Heilfasten – Ein Drei-Stufen-Plan

Meine Frau sagte mir, dass die Financial Times Deutschland angefragt hatte wegen eines Interviews zum Thema Heilfasten.

Ich kenne ja diverse Anfragen von Gesundheitsmagazinen und sog. „Boulevard-Blättern“… aber Financial Times? Natürlich hat mich das interessiert, was ein Finanzmagazin mit dem Thema Fasten zu tun hat.

Zuerst dachte ich, ich soll die Bankmanager mal beraten, wie man ordentlich fastet und „enthaltsam“ oder „genügsam“ lebt…

Oder wie man alten „Ballast“ los wird… Vielleicht erhoffen sich dann ja einige wie man das auf die Entsorgung der faulen Kredite übertragen kann? :-))

Aber das war um zu viele Ecken gedacht.

Es geht nämlich um die Ratgeberkolumne in der Financial Times Deutschland: Tipps wie man fasten und zugleich im Büro seiner regulären Tätigkeit nachgehen kann.

Ich wurde von der zuständigen Redakteurin ungefähr 40 Minuten mit Fragen „gegrillt“ und habe (so denke ich wenigstens) einen vollständigen Bericht abgeliefert.

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Als Einstieg für die Tipps von Aschermittwoch bis Ostern habe ich empfohlen:

Stufe 1:

Keine Mahlzeiten und Snacks zwischen den drei Hauptmahlzeiten. Keine Süßigkeiten und kein Kaffee. Stattdessen ein Heilwasser, wie zum Beispiel staatl. Fachinger oder St. Gero Heilwasser. Wer es ganz gut machen will: Lauretana Wasser (aus der Glasflasche, nicht Plastikflasche).

Stufe 2:

Zusätzlich zu Stufe 1: mittags ein Spaziergang von wenigstens 10 Minuten an der frischen Luft. Nach 18.00 Uhr keine Mahlzeiten mehr. Morgens nach dem Aufstehen als erstes ein kleines Glas Wasser trinken.

Stufe 3:

zusätzlich zu Stufe 1 und 2: morgens zum Frühstück nur Obst. Das kann man sehr schön „anrichten“. Zu den Hauptmahlzeiten versucht man „gesündere“ Sachen zu nehmen, weniger fettes.

Bonusstufe:

zusätzlich tagsüber einen Kräutertee trinken. Je nach Geschmack und Vorlieben.

*************************

Nun, diese vier Stufen haben mit fasten nicht wirklich viel zu tun – es geht mehr in die Richtung: gesunde Ernährung.

Viele verstehen aber schon unter der Vornahme bis Ostern keinen Alkohol und keine Süßigkeiten mehr zu essen „Fasten“… – ich würde es eher „Verzicht“ nennen.

Zum Fasten selbst gehört die Umstellung auf den Fastenstoffwechsel. Der Körper stellt die Energiegewinnung auf ein ganz anderes Programm um, sodass auch die Effekte der Entschlackung, Entgiftung und Entsäuerung eintreten können.

Wie man dabei vorgehen sollte, habe ich ja in meiner Fastenanleitung ausführlich beschrieben.

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René Gräber

René Gräber

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11 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Guten Abend René,

    also mich braucht Mann/Frau eh nicht überzeugen, da ich schon öfter
    in den letzten 19 Jahren bis zu maximal 21 Tagen gefastet habe und
    diverse Methoden experimentiert und die Wohltat bekannt.

    Dazu gehörte auch das quasi Kurzschliessen des Körpers, wie ichs nenne, durch Eigenurintherapie total, innerlich wie äusserlich. Leider ist im vergangenen Jahr der Durchhaltewille etwas schwach gewesen, was vermutlich auch mit dem selbstkreierten Existensstress zu tun hatte. Da meine Pasta und Kaffeesüchte endlich mal gebrochen gehören, zumal mein Vehikel mir ziemlich Probleme (Gicht-Disposition) und es allerorten kracht und ächzt und da sich kleine Kristalle im Schultergelenk und auch an der Archillesehne im Bindegewebe eingelagert haben etc, hab ich mich entschlossen, auch weil mich dein Brevier wieder angefixt hat, ab Montag zu beginnen.

