Abnehmhit LowFat30
Die Low Fat 30 Diät im Test
Die Idee hinter der „Low Fat 30 Diät“ ist so simpel wie gut: Der übergewichtige Mensch nimmt mehr Fett zu sich,
als er sollte.
Dieses Fett hat nicht nur mehr Kalorien als jeder andere Nährstoff (9kcal pro Gramm) sondern bringt auch noch
ein geringeres Sättigungsgefühl als andere Nährstoffe. Zu allem Überfluß geht dieser beliebte Geschmacksträger auch
noch direkt in die Fettdepots.
Trotz alledem ist ein kompletter Verzicht auf Fett aus unterschiedlichen Gründen natürlich auch nicht das Wahre
und auch nicht möglich, da der Körper für die Vedauungsorgane oder fettlösliche Vitamine Fett einfach braucht – auf
das richtige Maß kommt es an.
Die Macher von der Low-Fat-30-Diät sagen, dass maximal 30% der Kalorien am Tag aus Fett kommen sollen.
Was liegt also näher, als sich beim Einkauf einmal die Zutatenliste der Waren näher anzugucken und alle
Produkte, bei denen feststeht, dass die Kalorien von Fett über der magischen Formel von 30% liegen (daher
auch „LowFat30“) einfach im Regal stehen zu lassen.
Daher ist bei dieser Diät nicht mal nötig, diverse Bücher und Kurse zu besuchen, um fettärmer zu leben.
Erleichtert wird der Einstieg in diese Abnehmdiät durch diverse Kochbücher und ein kostenpflichtiges
Online-Lernprogramm, die einem den Einstieg in ein fettärmeres Leben leichter machen und gleichzeitig auch die
Vorteile von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten nahe bringen.
Dabei soll auf Fett in der Pfanne und auf Brot verzichtet werden, die essentiellen Fette eher über Nüsse wie
z.B. Walnüsse aufgenommen werden.
Manko ist, dass nur wenig zwischen pflanzlichen und tierischen Fetten unterschieden wird, und dass sich alles
ausschließlich um die Ernährung und gar nicht um Bewegung dreht. Auch wird der Faktor Zucker und Weißmehl überhaupt
nicht berücksichtigt, obwohl inzwischen bekannt ist, dass auch überflüssige (vor allem einfache) Kohlenhydrate
sofort umgewandelt werden und in die Fettzellen eingelagert werden.
Hauptproblem fettloser Diäten ist aber generell: es fehlen wichtige Fettsäuren, wie zum Beispiel das Lezithin,
dass in der Folge zu hohen Leberwerten führen kann. Mehr dazu im Beitrag: hohe Leberwerte bei
fettfreier Diät.
Die „low fat 30“ - Diät ist nach einhelliger Meinung eine von den besseren Diäten und gilt fast schon als
eine "vollwertige" Ernährungsumstellung.
In den ersten drei Jahren erschienen 17 Bücher mit Tipps, Tricks und Rezepten, sogar ein Einkaufsführer für die
Discounter sind darunter zu finden. Stiftung Warentest und Ökotest bewerteten bereits drei Mal mit den
Höchstnoten.
Dieser Meinung kann ich mich leider nicht anschließen.
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