Leistungsfähigkeit während des Fastens

Viele Kritiker des Fastens äußern Bedenken, dass Fasten den Körper wegen des Verlusts an Eiweiß gefährde. Das ich diese Pauschalaussage schon seit jeher generell für nicht haltbar (=Unfug) halte, habe ich bereits mehrfach dargelegt – zum Beispiel in meinem Beitrag „Ist Fasten gefährlich, weil Körpereiweiß verbraucht wird?„.

Wenn Fasten einen JoJo Effekt auslösen oder die Leistung (langfristig) schwächen würde – dann müsste ich bereits mit meinen 44 Jahren nur noch aus Haut und Knochen bestehen, sowie meinen Körper kaum noch aus dem Bett schleppen können. Ich trete bezgl. meiner Leistungsfähigkeit jederzeit gerne einen Gegenbeweis an. Ich schreibe das nicht, weil ich damit angeben möchte, sondern weil ich überzeugt bin, dass man das auch vorleben sollte, was man selbst „predigt“.

Aber ich möchte nicht nur als persönliches Beispiel dienen, sondern auch über die Ergebnisse Anderer berichten.

Eine ganz häufige Frage die ich zum Fasten gestellt bekomme, ist:

Aber wie ist es denn beim Sport? Kann man da eine geringere Leistungsfähigkeit feststellen?

Diese Sorgen sind aus meiner Sicht weitgehend unberechtigt. Aber auch einige Wissenschaftler haben sich dieser Frage endlich mal angenommen und nun festgestellt, dass eine Fastenkur, kombiniert mit einem Sportprogramm, sich trotz des Verlustes von Eiweiß günstig auf die Gesundheit auswirkt.

Dies Ergebnis hat eine Studie mit übergewichtigen Patienten ergeben, die eine Saftfastenkur nach Buchinger absolviert haben und in zwei Gruppen unterteilt wurden. Dazu erhielten sie u.a. Vitamine und Wasser und führten 6 Tage pro Woche ein Ausdauertraining durch, dazu ein Krafttraining.

Nach 4 Wochen hatten die Sport-Patienten rund 12 kg abgespeckt, davon etwa 8 kg mehr Fettgewebe als die nicht-sporttreibenden Mitfaster. Der Proteinverlust war zwar etwas höher als derjenige der Vergleichsgruppe, doch konnte trotzdem die Muskelkraft und Fitness um ca. 20 % erhöht werden.

Jedoch gibt es auch bei solch „guten Nachrichten“ eine Einschränkung: Die Ergebnisse seien nicht unbedingt auf normalgewichtige Personen übertragbar, da diese voraussichtlich mehr Protein verlieren würden und insgesamt nicht genauso lange Fasten sollten wie die Übergewichtigen. Für diese Übergewichtigen allerdings hat sich das Fasten als unbedenklich bzw. sogar gesundheitsfördernd erwiesen, so die Wissenschaftler.

Alle Infos zu u.g. Studie sind zu finden bei Steiniger: „Einfluss von therapeutischem Fasten und Ausdauertraining auf den Energiestoffwechsel und die körperliche Leistungsfähigkeit Adipöser“. Die Studie ist leider nicht mehr kostenlos online. Diese ist gegen Entgelt abrufbar unter: karger.com/Article/PDF/21204

Bevor Sie „drauflos“ Fasten wollen, sollten Sie aus meiner Sicht jedoch einige Punkte beachten:

1. Es gibt Menschen, denen ich das Fasten nicht vorbehaltlos empfehle. Mehr dazu in meinem Beitrag: Wer darf nicht fasten?

2. Ich empfehle ein „modifiziertes Fasten“ – und nicht nur ein Weglassen von Nahrung. Wie das genau funktioniert beschreibe ich in meiner Heilfasten Anleitung.

Gerne lese ich Ihre Kommentare zu diesem Beitrag!

