Expertin: „Bio-Siegel ist Verarsche“ – Was mit Hühnern und Schweinen wirklich passiert

Hühnerfarm

Die ARD brachte unlängst einen bemerkenswerten Beitrag über die biologische Landwirtschaft, Bio-Siegel und den Verdacht, dass wir Verbraucher (wieder einmal) unter Vortäuschung falscher Tatsachen „verarscht“ zu werden scheinen. Dabei stießen die Reporter auf sehr unschöne Praktiken. Wer sich für biologische Landwirtschaft und Tierhaltung interessiert, der muss diesen Beitrag gesehen haben: Ethik oder Etikettenschwindel?

Aber ACHTUNG: Man darf nicht alles im Zusammenhang mit BIO über einen Kamm scheren! Zum Thema „Bio“ und den Bemühungen, die konventionelle Landwirtschaft demgegenüber in einem besseren Licht leuchten zu lassen, hatte ich vor einem Jahr einen Beitrag verfasst: Bio-Obst und Bio-Gemüse ist nicht nur gesünder, sondern auch grüner.

Damals ging es noch darum, den Bio-Produkten einen gesundheitlichen Mehrwert zu- oder abzusprechen. Politik und konventionelle Landwirtschaft behaupteten zu diesem Zeitpunkt, dass Bio-Produkte einfach nur teurer sind, ohne dabei wirklich gesünder zu sein. So wurde dann auch kurzentschlossen der vermehrte Einsatz von Pestiziden und anderer Chemie als gesundheitlich unbedenklich definiert, was den Bio-Bauern endgültig den Wind aus den Segeln nimmt, weil die ja damit vollkommen grundlos keine Chemie einsetzen. Wie man so etwas macht, das habe ich hier beschrieben: Politiker entdecken: Herbizide sind doch gesund.

Und weil diese Form der Chemie ja angeblich „so unbedenklich“ sei, ist es selbstverständlich, dass wir noch mehr von dem Zeugs benötigen: Pestizide: Der Trend zur Vielfalt der Gifte.

Wie es aber scheint, haben die letzten Jahre gezeigt, dass der Trend zu Bio kaum noch aufzuhalten ist – was ich im Prinzip für sehr positiv halte! Auch die Unbedenklichkeit von Pestiziden und Insektiziden auf und in unserem Obst und Gemüse scheint noch nicht wirklich beim Verbraucher angekommen zu sein, der stur auf gesunde Lebensmittel und damit Bio beharrt. Was liegt hier also näher, als aus der Not eine Tugend zu machen.

Und genau das ist es, worum sich der ARD Beitrag dreht.

„Das Bio-Siegel ist Verarsche“

Warum ist Bio auf einmal angeblich nichts als eine feine Form des Betrugs? Stimmt es also doch, dass Herbizide, Pestizide etc. keinen negativen gesundheitlichen Einfluss haben? Sind die höheren Preise für Bio und deren Begründung doch nur eine andere Form der Geldschneiderei?

Wie es aussieht zeigen die Maßnahmen der Behörden, dass dem so nicht ist. Im Gegenteil! Bio-Siegel/Euro-Siegel scheinen die Forderungen der Bio-Produktion nach tiergerechter Haltung, biologischen Futter, „humanen“ Schlachtungen etc. aufzugreifen und als behördliche Verordnung in die Tat umzusetzen. Nur, wie sehen diese Verordnungen aus? Unter einer artgerechten Unterbringung/Lebensraum sagt das EU-Siegel, dass…

  • ein Rind, dem vormals drei Quadratmeter „Wohnraum“ im Stall zugestanden wurden, jetzt zwei Quadratmeter mehr, gleich fünf Quadratmeter zustehen. Und wenn es mal raus darf, dann darf es sich über 3,7 Quadratmeter mehr freuen,
  • ein Schwein vormals ein Quadratmeter, jetzt aber 1,3 Quadratmeter Platz hat (ich hoffe, dass das arme Tier sich nicht in den unendlichen Weiten der zusätzlichen 0,3 Quadratmeter verirrt!) – und draußen auch nicht mehr als einen Quadratmeter mehr hat (zuvor einen, jetzt zwei Quadratmeter)
  • und die Hühner, die zuvor auf einem Quadratmeter 25 Teilnehmer Populationsdichte aufwiesen, jetzt auf zehn herabgesetzt worden sind. Auf Freiflächen sind es dann immer noch vier Hühner pro Quadratmeter.

