Homöopathie: Eine neue US-Studie wirft weitreichende Fragen auf

Bisher wurde die Wirkung von Homöopathie von den meisten Naturwissenschaftlern und Ärzten abgestritten oder als reiner Placebo-Effekt interpretiert.

Doch nun wurde erstmals von einer eher schulmedizinisch orientierten Wissenschaftlergruppe im Labor des University of Texas M.D. Anderson Cancer Center (MDA) in einer umfassenden Studie eine tatsächliche Wirkung nachgewiesen.

Es handelt sich bei den untersuchten homöopathischen Mitteln um Hochpotenzen, so stark verdünnte Lösungen, dass der ursprüngliche Wirkstoff nicht mehr nachweisbar ist. Rein physikalisch gesehen handelte es sich dabei also um Wasser. Laut den Vertretern der Homöopathie wirkt in dieser Lösung jedoch der „Geist“ der ursprünglich eingebrachten Wirksubstanz weiter. Konservative Wissenschaftler hielten dies bisher für ausgeschlossen.

Die US-Studie belegt jetzt jedoch bei den vier hochpotenzierten Mitteln Carcinosin, Phytolacca, Conium und Thuja eine eindeutig hemmende Wirkung auf das Wachstum von Brustkrebszellen. Diese Wirkung würde in ihrem Ausmaß der des bisher bei Brustkrebs etablierten und regulär eingesetzten Medikamentes Taxol entsprechen. Dieses wird aus der Biomasse der pazifischen Eibe gewonnen und vom Pharma-Riesen BMS vertrieben.
Ob die Wirkung tatsächlich entsprechend ist und eine homöopathische Behandlung von Brustkrebs demnach ethisch vertretbar, muss jedoch erst in weiteren Studien bestätigt werden. So die Wissenschaftler im „International Journal of Oncology“.

Dr. Ralph Moss, erklärter Schulmediziner und für seine Objektivität berühmt, weist darauf hin, dass man vor solchen Ergebnissen nicht die Augen verschließen dürfe. Nur weil man sie nicht erklären könne, dürfe man sie der Menschheit nicht vorenthalten. Ein Wissenschaftler müsse stets alle bekannten Fakten vorurteilsfrei zur Kenntnis nehmen. Womöglich stecke eine ganz andere Ursache hinter dieser Wirkung, als die von Hahnemann (dem Erfinder der Homöopathie) vermutete. Dies alles müsse noch erforscht werden, so Dr. Moss.

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René Gräber

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