René Gräber

René Gräber

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21 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Hallo René,
    ich habe Anfang des Jahres die erste Fastenkur meines Lebens nach deiner Anleitung gemacht. Ich bin 42, 1,86 m groß und wog vorher ca. 77 kg und habe ungefähr 5 kg während des Fastens verloren. Ich habe mich ganz genau an die Anleitung gehalten, einzige Ausnahme: Sauerkrautsaft habe ich nach 3 mal oder so gegen einen anderen Gemüsesaft getauscht, ich kriege das Zeug nicht durch den Hals.
    Ich mache sehr viel Sport, ich bin ein ganz guter Läufer und mache nebenbei hauptsächlich Kraftausdauer. Dass während der Fastenzeit die sportliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist war mir klar, ich habe dann auch auf einem sehr langsamen Dauerlauf von einer Stunde zum ersten mal den Mann mit dem Hammer kennen gelernt, da war dann Schluss mit Kohlenhydraten (hätte mich wohl an die 40 Minuten halten sollen 😉 ). Aber nach der Fastenkur war meine sportliche Leistungsfähigkeit nicht eingeschränkt. Klar musste ich Gewichte etwas runter schrauben und auch erst wieder etwas langsamer laufen, aber das ist auch bei jeder Erkältung so. Das hat sich dann aber ganz schnell normalisiert. Ich bin heute höchstens fitter als vorher.
    Ich fand das Fasten übrigens sehr einfach um nicht zu sagen: unspektakulär. Ich habe es zusammen mit meiner Frau (genauso sportlich) gemacht und wir hatten eigentlich keine negativen Effekte. Positive übrigens auch nicht, also kein Fasten-Hoch oder ähnliches. Es war irgendwie alles normal, nur mit kaum Nahrung. Was mir nachträglich aufgefallen ist: ich spiele auch Tennis. Und hatte beim Armkreisen immer „mahlende Geräusche“ in der rechten Schulter, also dem Schlagarm. Das war nach der Kur komplett verschwunden. Nicht nur deshalb steht im November die nächste Kur fest im Plan.
    Vielen Dank für die Anleitung und die gute Arbeit insgesamt!
    Ingo

  2. Avatar
    Karin Ostermeier

    19. November 2017 um 21:09

    Guten Tag Herr Graeber,
    erstmals in meinem Leben habe ich gefastet, und zwar nach Ihrer Anleitung. Ich bin 59 Jahre alt normalgewichtig (61Kg/168cm gross). Ich habe jeden Tag auf der Tanita-Waage die Körperdaten erfasst. Interessanterweise resultierte zum Schluss eine Steigerung der Muskelmasse um insgesamt 1,6 Kg. Und das ohne sportliches Training. Entspricht also Ihrer Erfahrung. Körpergewicht um insgesamt 2 Kg reduziert. Bin vielbeschäftige Familienmanagerin; Mutter eines körperbehinderten Sohnes und verheiratet mit MS erkranktem Ehemann. Ich habe nie eine Schwäche gespürt und bin von Morgens um 06.15 Uhr bis Nachts um 23 Uhr aktiv gewesen. Alles ist also tip top gegangen.

    Alleridngs haben wir das mit der Ausscheidung mit Glauber- und Bittersalz durch natürliche und Darmflora schonende Ausscheidung mit Cassia fistula ersetzt. Wir haben Einläufe mit Darmrohr nach Anleitung von Florian Sauer gemacht. Wir hatten nie Beschwerden, fühlten uns jederzeit voll fit und werden wieder fasten.

    Die erhoffte Verbesserung der MS Erkrankung (progredient, also keine Schübe) ist zwar noch nicht eingetreten. Aber trotzdem gute Resultate. Also ein guter Anfang.

    Wir empfehlen Ihnen, die Cassia fistula anstelle der Salze zu verwenden. Die Darmflora bleibt bestehen und Cassia fistula kann das 50 bis 70 Fache ihrer eigenen Menge an Giftstoffen im Darm binden, transportieren und zur Ausscheidung bringen. Cassia fistula kann bei Florian Sauer deingesundheitslehrer.de fixfertig zubereitet, bestellt werden.

