Hühnerfleisch ohne Geschmack

Das ich überhaupt angefangen habe über Ernährung zu schreiben, ergab sich aus den vielen Fragen die mich zum “richtigen Fasten” erreichen. Die allermeisten Fragen bezogen sich nämlich gar nicht aufs Fasten selbst, sondern auf die Zeit nach dem Fasten:

“Was soll ich denn jetzt essen?”

“Wie kann ich mich jetzt nach dem Fasten gesünder ernähren?”

Eigentlich war ich der Meinung, dass über gesunde Ernährung schon genug geschrieben wurde – aber dennoch sehe ich eher eine gewisse Verwirrung bei einigen Lesern und bei meinen Patienten sowieso.

Also heute mal wieder etwas zum Thema Fleisch (über das ich ja schon grundsätzliches geschrieben hatte). Genauer: Hühnerfleisch, welches allgemein als fettarm und deshalb “gesünder” gilt. Auf das Thema Hühnerfleisch kam ich über den Bericht Food Inc. – Was wir wirklich essen (den ich Ihnen nur wämstens empfehlen kann).

Eigentlich sollte jeder Verbraucher ein Recht auf eine gute Lebensmittelqualität haben. Industriell gezüchtete und produzierte Massenware zeigt jedoch immer wieder, dass dieser Grundsatz, für den sich immer mehr Menschen starkmachen, schwer durchzusetzen ist. Das gilt auch für Hühnerfleisch.

Wer kennt eigentlich heutzutage noch den Geschmack eines guten Brathähnchens oder eines Suppenhuhns? Die Realität heute ist: Hühnerfleisch mit dem faden Aroma von Industrie-Mastfleisches…

Heutige Brathähnchen verströmen einen eher “strengen Geruch”, der durch das schnelle Wachstum zustande kommt und der gewöhnlich mit starken Gewürzmischungen überdeckt wird. Das Fleisch selbst ist hell, trocken und fade. Wenn Sie mir das nicht glauben, dann nehmen Sie mal einen Hühnerknochen und schneiden diesen durch und riechen dann einmal daran.

Denn Unterschied merken Sie erst, wenn Sie dies mal mit einem „natürlich“ aufgewachsenes Brathähnchen vergleichen, wie es die ältere Generation noch kennt.

Ein gesundes Huhn -  das sind im allgemeinen solche Hühner die den ganzen Tag auf dem Bauernhof herumliefen und „echtes Futter“ bekamen und nicht das Industriefutter aus der Tüte. Solche Hühner kennen die meisten Kinder heute eigentlich nur noch aus Geschichten wie bei Petterson und Findus. Beim Braten solcher Hühner brutzelt das Fett aus den eigenen Fettreserven unter der Haut und machen diese knusprig und das Fleisch saftig; das Muskelfleisch ist fest.

Massentierhaltung ändert Konsistenz und Geschmack

Zurückzuführen sind die Textur und der Geschmack des Hühnerfleisches auf die Bedingungen, unter denen die Hühner gehalten werden und auf die Züchtungen. Für Brathähnchen werden die sogenannten “Broiler” gehalten. Der Name hat sich über die DDR in ganz Deutschland verbreitet. Einige Quellen besagen, dass der Broiler aus den Ostblockstaaten stammt, wo Züchter in den 1960er Jahren zum ersten Mal die industrielle Massenzucht von Masthähnchen zum Erfolg führten. Andere Quellen weisen darauf hin, dass in den 1950er Jahren ein Unternehmen aus Bremen ein fleischreiches Huhn aus alten deutschen Rassen gezüchtet hat. Diesen Broiler soll es an ein amerikanisches Unternehmen verkauft haben, wobei nicht sicher ist, ob der Markenname in Bremen oder in den USA festgelegt wurde und von welchem Ort aus er in die DDR gelangte.

Für die Produktion von Eiern werden Hybridhühner beziehungsweise Legehybride gezüchtet. Diese Hühner sind Kreuzungen aus Inzuchtlinien. Sie sind sozusagen Kunstprodukte, die wegen ihrer Leistungsfähigkeit als Batterielegehennen in Massentierhaltung gehalten werden.

Die Zuchtlinien gelten als die am besten gehüteten Geheimnisse der vier Großkonzerne, die den Großteil der Hühnerzucht innehaben. Ebenso wie in der Hühnerzucht drei von vier Konzernen europäisch sind, wird die weltweite Geflügelzucht, die neben Hühnern anderes Federvieh umfasst, überwiegend von europäischen Erzeugern bestimmt. Nach Auskunft von Fachverbänden werden in Deutschland rund 85 Prozent aller Hühner industriell gezüchtet. Sie sind genetisch sehr ähnlich und es sind vier Rassen zu unterscheiden, die sich im Geschmack nicht einmal unterscheiden. (Quelle: Greenpeace)

Industriell gezogene Hühner werden in Massenquartieren gehalten und so schnell wie möglich zur Schlachtgröße gemästet. Je schneller sie die richtige Größe erreicht haben, desto weniger Kosten verursachen sie und desto größer wird die Gewinnspanne. Masthähnchen verbringen rund 21 Tage vor dem Schlüpfen im Ei und leben bis zur Schlachtung weitere 27 bis 30 Tage, in denen sie so fett wie möglich gemästet werden. Die Legehennen hingegen werden durch das Eierlegen im Akkord ausgelaugt und bleiben schlank. Deshalb eignen sie sich später nicht als Suppenhuhn, sondern werden „entsorgt“ oder zu Tierfutter verarbeitet.

  • Wollen Sie wirklich Eier solcher Hühner essen?
  • Wollen Sie wirklich dieses fade Industrie-Turbo-Mastfleisch?

