Kijimea – Was ist drin? Was ist dran?

Eine Fernsehwerbung aus dem Jahr 2010 weckte mein „gesteigertes Interesse“ an Kijimea. Da war das Produkt über 20 Jahre auf dem Markt, und es wurden ständig neue Produkte hinzugefügt.

Warum ich diesen Beitrag ergänze: Ich beobachte massive Werbung für diese Produkte. Besonders auffällig ist Werbung auf Webseiten, die wie  „Redaktionsartikel“ aussehen, wie hier zum Beispiel:

Dort lesen wir von einem Frank Mehrbach, der „Darmexperte“ und Chefredakteur bei Spiegel der Gesundheit sei. Wer mehr zu Frank Mehrbach erfahren kann: Bitte in die Kommentare schreiben. Ich finde da nämlich nichts, bzw. nicht viel.

Im Nachrichtennetzwerk msn sieht man massenhaft solcher Anzeigen. Das „Spiel“ ist bei all diesen „Anzeigen“ ähnlich. Ein Artikel, ein angeblicher „Vergleichstest“. Und man findet fast immer die gleichen Produkte.

Dabei auch: Kijimea.

Nur, dass wir uns nicht falsch verstehen: Werbung ist grundsätzlich nicht schlecht. Im Gegenteil. Ich bin durch Werbung auf einige Dinge aufmerksam geworden, von denen ich sonst nie gehört hätte. Und klar: Dann gibt es auch Werbung im Stil von…

Naja… lassen wir das lieber und schauen uns mal das Kijimea an.

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Was ist Kijimea eigentlich?

Kijimea aus der Swahili-Sprache bedeutet  zu Deutsch: Bakterium. Und dieses „Bakterium“ soll meine Abwehrkräfte steigern. Schön. Da fragte ich mich sofort: Wie denn?

Also begab ich mich auf die Suche nach Informationen und Studien zu Kijimea: In meinen Fachmagazinen hatte ich noch nichts gesehen. In den wissenschaftlichen Datenbanken: nichts. Also auf in die Suche im Internet.

Im Folgenden finden Sie erst einmal den Bericht über meine damaligen Recherchen (Jahr 2010), und weiter unten dann die „Erweiterungen“ mit den Aktualisierungen.

Jahr 2010: Außer den Einträgen in einigen Foren und der Herstellerseite selbst finde ich nichts. Also muss ich mich wohl erst einmal mit den Herstellerangaben zu Kijimea begnügen: Bei Kijimea handelt es sich demnach um ein von Münchner Ärzten entwickeltes Produkt aus rein „natürlichen“ Bestandteilen.

Es soll bei Menschen mit Immunschwäche als unterstützende Maßnahme bei der Bekämpfung von Infekten eingesetzt. Zur „Entdeckung“ von Kijimea schreibt der Hersteller:

Wir, ein Ärzteteam aus München, waren über Jahre in Afrika tätig und sind dort auf das legendäre Kriegervolk der Massai, dem eine besondere Widerstandsfähigkeit nachgesagt wird, aufmerksam geworden. Auffällig für uns war, dass sich die Massai von einer traditionellen, fermentierten Milchmischung, ernähren. Diese wird von den Massai oft täglich in großen Mengen eingenommen. Inspiriert von diesen Erfahrungen haben wir in Europa die Wirkung stammspezifisch selektierter Probiotika und Synbiotika näher untersucht und sind nach langer Suche auf die in Kijimea enthaltene Probiotikakombination gestoßen. (kijimea.de/haeufige_fragen.html)

Kijimea besteht also aus mehreren Probiotika. Probiotika sind Bakterien, deren Verzehr unserer Gesundheit generell förderlich sowie einem natürlichen Kohlenhydrat – einem so genannten Präbiotikum.

Bei den Bakterienstämmen soll es sich um drei spezielle Probiotika-Stämme handeln.  Diese sollen anhand klinischer Studien für diese Bakterien-Stämme ausgewählt worden sein, die einen Nutzen bezüglich der Immunabwehr belegen.

Nur: WELCHE Stämme in Kijimea enthalten sind, konnte ich auf der Herstellerseite nicht in Erfahrung bringen. Ich fand keinen Beipackzettel und keine detaillierte Beschreibung der Inhaltsstoffe. Für mich ist das nicht gerade vertrauenserweckend.

Ich erwarte auf der Produktseite schon die Darstellung aller Wirkstoffe, Zusatzstoffe und Füllstoffe etc. Hinweise auf die Studien bezüglich der verwendeten Probiotika hätte ich auch schön gefunden.

Auf der Herstellerseite von Kijimea wird das Präbiotikum FOS erwähnt (ein Fructo-Oligo-Saccharid?), welches den Bakterien als Nahrung dienen soll und  somit deren Wachstum und Vermehrung im Darm zugute kommen möge.

Gleichzeitig soll es den Körper bei der Aufnahme von Magnesium und Calcium unterstützen. Die erwünschte Wirkung von Kijimea  (die Stärkung des Immunsystems) soll aber durch eine gezielte Stärkung der Darmflora erzielt werden, die für ein gut funktionierendes Immunsystem von entscheidender Bedeutung ist. Dass ich davon viel halte, habe ich ja schon mehrfach geschrieben – auch in diesem Blog.

Nebenwirkungen sind laut Hersteller nicht bekannt. Allerdings können zu Beginn der Behandlung Blähungen auftreten, eine Folge der gewünschten Bakterienanhäufung im Darm.

Also auch nichts Neues. Vielleicht sendet mir die Herstellerfirma Dr. Fischer Gesundheitsprodukte GmbH ja einmal einige Produktproben und Informationsmaterial?

Das bringt mich auf die Idee noch mal schnell in den Internetapotheken nachzusehen: Nanu? Da ist als Hersteller die SANDOZ PHARMACEUTICAL GMBH angegeben? Ich dachte das ist Dr. Fischer Gesundheitsprodukte GmbH? Oder vertreiben die das nur?

Wie dem auch sei: Kijimea ist anscheinend in drei Packungsgrößen erhältlich: 7, 14 oder 28 „Rationen“. Bei einer Ration täglich kostet das Produkt zwischen 2,14€ und 1,70€ – wenn die Preisangaben stimmen die ich gefunden habe.

Eine Therapie kostet mich somit ungefähr 60.-€ im Monat. Also dafür möchte ich schon mehr Informationen als ich momentan im Internet finde.

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Soweit mein „Erstbericht“ aus dem Jahr 2010.

Jetzt eine Aktualisierung aus dem Juni 2015:

Seit dem Artikel (oben) sind nun bereits fünf Jahre vergangen. In einem solchen Zeitraum sollte man einiges an Entwicklungen erwarten. Und diese sind auch zu verzeichnen, sowohl bei der Kijimea Webseite, als auch in der Wissenschaft, die sich mit diesem Probiotikum befasst hat.

Auf der Kijimea Webseite unter Experteninterview erfährt der Leser, dass der „Wirkstoff“ ein einziger Bakterien-Stamm ist: Bifidobacterium bifidum MIMBb75. Erwähnt wird eine Studie aus der Universität Mailand, der zufolge dieses spezielle Bakterium einen besonders günstigen Effekt auf Reizdarm und verwandte Erkrankungen haben soll. Zu dieser Studie komme ich etwas später.

Die Kijimea Webseite fährt fort mit der Wirkweise dieser Bakterien. Auf der Webseite wird behauptet, dass „kleinste Risse in der Darmwand“ eine Art Schlupflöcher sind, die Schadstoffe und Keime passieren lassen, die bei einer intakten Darmschleimhaut nicht passieren können, sondern ausgeschieden werden.

Die Symptomatik, die dann aufgezählt wird, und die eben erwähnten „Risse“ in der Darmschleimhaut, erinnern sehr an das Leaky-Gut-Syndrom. Aber vergleichen Sie selbst – ich habe das in folgenden Beiträgen genauer beschrieben:

Laut Kijimea Webseite bekämpft das spezielle Bifidobacterium solche Risse und Löcher damit, dass die Bakterien sich an diese Risse und Löcher anlagern und sie somit „zupflastern“.

Es ist auch von einem „Pflastereffekt“ die Rede. Sind die Verletzungen einmal abgedichtet, dann kann erstens nichts mehr durch und zweitens kann der Heilungsprozess ungestört einsetzen. Und das sollte sich in einer Verbesserung der Symptomatik bemerkbar machen. Soweit die Hypothese.

Es war da die Rede von einer Studie aus der Universität Mailand, die dieser Hypothese nachgegangen sein soll. Diese Arbeit wurde im Jahr 2011 veröffentlicht: Randomised clinical trial: Bifidobacterium bifidum MIMBb75 significantly alleviates irritable bowel syndrome and improves quality of life–a double-blind, placebo-controlled study.

In dieser Arbeit sollte die Wirksamkeit von Bifidobacterium bifidum MIMBb75 bei Reizdarmsyndrom ermittelt werden. Insgesamt nahmen an der Studie 122 Patienten teil, die in eine Plazebogruppe mit 62 Teilnehmern und eine Verumgruppe mit 60 Teilnehmern aufgeteilt wurden.

Alle Teilnehmer bekamen einmal täglich ihr Plazebo oder ihr MIMBb75 für die Dauer von 4 Wochen. Die Schwere der Symptomatik wurde anhand einer spezifischen Skala ermittelt.

Resultat: MIMBb75 reduzierte die allgemeinen Symptome der Reizdarmstörungen signifikant im Vergleich zu Plazebo. Die Bakterien verbesserten signifikant Schmerzen und Unwohlsein, Blähungen, Stuhldrang und Verdauungsstörungen. Es zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität bei den Teilnehmern der Verumgruppe.

