Symbioselenkung
Die Symbioselenkung ist allgemein eher unter dem Begriff Darmsanierung bekannt.
Symbiose bedeutet Koexistenz. Damit ist das Zusammenleben unseres Körpers mit den lebenswichtigen
Bakterien gemeint. Als Symbioselenkung bezeichnet man eine Therapie, mit der die Symbionten (Darmbakterien) im Darm
günstig beeinflusst werden.
Die meisten merken von dieser Symbiose überhaupt nichts. Genausowenig wie Ihnen das Atmen bewusst ist,
genausowenig ist Ihnen die Tätigkeit der helfenden Bakterien in ihrem Darm bewusst. Erst wenn es mit der Verdauung
nicht mehr richtig "funktioniert" beginnen sich einige darüber Gedanken zu machen.
Dabei können die Darmstörungen vielfältig sein: Blähungen,
Durchfall, Verstopfung, Reizdarmsyndrom, Leaky-Gut-Syndrom. Aber auch
manifeste Krankheiten wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa
und Darmkrebs gehen mit einer Störung
der Darmflora einher.
Ein optimaler Beginn für eine Darmheilung ist das Fasten. Damit wird die gestörte und gereizte Darmflora beruhigt und vom Stress befreit. Ein Einlauf und / oder Glaubersalz zu Beginn einer
Fastenkur sorgt dafür, dass Nahrungsmittelreste vollständig ausgeschieden werden.
Sieht man sich die Literatur und die Meinungen, die zum Beispiel in Foren des Internets geäußert werden an, so gibt
es alleine zum Thema Einlauf und Glaubersalz enorme Unstimmigkeiten...
Nach dem Fasten sollte man dem Darm zu einem optimalen Start verhelfen.
Im Rahmen einer Symbioselenkung werden dem Darm "von außen" lebenswichtige Bakterien-Kulturen (in der
Apotheke erhältlich) als Tabletten oder Tropfen zugeführt, z. B. das „Bifidum Bakterium Longum“ oder der
„Lactobacillus
Acidophilus“.
Mit mehrwöchigen Kuren kann sich die geschädigte Darmflora auf diese Weise wieder erneuern. Hierzu empfehle ich
aber einen Experten zu konsultieren, die sich damit auskennt und gezielt Präparate empfehlen kann.
In leichteren Fällen wird eine ballaststoffreiche Ernährung über eine längere Zeit genügen (Vollkornprodukte,
reichlich Obst und Gemüse, Müsli und Leinsamen). Ballaststoffreiche Nahrung zieht allerdings auch die Notwendigkeit
der Aufnahme von größeren Mengen an Flüssigkeit nach sich.
In gewissem Maße kann man aber auch den Aufbau der gestörten Darmflora durch regelmäßigen Verzehr von normalem
oder probiotischen Joghurt und milchsauer vergorenen Gemüsesäften anregen - die Werbung vermittelt uns dies ja seit
einigen Jahren eindringlich: Actimel und Yakult von Danone sind ja täglich im Fernsehen zu
sehen.
Eine gute Regenerationsleistung erzielen die Brotsäurebakterien des klassischen Brottrunks, den der
deutsche Bäckermeister Wilhelm Kanne vor über 30 Jahren aus dem russischen Kwass-Getränk entwickelt hat.
Viele Ärzte und Wissenschaftler bestätigen heute, dass die Brotsäurebakterien im Brottrunk den besten Stamm der Milchsäure-Bakterien ausmachen.
Diese Bakterien bauen schnell und konsequent eine gestörte Darmflora auf. Darum ist es auch sinnvoll,
den Brottrunk regelmäßig bei einem Gewichtabnahme-Programm als begleitendes Getränk mit einzubeziehen. In diesem
Fall trinkt man jeden Tag Brottrunk.
Für eine Symbioselenkung mit Brottrunk gibt es 3 Möglichkeiten:
1. Entweder trinkt man 3-mal täglich 1/4 Liter Brottrunk pur oder
2. mischt ihn zur Hälfte mit Wasser (wem der Brottrunk pur zu sauer schmeckt).
3. Sehr schmackhaft und erfrischend ist folgende Mischung: 1/8 Liter Brottrunk, 1/16 Liter Wasser, 1/16 Liter
naturtrüber Apfelsaft.
Auch Heilfasten ist in gewisser Weise eine Symbioselenkung. Um die Effekte bezüglich
der Darmflora zu maximieren, kommt es im wesentlichen auf die richtige Darmreinigung und den Wiederaufbau der
Darmflora an. Wie man das effektiv und sinnvoll
gestaltet habe ich in der Heilfasten-Anleitung beschrieben, die Sie finden, wenn Sie hier klicken.
Mehr Informationen zum Heilfasten finden Sie in der kostenlosen Informationsserie, die Sie anfordern können,
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