Heilfasten
 

Bindegewebsstörung - Orangenhaut und Cellulitis

Durch ein gesundes und straffes Bindegewebe bleibt Ihr Körper schlank & fit

In diesem Artikel erfahren Sie, was das Bindegewebe mit Orangenhaut und Cellulitis zu tun hat UND ich zeige Ihnen eine Lösung für diese Probleme...

 

Verstärkte Faltenbildung und Cellulite bei der Frau - das ist das, was die meisten Menschen mit einer Bindegewebsstörung, Cellulite oder Orangenhaut verbinden.

Weniger bekannt ist, dass zum Beispiel ein Leistenbruch beim Mann, Bandscheibenprobleme, Gelenk- und Rückenschmerzen ebenfalls mit diesem Problem in Verbindung stehen kann. 

Ein "schwaches Bindegewebe" spielt bei all diesen "Problemen" eine Rolle. Dagegen kann und muss etwas getan werden.

Um das Problem einer Bindegewebsstörung, bzw. der Orangenhaut / Cellulitis zu verstehen, müssen wir zunächst fragen:

Was ist das Bindegewebe?

Das Bindegewebe setzt sich aus Zellen und Zwischenzell-Substanzen zusammen, die flüssig, halbfest oder fest sein können.

Um die Bedeutung zu verstehen, stellen Sie sich bitte folgendes vor:

Sie wissen, dass Sie einen Magen haben, einen Darm, Leber, Herz, Nieren, Muskeln, Knochen, Sehnen, Nerven usw. usw.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie diese "Dinge" in Ihrem Körper "befestigt" sind?

Wahrscheinlich nicht... Unsere Organe und Muskeln liegen nicht einfach in Wasser oder ähnlichem im Körper herum. All unsere Organe sind mit einer Matrix aus Bindegewebszellen umgeben, die unsere Organe stützen und halten.

Dieses Zwischenzell-Gewebe bettet die einzelnen Organe in die Umgebung ein, indem es sie unterteilt und umhüllt. Bei einem Erwachsenen wiegt das Bindegewebe ungefähr 12 Kilogramm. Dieses Bindegebe gibt unserem Körper letztlich Halt und Form.

Ein entscheidender Aspekt ist aber folgender:

Sie wissen sicher auch, dass ihr Körper mit Nährstoffen versorgt werden muss und, dass diese Nährstoffe mit der Blutbahn transportiert werden müssen. Ebenso müssen die Stoffwechselendprodukte der Zellen wieder abtransportiert werden.

Jetzt kommt das "Problem" Bindegewebe ins Spiel:

Die Blutgefäße gehen NICHT bis IN die Zelle. Die Blutgefäße (Kapillaren) ziehen sich in allerfeinsten Äderchen durch das Bindegewebe. Dort "wandern" (=diffundieren) die Nährstoffe dann zur Zelle und werden von diesen aufgenommen. Abfallprodukte der Zelle (die allgemein als "Schlacke" bezeichnet werden), sollen wieder zurückwandern. In diesem Fall würde man von "Entschlackung" sprechen. Ich bin sicher, dass Sie auch diesen Begriff schon einmal gehört haben.

Das Problem ist jedenfalls, das viele dieser Abfallprodukte nicht "zurückwandern", sondern einfach im Bindegewebe liegen bleiben!

Im Bild hier unten sehen Sie eine Aufnahme mit einem Elektronenmikroskop von einem Gewebeschnitt. Die langgezogenen Bindegewebszellen (auch Bindegewebsfasern) sind mit dem schwarzen Pfeil markiert. Die hellblauen Gebilde sind andere Organzellen, die schwarzen "Punkte" sind Mastzellen.

Wenn Sie das Thema näher interessiert sollten Sie auch den Artikel zum Pischinger Raum lesen.

Bindegewebszellen im Mikroskop

 

Warum es zur Orangenhaut und Cellulitis kommt...

Orangenhaut und Cellulitis oder Cellulite entstehen, wenn diese "Abfallprodukte" nicht mehr aus dem Bindegewebe entfernt werden. Es entstehen also diese unschönen Dellen in der Haut. 

Deswegen ist der Zustand unseres Bindegewebes für unsere Figur ausschlaggebend.