Eine ausreichende allgemeine Besserung berichteten 47 Prozent der Teilnehmer in der Verumgruppe gegen nur 11 Prozent in der Plazebogruppe. Insgesamt sprachen 57 Prozent der Patienten der Verumgruppe auf die Therapie an gegenüber 21 Prozent in der Plazebogruppe. MIMBb75 wurde gut vertragen und Zahl und Natur der Nebenwirkungen entsprachen denen in der Placebogruppe.

Die Autoren schlossen aus ihren Beobachtungen, dass Bifidobacterium bifidum MIMBb75 effektiv das Reizdarmsyndrom lindert und deren Symptomatik verbessert, bei einer gleichzeitigen Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen. Daher sehen die Autoren diesen Bakterien-Stamm als eine Bereicherung in der Therapie des Reizdarmsyndroms an.

Fazit: Eine Studie mit 122 Patienten ist noch keine „gesicherte Erkenntnis“, die eine Hypothese zur These oder Theorie reifen lassen wird. Von daher halte ich die Aussagen auf der Kijimea Webseite für etwas zu euphorisch.

Auf der anderen Seite handelt es sich bei der Studie um eine ernstzunehmende Arbeit seitens der Italiener, die zwar der Bestätigung bedarf, aber im Moment als sehr glaubwürdig einzustufen ist.

Und weil es sich bei diesem Bakterien-Stamm nicht um eine potentiell hochgiftige Substanz handelt, kann man davon ausgehen, dass der gezielte Einsatz keinen Schaden anrichten wird. Ob der Einsatz einen signifikanten therapeutischen Effekt hat, das müssten weitere Untersuchungen bestätigen.

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Die Sache mit dem „Darmpflaster“

Da war ja noch die Rede von diesem „Darmpflaster“ (siehe oben). Eine Arbeit aus dem Jahr 2009 ging der Frage mit dem „Pflastereffekt“ des Bakteriums nach: Study of the adhesion of Bifidobacterium bifidum MIMBb75 to human intestinal cell lines.

Verantwortlich für die Bindungsfähigkeit der Bakterien ist ein von den Bakterien produziertes Lipoprotein, das BopA genannt wird. Wie es aussieht, werden nicht nur „Risse und Löcher“ in der Darmschleimhaut mit Hilfe von BopA „zu gekleistert“. Vielmehr scheint sich auch eine erhöhte Anhaftungsneigung der Bakterien bei Tumorzellen zu ergeben.

Allerdings wird die Fähigkeit zur Anhaftung entscheidend von einigen Faktoren beeinflusst, wie der Anwesenheit von bestimmten Zuckermolekülen, Gallenflüssigkeit und dem pH-Wert. Die Autoren vermuten, dass die unterschiedlichen Bedingungen im Verlauf des Gastrointestinaltrakts zu unterschiedlichen Besiedlungsdichten führt. Sie vermuten, dass die Bakterien nur in begrenzten Arealen im Endbereich des Dickdarms sich ansiedeln können.

Fazit: Vorausgesetzt dass sich diese Annahme als richtig erweist, dann würde sich das in der Kijimea Webseite dargestellte Modell des Gastrointestinaltrakts (aus Glas oder durchsichtigem Plastik) als unzulässige Vereinfachung herausstellen.

Denn im Video wirft eine Frau im weißen Kittel vielsagend einen grünen Kijimea-Ball ins Röhrchen mit den vielen inneren Rissen, die vom Ball versiegelt werden. Hier entsteht der Eindruck, dass der gesamte Gastrointestinaltrakt von dem positiven Adhäsionseffekt betroffen ist.

Eine Arbeit aus der Universität Ulm aus dem Jahr 2012 kommt hier zur Hilfe: Improved adhesive properties of recombinant bifidobacteria expressing the Bifidobacterium bifidum-specific lipoprotein BopA.

In dieser Arbeit wurden 15 verschiedene Stämme von Bifidobacterium auf ihre Adhäsionsfähigkeit überprüft. Die Vertreter von B. bifidum zeigten die höchste Adhäsionsfähigkeit an den getesteten gastrointestinalen Epithelzellen. Auch hier war das Lipoprotein BopA für den Adhäsionseffekt verantwortlich.

Obwohl das Lipoprotein ein B. bifidum-spezifisches Protein zu sein scheint, kann es auch von E. coli exprimiert werden. Weiter scheint die Stärke der Anhaftung mit der Menge an produziertem Lipoprotein korreliert zu sein.

Es wurden keine Angaben gemacht, ob Umwelteinflüsse (im Gastrointestinaltrakt), wie wir sie in der Arbeit zuvor diskutiert hatten, hier eine Rolle spielen.

Um die ganze Sache noch ein wenig weiter zu verwirren, stürze ich mich auf die nächste Arbeit aus Finnland aus dem Jahr 2013: BopA does not have a major role in the adhesion of Bifidobacterium bifidum to intestinal epithelial cells, extracellular matrix proteins, and mucus.

In dieser Arbeit hatte man, vereinfacht ausgedrückt, mit Hilfe eines eigens geschaffenen Antiserums die Aktivität von BopA bei B. bifidum blockiert und geschaut, ob die Anhaftungsfähigkeit der Bakterien durch die Behandlung abnimmt.

Da dies jedoch nicht erfolgte, folgerten die finnischen Wissenschaftler, dass es sich beim BopA nicht um ein Adhäsin handeln kann. Umgekehrt wurde rekombinantes BopA erzeugt und getestet. Es zeigte eine nur schwache Bindungsfähigkeit zu menschlichen Darmepithelzellen und/oder deren Mukosa.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Adhäsionsfähigkeit von B. bifidum weniger auf der Wirksamkeit von BopA beruht, sondern dass vielmehr andere, noch unbekannte Mechanismen hier wirksam sein müssen.

Zwischenfazit: Falls BopA keinen signifikanten Einfluss auf die Adhäsionsfähigkeit von B. bifidum hat, dann wären auch die in der ersten Arbeit diskutierten Einflüsse, wie Gallenflüssigkeit, pH-Wert und so weiter möglicherweise nicht relevant und die Bakterien könnten sich mehr oder weniger gleichmäßig im gesamten Gastrointestinaltrakt ansiedeln und so ihrer „Pflastertätigkeit“ nachgehen.

So lange jedoch diese Mechanismen noch ungeklärt sind, halte ich Erklärungen, wie sie auf der Kijimea Webseite gemacht werden, für reine Spekulation.

Impact of Bifidobacterium bifidum MIMBb75 on mouse intestinal microorganisms. – Diese Arbeit aus dem Jahr 2013 untersuchte die Verteilung des Bakteriums im Darm von Mäusen. Auch hier ergibt sich ein eher heterogenes Bild. Bevorzugter Ort der Kolonialisierung ist der Teil des Dickdarms, der dem Caecum (Krummdarm) am nächsten liegt.

Hier verdrängten sie zum Beispiel Clostridium coccoides, eine Art, die anscheinend nur in Mäusen vorkommt. Weitere temporär erhöhte Kolonienzahlen wurden am Anfang und Ende des Dickdarms beobachtet.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Eigenschaften als Probiotikum von MIMBb75 im Wesentlichen von seiner Fähigkeit zur Kolonialisierung abhängen und dem Einfluss der Kolonienbildung auf die anderen Bakterienarten.

Fazit: Auch hier wieder ein kleines Fragezeichen. Die Fähigkeit als Probiotikum ist diesem Bakterien-Stamm nicht abzusprechen. Jedoch scheint es keine durchgehende Kolonienbildung im gesamten Bereich des Darms zu geben, so dass die probiotischen Aktivitäten nur in den Segmenten gegeben sind, wo eine ausreichend hohe Besiedlung erfolgt.

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Doch noch gute Nachrichten

Die Autorengruppe aus Mailand, die den ersten hier besprochenen Artikel veröffentlicht hatte (klinische Studie mit 122 Patienten mit Reizdarmsyndrom), gab sich die Ehre und veröffentlichte 2014 eine weitere Untersuchung, bei der der Einfluss von MIMBb72 auf das Immunsystem untersucht wurde.

Murein lytic enzyme TgaA of Bifidobacterium bifidum MIMBb75 modulates dendritic cell maturation through its cysteine- and histidine-dependent amidohydrolase/peptidase (CHAP) amidase domain. – Hier erfahren wir, dass das Bakterium ein Protein auf seiner Zelloberfläche exprimiert, das TgaA genannt wird.

Dieses Protein ist homolog zu anderen immunoaktiven Proteinen anderer Bakterien-Stämme. Dieses Protein hat 2 aktive Bereiche – LT und CHAP – mit enzymatisch lysierenden Eigenschaften.

Der CHAP-Bereich erwies sich als der immunoaktive Bereich. Denn Versuche mit dem Bakterium und TgaA zeigten eine Erhöhung der Il-2-Produktion im Wirtsorganismus.

Interleukin-2 hat einen direkten Einfluss auf das Immunsystem, indem es die T-Zellen steuert. Im Thymus, wo diese T-Zellen heranreifen, verhindert Il-2 Autoimmunerkrankungen, indem es die Differenzierung von unreifen T-Zellen zu regulatorischen T-Zellen vorantreibt.

Il-2 fördert ebenfalls die Differenzierung von T-Zellen zu T-Helferzellen und T-Gedächtniszellen. Il-2 zählt zudem zu den Wachstumsfaktoren.

Die Autoren schlossen aus ihren Beobachtungen, dass MIMBb75 über sein Oberflächenprotein TgaA zu einer immunmodulierenden Wirkung beim Wirtsorganismus führt.

