Was kann passieren, wenn ein Mensch mit Typ-2-Diabetes nicht nur seine Ernährung ein wenig verändert, sondern konsequent fastet, sich gleichzeitig bewegt und seine Blutwerte kontrollieren lässt? Vor einigen Jahren erhielt ich dazu einen Erfahrungsbericht, den ich bis heute bemerkenswert finde.

Nicht deshalb, weil hier angeblich durch 24 Tage Fasten ein Diabetes „geheilt“ worden wäre. Interessant finde ich vielmehr, wie deutlich der Stoffwechsel innerhalb relativ kurzer Zeit reagieren kann.

Der betreffende Leser war Mitte 50, hatte Typ-2-Diabetes, einen BMI von 30 und stand bereits vor der Frage, ob irgendwann Insulin notwendig werden könnte. Er fastete 24 Tage unter ärztlicher Kontrolle, begann regelmäßig Sport zu treiben und ließ zusätzlich zweimal eine Colon-Hydro-Therapie durchführen.

Sein Bericht:

Der Erfahrungsbericht

„Guten Morgen Herr Gräber,

mit Freude danke ich Ihnen für die tägliche Ermutigung zum Durchhalten.

Unter ärztlicher Kontrolle der Blutwerte habe ich 24 Tage gefastet und Sport getrieben. Als alter Sportmuffel war ich begeistert, wie sehr mir die Übungen im Fitness-Center gut taten.

Zusätzlich ließ ich mir quasi ‚zur Kontrolle‘ bei einem Kollegen von Ihnen zweimal mit dem CHT-Gerät den Darm spülen. Ein sehr gutes Erlebnis.

Als Diabetiker Typ II, Mitte 50, hatte ich einen BMI von 30, jetzt von 26. Nach den Aufbautagen werde ich wohl drei Kilogramm zunehmen.

Das Wichtigste: Ich kam die letzten zwei Wochen OHNE Blutdruckmedikamente und OHNE Tabletten gegen Diabetes aus. Dafür nahm ich viele Vitamine und Mineralstoffe.

Mit regelmäßiger Bewegung werde ich sehr gute Chancen haben, am drohenden Insulinspritzen vorbeizukommen – hoffentlich für lange.

Danke für Ihre Begleitung und weiterhin viel Erfolg wünscht Ihnen

Peter L. Menzel, Goslar“

So weit der Erfahrungsbericht.

Und dazu möchte ich einige Dinge anmerken. Denn gerade bei Diabetes ist Fasten kein Thema für irgendwelche Internet-Challenges nach dem Motto: „Ich esse jetzt drei Wochen nichts und schaue einmal, was passiert.“

Das eigentlich Interessante ist nicht die Gewichtsabnahme

Natürlich fällt zunächst auf, dass der BMI von 30 auf 26 sank. Bei 24 Tagen Fasten ist eine deutliche Gewichtsabnahme nicht überraschend. Spannender ist für mich vielmehr Folgendes:

Der Stoffwechsel reagierte offenbar so stark, dass sich während des Fastens auch der Bedarf an Diabetes- und Blutdruckmedikamenten veränderte.

Das ist für mich auch keine Überraschung – ich würde das sogar erwarten.

Wir wissen heute recht gut, dass Gewichtsverlust bei Typ-2-Diabetes den Blutzucker erheblich verbessern kann. Bereits eine moderate Gewichtsreduktion verbessert bei vielen Betroffenen die Stoffwechsellage. Bei größerem und vor allem dauerhaft gehaltenem Gewichtsverlust kann bei einem Teil der Patienten sogar eine Remission des Typ-2-Diabetes erreicht werden.

Remission heißt allerdings nicht Heilung.

Es bedeutet, dass die Blutzuckerwerte über einen längeren Zeitraum wieder unterhalb der Diabetesgrenze liegen können, ohne dass blutzuckersenkende Medikamente benötigt werden. Steigt das Gewicht wieder deutlich an oder verschlechtert sich die Stoffwechsellage erneut, kann auch der Diabetes zurückkehren.

Genau deshalb finde ich solche Erfahrungsberichte interessant: Sie zeigen, welches Veränderungspotenzial im Stoffwechsel tatsächlich vorhanden sein kann.

Wer tiefer in die Zusammenhänge einsteigen möchte, findet in meinem ausführlichen Beitrag Heilfasten bei Diabetes die Studienlage, verschiedene Fastenformen und die wichtigsten Besonderheiten bei Typ 1 und Typ 2.

Und wenn Sie speziell das Thema Diabetes interessiert, möchte ich Ihnen an dieser Stelle noch etwas anbieten: In meinem kostenlosen Diabetes-Newsletter gehe ich regelmäßig auf Ernährung, Stoffwechsel, Blutzucker, Vitalstoffe und naturheilkundliche Möglichkeiten ein. Gerade bei Diabetes lohnt es sich meines Erachtens, nicht nur auf einzelne Blutzuckerwerte zu schauen, sondern die gesamte Stoffwechsellage zu verstehen.

Wenn Sie solche Informationen interessieren, können Sie hier meinen kostenlosen Diabetes-Newsletter anfordern:

 

Warum Heilfasten bei Typ-2-Diabetes interessant sein kann

Beim Typ-2-Diabetes besteht meist über Jahre eine zunehmende Insulinresistenz.

Insulin ist zwar vorhanden, aber insbesondere Muskel-, Leber- und Fettzellen reagieren zunehmend schlechter darauf. Die Bauchspeicheldrüse versucht das zunächst durch eine höhere Insulinausschüttung auszugleichen. Das kann lange funktionieren. Irgendwann reicht diese Kompensation jedoch nicht mehr aus und der Blutzucker steigt.

Fasten greift an mehreren Stellen dieses Stoffwechsels an.

Die Energiezufuhr fällt drastisch ab. Zunächst werden die Glykogenspeicher geleert, anschließend steigt die Nutzung von Fett als Energieträger. Gleichzeitig sinkt bei vielen Menschen das Körpergewicht und insbesondere eine Verringerung des metabolisch problematischen Bauchfetts kann die Insulinempfindlichkeit verbessern.

Warum gerade das Bauchfett weit mehr ist als eine kosmetische Frage, beschreibe ich ausführlicher in meinem Beitrag Bauchfett wirkt wie ein Organ – und verändert den gesamten Stoffwechsel.

Das bedeutet nicht, dass 24 Tage Fasten automatisch einen Diabetes verschwinden lassen, aber es erklärt, weshalb sich Blutzuckerwerte teilweise überraschend schnell verändern können.

Heute wissen wir zudem, dass bereits eine moderate Gewichtsabnahme bei Typ-2-Diabetes relevant sein kann. Je stärker und vor allem dauerhafter die Stoffwechselentlastung gelingt, desto größer können die Effekte werden.

Vor Jahrzehnten wurde Typ-2-Diabetes vielen Patienten praktisch als Einbahnstraße erklärt: Tabletten, irgendwann mehr Tabletten und später vielleicht Insulin. Heute wissen wir, dass diese Sicht zumindest für einen Teil der Patienten zu pessimistisch war. Leider ist das bei vielen Betroffenen immer noch nicht angekommen.

Aber genau hier liegt auch eine Gefahr des Fastens

Wenn sich der Stoffwechsel während des Fastens verbessert, kann eine bisher notwendige Medikamentendosis plötzlich zu hoch sein.

Das betrifft besonders blutzuckersenkende Medikamente und Insulin. Wer einfach dieselbe Dosis weiter einnimmt, obwohl er keine oder kaum noch Kohlenhydrate zuführt und der Blutzucker deutlich sinkt, riskiert eine Unterzuckerung.

Auch der Blutdruck kann während längeren Fastens sinken. Dann kann gegebenenfalls eine Blutdruckmedikation angepasst werden müssen. Und deshalb schreibe ich es hier sehr deutlich:

Wer Diabetes hat und Medikamente oder Insulin verwendet, sollte längeres Heilfasten nicht auf eigene Faust durchführen.

Blutzucker, Blutdruck, Allgemeinzustand und gegebenenfalls Laborwerte gehören kontrolliert. Änderungen an Medikamenten gehören mit dem behandelnden Arzt oder einem entsprechend erfahrenen Therapeuten abgestimmt.

Der Leser im obigen Bericht hat genau das richtig gemacht: Er fastete unter medizinischer Kontrolle.

Wer grundsätzlich wissen möchte, wie eine Fastenkur aufgebaut wird, was an den Entlastungstagen geschieht und wie die eigentlichen Fastentage sinnvoll strukturiert werden, findet das ausführlich in meiner Heilfasten-Anleitung und im Heilfasten-Plan Schritt für Schritt.