Und dabei bin ich hier noch gar nicht auf die Belastung mit Medikamenten bei diesen Tieren eingegangen…

Es geht auch anders!

Das gesunde, frei lebende Huhn aus artgerechter Tierhaltung muss nicht so leben wie seine industriellen Schwestern. Die Legehenne legt Eier, wie es der Natur entspricht. Das Masthuhn kann sich langsam in 28 bis 31 Wochen dick fressen. Es lebt nicht nur glücklicher, sein Fleisch ist auch gesünder und schmeckt besser.

Klar: Eier und Fleisch solcher Tiere sind teurer. Doch allein der Geschmack ist den Mehrpreis meiner Meinung nach allemal wert.

Solche Tiere finden Sie aber wirklich nur bei Bauern, bei denen Sie die Tiere noch selbst sehen. Wenn Sie Glück haben, hat der Bauer keine Hühner der industriellen Hybrid-Hühner-Rasse, sondern noch „alte“ Hühnerrassen wie zum Beispiel das alte „Deutsche Reichshuhn“, das Sachsenhuhn, Ostfrisische Möwe oder das Sundheimer Huhn.

Auf Regionalmärkten finden Sie solche Biobauern – fragen Sie einmal nach der Rasse des Huhns und ob es sich um ein Hybridhuhn handelt. Bei den Eiern verhält es sich ähnlich. Bei den „Bio-Eiern“ aus dem Supermarkt bin ich mir da nicht sicher. Diese schmecken zu sehr nach Industriefutter… Gerade Allergiker (jeglicher Art) empfehle ich Eier mindestens sechs Wochen komplett zu meiden und dann ausschließlich BIO-Eier zu kaufen – wenn möglich direkt vom Bauern.

Aktualisierung 3.5.2011:

Ich freue mich sehr über alle Kommentare die inzwischen eingegangen sind! Ich finde es ganz großartig, wie Sie das Thema sehen. Ich sehe aber auch, dass meine Leser generell sehr gesundheitsbewußt sind. Was ist aber mit denen, die täglich beim Discounter ihre “Nuggets”,  Masthähnchen-Schenkel und Chicken Wings über den Tresen schieben? Ich meine, diese Menschen sollten auch genauere Informationen dazu haben…

Aktualisierung 20.1.2013:

Heute sehe ich in der Werbung folgendes Angebot: 3 tiefgefrorene Hähnchen für 6.- Euro. Pro Hähnchen 2.- Euro. Noch Fragen?

Sonderangebot-Huehnerfleisch

Weitere Informationen zum Thema:

Datum: Sonntag, 1. Mai 2011 23:19
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42 Kommentare

  1. 1

    Am besten jedes Leben achten und vegan leben

  2. 2

    super nachricht! ..
    ich hab das glück, eigene hühner zu halten, die artgerecht frei rumlaufen dürfen und nur gentechnikfreies körnerfutter und abfälle aus meinem biogarten dazu bekommen… bislang esse ich nur die eier…weil ichs nicht übers herz bring, sie zu schlachten ;)
    aber vielleicht überwinde ich mich bald dazu., ein paar brathenderl mit aufzuziehen…

  3. 3

    Diese Aussagen kann ich nur aus Erfahrung bestätigen. Ich kaufe Hühnerfleisch (auch andere Fleischsorten) bei einem Bio-Bauernof. Wenn ich mir dann das Fleisch von solch einem Brathähnchen anschaue, fällt sofort auf dass das Fleisch eine Färbung von Hell bis dunkel Rot aufweist, der Geschmack ist so Intensiv das einem das Wasser im Mund zusammen läuft (Flashback meiner Kindheit). Seit dem kommen mir nur noch Eier, Fleisch und Gemüse vom Bio-Bauern meines Vertrauen auf den Tisch.
    PS.: Regionales der Saison verspricht Abwechslung in der Ernährung ;)

  4. 4

    Sehr geehrter Herr Graber,

    mir missfällt sehr die Diskussion “welches Fleisch, Fisch” sollen wir essen”.
    Mit welchem Recht können Menschen in der heutigen zivilisierten Welt über den Tod hilfloser Wesen entscheiden? Mit welchem Recht züchten wir Tiere, um sie dann zu essen?

    Dabei ist es ganz egal, ob diese Tiere ein gutes oder schlechtes Leben hatten. Dieser Aspekt ist wiederum nur für das Wohl der Menschen wichtig.

    Warum werden nicht endlich politik- und wirtschaftsinteressen freie Alternativen zum Thema “Eiweißaufnahme für den Menschen” in die Medien gebracht, Klischees abzuschaffen und zwar massiv.

    Wiesen, auf denen heute Kühe, Schafe, Ziegen, Rinder, Schweine, usw. grasen, die nur zum Zweck der Tötung gehalten werden, können biologisch pflanzlich angepflanzt werden.

    Warum halten die Bauern so sehr an dieser Tierhaltung fest? Weil sie Subventionen vom Staat erhalten. Viele Bauern gehen trotzdem einer anderen Arbeit nach. Ich kenne einige. Die Subventionen bessern erheblich das Gehalt auf. Diese Subventionen sollte man radikal streichen und an die weitergeben, die in großem Stil pflanzlichen Anbau betreiben.

    Warum wird den Menschen nicht endlich gesagt, dass “FDH” mit pestizidfreiem Gemüse, Obst und eiweißhaltigen Bohnen die gesündeste Art ist sich zu ernähren, wenn der Mensch gerne und lange unter normalen Umständen leben möchte. Dazu kommt Bewegung in Maßen. Sind diese Aspekte egal, ist das natürlich eine andere Sache.

    Wirtschafszweige würden einbrechen, Krankenkassen hätten Überschüsse, Ärzte würden sich halbieren, Steuern würden wegfallen, usw., usw.

