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Uraltes Heilmittel: Die Ölziehkur oder einfacher - "Ölziehen"

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Bevor ich direkt zum Thema komme eines vorweg: Im Internet breiten sich derart viele Artikel von angeblichen "Experten" zum Ölziehen aus, bei denen ich mich wundere, ob diese Ölziehen bei sich oder bei Patienten schon mal beobachtet haben - geschweigedenn, ob diese schon mal verschiedene Öle und deren Wirkung ausprobiert haben.

Nun denn... Fangen wir mal damit an, wo das Ölziehen eigentlich herkommen soll.

Das Ölziehen kommt ursprünglich aus Russland und ist eine preiswerte und einfache Methode, selbst etwas für die Entgiftung des Körpers zu tun.

Ölziehen

Als erstes besorgt man sich ein gutes unraffiniertes Öl. In Russland wird traditionell Sonnenblumenöl verwendet, es eignen sich jedoch eihnen sich auch andere, möglichst kaltgepresste Öle wie Olivenöl, Kürbisöl oder Traubenkernöl. Im Ayurveda werden traditionell Sesamöl und besonders Kokosöl verwendet.

Die Wahl hängt letztlich vom persönlichen Geschmack ab, das Öl muss zum Ölziehen nämlich in den Mund genommen werden. Zugesetzte ätherische Öle können den Geschmack verbessern. Zitrusöle und Pfefferminzöl sollen sogar die Entgiftungswirkung verstärken. Dasselbe gilt für Zusätze aus Zimt, Nelken und Teebaumöl.

Durchführung

Morgens nach der Reinigung von Zähnen und Zunge (!) und auf jeden Fall vor dem Frühstück, nimmt man einen Esslöffel Öl in den Mund und bewegt es circa 10 Minuten hin und her. Während dieses Prozesses werden Giftstoffe über die Mundschleimhaut aus dem Körper aufgenommen.

Diese "Giftstoffe" sammeln sich im Öl, welches nach der Spülzeit eine dickliche Konsistenz und eine weiße bis gelbe Farbe angenommen hat. Manche bringen das Ölziehen auch mit einer Art Entgiftung in Zusammenhang, was ich allerdings für etwas übertrieben halte.

Nach dem Ölziehen wird das Öl nun ausgespuckt.

Häufig wird empfohlen, dass das Öl nicht in das Spülbecken entleert werden sollte, sondern in einen Behälter, den man anschließend entsorgen soll. Das ist natürlich völlig übertrieben und entbehrt jeder Logik.

Die meisten Menschen haben zu Beginn eine Scheu vor dem Gedanken, reines Öl in den Mund zu nehmen. Nach dem ersten Versuch ist man überaus erstaunt, dass hieran überhaupt nichts unangenehm ist.

Studien und Beleg für die Wirksamkeit

Beim Ölziehen handelt sich um eine traditionelle Selbstbehandlung aus dem Bereich der Erfahrungsmedizin. Die Wirkung ist in 18 wissenschaftlichen Arbeiten bewiesen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=%22oil+pulling%22).

Beispielweise ist es beim Kokosöl die Laurinsäure, die für die keimtötende Wirkung verantwortlich ist.

Parodontose und Zahnausfall werden durch die Fettsäure bekämpft (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4382606/).

Die im Mund beginnende Gesundheit des Verdauungstraktes stärkt auch die Konstitution innerer Organe.

Die Heilwirkung des Ölziehens ist aus folgenden Bereichen überliefert:

  • Lockere Zähne,
  • Zahnfleischbluten,
  • Allergien,
  • Kopfschmerzen,
  • Gelenkbeschwerden,
  • Nasennebenhöhleninfekte,
  • Störungen der Mundflora und
  • Abwehrschwäche.

Wird versehentlich etwas Öl verschluckt, ist das überhaupt kein Problem - auch das wird immer wieder dramatisch anders dargestellt.

Ölziehen empfehle ich übrigens auch als begleitende Maßnahme zur Unterstützung beim Heilfasten - Mehr dazu finden Sie in meiner Heilfasten-Anleitung.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 18.09.2017 aktualisiert

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