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Das Heilfasten-Tagebuch

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Dieses Heilfastentagebuch wurde mir von einer Fastenteilnehmerin zugesendet, die nach meiner Heilfasten Anleitung gefastet hatte.

Das Heilfasten-Tagebuch von Frau Poppitz können Sie hier online lesen oder auch als .pdf Datei herunterladen, indem Sie hier klicken.

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Heilfastentagebuch von Antje Poppitz

Ich, Antje Poppitz, 37 Jahre alt, Erzieherin und Mutter von 4 Kindern im Alter von 3, 12, 13 und 14 Jahren, habe mich nach 4 Wochen Krankenschein wegen so genannter Zivilisationskrankheiten (zu hoher Blutdruck, Rückenbeschwerden und häufige Infektanfälligkeit) dazu durchgerungen, endlich etwas für meinen Körper zu tun.

Donnerstag, 8.Februar

Nachdem ich jetzt schon 3 Wochen zu Hause bin und genug Zeit zum Nachdenken und vor allem zum Lesen hatte, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich so wie bisher nicht mehr mit meinem Körper umspringen kann. Habe eigentlich ständig irgendwas und nie das Richtige gegessen und mich dann über meine immer weiter sinkende Kondition gewundert. Ich war seit Herbst eigentlich nie richtig gesund- wenn man „gesund“ als „frei von Leiden“ definiert. Richtige Gesundheit kennt wahrscheinlich kaum einer mehr…

Freitag, 9. Februar

War heute wieder bei meiner Ärztin und habe sie noch einmal auf das Heilfasten angesprochen. Sie ist ja sonst so sehr in Richtung Naturheilkunde orientiert. Grundsätzlich hatte sie auch nichts gegen das Heilfasten, war aber der Meinung, im Berufsalltag kann man so etwas nur schwer durchführen. Habe von ihr ein schönes Buch über die F.X. Mayr-Kur bekommen, bin aber auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten bei den Anleitungen von Herrn Gräber gelandet und hängengeblieben.

Samstag, 17. Februar

Nach langem Überlegen und dem Studieren der verschiedenen Heilfastenmethoden bin ich jetzt überzeugt davon, dass ich es mit dieser Anleitung aus dem Internet schaffen kann. Habe mir die meisten Mittel gleich über eine Versandapotheke bei ebay bestellt, den Rest kaufe ich hier in Waldenburg ein. So habe ich mich gleich selber „überrumpelt“, bevor ich es mir anders überlege.

Dienstag, 20. Februar

Heute ist „Fastnacht“. Eigentlich der richtige Tag, um mit dem Fasten zu beginnen, aber die Phönix-Dingsbums-Tropfen aus dem Internet und auch die Flohsamenschalen und Algen lassen auf sich warten… Hab mich heute dabei ertappt, die Verzögerung schamlos auszunutzen und Backcamembert gegessen. Pfui, pfui! Der Säure-Basen Teststreifen sagt 6,2. Naja! Dafür habe ich viel Kräutertee getrunken und Gemüse zum Abendbrot gegessen. Beruhigt das Gewissen ein wenig. Ich lese jetzt noch ein wenig in den Anleitungen um für den Tag „X“ gewappnet zu sein. Kann ja nicht mehr so lange dauern, bis das Paket da ist.

Mittwoch, 21. Februar

Hatte heute weiterhin Schonfrist, habe mich aber zumindest schon mal zu gesunder und „kulturvoller“ Ernährung durchgerungen. Kulturvoll im Sinne von: Nicht im Stehen essen, nicht schon auf dem Sprung sein und ordentlich kauen!

Donnerstag, 22. Februar

Da war ich nun soooo euphorisch… Kann wieder nicht mit dem Heilfasten anfangen, weil die liebe Internetapotheke nicht aus der Hüfte kommt. Wenn ich mir den Kalender so betrachte, fallen die Vollfastentage nun ausgerechnet voll in die Arbeitswoche. Na prima! Meine Hortkinder werden sich bedanken…
Habe mir noch eine Klistierpumpe besorgt und gleich ungefragt einen Sack voller dummer Ratschläge mit dazu bekommen. War ein sehr unbefriedigender Dialog:

“Was wollen Sie denn genau mit den Mariendistendragees? Die sind doch für akute Leberkrankheiten!“, „Wozu denn ein Einlauf beim Fasten? Da ist doch nix mehr drin im Darm, wenn man nix isst!“, “Was denn für Gifte???? Ein gesunder Darm und eine gesunde Leber halten das aus!“, „Klar, habe ich auch schon gefastet! Ist doch ganz einfach, nix zu essen!“, „Wo wollen Sie denn abnehmen???“, „Konditionssteigerung? Da fahren Sie lieber Fahrrad!“ und so weiter und so weiter….

Habe dem Apotheker seine Mariendisteldragees und seine Meinung dort gelassen, aber auf die Klistierpumpe hab ich bestanden. 90ml- eigentlich zu klein, aber lieber mehrmals „nachladen“, als noch weitere Erklärungen abzugeben.
Nur nicht wieder in einer Kleinstadt Fastenutensilien kaufen!

>> Hier geht´s zum nächsten Teil: Heilfasten-Tagebuch Teil 2