..

Darmentzündung - Was ist das und was ist zu tun?

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Eine Darmentzündung ist neben einer Magenentzündung der häufigste Grund für plötzlich auftretende Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Zunächst einmal will ich Ihnen die verschiedenen medizinischen Begriffe näher erläutern, die für verschiedene Darmentzündungen verwendet werden. Je nach dem Ort, wo sich die Symptome hauptsächlich abspielen, bezeichnet man die verschiedenen Beschwerden als:

  • Gastritis, die Magenentzündung
  • Enteritis, die Entzündung der Dünndarmschleimhaut oder
  • Enterokolitis, die Entzündung von Dünndarmschleimhaut und Dickdarmschleimhaut .
  • Gastroenteritis, Kombination von Magenentzündung und Darmentzündung

Oft sind Infektionen mit Viren, Bakterien (v.a. Campylobakter und Salmonellen), Pilzen oder Protozoen im Spiel.

Dadurch mitbedingt kommt es bei einer Entzündung häufig zu einer "Zerstörung" der Darmschleimhaut, wodurch aufgenommene Speisen und Getränke nicht richtig verwertet werden können.

Daneben führen auch Bestrahlungen (Strahlenkolitis), Medikamente (z.B. pseudomembranöse Kolitis durch Antibiotika), sowie chronische Darmkrankheiten zu einer Darmentzündung.

Seltener ist eine sog. ischämische Kolitis, bei der es aufgrund einer Minderdurchblutung im Darm zu einer Entzündung kommt und die lymphozytäre Kolitis, die infektiöse Kolitis und die kollagene Kolitis.

Darmentzündungen lassen sich in akute und chronische Formen unterteilen.

Häufigster Übertragungsweg ist fäkal-oral, wobei immungeschwächte oder allgemein erkrankte Menschen eine höhere Infektanfälligkeit aufweisen.

Nach einer Inkubationszeit von 4 Stunden bis ca. 2 Tagen zeigen sich die für eine Darmentzündung typischen Symptome.

Neben einer Appetitlosigkeit kommt es zu Übelkeit und Erbrechen.

Im Verlauf treten kolikartige Beschwerden und Durchfälle auf, es zeigt sich eine erhöhte Darmperistaltik und auch Darmakustik (vermehrte Darmgeräusche wie z.B. Gluckern oder Grollen).

Die Infektion kann auch Fieber, Schwindelgefühl und allgemeine Schwäche auslösen. Nach überstandener Durchfallphase schließt sich häufig ein Stuhlverhalt in Form einer Verstopfung an.

Durch die starken Durchfälle kann es zu Mangelerscheinungen und Dehydratation (Austrocknung durch Flüssigkeitsmangel) kommen. Die permanente Reizung des Darms führt auch zu Verletzungen der Darminnenwand, was sich z.B. durch Blut im Stuhl zeigt.

Neben den allgemeinen Darmentzündungen weisen auch spezielle, z.T. chronische Erkrankungen des Darms die klassischen Symptome auf. Besonders erwähnenswert sind hier die Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.

Zum weiterlesen:

Wie eine Fastentherapie bei chronischen Darmentzündungen helfen kann, lesen Sie im Artikel Fasten bei chronischen Darmstörungen.

Wie der normale Stuhlgang aussehen kann, lesen Sie im Beitrag: Der normale Stuhlgang.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert


   
Folgen Sie mir auf...

Klicken Sie HIER um mir auf facebook zu folgen 

Klicken Sie HIER um René Gräber auf Google Plus zu folgen... 

Klicken Sie HIER für Informationen wie Sie meinen kostenlosen Newsletter anfordern können... 

Klicken Sie HIER um mich auf XING zu besuchen... 

Klicken Sie HIER um mir über Twitter zu folgen...

Mehr Informationen zum Thema

 
 
 
 
 
 
Darmprobleme & Darmkrankheit

 
● After Juckreiz
● Analfissur
● Bauchgefühl
● Blähungen
● Blut im Stuhl
● Colitis Ulcerosa - Dickdarmentzündung
● Darmbakterien - Wichtige Helfer der Gesundheit
● Darmentzündung
● Darmfistel
● Darmkrebs
● Darmprobleme
● Darmspiegelung
● Darmpilze
● Darmverschluss
● Divertikel und Divertikulitis
● Durchfall
● Hämoriden
● Immunsystem Darm
● Künstlicher Darmausgang
● Leaky-Gut-Syndrom
● Megakolon
● Morbus Crohn
● Meteorismus - Blähbauch
● Polypen im Darm
● Proktitis
● Reizdarm - Reizdarmsyndrom
● Roemheld-Syndrom
● Starke Bauchschmerzen
● Verdauungsleukozytose
● Verstopfung und Darmträgheit
● Völlegefühl