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Universelles Heilmittel aus Asien: der Reishi-Pilz

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Der Reishi (Ganoderma lucidum) wird nicht ohne Grund von den Chinesen als „Göttlicher Pilz der Unsterblichkeit“, „Pilz der Weisen“ oder „Göttliches Heilkraut“ sehr geschätzt. Denn wer das Pilzextrakt über lange Zeit einnimmt, soll damit nicht nur Krankheiten vorbeugen, sondern auch sein Leben verlängern können. Während die Asiaten seit mehr als 4.000 Jahren die Bedeutung des Reishi kennen, erfreut sich der Pilz hierzulande ebenfalls immer größer werdender Beliebtheit.

Was ist Reishi?

Der imposant wirkende Pilz, der vor allem auf Laubhölzern wächst, fällt wegen seines glänzenden Hutes schnell ins Auge. Hierdurch erklärt sich auch der deutsche Name "Glänzender Lackporling", wobei sich allerdings in der Naturheilkunde und Medizin die japanische Bezeichnung Reishi durchgesetzt hat. Während der junge Pilz gelblich- weiß ist, färben sich der Stiel und der nierenförmige Hut im Alter dunkelrot. Obwohl der Reishi wahrscheinlich weltweit verbreitet ist, findet man ihn eher selten. Dies liegt daran, dass die Sporen extrem hart sind und der Pilz für die Keimung sehr hohe Ansprüche an die klimatischen Bedingungen stellt.

Daoistische Einsiedler widmeten teilweise viele Jahre ihres Lebens der Suche nach dem Reishi-Pilz. Besonders heilig war die geweihähnliche Form, die sich bei erhöhtem CO2-Partialdruck und Lichtarmut entwickeln kann. Heute ist der Heilpilz leichter zugänglich:

Seit etwa den 1970er Jahren wird der Reishi auch unter Laborbedingungen gezüchtet und kultiviert. Erst hierdurch ist es gelungen, das Heilmittel einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Während der gesunde Pilz zuvor nur reichen Chinesen zur Verfügung stand, stieg die jährliche Produktion bis 1997 weltweit auf etwa 4.000 Tonnen an. Da der Reishi sehr bitter schmeckt, ist er allerdings als Nahrungsmittel nicht geeignet. Doch sowohl das Pulver als auch der Extrakt machen ihn zu einem hervorragenden Vitalpilz.

Anbau von Reishi
Abb1: Anbau von Reishi in einer Zuchtfarm

Was steckt im Reishi?

Der Reishi enthält sehr wirksame sekundäre Inhaltsstoffe. Mit den Triterpenen beispielsweise schützt sich der Pilz vor dem Befall von Mikroorganismen. Und auch in unserem Körper wirken die Triterpene stark antibakteriell und entzündungshemmend. Auch scheinen sie vor einer Tumorbildung, und damit vor der Entstehung von Krebs, zu schützen (Akihisa T. et al.: Anti-inflammatory and anti-tumor-promoting effects of triterpene acids and sterols from the fungus Ganoderma lucidum; Chem Biodivers; 2007; 4(2); S. 224-231).

Gleichzeitig konnte den Triterpenen blutdrucksenkende Wirkung nachgewiesen werden. Da sie außerdem die Histaminfreisetzung hemmen, können sie auch vor Allergien schützen (Nogami M. et al.: Studies on Ganoderma lucidum. VII. Anti-allergic effect; Yakugaku Zasshi; 1986; 106(7); S. 600-604).

Die Polysaccharide (Mehrfachzucker) des Heilpilzes stabilisieren das menschliche Immunsystem, wodurch unsere Abwehrkräfte gestärkt werden. Die Polysaccharide scheinen dabei unter anderem unsere Antikörper-Produktion anzuregen und das Wachstum der weißen Blutkörperchen zu beschleunigen (Bao X. et al.: Chemical modifications of the (1-->3)-alpha-D-glucan from spores of Ganoderma lucidum and investigation of their physicochemical properties and immunological activity; Carbohydr Res.; 2001; 336(2); S. 127-140).

Aufgrund der tumorhemmenden Eigenschaften schützen die Polysaccharide außerdem ebenfalls vor vielen Krebsarten.