Es gibt kein schöneres Beispiel als diesen behördlichen Wahnsinn, der Bio mit 0,3 Quadratmeter mehr fürs Schwein definiert. Oder mit anderen Worten: Wenn ein konventioneller Schweinezüchter leichte Veränderungen durchführt, die jedem seiner Schweine 0,3 Quadratmeter mehr Platz einräumen, dann hat er sich als „Bio-Schweinezüchter“ qualifiziert und damit als Lieferant für den boomenden Markt im Bio-Bereich. Das, was er an Rentabilität durch die minimale Vergrößerung des Lebensraums seiner Schweine verliert, kann er locker durch höhere Bio-Preise wieder herein fahren.

Damit scheint die behördliche Maßnahme der „Bio-Siegel“ kaum etwas anderes zu sein als die Adelung konventioneller Methoden, die durch minimale Veränderungen auf Bio aufgepeppt werden, auf dass die konventionelle Landwirtschaft und Viehzucht gegenüber Bio nicht das Nachsehen habe. Da ist es auch nicht weiter wichtig und interessant, dass diese Lebensbedingungen und Aufzuchtbedingungen, auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel bei Futter, wo gewisse Mengen an nicht biologischem Futter immer noch erlaubt sind, noch meilenweit von natürlichen Lebensbedingungen der Tiere entfernt sind.

Oder gibt es inzwischen wissenschaftliche Arbeiten, die entdeckt haben, dass Schweine 1,3 Quadratmeter Lebensraum benötigen und nicht mehr?

Wie kommen diese Bürokraten auf diese hirnverbrannten Zahlen?

Der Unsinn dieser Maßnahme ist so offensichtlich, dass dahinter nur ein industrielles Interesse stehen kann, dass bereits in der Vergangenheit mehrfach bewiesen hat, dass es Leben und Gesundheit von Mensch und Tier gnadenlos seinem Willen zu unterwerfen gedenkt. Und die Politik spielt die Musik dazu!

Bio – ein neues Wort für Müll?

In die gleiche Kerbe schlägt auch der ARD-Beitrag, der sich eine Reihe von anderen Praktiken von sogenannten „Bio-Produzenten“ angeschaut hat. Nicht nur die insignifikanten Veränderungen in der Massentierhaltung waren hier Gegenstand der Erörterung. Vielmehr finden wir hier alle die Praktiken wieder, die wir von der konventionellen Massentierhaltung kennen, vergoldet durch leichte Veränderungen, die den Produzenten zum „Bio-Züchter“ emporheben.

Und damit ist eins klar: Bio heißt keinesfalls, dass Tiere artgerecht gehalten werden oder dass sie sogar gesünder wären als ihre konventionell gehaltenen Artgenossen.

  • Wie in aller Welt können 0,3 Quadratmeter mehr Raum die Gesundheit eines Tieres garantieren?
  • Wieso sind 10 statt 25 Hühner pro Quadratmeter ein Garant für glückliche Hühner?
  • Sind diese 10 Hühner glücklich, dass die anderen 15 auf einer anderen Stange hocken?
  • Wo gibt es die evidenzbasierten Studien, die dies bewiesen haben?

Es scheint sich hier einzig und allein um Vermutungen zu handeln, deren einzige realistische Basis das geschäftliche Interesse ist, welches dahinter steht.