    Welche Politiker ,Wirtschaftsmächte, Wissenschaftler und Medien würden sich das schon antun endlich ehrlich mit dem Thema “Essen“ umzugehen? Es geht nicht um den einzelnen Menschen, es geht nur um Geld.

    Wann wird der andere Teil der Menschheit endlich sein Hirn benützen, und dieser Manipulation entgegen treten?

    Ich bin sehr gespannt, ob Sie dazu den Mut haben und ich irgendwannn einen Artikel bei Ihnen darüber lesen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jeanette

  5. 5

    Klar geht es nur ums Geld… es geht IMMER ums Geld! Das kommt aber erst direkt nach den Aktionären, um die geht es mittlerweile noch mehr…

    Aber wieviel Prozent der Bevölkerung können sich heute “Bio” und die ach so tollen Hühner und/oder sauberes Gemüse leisten?

    Und wer soll heute 80 Mio. Deutsche oder 750 Mio. Europäer bio ernähren?

    Wo steht das – Zitat Jeanette: “FDH” mit pestizidfreiem Gemüse, Obst und eiweißhaltigen Bohnen die gesündeste Art ist sich zu ernähren” ist?
    Ich denke die Mischung machts. Sicher essen wir zuviel Fleisch, aber darauf ganz zu verzichten dafür ist der Mensch nicht konstruiert und es muß auch nicht sein.
    Aber jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden…

    So wie ich jedem wünsche gesund alt zu werden – die Inuit und nordamerikanische Ureinwohner werden es auch. Und diese nehmen bis zu 90% fleischliche Nahrung zu sich…

    Gruß und schönen Restmontag noch,
    Axel

  6. 6

    hühnerfleisch – was für eine geschichte?

    ich bin jetzt 40+. in meiner kindheit hatte der bruder meines onkels einen hühnermastbetrieb, aber er hielt immer ein paar hühner „extra“, die draussen frei rumlaufen durften und die nicht das mastfutter bekamen. für den eigenbedarf und für uns.

    eines tages brannte der hühnerstall ab, das erlebnis der verbrennenden hühner brachte den bruder meines onkels dazu, keine hühner mehr zu halten. also gab es auch die „hühner für den eigenbedarf“ nicht mehr. meine mutter kaufte beim fleischer, aber nicht sehr lange. niemand von unserer familie mochte noch huhn essen, es schmeckte nicht mehr.

    so verschwand huhn komplett von meinem speiseplan.

    erst vor etwa 8 jahren kaufte ich ein bio-huhn. und siehe da, es schmeckte wie damals! seit dem kaufe ich ab und zu ein bio-huhn und geniesse es. wenn mir wer erzählen will, dass man keinen unterschied schmeckt, kann ich nur laut lachen.

  7. 7

    Für jeden der nicht nur an die Tiere, sondern auch an die eigene Gesundheit denkt, sollte selbstverständlich sein, erstens den Fleischverbrauch zu drosseln und dann auch nur Fleisch aus artgerechter Haltung zu kaufen .
    Viele Grüße aus Berlin Daniela Dumann, Heilpraktikerin

  8. 8

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Meine Familie und ich sind auf dem besten Weg, sich nur noch vegetarisch zu ernähren, weil wir der Lebensmittelindustrie inzwischen so ziemlich alles zutrauen. Ich kaufe kein Fleisch bei Discountern mehr, aber auch nicht beim Metzger um die Ecke, der leider auch nur die gleiche schlechte Qualität anzubieten hat und von großen LKWs regelmäßig eingeschweißtes Fleisch geliefert bekommt.

    Was uns extrem stört, ist die schlechte Versorgung von Bio-Lebensmitteln, Getreide, frischem Fleisch auf dem Land. Ich wohne im Westerwald und hier wird gedüngt und gespritzt auf Teufel komm raus. Hier kriegt man von jedem Insekt, dass einen sticht eine allergische Reaktion und selbst der private Gärtner vernichtet hier so mit “einfachem” Gift-Gießen sein Unkraut. Bio-Gemüse kann man ja noch beim Discounter bekommen, aber woher kriegt man auf dem Land sein gesundes Huhn oder Rindfleisch??
    Das Gesundheitsbewußtsein und die koordinierte Versorgung ist anscheinend in den Großstädten und Ballungsgebieten größer, als in ländlichen Gebieten. Wir sind unter anderem aus diesen Gründen auf´s Land gezogen, aber in der Realität wird hier nur weniger genau hingesehen, was der einzelne so düngt und treibt. Das Vieh erhält auch hier die gleiche Massenfütterung und die Nachfrage nach unbelastetem Essen ist anscheinend eine Ausnahmesituation. Ist es nicht erschreckend, dass man fast nur noch Gewürzpackungen und mariniertes Fleisch kaufen kann? Kaum einer kann und will noch kochen und der, der will, der findet kaum seine einzelnen Gewürze ohne Geschmacksverstärker. Hähnchenwürzer, Hackfleischwürzer, fix dies und das findet man an jeder Ecke, aber Bohnenkraut, Liebstöckel, Dill etc. muß man lange suchen. So ist es zumindest auf dem Land…
    Ich danke für jeden Beitrag, der das Bewußtsein der Leute, für das, was sie essen und was man Ihnen auftischt, erhellt.

    Mit freundlichem Gruß
    Sabine B.