    Wir wünschen allen das Allerbeste und bedanken uns herzlich für Ihre jederzeit interessanten und hilfreichen Beiträge.

    Antwort René Gräber:
    Ganz herzlichen Dank für Ihre Erfahrung! Zur Sache mit der Darmflora die angeblich ausgespült wird. Ich habe das im Kommentar bei Chizue bereits kommentiert. Ich weiß nicht woher diese „Vermutungen“ kommen. Belege dafür fehlen und meine Praxis-Erfahrung zeigt mir etwas anderes. Cassia Fistula kann für manche zum Abführen reichen — aber für stark verstopfte Patienten, die auch schon Abführmittel nehmen reicht es nicht.

  3. Avatar
    Wolf von Glasenapp

    24. Oktober 2016 um 00:04

    Man sollte sich auch einmal mit Arnold Ehret befassen.
    LG
    Wolf

  4. Avatar

    Ich stelle beim Fasten jedes mal einen positiven Effekt bei mir fest. Ein Arbeitskollege sagte mir neulich nach meiner Fastenkur „Du siehst aber erholt aus“ na, wenn das kein Kompliment und ein Beweis der Wirksamkeit einer solchen Kur ist.
    Schon fas lustig ist, wie der Mainstream immer wieder versucht Fasten und alternative Medizin zu diskreditieren. Neulich habe ich eine Quarks und Co Sendung über das Fasten gesehen. Dort wurde auch auf das Risiko des Eiweiß- und Muskelabbaus hingewiesen. Als Beispiel wurde der Abbau des Muskels beim Herzen angeführt. Es ist schon fast erstaunlich für wie dumm einige Leute den menschlichen Organismus halten.

  5. Avatar

    Hallo Herr Gräber,
    ich habe vor zwei Wochen das Fasten absolviert. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich das aushalte. Ich habe zum ersten Mal gefastet. Auch ich war nach dem zweiten Vollfastentag ziemlich geschlaucht als ich etwas gesportelt habe. Am dritten Fastentag hatte ich große Hungergefühle, die ich mit viel Wasser bekämpft habe. Ich fühle mich immer noch sehr wohl, bin meine langfristigen Oberbauchschmerzen endlich los. Ich habe meine Ernährung Richtung Vegetarisch ausgerichtet, was super gelingt. Ich habe 5 Kilo während des Fastens verloren.
    Vor dem Fasten hab ich meine Übersäuerung nicht ausgleichen können, am letzten Vollfastentag habe. ich Sodbrennen nur mit der Heilerde nach jeder Mahlzeit fast besänftigen. lassen. Zur Zeit nehme ich ein Basencitrat um das endlich in den Griff zu bekommen. Auf jeden Fall werde ich mit dem Fasten regelmäßig weiter machen. Vielen Dank dafür, das es Sie gibt und Sie sich um diese Aufklärung so sehr bemühen.
    Machen Sie bitte weiter so.
    Beste Grüße
    Gabriele

  6. Avatar

    Lieber Herr Gräber,
    ich bin 71, werde von meinen Mitmenschen bewundert, was mich nicht wundert. Seit 25 Jahren ernähre ich mich artgerecht und treibe allerlei Sportarten. Ich habe schon früher öfter Fastenkuren in Verbindung mit Kraft- und Ausdauersport gemacht. Meine Leistungen wurden auch dadurch immer besser. Ich bewundere Ihre Aufklärungsarbeit, weiter so!

  7. Avatar

    Gerade habe ich (47) eine Woche nach Ihrer Anleitung gefastet. Es ging mir gut, allerdings fühlte ich mich „schwach“. Ich hatte Kreislaufprobleme, meine Yogapraxis konnte ich nicht mit voller Kraft machen und alltägliches, wie Kind vom Kindergarten abholen, zum schwimmen gehen, wieder nach hause alles mit dem Fahrrad, war anstrengender als sonst. „Mama fahr schneller“ musst ich mir anhören. Eine gesteigerte Leistungsfähigkeit kann ich leider aus meiner Erfahrung nicht bestätigen.