Sicherlich sind viele weitere Inhaltsstoffe des Reishi für seine besondere Heilwirkung verantwortlich. So ist bekannt, dass der Pilz unter anderem wertvolle Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und essenzielle Aminosäuren enthält. Viele der enthaltenen sekundären Inhaltsstoffe sind hingegen bisher kaum erforscht.

Deshalb untersuchen viele Wissenschaftler nicht einzelne Inhaltsstoffe des Reishi, sondern erforschen die Wirkungsweise des gesamten Pilz-Extrakts. Anhand mehrerer Studien an Mäusen wurde dabei beispielsweise gezeigt, dass der Extrakt des Pilzes die Leber schützt. Dies scheint unter anderem auf die antioxidative Wirkung zurückzuführen sein, durch die unser Körper entgiftet wird (Shieh Y.H. et al.: Evaluation of the hepatic and renal-protective effects of Ganoderma lucidum in mice; Am J Chin Med; 2001; 29(3-4); S. 501-507).

Eine andere Versuchsreihe an Mäusen untersuchte die Entwicklung von Dickdarmkrebs. Ein wasserlösliches Reishi-Extrakt wurde Mäusen gegeben, bei denen vorher die Entstehung von Tumoren im Dickdarm ausgelöst worden waren. Nach zehn Wochen mit dem Reishi-Extrakt hatten die Mäuse zwar genauso viele Tumoren wie die Mäuse der Vergleichsgruppe, aber diese waren kleiner und harmloser. (H. Lu et al. (2002): Prevention of development of N,N'-dimethylhydrazine-induced colon tumors by a water-soluble extract >>from cultured medium of Ganoderma lucidum (Rei-shi) mycelia in male ICR mice. Int J Mol Med 9:113-117.)

Mehrere Untersuchungen zeigten außerdem, dass Reishi die Vermehrung von Gebärmutterhalskrebs-Zellen hemmen kann. Bei Brust- und Prostatakrebs konnten Reishi-Auszüge verhindern, dass die Tumoren ins umliegende Gewebe einwuchsen und Metastasen entstehen ließen. (H.S. Zhu et al. (2000): Effects of extracts from sporoderm-broken spores of Ganoderma lucidum on HeLa cells. Cell Biol Toxicol 16:201-206.)

Der Extrakt des Reishi-Pilzes schützt bei regelmäßiger Anwendung nicht nur vor Tumorbildung, sondern auch vor Entzündungen. Dies konnte anhand unterschiedlicher Laborstudien bewiesen werden (Lakshmi B. et al.: Antiperoxidative, anti-inflammatory, and antimutagenic activities of ethanol extract of the mycelium of Ganoderma lucidum occurring in South India; Teratog Carcinog Mutagen; 2003; Suppl 1 S. 85-97).

Untersuchungen zeigen, dass der Reishi-Extrakt verschiedene Bakterien unter Laborbedingungen sehr effektiv abtötet (Yoon S. Y. et al.: Antimicrobial activity of Ganoderma lucidum extract alone and in combination with some antibiotics; Arch Pharm Res; 1994; 17(6); S. 438-442).

Auch das Immunsystem profitiert von Reishi. Der Pilz sorgt für eine erhöhte Produktion von B-Lymphozyten, die eine wichtige Rolle für die Antikörperproduktion im Immunsystem spielen. Durch Reishi waren die B-Zellen nicht nur in größerer Anzahl verfügbar, sondern auch größer und aktiver. (J. Zhang et al. (2002): Activation of B lymphocytes by GLIS, a bioactive proteoglycan from Ganoderma lucidum. Life Sci 71:623-638.)

Der Mai 2015 „überraschte“ mich mit zwei neuen Studien zu Ganoderma bei zwei wichtigen Krankheitsbildern. Leider sind dies keine „evidenzbasierten“ Humanstudien. Vielmehr waren Ratten hier die „Patienten“ beziehungsweise eine Laborstudie.

Die erste Studie war: Effect of Ganoderma lucidum spores intervention on glucose and lipid metabolism gene expression profiles in type 2 diabetic rats.

Diabetes ist eine „beliebte“ Erkrankung. Die Zahl der Erkrankungen nimmt ständig zu und ebenso die Zahl der Medikamente dagegen. Avandia war einer der letzten umfassenden Medikamente-Flops mit Tausenden von Toten aufgrund der Medikation und nicht aufgrund der Erkrankung. Aber manche Patienten nehmen halt lieber Medikamente. Wie sagte meine Oma immer: "Wer nicht will, der hat schon."