    Ach ja, bislang war mein Einstieg folgendermassen: Ein 1/4 ltr Glas mit einem Esslöffel Bittersalz/Magnesiumsulfat und ernach 3 Flaschen Volvic mit jeweils 1 Teelöffel Meersalz eini, die kipp ich dann per
    Weizenbierglas und präsentier mich nach ca. 1 1/2 Flaschen auf der Toilette. Dazwischen immer wieder ein Paar Yogaübungen für den Darm, aber auch ohne ist das Prozedere nach ca 1 1/2 Stunden beendet, es kommt nur noch Flüssigkeit. Die Tage hernach eben Einläufe div. Art, bsw. mit grüner Erde mit Kräutern, und auch mit richtig kaltem Wasser letztlich, ist zwar etwas Hardcore, tut dennoch gut.

    Mit Urin begann ich je nach meiner Erstverfassung nach ca. einer Woche/zehn Tagen.
    Da die Ausscheidungsmenge enorm wird, geht das nur, wenn man gerade sehr häuslich ist. Hervorragend für die Haut am ganzen Körper und die Haare, die Veränderungen sind überaus schnell zu spüren und zu sehen. Auch Augenbetropfung, in die Ohren, und selbstverständlich trinken. Nix mit Mittelstrahl oä., da nach ausreichendem Wasservorgenuss eh genug verdünnt ist, bzw. sich sofort wieder verdünnt. Eine wunderbare Therapie der Selbstannahme. etcetcetc.

    Diesmal werde ich ein Paar Deiner Tips, auch und gerade die Homöopathischen mit einsetzen, muss das Brevier erstmal ausdrucken.

    Nu ja, lass Dich von diesen Wichtigtuern in den Medien nicht kirre machen, ich kenne das, sie haben nie selbst experimentiert und sind soundso korrupt, ist heutzutage in dieser Bananen Republik wohl der Normalzustand und betrifft fast alle Bereiche. Allerdings ist das Knäblein in der Zeit wirklich provokant beschränkt,wohl auch mit Absicht, dafür wird er auch bezahlt.

    Also ich wünsche Euch ein erquickliches Wochenende mit viel Liebe.
    BASHO

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    Guten Tag Herr Gräber

    Ich möchte Ihnen danken für die tolle Fastenanleitung. Ich habe über Ostern nach Ihrer Anleitung zum ersten Mal gefastet und muss sagen, ich würde es sofort wieder tun.

    Dem Ganzen ist eine gute Vorbereitungszeit vorausgegangen, indem ich die Anleitung öfters studiert habe. Ich habe mich eigentlich während der ganzen Zeit gut gefühlt und keine grossen Krisen erlebt. Natürlich hatte ich am Anfang Hunger, aber als ich am Ende der Vollfastentage in den Supermarkt ging, um wieder etwas Essbares einzukaufen, habe ich mir doch so einige Gedanken gemacht über die Flut an Lebensmitteln, welche mir da entgegenkam.

    Als angenehme Nebenwirkung habe ich 3 kg abgenommen. Was ich aber am meisten an der ganzen Fastenerfahrung schätze, ist ein anderes Bewusstsein gegenüber dem Essen bekommen zu haben. Einfach mal zu realisieren: „Hei, Du kannst ohne zu Essen wunderbar über die Runden kommen“.

    Ich versuche eigentlich schon lange, mich gesund zu ernähren und glaube, das hat auch wesentlich zum guten Erfolg des Fastens beigetragen. Ich muss sagen, ich würde aber trotz allem nicht während der Arbeit fasten.
    Ich finde, man sollte sich Zeit nehmen können, um alle Vorgänge während des Fastens ohne Stress erleben zu können. Und so hat man auch genügend Zeit für Bäder, Trockenbürstungen, Gymnastik, usw.

    Ich danke Ihnen also nochmals vielmals für die tolle Anleitung. Damit haben sie einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit von uns Menschen geleistet.

    Herzliche Grüsse
    Barbara

  3. Avatar

    Vielen Dank für Die interessanten Ratschläge! Esist wirklich wichtig seinen Körper zu reiningen. Was halten Sie von Fett während dieser Reinigung? Zum Frühstück würde
    ich nicht gern darauf verzichten.