  9. 9

    Es gibt ja Untersuchungen, dass Menschen je nach Blutgruppe Fleisch brauchen. Blutgruppe A kann gut darauf verzichten und sollte es auch wenn überhaupt nur sparsam verwenden. Bei Blutgruppe B hingegen ist es wohl schwierig, sich ohne Fleisch gesund zu ernähren. Sicherlich auch eine interessante Betrachtungsweise. Ich bin Vegetarier und war früher diesbezüglich recht militant. Jetzt bemühe ich mich, mehr um eine tolerantere Haltung. Letztlich kann jeder nur bei sich selbst was ändern und nicht darauf hoffen, dass “von oben” alles geregelt wird oder mit dem Finger auf die bösen anderen zeigen. Der Verbraucher entscheidet ja letztlich bei jedem Einkauf, wofür er sein Geld ausgibt – und es ist in der Tat schon immer wieder eine Überwindung, mehr Geld für gutes Essen auszugeben, wo Geiz doch so geil ist. Es erfordert Bewusstsein, damit man das mit einem guten Gefühl machen kann – und dazu ist Aufklärung und Information immer wieder wichtig.
    Danke an René für seine tolle Webseite und die fast täglichen kleinen Mails, die einem helfen, am Ball zu bleiben!

  10. Bruni Keuerleber
    Montag, 2. Mai 2011 13:42
    10

    Auch ich mag die Hühnchen aus dem Supermarkt nicht essen. Habe nach einer ekeligen Erfahrung sogar jahrelang kein Huhn mehr angerührt. Durch Zufall entdeckte ich einen kleinen Bio-Hühnerhof (dort kann man bestellen, bis Mittwochmorgen, da nachmittags dann geschlachtet wird). Diese Tiere kosten schon ihr Geld (€ 15,- pro Kilo), aber riechen schon sehr gut und schmecken auch dement-sprechend. 2 – 3mal im Jahr leiste ich mir so ein Huhn. Das ist so lecker. Als mir ein Freund vor ca. 2 Wochen so ein Wiesenhof-Tier mitgebracht hat, habe ich das zwar zubereitet, aber kein Stück davon gegessen, es hat zu sehr gestunken. So nach Fett und was weiß ich sonst noch. Einfach ekelig.

    LG

  11. 11

    Wenn man einige Kommentare hier so liest könnte meinen, ich sei ein mordlustiges Wesen, bloß weil ich Fleisch esse.

    Ich will kein industriell produziertes Eiweiß-Extrakt zu mir nehmen, bloß weil Fanatiker mir unterstellen, am Leid der armen, armen Kühe Schuld zu sein. Alternativ müssten Pflanzen gentechnisch verändert werden, um soviel Eiweiß zu produzieren, um den Bedarf aller Menschen zu denken. Das gefällt mir auch nicht sonderlich.

    Menschen töten wehrlose Kreaturen um sie zu essen? Genau wie auch meine Katzen Fleisch fressen oder viele andere Tiere da draußen in Wald und Flur. Damit unterstütze ich nicht automatisch die o.g. Massentierhaltung.

  12. 12

    Hühnchen sind ja nur ein winziger Aspekt auf dem weiten Feld der “modernen Ernährung”. Ich habe mir angewöhnt, jegeliches Etikett auf die Inhaltsstoffe durchzulesen. Die meisten Produkte wandern zurück ins Regal. Es ist ungeheuerlich, was die Lebenmittelindustrie uns täglich antut. Uns – und vor allem UNSEREN KINDERN!
    Ich bin nahe an dem Punkt, mich für Dauerfasten und HUNGERSTREIK zu entscheiden.
    Restaurantbesuche finden schon lange nicht mehr statt, seit ich sehe, was die “Gastwirte” im nahen Handelshof auf ihre Wagen laden. Es kann einem einfach nur schlecht werden.
    Und “die da oben”, unsere Regierung ist für das was geschieht weder zuständig noch hat sie die Kompetenz, etwas zu ändedrn.
    Es bleibt nur der ganz individuelle eigene Weg. Wenn den aber viele gehen, kann sich eventuell dennoch etwas ändern … denn was nicht gekauft wird, wird irgenbdwann auch nicht mehr produziert.
    Dies alles ist ein Bildungsthema und gehört – mit Verlaub – in die SCHULEN!
    Gibt es dafür eine Bewegung? Da würde ich sofort mitmachen!
    Herzlicht Greta

  13. 13

    Hallo zusammen!
    Grundsätzlich, denke ich auch, dass es sicher ist unser Fleisch, aber auch sonstiges Obst und Gemüse zum größten Teil unserer Gesundheit fast durchgängig zu schaffen macht. Bei dem einen mehr bei dem anderen weniger.

    Nur mit dem “ist es wert etwas mehr auszugeben” ist das wirklich so ne Sache! Selbst bei mittelmäßigen 2 Verdienern mit 2 Kindern wie bei uns ist eine biologische Ernährung praktisch kaum zu finanzieren. Ich weiß, wovon ich rede.
    Und selbst eine Teilversorgung der Menschen in Europa alleine ist absolut gar nicht möglich. Interessant ist das also wirklich nur für Besserverdiener, ideal ohne Kinder und ggfs. Singles und Paare, die sich ohne Kinder auch ein wenig einschränken.

    Ich denke, inhaltlich stimmt das tatsächlich, denn auch wir besorgen uns ganz gezielt alle paar Monate einige wenige biologische Produkte, aber das bleibt realistisch für die heutige normale Mittelschicht mit Kindern eine Illusion. Leider!

  14. 14

    Hallo nochmal,

    speziell zu meinem Vorredner Martin. Es muß ja nicht unbedingt NUR Bio sein, was auf den Tisch kommt. Wir haben uns speziell überlegt, was wir fleischlos essen könnten. Anfangs fiel uns nicht so viel ein, doch mittlereweile kennen wir viele leckere Alternativen. Das muß dann nicht teurer sein, ist aber sicherlich gesünder. ;-)

  15. 15

    Da bekanntermaßen Geflügel mit Antibiotika und anderen “leckeren Zutaten” gewaltsam “gesund” gehalten wird habe ich schon vor langer Zeit auf diesen Genuss verzichtet. Tatsache ist doch, dass ein mündiger Verbraucher es in der Hand hat, was bei ihm auf den Teller kommt. Die Geiz-ist-geil-Mentalität verhindert das oft. Wenn aber der mündige Verbraucher solche Tricks nicht mitmacht muss sich der Erzeuger bald was anderes einfallen lassen. Dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

  16. 16

    WIR SIND DOCH SELBER SCHULD!