Jeder Übergewichtige hat ein bereits ein geschwächtes oder schwaches Bindegewebe.

Über das Bindegewebe werden Nährstoffe in unsere Zellen geliefert und Stoffwechselabfallprodukte abtransportiert.

Das Problem unserer Zeit ist die extreme Belastung unseres Bindegewebes durch falsche Ernährung und Bewegungsmangel.

Die Folge: Wir altern schneller und sind umso anfälliger für eine größere Zahl von chronischen Krankheiten. Hinzu kommen noch die schädlichen Umwelteinflüsse, durch Schadstoffe und Oxidation hervorgerufen.

Wußten Sie eigentlich, dass die Cellulite zum Formenkreis des Weichteilrheumatismus gezählt wird?

Was viele auch nicht wissen: im Bindegewebe befinden sich auch spezielle Zellen (Leukozyten), die für die Abwehr von Krankheitserregern sorgen. Das bedeutet, dass auch unsere Abwehrkraft (Immunsystem) unter anderem auch vom Bindegewebe abhängig ist.

In diesem Zusammenhang spielt auch der Säure-Basen-Haushalt und das Thema Übersäuerung eine extrem wichtige Rolle, denn dies ist ein wesentlicher Faktor für die Entstehung von Cellulite und Orangenhaut.

Wenn man sich bewegt, Sport treibt, dann sorgen Energie und Wärme für die Elastizität und Gesundheit des Bindegewebes und für einen optimalen Stoffwechsel des Körpers.

Warum vor allem Frauen von Cellulite betroffen sind

Ein besonderer Teil des Bindegewebes ist das Unterhautbindegewebe, das bei Frauen im Oberarm-, Oberschenkel- und Gesäßbereich, abhängig von der jeweiligen Konstitution unschöne Veränderungen hervorbringen kann: die Cellulite, auch bekannt als Orangenhaut.

Bei Frauen hat das Unterhautbindegewebe eine andere Struktur als bei Männern. Die Fettzellen und Kollagenfasern in der Unterhaut sind bei Männern netzartig miteinander verwoben. Bei Frauen liegen diese Fasern parallel nebeneinander. Das sichtbare Problem bei Frauen: wachsende Fettzellen zwängen sich zwischen den Kollagenfasern hindurch an die Hautoberfläche. Eine Art "noppige Struktur" entsteht: die Orangenhaut. 

Woran man Cellulite erkennt

Will man die Orangenhaut im Anfangsstadium erkennen, muss man an den vermuteten Stellen die Haut mit den beiden Händen zusammenschieben. Im fortgeschritteneren Stadium erkennt man die bereits sichtbaren "Dellen", wenn das Licht vor allem von der Seite auf die Hautpartie fällt. Auch unter Anspannung der Muskeln (z.B. beim gehen), wird die Cellulite dann sichtbar. "Unübersehbar" sind die Dellen dann im dritten Stadium.

Was hilft bei Bindegewebsschwäche und Cellulitis?

In jeder Zeitschrift findet man Cremes, Apparate und ähnliches, die einem versprechen, die Probleme zu beseitigen. Leider sind die meisten Mittel wirkungslos.

Auch Diäten und Diätpillen werden reihenweise angepriesen, wovon ich aber dringend abrate. Mehr dazu lesen Sie in meinen Artikeln zum Thema: Abnehmen und Diäten.

Eine letzte Rettung sehen vor allem Frauen in einer Schönheitsoperation. Das häufigste Verfahren ist dabei die Liposuktion - bekannter als "Fett absaugen". Problem dieses Verfahrens ist, das der Umfang deutlich reduziert wird, aber das Problem der Orangenhaut und der Bindegewebsschwäche bleibt. Deshalb ist meist auch noch eine Oberschenkelstraffung oder Bauchdeckenstraffung im betroffenen Bereich nötig.

Angesichts der Risiken einer Operation rate ich von diesen Maßnahmen eher ab. Vor allem aber ändert sich nichts an den Ursachen, die wirklich zu Ihrem Problem geführt haben.

Ein Sport, der die betroffenen Muskelbereiche aktiviert ist allemal gesünder und effektiver. Dies bringt uns zu den Lösungen, die ich empfehlen kann...