Nachschlag

Eine interessante Webseite ist die Beneficial Bacteria Site. Unter Review Post: The Five Best Probiotics for Irritable Bowel Syndrome wird Bifidobacterium bifidum MIMBb75 als das zweitbeste Probiotikum aufgeführt. Grund dafür war die oben diskutierte klinische Studie.

Ein weiterer Vertreter, über den ich auch schon einen Beitrag geschrieben habe, ist das VSL-3, das hier auf Platz 5 landet: VSL-3 Probiotische Balance.

Meine Einschätzung bei einem Vergleich der beiden Bakterien-Stämme: Über VSL-3 gibt es mehr wissenschaftliche Untersuchungen als über MIMBb75 im Kijimea.

Dazu kommt noch, dass VSL-3 nicht nur einen Stamm enthält, sondern deren gleich acht, unter anderem drei verschiedene Bifidobacterium-Stämme. Daher sehe ich VSL-3 nicht unbedingt auf Platz 5 der „Hitparade“, eher umgekehrt.

Zwischenfazit: Platz 2 oder 5, das tut eigentlich nur wenig zur Sache. Ich stimme zu, dass Kijimea (MIMBb75) und VSL-3 zu den wichtigeren Probiotika gehören. Die bessere Variante wäre, beide in einem neuen Produkt zu vereinen – ein Produkt mit 9 Stämmen.

Denn unsere Mikroflora im Darm ist auch nicht aus nur einem oder acht Bakterienarten aufgebaut. Wie viele es sind?

Niemand weiß das bislang. Man kennt heute um die 2000 verschiedene Bakterienarten, die das Darmmilieu benötigt, um seinen Dienst zu tun. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sind es aber noch weitaus mehr.

Damit wäre auch der „Pflastereffekt“, der hier eingangs von Kijimea angesprochen wurde, eher ein Sekundäreffekt, vorausgesetzt, die Bakterien verhalten sich so wie im Video dargestellt. Aber auch ohne „Pflastereffekt“ haben Probiotika zeigen können, dass diese ein sehr gutes therapeutisches Potential besitzen.

Jahr 2024: Werbung für Kijimea ohne Ende…

Die Produktpalette hat sich mittlerweile deutlich erweitert. Hier die wichtigsten Beispiele für das erweiterte Angebot:

  1. Kijimea Reizdarm: Dieses Produkt soll speziell für die Behandlung des Reizdarmsyndroms formuliert sein und enthält den probiotischen Stamm B. bifidum MIMBb75. Es soll helfen, typische Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen und Unregelmäßigkeiten im Stuhl zu lindern.
  2. Kijimea Reizdarm PRO: Eine Weiterentwicklung des klassischen Kijimea Reizdarm, mit zusätzlichen Inhaltsstoffen zur weiteren Unterstützung der Darmgesundheit.
  3. Kijimea K53 Advance: Dies wird als ein „Breitband-Probiotikum“ beworben und soll eine „einzigartige Kombination aus 53 aufeinander abgestimmten Bakterienstämmen bieten“. Es enthält 21 Milliarden lebendige Mikrokulturen pro Kapsel und ist zusätzlich mit Biotin angereichert, das zur Erhaltung normaler Schleimhäute beiträgt.
  4. Kijimea Derma: Entwickelt zur Unterstützung der Hautgesundheit, enthält probiotische Bakterien und andere Inhaltsstoffe, die helfen können, Hautirritationen und allergische Reaktionen zu lindern.
  5. Kijimea Immun: Ein Produkt zur Stärkung des Immunsystems, das verschiedene probiotische Stämme und weitere Zusätze enthält, die das Immunsystem unterstützen sollen.
  6. Kijimea Regularis und Regularis Plus: Entwickelt zur Unterstützung einer regelmäßigen Verdauung und zur Verbesserung der Darmflora.

Darürberhinaus gibt es noch Kijimea Magen, Kijimea Basis 10, Kijimea Synpro 20, usw. — Die Produkt-Palette ist mittlerweile so breit geworden, dass der Verbraucher schon ein bisschen den Überblick verlieren kann.

Hypersensible Marketing-Abteilung?

Es kann juristisch problematisch sein, medizinische Präparate oder Nahrungsergänzungsmittel zu kritisieren. Das gilt insbesondere dann, wenn ein konkreter Artikel eines genannten Herstellers in der Betrachtung steht. In aller Regel verhalten sich Produzenten aber zurückhaltend, weil sie keinen Staub aufwirbeln wollen.

Die meisten Hersteller werden auch intelligent genug sein, übertriebene Werbeversprechen oder auch die Zusammensetzung eines Präparates zu verändern, wenn Kritik aufkommt. Denn sie kann ja durchaus berechtigt sein.

Die Online-Plattform arznei-telegramm.de (a-t) versteht sich als unabhängiger Informationsdienst für Ärzte und andere Gesundheitsdienstleister. Die Mitarbeiter prüfen Studien über Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel und versuchen, daraus die Beweiskraft der Wirksamkeit abzuleiten.

Auch Werbekampagnen schaut sich die Redaktion des a-t an, wodurch ein kritischer Abgleich mit den Herstellerversprechen möglich ist. Das a-t scheint so akkurat zu arbeiten, dass die Redaktion nach eigenen Angaben noch nie mit gravierenden juristische Problemen zu kämpfen hatte.

Als aber das a-t 2020 einen Artikel über Kijimea Reizdarm PRO veröffentlichte, bekam die Redaktion Post von einer Anwaltskanzlei des heutigen Herstellers Synformulas. Das war die Reaktion auf einen a-t-Beitrag über Kijimea in der Rubrik „Vorsicht Desinformation“. Schon Recherche-Anfragen, die a-t fairerweise direkt an Synformulas richtete, gingen den Juristen zu weit.

Die Fragen beinhalteten „unzutreffenden Grundannahmen“. So äußerte die Redaktion Zweifel an der „wissenschaftliche Anerkennung“ der Beweiskraft der Herstellerstudien über Kijimea Reizdarm PRO. Die Strategie hinter der Recherche-Anfrage sei vermutlich der Versuch, Betriebsgeheimnisse zu erfahren und sei überhaupt von „Wettbewerbern instrumentalisiert“. Damit sei, so die Anwälte, die Unabhängigkeit von a-t infragezustellen.

Indes enthielt die Korrespondenz auch Gegenfragen der Synformulas-Anwälte an a-t. Ob man sich denn auch mit Konkurrenz-Produkten befasst hätte. Öffentlich bekundete a-t, dass dies nicht der Fall gewesen wäre, weil die „Marktbedeutung oder Werbung“ ausschlaggebend für eine Begutachtung eines Präparates sei. Laut a-t ist die Reklame für Kijimea „irreführend“.

Die Juristen der Firma sollen auch behauptet haben, dass Informationen vorliegen, dass ein Konkurrent die Berichte von a-t über Kijimea initiiert hätte. a-t bat um Offenlegung dieser „Informationen“, erhielt aber keine Antwort.

Die Frage der Anwälte, ob a-t Wissenschaftler um Stellungnahmen zu Kijimea gebeten hat, hat a-t verneint. Grund dafür sei, dass Einzelmeinungen keine Beweiskraft hätten.

Ein anderer Punkt in dem ganzen Hickhack war ein kritischer Beitrag von a-t über den Slogan „99% mehr Lebensqualität“, der sich stets nur an Fachkreise richtete. Synformulas wies darauf hin, dass der Werbespruch nicht mehr verwendet werde.

Doch a-t konnte den Slogan noch  ausfindig machen. Nun bedankten sich die Anwälte auf einmal bei a-t für den Hinweis, nicht aber, ohne nachzusetzen. Diesen Vorgang interpretiere man nun als „rechtsverbindliche Unterlassungsaufforderung“, zu der a-t nicht berechtigt sei. Das heißt aber doch wohl nicht, dass Fragen stellen verboten sein kann!

Die Anwälte forderten auch im Beitrag von a-t zitierte E-Mails in vollem Wortlaut heraus. Grund dafür seien Zweifel daran, ob die Mails in Gänze zitiert wurden. a-t wiederum versichert, dass dies der Fall gewesen wäre.

Die Kanzlei kündigte an, den Vorgang beim Presserat anzuzeigen. a-t sieht in der bizarren Auseinandersetzung den Versuch, durch juristischen Druck mundtot gemacht zu werden.

Weitere Artikel zum Thema Probiotika finden Sie unter:

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Dieser Beitrag wurde erstmalig 2010 erstellt und letztmalig am 03.6.2024 ergänzt.

René Gräber

René Gräber

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63 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Meine Verdauung wird von Kijimea erheblich besser. Allerdings habe ich auch einen ziemlich teuren Gen-Test gemacht (GA-map), der genau analysiert hat, welche Darmbakterien mir fehlen und speziell Kijimea Reizdarm vorgeschlagen hat (und da die Firma sich blöderweise entschieden hat, Konsumenten direkt anzusprechen, will mein Versicherer es trotz Linderung deutlicher Beschwerden nicht zahlen).

  2. Avatar

    Wenn ich Kijimea einnehme, bessert sich der Reizdarm innerhalb von 10 Tagen. Leider wird mir von den Tabletten schwindelig, irgendwie bin ich gangunsicher. Gibt es dazu Erkenntnisse, liegt das an dem Bakterienstamm oder an einem Zusatzstoff?