Solche Fragen tauchen übrigens bei fast jeder Fastenrunde wieder auf: Was darf ich trinken? Wie viel Bewegung ist sinnvoll? Was mache ich mit Medikamenten? Wann sollte ich abbrechen? Und wie beginne ich anschließend wieder mit dem Essen?

Genau deshalb habe ich meinen kostenlosen Heilfasten-Newsletter aufgebaut. Dort geht es nicht nur darum, dass Fasten wirken kann, sondern vor allem darum, wie man es vernünftig durchführt und welche Fehler ich immer wieder sehe.

Wenn Sie regelmäßig meine Erfahrungen, Hinweise und neuen Beiträge zum Heilfasten erhalten möchten, können Sie hier meinen kostenlosen Heilfasten-Newsletter anfordern:

Bewegung war wahrscheinlich ein wichtiger Teil des Erfolges

Ein zweiter Punkt wird in solchen Berichten leicht übersehen. Herr Menzel hat nicht nur gefastet. Er hat angefangen, sich zu bewegen. Und gerade beim Typ-2-Diabetes ist das enorm wichtig.

Muskulatur ist eines unserer wichtigsten Gewebe für die Aufnahme von Glukose. Bewegung verbessert die Insulinempfindlichkeit der Muskulatur und erleichtert die Aufnahme von Glukose aus dem Blut.

Deshalb halte ich die Kombination aus Ernährungsumstellung beziehungsweise Fasten und Bewegung für wesentlich sinnvoller als eine reine Gewichtsabnahme ohne körperliche Aktivität.

Besonders interessant ist die Kombination aus Ausdauertraining und Muskeltraining.

Denn Muskelmasse ist metabolisch aktives Gewebe. Wer Muskeln erhält oder aufbaut, verbessert damit langfristig auch seine Fähigkeit, Glukose aufzunehmen.

Dass ausgerechnet ein selbst bezeichneter „Sportmuffel“ während seiner Fastenkur Gefallen am Fitnessstudio gefunden hat, gefällt mir an diesem Bericht fast ebenso gut wie die verbesserten Werte.

Denn genau daraus kann etwas Dauerhaftes entstehen.

Und was ist mit der Colon-Hydro-Therapie?

Herr Menzel erwähnt außerdem zwei Darmspülungen mit einem sogenannten CHT-Gerät. CHT bedeutet Colon-Hydro-Therapie.

Dabei wird temperiertes Wasser kontrolliert in den Dickdarm eingebracht und wieder abgeleitet. Im Grunde handelt es sich um eine technisch aufwendigere Form der Darmspülung.

In der Naturheilkunde wird die Colon-Hydro-Therapie seit langem eingesetzt, unter anderem bei Verstopfung und im Zusammenhang mit bestimmten Darmbehandlungen.

Beim Fasten halte ich eine funktionierende Darmentleerung grundsätzlich für sinnvoll. Dazu braucht es aber keineswegs zwingend eine Colon-Hydro-Therapie. Klassische Einläufe oder andere Verfahren können ebenfalls eingesetzt werden.

Und an dieser Stelle möchte ich auch eine frühere Aussage von mir relativieren. Früher habe ich zur Colon-Hydro-Therapie deutlich enthusiastischer geschrieben. Heute würde ich das zurückhaltender formulieren.

Viele Patienten empfinden eine solche Behandlung als angenehm und berichten von einem Gefühl der Entlastung. Daraus lässt sich aber noch kein allgemeiner gesundheitlicher Nutzen ableiten.

Für die pauschale Vorstellung, man könne damit den Körper „entgiften“ oder grundsätzlich die Gesundheit verbessern, gibt es keine überzeugenden klinischen Belege.

Auch Risiken existieren, insbesondere bei bestimmten Darmerkrankungen, nach Operationen oder bei unsachgemäßer Anwendung.

Wer eine Colon-Hydro-Therapie durchführen lassen möchte, sollte deshalb zu einem erfahrenen Therapeuten gehen und mögliche Gegenanzeigen vorher abklären.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in meinem ausführlichen Beitrag über Darmreinigung, Entschlackung und die Frage, was davon tatsächlich sinnvoll ist.

Vitamine und Mineralstoffe beim längeren Fasten

Ein weiterer Satz des Erfahrungsberichts verdient ebenfalls eine Anmerkung: Herr Menzel schreibt, er habe „viele Vitamine und Mineralstoffe“ genommen.

Ich halte Vitalstoffe grundsätzlich für wichtig. Aber beim Fasten gilt nicht automatisch: Viel hilft viel.

Welche Mineralstoffe oder Vitamine sinnvoll sind, hängt von Fastendauer, Ausgangsernährung, Medikamenten, Vorerkrankungen und Laborwerten ab. Besonders bei längeren Fastenzeiträumen interessieren mich unter anderem Elektrolyte und Mineralstoffe.

Pauschal eine Handvoll Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, halte ich dagegen nicht für besonders sinnvoll. Auch hier gilt: gezielt statt wahllos.

Was kann man aus diesem Fall nun lernen?

Zunächst einmal nur das, was er tatsächlich zeigt: Ein Mann Mitte 50 mit Typ-2-Diabetes fastete 24 Tage unter ärztlicher Kontrolle, bewegte sich regelmäßig, nahm deutlich ab und berichtete während dieser Zeit über einen erheblich geringeren Medikamentenbedarf.

Das ist ein Einzelfall.

Wir kennen weder seine vollständigen Ausgangswerte noch HbA1c, Nüchterninsulin, genaue Medikamente oder die langfristige Entwicklung nach dem Fasten.

Aus diesem Bericht lässt sich deshalb weder beweisen, dass Heilfasten Diabetes „heilt“, noch dass jeder Diabetiker seine Medikamente absetzen könnte.

Aber man sollte auch nicht den umgekehrten Fehler machen und solche Veränderungen einfach als belanglos abtun.

Die Forschung zur Gewichtsreduktion und Stoffwechselverbesserung bei Typ-2-Diabetes zeigt inzwischen sehr deutlich, dass sich die Stoffwechsellage bei einem Teil der Patienten erheblich verändern kann.

Das Entscheidende beginnt für mich deshalb nach dem Fasten:

  • Was isst der Betroffene anschließend?
  • Bleibt er in Bewegung?
  • Hält er sein Gewicht?
  • Wie entwickeln sich Nüchternblutzucker und HbA1c?
  • Und hat er verstanden, dass Diabetes Typ 2 eben nicht nur eine Frage des Blutzuckers ist, sondern eng mit Ernährung, Muskelaktivität, Körperfett, Leberstoffwechsel und dem gesamten Lebensstil zusammenhängt?

Genau darin liegt für mich der eigentliche Wert einer gut durchgeführten Fastenkur.

Nicht darin, 24 Tage nichts zu essen.

Sondern darin, eine festgefahrene Stoffwechselsituation aufzubrechen und anschließend etwas dauerhaft zu verändern.

Nach dem Fasten entscheidet sich, was davon bleibt

Dieser Punkt wird meines Erachtens häufig unterschätzt. Eine Fastenkur kann einen deutlichen Einschnitt darstellen. Aber wenn anschließend wieder dieselbe Ernährung, derselbe Bewegungsmangel und dieselben Gewohnheiten zurückkehren, darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann auch die alten Stoffwechselprobleme wieder auftauchen.

Die Aufbautage sind deshalb keine lästige Formalität am Ende der Kur. Sie sind der Übergang in die Zeit danach.

Wie dieser Kostaufbau sinnvoll gestaltet wird und warum man nach längerem Fasten nicht einfach wieder „normal“ losessen sollte, beschreibe ich ausführlich im Beitrag Fastenbrechen und Aufbautage nach dem Heilfasten.

Wer sich speziell für Diabetes interessiert, findet darüber hinaus meinen ausführlichen Grundsatzbeitrag Heilfasten bei Diabetes – was Studien und praktische Erfahrungen zeigen.

Und Herrn Menzel wünsche ich auch Jahre später noch: Alles Gute!

Cornelia fastet seit über acht Jahren – und hat in dieser Zeit nicht nur ihren Körper entgiftet, sondern auch das Rauchen aufgegeben. In ihrem Erfahrungsbericht den Sie mir vor vielen Jahren sendete teilt sie erprobte Tipps: vom richtigen Zeitpunkt nach dem Mondkalender über Einläufe bis hin zu Tricks gegen Gelüste in der Aufbauphase.