    Wir wollen alles billig, sofort und immer. Erdbeeren das ganze Jahr und für das Bund Tomaten bitte schön nicht mehr als 2,00 EUR. Selbstverständlich sind die Leser dieser Webseite schon einen Schritt weiter als die Masse aber wir hängen genauso mit im System. All diejenigen die auf dem Land wohnen und sich selbst ernähren könnten, sollten schon längst damit begonnen haben. Eigener Salat und ein Huhn auf den Hof, wie schön. Aber wer kann das schon? Und das ist der Grundstein der Massenindustrie. Und die Ernährungsindustrie arbeitet doch Hand in Hand mit der Pharmaindustrie.
    Was nützt es dem Kind in der Schule gesunde Ernährung zu vermitteln, wenn die Familie im Plattenbau wohnt. Ich würde keinem BIO Etikett im Discounter trauen, egal was es kostet. Und auch Vegetarier ist doch heute nicht mehr sicher. Wenn man versucht die Vitamine B, A, S und F zu umgehen, da bleibt auch nicht mehr viel für den Korb. und das ist der Preis für unseren Wunsch nach billig und immer.

  17. 17

    Hallo an Alle
    Wir haben unsere Ernährung seit 7 Monaten auf vegane Rohkost umgestellt, fühlen uns wohl wie noch nie, sind unsere gesundheitlichen Beschwerden los geworden, überflüssige Pfunde ebenso und sind das schlimme Gefühl los, am Leiden vieler mißhandelter Tiere (anders kann man das nicht nennen, was in Tiermastfabriken geschieht..)mitschuldig zu sein. Eine Befreiung auch auf mentaler Ebene! Was als Experiment begonnen hat, ist für uns mittlerweile zur Gewohnheit geworden, und es ist so einfach! Nach der Lektüre mehrerer kritischer Bücher (Wir fressen uns zu Tode, Galina Schatalova) (Food-Revolution, John Robbins) (Milch besser nicht, Maria Rollinger)
    ist uns letztendlich der Appetit auf das “normale Essen” vergangen. Im Supermarkt zu kaufende sogenannte Lebensmittel sollte man zu Füllmitteln umbenennen…
    Wir haben einen Garten, bauen vieles selbst an, kennen uns mit Wildpflanzen aus, die wir reichlich verzehren und kaufen den Rest auf dem Bio-hof.
    Wir können nur jedem enmpfehlen, sich umfassend zu informieren und sich auf dieses Experiment einmal einzulassen.
    Die gute Wirkung für die Gesundheit ist schnell zu spüren.
    Und wer ist für unsere Gesundheit in erster Linie verantwortlich, doch wir selbst, oder?
    Liebe Grüße
    Barbara

  18. 18

    Trifft mich gottlob nicht.
    Ich esse seit 30 Jahren keinerlei
    Fleisch und jetzt auch kein Fisch mehr,
    und es geht mir gut dabei.
    Ab und zu hole ich mir 5 Eier, wo die
    Hühner rumlaufen.
    In meinem Bekanntenkreis ist es ebenso.

  19. 19

    Ich merke schon lange, dass es einfach nicht schmeckt. Schade. Jana

  20. 20

    @12 Greta
    mir geht es ähnlich. Eben war ich beim Discounter wegen Papier. Lebensmittel kauf ich da schon lange nicht mehr. Bin aber bei den Muffins stehen geblieben. Nahm die Packung in die Hand. Naja, dachte ich, nachher zum Kaffee – einmal kann doch nicht schaden. Beim Durchlesen der Inhaltsangabe siegte erfreulicherweise meine Vernunft und ich legte die Packung zurück. Bravo.
    Back ich mir meinen Kuchen selbst. Zu Bio: Das kann man sich leisten, wenn man nicht jeden Quatsch kauft. Nahrungsmittel sind nicht unbedingt gesünder, nur weil sie Bio sind. Ich ernähre mich aus einer Mischung zw. Blutgruppe und Makrobiotik. Pflanzliches Eiweiß in Vollkornreis oder Bohnen ist hochwertiger als tierisches Eiweiß. Noch hochwertiger, wenn man es mit tierischem mischt. Überhaupt verwertbar nur, wenn alle Aminosäuren vorhanden sind. Viel Fleisch ist also gar nicht nötig. Das kann man sich leisten. Oder? Ich gebe 250 Euro/Monat für Bio -Essen/Trinken aus. So gut wie nie Restaurants, Eis, Schokolade und teure Beeren. Irgendwann will ich auch nicht mehr kochen. Siehe Instinkto.

  21. 21

    Guten Tag.
    Was ist mit Menschen, die auf Kantinenessen angewiesen sind? Nicht jeder ist verheiratet und bekommt vom Ehepartner ein Rohkostpaket für die Arbeit geschnürt.
    Das ist so eine Gratwanderung zwischen Ideal und Realität. Mittags mit den Kollegen essen gehen ist ein wichtiger Aspekt des social networking. Heutzutage werden Vertragsabschlüsse seltener im Konferenzraum, als im Restaurant gemacht.

    Natürlich finde ich den respektlosen Umgang mit unseren Lebens-Mitteln verheerend, eklig, verabscheuungswürdig, etc. Heute gab es Putenspieß. War das Pressfleisch? Das Rechenexempel fände ich interessant, wenn jeder Bürger nur 1-2x pro Woche (man erinnert sich an den Sonntagsbraten)Fleisch konsumieren würde.