    Antwort René Gräber:
    Hm… davon habe ich noch nicht gehört, was aber nichts zu bedeuten hat. Es liegt der Verdacht einer Unverträglichkeit nahe, und das könnten die Zusatzstoffe sein…

  3. Avatar
    Angelika Reiner

    29. August 2018 um 18:45

    Hallo Herr Gräber,
    ich leide seit Jahrzehnten an Darmproblemen und einer Fructoseintolleranz. Wegen eines Darmdurchbruchs, mußte ich jetzt am 13.8. operiert werden. Mir wurde ein Stück Dickdarm entfernt und ich mußte sehr viel Antibiotika einnehmen. Welches Probiotika würden Sie mir empfehlen?
    Besten Dank im voraus. Mfg. A.Reiner

    Antwort der Redaktion:

    Guten Tag,
    dieser Beitrag von Herrn Gräber befasst sich mit dem Thema Probiotika.
    https://www.naturheilt.com/Inhalt/Bactoflor.htm
    Ich hoffe Ihnen damit weiter geholfen zu haben.
    Viele Grüsse

  4. Avatar

    Vielen Dank für diese infos.
    Es gibt ein Multimedikament KIJIMEA® Synpro 20 api.gebrauchs.info/acafbd29605435d3439fd2f7fff07463i
    Könnten Sie vielleicht etwas dazu schreiben? Die Zusammensetzung finde ich sehr gut.

    Vielen Dank!

  5. Avatar

    Ich wollte Kijimea ausprobieren, habe dazu aber eine, für mich glaubwürdig und überzeugend erscheinende negative Rezension bei Amazon gefunden, hier ein Auszug;…Auffällig war, dass der Hersteller in 2015 plötzlich die Wirkstoffdosierung je Tablette halbiert hat, ohne dies irgendwo zu erläutern. Im Gegenzug wird seitdem in der Packungsbeilage eine Verdoppelung bei der Einnahme empfohlen….. Auf schriftliche Nachfrage beim Hersteller wurde mir diese Praktik auch noch bestätigt.

    Fazit: eine versteckte Preiserhöhung um 100%!!! Komischerweise direkt, nachdem man irgendwo eine Auszeichnung für das Medikament erhalten hat….

    Meine Frage an Herrn Gräber: Ist Ihr insgesamt positives Fazit damit hinfällig?

    Antwort René Gräber:
    Vielen Dank für diesen Hinweis! Das ist natürlich eine Sache, der ich noch nachgehen muss. Bei den Probiotika kommt es natürlich auch immer auf die Dosierung an.

  6. Avatar

    Erstverschlimmerung, Wäre sowas möglich?
    Habe nach 7 Tage jetzt Durchfall.

  7. Avatar

    Der Eintrag von Jane Ro. erinnert mich an die Erstverschlimmerung bei der Homöopathie. Wäre sowas auch hier möglich?

  8. Avatar

    Kijimea Synpro nachteilig für bakterielle Entzündungen der Nasennebenhöhlen. Vor 14 Tagen begann bei mir eine einseitige bakterielle Nasennebenhöhlenvereiterung,resultierend aus einem normalen Schnupfen. Die ersten Tage versuchte ich es ohne Antibiotikum, viele Hausmittel und Homöopathie halfen mir den Schnupfen auszukurieren. Eine Apothekerin empfahl mir Kijimea Synpro. Ich nahm nachdem die Symptome so gut wie abgeklungen waren den 1. Beutel Kijimea, am nächsten Tag bemerkte ich einen sofortigen Rückfall, mir lief das Eiter wieder den Rachen hinunter. Ich suchte nochmals einen HNO auf, jetzt musste ich ein Antibiotikum nehmen. Am dem 1. Tag der Antibiotikumeinnahme von Cefuroxim verspürte ich schon eine Besserung der Symptome. Am 2. Tag bekam ich etwas Durchfall, gut dachte ich. Ich begann ich wieder mit dem Kijimea, am Tag darauf hatte ich wieder die gleiche Verschlechterung, Eiteransammlung in der Nasennebenhöhle. Ich habe keinen weiteren Beutel des Kijimea genommen. Am 4. Tag mit Antibiotikum sind die Symptome jetzt erheblich zurück gegangen. Ich denke, dass das Kijimea Synpro der Auslöser für die beiden Male der Verschlechterung gewesen sein könnte.

    Antwort René Gräber:
    Wenn es damit in Zusammenhang steht, dann wäre das schon eine sehr heftige Reaktion. Das Synpro ist meines Wissens eine neuere Formulierung zu der mir persönlich keine Erfahrungen vorliegen. Deswegen muss ich hier erst einmal eine Antwort schuldig bleiben.

  9. Avatar

    Nach dem ich über 20 Jahre mit einem Reizdarmsyndrom zu kämpfen hatte war „Kijimea“ einen Versuch wert es zu testen. Im Sommer 2016 habe ich das erste Mal 6 Wochen Kijimea eingenommen und war erstaunt, dass ca. nach 5 Tagen eine deutliche Verbesserung eintrat. Nach den 6 Wochen konnte ich wieder Dinge tun die mir sehr lange nicht oder nur eingeschränkt möglich waren, wie aus dem Haus zu gehen ohne die genaue Kenntnis von Standorten der Toiletten. Nach einem 1/4 Jahr ließ die Wirkung nach, so dass ich eine 4-wöchige Einnahme wiederholte. Erfolg wieder nach ca. 5 Tagen. Die Wirkung hielt danach ca. ein 1/2 Jahr an und ich wiederholte nun im Mai 2017 die Einnahme über 6 Wochen. Bis heute keine Probleme und offensichtlich verlängern sich die Wirkzeiten mit der Häufigkeit der Einnahme bzw. ist nun eine Heilwirkung zu verspüren. Mir ist es eigentlich auch egal, ob Plazebo-Effekt oder Heilwirkung – es hilft mir ungemein und nur das zählt. Leider, wie so oft, werden für zumindest sehr viele Patienten hilfreiche Medikamente (ich schreibe einfach das mal so) von den Krankenkassen nicht bezahlt und dagegen auf noch teuere, unnütze Verfahren und Produkte gesetzt. Schade.

  10. Avatar

    Ich finde es schade, wenn einem guten Produkt mit soviel Skepsis und Ablehnung begegnet wird. Ich leide seit meiner frühesten Kindheit ganz extrem unter meinem Darm und ich wünschte, mir hätte jemand mal dieses Produkt empfohlen. Erst vor einigen Wochen, habe ich mit kijimea Reizdarm angefangen und zum ersten Mal seit langem, geht es meinem Darm besser und ich habe kaum noch Schmerzen. Ich konnte oft wochenlang nicht und musste Abführen-was es noch schlimmer machte.
    Parallel hatte ich immer wieder akute und heftige Nasennebenhöhlenentzündungen und die habe ich durch kijimea immun in den Griff bekommen. Kijimea Basis ist unterwegs. Das klingt nach Werbung aber ich bin echt und auch meine Erfahrungen. Ich bin den Menschen, die diese Produkte entwickelt und produziert haben unendlich dankbar. Ich habe den Eindruck, Deutschland ist was Medizin angeht, lange nicht mehr das, was es mal war. Man begegnet Inkompetenz, Ignoranz und Arroganz bei Ärzten. Da ist es toll zu sehen, dass einige noch „was können“. Das Einzige, was stört, sind die hohen Kosten. Ich persönlich arbeite dafür mehr weil ich durch die Produkte erst überhaupt wieder arbeiten kann.

  11. Avatar

    Guten Tag, meine 11 jährige Tochter hat endlich die richtige Diagnose: Unverträglichkeit auf Milcheiweiß. Monatelanger Durchfall, Bauchschmerzen usw liegen hinter uns. Unser Heilpraktiker empfiehlt einen Diätplan mit wirklich unappetitlichen Gerichten, eigentlich Kindern nicht zumutbar… Wir wurden ausgestattet mit Medikamenten wie Belladonna, Sanum, Nachtkerzenöl, Okoubaka. Bakterien würden in ihrem Zustand noch nicht helfen. Können Sie uns zusätzlich etwas empfehlen? Zb Kijimea und in welcher Dosis? Gerne auch andere Tipps, bei denen ihr Darm sich schneller erholt. 1000 Dank!

    Antwort René Gräber:
    Das ist eine sehr spezielle Frage, die ich aus der Ferne hier nicht so einfach beantworten kann. Dazu fehlen mir eu viele Informationen. Wenn Sie möchten stellen sie ihre Frage aber mal bitte bei mir im Yamedo-Forum: https://www.yamedo.de/forum/

  12. Avatar

    Hallo,
    ich bin Mitte 40 und habe im Sommer von heute auf morgen einen Durchfall bekommen. Nach vielen Blutuntersuchungen, Stuhlproben konnte man keinen Infekt feststellen. Weder Immodium noch normale Haushaltsmittel haben geholfen, sie haben nur das ganze gemindert. Auch eine wochenlange Einnahme von Kijimea war wirklich keine Lösung. Inzwischen vergingen 3 Monate, bis ich mich entschied durch eine Koloskopie mit Moviprep meinen Darm zu reinigen. Mein Darm war völlig in Ordnung. Die Reinigung wirkte aber wie ein Schalter und der Durchfall war sofort weg. Ich führte 2 Monate lang ein normales uneingeschränktes Leben, bis eine Grippe mich erwischt hat. Meine Atemwege waren betroffen, ich hatte Fieber und musste mich auch übergeben. Die Erkältung ist komplett weg aber seitdem habe ich wieder meinen Durchfall!!!
    Die Ärzte sind überfragt, wo das herkommt. Jemand, der so gesund lebt, nicht raucht und keinen Alkohol trinkt. Jemand der ein stressfreies Leben führt.
    Der eine Arzt sagt, Kijimea mit Immodium, der andere sagt Pankreatan probieren. Ich habe ja alles probiert und nichts half mir. Es bleibt nochmal den Schritt zu wagen und meinen Darm mit dem Zeug Moviprep zu reinigen.
    Wieso reagiert mein Darm seit Sommer zu sensibel? Mein Darm war ja immer sehr stark und ich wusste vorher nie, was ein Durchfall bedeutet.
    Haben Sie ein Idee, was ich sonst für Untersuchung machen könnte. Vielen Dank!