Los geht´s mit dem Bericht:

Der erste Kontakt mit dem Fasten

Mein erstes Fastenerlebnis hatte ich vor acht Jahren, unter Anleitung einer Ernährungsberaterin an der Volkshochschule. Jeden Abend traf sich die Gruppe – eine wertvolle Stütze in den ersten Tagen. Einige Teilnehmer waren „alte Hasen“, die problemlos zwei bis drei Wochen fasteten.

Damals konnte ich mir nicht vorstellen, auch nur einen Tag ohne Essen zu überstehen. Das schmerzliche Hungergefühl, die Angst, dass einem schwarz vor Augen wird – diese Gedanken kennt wohl jeder Fastenneuling.

Meine Motivation: den Körper entgiften und gleichzeitig mit dem Rauchen aufhören. Gewichtsprobleme hatte ich keine. Erstaunlicherweise fiel es mir leichter, auf Essen zu verzichten, als auf Zigaretten.

Einläufe statt Glaubersalz

Zu Beginn empfahl die Kursleiterin Glaubersalz oder Einläufe. Glaubersalz schmeckte mir so übel und wirkte so unberechenbar, dass ich beim nächsten Mal zum Einlauf wechselte – und bis heute dabei geblieben bin.

Praxis-Tipp:
Der Einlauf sollte immer auf der linken Seite liegend durchgeführt werden. Zwischendurch mit angezogenen Beinen leicht von einer Seite auf die andere rollen, um die Darmbewegung zu fördern.

Ich stellte fest: Wer den Darm regelmäßig entleert, hat seltener Kopfschmerzen oder Gliederschmerzen. Für mich ist es wie Zähneputzen – nur eben für den Darm.

Fasten nach dem Mond

Ich wähle den Zeitpunkt heute bewusst: Bei abnehmendem Mond fällt das Loslassen leichter – ob körperlich oder seelisch. Mein erstes Fasten bei zunehmendem Mond war deutlich anstrengender.

Damals hörte ich dennoch am letzten Fastentag mit dem Rauchen auf. Ein Erlebnis, das ich bis heute mit dem Geschmack von trockenem Vollkornknäckebrot verbinde.

Rituale, die das Fasten leichter machen

Ein typischer Fastentag beginnt bei mir so:

  1. Einlauf
  2. Bürstenmassage – regt den Kreislauf an und öffnet die Hautporen.
  3. Heiße Dusche und kalt abduschen.
  4. Einölen der Haut.
  5. Guten-Morgen-Tee und ein Glas Ingwerwasser (frisch überbrüht).

Während des Fastens gönne ich mir Ruhe. Ich nehme Urlaub, reduziere Verpflichtungen und höre auf meinen Körper. Schlafprobleme verschwinden oft für Wochen, Hitzewallungen bleiben aus.

Bewegung & Mondgymnastik

Täglich mindestens eine Stunde Nordic Walking oder mehrstündiges Fastenwandern. Selbst Regen hält mich nicht ab – frische Luft stabilisiert den Kreislauf.

Abends mache ich oft Mondgymnastik (nach Johanna Paungger und Thomas Poppe). Die Verbindung aus Bewegung, Atem und bewusstem Rhythmus tut mir gut.

Fastenverpflegung: Brühe & Säfte

In den ersten Jahren kochte ich täglich frische Gemüsebrühen mit Kräutern. Heute greife ich oft zu Bio-Gemüse- oder Tomatensäften (verdünnt, mit Zitronensaft oder Sauerkrautsaft verfeinert, warm getrunken).

Hinweis:
In der Fastenzeit esse ich nichts Festes – selbst die Kräuter aus der Brühe spucke ich aus, um den Verdauungstrakt nicht zu belasten.

Die kritische Aufbauphase

Die größte Gefahr liegt nicht im Fasten selbst, sondern danach.
Einmal habe ich diese Phase unterschätzt: Nach einem Geburtstag mit Kassler und Braten bekam ich heftige Magenschmerzen – erst Erbrechen brachte Erleichterung.

Cornelias Rat:

„Gebt eurem Körper Zeit. Die Aufbauphase entscheidet darüber, ob ihr das Fastengefühl mit in den Alltag nehmt.“

In der ersten Woche nach dem Fasten nehme ich nur langsam zu – oft weniger als ein Kilo.

Wellness für Haut und Kreislauf

Sauna und Massage gehören für mich zum Fasten wie Tee und Bewegung. Die Haut ist ein wichtiges Ausscheidungsorgan, und diese Anwendungen verstärken den Reinigungseffekt.

Fazit

Fasten ist für mich ein Geschenk – und viel leichter, als viele denken. Die Kombination aus innerer Reinigung, bewusster Bewegung, Ruhe und klaren Ritualen macht es jedes Jahr zu einer wertvollen Erfahrung.

Extra-Tipp:

Wenn Sie mehr solcher Erfahrungsberichte und praxiserprobte Fasten-Tipps möchten, tragen Sie sich in meinen kostenlosen Heilfasten-Newsletter ein:

Beitragsbild: 123rf.com – Alexander Raths

Ich habe diesen Fastenbericht am 15.8.2025 etwas übersichtlicher aufbereitet und formatiert.

Dieser Erfahrungsbericht zur Heilfasten-Anleitung erreichte mich von Frau Heidi Ackermann. Sie fastet schon seit vielen Jahren – und beschreibt, wie die Begleitung auch für erfahrene Faster hilfreich sein kann. Die Zwischenüberschriften sind von mir.

Fasten seit der Lehrzeit

„Mein Name ist Heidi Ackermann.
Ich bin schon seit Jahren eine Fastenbegeisterte. Bereits während meiner Lehrzeit – das ist schon eine Weile her – wurde ich im Fasten unterwiesen.

Das Gefühl von Leichtigkeit nach dem zweiten Fastentag, wenn sich der Körper umgestellt hat, ist für mich jedes Mal ein Erlebnis. Deshalb faste ich jedes Jahr mindestens einmal. Je nach Ziel mal länger, mal kürzer. Meine längste Fastenzeit war 18 Tage, meistens sind es zwischen 8 und 14 Tagen.“

Drei Probleme – drei Verbesserungen

„Dieses Jahr hatte ich gleich drei Probleme, die ich mit ins Fasten genommen habe:

  1. Ein Ausschlag am Schienbein, den ich seit Ostern mit verschiedenen Mitteln behandelt hatte – er ist durch das Fasten deutlich besser geworden, wenn auch noch nicht ganz verschwunden.
  2. Darmprobleme mit Durchfall seit Mai – diese sind komplett verschwunden. Der Stuhlgang ist wieder völlig normal, ohne Hilfsmittel.
  3. Das Gewicht – auch diesmal habe ich abgenommen und halte das Ergebnis dank ‚Essen mit Hirn‘. Besonders während der heißen Tage habe ich gemerkt: Der Körper ist entlastet, und die Hundstage lassen sich viel besser überstehen.“

Begleitung durch die Heilfasten-Anleitung

„Die Fastenbegleitung durch Herrn Gräber ist einzigartig. Einfach genial, weil die Probleme taggenau angesprochen werden.

Durch die täglichen E-Mails fühlt man sich gut betreut – auch als jemand, der schon viele Fastenerfahrungen gesammelt hat. Ich habe die Seite bereits mehrfach weiterempfohlen.“

Heidi Ackermann

Mein Kommentar:

Herzlichen Dank, Frau Ackermann, für diesen offenen Erfahrungsbericht. Besonders spannend finde ich, dass selbst erfahrene Faster wie Sie die tägliche Begleitung noch als wertvolle Stütze erleben. Genau das ist mein Ziel: den richtigen Impuls zur richtigen Zeit zu geben – ob beim ersten oder beim zehnten Fasten.

Ihre Beobachtungen sind übrigens sehr typisch:

  • Hauterscheinungen bessern sich oft während des Fastens, weil der Körper sich von innen reguliert.
  • Der Darm findet erstaunlich schnell zurück in seinen natürlichen Rhythmus, wenn er ein paar Tage Ruhe hat.
  • Und auch das Thema Gewicht spielt für viele eine Rolle – wobei Fasten in erster Linie Reinigung und Regeneration ist.

Ich freue mich, dass Sie all diese positiven Effekte so klar benennen und sogar weiterempfohlen haben. Das zeigt, dass Heilfasten mehr ist als nur Verzicht: Es ist eine Erfahrung, die Körper und Geist gleichermaßen entlastet.

Vielen Dank für das Vertrauen!

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilfasten-Newsletter dazu an:

Beitragsbild: fotolia.com – Tonpor Kasa

Immer wieder erreichen mich Zuschriften von Menschen, die mit meiner Heilfasten-Anleitung gefastet haben. Viele dieser Berichte sind sehr bewegend – und sie zeigen, wie unterschiedlich die Erfahrungen beim Fasten sein können.

