, sondern daraus Kraft zu schöpfen. Und genau hier beginnt das Problem der modernen Medizin: Was nicht in Tablettenform passt, gilt als verdächtig.

Während das Heilfasten seit Jahrzehnten in der Naturheilkunde erfolgreich eingesetzt wird, tut sich die Schulmedizin noch immer schwer damit, diesen Ansatz ernsthaft einzuordnen. Zu wenig standardisierbar, zu wenig kontrollierbar – und vor allem: zu unbequem für ein System, das Symptome verwaltet, statt Regulationsprozesse zu fördern.

Umso interessanter sind Studien, die nicht theoretisieren, sondern messen. Eine Untersuchung der Universität Mainz hat genau das getan: Sie hat untersucht, wie sich eine fünftägige Fastenwanderwoche mit moderater körperlicher Belastung konkret auf den menschlichen Organismus auswirkt. Die Ergebnisse sind eindeutig – und sie sprechen eine Sprache, die auch jenseits ideologischer Gräben verstanden werden sollte.

Eine kürzlich an der Uni Mainz durchgeführte Studie über die „Auswirkungen des Typ-Fastens in Verbindung mit körperlicher Belastung auf den menschlichen Organismus“, bei welcher zwölf Probanden im Rahmen fünftägigen Typ-Fastenwanderwoche beobachtet wurden, gibt Aufschluss über die Veränderung des Stoffwechsels.

Dabei waren die Teilnehmer gehalten, den strikten Fastenplan, welcher maximal 600 kcal und mindestens drei Liter Flüssigkeit je Tag vorsah, sowie die Wander- und Gymnastikübungen, die mit rund drei Stunden pro Tag und einem durchschnittlichen Kalorienverbrauch von rund 375 kcal angesetzt waren, einzuhalten. Von allen Probanden wurden sowohl vor als auch bis zu vier Wochen nach dem Fastenwandern die relevanten Werte ermittelt.

Der Vergleich der erfassten Daten zeigte deutliche die positiven Auswirkungen des Fastens. Bei allen Teilnehmern konnten verbesserte Eiweiß- und Gesamtcholesterinwerte festgestellt werden.

Ebenso zeigten Harnsäure- und Harnstoffwerte, Glukose und Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Natrium eine deutliche positive Entwicklung. Auch der BMI, der Body-Mass-Index, verringerte sich bei allen Teilnehmern, um teilweise bis zu 1,4 Punkte. Das Fasten führte weiterhin zu einer deutlichen Reduktion des Körperfettanteils sowie des Körpergewichtes, welches bei einem Probanden um bis zu 4,6 kg reduziert werden konnte.

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Regelmäßiges Fasten – Warum Mormonen seltener an Herzkrankheiten sterben

Fasten ist die wohl älteste Form der Selbstheilung, denn Fasten wurde bereits vor mehreren Jahrhunderten mit religiösem Hintergrund durchgeführt.

Das Fasten verfolgt zwei primäre Ziele: diese bestehen aus der Entschlackung des Körpers und der Herstellung einer guten Gesundheit; hierbei wird der Körper von unerwünschten Stoffen befreit.

Ein angenehmer Nebeneffekt des Fastens besteht in der Tatsache, dass die betreffende Person an Körpergewicht verlieren.Der Effekt des Abnehmens ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass während des Fastens der Körper auf den sog. Fastenstoffwechsel umstellt.

Studien belegen die Wirkung des Fastens

Auch die Religionsgemeinschaft der Mormonen praktiziert das Fasten, laut aktueller wissenschaftlicher Studien bewirkt das Fasten eine Risikominderung von koronaren Herzerkrankungen.

Die überwiegend in dem amerikanischen Bundesstaat Utah angesiedelte Religion, beinhaltet unter anderem auch ein Tabakverbot. Die wissenschaftliche Studie wurde an 4629 Männer und Frauen belegt, Grundlage war die Durchführung einer Koronarangiographie. Das Ergebnis der Untersuchung sagt aus, dass 66 Prozent der US-Bürger eine auffällige Verengung der Herzkranzgefäße besitzen, bei Mormonen war diese Rate um 5 % gemindert.

Der positive Effekt des Fastens nimmt großen Einfluss, in diesem Zusammenhang ist jedoch auch das religiöse Rauchverbot wichtig. Das Fasten hatte laut der Studie äußerst positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Herzens – Alkohol, Tee und Kaffee besitzen hingegen keine Auswirkungen.

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