Regelmäßiges Fasten – Warum Mormonen seltener an Herzkrankheiten sterben

Fasten ist die wohl älteste Form der Selbstheilung, denn Fasten wurde bereits vor mehreren Jahrhunderten mit religiösem Hintergrund durchgeführt.

Das Fasten verfolgt zwei primäre Ziele: diese bestehen aus der Entschlackung des Körpers und der Herstellung einer guten Gesundheit; hierbei wird der Körper von unerwünschten Stoffen befreit.

Ein angenehmer Nebeneffekt des Fastens besteht in der Tatsache, dass die betreffende Person an Körpergewicht verliert. Der Effekt des Abnehmens ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass während des Fastens der Körper auf den sog. Fastenstoffwechsel umstellt.

Studien belegen die Wirkung des Fastens

Auch die Religionsgemeinschaft der Mormonen praktiziert das Fasten, laut aktueller wissenschaftlicher Studien bewirkt das Fasten eine Risikominderung von koronaren Herzerkrankungen.

Die überwiegend in dem amerikanischen Bundesstaat Utah angesiedelte Religion, beinhaltet unter anderem auch ein Tabakverbot. Die wissenschaftliche Studie wurde an 4629 Männer und Frauen belegt, Grundlage war die Durchführung einer Koronarangiographie. Das Ergebnis der Untersuchung sagt aus, dass 66 Prozent der US-Bürger eine auffällige Verengung der Herzkranzgefäße besitzen, bei Mormonen war diese Rate um 5 % gemindert.

Der positive Effekt des Fastens nimmt großen Einfluss, in diesem Zusammenhang ist jedoch auch das religiöse Rauchverbot wichtig. Das Fasten hatte laut der Studie äußerst positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Herzens – Alkohol, Tee und Kaffee besitzen hingegen keine Auswirkungen.

René Gräber

René Gräber

Ich brauche ihre Hilfe! Ihre Hilfe für die Naturheilkunde und eine menschliche Medizin! Dieser Blog ist vollkommen unabhängig, überparteilich und kostenfrei (keine Paywall). Ich (René Gräber) investiere allerdings viel Zeit, Geld und Arbeit, um ihnen Beiträge jenseits des "Medizin-Mainstreams" anbieten zu können. Ich freue mich daher über jede Unterstützung! Helfen Sie bitte mit! Setzen Sie zum Beispiel einen Link zu diesem Beitrag oder unterstützen Sie diese Arbeit mit Geld. Für mehr Informationen klicken Sie bitte HIER.

Das könnte auch interessant sein...

2 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Richtig. 5% ist wirklich nicht viel und haut auch mich nicht wirklich vom Hocker.

    61 Prozent der Mormonen und 66 Prozent der Nicht-Mormonen hatten eine auffällige Verengung der Herzkranzgefäße.

    Wie bereits erwähnt: der Unterschied bestand auch noch, nachdem der Effekt des Rauchens herausgerechnet wurde.

    Studien die zeigen, wie stark sich Blutzuckerwerte und Fettwerte während das Fastens reduzieren (ebenso wie z.B. Bluthochdruck), sind das wesentlich eindrucksvoller.

  2. Avatar

    Also ich finde dass 5 % weniger nicht gerade eine überwältigend hoher Wert ist. Das soll aber nicht das Fasten an sich in Frage stellen, gerade der Verzicht an sich wirkt sich schon psoitiv aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.