Vor einiger Zeit erhielt ich den folgenden Leserbrief von Beatrice Wolf aus Girbigsdorf. Sie schildert darin ihr allererstes Fasten – ehrlich, lebendig und voller Dankbarkeit. Ich möchte diesen Brief hier veröffentlichen, weil er anderen Einsteigern Mut macht. Die Zwischenüberschriften sind von mir gesetzt worden.

Ein unsicherer Start

„Heilfasten bedeutet, für eine begrenzte Zeit bewusst auf feste Nahrung zu verzichten. Das wusste ich – aber viel mehr auch nicht. Reicht so ein bisschen Vorwissen wirklich aus, um das erste Mal zu fasten?

Ich habe mich durch Bücher gearbeitet, Artikel gesammelt, Zeitungsausschnitte gelesen. Doch echte Hilfe fand ich erst auf der Internetseite von René Gräber.“

Fasten ist nicht Hungern

„Plötzlich wurde mir klar: Heilfasten ist etwas völlig anderes als Hungern. Um richtig zu fasten, braucht man Hintergrundwissen, praktische Tipps – und vor allem Begleitung.“

Unterstützung durch tägliche E-Mails

„Jeden Tag bekam ich aktuelle Informationen, Erklärungen, was im Körper geschieht, und kleine Motivationshilfen. Ich ertappte mich dabei, wie ich im Minutentakt die Mails abrief, so süchtig war ich danach.

Diese Begleitung gab mir das sichere Gefühl: Ich mache alles richtig, ich begehe keinen Fehler, ich werde gezielt angeleitet.“

Körperliche und seelische Erfahrungen

„Ich habe das erste Mal gefastet – und war hoch motiviert. Natürlich erlebte ich auch ein Tief, doch das Hoch überwog. Ich fühlte mich körperlich und seelisch gereinigt.

Ganz nebenbei verlor ich drei Kilo. Wichtiger war für mich: Durch die anschließende Ernährungsumstellung sind die Pfunde bis heute weg geblieben.“

Dankbarkeit und Ausblick

„Ich war fast ein bisschen traurig, als die Fastenzeit vorbei war. Die täglichen Impulse und Tipps fehlten mir. Aber eins ist sicher: Es war nicht mein letztes Mal.

Ich wünsche allen, die sich auf diesen Seiten informieren, eine gute und stärkende Fastenzeit – und bedanke mich herzlich für die Begleitung.“

Beatrice Wolf, Girbigsdorf

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilfasten-Newsletter dazu an:

Im Jahr 1998 begann ich das erste Mal mit dem Heilfasten. Bald darauf interessierten sich auch meine Patienten dafür und fragten nach Heilfastenkursen.

Eine umfangreichere Anleitung dazu musste natürlich auch her – am Anfang bestand diese nur aus 8 Seiten. Diese Informationen veröffentlichte ich später auch im Internet. Acht Seiten waren natürlich viel zu wenig, denn es kamen immer mehr Fragen per Email dazu.

Und so wuchs diese Webseite (auf der Sie sich gerade befinden) und auch die Heilfasten Anleitung (die mittlerweile fast 100 Seiten umfasst).

Und im Laufe der Zeit erreichten mich natürlich weitere eMails und auch Briefe und Postkarten zum Thema Heilfasten.

Manche Berichte sind sehr nüchtern gehalten, andere sind zum Teil so dankbar, dass es mir schon fast etwas peinlich ist. Das Wichtigste ist für mich aber dennoch: Heilfasten ist ein Heilverfahren, mit dem sich Menschen selbst helfen können – relativ unabhängig von Therapeuten und der Dauermedikation von nebenwirkungsträchtigen Pharmaka.

Hier finden Sie eine Übersicht zu den verschiedenen Themen und Berichten:

 

P.S. Bitte lesen Sie auch einmal, was Teilnehmer der Fastenanleitung beschrieben haben. Vielleicht motiviert Sie das, es auch einmal zu versuchen…

HEILFASTEN ERFOLGSGESCHICHTE VON
IRENE ZWERGER

 

„Im Vorfeld habe ich ich mehrere Fastenanleitungen gelesen, und kann ihnen versichern, dass Ihre die verständlichste und am besten nachvollziehbare Anleitung war.“

Ich habe mit meinem Mann zusammen Heilfasten gemacht, und nach Ihrer Anleitung sind wir sehr gut durch die Zeit gekommen.

Im Vorfeld habe ich ich mehrere Fastenanleitungen gelesen, und kann Ihnen versichern, dass Ihre die verständlichste und am besten nachvollziehbare Anleitung war. Vor allem wenn Fragen aufgetaucht sind, konnte man immer nachlesen und hat meistens eine Antwort gefunden. Mein Mann war während der Zeit arbeiten und hatte, trotz anstrengendem Job, keine Probleme durchzuhalten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und wir werden Ende des Jahres noch einmal eine Fastenzeit einlegen. Es haben auch schon mehrere Bekannte nachgefragt und wollen es nach ihrer Anleitung mit dem Heilfasten versuchen. Viele Grüße

Irene Zwerger

 

HEILFASTEN ERFOLGSGESCHICHTE VON
BEATE H.

 

„Es ging mir so gut wie schon sehr lange nicht mehr…“

Als ich richtig matt, antriebsarm und energielos vor mich hin dümpelte, sehr unzufrieden mit diesem Zustand, hat mich die Idee, es doch noch einmal mit dem Fasten zu versuchen, förmlich aufgesucht.

Es gab zwei Versuche vor einigen Jahren, die man nur als mißlungen bezeichnen kann.

Ich habe mich auf die Suche nach umfassender Information gemacht und bin u.a. auf Ihrer Seite gelandet.

Ihre Ratschläge haben mich tatsächlich begleitet. Und es ging mir so gut wie schon sehr lange nicht mehr.

Zwei Tage nach Beginn, erwachten meine „alten“ Lebensgeister und kamen in Hochform. Dieses schöne und energievolle Lebensgefühl hält an.

Es ist wirklich eine unglaubliche Erfahrung. Ich bin gut mit allen Hinweisen zu Recht gekommen, habe manches ein wenig abgewandelt und weiß, daß ich im Herbst wieder fasten werde. Diesmal mit mehr Wissen und positiven Erfahrungen.

Vielleicht können Sie noch etwas zu eventuellen Mangelerscheinungen, schreiben. Für mich waren Zahnfleischprobleme ziemlich lästig.

Interessant wäre auch Ihre Meinung zu den verschiedenen traditionellen Fastenformen, die beschrieben werden. Typabhängig gibt es da bestimmt verschiedene Verträglichkeiten. Herzlichen Dank!

Beate H.

 

HEILFASTEN ERFOLGSGESCHICHTE VON
SIMONE

 

„Ich habe 7 Tage ohne große Probleme gefastet .“

Zunächst möchte ich mich für den Heilfastenratgeber recht herzlich bedanken. Ich habe zwar mit mehreren Personen gleichzeitig via Internet gefastet, jedoch fehlten mir dort die ein oder anderen Informationen. Diese Informationen erhielt ich dann duch den Fastenletter.

Ich habe 7 Tage ohne große Probleme gefastet und bin grad bei meinem 2. Aufbautag. Diese Tage sind gar nicht so schwer wie ich dachte. Wenn man es einfach als „zum Fasten dazugehörig“ sieht, klappt alles wunderbar. Alles in allem hatte ich ein sehr positives erstes Fastenerleben und bin grad dabei die Familienernährung zu ändern. Vielen Dank und liebe Grüße,

Simone

Hier finden Sie weitere Meinungen, Artikel, Berichte und Aussagen zum Heilfasten von Lesern der Heilfasten-Anleitung die Sie anfordern können, wenn Sie hier klicken.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den „5 Wundermitteln“ an:

Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Im Laufe der Zeit erreichen mich zahlreiche E-Mails und auch Briefe und Postkarten mit Erfahrungsberichten zum Thema Heilfasten.

Ich kann viele Studien und Berichte zum Fasten zitieren, aber ich denke es ist immer noch eine andere Sache, wenn Teilnehmer selbst berichten.

Manche Erfahrungsberichte sind sehr nüchtern gehalten, andere sind zum Teil so dankbar, dass es mir schon fast etwas peinlich ist. Das Wichtigste ist für mich aber dennoch: Heilfasten ist ein Heilverfahren, mit dem sich Menschen selbst helfen können – relativ unabhängig von Therapeuten und der Dauermedikation von nebenwirkungsträchtigen Pharmaka. Jedenfalls habe ich das Fasten als solches selbst erlebt und vieler meiner Leser, Patienten und Fastenteilnehmer ebenso.

