Fructose-Intoleranz und Candida Pilzbefall

Eine Frage eines Lesers bezieht sich auf einen Candida Pilzbefall und dessen Fructose-Intoleranz:

Ich leide unter einer Fructose-Intoleranz und Candida Pilzbefall. Kann man mit dieser Diagnose Ihren Heilfastenplan anwenden? Über eine ausführliche Auskunft wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Bei allen Formen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist das Heilfasten grundsätzlich sehr empfehlenswert. Ich selbst habe meine Allergien und Unverträglichkeiten dadurch annähernd zu 100% beseitigt (nur bei bestimmten Dingen wie Schokolade u.a. „ungesunden“ Dingen muss ich „aufpassen“). Diese Unverträglichkeiten haben einen sehr hohen Bezug zum Immunsystem Darm.

Candida ist ein Problem, das mehr oder weniger alle Patienten. Diesen Hefepilz tragen fast alle Menschen mit sich herum. Die entscheidende Frage ist:

Wie stark ist dieser Pilz verbreitet?

Mann kann dies annähernd anhand der Symptome bestimmen, die Candida verursacht, am genauesten aber durch eine qualitative Stuhluntersuchung.

Bei „leichten“ Belastungen kann man durchaus sofort mit dem fasten beginnen. Bei stärkerer Belastung sollte zuerst das „Pilzproblem“ angegangen werden. Wie das gemacht werden sollte, beschreibe ich unter dem Stichwort: Candida Therapie

Meine Heilfasten Plan ist so angelegt, dass diese mit leichten bis mittelgradigen Belastungen von Hefepilzbelastungen klarkommt – dafür sorgen bestimmte unterstützende Maßnahmen, die ich empfehle.

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René Gräber

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2 Kommentare Kommentar hinzufügen

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    Maria Brunheim

    11. Januar 2016 um 14:22

    Als Kur hätte ich nichts dagegen, diese Ernährungsweise einige Wochen durchzuhalten.
    Wem es hilft, warum nicht?
    Länger als einige Kurwochen so viele Bananen zu essen und überwiegend rohes Obst, entspricht nicht unserer Region und unseren Jahreszeiten, die beide unseren Stoffwechsel und Biorhythmus mitbestimmen.
    Nur im Sommer und Herbst ist hierzulande rohes Obst gesund, wenn es richtig reif ist und sein optimales natürliches Aroma entfaltet hat. Viel rohes Obst im Winter ist ungesund, jedenfalls auf die Dauer. Über Winter gibt es bei uns natürlicherweise an Obst so gut wie nur rohe Äpfel, und täglich ein roher Apfel vor dem Frühstück hält den Doktor fern… dazu gehört allerdings mehr als tägl. ein Apfel.
    Bananen sind hierzulande für niemanden gesund, zu keiner Jahreszeit. Sie wachsen in warmen bis heissen Regionen und dienen natürlicherweise dazu, die Menschen, die dort leben, in der Hitze zu erfrischen und ihren Stoffwechseln abkühlende Energie zuzuführen. Dies ist hierzulande über Winter kontraproduktiv und im Sommer unnötig, weil es dann bei uns saisonale und regionale Früchte gibt, die für unsere abendländische Konstitution geeigneter sind als Südfrüchte.

