Darmreinigung

Darmreinigung: Den Darm entgiften und entschlacken...

   


 

Darmreinigung: Was soll denn da gereinigt werden?

Viele Menschen können mit dem Begriff Darmreinigung nichts anfangen.

Und einige bezweifeln, dass es im Darm überhaupt etwas zum Entschlacken oder Entgiften gäbe. 

 

Darmreinigung sei auch kein "wissenschaftlicher" Begriffe - und überhaupt.

Nun: fest steht, dass viele unserer Darmkrankeiten, direkt mit unserem Ess- und Bewegungsverhalten zusammenhängen.

Viele Fastende und Menschen, die sich für Heilfasten oder Fasten interessieren schrecken vor der sogenannten "Darmreinigung" zurück.

Der Darm kann mit der Haut verglichen werden. Auch unsere Haut besitzt eine Mikroflora, die den Säureschutzmantel - mit dem berühmten pH 5,5 - bildet.

Ohne diese Mikroflora des Darms hätten wir eine sehr eingeschränkte Abwehrfunktion gegen Krankheitserreger. Wir duschen diese Haut täglich, oder fast täglich, wir baden, wir gehen stundenlang in die Sauna und in Dampfbäder, baden im Meer - und dennoch bleibt unsere Hautflora erhalten.

Woran liegt das?

Wir sind umgeben von Milliarden und Abermilliarden von Keimen.

Diese Keime sind ständig und überall da. Sobald wir Keime irgendwo entfernen, wie es beim Duschen geschieht, rücken neue Keime nach.

Wenn die Keimzusammensetzung vorher für den Körper optimal war, dann ist sie es auch nach dem Duschen. Denn ein gesunder Körper sorgt für die richtige Zusammensetzung des Hautmilieus.

Die Betonung liegt auf gesunder Körper.

Genau das Gleiche geschieht auch bei der Darmreinigung.

Im Darm gibt es eine "Mikroflora" - die sogenannte Darmflora.

Eine optimale Darmflora macht bei einem gesunden Menschen einen Großteil der körperlichen Abwehr aus.

Eine Darmreinigung kann einer gesunden Darmflora genauso wenig anhaben wie Duschen und Baden unserer Haut.

Selbst eine bereits geschädigte Darmflora wird durch eine Darmreinigung nicht mehr geschädigt.

Lebensraum Darm - Was lebt denn da?

Der Darm ist ein Mikrokosmos ganz besonderer Art.

Er ist die Heimat von rund 500 verschiedenen Arten von Mikroben: Escherichia und Clostridiurn, Bacteroides und Pseudomonas, Bifidobacterium, Klebsiella um nur einige zu nennen.

Die meisten dieser Mikroben verrichten sehr nützliche Aufgaben bei der Verdauung oder halten andere, schädliche Mikroben in Schach.

Die Mikroben dürfen die Darmwand aber keinesfalls durchdringen und ins Innere des Körpers gelangen.

Wie kompliziert das Wechselspiel mit den baktetiellen Bewohnern ist, sieht man bei Säuglingen, bei denen sich die Dannflora erst mühsam - und oft unter Schmerzen aufbauen muss.

Später ist die Zusammensetzung der Darmbakterien zwar relativ stabil, ändert sich aber in gewissem Maß durch Veränderungen bei der Nahrung, Entzündungen oder andere Belastungen des Immunsystems.

Die Mikroben existieren besonders zahlreich im Dickdarm, in der unvorstellbaren Menge von bis zu 100 Milliarden und das in nur einem Gramm Darminhalt! Deshalb besteht der Stuhl auch zu mehr als einem Drittel aus abgestorbenen Bakterien.

Bestandteil einer vernünftigen Darmreinigung muss dementsprechend auch eine "Wiederaufforstung" sein.

Benötigt werden dazu mikrobiologische Präparate (sog. Probiotika) und auch eine Umstellung der Ernährungsweise.

Ich hoffe Sie "sehen" dass es im Darm durchaus einiges zu reinigen gibt - Darmreinigung eben...

Mehr über die Zusammenhänge zwischen dem Darm und ihrem Immunsystem lesen Sie in meinem Artikel: Immunstärkung durch das Darm-Immunsystem.

Weitere Themen zum weiterlesen: Darmsanierung - Entgiften und Entschlacken - SymbioselenkungDie Verdauung des Menschen und die Darmflora - Darmpilz Candida Albicans - Mikrobiologische Therapie

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Im folgenden noch eine Erfahrung eines Teilnehmers, der zur Gruppe der wenigen Personen gehört, die nicht fasten sollten, bzw. dies vorher abklären sollten. Herr Kerschgens hat aber die Maßnahmen zur Darmreinigung durchgeführt. Lesen Sie selbst:

BERICHT ZUR HEILFASTENANLEITUNG VON I. KERSCHGENS


" (...) konnte ich trotzdem Ihre Informationen für die Darmreinigung nutzen, die ich als sehr angenehm empfand und dies mit einem eintägigen Safttag verbinden..."

ich habe gerne und mit vollem Interesse Ihre Einführungen zum Heilfasten studiert. Da ich noch keine Ahnung mit Fasten und vor allem den Vorbereitungen dazu hatte, konnte ich viele für mich wichtige Informationen daraus ziehen.

Da ich dann aus Ihren Seiten erfahren habe, dass ich zu der Gruppe gehöre, die eher nicht fasten sollte, konnte ich trotzdem Ihre Informationen für die Darmreinigung nutzen, die ich als sehr angenehm empfand und dies mit einem eintägigen Safttag verbinden.

Trotzdem habe ich alle Ihre täglichen Seiten für das Heilfasten gespeichert, falls ich doch einmal den gesamten Turnus ausprobieren möchte.

Jedenfalls danke ich Ihnen, dass sie sich diese große Mühe machen, um allen die Möglichkeit zum Fasten zu geben.

Mit freundlichen Grüßen

I.Kerschgens

 

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