Email Nummer #1

Habe 8 Tage gefastet, bin wieder fit und fidel, ich liebe diese Anleitung, Durchführung problemlos, Tausend Dank dafür !!!! Mein spezieller Zusatztrick: Wenn bei mir wieder eine Darmspiegelung ansteht, fange ich ein paar Tage vorher an zu fasten. Ohne dein Fastenprogramm wäre die Vorbereitung eine Tortur. Das Picoprep von Ferring fand ich übrigens auch recht gut, geschmacklich fast lecker. Der Arzt musste gestehen, dass der Darm supersauber ist. Irgendwann überzeuge ich ihn (den Arzt) noch vom Nutzen des Heilfastens.

Email Nummer #2

Ich liebe ihre emails und bin auch schon süchtig danach. Ich habe heute meinen letzten Vollfasttag natürlich nach Gräber Methode und es geht mir super, ich fühle mich frisch und lebending wie selten zuvor. Alles was sie schreiben ist eingetroffen das gesamte Manuskript Heilfasten entspricht zu 100% der Wahrheit. Ich möchte mich bei ihnen bedanken für ihre Unterstützung 🙂 Ich werde jetzt meine Ernährung komplett umstellen auch mit Hilfe ihrer Anleitung. Ich hoffe ich finde noch viele ihrer Beiträge. Herzlichen dank ich bin ein großer Fan von ihnen.
Mit freundlichen Grüssen
Andrea

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Email Nummer #3

Sehr geehrter Herr Gräber,
ich habe erstmals gefastet und mich dabei an Ihre Anleitung gehalten.
Den Impuls bekam ich (w, 53 Jahre, schlank) da ich letztes Jahr „von jetzt auf Gleich“ Wechseljahre-Problme bekam (Hitzewallungen).
Bereits am 2. Fastentag haben die Hitzewallungen nachgelassen und waren am Ende der Vollfastentage KOMPLETT weg!
Zwar ist jetzt erst eine Woche ohne Fasten vergangen, aber so deutlich spürbar hätte ich mir einen Erfolg auch nicht vorgestellt. Ich werde das Fasten jetzt zur dauerhaften Einrichtung wenigstens 1x pro Jahr werden lassen.
Beste Grüsse
Sabine H.

Email Nummer #4

Hallo Herr Gräber,
Ihre Emails sind die ersten, die ich jeden Tag geöffnet habe. Ich finde sie motvierend, auf dem richtigen Weg zu bleiben, jetzt nachdem ich 12 Tage geheilfastet habe nach Ihrer Anleitung. Ich bin ein neuer Mensch und will es bleiben! Danke für Ihre Mühe und Kraft, die all die Recherche und Aufbereitung kostet.
Mit lieben Grüßen Maria.

Email Nummer #5

Lieber Herr Graeber,
seit einigen Jahren bekomme ich Ihren Rundbrief. Dafür möchte ich mich einmal herzlich bedanken. Ich habe schon viele wertvolle Informationen daraus gezogen.
Nun habe ich in der vergangenen Woche das Heilfasten-Programm durchgeführt. Ich habe alles sorgfältig befolgt und es hat sehr gut geklappt ohne Notprogramm. Einzig war etwas Schwindel und das Gefühl, als gehe ich neben mir her.
Ich fühle mich danach sehr gut und meine verschiedenen Gelenkbeschwerden haben sich merklich gebessert. Ganz bestimmt werde ich diese Woche wiederholen.
Leider bin ich erst jetzt mir 63 auf diese Idee gekommen durch Ihren immer wiederkehrenden guten Rat. Vielleicht muss erst ein gewisser Leidensdruck bestehen. Vergelt’s Gott für alles.

Email Nummer #6

Sehr geehrter Herr Gräber,
zunächst danke ich für die Fastenanleitung. Ich habe sie so gut es mir möglich war, durchgeführt und werde es das nächste Mal noch optimieren. Die Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe, kann ich jetzt langsam umsetzen und bekam nach langer Zeit wieder die Hoffnung, dass ich meine chronische Borreliose, meine Gelenkprobleme und andere Wehwehchen auch ohne langwierige „Suche“ der Ärzte in den Griff bekomme.
Die Anleitung finde ich sehr hilfreich. Vor allem fühle ich mich kompetent informiert und bin Ihnen für den Verstand dankbar, mit dem Sie dieses Thema angehen. Ich muss sagen, dass ich – seit ich in Deutschland lebe – immer Schwierigkeiten hatte, weil mir nie etwas wirklich geschmeckt hat. Allerdings muss ich auch sagen, dass diese Hysterie was Ernährung betrifft sicher auch ein kulturelles Phänomen des Nachkriegs-Deutschlands ist. Und wenn sich über Jahre hinweg etwas festsetzt – wie z.B. mehr Vertrauen in Medien als in die eigene Vernunft – dann braucht es eben auch entprechend viel Zeit zur Umkehr. Also wünsche ich viel Geduld – Sie sind sicher auf dem richtigen Weg.
Freundliche Grüße
Z.M.

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Email Nummer #7

Guten Morgen, lieber Herr Gräber,
meinem Lebensgefährten habe ich es zu verdanken, zu Ihnen geführt worden zu sein. Denn gemeinsam mit ihm habe ich das erste Heilfasten meines Lebens vollzogen … und es fühlte sich großartig an. DANKE!
Ihre Internet-Seite ist eine wahre Goldgrube … auch das durfte ich durch meinen Partner lernen. Er versorgt mich – im Hinblick auf mein Vorhaben, ab September 2012 eine Heilpraktiker-Ausbildung zu machen – hervorragend mit neuen Informationen. Noch erschlägt mich die Fülle an medizinischen und chemischen Fachbegriffen sowie Informationen fast, aber ich denke, ich finde den Zugang.
Es erscheint mir – auch aufgrund meiner eigenen Geschichte (ich hatte selbst vor neun Jahren schwere Depressionen mit Suizidgedanken und habe eine Schwägerin, die als schizophren gilt) – mehr als dringlich, hinsichtlich unseres Gesundheits- (oder sollte ich besser sagen: Krankheits-)wesens Aufklärungsarbeit zu leisten. Vor diesem Hintergrund sehe ich es als Berufung, den Job der Sekretärin an den Nagel zu hängen und zum Wohle, zum Heilwerden der Menschen einzutreten. DANKE! für Ihr umfangreiches Forschen und Weitergeben Ihres Wissens – das ist Liebe!
Ganz liebe Grüße aus Kirchheim an der Deutschen Weinstraße!
Ihre Heidrun 

Email Nummer #8

Lieber Herr Graeber,
Ich habe Ihr Dokument anfangs Jahr bestellt. Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich dazu kam das Dokument zu studieren, es ist sehr informativ und aber auch umfangreich. Ich wollte die Kur machen, weil ich müde und für nichts motiviert war; ich spürte, dass ich meinen Körper irgendwie reinigen muss und das von Ihnen entwickelte Fastenprogramm sprach mich an. Ich habe nun die Fastenkur gemacht, ich bin heute am 4. Aufbautag.
Ich habe alles nach Plan gemacht, habe überhaupt keine Probleme gehabt.
Das Programm durchzuziehen, hat mir Spass gemacht und ich wusste immer, dass danach, ich mich ganz anders fühlen werde… … und so ist es! Ich fühle mich kräftiger, mutiger, rein und ein anderer Mensch. Ich fühle mich auch leichter, im waren Sinne des Wortes, richtig federleicht… ich habe 5 Kg abgenommen und wiege noch 51 – zum Glück gings nicht tiefer, denn da hatte ich Bedenken.
Ich bin von Ihrem Fastenprogramm begeistert und werde es wieder machen und, vor allem, meine Freunde davon überzeugen. Denn, wenn mehr Leute eine gründliche Reinigung ihres Körpers durchziehen wurden, gäbe es auch weniger Krebsfälle allgemein.
Nochmals herzlichen Dank und auch Ihnen alles Gute!
Viele Grüsse aus Zürich,
F. B.