Zurück zur Studie: Da haben Ernährungswissenschaftler aus China also eine Arbeit erstellt, um die Wirkung von Ganoderma lucidum auf oxidativen Stress, Blutzuckerwerte und Lipidzusammensetzung in einem Tiermodel zu untersuchen. Teilnehmer waren Typ-2-Diabetiker-Ratten, bei denen auch die Genexpression von Glukose- und Lipidmetabolismus untersucht wurde.

Dazu wurden Ratten in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bestand aus 8 Tieren. Gruppe 1 war eine Kontrollgruppe, die eine gewöhnliche Ernährung erhielt. Gruppe 2 bestand aus Tieren mit Diabetes Typ-2, die ebenfalls eine konventionelle Ernährung erhielten. In Gruppe 3 waren diabetische Ratten, die konventionell ernährt wurden und zusätzlich Ganoderma Sporenpulver, 1 Gramm pro Tag für die Dauer von 4 Wochen, erhielten. Während dieser Zeit wurden Veränderungen von Glukose, Triglyceriden, Gesamtcholesterin und HDL-Cholesterin in den Blutproben der Tiere gemessen. Die Genexpression wurde per Polymerase-Kettenreaktion ermittelt.

Resultat: Es zeigte sich eine Verringerung der Blutzuckerspiegel in der Gruppe 3 innerhalb der ersten beiden Wochen der Behandlung mit Ganoderma. Gleichzeitig zeigte sich die Lipidsynthese in dieser Gruppe nach 4 Wochen als deutlich reduziert im Vergleich zur Gruppe 1. Weiterhin beschreiben die Autoren für Gruppe 3 eine signifikante Verminderung von oxidativem Stress. Die Polymerase-Kettenreaktion zeigte in der Verumgruppe eine Aktivierung der Genorte, die den Lipidmetabolismus kontrollieren. Das Gleiche konnte für die Gene gezeigt werden, die die Glykogensynthese regulieren. Andere Genorte zeigten keine Beeinflussung durch die Behandlung mit Ganoderma.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass der Verzehr von Ganoderma möglicherweise einen nützlichen Effekt mit sich bringt in Bezug auf Senkung von Blutzuckerspiegeln durch die Ankurbelung der Glykogensynthese und Hemmung der Glukoneogenese. Gleichzeitig zeigte die Behandlung mit Ganoderma eine Verbesserung der Blutfettwerte und deren Zusammensetzung durch eine Regulierung der Cholesterin-Homöostase.

Mein Fazit dazu: Diabetiker zeichnen sich in der Regel durch erhöhte Blutzuckerspiegel und gleichzeitig ungünstig veränderte Blutfettwerte aus. Während man in der Schulmedizin beide Seiten mit mehr oder weniger fragwürdigen Medikamenten zu behandeln versucht, für Blutzuckerspiegel und Blutfettwerte jeweils ein separates Medikament, könnte man durch eine ausreichend hohe Gabe an Ganoderma mindestens zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Nebenwirkungsrate von Ganoderma würde ich als kaum nennenswert betrachten - ich kenne keine Nebenwirkungen. Jedenfalls gibt es keine 80.000 Tote in nur 10 Jahren zu beklagen. Und auch das Nebenwirkungsspektrum im Vergleich zu Statinen ist praktisch nicht zu vergleichen.

Kommen wir zur zweiten Studie, die mein Interesse erregte: Anti-inflammatory Effects of Ganoderma lucidum Triterpenoid in Human Crohn's Disease Associated with Downregulation of NF-κB Signaling.

Die Autoren dieser Arbeit kommen von der pädiatrischen Abteilung der Icahn School of Medicine at Mount Sinai, New York. Sie beschreiben in ihrer Einleitung Morbus Crohn als eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Die aktuell zum Einsatz kommenden Medikamente haben jedoch eine Reihe von möglichen schweren Nebenwirkungen (gerade bei Kindern besonders in Betracht zu ziehen). Von daher besteht ein großes Interesse inzwischen an alternativen Therapien, die dieses Problem lösen helfen. Die Autoren hatten bereits eine Mischung von verschiedenen Kräutern getestet und zeigen können, dass diese Mischung einen entzündungshemmenden Effekt ausübt. Teil dieser Mischung war Ganoderma lucidum, das in der vorliegenden Arbeit auf seine entzündungshemmende Wirkung in vitro untersucht wurde.