  13. Avatar

    @Piv: Eventuell auf Parasiten untersuchen lassen (Toxocara canis, Toxoplasmose, Borrelien…). Dies gilt für alle Haustierbesitzer. Parasitenkuren durchführen, dann erst die Darmschleimhaut beruhigen. Eventuelle in Kombination mit Nahrungsumstellung. Attn.:nur in spezialisierte Kliniken gehen!

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    Guten tag! Haben Sie mittlerweile bereits Informationen über alle Inhaltsstoffe erhalten? Falls ja, befindet sich darin irgendeine art von Aspergillus, die eventuell der Herstellung dienlich wäre? Vielen dank!!

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    Ich nehme immunsuppressiva und diverse andere Medikamente aufgrund einer nieren Transplantation. Ist das Mittel dafür überhaupt erlaubt ?

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    Stark!

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    Friedo Pagel

    16. Juni 2016 um 02:11

    Hallo Herr Gräber,
    darf ich mir wünschen, dass Sie sich mit der gleichen Akribie einmal Kefir vornehmen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass in spottbilligem selbstgemachtem Kefir all das bereits drin ist (m.W. 238 verschiedene Bakterienstämme), was man in heute schon zur Verfügung stehenden, und in Kürze auf den Markt kommenden Probiotika teuer erstehen kann. Klar, es gibt wunderbare Grundlagenforschung auf diesem Gebiet (gutmicrobiotaforhealth.com/), im Grunde täglich neue Erkenntnisse. Aber offenbar vor allem zum Zwecke der Entwicklung neuer Produkte. Während man die Erforschung von zum Teil seit Jahrhunderten existierenden fermentierten Nahrungsmitteln (Naturheilprodukten) eher meidet. Schade.

  18. Avatar

    Ich persönlich bin jetzt noch nicht so 100% von Kijimea überzeugt. Mit hilft aber sehr gut die Kombination aus Kijimea und der Hocke für die unkomplizierte und schmerzfreie Darmentleerung auf der Sitztoilette. Ich habe leider des Öfteren mit den Symptomen eines gereizten Darms zu tun und dann finde ich die ganz natürliche Hockhaltung einfach angenehm. Zudem konnte ich in Erfahrung bringen, dass man durch die gehockte Haltung einige Darmkrankheiten, wie beispielsweise Hämorrhoiden und Verstopfung, vorbeugen kann. Das ist ja schließlich auch schon eine gute Sache. Hocke, medizinischer Hocker und die Einnahme von Kijimea versprechen eine Wohltat für den Darm :).

  19. Avatar

    Hallo, Herr Gräber,
    nach ausführlicher Lektüre Ihrer Texte und den Erfahrungsberichten von Leidensgenossen, habe ich meine konkrete Krankheitssituation nicht wirklich wieder gefunden: Multiple Sklerose, Diabetes II, Fruktoseunverträglichkeit, Laktoseunverträglichkeit, Reizdarm (durch Coloskopie bestätigt). Irgendwie habe ich keine Lust mehr auf diesen blöden Krankheitsmix! Könnte mir dieses „Wunderpräparat“ Kijima überhaupt helfen?? Es wäre hilfreich, wenn Sie mir antworten könnten.
    Mit „reizenden“ Grüßen

    Antwort René Gräber:
    Bei diesem multiplen Beschwerden würde ich eher meinen: wenig. Ich habe ihre Stichworte zu den Beschwerden einmal mit Links zu meinen Beiträgen dazu hinterlegt. Dort sollten Sie einige Informationen finden.

  20. Avatar

    Hallo René Gräber,
    Sie beschreiben oben eine Top 5 Website der besten 5 Probiotika. Diese kann ich jedoch mit Ihrem Link nicht finden. Können Sie die Top 5 mir auch hier mitteilen. Und haben Sie eine Ahnung warum dieses VSL#3 so teuer ist? Vor allem sind da so große Preisunterschiede von 39 bis 300 Euro??? Würde mich sehr über Ihre Antworten freuen. LG DJ

    Antwort René Gräber:

    Ähm… das sind meine fünf „Lieblings-Wundermittel“, wenn man das überhaupt so bezeichnen kann. Es sind Mittel, die ein sehr umfassendes und für mich überzeugendes Wirkungsspektrum haben. Diese beschreibe ich ja in der dieser E-Mail Serie, die Sie anfordern können. Alles was dazu zu tun ist, in der Box (unter dem Beitrag) ihre E-Mail einzutragen. Die Box sehen Sie aber nur, wenn JavaScript auf ihrem Rechner aktiviert ist… Zum VSL: ja, das ist eine irre Preisspanne. Eine Begründung kann ich ihnen nicht wirklich liefern…

  21. Avatar

    Vor 5 Jahren habe ich das erste Mal Kijimea ausprobiert. Zu dieser Zeit litt ich seit 3 Monaten unter krampfartigen Schmerzen 1 Stunde nach dem Essen. Eine Dünndarmspiegelung brachte das Ergebnis einer leichten Entzündung. Medizin brachte keine Besserung. Ich wusste nicht mehr weiter, da diese Krämpfe wirklich schlimm waren.
    Ein Heilpraktiker aus Bonn hat mir Kijimea in die Hand gedrückt….. die Tabletten und auch das Pulver fürs Immunsystem…… es wurde besser und nach einer Zeit war es weg!

    Da ich leider in Stresssituationen immer mit dem Darm oder Magen reagiere, bin ich sehr froh diese Medizin gefunden zu haben. Mir hilft es………..

  22. Avatar

    Hallo, ich habe auch seit dem 13 lebensjahr Morbus Crohn und nehme jetzt seit 1 Monat Kijimea Derma. Ich nehme es hauptsäch für die Haut. Es steht das die Tabletten für ein besseres Hautbild sorgen. Ich kenne leider noch nichts davon. Meine Unreinheiten im Gesicht sind schlimmer als je zuvor. Ist das normal das am Anfang die Haut schlimm aussieht. Ich bin mir nicht mehr sicher ob ich die Tabletten weiter einnehmen soll, bin schon langsam am verzweifeln..

    Würde mich freuen wenn meine Frage beantwortet wird – Danke.

  23. Avatar

    Bin 28 und leide seit über 10 Jahren an Morbus Crohn. Als ich im Tv Kijimea gesehen hatte und die Beschwerden, denke ich das auszuprobieren. Denn genau diese Beschwerden verfüge ich im Moment. Aber bevor ich das ganze ausprobiere, mache ich mir Sorgen ob das an mein Crohn irgendwelche Nebenwirkungen auslöst. Nutze Buscopan akut, aber das Ergebnis ist nicht so glänzend wie gehofft. Als Medikament habe ich Remicade ein Tnf a mittel
    Würden Sie mir das raten oder was anderes? Danke im voraus

    Antwort René Gräber:
    Das ist aus der Ferne leider nicht zu machen. Aber ich habe einen Artikel zu Morbus Crohn, der Ihnen weiterhelfen könnte:
    https://www.naturheilt.com/morbus-crohn/

  24. Avatar

    Ich (52) leide seit über 10 Jahren unter Reizdarm, Lactose-, Fructose- und Histaminintoleranz, zudem chronische Gastritis, allerdings ohne Schmerzen. Habe alles ausprobiert (TCM, Heilpraktiker, traditionelle Medizin etc.) und hatte immer wieder bessere Phasen. Übelkeit ist die Hauptursache und beeinträchtigt meinen Alltag enorm. Nach bakteriologischen Untersuchungen des Stuhls machte ich Kuren mit Symbioflor und Mutaflor, was kurzzeitig zur Verbesserung geführt hat. Im November 2015 habe ich für 2 Monate mit Kijimea angefangen und erstmal neben starken Blähungen eine Verbesserung (Stuhlverhalten, Regelmäßigkeit) erfahren. Gegen Ende der Behandlung jedoch hatte ich vermehrt kurz nach der Einnahme Explosionen und Stechen im Bauch. Seit ich Kijimea nicht mehr nehme, ist mir immer häufiger extrem übel. Kann es sein, dass der Darm auf „Entzug“ ist und mit Übelkeit reagiert?

  25. Avatar

    Ich (46) leide nun mittlerweile seit 20 Jahren unter dem Reizdarmsyndrom. Darmspiegelungen und andere Untersuchungen haben nichts ergeben. Darüber sollte ich mich lt. Meines Arztes doch freuen. Das Gute sei, dass ich daran nicht sterben würde, aber die schlechte Nachricht, dass ich damit leben müsste. Ganz tolle Aussichten, dachte ich mir. Ich werde jetzt jedenfalls mal Kijimea testen, denn schlimmer kann es eigentlich nicht werden. Ich habe nichts zu verlieren. Denn so ist die Lebensqualität mehr als eingeschränkt… Werde dann berichten.

  26. Avatar

    Hilft Kijimea auch bei Divertikulitis?

    Antwort René Gräber:

    Es kann ein Bestandteil einer Therapie sein. Als alleinige Maßnahme reicht es m.E. nicht aus.