  2. Avatar

    Guten Tag,
    am folgenden Beispiel einer Kandidaheilung wird deutlich, dass nicht natürlicher Zucker aus Obst der Übeltäter für diese Krankheit ist, sondern Fett – das gleiche gilt für Diabetes.
    Wenn durch den Verzehr von Fett der Fettspiegel des Blutes steigt, so steigt auch der Blutzuckerspiegel, weil überschüssiges Fett das Insulin an der Wahrnehmung seiner Funktion hindert, den Zucker aus der Blutbahn hinaus in die Zellen zu befördern. Das überschüssige Fett isoliert nämlich mit einem dünnen Fettfilm die Blutgefäßwände, die Zellen, die Insulin-Rezeptoren und die Zuckermoleküle selbst und blockiert oder sperrt so die normale Stoffwechselaktivität. Damit verbleibt der Zucker im Blut – zu viel Zucker im Blut ist ebenso lebensbedrohlich wie zu wenig und kann zu schweren Erkrankungen oder zum Tod führen.
    Kandida ist ein Pilz der Kandidagruppe, die den Hefepilzen zugeordnet wird. Er ist der häufigste Erreger der Kandidose, die auch zu Diabetes und Krebs führen kann. Kandida ist aber natürlich und ständig im Blut präsent und dient als ein Lebenserhaltungsmechanismus – Kandida blüht, wenn es einen Überschuss an Zucker im Blut gibt, sodass durch die schnelle Kandida­vermehrung der Blutzuckerspiegel wieder gesenkt werden kann, um kein bedrohliches Niveau zu erreichen. Wenn der Zucker dann verteilt ist und von den Körperzellen verwendet wurde, so stirbt der Hefepilz schnell wieder ab, wie es sein soll.
    Wenn Fettwerte jedoch chronisch hoch bleiben (wegen einer zu fettigen Ernährung) verbleibt der Zucker in der Blutbahn und füttert die großen Kandida­kolonien statt die 18 Billionen Zellen des Körpers. Wenn unsere Zellen keinen Kraftstoff mehr bekommen, können sie keine Energie mehr erzeugen und man wird müde und fühlt sich schlapp. Weil alle Kohlenhydrate, Fette und Proteine, die wir essen, in einfache Zucker (Glukose) als Brennstoff für die Zellen umgewandelt werden, besteht der Weg aus diesem Zyklus heraus nicht darin, weniger Zucker aus gesunden Kohlehydraten zu essen, sondern weniger Fett zu konsumieren. Wenn der Fettspiegel fällt, beginnt der Zucker verarbeitet und wieder verteilt zu werden und die Hefemengen reduzieren sich, weil kein überschüssiger Zucker mehr zur Verfügung steht.
    Hier ein Beispiel (aus der Webseite von Dr. Graham, foodnsport.com/index.php) von Jackie Dees, die sich mit diesen Ratschlägen von Kandidose heilte:
    „Als ich las, dass meine Kandida­überwucherung mit dieser Diät innerhalb weniger Wochen weg sein könnte, konnte ich es kaum glauben. Ich hatte 6 Jahre damit gekämpft und es könnte buchstäblich innerhalb weniger Wochen weg sein? An diesem Punkt dachte ich, dass ich nichts zu verlieren hatte. Nichts anderes hatte gewirkt, warum es nicht versuchen? Ich fing an, Bananen zu essen. Mehr und mehr Bananen. Ich verlor überschüssige Körperfette und aß Tonnen von Früchten. Und wisst ihr was? Es ist passiert. Weg. Innerhalb weniger Wochen. Ich esse etwa 2.000 Kalorien pro Tag und trainiere täglich. An den meisten Tagen besteht mein Mittagessen aus 11–12 Bananen plus Sellerie oder Salat und zum Abendessen esse ich Obst der Saison und einen großen Salat. Ich esse offensichtliche Fette nur ein paarmal pro Woche.“
    Essen Sie viel rohes Obst und reife Bananen (solche mit vielen braunen Flecken auf der Schale), vermeiden Sie Knoblauch, Bärlauch, Antibiotika, Kaffee, Tee, alkoholische Getränke, scharfe Speisen, Gewürze, Pfeffer, Ingwer, Zwiebeln und Senf sowie alle offensichtlichen Fette (Nüsse, Samen, Öle, Avocados, Durian, Kokos und Fertigprodukte mit Öl) für 3 Wochen und Sie werden sich wie Jackie Dees von dieser und anderen Krankheiten befreien.
    Ein weiterer hilfreicher Tipp: Beim Essen süßer Früchte (besonders während der Heilung von Diabetes Typ 2 und Kandidose), beginnen und enden Sie die süße Obstmahlzeit mit etwas grünem Salat. Die zusätzlichen Fasern aus dem Salat verlangsamen die Aufnahme von Zucker aus dem Blut und gewährleisten, dass es zu keiner Überreaktion der Bauchspeicheldrüse kommt (die bei Kandidose überlastet ist).

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