Untersucht wurde nicht Ganoderma als Ganzes, sondern ein Wirkstoff aus dem Pilz: Ganoderische Säure, ein Triterpenoid, das von diesem Pilz synthetisiert wird. Dieser Säure wird nachgesagt, dass sie auch eine Hemmung der 5-alpha-Reduktase auslöst, was für alle die Männer interessant ist, die an einer Vergrößerung der Prostata leiden (und die medikamentöse Herangehensweise der Schulmedizin nicht gut vertragen – siehe Alpha-Blocker).

Als Medium dienten Makrophagen, die mit der ganoderischen Säure behandelt wurden. Weiter wurden PBMCs (mononukleäre Zellen des Bluts aus peripheren Gefäßen des Organismus) und Dickdarmbiopsien von Kindern mit Morbus Crohn gewonnen, die mit und ohne ganoderische Säure behandelt und dann kultiviert wurden. Bei den PBMCs handelt es sich hier um Lymphozyten und Monozyten, die eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Infektionen haben. Tumor-Nekrose-Faktor-alpha und andere entzündungsfördernde Zytokine wurden gemessen. Bei den PBMCs und Biopsien wurden NF-kB (Nuclear factor kappa von B-Zellen, ein spezifischer Transkriptionsfaktor) gemessen.

Resultate: Die ganoderische Säure verringerte signifikant die Produktion von Tumor-Nekrose-Faktor-alpha in den Makrophagen und PBMCs. Die Säure verringerte ebenfalls signifikant Tumor-Nekrose-Faktor-alpha, IFN-gamma (Interferon) und Il-17 Konzentrationen in den entzündeten Biopsien der Morbus Crohn Patienten. Die Analyse der NF-kB-Aktivitäten zeigte eine signifikante Abnahme, was die Verringerung der entzündungsfördernden Zytokine bewirkte.

Schlussfolgerung seitens der Autoren: Die ganoderische Säure hemmt die Produktion von Tumor-Nekrose-Faktor-alpha und andere entzündungsfördernde Zytokine in PBMCs und Darmbiopsien aufgrund einer Blockierung des Transkriptionsfaktors NF-kB. Daher betrachten die Autoren Ganoderma lucidum als eine ernstzunehmende Therapiealternative bei Morbus Crohn.

Mein Fazit: Ganoderma hat in anderen Studien bereits zeigen können, dass es eine ausgeprägte entzündungshemmende Wirkung besitzt. Die vorliegende Arbeit bestätigt dies noch einmal. Was mir nicht ganz verständlich ist, warum hier nur ganoderische Säure untersucht wurde. Andere Inhaltsstoffe des Heilpilzes haben ebenfalls entzündungshemmende Wirkung zeigen können. Daher spricht vieles dafür, den ganzen Pilz zum Einsatz kommen zu lassen oder als Extrakt, um eine synergistische Wirkung aller Inhaltsstoffe nutzen zu können. Die Isolierung von Einzelsubstanzen und Bestimmung von deren pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Eigenschaften ist wichtig für die Klassifizierung und Beurteilung der jeweiligen Substanzen, für die Therapie aber eher sekundär. Es sei – man geht auch hier wieder einmal den schulmedizinischen Weg und bemüht sich um Einzelsubstanzen als „Medikament“, das man patentieren und dann doch noch „versilbern“ kann.  

Anwendungsgebiete mit Reishi

Während wissenschaftliche Studien mehr und mehr positive Eigenschaften des Pilzes aufschlüsseln, kennt die traditionelle chinesische Medizin unzählige Leiden, gegen die Reishi außerdem hilft:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schlafprobleme
  • Diabetes
  • Atemwegserkrankungen wie Asthma und Bronchitis
  • Leberprobleme und Nierenprobleme
  • Hauterkrankungen
  • Magengeschwüre und Darmgeschwüre
  • Störungen des Fettstoffwechsels
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Krebs
  • Wechseljahresbeschwerden und Altersbeschwerden
  • Depressionen und Ängste, Nervenschwäche
  • Schmerzen aller Art

Die regelmäßige Einnahme von Reishi hilft aber vor allem bei der allgemeinen Stärkung unseres Organismus. Gleichzeitig beugt der Heilpilz den oben genannten Krankheiten vor.