  27. Avatar

    Heute ist der 15.12.2015
    Meine Kur ist beendet. Allerdings nicht mit nur Kijimea, es kam Adigist hinzu weil C 3 gibt es auf dem deutschen Markt nicht mehr. Mit bieden Präperaten habe ich, so mein bisheriger Eindruck,die Auswirkungen in den Griff bekommen. Stuhl normal,geblieben sind einige (aber viel weniger) Blähungen und Darmgeräusche unterhalb des Magenausgangs und Beginn Dünndarm sowie ab und an, wohl je nach Essensaufnahme das Zwicken (wie Entzündungsschmerz links unter dem Rippenbogen. Werde wohl Gastrountersuchung machen lassen und Tagebuch führen um heraus zu bekommen welche LM ich evtl. nicht vertrage. Mein Fazit ist aber: den Darm mit Bakterienstämmen zu sanieren kann hilfreich sein und bisher habe ich auch keinen Infekt, wie sonst, bekommen. Daumen hoch von mir.

  28. Avatar

    Hallo Herr Gräber,

    meine 22j. Tochter leidet unter Fructoseintolleranz und einer mittelschweren knötchenhaften Akne, die sie desöfteren verzweifeln lässt. Die Ärztin meint, das hätte nichts mit dem Darm zu tun, ich bin da allerdings anderer Meinung. Sie musste als Kind aufgrund häufiger Mittelohrentzündung Antibiotika einnehmen, was wohl aus meiner Sicht ihren Darm durchaus geschädigt haben könnte.

    Gibt es denn schon Erfahrungen von Akne-Patienten, die die Kijimea Derma eingenommen haben?

  29. Avatar

    Hallo, ich hatte große Hoffnungen, dass meine ständigen Darmprobleme sich durch das Medikament verbessern. Nach dreiwöchiger Einnahme wurden meine Beschwerden, wie Blähungen und Bauchkrämpfe leider nur schlimmer, ich habe das Medikament abgesetzt!

  30. Avatar

    Hallo.
    Zuerst nahm ich die 7 Tagepackung. Als ich nach dem 4. Tag Verbesserung spürte kaufte ich also die 84 er Packung.
    Nun habe ich über 11 Wochen und meinem Darm und somit mir gehts super.
    Für mich genau das richtige Mittel.
    Habe jetzt noch Kapseln für 10 Tage und werde ab jetzt nur noch jeden 2. Abend die beiden Caps einnehmen und sehen was passiert.
    Heilung für immer, daran glaube ich nicht, aber ab und an eine Kur das fände ich wunderbar.
    Eine Darmsanierung für ca. 56€, mit ist es das wert. Und selbst eine dauerhafte Einnahme würde ich mitmachen und dafür anderwo sparen. Es gibt mir viel Lebensqualität zurück.
    Eine Kapsel bringt nichts, es müssen die zwei sein, die „Rezeptur“ wurde ja mal verändert.
    Denke, ausschleichen statt aprut absetzen ist besser, man überlistet sich und seinen Körper.
    Werde berichten wie es mir danach erging.

  31. Avatar

    Habe schon seit über einem Jahr Probleme mit Magen und Darm. Nehme zur Zeit Symbioflor und bin nun auf Kijimea gestoßen. Würde es sehr gerne ausprobieren! Kann man beides gleichzeitig einnehmen?

    Viele Grüße

  32. Avatar
    Claudia Kolonko

    4. Oktober 2015 um 16:53

    Mein Mann hat aufgrund von Colitis ulcerosa keinen Dickdarm mehr. Ihm wurde ein Pouch aus Dünndarm gebastelt. Jetzt soll er auch Probiotika nehmen, wirkt aber nicht, weil das Milieu vom Dickdarm fehlt. Gibt es Probiotika, die für den Dünndarm gemacht sind? Der Pouch ist ständig durch Bakterien entzündet. Ich würde mich freuen von Ihnen zu lesen.

    Antwort René Gräber:
    Dies ist (wieder einmal) ein Fall im dem es eigentlich „zu spät“ ist. Ich wünsche mir, dass solche Patienten viel früher intensiv nach „Alternativen“ suchen. Denn: ich halte die Colitis und auch den Crohn für heilbar.
    Ein Probiotikum, das vor allem dünndarmwirksam ist wäre z.B. das Paidoflor:
    https://www.gesund-heilfasten.de/nahrungsergaenzung/paidoflor.html
    Alles Gute für Sie und Ihren Mann!

  33. Avatar

    Eigentlich wollte ich nur wissen woher Kijimea stammt.
    Habe Reizdarmsyndrom seit….keine Ahnung. Landete im Juli sogar im KH nach einem Aufenthalt in Südfrankreich und verändertem Stuhl. Da ich auch Asthma, COPD und Glaukome habe und feststellte, werde nachts bzw. sehr früh wach mit Atemnot und Darmdrang und wenn ich dann den Darm weich entleerte, dann verschwindet auch die Atemnot, da bin ich zum Doc, nachdem ein Osteopath mir diagnostizierte: Zwerchfellproblem, linke Lunge eingefallen, rechte aufgebläht, Dickdarm nach Magenausgang Blockade. Tiefe Traurigkeit.
    Es wurden die Medis abgesetzt, neue verordnet und zudem Vitamin B1,6,12 Komplex weil ich inzwischen total down war. Tja und Kijimea.
    Hatte vorher schon einige Probiotika probiert weil immer weicher Stuhl 1-4x tgl. Enorme Winde, Blähbauch und Entzündungsschmerz direkt nach dem Magenausgang, der war manchmal von unter der Brust bis Rippenende linke Seite zu spüren.
    Da viel geändert wurde kann ich Kijimea nicht komplett als Heilmittel ausmachen. Ich spüre aber eine deutliche Verbesserung nach der 4. Einnahme und werde es fortführen.
    Der Darm ist für viele Beeinträchtigungen auszumachen, schließlich laufen 3 wichtige Nervenstränge vom Darm zum Hirn. Alle meine Krankheiten werden auch psychosomatisch eingeordnet. Dachte selbst bereits, ich hab einen an der Klatsche. Auf jeden Fall Blockaden, das ist mir nun klar.
    Da ist was nicht im Fluß, das weiß ich. Mit Osteopathie und Kijimea brauche ich nicht mal Benetzungstropfen für die Augen. Ein Phänomen?!
    Bin sehr zuversichtlich und werde die langfristige Kur machen weil ich mich nun immer fitter fühle.
    Bin 65 w, 62 kg bei geschrumpften 171-169 cm. Gewicht war zwischenzeitlich bei 69 kg, erstmalig in meinem Leben, da immer gertenschlank zuvor. Jetzt normalisiert sich für mich mein Zustand und ich freue mich.
    Darmspielgelung hatte ich übrigens 2013, im KH wurden Bakterienstämme kultiviert, der Stuhl war dort spinatgrün (Antibiotikum+Cortison?)geworden.
    Leute, mir geht es jetzt fast supergut.
    Erwähnenswert evtl.noch: bis 1993 Heliobacter entdeckt wurden war ich über 20 Jahre schwer magenkrank, danach nie mehr. Wenn ich also zu Bakterien, Pilzen immer hallo sage und sie einlade weil ich der Typ Mensch bin, dann kann ich mir Kijimea oder eine andere Darmsanierung als sehr heilvoll vorstellen.Und wenn dann noch die ständigen Infekte abklingen würden…..genial.

  34. Avatar
    Marion Stolley

    29. August 2015 um 19:03

    Hallo Herr Gräber, eine Antwort von Ihnen auf den Kommentar vor meinem würde mich auch sehr interessieren.
    Zudem wüsste ich gern etwas über Erfahrungen mit Kijimea Derma gegen Rosacea. Oder ggf. Ihre Meinung über wirkliche Hilfe hier gegen.Über baldmögliche Antwort würde ich mich sehr freuen. Danke.
    Viele Grüße
    M.Stolley

    Antwort René Gräber:

    Einen Versuch ist es Wert. Allerdings kann ich da nur über sehr begrenzte Erfahrungen berichten. In meinem Beitrag https://www.naturheilt.com/Inhalt/Couperose.htm schreibe ich ein wenig mehr…

  35. Avatar

    Guten Tag zusammen,
    auch ich habe durchaus positive Erfahrungen mit Kijimea gemacht und es längere Zeit eingenommen.
    Was mich jedoch nun zu einem sofortigen Stopp treibt, sind die unseriösen Geschäftspraktiken des Herstellers: unmittelbar nach das Produkt – wie auch vielfach beworben – zum „Mittel des Jahres 2015“ gekürt wurde, halbiert der Hersteller die Wirkstoffkombination und erhöht im Gegenzug die empfohlene Tagesdosis auf 2 Kapseln. Da alles andere unverändert bleibt und nur ein Wort ausgetauscht wurde im Beipackzettel, hoffte man wohl, es fällt nicht auf. Besser kann eine 100%ige Preiserhöhung nicht kaschiert werden. Dieses Vorgehen finde ich absolut unseriös!

  36. Avatar

    Ich bin 34J. Seid sechs Jahren leide ich unter IBS. Vor zwei Jahren habe ich Komplettanalyse gemacht (Blut, Kolooskopie, Gastroskopie, Keime und andere Marker im Stuhl, …) und alle Analysen waren gut. Keine Infektion, oder anderes Problem konnte festgestellt werden. Ich hatte Durchfall, manchmal 6-8 pro Tag, dann 5-10 Tagen Verstopfung, dann 2-3 Durchfall, und dann wieder von vorne. Ich habe versucht so normal wie möglich an Tagen mit Verstopfung zu leben und an anderen habe ich das Haus kaum verlassen. Durchfall war meistens vorgewarnt mit Klackern im Darm, ein Paar Minuten vorher, manchmal mit starken Krämpfen. Die Lösung haben wir gefunden in sacharomyces boulardii Probiotik. Mein Arzt meint, dass diese Probiotika nicht fur alle Ewigkeit behilflich sein werden, daher habe ich eine Packung Kijimea genommen um zu testen wie mein Bauch darauf reagiert. Die letzten paar Tage haben die Probleme wieder angefangen, deswegen habe ich gestern die erste Kapsel genommen und hoffe das ich mich viel besser in etwa 10 Tagen füllen werde.