    Ich habe auch schon festgestellt, daß die heutige gesunde Versorgung eigentlich nur noch im Rahmen einer (Groß)Familie funktioniert: Mindestens einer muß Geld verdienen, der Rest ist für Haushalt, Kinder und Gartenarbeit zuständig. Vielleicht gibt es demnächst ja auch eine Möhrensteuer, weil man “zuviele” m²Obst und Gemüse anbaut und damit die “Marktwirtschaft” schädigt.

  22. 22

    Hallo,

    ich kann nur sagen das Fleisch überhaupt nicht gesund ist. Der Mensch braucht auch kein Fleisch um zu Leben. Das kostet dem Körper zu viel Calzium und Mangnesium um es überhaupt zu verarbeiten. Ich bin Veganer und nehme Narungsergänzungsmittel von Life Plus. Kann ich nur jedem empfehlen.

    Jeder sollte auch mal darüber Nachdenken ob es richtig ist die Verantwortung an andere Menschen abzugeben die die Tiere quälen und behandeln als ob sie der letzte Dreck wären nur damit WIR was zu Fressen haben.Denn der Mensch frisst, das muss ich mal so ausdrücken. Wenn ich darüber Nachdenke das in den Tötungsstationen auf Akord gearbeitet wird, dreht sich mir der Magen um. Ich hoffe das jeder versteht was das für ein Tier bedeutet. Ich könnte noch so viel dazu schreiben, aber wer sich wirklich dafür Interessiert, kann im Internet selber mal schauen zu was der ach so tolle Mensch alles in der Lage ist.
    Ich wünsche mir für die Zukunft mehr Vernünftig denkende Mensche die auch in der Lage sind für ihre Umwelt die Verantwortung zu tragen und nicht nur für ihr eigenes EGO.

    Liebe Grüße aus Nordstemmen und alles Gute

  23. 23

    Hühnerfleisch esse ich schon lange nicht mehr, es schmeckt nicht nur fad, sondern regelrecht nach Aas! Eier vertrage ich nicht mehr, deshakb habe ich auch Diese seit ca 2 Monaten aus meinem Ernährungsplan gestrichen.
    Ich bin auf dem Land aufgewachsen, damals gab es dort noch Bauern, Bauermilch, Bauerhühner und Bauereier. Was mir im Supermarkt vorgesetzt wird, ist schon lange nicht mehr vergleichbar. Ich habe neulich ein Bioei gegessen und endlich wieder den Geschmack guter Eier erlebt. Ob es für mich verträglich war oder nicht, kann ich nicht beurteilen, da ich noch was Anderes Unverträgliches zu mir genommen habe. Aber ich werde es wieder versuchen, ausschließlich BIO-Ei. Aber auch bei Bio habe ich nicht vollstes Vertrauen, muss ich gestehen. Und mitten in der großstadt komme ich leider nicht an bauern heran.

    Ich würde so gerne mal wieder Hühnchen essen, aber es gibt ja weit und breit kein Hühnchen mehr! Ich verzichte seit ca 1-2 jahren darauf, zwischenzeitliche Versuche haben mich zum Würgen gebracht.

    Liebe Grüße, Cecilia

  24. 24

    Ich bin VEGAN mit einer täglicher Portion Wildkräuter, mit insgeamt einer täglichen abwechslungsreiche Vielfalt, dann geht Vegan auch ohne Nahrungsergänzungen etc.

    Mit Vegan bleibt man gesund, wird gesünder …zum Leidwesen der Ärzte, der HP und der Pharma :-) ))

    Mit u.a. Vegan gehöre ich nicht zu den Menschen, die Tiere morden/morden lassen, die Tiere qäulen/quälen lassen. Ich bin frei von der Schuld, dass millionen Tiere unnötig gequält und getötet werden… denn nicht nur vegan essen, sondern auch Tierversuchsfreie Produkte, kein Leber etc. gehört auch dazu…

    Auch mit “nur” Eier essen und “nur” Kuhmilch trinken oder Kuh-Milchprodukte (Käse, etc.) essen, macht man sich mitschuldig an Tierleid!!

    Hier eine wichtige Seite, für die, die sich über Ernährung Gedanken machen:

    http://albert-schweitzer-stiftung.de/

  25. 25

    Zitat:
    “Menschen töten wehrlose Kreaturen um sie zu essen? Genau wie auch meine Katzen Fleisch fressen oder viele andere Tiere da draußen in Wald und Flur.”

    Katzen und Hunde sind Fleisch- bzw- Beutetierfresser.

    Der Mensch ist u.a. vom Verdauungstrakt KEIN Fleischfresser!! Der Darm ist u.a. zu lang, daher fault und gärt es beim Fleischkonsum und u.a. daher resuliteren auch viele chronische Erkrankungen (Zivilisationserkrankungen) im Darm sitzt ja bekanntlich der Tod (bei falscher nicht artgerechter Ernährung)

  26. 26

    Als Fleischliebhaber seh ich das etwas anders. Natürlich wird mein Fleisch, ob Hähnchen, Schwein- oder Rindfleisch beim Metzger auf dem Land gekauft. Da weiß ich das eine artgerechte Haltung im Vordergrund steht. In Maßen kein Fleisch so ungesund nicht sein.

  27. 27

    Ich bin dankbar für alle Informationen. Mein Sohn isst, wenn er zu Besuch da ist, nur vegetarisch oder das Fleisch, das ich vom Metztger besorge, der bekanntlich die Kühe von ihm geschätzten Bauer kauft und schlachtet. Ich bin froh, dass er auch so denkt wie wir. Ich glaube, dass viele Krankheiten vermieden werden könnten wenn die “Gifte” in unserer Nahrung reduziert würden. Gruss Helga

  28. 28

    Hallo, ich kann sehr gut auf Wurst und Fleisch verzichten. Meine Familie besteht aber auf regelmäßigen Fleischmahlzeiten. Ich kaufe nicht beim Bauern sondern bei meinem Metzger um die Ecke.