Das 3-Säulen-Programm gegen Bindegewebsschwäche, Orangenhaut (Cellulitis) von Dr. Müller Wohlfarth

Der bekannte Münchner Sportmediziner und Wissenschaftler Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat eine eigene Therapie zur Stärkung und Verjüngung des Bindegewebes erarbeitet, die ich nur unterstützen kann.

Dr. Müller-Wohlfahrt betont, man könne dieses Unterhautbindegewebe beeinflussen, damit es jung und gesund bleibt. Und meiner Meinung nach ist das alles logisch.

Die erste Säule gegen Bindegewebsschwäche ist regelmäßige Bewegung. Zur Festigung des Bindegewebes sind Ausdauersportarten am besten geeignet. Dabei ist wichtig, dass alle Muskeln gleichmäßig arbeiten, belastet werden. Das Training muss mindestens 30 Minuten dauern und sollte 3-mal die Woche wiederholt werden. Die idealen Sportarten für das Bindegewebe sind Schwimmen, Wassergymnastik, Radfahren und Joggen. Aber auch Stepper und Cross-Trainer in Fitnessstudios sind sehr gut geeignet. Der Vorteil ist dort, dass man dann auch noch gezielt die einzelnen Muskelgruppen an Kräftigungsgeräten trainieren kann.

Die zweite Säule ist die gesunde Ernährung. Sehr positiv wirkt sich auf das Bindegewebe eine zucker-, fett- und salzarme Kost aus, die aber reich an Eiweiß ist. Kaffee und Alkohol sollte man vermeiden. Sehr hilfreich für das Bindegewebe sind viel Obst und Gemüse, mit reichlich Vitamin C: Kartoffeln, Zitrusfrüchte, Kohlgemüse, Paprikaschoten. Sehr wichtig sind Kräuter und Gewürze wie Basilikum, Chili, Curry, Koriander, Rosmarin und Salbei.

Für das Bindegewebe muss man viel Flüssigkeit zu sich nehmen: Wasser, verdünnte Obstsäfte, Kräutertees oder grünen Tee. Das ganze ist vor allem eine basische Ernährung, die gegen die Übersäuerung wirkt! Eine ausgezeichnete "Umstimmung" erreichen Sie auch mit Heilfasten, wenn dieses richtig durchgeführt wird. Wie man das macht habe ich hier beschrieben.

Die dritte Säule des Programms ist die Pro-Kollagen-Therapie. Dabei nimmt man als Nahrungsergänzung die Aminosäuren Lysin, Prolin, Methionin und Arginin sowie Vitamin C und das Spurenelement Zink auf. Dadurch wird das Unterhautbindegewebe fester und straffer, und wegen eines höheren Kollagenanteils bleibt es länger jung.

Die Pro-Kollagen-Therapie nimmt man in Form von Kapseln ein, die man in jeder Apotheke unter dem Namen "Pro Collagen Plus nach Müller-Wohlfarth" von der Firma Apoxx GmbH bestellen kann.

Die Aufnahme von Aminosäuren (kombiniert mit Vitamin C und Zink) liefert dem Bindegewebe wichtige Aufbaunahrung, damit Regeneration und Erneuerung effektiver bewerkstelligt werden. Aminosäuren sind Eiweißbausteine. Jedes Tier, jede Pflanze hat ein charakteristisches Aminosäurenmuster. 8 Aminosäuren sind für den Menschen essenziell, d. h. sie können nicht synthetisiert werden und müssen mit der Nahrung zugeführt werden.

Erwarten Sie aber keine Wunder, nur weil Sie die Kapslen nehmen! Eines ist nämlich ganz wichtig: Sport und Gymnastik (regelmäßig ausgeübt) sind für die Straffung und Verjüngung des Bindegewebes sowie Gewichtreduzierung unerlässlich! Sonst bringen die Kapseln nämlich nichts und Sie sollten sich das Geld lieber sparen...

Der Cellulite kann man sich gezielt widersetzen, wenn die Durchblutung der Haut gefördert und der Lymphstrom angeregt werden.