Email Nummer #9

Sehr geehrter Herr Gräber,
meine Frau und ich (59/ 60 Jahre alt) haben nun unser erstes Heilfasten nach Ihrer Anleitung erfolgreich durchgeführt und möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für das tolle Fastenkonzept bedanken. Wir sind ohne Unterzucker etc. prima durchgekommen, und das trotz intensiver Mithilfe bei einem vorher nicht voraussehbarem Umzug innerhalb der Vollfastentage.
Interessant war bei mir die vorher radiästhetisch ermittelte Aufteilung des Heilfasten- Bedarfs in Bezug auf meine Wesensteile:
25% aus körperlichen Gründen
50% aus geistigen Gründen
25% aus seelischen Gründen
Dieses Ergebnis finde ich interessant.
Habe nun Dank des Heilfastens neben meiner Gewichtsreduktion von 82kg auf 76kg (bei einer Größe von 1,96m, Gewicht baut sich aber sicherlich wieder langsam auf) offenbar meine Apfel-Allergie als auch Heuschnupfen komplett verloren. Auch schaffe ich es jetzt, zumindest am Morgen im basischen Bereich zu liegen. Bin hier nun sensibilisiert und werde den pH-Wert nun des öfteren überprüfen.
Nochmals besten Dank und viele Grüße
H.A.

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Email Nummer #10

Lieber Herr Gräber, vielen Dank für Ihre Mail. Ich halte bald nichts mehr von der Schulmedizin, außer den operativen Behandlungsverfahren. Die sehr schädlichen Betablocker (merdizinischer Unfug hoch drei! Unverantwortlichkeit!) werden wohl demnächst noch ins Brot mit eingebacken. So läuft doch die Tendenz. Laut einer Statistik sterben gegenwärtig mehr Menschen an den Nebenwirkungen von Pharmaprodukten, „Schwerchemie“, als  durch Unfälle im Jahr in Deutschland.Eine traurige, aber von der Pharmakologie nicht gern gehörte Tatsache. Ich könnte noch viel mehr in dieser Richtung mitteilen. So kann der 1929 gelaufende Calmetta-Prozeß in Lübeck mit den vielen verstorbenen durch Pockenimpfung dahingerafften Säuglingen ein nicht vergessenes Geschehen bleiben. Wir bleiben in Verbindung. Nur das einmal heute mitgeteilt.
Mit freundlichen Grüßen! Ihr Dr. med. H.

Ich habe Ihnen hier 10 Erfahrungsberichte zum Heilfasten wiedergegeben, die einen sehr guten Querschnitt durch alle Berichte darstellen. An Stellen an denen es passend schien, habe ich Links zu Artikeln eingefügt, die dafür relevant erscheinen.

Zum Bericht von Dr. H. darf ich vielleicht noch anmerken: Es gibt zahlreiche Ärzte, die sich mit dem Heilfasten auskennen und auch selbst über Erfahrungen damit verfügen. In der Praxis erlebe ich es aber leider immer wieder, dass Ärzte sich (mehr oder weniger) „abfällig“ zum Heilfasten äußern – leider m.E. oftmals aus Unwissenheit.

Übrigens: über die Sache mit den Betablockern, die Dr. H. in seinem Bericht anspricht, habe ich ausführlicher hier geschrieben: www.naturheilt.com/medikamente/blutdrucksenker.html

Weitere „Einzelberichte“ (teilweise mit Kommentaren von mir versehen), finden Sie auch hier:

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Beitragsbild: 123rf.com – Seksak Kerdkanno

Auf dieser Seite finden Sie weitere Aussagen aus Briefen und Emails zur Heilfasten Anleitung von mir. Ich habe diese Berichte weitgehend unkommentiert gelassen. Sie sprechen für sich selbst. Weitere Stimmen finden Sie unter „Tipps – Meinungen & Berichte zum Heilfasten“ und zum Beispiel unter „Erfahrungsberichte zur Heilfasten Anleitung nach Heilpraktiker Gräber„.

„Nun kann ich endlich wieder auswärts essen gehen ohne immer zu fragen, was für Inhaltsstoffe drin sind…“

Schade, dass das Fasten schon zu Ende ist. Ich freu mich schon auf das nächste mal. Ich hatte schon einmal vor 6 Jahren gefastet. Ich habe damals in einer Klinik für Naturheilverfahren gearbeitet und war somit an der Quelle und unter ärztlicher Anleitung. Ich hatte damals rheumatisches Fieber und eine komplette Lebensmittelunverträglichkeit auf Lactose. Damals habe ich 1 Woche gefastet und mir ging es danach prima. Mein Rheuma war weg und meine Lactoseintolleranz fast beseitigt. Nun hab ich mich dieses Jahr mal wieder dafür entschieden, zu fasten und die letzte Unverträglichkeit zu eleminieren. Ich habe diesmal allein gefastet unter Deiner Anleitung. Während des Fastens ging es mir diesmal nicht so gut, wie beim letzen mal. Ich hatte starke Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme. Hab mich aber an Deine Anleitungen hierfür gehalten. Habe eine Woche reines Fasten gemacht. Seit kurzem probiere ich die Sachen, welche ich vorher nicht vertragen habe und bis jetzt geht es mir prima und ich vertrage alles. Ich mach zwar sehr langsam damit und will meinen Körper langsam darauf vorbereiten. Nun kann ich endlich wieder auswärts essen gehen ohne immer zu fragen, was für Inhaltsstoffe drin sind und hatte nur wenig Essen zur Auswahl. Also mein Fazit hieraus: Ich werde jetzt jedes Jahr fasten. Mein Körper wird es mir danken, wenn ich ihn gesund behandle. Vielleicht kann ich mit meinem Beitrag andere dazu bewegen, etwas Gutes für sich zu tun und sich damit zu heilen. Freue mich schon auf neue Informationen von Dir!

Liebe Grüße Katja

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„Durch deine umfangreichen Mails habe ich erkannt, dass das Heilfasten recht einfach durchzuführen ist und das keine Ängste aufkommen müssen dies zu praktizieren.“

Vielen dank für die Mühe die du dir gemacht hast, mir die Informationen zu schicken. Ich selbst wollte diese Informationen von jemand, der große Erfahrung auf diesem Gebiet hat, weil ich dieses Thema durchnehme bei meinem Fernstudium zum Gesundheitberater. Durch deine umfangreichen Mails habe ich erkannt, dass das Heilfasten recht einfach durchzuführen ist und das keine Ängste aufkommen müssen dies zu praktizieren. Ich selbst habe es noch nicht durchgeführt, werde es aber bald machen. Desweiteren habe ich erfahren, seitdem ich mich mit diesem Thema auseinandersetze, was für positive Wirkungen das Heilfasten auf den menschlichen Körper hat. Leider kann ich dir nicht mehr Erfahrungen und Erkenntnisse mitteilen. Nochmals vielen Dank Rene.

Viele Grüße Dieter

 

„Mit Ihrer Anleitung hat es prima geklappt.“

Ich bedanke mich für die sehr motivierende Fastenanleitung, die ich täglich erhalten habe und die mich sehr unterstützt hat. Sie haben recht, es ist viel leichter nichts zu essen, als etwa die Hälfte oder eines der vielen Fastenmittelchen, die es auf dem Markt gibt und die wirklich nicht immer gut sind, zu sich zu nehmen. Ich hatte, bevor ich vor ca. acht Jahren mit dem Fasten begonnen habe, viele dieser Mittel versucht und manche sind mir durchaus gar nicht bekommen, einmal wurde ich durch so einen Eiweißdrink sogar krank. Bis ich dann auf eine Fastenanleitung gestoßen bin. Beim ersten Fasten habe ich drei Tage, beim zweiten 8 Tage und vor ca. drei Jahren habe ich mal 38 Tage gefastet.
Ich habe während dieser Zeiten täglich einen Einlauf gemacht, jede Menge Gemüsebrühe (ohne Gemüse) in einer Thermoskanne mit zur Arbeit (ich habe immer während des Fastens gearbeitet) genommen und frisch gespressten Saft aus verschienen Obstsorten. Zwischendurch habe ich Tee und etwas Buttermilch getrunken. Ich konnte dabei prima arbeiten, im Gegenteil, ich hatte den Eindruck, dass alles viel leichter ging. Und was besonders wichtig für mich war: die Pfunde purzelten wie verrückt. Es wird oft geschrieben, dass Fasten zum Abnehmen nicht geeignet ist. Das stimmt nicht, kann ich aus meiner Erfahrung sagen. Ich habe zwar nach jedem Fasten wieder eine ganze Menge zugenommen, über die Jahre habe ich aber trotzdem dadurch nach und nach mein Gewicht vermindert, insgesamt um ca. 12 kg. Ich bekam nämlich eine andere Einstellung zu dem, was ich nach dem Fasten zu mir nehmen sollte.
Ja, und mit Ihrer Anleitung hat es prima geklappt. Jeden Tag habe ich voller Erwartung nach Ihrer Mail geschaut und mich darauf gefreut. Es gab so ein eigenartiges Gefühl der Gemeinschaft. Ich danke Ihnen und würde mich freuen, wenn es im nächsten Jahr wieder so eine Anleitung geben würde.