Das, was hier passiert, ist verantwortlich dafür, dass der Begriff „Bio“ über kurz oder lang als eine Marketingmasche in Verruf geraten wird, höhere Preise für ähnlich fragwürdige Produkte wie entsprechende Produkte aus normalen Produktionsbedingungen zu erzielen.

Die Leute, die mit den Bio-Bedingungen begonnen und es damit ernst gemeint hatten, werden leider in diesen Sog geraten, ohne dafür verantwortlich zu sein. Verantwortlich für die Demontage von Bio und seiner Bedeutung ist wieder einmal die Industrie, in diesem Fall die landwirtschaftliche Massen-Industrie.

Das Problem der Flut an BIO-Siegeln

Und dieser Prozess scheint schon begonnen zu haben, und zwar mit der Flut an Bio-Siegeln (das EU-Siegel ist nicht das Einzige), die die Verbraucher verwirrt und verwirren soll.

Denn jedes Siegel scheint andere Bedingungen, Konditionen, Voraussetzungen etc. festzulegen. Da muss man sich die Frage stellen, warum so viele Siegel mit so vielen Bedingungen und Konditionen notwendig sind, um die Biologie der Tierhaltung zu beschreiben beziehungsweise zu definieren?

Wir wissen inzwischen aus der Zoologie und Verhaltenskunde wie Rinder, Schweine, Schafe, Hühner etc. leben und welche natürlichen Bedingungen für diese Tiere geeignet sind, und das ganz ohne Bio-Siegel.

Damit ist nur zu offenkundig, dass diese Siegel-Pantscherei nichts als eine industriell lancierte Marketingmaßnahme ist, wo jeder sein eigenes Bio-Süppchen zu kochen gedenkt.

Ein Bio-Rinderzüchter und Öko-Beauftragter des Deutschen Bauernverbandes, Dr. Heinrich Graf von Bassewitz, formulierte das so:

Wenn wir 28.000 Biobetriebe in Deutschland haben, dann haben wir im Grunde 28.000 Experimentierstationen. Denn jeder fummelt es sich so zurecht, wie er meint, dass es richtig ist.

Hauptsache man wird als „Bio“ eingestuft.

Siegelchen, Siegelchen an der Wand

Welchen Bio-Siegeln kann man eigentlich noch Vertrauen? Eine Kurzbeschreibung der Siegel, denen ich noch Vertrauen entgegenbringe habe ich in folgendem Beitrag beschrieben: Bio Siegel und Öko Siegel – Welche sind gut bzw. besser?

Mein Favorit ist ganz klar: Demeter. Aber Demeter-Produkte sind leider nicht leicht zu bekommen…

Über die Güte des EU-Siegels (die laut ARD-Bericht nicht besonders gut abschneiden dürfte) habe ich noch nicht geschrieben. Aber nach der Reportage dürfte das eigentlich klar sein…

Die neue Bio-Siegel-Flut ist es mit zu verdanken, dass Bio jetzt auch bei den Discountern[1] Einzug gehalten hat und noch mehr Einzug halten wird. Bio zum Schnäppchenpreis wird dann bald kein Ding der Unmöglichkeit mehr sein.