  37. Avatar

    Würden Sie Kijimea Immun als Kur im Herbst bei einem 3jähringen Kind empfehlen, dass ab September immer an schweren Infektionskrankheiten, insbesondere an Bronchitis mit asthmaähnlichen Symtomen leidet. Die bisherige Therapie bestand aus Inhalationen, teils mit Cortison.
    Daher sind wir, ausser dem üblichen Beiwerk, wie gesunde Ernährung, viel frische Luft usw. auf der Suche nach einer effektiven Abwehrstärkung. MfG

    Antwort René Gräber:
    Für einen 3-jährigen würde ich zu anderen Mitteln raten. Ich habe irgendwo einen Artikel zu „Probiotika für Kinder“, finde diesen aber momentan leider selbst nicht…

  38. Avatar

    Ich habe kijimea gestern eingenommen und die ganze Nacht Bauch Krämpfe und starke schmerzen gehabt. Und es ist jetzt noch nicht besser. Jetzt habe ich beim nordwestlich angerufen und die sagte mir ich soll die Tabletten weg lassen Da ich sie so wie es scheint nett vertrage. Leute bevor ihr sowas nehmt last erst alles abklären Ob eure Beschwerden Auch wirklich ein reizdarm ist. Last ne darmspiegelung machen Dann wisst ihr was los ist. Ich werde eine machen lassen.

  39. Avatar
    Renate Schleicherterer

    3. Juli 2015 um 17:22

    Hallo
    Ich wusste garnicht was ich hatte,ständig,Durchfall,und bauchweh,mit starken Blähungen,jetzt nehme ich seit einem Monat Kitjimea,und meine Beschwerden,sind so gut wie weg,fühle mich jetzt wieder richtig gut werde es auch noch einige Zeit nehmen.Ich kann es nur
    Empfehlen,ist zwar nicht billig aber richtig gut

  40. Avatar

    Hallo,

    Ich hatte schon länger Darmprobleme und war bei meiner Hausärztin und die hat mich auf den Kopf gestellt..und nichts, bin kerngesund,dennoch hatte ich seit Monaten Durchfall und Verstopfung im Wechsel..dann hat mir die Ärztin kijimea Reizdarm Probepackungen gegeben und gemeint ich soll es ausprobieren weil sie schon öfters Erfolge damit bei anderen Patienten hatte. Ich habe letzten Sonntag damit angefangen also noch nicht mal eine Woche und ich bin echt begeistert, ich hatte schon seit Monaten keinen normalen Stuhlgang mehr..bis jetzt! Habe natürlich erst begonnen und hoffe das es weiter hilft..mal schauen, aber aus meiner Sicht kann ich es weiter empfehlen!

  41. Avatar

    Sg. Hr. René Gräber

    Ich bin schon seit langem auf der Suche nache einem Mittel gegen mein Reizdarm-Problem. Laut meinem Internisten – der bereits so einiges untersucht hat, wurde mir diese Diagnose gestellt. Nun bin ich auch auf das Medikament: Kijimea gestossen und möchte mir es auch gerne kaufen und probieren. Von einem Arzt habe ich aber von dem Produkt noch nie etwas gehört, somit würde mich als erstes mal interessieren ob das ein Naturprodukt ist und sofern es nicht hilft auch nicht schaden kann. Sehe ich das richtig?

    Weiteres habe schon viele hier geschrieben das es ihnen geholfen hat, aber wenn es sich bei dem Produkt auch um verschiedene Bakterienstämme handelt, dann stellt sich für mich die Frage womit unterscheidet sich das Produkt von anderen Produkten mit Bakterien wie: omni biotic,…..

    Danke für ihre rasche Antwort bzw. eventuell. können mir auch andere Personen meine Fragen beantworten
    Tom

    Antwort René Gräber:

    Lieber Tom, ich verstehe die „Verwirrung“. Das Ganze ist natürlich ein abendfüllendes Thema. Ich rate Dir einfach mal dazu, dir die Links mit meinen weiteren Beiträgen dazu anzusehen:
    https://www.gesund-heilfasten.de/probiotika/
    https://www.gesund-heilfasten.de/blog/immunstaerkung-darm-immunsystem/
    https://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/

  42. Avatar

    Hallo, Rentner 68J, Nichraucher, 72Kg; Antialkoholiker, seit 3 Jahren am Mittelmeer lebend, seit 12 Jahren Reizdarm mit erheblichen Symptomen, Schmerzen,Rhythmusstörungen, Fäkaltheraphie gemacht; alles ohne Erfolg; laufe täglich im mediteranen Klima 1 Stunde; esse seit Jahren 3 x täglich gebackene Kartoffel, Tomate, Apfel, gegahrte Möhren in Rapskernöl, Butter, 1-2 Äpfel, 1 Tomate; probiere seit einigen Tagen Kijimea aus und erlebe positive Veränderungen; erstmalig nach verbotenen Speisen keine Schmerzen; bin positiv schockiert, mal sehen wie es weiter geht…

  43. Avatar

    @Lydia

    Traubenzucker ist Glucose. Daher gibt es keine Probleme bei einer Fructoseintoleranz.

  44. Avatar

    Ich kann keinen Komentar geben, da ich noch keine Antwort bekommen habe.

  45. Avatar

    Frage.

    Wenn in Kijimea Reizdarm Traubenzucker enthalten ist, kann man es bei Fructoseintoleranz nehmen?

    Viele Grüße

    Antwort René Gräber:

    Bei einer Fruktoseintoleranz werden ja kleine Mengen Fruchtzucker vertragen. In Kijimea ist allerdings (laut Angaben) keine Fruktose enthalten.

  46. Avatar

    Hallo,
    ich nehme Kijimea Reizdarm jetzt seit 3 Monaten. Insgesamt fühle ich mich fitter. Allerdings habe ich doch Nebenwirkungen festgestellt, von denen hier niemand berichtet. Ich habe ziemlich an Gewicht verloren. Ich denke es liegt daran, dass das Verlangen nach Süssigkeiten verschwunden ist und ich allgemein sehr wenig Appetit habe. Kann es da tatsächlich einen Zusammenhang zu diesem Mittel geben?

  47. Avatar

    Zitat:

    „Mein Fazit: Probiotika wirken – das steht für mich außer Frage“

    Nein, tun sie nicht, lieber Herr Gräber. ARZNEIMITTEL wirken. Alles andere nicht.

    Und dass Ihre Skepsis spontan wie weggewischt war, nachdem Sie „einen netten Brief und Gratisproben“ erhalten hatten, sagt den ganzen Rest…

    NLG

    Ischmir Fad

    Antwort René Gräber:

    Aha: Hier wird mir also „Bestechung“ vorgeworfen! Oder interpretiere ich das nicht richtig? Hierzu nehme ich gleich einmal wie folgt Stellung: Ich habe bisher keinerlei Leistungen oder Gelder von Firmen angenommen, die von mir im Gegenzug dafür eine positive Berichterstattung erwartet hätten. Ich habe mir (damals) erlaubt meine Meinung zu revidieren, da mir die Firma umfangreicheres Material zu den von mir beanstandeten „Themen“ hatte zukommen lassen.
    Und das mit den Probiotika und den Arzneimitteln: Sie dürfen gerne glauben, was Sie möchten. Das sei Ihnen selbstverständlich belassen. Meine Praxiserfahrung zeigt mir etwas anderes. Zweitens: Ein Blick in die Studienlage bestätigt die Wirkung zahlreicher Probiotika:
    https://www.gesund-heilfasten.de/probiotika/
    https://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/
    Und auf die „Wirkung“ mancher ARZNEIMITTEL kann ich getrost verzichten, ebenso wie auf dies:
    https://www.naturheilt.com/medikamentenskandal/ oder
    https://naturheilt.com/blog/die-pharmaindustrie-wie-wir-patienten-belogen-werden/

  48. Avatar
    Gerhard Schöbel

    14. Januar 2015 um 12:03

    Sehr geehrter Herr Graeber,

    Zunächst erstmal lieben Dank für Ihre ambitionierte Art, den Menschen Medizin näher zu bringen. Deshalb empfehle ich Sie immer gerne weiter.

    Nun frage ich Sie aber, ob Kijimea Reizdarm mit Maltodextrin, Traubenzucker, Titandioxid u.a. noch vertretbar sind? Und in Kijimea Derma gibt der Beipackzettel darüber keine Auskunft, wohl aber die Produktinformation für Fachkreise; und das finde ich nicht so ganz o.k.

    Mit lieben Grüßen
    Gerhard Schöbel

    Antwort René Gräber:

    Diese Dinge sind wohl im Wesentlichen der Tatsache geschuldet, dass a) die Patienten das auch einnehmen sollen (daher Zucker), b) Hilfsstoffe eingesetzt werden, die bei Abfüllanlagen einfach benötigt werden. Ich würde mir das auch anders wünschen, aber oftmals muss man mit dem „arbeiten“, was auf dem Markt ist…

  49. Avatar

    Habe über Jahre Durchfall.Mein Arzt sagte mir, das ich einen Reizdarm hatte und probierte das Kijemea aus. Ich nehme jetzt ein halbes Jahr.Hatte im Anfang noch vier wöchentlich einmal Durchfall und nicht täglich mehrmals laufen müssen. Jetzt fühle ich mich relativ fit.