Dazu gehören Wechselgüsse nach Kneipp (kurz kalt, länger warm - nicht bei Krampfadern, dann nur kalt), aber auch kräftige Massagen in kreisenden Bewegungen mit einem Luffahandschuh oder einer Bürste.

Und noch etwas müssen Sie wissen: alles, was Durchblutungsstörungen verursacht, fördert auch Cellulitis und Orangenhaut: Rauchen, langes Sitzen, enge Kleidung, Bewegungsmangel.

Wie Sie sehen, hängt das Thema Bindegewebsstörung am Thema Gesundheit mit den Komponenten gesunde Ernährung und Bewegung.

Heilfasten: wirksame Hilfe im Kampf gegen Cellulite und Bindegewebsstörungen

Im Bereich "Ernährung" kann man zur Lösung des Problems mit Fasten ansetzen. Fasten wird nicht ohne Grund auch als "Operation ohne Messer" bezeichnet, denn es leitet eine umfassende Umstimmung in Ihrem Körper aus, den die meisten den Begriffen: entschlacken, entgiften und entsäuern verbinden. Fasten setzt daher ursächlich an der "Problemzone" Bindegewebe an.

Auch wenn Ihnen gerade bei dem Gedanken "schaudert": lesen Sie bitte einmal, was Teilnehmer mir zum Heilfasten geschrieben haben. Die Aussagen finden Sie in der Beschreibung zur Heilfasten-Anleitung.

Das besondere an der von mir zusammengestellten Anleitung ist unter anderem, dass diese zahlreiche Methoden der Medizin, Naturheilkunde und Alternativmedizin beinhaltet, die an dem Problem "Bindegewebe" und der Mobilisierung der "Schlacke" ansetzt.

Wenn Sie das Thema näher interessiert, empfehle ich Ihnen auch mehr Informationen dazu anzufordern. Dies können Sie ganz einfach, indem Sie hier unten Ihren Namen und Ihre e-mail Adresse eintragen:

Für die kostenlose Informations-Serie: "Vitalität Pur Durch Heilfasten: Sieben Dinge die Sie unbedingt wissen müssen, bevor Sie Fasten," geben Sie hier unten einfach Ihre eMail und Ihren Vornamen ein:

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Diese Informationsserie ist absolut kostenlos und unverbindlich. Sie verpflichten sich zu gar nichts. Ihre email-Adresse ist in sicheren Händen und wird niemals weitergegeben. Sie können sich auch jederzeit wieder abmelden durch einen einfachen klick am Ende jeder email.



 

 

 

 


Berichte mit Aussagen und Verweisen zum Heilfasten von Heilpraktiker Gräber erschienen u.a. in der:

Heilpraktiker Gräber im Interview im ARD Buffet - dem Magazin zur TV Sendung

Heilpraktiker Gräber in der Fernsehzeitschrift Funk Uhr...

In der Fernesehzeitschrift GONG

Im Wellness-Magazin Wohl&Fühlen

In der Fachzeitschrift YOGA Aktuell




Leser der Fastenanleitung schrieben:

"Herzlichen Dank für die Heilfastenanleitung. Ich bin begeistert von Ihren Ausführungen, sehr informativ und die Zusammenhänge sind sehr gut erläutert. [...]" Christina Jander


"Ich fühle mich topfit und das hängt wohl auch mit der Art und Weise zusammen, die durch die sehr gute Anleitung an den Fastenwilligen herangetragen wird. [...] Izet Porrmann


"Ich finde du hast Heilfasten wirklich super erklärt ganz speziell: "Tagesablauf", "Was geschieht mit mir?" und deine Links sind Klasse." Heiner Mosbacher


"Ich möchte mich herzlich für die tolle Fastenanleitung bei Ihnen bedanken! Das war ganz toll, vor allem die vielen, sehr nützlichen Links habe ich sehr zu schätzen gewußt. Auch die Kapitel über die Unterstützung der Ausleitungsorgane und die detailierte Erklärung des Säure-Basen-Haushalt waren wirklich von großem Nutzen für mich. (Darauf wird selbst im Buchinger Fastenbuch nicht eingegangen und die sollten es doch wirklich wissen, oder?) [...]" Frau Kaja Gervers

 
 
 

 

 

 

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