    Antwort René Gräber:
    Liebe Heike, das ist gar nicht so ungewöhnlich. Im Wesentlichen tritt dieses Phänomen in drei Fällen auf:
    1. In der Umstellungsphase auf den Vollfastenstoffwechsel. Dazu hatte ich hier etwas mehr geschrieben:
    http://www.gesund-heilfasten.de/umstimmung-durch-fasten.html
    2. Menschen, die noch nie gefastet haben. Bei diesen kann die Umstellungsphase langsamer „anlaufen“ und diese sind dann schlapp etc. Dieser Effekt hält meist einen oder zwei Tage an. In manchen Fällen auch länger, vor allem wenn auch Punkt 3 gegeben ist.
    3. Patienten, die chronische gesundheitliche Probleme haben. In solchen Fällen sind die „Systeme“ und Reserven relativ rasch erschöpft und die Umstellung in den Fastenstoffwechsel bereitet zum Teil erhebliche Probleme. Diese werden auch als „Fastenkrisen“ beschrieben.

    Vor allem „Erstfastern“ empfehle ich beruflich etwas kürzer zu treten und erst einmal zu sehen, was mit dem eigenen Körper „geschieht“. Für eine genauere Beurteilung müsste ich natürlich mehr über Ihren Fall wissen…

    Ich wünsche Ihnen jedenfalls alles Gute!!

  8. Avatar

    Hallo Herr Gräber, danke für die tolel Seite!

    Ich faste nun zum 1.mal und bin in meiner 2. Woche. Beim Sport ist es bei mir ganz unterschiedlich. Beim Ausdauertraining bin ich wesentlich besser geworden und auch schneller. Das Krafttraining hingegen ist anstrengender. Bestimmte Übungen, wie die Beinpresse zum Beispiel meide ich allerdings komplett. Positives Fazit bisher und gewillt, es nun jährlich zu wiederholen. Danke für die informative Seite.

  9. Avatar
    Walter Rudolf

    25. März 2014 um 14:09

    Sehr geehrter Herr Gräber
    Soeben habe ich eine 7 Tage Heilfastenkur mit Hilfe Ihrer Anleitung mit Erfolg abgeschlossen.Während dieser Zeit habe ich bis 3 Stunden dauernde Wanderungen im Schweizer Voralpenland ohne irgendeine Beschwerde absolviert.Dazu war ich einen Tag bei hochalpinem Skifahren bis 2600m mit einer Nichtfasten Gruppe. Ich faste seit 15 Jahren ein-mal pro Jahr. Dank Ihrer Anleitung konnte ich das Fasten noch perfektionieren. In einer Gruppe von 20 Personen die ich jetzt leitete hatte keiner irgendwelche Beschwerden. Also besten Dank für Ihre intensive Arbeit zur Aufklärung von Laien.
    Mit freundlichen Grüssen
    Walter R. Salis

  10. Avatar

    Ich habe seit vielen Jahren die besten Erfahrungen mit Fastenwandern. Da lockt kein gefüllter Kühlschrank oder innerer Schweinehund, sondern in einer aktiven Gruppe von Gleichgesinnten, qualifizierter Anleitung (Wandern, Radtouren) und ausgesuchter Fastenernährung und bei Problemen qualifizierte Betreuung durch ausgebildete Fastenleiter ist so eine Woche Gesundheitsurlaub immer ein schönes Erlebnis mit guten Ergebnissen für Gesundheit, Ausstrahlung und auch Gewichtsverlust. Im Anschluss an eine Woche Fastenwandern ist meine Fitness immer verbessert. Ich kann es gern weiter empfehlen.