  50. Avatar

    Hallo,
    ich würde gerne wissen ob diese Mittel auch gegen(für) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa helfen könnte.
    Danke für Ihre Antworten.
    Xantia

    Antwort René Gräber:

    Meiner Meinung nach, ist sowohl beim Crohn, als auch der Colitis ulcerosa bei allen Patienten im Bereich der Darmflora ein Problem vorhanden. Die entscheidende Frage für solche Patienten ist zunächst: Wo fängt man an? Bei manchen kann man sofort mit Probiotika beginnen, andere vertragen diese erst einmal gar nicht. Vor allem wenn ein ausgeprägtes Leaky-Gut-Syndrom vorliegt.
    Etwas mehr zum Crohn und der Colitis in meinen Beiträgen:
    Zur Colitis Ulcerosa:
    https://www.gesund-heilfasten.de/colitis-ulcerosa-dickdarmentzuendung/
    https://www.naturheilt.com/Inhalt/ColitisUlcerosa.htm
    Zum Morbus Crohn:
    https://www.gesund-heilfasten.de/morbus-crohn-darmentzuendung/
    https://www.naturheilt.com/morbus-crohn/

  51. Avatar

    Meine Symptome sind ganz ähnlich wie von „piv“ beschrieben, wenn ich auch nicht so lange darunter leide (ca. seit 2 Jahren verstärkt).
    Mir hat das Produkt sehr geholfen. Ich hatte es vor einem Jahr das erste mal ausprobiert (gleich mit 52 Tabletten). Nach einem Jahr kamen die Symptome wieder und ich habe erneut eine Kur begonnen. Resultat: Flacher Bauch, keine Krämpfe, keine Blähungen und dadurch ein super Allgemeingefühl.
    Allerdings muss ich sagen, dass ich parallel auch wieder verstärkt auf meine Ernährung achte (möglichst Basisch, Wenig Fructose und wenig Glucose…) – doch meine Erfahrung sagt mir, dass nur die Kombination wirklich hilft. Wie bereits geschrieben, Sport und eine gute Ernährung sind kein Heilmittel bei einem Reizdarm, auch wenn sie auf lange Sicht einen positiven Effekt haben.

  52. Avatar

    Also ich bin wirklich erstaunt wie viele Leute meinen, dass man einen Reizdarm mit Sport und Gemüse in den Griff bekommt. Ich habe seit 7 Jahren Reizdarm und zwar so stark das ich das Haus kaum verlassen kann. Ich habe täglich Durchfall, starke Darmkrämpfe, Blähungen und Magenkrämpfe. Abends sehe ich aus als wäre ich schwanger. Ich hab schon so viele Medikamente ausprobiert, War beim Heilpraktiker, Yoga, Physiotherapie…und nichts davon hat langfristig geholfen. Ich habe mir das Produkt jetzt bestellt und setze meine ganze Hoffnung hinein.

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    Es gibt ja verschiedene Kijimea-Produkte. Reizdarm, Immun und Derma. Ich nehme seit einiger Zeit Kijimea-Reizdarm und muß sagen, es hilft mir.

  54. Avatar

    Ich habe einen Artikel über dieses Präparat vor 5 Tagen gelesen und fand dies toll. Habe seit 6 Jahren eine Histamin Intoleranz. Doch als ich dann nach Zusatzstoffen suchte, musste ich leider sehen, das 3 Farbstoffe darin sind. Somit ist dieses Mittel schon mal nichts für mich. Warum muss man denn immer wieder extreme Zusatzstoffe verwenden? Ich bestelle mir viele Vitamine etc. in Holland. Da geht es auch ohne eine lange Liste Zusatzstoffe. Schade, wäre ein Versuch wert gewesen. Die Firmen sollten mal endlich umdenken und auch an die Allergiker und Menschen mit Unverträglichkeiten denken. Was nützt der „gute“ Wirkstoff, wenn der Rest nicht stimmt?

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    Ich bin 36 und habe leider schon immer sehr mit einem Blähbauch zu kämpfen und mit den dazugehörigen Kohl – Hülsenfrüchte Unverträglichkeiten, bin jetzt erst durch suchen nach vorbeugenden Mitteln auf das Produkt gestoßen, ist es alleine für meinen Zweck sinnvoll bzw. nützt es was?? Ich möchte nicht spezifisch mein Immunsystem stärken, das mache ich lieber auf natürliche Weise, aber wenn dem Darm ein paar nützliche Bakterien fehlen kann ich sie so ergänzen?

    Danke im Vorraus für die Antwort.

    Grüße Mina

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    Viele Leute suchen ja auch nach Präparaten zur Immunstärkung. Ich bin bei vielen Sachen eher skeptisch.

  57. Avatar

    Auf der Homepage stehen die enthaltenen Stämme:

    kijimea.de/immun/forschung/expertenmeinung

    Lactobacillus rhamnosus, Lactobacillus plantarum und Bifidobacterium lactis

  58. Avatar

    Rene
    …also ich nehme kijimea seit 11 Tagen , bin sportlich aktiv, ernähre mich relativ gesund, jedoch hatte meine mum noch eine 14 tage dosis über und fragte mich ob ich sie mal probieren möchte, ich willigte ein. Was nur sehr seltsam ist, ich lieg seit 4 Tagen mit starkem Fieber , dicken entzündeten mandeln und dicken lymphknoten im Bett. Fühl mich total schlapp und mach mir gerade jetzt so meine gedanken ob es nicht vielleicht sogar von dieser immunkur kommt. Werde in der regel relativ selten krank aber so schlimm wie dieses mal war es noch nie. Bis heute morgen habe ich mit der immunkur weiter gemacht in der hoffnung das es mir hilft meinen infekt schnell in den griff zu bekommen, aber anstatt es besser wird habe ich das gefühl das es Tag für Tag schlimmer wird.Ab morgen werde ich kijimea absetzen und mal sehn obs dann besser wird, ich muss ehrlich sagen nachdem was ich hier noch darüber gelesen hab , bin ich von dem produkt nicht überzeugt , vor allem da keiner weiß in welchen studien bewiesen ist das es hilft und niemand so recht weiß woraus sich das Zeug zusammensetzt. Gehe auch davon aus das es nur ne gemeine geldmacherei auf kosten unschuldiger ist, da empfehle ich es lieber regelmäßig sport zu treiben und sich gesund zu ernähren das hat mich bisher auch immer fit gehalten. MFG

    Antwort René Gräber:

    Der Zusammenhang zwischen Kijimea und dem Infekt ist vorstellbar, halte ich aber aus meiner Erfahrung für unwahrscheinlich. Probiotika sind aber auch nicht dazu geeignet einen Infekt zu behandeln. Indirekt hängt natürlich das Darmimmunsystem daran – aber das sollte über längere Zeit „aufgebaut“ werden. Ich würde das nicht während eines Infekts machen. Weil etwas gerade nicht hilft, würde ich deswegen keineswegs immer reflexartig nach „Geldmacherei“ rufen. Es gibt mittlerweile zahlreiche Erfahrungen zu den Probiotika. Einige davon habe ich hier zusammengestellt:
    https://www.gesund-heilfasten.de/probiotika/

  59. Avatar

    Ich habe ein relativ schwaches Immunsystem u. dachte mir, probiers aus, schaden kann es nicht. Ich habe die 14-Tages-Kur genommen u. ich muß ehrlich gestehen, daß ich seit ca einem halben Jahr kein einziges mal mehr krank war – Zufall od. Wirkung sei dahingestellt. Außer ein paar Blähungen mehr habe ich keine Nebenwirkungen verspürt. Hab mir gedacht, daß ich Kijimea jetzt jedes halbe Jahr mal ausprobiere…

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    hab den Beitrag hier schon vor einiger Zeit gelesen, da ich auf der suche nach einem Mittel zur Stärkung des Immunsystems war. Hatte schon einige bekannte Hausmittel ausprobiert und bisher war nichts dabei was geholfen hat. Kijimea kenne ich auch aus der Werbung und war zuerst ziemlich kritisch, bei solchen „Wundermitteln“ bin ich eher vorsichtig. Hab zunächst meine Arzt gefragt und in der Apotheke. Die haben mir beide Kijimea empfohlen, da sie bisher gute Erfahrungen damit hatten und es sehr viel höher dosiert ist als andere Probiotika. Habs also ausprobiert (4 Wochen) und bin sehr zufrieden damit. Hatte seitdem keinen Infekt mehr und fühle mich wacher und fitter. Nebenwirkung gabs überhaupt keine und in der Apotheke meinten sie ihnen wären auch keine bekannt…

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    Hallo Gerhard,

    „Warum können Sie das Mittel jetzt empfehlen?“

    Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe auch im ursprünglichen Beitrag NICHT geschrieben, dass ich es nicht empfehele. Ich habe auf einige Ungereimtheiten hingewiesen.

    Eine plausible Erklärung kann ich im Moment nicht geben. Außer dem Hinweis, dass Probiotika generell einen positiven effekt zu haben scheinen:

    https://www.gesund-heilfasten.de/probiotika/

    Ich selbst reagiere relativ schnell auf „ungesunde Ernährung“. Bestimmte Probiotika schaffen da bei mir Abhilfe. Und die Kijimea-Proben (die mir die Firma gesendet hatte) zeigen derzeit eine positive Wirkung bei mir.

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    Frage:
    Warum können Sie das Mittel jetzt empfehlen?

    Können Sie die Aussage vom 18.3.10 konkretisieren (netter Brief; Proben;Selbsttest)?
    Mir fehlt hier eine plausible Erklärung.
    Ich nehme das Mittel seit 3 Tagen!

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    Vielen vielen Dank!

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