Bild: 123rf.com – 123branex

René Gräber

René Gräber

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4 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Lieber René, deine so gut recherchierten Informationen sind für mich grosse Lichter am sonst recht finsteren Horizont hier in meiner Wahlheimat Paraguay: Zulieferer der Tierzuchtindustrie (Gen-Soja) und der fleischhungrigen „Normalverbraucher“ (Rindfleisch), beide Käufergruppen in nördlichen Ländern. Letzten Sommer war ich in meiner Heimatstadt in Deutschland und habe aus dem, was mir eine Freundin, Verkaufskraft in einem Bioladen, erzählt hat, „endlich“ auch ganz klar erkannt, welches der Unterschied ist zwischen „Bio“ und Nachhaltigkeit. Dein heutiger Beitrag bestätigt mir einerseits meine Zweifel an soviel „Biosiegeln“ in grossen Supermarktketten, und andererseits bestätigt es für mich, was für ein Wahnsinn es ist, dass wir hier in unserem Land Knoblauch aus China angeboten bekommen, massenweise und schon seit mindestens 2 Jahren (seit ich drauf aufmerksam geworden bin). Dasselbe passiert dort in D. mit Bio-Obst und -gemüse, das zwar tatsächlich weniger vergiftet sein mag als das konventionelle, aber wer weiss… dein Artikel macht’s sehr zweifelhaft; was aber genauso schwer wiegt dagegen ist, dass es sich keinesfalls um NACHHALTIGE Ware handelt, denn sie kommt in den meisten Fällen aus Plantagen mit Monokulturen, unter Einsatz von Arbeitskräften mit miesesten sozialen Bedingungen, und wird dann über tausende von Kilometern transportiert. Monokulturen sind immer schädlich, die Sojabarone und Rinderzüchter in Paraguay werden Wüsten hinterlassen. Das vor 60 Jahren noch waldreiche Paraguay hat inzwischen, relativ zur Fläche, weniger Wald als Deutschland. Kleinbauern sehen sich vertrieben, weil an Leben und Gesundheit bedroht durch den Einsatz von Giften und Waffen(!). Sie werden nicht einmal als Arbeitskräfte gebraucht, und vermehren die Slumbevölkerung in den Städten. Die Abholzung für beide Exportprodukte geht in grossem Stil weiter: wenn in Deutschland Grillkohle aus Paraguay verkauft wird, dass sind das die Reste der dortigen Wälder. Ich habe mich in D. unbeliebt gemacht mit der Erklärung der Beziehung, die es gibt zwischen dem sommerlich massenhaften Grillen und der Abholzung der Wälder im Chaco.
    Mein Beitrag zur Nachhaltigkeit in dieser Welt und in diesem Leben (bin bald 70 und habe nicht mehr soooviel Zeit) besteht im Weitermachen mit meinem Engagement mit LaLeche League hier in diesem Land; und meinem Einsatz für bessere Beziehungsqualität zwischen Eltern und Kind (wenn nämlich die erste Chance, das naturgemässe Stillen, aus irgendeinem Grund verpasst worden ist). Ich finde es grundlegend nachhaltig, sich für Frieden in Familien und Gemeinden einzusetzen. Denn wenn es guten Willen gibt in der Familie miteinander zu reden, dann kann auch altes nachhaltiges Wissen weitergegeben werden, und dann ist Verständnis da für die Notwendigkeit, den Planeten vor uns zu schützen.
    Um für unsere eigene Gesundheit besser sorgen zu können, haben mein Mann und ich ein Permakultur-Projekt auf dem Land begonnen, wohin wir hoffentlich bald umziehen können. Dieses Land hier ist ein durch Wärme, gute Böden, ausreichend Niederschlag und Vielfalt gesegnetes. Wer weiss schon, wie lange noch, und Arbeit kostet es, aber der Einsatz lohnt sich für uns und für Kinder und Enkel. (Auch wenn die das heute noch nicht unbedingt begreifen.) Mein Mann (76) und ich sowie unser autistischer Sohn (27), der Jüngste von vier Kindern, haben keine chronischen Krankheiten, lassen uns nicht impfen und heilen Beschwerden fast nur mit Naturmitteln, darunter auch Homöopathie. Und wir können bald unseren eigenen Knoblauch ernten!
    Hier mache ich keineswegs Reklame fürs Auswandern nach Paraguay, ich hoffe, das wird nicht in dieser Richtung falsch verstanden! Das ist nämlich eine ganz andere Sache, vor der ich eher warne. Ich bin hierhergekommen mit meinem paraguayischen Ehemann und bedaure es nicht. Aber auch in D. sähe ich viele Möglichkeiten, aktiv zu werden und vor allem, gesund zu bleiben, wie die vorigen Kommentarbeiträge wieder einmal beweisen!