  11. Avatar

    Meine Kiefer mahlen und mahlen auf den Stockzähnen von Woche zu Woche mit immer grösserer Leistungsfähigkeit bei stets abnehmenden Portionen. Seien es Karotten, Sellerie, Gurken oder Nüsse, alles wird erst dann geschluckt, wenn sie im Munde flüssig geworden sind. Aus Gewohnheit kaue ich jetzt auch schon den Tee(!) Beim Anblick farbenfroher Salate läuft mir regelmässig das Wasser im Munde zusammen. Zum Essen gehört eine sorgenfreie Zeit. Im anderen Fall verzichte ich lieber auf jeden Bissen und trinke warmes Wasser. Frische Nahrung mit feinen Kräutern schmecken wie das Hören einer Ouverture oder Symphonie aus der klassischen Musik.

  12. Avatar

    Hallo, alle miteinander,
    ich faste erstmalig nach fast 15 Jahren nach
    Gräber. Früher nach Konz.
    Ich arbeite und mache Fitnesstraining.
    Auf den Ausdauersport auf dem Crosstrainer
    verzichte ich. Aber das Krafttraining
    läuft unvermindert weiter.
    ich fühle mich nach nun 12 Tagen immer noch
    Superwohl. Kein Hunger. Keine Gelüste.
    Keine Krise. Keine Entgiftungserscheinungen.
    Ich will noch 5 Tage weiter machen da mir dann
    eine Magen- und Darmspiegelung bevorstehen
    und ich nicht schon wieder abführen will. Also
    legte ich das Fastenbrechen auf Tag 18.
    Es scheint so, als ob es mir bei bester Gesunheit
    und bestem Wohlbefinden gelingen wird.
    Ich werde nun wieder regelmäßig 1- bis 1-2-jährlich fasten.
    Allerbeste Grüße

    Antwort René Gräber:
    Hallo John! Vielen Dank für Deinen Bericht! Vor der Spiegelung solltest Du drei Tage zuvor den „Pudding“ und die Flohsamen absetzen. Vorher vielleicht noch einen Einlauf. Dann sollten alle Hindernisse beseitigt sein. Viel Erfolg und alles Gute!

  13. Avatar

    Ich bin schon 60 Jahre alt, und vor 1.5 Jahren schaffte ich es endlich, für 3 Wochen das Heilfasten zu praktizieren.
    Mit Muße jogge(lere) ich in der Natur 3 x die Woche ca. 40 Minuten und übe zu Hause noch etwas Gymnastik aus. In der ersten Woche des Heilfastens hatte ich jedoch diverse Probleme.
    Ich wachte nachts wegen Kreislaufproblemen und Hyperventilationsstörungen auf. Zucker wollte ich in jedem Fall vermeiden, und so nahm ich in meiner Verzweiflung etwas Salz zu mir, was ich sonst vermeide, wo es nur geht. Das half mir aber auch tatsächlich, dieses Tief nachts zu überwinden.
    Tagsüber beim Sport´ln schlotterten mir die Knie, und ich stellte fest, daß ich trotz meiner nicht sehr übermäßigen Aktivität nochmal einen Gang zurück schalten mußte, um nicht zusammen zu klappen. Wie gesagt, diese Probleme hatte ich nur in der ersten Woche des Heilfastens. Danach hatte sich mein Körper gut darauf eingestellt und ich konnte wie gewohnt meinen mäßigen sportlichen Aktivitäten nachgehen.
    Ich bin überzeugt, daß wir Menschen überhaupt kein tierisches Fleisch essen müssen, und daß es als Eiweißersatz sehr gute pflanzliche Produkte gibt, die keine gesundheitlichen Defizite mit sich bringen.
    Pflanzliches „F d H“, viel Bewegung in guter Luft und etwas Krafttraining sind sowieso das allerbeste für die Gesundheit. In diesem Sinne alles Gute.

  14. Avatar

    SgH Graeber, soeben habe ich Ihre Ansichten zum Fasten fuer aeltere Leute gelesen. Dr. Shelton, den Sie bestimmt kennen, ist ganz anderer Ansicht.
    Mit freundlichem Gruss, H. Breidenbach.