  29. 29

    WAS IST TEUER?

    ich lese hier sehr viel darüber, dass gute LEBENS-MITTEL teuer sind – liebe Leut, wie könnt Ihr nur daran denken an guten LEBENS-MITTEL zu sparen?

    Spart doch lieber am dicken Auto, am neuesten elektr. Schnickschnack, an teuren Klamotten etc. und Ihr werdet feststellen, dass Ihr das Geld habt für gute LEBENS-MITTEL!

    Kein Geld für BIO – so ein Quatsch! Ich bin Hartz IV-Empfänger und kaufe nur BIO – soviel ist mir meine Gesundheit alle mal wert. Zu mindest wertvoller als … (macht Euch selbst Gedanken darüber)

  30. 30

    Greta zu Frank Schulz
    “Hartz IV-Empfänger und kaufe nur BIO – soviel ist mir meine Gesundheit alle mal wert”
    RICHTIG FrANK! In meiner dunkelsten Zeit, als fast gar kein Geld vorhanden war, habe auch ich ganz besonders auf meine Ernährung und die meiner Kinder geachtet.
    Übrigens: Ich bin noch im Kriege geboren. Danach lebten wir auf dem Land. Jede Flüchtlingsfamilie hatte ein Stück Land zugewiesen bekommen, von Amts wegen (!) für die tägliche Ernährung. Fleisch gab es nur selten. Meine Mutter half beim Bauern und bekam dafür Milch und Eier in sehr guter Qualität. Es wurde von den FRüchten der eigenen Arbeit gelebt. Wir Kinder lernten Wildgemüse sammeln, Waldbeeren und Pilze, Bucheckern wurden zu Öl gepresst. Für uns war die Nachkriegszeit ernährungsmässig das Beste was uns geschehen konnte.
    Ich weiß, es ging nicht allen so gut!
    Aber mir war es eine Ernährungsschule des Lebens. Heute sehne ich mich nach einem eigenen Gemüsegarten, auch wenn´s dann im Winter nur Rüben, Möhren, Kohl und Porree gäbe …
    Weniger ist mehr! Das gilt auch beim Essen!

  31. 31

    Wir leben auf dem Land und bemühen uns soviel wie möglich selbst im Garten anzubauen. Es gibt auch eigene Hühner für die Eier und ich kaufe Fleisch nur aus artgerechter Haltung.Leider ist es aber so, daß auf den Feldern alles auf Teufel komm raus niedergespritzt wird, und davon auch unsere Haustiere immer kränker werden.Das so verseuchte Getreide kommt ja wieder in Umlauf und auch der Biobauer sitzt mit seinen Feldern mitten in den Giftspritzern.Das ist mittlerweile ein Teufelskreislauf, dem man nur als kompletter Selbstversorger entgehen kann. Aber wer kann das denn schon? Leider besitzt ja kaum einer die Landgrösse dazu und auch nicht die Zeit. Man müsste dafür den ganzen Tag Zuhause sein.
    Wunderbar finde ich es trotz aller aber, aber, aber, dass immer mehr Menschen aufwachen und sich etwas massregeln.Wenigstens machen wir schon mal den Anfang und machen uns Gedanken darüber und ändern wenigstens im Kleinen etwas daran. Das ist doch auch etwas Wert.Man kann nun mal leider die Welt nicht mehr komplett verändern.Wenn aber immer mehr Menschen aufwachen, ist das doch auch schon mal was.
    LG aus Bayern
    Sandra Rotondo Tierheilpraktikerin
    http://www.tierheilpraxis-rotondo.de

  32. 32

    An alle die weniger Geld haben:
    Wildkräuter (z.B. Löwenzahn, Gänseblümchen, Giersch, Birkenblätter, Lindenblätter, Brombeerblätter, Haselnussblätter, Brennnessel etc.) naturgerecht gesammelt, ist kostenlos, vielfältig und bringt extrem viele lebenswichtige Vitalstoffe, die Kulturpflanzen (wie Eisbergsalat etc.) nicht in den Mengen enthalten. Nur immer schauen wo und was man sammelt, oft sind Parks/Grünanlagen (Hundefreiezonen) in Städten besser, also mit weniger Pestiziden als z.B. auf dem Land, wo viel Gülle (mit extrem viel Chemie, wie Antibiotika, Parastitenmittel etc.) die Wiesen, Pflanzen etc. wie auch Grundwasser extrem belasten (gesundheitsschädlich!!).

    Wer weiter sparen will,bzw. geünder leben will, sollte Kuhmilch und- produkte meiden, denn die sind zum Überleben NICHT notwendig, im Gegenteil u.a. gem. Dr. med Bruker gesundheitsschädlich. Kein ausgewachsenes Säugetier trinkt/isst fremde Milch!!! Nur der Mensch, weil es die Milchindustrie in der Werbung “schmackhaft und gesund” darstellt!!

    Wie Dr. med. Bruker so schön und richtig sagte:
    Vertraue keiner Werbung, meide soweit alles was abgepackt ist…

  33. 33

    Moin,
    versuchen Sie mal ‘normale’ Hühner für den Garten zu kaufen.
    Die gibt es kaum noch.
    Es gibt fast nur noch die hoch gezüchteten Dinger die so gut wie ausschließlich Kraftfutter vetrragen.
    Wahnsinn!

    Leider habe ich die Anschrift verlegt wo der Link drin steht, aber ich habe auch keine Garten (ergo: keine Hühner).