  4. Avatar

    Habe soeben den Fastenplan gelesen und mich in meiner Überzeugung bestätigt gesehen. Man muß irgendwann den Hebel auf Umkehrschub legen aber wie? Und das haben Sie vortrefflich beschrieben. Ich habe gestern einfach so aufgehört zu essen, habe Fastentee getrunken, Gemüsebrühe 1-2 mal und wollte das bis Montag Abend durchhalten. Ohne Vorbereitung… Und jetzt lese ich die Anleitung und weiß, dass es so nicht geht. Habe mir erst mal einen Apfel geholt. So, vielen Dank noch mal. Die nächste Fastenkur wird vorbereitet und ich berichte von deren Erfolg.

  5. Avatar

    Danke für ihre Infos Viel Erfolg bei ihrer Arbeit und beim begleiten der Menschen beim Fasten. Ich Faste seit 20 Jahren und das jedes Jahr 1-2 x im Jahr. Es tut einfach gut, und macht frei vom haben wollen.

  6. Avatar

    ICH lese es immer, auch wenn ich, Dank Deiner (darf ich „Du“ sagen?) tollen Anleitung schon mitten drin im Abenteuer fasten stecke. Heute ist der letzte Entlastungstag und ab morgen gehts dann „richtig“ los.

    Auch ich will versuchen ein Tagebuch zu führen, und WENN alles so klappt wie ich mir das vorstelle, lass ich es Dir gern zukommen…
    Alles Liebe und nochmals vielen Dank,

    Sabine

  7. Avatar

    Sehr geehrter Herr Graeber,
    mein Mann und ich haben nach Ihrer Anleitung gefastet. Wir haben ja schon seit Jahren einige Erfahrung im Heilfasten gesammelt aber wir müssen gestehen, Ihre Anleitung ist genial. Noch nie ist es uns so leicht gefallen.
    Wir haben dann auch gleich 9 Vollfastentage eingelegt. Heute machen wir den vierten Aufbautag ohne Wurst, Käse und Fleisch. Der gute Vorsatz für eine gesunde vollwertige Ernährung ist wieder da. Nachdem die Durchführung Ihrer Heilfastenmethode uns so leicht gefallen ist und es uns so gut dabei ergangen ist, haben wir uns vorgenommen, im Sommer noch einmal eine Woche zu fasten.
    Meine Arbeitskollegin, die jeden Tag mitbekommen hat wie gut es mir ging, hat sich von mir anstecken lassen und ist nun schon mitten im Heilfasten. Und das ohne jegliche Vorerfahrung! Toll! Nochmals recht herzlichen Dank und viele Grüße
    Annemarie

  8. Avatar

    Also ich hab gern frei fürs Fasten, um Alles bewußter und in Ruhe zu erleben, nichts soll mich ablenken, ich möchte mich hingeben und mich neu erleben – da bin ich Purist.

    Gruß, Andrea.

  9. Avatar

    Ich habe heute meinen 6. und letzten Fastentag und arbeite seit dem 4. Fastentag wieder vollzeit. Mir geht es wirklich phantastisch. Allerdings bin ich schon froh, dass ich die ersten drei Tage zu Hause war. Die Ruhe tat mir gut und nach drei Tagen ist das Thema evtl. Anpassungsschwierigkeiten auch durch.

    Liebe Grüße
    Ulrike

  10. Avatar
    Birgit Spitzner

    26. Februar 2009 um 16:32

    Ich habe das letzte Mal im Herbst gefastet und der Wohlfühlfaktor war wie immer überwältigend.
    Fasten und Berufstätigkeit stehen sich meiner Meinung nach auch nicht im Weg, zumindest nicht, wenn man nicht schwer körperlich arbeitet. Ich habe jedenfalls gute Erfahrungen mit Vollzeit-Büro und Fasten gemacht.
    Viele Grüße
    Birgit

  11. Avatar
    monika zimmermann

    26. Februar 2009 um 15:08

    Aus gesundheitlichen Gründen werde ich fasten, dank ihrer Informationen bin ich sehr motiviert und freue mich, meinem Körper Gutes zu tun.

    Liebe Grüsse

    Monika

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