Denaturierte Lebensmittel

Tote Nahrung und Totes Essen:  Industrielle verarbeitete Lebensmittel und Nahrungsmittel

Industriell verarbeitete Lebensmittel "leben" eigentlich gar nicht mehr und sind höchstens noch Nahrungsmittel - somit handelt es sich eher um "tote Nahrung" oder "totes Essen", weil es keinen Nährwert mehr besitzt.

Vorsicht ist deshalb bei industriell verarbeiteten Lebensmitteln geboten. Die Nahrungsmittelindustrie hat längst erkannt, dass Fettes und Süßes eben besonders gut schmecken und deshalb gern gekauft werden (Lesen Sie dazu auch meinen Artikel: Die nationale Verzehrstudie II)

Spezielle "Food-Designer" beschäftigen sich den ganzen Tag damit, wie der meschliche Geschmack so stimuliert werden kann, dass der Kunde noch mehr von dem Produkt kauft. Wenn das geschafft ist, kommt die Werbeabteilung zum Zug, um uns dann vorzugaukeln, dass ohne Cola-Getränke, Nuss-Nougat-Cremes und kleine Snacks der Tag kaum zu überstehen ist.

Der Gipfel der „Volksverdummung” sind Aufdrucke auf Verpackung „ohne Fett”, wie zum Beispiel auf Gummibärchen und anderen Süßigkeiten. Dabei enthalten einige dieser Produkte so viel Zucker, dass schon eine Tüte den Kalorienbedarf für einen halben Tag deckt. Aber davon steht selbstverständlich nichts auf der Verpackung.

Die Folgen dieser „Gehirnwäsche”: Fast 15 % unserer Nahrungsenergie stammen heute aus Zucker, 40 % aus Fett. Unsere Vorfahren, die ihre Nahrung noch weitgehend selbst produzierten, kamen z. B. nur auf einen Fettanteil von 15 %.

Aber auch die Fertiggerichte sind nicht besser: zerlegt, zusammengesetzt und wieder aufgewärmt. Die Vitalstoffe sind dahin und wir schütten die Dose in den Kochtopf oder schieben die Packung in die Mikrowelle. Danach kommt totes Essen und tote Nahrung auf den Teller - frisch ist daran nichts mehr und Vitalstoffe Fehlanzeige.

Gleichzeitig nehmen wir heute kaum noch Ballaststoffe auf. Diese Fasersubstanzen aus Vollkornprodukten, Obst oder Gemüse sind quasi kalorienfrei, haben jedoch ein großes Volumen und tragen so sehr zur Sättigung bei.

Nicht allein deshalb sollten Sie täglich 5 Portionen Obst und Gemüse essen (natürlich NICHT aus der Dose). Außer Ballaststoffen erhalten Sie so auch alle nötigen Vitamine und Mineralstoffe -- und: bereiten Sie so viele Mahlzeiten wie möglich selbst zu. Vermeiden Sie industriell verarbeitete Nahrungsmittel soweit wie möglich.

Doppelter Vorteil: Sie wissen genau, welche „Dickmacher” eventuell darin enthalten sind, und Sie belasten sich nicht mit schädlichen Lebensmittelzusatzstoffen.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert

 

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