Uran: Strahlendes Wasser

Was bedeutet „strahlendes Wasser“? Uran im Trinkwasser.

Davon weiß man als „normaler“ Bürger im Normalfall gar nichts. Und doch ist es da. In mehreren Teilen Deutschlands wurden mehr als zehn Mikrogramm Uran pro Liter Wasser gemessen. Laut einer Studie der Verbraucherorganisation Foodwatch „strahlten“ etwa 150 von knapp 8.200 Wasserproben.

Der Richtwert des Umweltbundesamtes wird eindeutig überschritten, nun will man in Deutschland einen einheitlichen Grenzwert für Uran im Trinkwasser einführen.

Doch fast nirgends auf der Welt gibt es bereits solche Grenzwerte (In Österreich gibt es beispielsweise keinen Richtwert für Uran im Trinkwasser).

Während die WHO ein Limit von 15 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwass empfiehlt, beträgt das Limit in den USA 30 Mikrogramm pro Liter Wasser, während in in Kanada 20 Mikrogramm und in Südamerika 70 Mikrogramm erlaubt sind. Radioaktivität spielt hier interessanterweise keine große Rolle. