Nahrungsergänzungsmittel
Gesund mit Löwenzahnsaft
Der Löwenzahn ist einer der wenigen Pflanzen und Kräuter die fast alle Deutschen wirklich kennen. Für die
meisten ist der Löwenzahn nur "Unkraut", das beseitigt werden muss. Die wenigsten wissen um dessen ausgezeichnete
Heilwirkungen.
Löwenzahnsaft kann zum einen selber gewonnen werden. Hierzu werden vorzugsweise die "jungen" Blätter des
Löwenzahn gewonnen und diese entsaftet. Bequemer und ganzjährig verfügbar ist er in Reformhäusern und
Naturkostfachgeschäften zu erstehen.
Dem Löwenzahnsaft werden zahlreiche positive gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben. Seine Bitterstoffe, vor
allem Taraxin und Cholin, wirken positiv auf Leber, Galle, Magen und Bauchspeicheldrüse.
Als Mineralstoffe sind Kalium, Calcium, Natrium, Phosphor und Eisen enthalten. Der Vitamin C Gehalt ist recht
hoch, sodass Löwenzahnsaft auch gegen Erkältungskrankheiten hilft. Zudem dient Löwenzahnsaft der
"Blutreinigung".
Eine weitere Wirkung des Löwenzahnsaftes besteht darin, dass er bei äußerlicher Anwendung gegen Warzen helfen
kann. Ebenfalls wird er zur Linderung bei Verbrennungen und Insektenstichen auf der Haut angewendet.
Wie bei jeder Heilpflanze, so kann eine Überdosierung auch bei Löwenzahnsaft zu unerwünschten Wirkungen führen.
Insbesondere Reizungen des Magen-Darm-Traktes und Hautreizungen sind in seltenen Fällen beobachtet worden.
Bei einer angemessenen Dosierung treten die Nebenwirkungen nicht auf. Eine häufige Dosierungsempfehlung lautet,
den Löwenzahnsaft drei bis viermal täglich vor den Mahlzeiten einzunehmen und ihn dazu mit der sechsfachen Menge
Wasser zu verdünnen. Erwachsene können hierbei einen Esslöffel, Kinder hingegen nur einen Teelöffel Pflanzensaft zu
sich nehmen.
Der Geschmack des Löwenzahnsaftes ist auf angenehme Art leicht bitter.

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