Wodurch wird die Wirkung des Reishi beeinflusst?

Da noch nicht alle Inhaltsstoffe des Reishi gründlich untersucht sind, kennen wir nicht alle Substanzen, die die gesunde Wirkung des Pilzes begründen. Da es in natürlich entstanden Heilmitteln immer Schwankungen bei der Menge der Inhaltsstoffe gibt, kann auch die Wirksamkeit der Produkte unterschiedlich ausfallen. In Kultur gewachsene Pilze erhalten dabei optimale Bedingungen der Nährstoffzufuhr.

Da es dem Reishi vom Aussehen her sehr ähnliche Ganoderma-Arten gibt, kann es bei Wildsammlungen außerdem leicht zu einer Verwechslung mit verwandten Pilzen kommen. Auch dies senkt dann natürlich die Wirksamkeit des jeweiligen Produkts (Paterson R. R.: Ganoderma - a therapeutic fungal biofactory; Phytochemistry; 67, 2006; S. 1985-2001).

Die Erfahrung zeigt, dass Menschen recht unterschiedlich auf den Reishi reagieren. Während bei vielen bereits eine Tablette genügt, um den Blutdruck zu senken, können andere Personen über mehrere Tage jeweils zwei Kapseln einnehmen, ohne dass eine Besserung des Zustands eintritt.

Vitamin C scheint die positiven Wirkungen des Reishi-Pilzes noch zu fördern. Expertem empfehlen deshalb, parallel zur Einnahme von Reishi-Produkten Vitamin-C-reiches Obst zu essen. Ebenfalls möglich ist natürlich die gleichzeitige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die Ascorbinsäure enthalten.

Wie nehme ich Reishi ein?

Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, kann Reishi regelmäßig zu sich nehmen - eventuell auch nur "kurmäßig". Denn das universelle Heilmittel wirkt vorbeugend gegen unterschiedlichste Krankheiten und Leiden. Es gibt unter anderem Reishi-Pulver, das Sie als Gewürz oder als Tee in Ihren täglichen Ernährungsplan integrieren können. Darüber hinaus ist das Pilzpulver auch in Tablettenform und als Extrakt in Zellulosekapseln erhältlich.

Letzteres ist sowohl als Medikament bei einigen schwerwiegenden Erkrankungen als auch für therapeutische Zwecke zu empfehlen. Einige Untersuchungen weisen darauf hin, dass nicht nur der Pilz selber, sondern vor allem auch dessen Sporen die wertvollen und gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe enthalten.

Fazit

Statt eines Fazits möchte ich eine Patientin zu Wort kommen lassen, die mir Dezember 2015 folgendes schrieb:

Hallo Herr Gräber,
habe gerade Ihren Beitrag zum Reishi gelesen. Ich persönlich nehme den Reishi seit Januar 2009 (nach meiner Brustkrebs-OP, ohne Chemotherapie und Bestrahlung). Bei der Nachkrebs-Kur 3 Monate später war das dortige Labor verblüfft, dass meine Blutwerte so gut waren und nicht wie bei anderen Krebserkrankten „schlecht“. Ich nehme den Reishi meistens als Pulverkapseln, zwischendurch mal als Extrakte, die aber für mich m.E. nicht so gut sind. Abends nehme ich jetzt wieder ganz einfach das Pulver aus dem großen "Pott" in einen Yoghurt und schlafe so meine 8-9 Stunden super gut. Meine Allergien haben sich seitdem auf ein Mindestmaß verringert.

Ich nehme auch noch andere Heilpilze / Vitalpilze (jetzt nennen die sich ja Medizinalpilze), je nahdem, was "ansteht". Mittlerweile bin ich auch Mykotherapeutin geworden […]. So habe ich z.B. meine Borriolose, die gut 30 Jahre in mir schlummerte (durch einen Zeckenbiss, daraus entstand dann Borriolose und daraus Fibromyalgie) mit dem Cordyceps und Coriolus zum Stillstand gebracht. Mein Arzt war verblüfft.

Ich schwöre auf diese 11 Heilpilze . Aber die meistens Menschen wollen davon nichts wissen, wenn ich denen meine Erfahrungen mitteile...

Ich persönlich halte gerade den Reishi für eine sehr wertvolle "Nahrungsergänzung".

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 7.12.2015 aktualisiert