Liebe Grüsse aus dem Oderbruch

Gabi

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„Sie haben alle Schritte des Heilfastens sehr detailliert und
verständlich beschrieben…“

Sie haben alle Schritte des Heilfastens sehr detailliert und verständlich beschrieben, so dass das jeder verstehen und umsetzen kann. Man merkt, dass Sie auf diesem Gebiet über eine große Erfahrung verfügen. Danke für Ihre Hinweise!
Ich habe alles, was Sie an mich geschickt haben, gründlich studiert. Wegen vielen Dienstreisen habe ich mit dem Fasten noch nicht angefangen.
Aber in Kürze starte ich. […] Ich erzählte schon einigen meiner Freunde von Ihren Empfehlungen.
 Alles gute für Sie! Mit Gruß!

Stefan Ligus

 

„Vielen Dank für diese fundierten und so reichhaltigen Informationen.“

Ich habe Ihre Website von einer Patientin, die ich als Masseur betreue. Sie schicken mir netterweise jeden Tag Ihre Fastenanleitungen.
Vielen Dank für diese fundierten und so reichhaltigen Informatioen. Ich sammle sie und gebe sie gerne weiter. (Meine Zeit für´s Fasten wird auch noch kommen.)
 Gruß

Horst W. Meyer

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„Sportlich fühle ich mich nun fitter den je…“

Die Heilfastentage habe ich gerade hinter mir. Das Heilfasten habe ich gemacht, weil ich festgestellt habe, dass mein Körper völlig übersäuert war. Ich lebe sehr gesund, esse viel Obst und Gemüse, allerdings treibe ich sehr intensiv Sport (Joggen und Radfahren), d.h. oft mit hoher Pulsbelastung. Es ist anzunehmen, dass die Übersäuerung davon resultiert. Die Fastenkur hat mir sehr gut bekommen. Ich hatte keinerlei Probleme,
die Gelüste waren auszuhalten. Ich glaube, dass die homöopathischen Mittel, welche ich alle nach Ihrem Plan eingenommen habe und auch die Darmreinigung (habe täglich mit Glaubersalz und Einlauf gearbeitet), sehr zu meinem Wohlbefinden beigetragen haben. Vielen Dank für Ihre guten Tipps!!!
 Sportlich fühle ich mich nun fitter den je. Mein Säure-Basen-Haushalt ist nun endlich um die 7.0. Die Fastenkur werde ich sicher in einem Jahr wiederholen. Viele Grüße

Astrid Listl

„Jetzt fühle ich mich frisch und kraftvoll für den Frühling und den kommenden Sommer. Man kann es wirklich nicht beschreiben, wie gut es einem geht …“

Ich bin absolut begeistert von Ihrem Fastenplan.

Ich habe alles konsequent mitgemacht und mir geht es ausgezeichnet.

Jetzt wo es zu Ende ist, bin ich richtig traurig. Mit Freude und Erwartung habe ich täglich auf die email gewartet.

Es ist wirklich so ausgezeichnet beschrieben, dass eigentlich keine Fragen mehr offen bleiben. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen!!!

Vieles davon werde ich auch in Zukunft beibehalten (das Trockenbürsten, oder den Brottrunk, sogar die Gemüsesäfte schmecken mir jetzt vorzüglich, obwohl ich die vorher nie getrunken hätte, und ich ernähre mich jetzt viel bewusster, die Vollkornprodukte schmecken auch einfach viel besser!…) und sicherlich wird das nicht meine letzte Fastenkur gewesen sein!

Jetzt fühle ich mich frisch und kraftvoll für den Frühling und den kommenden Sommer. Man kann es wirklich nicht beschreiben, wie gut es einem geht und wieviel Positives man aus so einer Kur mitnehmen kann.

Ich bin rundrum zufrieden. DANKE!!!

Ich freue mich über weitere mails von ihnen und verbleibe mit lieben grüssen,

Heike Deininger

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Beitragsbild: 123rf.com – Alexander Raths

Von einem Zahnarzt mit dem ich mich unterhielt, erhielt ich zusätzliche Hinweise zur Parodontose und Zahnfleischbluten. Vielleicht fragen Sie sich, wie das mit dem Fasten zusammenhängt?

Lesen Sie selbst:

„Während bisher das Fasten immer als sehr nützlich für den Darm angesehen wurde („Der Tod sitzt im Darm“), kann ich aus zahnärztlicher Sicht folgende Erkenntnisse für Patienten mit Zahnfleischproblemen weitergeben:

Es hat sich gezeigt – und 10 Jahre Fastenerfahrung mit Parodontosepatienten haben dies bestätigt – das eine Fastenwander-Woche, (z.B. auf Mallorca oder im sauerstoffreichen Berner Oberland in der Schweiz), mit speziellen „Zutaten“ zu den täglichen Fastengetränken (überwiegend Frischmolke plus Heilpflanzensäfte) wie Aloe-Vera, Spirulina-Chlorella-Algen und Wurzelkraft-Pulver entzündetes Zahnfleisch beruhigen und Entzündungen reduzieren.

Die Hauptsubstanz ist ein spezielles Zahnöl, das sich zusammensetzt aus mehreren Ölen von Sesam, Salbeiblättern, Nelkenknospen, Zimtöl, Sternalis- und Myrrheöl und nach der Tradition des russischen Ölziehens täglich angewendet werden sollte. Darüber hinaus hindert das aus Grünteeextrakt gewonnene EGCG (Epigallocatechingallat) geruchs- und kariesfördernde Bakterien am Wachstum. Damit wird aus einer akuten Zahnfleischentzündung (Parodontitis) der chronischen Fortsetzung gewissermaßen der Nährboden entzogen und der gefürchteten Parodontose (Zahnlockerung ohne Entzündungszeichen) vorgebeugt.

Voraussetzung ist allerdings eine gründliche Vorarbeit: Als wichtigstes vorab eine professionelle Zahnreinigung, entfernen alter und verschlissener Amalgamfüllungen, glätten der Ränder (falls erforderlich) von Füllungen, Inlays, Kronen usw. evtl. diese austauschen, danach sollte sich die Fastenwander-Woche bei einem speziell ausgebildeten Fastenarzt anschließen, in der dann Schlacken und Rückstände aus dem Zwischenzellgewebe entgiftet und der Körper mit den vitalisierenden und zellaufbauenden Substanzen versorgt werden kann.“

Was viele Menschen aber gar nicht wissen und unterschätzen, ist die Tatsache, dass die Bakterienkultur, die sich unter dem Zahnfleischsaum breit macht, mehr Risiken birgt, als „nur“ eine Zahnfleischentzündung. Herzspezialisten fanden zum Beispiel diese Bakterien auch bei Infarktpatienten und zwar an den Gefäßwänden. Prof. Dr. Kielbassa von der Klinik für Zahnheilkunde an der Berliner Charité sagt sogar:

„Parodontitis ist für viele gefährliche Krankheiten verantwortlich.“

Hierzu zählen nicht nur Herzinfarkte und Schlaganfälle, sondern auch die Gefahr von Abszessen im Gehirn steigt. Ähnliches wird auch für Diabetes, Osteoporose und die rheumatische Arthritis vermutet. Es wird in der klinischen Medizin weiter geforscht.

Erste Anzeichen einer Zahnfleischentzündung erkennen Sie selbst, wenn sich das Zahnfleisch dunkler verfärbt und bei kleineren Verletzungen leicht blutet – auch beim Zähneputzen.

Eine wichtige Vorsorge ist die gründliche Reinigung der Zähne mit Zahnseide, vor allem der Zahnzwischenräume. Die noch bessere Vorsorge ist die Reduzierung des Weismehlkonsums und von Zucker.

Was nur die allerwenigsten Wissen: der ph-Wert des Dünndarms steht in Beziehung mit dem ph-Wert der Mundhöhle. Dieser ph-Wert wird durch Zucker und andere Kohlenhydrate negativ beeinflusst. Mehr zu dem Thema Säure-Basen-Haushalt finden Sie hier.

Durch bessere und bewusstere Ernährung können Sie dies günstig beeinflussen; ebenso auch durch ein Heilfasten, das so unterstützt und modifiziert wird, dass es das Dürndarmmillieu verbessert. Die von mir entwickelte Heilfasten-Anleitung ist dazu in der Lage.

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Beitragsbild: 123rf.com – kerdkanno

Dieser Erfahrungsbericht zur Heilfasten-Anleitung erreichte mich von Frau Hannelore Wietzke. Sie berichtet hier auch über Probleme mit dem Schwitzen und Wasser in den Beinen:

Guten Morgen Herr Graeber,

vor einiger Zeit habe ich Ihre Anleitung zum Heilfasten erhalten.

