Leberentgiftung
Die Entgiftung der Leber...Bei der Leberentgiftung, bzw. der Entgiftung der Leber gibt
es einiges zu beachten.
Eine Entgiftung der Leber erfolgt generell in zwei Phasen
In der "Phase-I-Reaktion" müssen fettlösliche Gifte zuerst mittels Enzymen (Cytochrom-P-450-Oxidasen)
wasserlöslich gemacht werden. Durch Zugabe von Schwefel oder schwefelhaltigen Aminosäuren werden die Gifte in der
"Phase-II-Reaktion" dann gekoppelt und abgeschwächt über Niere und Galle ausgeschieden.
Beide Phasen müssen im Gleichgewicht ablaufen, da sonst der Körper nicht richtig entgiftet. Durch
Laboranalyse und Gentest erkennt der Arzt oder Heilpraktiker, wie ein Patient
entgiftet werden muss.
Dies ist (je nach genetischer Veranlagung) von Mensch zu Mensch verschieden. Daher ist diese Laboranalyse
und ein Gentest auch erforderlich.
Während der Entgiftungsphase belasten freie Radikale die Leberzellen sehr stark.
Radikale sind Atome oder Moleküle im menschlichen Körper, die entstehen, sowie der Körper auf irgendeine Art
Energie erzeugt. Sie können aber auch durch äußere Einflüsse entstehen. Diese freien Radikalen nun werden für viele
Krankheiten wie Krebs oder Arteriosklerose verantwortlich gemacht.
Deshalb benötigt der Körper in dieser Zeit höheren Schutz, stärkere Abwehrmechanismen, vermehrt Antioxidantien,
d. h. Vitamin C und E, B-Vitamine, Betakarotin, Selen und Gluthathion.
Vitamin E unterbricht die schädliche Kettenreaktion, die freie Radikale im Körper anrichten. Vitamin C baut
verbrauchtes Vitamin E wieder auf. Gluthathion verhindert die Zellschädigung.
Bei einseitiger Ernährung, durch minderwertige Lebensmittel oder eine Dauereinnahme von Medikamenten, z. B. Antibiotika kommt es im Körper
zu einem Vitaminmangel.
In diesem Fall ist es sinnvoll mit einem Vitalstoff-Experten zu besprechen, wie hoch die tägliche Vitamindosis
sein sollte, um alle Prozesse der Leberentgiftung optimal zu unterstützen.
Denn: eine Vitalstoff-Unterversorgung bedeutet nicht nur, dass die Entgiftung langsamer voranschreitet, sondern
es kann dann auch zu einer verstärkten Schädigung der Leberzellen kommen.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert
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