  2. Avatar

    Ich kann mich den beiden Vorrednern nur anschließen. Ich bewirtschafte seit gut 20 Jahren meinen großen Garten absolut natürlich. Mit Lebensraum für Mensch und Tier. Jedes Jahr entdecke ich mehr seltene Tiere in meinem kleinen Biotop. Bin mittlerweile bei Obst und Gemüse Ganzjahres Selbstversorger und muss nur noch wenig Fleisch Eier und Käse zukaufen und bin glücklich damit.

  3. Avatar

    von Herzen gerne hätte ich wieder einen großen Garten zur Selbstversorgung – in einer Wohnanlage mit einer ca. 4qm² kleinen Terrasse ist das unmöglich obgleich ich meine Kübel staple – aber immerhin habe ich so das Glück Kräuter und einige Tomaten und etwas Obst zu ernten… …aber ständig weht der Wind herüber – was bringt der vom nahen Feld???
    Ein Erdbeerbauer in der Nähe hat seine Felder inmitten eines Autobahndreiecks??? Bioerdbeeren…naja…
    Gefreut habe ich mich als ich vor kurzem mit dem Zug an den Niederrhein gefahren bin – kaum zu glauben da standen Kühe auf der Weide und in meinem Heimatdorf sogar Kühe mit Ihren Kälbern… ein Anblick der schon fast in Vergessenheit geraten ist …
    …und immer wieder erlebe ich Menschen die auf Umweltsünden jeder Art schimpfen und fast im selben Moment mit der Giftspritze ihren Garten beharken und alles nieder machen was kreucht und fleucht und auch sonst wie nicht ins Konzept passt – ich könnte kotzen – solchen Leuten sage ich voller Sarkasmus dann:“ alles klar Natur- und Umweltschutz ja, aber bitte nicht vor meiner Haustüre“ Die Rechtfertigungen müsstet ihr mal hören…von „ach das bisschen“ bis „die anderen machen das ja auch“ über „ist mir egal“ zu „ich schaffe das ständige Unkrautjäten und Sauberhalten nicht mehr“ ist so ziemlich alles dabei.
    Tatsächlich wachen dann einige wenige aus ihrem Dornröschenschlaf auf und fangen an nach- und um zudenken.
    Das wünsche ich Allen – aufwachen – nachdenken – umdenken – handeln! Und WEITERSAGEN!!!

    Ein vielfach größeres Problem ist die soziale Not – ich kann auch nicht immer beim Bauern um die Ecke kaufen – ein guter Biolandhof – weil einfach das Geld oft nicht reicht…
    Aber ich esse nur noch selten Fleisch und wenn dann versuche ich ein ganzes Huhn zu kaufen und nicht 7 Keulen oder 6 Flügel oder 3 Brüste; dann muss nur 1 Tier für mich sterben da habe ich 3-5 Mahlzeiten von für mich … mal so als Anregung für die Menschen die auch finanziell sehr eng sind…
    So erst mal genug.
    Mit dem großen Wunsch im Herzen eine Arbeit zu finden mit der ich die Natur und Umwelt tatkräftig unterstützen kann und gleichzeitig davon leben kann …sag ich
    herzliche Grüße und einen schönen Abend!

  4. Avatar

    Man sollte die Politiker mal auf 1,3 qm halten. Anders verstehen die es nicht. Wände aus Glas von Paul Mc Cartney auf Youtube sollte Pflicht TV sein u statt Werbung laufen. Wer dann noch der Meinung ist, irgendetwas läuft da human, dann ist human das neue Wort für unfassbare Grausamkeit. Ich lebe auf dem Land und früher haben wir auch geschlachtet. Schweine, Hühner, Enten und Kaninchen. Ich fand das immer schrecklich, aber bei uns hatten alle Tiere wenigstens ein schönes Leben. Seit über 5 Jahren verzichten wir nun auf Fleisch. Es geht uns bestens. Wenn man sich mal umsieht… Wir fressen uns zu Tode…

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