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Millionen leiden darunter: Verstopfung und Darmträgheit

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Vor allem die Verdauung gilt bei den meisten Menschen als Tabuthema. Und dennoch dreht sich gerade auch bei vielen Menschen (vor allem Älteren Menschen) der Tagesablauf um das Thema "Toilette", weil sie an Verstopfung (med.: Obstipation), bzw. Darmträgheit leiden.

20% der Bevölkerung leiden an chronischer Verstopfung

Die Symptome einer Verstopfung oder Darmträgheit äußern sich immer auf die gleiche Weise. Einige klagen über anfallsartige Bauchkrämpfe. Andere haben mit ständigen Blähungen zu kämpfen. Bei vielen Menschen treten diese Symptome jedoch gleichzeitig auf. Gelegentlich sind die Beschwerden auch mit Durchfall verbunden.

Auch der Stuhlgang ist oft sehr schmerzhaft und es entsteht ein Gefühl einer nicht völligen Darmentleerung. Eine chronische Verstopfung kann natürlich auch weitere gesundheitliche Probleme verursachen. Durch den harten Stuhl entstehen oft Hämoriden und Risse am Darmausgang.

Wer nur sehr selten an einer Verstopfung leidet, muss deswegen nicht unbedingt einen Arzt aufsuchen. Durch ungewohnte Kost kann es, vor allem in südlichen Ländern, schnell zu einer Darmträgheit kommen. In diesem Fall kann man bedenkenlos ein leichtes Abführmittel einnehmen. Am besten eignet sich dafür ein Präparat auf pflanzlicher Basis. Die Verstopfung lässt in der Regel nach, sobald man wieder gewohnte Kost zu sich nimmt.

Handelt es sich jedoch um eine chronische Verstopfung, die über längere Zeit anhält, sollte unbedingt therapeutischer Rat eingeholt werden. In diesem Fall ist abzuklären, ob eine ernsthafte Erkrankung vorliegt oder ob es sich tatsächlich "nur" um eine chronische Darmträgheit handelt.

Sind alle Untersuchungsergebnisse ohne Befund, dann kann von einem Reizdarmsyndrom oder einer chronischen Verstopfung ausgegangen werden.

Wie kommt es zu Darmträgheit und Verstopfung?

Eine wichtige Rolle spielt hier das Bewegungsvermögen des Darms. Durch die Darmmuskulatur wird der Nahrungsbrei transportiert. Arbeitet diese zu langsam, so verweilt die Nahrung länger als gewöhnlich im Darm. Da dem Nahrungsbrei jedoch ständig das Wasser entzogen wird, entsteht schnell eine Verstopfung.

Die häufigste Ursache dafür ist eine falsche Ernährung. Durch fettige und süße Speisen wird der Darm immer träger. Aber auch ein Bewegungsmangel kann die Darmtätigkeit negativ beeinflussen, da eine trainierte Bauchmuskulatur unterstützend bei der Verdauung wirken kann. Bei manchen Menschen hat die Verstopfung aber auch eine psychische Ursache.

Auf Abführmittel sollte in diesen Fällen nur sehr selten zurückgegriffen werden, da sich der Darm schnell daran gewöhnt und noch träger wird.

Viel sinnvoller ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung auf eine gesunde Ernährung. Vor allem Leinsamen, Trockenobst und Hülsenfrüchte, bringen den Darm in Schwung. Wichtig ist dabei, mindestens 20 bis 30ml neutrale Flüssigkeit am Tag zu trinken, damit die Ballaststoffe gut aufquellen und das Stuhlvolumen zunimmt. Bei einem Gewicht von 70kg sind das 1,4 bis 2,1 Liter. Somit kann der Nahrungsbrei leichter abtransportiert werden.

Neutrale Flüssigkeiten sind Wasser und Kräutertees. Fruchtsäfte empfehle ich nur in dem Maß zu trinken, wie Sie an vergleichbarer Menge Früchte auch essen könnten.

Weiterhin können verschiedene Naturheilmittel, wie Tees und Medikamente auf pflanzlicher Basis, unterstützend wirken.

Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass diese Mittel auch für den längeren Gebrauch und nicht für eine kurzzeitige Verstopfung, gedacht sind.

Zusammen mit der richtigen Ernährung und ausreichender Bewegung, sollten sich die Betroffenen bald besser fühlen.

Wie Heilfasten bei einer Verstopfung helfen kann, lesen Sie im Beitrag: Fasten bei Verstopfung und Darmträgheit

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert


   
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