  15. Avatar

    Seit Oktober 1964,als ich 34 Jahre alt war, habe ich aus Verzweifelung mit dem Morgenfasten begonnen. Es hat mir so gut getan, dass ich nie mehr damit aufgehoert habe. Zu gegeben, Abendfasten ist noch wirkungsvoller. Auch das praktiziere ich zwei- oder gar dreimal in der Woche, d.h. ich esse dann nur einmal am Tage. Dami habe ich mich sogar von einer arthritis und noch mehr befreit. Grundsaetzlich keine Medikamente, nicht einmal Aspirin.

  16. Avatar

    Nun faste ich bald 40 Jahre jedes Jahr im Frühling und Herbst,natürlich seit bekannt werden von Rene`Gräber fast komplett nach seiner Fastenanl.Dazu mache ich jeden Tag vormiitag und am Nachmittag Sport;habe selten mal schwächephasen.Fühle mich hinterher fitfidel,und es trägt zu einem guten Kilo Ergebnis.Aber am besten sind die Blutwerte laut DRK beim Blutspenden und der Blutdruck ist super.Es muss jeder für sich selbst entscheiden,aber jeder den ich mitnehmen konnte war ebenfalls nach dem Sport begeistert.MFG Klaus-Peter

  17. Avatar

    Das Fasten ist immer wieder eine wunderbare Erfahrung. Ich bin dabei viel leistungsfähiger.
    Sport hat in jeder Hinsicht einen guten Effekt.
    Verbrennung von Energie und der innere Schweinehund ist viel kleiner. Gibt auch für die Zeit danach mehr Motivation weiter zu machen. Durch das Fasten wird der Geschmacks- und Geruchsinn wunderbar sensiblilisiert. Danach ist das Sättigungsgefühl viel besser und die Portionen viel kleiner.
    Es kommt mir jedesmal vor als würde meine verschmutzte Bille geputzt.

  18. Avatar

    Hallo Herr Graeber,
    ich bin ein Fan von Fasten! Faste jedes Jahr und es bekommt mir super gut. Ich leide an Fibromyalgie und habe danach immer wieder aufs Neue einen tollen Erfolg was die Schmerzen betrifft. Und was die Leistungsfähigkeit während des Fastens angeht, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass ich in der Zeit voller Power stecke und einen großen Drang nach Bewegung – mehr als in der „Nicht-Fastenzeit“- habe, denn da kostet es mich immer wieder große Überwindung.
    Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit.

  19. Avatar

    Ich bin Diabethiker und habe mir 4 Wochen fasten auferlegt
    Nach 2 Wochen habe ich 4 Kg abgenommen und mache weiter.
    Ich faste mit der Diabethikerkur von Dr. Schnitzer. siehe Bücher im Internet.
    Ich fühle mich prächtig, ich will nicht sagen
    „Sauwohl.
    Dieses Fasten ist weiter zu empfehlen.

  20. Avatar

    Ich bin 61 Jahre alt und fast regelmässig seit bald 30 Jahren.
    Meine Erfahrungen sind nicht immer gleich; dies bezieht sich jedoch nur auf die Intensität des Sporttreibens. Wenn ich mich sehr gut fühle ein einem Fastentag mache ich mehr und intensiver und je nach Befinden weniger.
    Aber abschliessend ist der Effekt natürlich für mich ausschliesslich positiv.
    Die Fastenresultate (Befinden, Blutdruck, Haut, etc.) sprechen immer für sich!
    Herzliche Grüsse, Regina G.

  21. Avatar
    doris niedermeyer

    26. August 2011 um 11:45

    Also ich gehe 3 mal die Woche ins Fitness-Center und habe festgestellt, dass ich während des Fastens das doppelte an Übungen und Kraftsport schaffe. Schließlich braucht der Körper keine Energie für die Verdauung sondern kann sich auf mein Trining konzentrieren.
    freundliche Grüße
    Doris

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