  34. 34

    Hallo,
    ein guter Artikel, stimmt zu 100%.
    Neulich aus einem Supermarkt Haehnchenschenkel gegessen, nie wieder. Selbige waren teils blutiges Fleisch durch Verletzung waehrend der Haltung, geschmacklos, eklich trotz guter Zubereitung. Ich bin schon aelter und kenne alles noch von vor X Jahren. Man kann eigentlich nur noch eins machen, Vegetarier werden, was aber schwer ist, da man von Kindheit an Fleischessen gewoehnt ist, vor allen Dingen durch die schlechte Zeit nach dem 2. Weltkrieg.

  35. 35

    Ich kann dem Artikel und den Kommentaren hier nur bedingt zustimmen.

    In meiner Kindheit (geboren in den 80′er Jahren) haben wir einige selbstgeschlachtete Hühner gegessen, die selbst aufgezogen wurden. Wenn ich an den Geruch des Rupfens zurück denke, dreht sich mir der Magen um.

    Auch sehe ich es nicht so, dass Bohnen unsere Ernährung perfekt machen.
    Ich liebe Tofu, und das, obwohl ich Fleischesser bin. (Max. 2 mal pro Woche vom Metzger meines Vertrauens.) Aber ich vertrage leider mehr als ein kleines Stück Tofu einfach nicht. Und doch kann ich die Finger nicht davon lassen.

    Ich finde es überheblich, irgendwem Vorhaltungen zu machen, was jemand isst. Viele sind derart auf die Werbung fixiert, dass sie den leeren Versprechungen Glauben schenken. Obwohl ich keinem Vorhaltungen mache, was er zu essen habe, werde ich als militant dargestellt, weil es bei mir keine Pulver und Tütchen usw. gibt.
    Wenn ich Zeit habe, backe ich mein Brot selbst. Das finden die meisten schon übertrieben. Nur weiß ich so, was wirklich drin ist.

    Und dann das Totschlagargument der Kosten. Meine Schwiegermutter sagt immer, sie könnten sich kein Bio leisten.

    Mit weniger Fixkosten und höherem Gehalt sollte da was machbar sein, nur bedeuten Bioprodukte ja Arbeit.

    Kleines Beispiel gefällig?

    Für 3 Personen Pizza (tiefkühl): Kostet etwa 4 Euro.

    Wenn ich den Teig selbst mache und ein großes Blech backe, komme ich auch auf 4 Euro und weiß, was drin ist.

    Einmal habe ich meiner Schwiegermutter vorgerechnet, dass sie viel sparen würde, wenn sie frisch kaufen würde. (Wozu ich übrigens auch Tiefkühlgemüse zähle, das ich z.T. auch selbst eingefriere.) Aber als Antwort bekam ich: “Da muss man aber auch die Zeit einrechnen.”

    Wenn ich als Berufstätige es schaffe, abends noch gesund zu kochen (und ja, ich denke, dass ich uns gesund ernähre), sollte sie es als Hausfrau (sprich: den ganzen Tag zu Hause) auch schaffen.

    Mein absoluter Zeitsparer ist übrigens der V-Hobel, mit dem ich alles für Eintöpfe, Suppen oder Salate in Null-Komma-Nichts fertig habe.

    Aber man muss wollen, und das ist heutzutage uncool, wo es schon Pressfleisch für den Toaster gibt.

  36. 36

    Hallo Herr Graeber, in Ihrer Arbeit steckt sehr viel Zeit und Enthusiusmus und ich kann Ihnen nicht genug danken für die hochinteressanten und informativen Newsletter. Ich leite sie immer an interessierte Freunde weiter. Es ist wirklich immens wichtig, sich um eine gesunde sinnvolle Ernährung mit naturbelassenen Lebensmitteln Gedanken zu machen und in die Tat umzusetzen.

  37. 37

    kaufe mein fleisch grundsätzlich auf dem land und muss mir darüber nicht wirklich sorgen machen.

  38. 38

    Wenn man sich gar keine Gedanken über die Herrkunft vom Fleisch macht, sieht man´s einfach als ein Lebensmittel, ohne wenn und aber. Doch wenn man so ein Film sieht, und sich vorstellt, das eigene Katze im Dunklen sein müsste und hinfallen würde weil die Knochen das eigene Gewicht nicht aushalten…….
    und das nur damit ich mein Magen vollstopfen kann… Nein danke…
    Glaube nicht das ich wieder jeweils Fleisch esse oder Hähnchen. Es stehen Lebewesen dahinter, der für mich leiden mussten… Das tut mir unendlich Leid…

  39. 39

    [...] Das es auch anders gehen kann, beschreibe ich unter anderem im Beitrag: Hühnerfleisch ohne Geschmack. [...]

  40. 40

    [...] mit Hormonen, Antibiotika, Pestiziden und anderen Chemikalien (wie ich in meinem Artikel “Hühnerfleisch ohne Geschmack” bereits berichtet [...]

  41. 41

    [...] Wenn es aber passiert, dann haben wir wieder ein neues Heck-Meck, bei dem keiner die Verantwortung auf sich nehmen will. Aber vielleicht können dann ja Hähnchen aus Spanien herhalten, die die ultimative Erklärung für die Resistenzentwicklung auf sich nehmen. Für die Zeit „dazwischen“ reicht es dann ja auch, dass man den antibiotikaträchtigen Geschmack dieser Zuchttiere mit reichlich viel Gewürz übertünchen kann. Wie lecker so ein Huhn schmeckt mit allem drum und dran können Sie nachlesen unter: Hühnerfleisch ohne Geschmack. [...]

  42. 42

    ….dem Beitrag von Jeanette ist nichts mehr hinzu zu fügen!
    Das sollte schon in der Schule zum Hauptfach erhoben werden.

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