Am 19.08.2006 habe ich damit begonnen. Heute ist der dritte Tag des Fastenbrechens. Ich fühle mich ausgesprochen wohl.

Die Zeit des Fastens verlief sehr unterschiedlich. Am zweiten Vollfastentag hatte ich morgens sehr früh Beschwerden ähnlich einer Unterzuckerung. Mit Hilfe Ihres Tipps, [… ausgeschnitten weil Bestandteil der Heilfasten-Anleitung] zu Hilfe zu nehmen, war ich 30 Minuten später wieder o.K.

Auch die [… ausgeschnitten weil Bestandteil der Heilfasten-Anleitung] haben mir gute Hilfe geleistet, und zwar am vierten Vollfastentag, als ich gegen 3:40 Uhr morgens mit einem Gefühl des körperlichen Zusammenbruchs, starken Schweißausbrüchen und Schwindel erwachte.

Nach Einnahme der Tropfen bin ich ziemlich erschöpft, aber in einem erheblich besseren körperlichen Zustand noch einmal für ca. zwei Stunden eingeschlafen und habe mich danach topfit gefühlt.

Zwischendurch bemerkte ich in meiner Muskulatur Zeichen von Muskelkater (ich nehme an aufgrund von Eiweißmangel).

Da ich mich an Ihre Anweisung hielt viel zu trinken, habe ich sehr starke Wasseransammlungen in den Beinen gehabt, so dass ich eine Entwässerungstablette einnehmen musste, da ich nicht mehr in meine Schuhe hinein passte.

Allerdings muss ich betonen, dass ich sowieso zu Ödemen neige, sobald ich mehr als 2 l Flüssigkeit zu mir nehme.

Herz-Kreislauf-System und Nieren sind o.k.

Mein Hausarzt meinte, dass man bei einer geringen Körpergröße (160 cm) auch nicht zu viel trinken sollte.

Auf alle Fälle ist nun alles wieder in Ordnung. Alles in allem kann ich sagen, dass dies meine erste Erfahrung mit dem Fasten war.

Es waren Tage, in denen ich mir sehr viel Zeit für mich genommen habe zum Lesen und Entspannen.

Da Sport bei mir jeden zweiten Tag auf dem Plan steht, habe ich hier natürlich weiter gemacht, ab dem dritten Vollfastentag aber in reduzierter Form, da mir manchmal die Kräfte fehlten.

Es war eine Zeit unterschiedlichster Erfahrungen und Körperwahrnehmungen. Auf alle Fälle steht fest, die nächste Fastenzeit beginnt für mich Mitte Februar.

Nun wäre ich Ihnen dankbar, wenn ich – wie von Ihnen angekündigt – weiterhin von Ihnen unterstützend hören würde.

Nochmals Danke für die von Ihnen sehr gut beschriebene Zeit des Heilfastens und der guten Tipps bei kleineren „Schwächeleien“.

Mit freundlichem Gruß

Hannelore Wietzke

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Anmerkungen:

Das mit dem Trinken ist individuell verschiedenen und in der Anleitung auch so beschrieben. Bei 1,6m Körpergröße sind zwei Liter bei Ödemproblemen sicher zu viel.

Bei grundsätzlichen Problemen mit Ödemen (Wasseransammlungen) in den Beinen würde ich die Lymph- und die Nierenunterstützung während des Fastens erhöhen und bereits mit der Gabe der entsprechenden Mittel eine Woche vor Fastenbeginn anfangen. Das hätte zusätzlich noch besser gemacht werden können.

Der Heilfasten-Tee müsste dann auch etwas anders zusammengestellt sein.

Das Muskelkater-Problem ist im Abschnitt der Heilfasten-Anleitung beschrieben, wo ich zum Problem Rückenschmerzen während des Heilfastens schreibe:

„Hauptursache ist die venös-lymphatische Entstauung und „Entquellung“, die sich den hydrostatischen Gesetzen entsprechend vor allem in der unteren Körperhälfte auswirkt.

Die am meisten belasteten Bereiche (und auch häufig fehlbelasteten) sind daher am meisten betroffen: die Lendenwirbelsäule. Aber auch untere Brustwirbelsäule und die Hüften können Probleme bereiten.

Der Volumenverlust des Plexus venosi vertebrales interni scheint dabei die Hauptursache zu sein.

Ohne das ganze Thema zu „verkomplizieren“ und weiter auszuführen:

Wichtig zu wissen ist jedoch, dass sich auch diese muskelbedingten Schmerzen vorübergehend verstärken können. Dies ist meist als „Heilreaktion“ zu werten und insofern positiv…“

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Beitragsbild: 123rf.com – Alexander Raths

Dieser Erfahrungsbericht zur Heilfasten-Anleitung erreichte mich von Frau Michaela Rogge

Hallo Herr Gräber,

ich habe vor einigen Jahren mit dem Heilfasten begonnen. Dieses Jahr bin ich im Internet auf Ihre Seite gestoßen. Hiermit möchte ich mich bei Ihnen noch einmal für die ausführlichen Informationen bedanken.

In den letzten Jahren habe ich die Heilfastenkur immer von meiner Heilpraktikerin begleiten lassen, aber dies ist natürlich auch eine Kostenfrage. Inzwischen weiß ich eigentlich so gut Bescheid, daß ich eine Heilfastenkur alleine „durchstehen“ kann.

Nach dem ersten Mal Heilfasten, bin ich vor 4 Jahren schwanger geworden und meine Heilpraktikerin hat sich unheimlich gefreut und dies der Kur zugeschrieben. Für mich war dies nach 8 Jahren erfolglosen Versuchen natürlich auch eine riesige + tolle Überraschung, daß es dann doch noch klappen sollte.

Seitdem ist auch mein Mann restlos begeistert, wenn ich wieder eine Kur beginne, weil man einfach merkt wie es körperlich langsam bergauf geht.

Meistens nehme ich mir 4 Wochen Zeit für die Kur, allerdings muß auch das Timing stimmen. Es nützt nichts, wenn man sich etwas vornimmt und sich nachher nicht daran halten kann.

Also sollte man mental soweit auf die Kur „eingestimmt“ sein, daß man die Heilfastendauer gut übersteht. In den letzten Jahren war immer das Frühjahr der ideale Zeitpunkt, dieses Jahr aber nicht, diesmal habe ich es im Sommer gemacht. Das war nicht immer ganz leicht, bei der ganzen Grillerei, die im Sommer stattfindet, aber ich war mental einfach besser drauf und somit ist das Risiko geringer vorzeitig wegen irgendwelcher Dinge abzubrechen.

Manchmal erweist es sich als schwierig, die vorgenomme Zeit durchzuhalten, da die Umwelt um einen herum, nicht immer Verständniss zeigt. Ich wünsche deshalb allen, die diese Erfahrung machen können / möchten, die Kraft durchzuhalten.

Herzliche Grüße

Michaela Rogge

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Erst einmal ganz herzlichen Glückwunsch an Frau Rogge. Nur betroffene Paare können sich die Verzweiflung und die Schwierigkeiten vorstellen, die einen unerfüllten Kinderwunsch haben. Als „dreifacher Papa“ darf ich sagen, dass Kinder etwas sehr wundervolles sein können. Klar: es gibt auch kleinere und größere Sorgen – aber das gehört dazu.

Bevor man sich aber „Sorgen“ machen kann (und auch freuen), ist eine Schwangerschaft nötig. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass eine oder mehrere Fastenkuren bei unerfülltem Kinderwunsch nach meiner Erfahrung anzuraten sind. Etwas mehr dazu habe ich im Beitrag: Fasten bei unerfülltem Kinderwunsch und Unfruchtbarkeit geschrieben. Aber Achtung: ich rate dazu nicht nur „einfach“ zu fasten, sondern dieses Fasten durch verschiedene Maßnahmen zu unterstützen, wie ich das in meiner Heilfasten-Anleitung beschreibe.

Und damit es nicht verwechselt wird: Hier noch der Beitrag und die Gedanken zu Fasten IN der Schwangerschaft. Wichtige Hinweise finden Sie auch in meinem Grundsatzbeitrag zum Thema Schwangerschaft. Dort entnehmen Sie bitte auch Warnhinweise zu Gefahrstoffen, die in Umwelt und Lebensmitteln lauern. Sie erfahren hier auch, wie Sie schwere Entwicklungsstörungen durch Weichmacher, Schwermetalle und Co möglichst vermeiden können.

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Beitragsbild: 123rf.com – PAPAN SAENKUTRUEANG