Entschlacken nach der Weihnachts-Schlemmerei

Ob Weihnachten (das hinter uns liegt) oder Karneval (der vor uns liegt) – einige Termine im Jahr verführen uns einfach dazu, mehr Alkohol zu trinken und ungesunde Lebensmittel in größeren Mengen zu essen und als uns gut tut. Doch im Anschluss hilft kein schlechtes Gewissen, sondern zum Beispiel eine Entschlackungskur.

Ich weiß, dass einige (auch Ärzte) wieder rufen: Es gibt keine Schlacke! Aber ich habe bereits in zahlreichen Artikeln gezeigt, um welche physiologische Korrelate es sich handelt:
https://www.gesund-heilfasten.de/entschlackung_entschlackungskur.html

Viele meiner Kollegen und auch Ärzte wissen also wovon ich rede. Einer davon ist Dr. Wolfgang Wilde.

Dr. Wolfgang Wilde weiß, dass sich gerade während solcher Feste mehr und mehr Schlacken im Körper bilden. „Werden es so viele, dass der Körper sie nicht mehr ausscheiden kann, lagern sie sich im Gewebe ab“, erklärt der Internist und Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin.

Damit sich die Schlacken und Giftstoffe nicht in der Muskulatur, den Gelenken, der Leber und dem Unterhaut-Fettgewebe ablagern, empfiehlt der Ärztliche Direktor der Medical Park Klinik Kronprinz in Prien, eine Kurz-Fastenkur. Sinnvoll ist es demanch, zehn Tage lang auf Koffein, Alkohol, süße Getränke und Süßigkeiten zu verzichten und stattdessen viel Salat, Gemüse und Fisch zu essen. Sport und Bewegung helfen dem Körper ebenfalls, die Giftstoffe auszuscheiden, während eine Bauchmassage den Darm entkrampft.

Warum sich überhaupt Schlackenstoffe im Körper absetzen, veranschaulicht Dr. Wilde auf einfache Weise: „Es fängt mit Säuren an, die als Abfallprodukt des Stoffwechsels entstehen, wenn unser Körper Nährstoffe wegen Überlastung des Darms nur unzureichend verarbeitet.“ Auch natürliche Bestandteile der Nahrung können darüber hinaus für unseren Organismus giftig werden, wenn wir sie in zu hohen Konzentrationen aufnehmen.

Durch unvollständige Verdauungsprozesse komme es außerdem zu einer Selbstvergiftung, so der Mediziner. Eine zunehmende Darmträgheit, wie sie beispielsweise durch langes Sitzen und wenig Bewegung verursacht wird, kann demnach dazu führen, dass sich der Speisebrei im Darm staut.

Dadurch wiederum wird nachfolgende Nahrung nicht mehr richtig von der Darmschleimhaut aufgenommen. Dies wiederum hat zur Folge, dass unser Körper den Knochen Kalzium entzieht, um die vielen anfallenden Säuren zu neutralisieren. Dadurch kann es zu Osteoporose kommen.

Lagern sich überschüssige Harnsäure in den Knochen ab, führt das zu einem Gichtanfall. Auch andere eingelagerte Säuren können Probleme bereiten: Gelenkschmerzen und Muskelverhärtungen sind dann nicht auszuschließen.

Als Symptome für eine nicht mehr funktionierende Entgiftung, nennt Dr. Wilde unter anderem Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen. Doch auch Sodbrennen, Blähungen, Verstopfung und Durchfall sieht der Mediziner als Anzeichen einer zunehmenden Verschlackung. Der Arzt selber führt mit den Reha-Patienten in seiner Klinik sehr erfolgreich Fastenkuren durch und greift bei den Behandlungen häufig auf klassische Naturheilverfahren zurück.

René Gräber

René Gräber

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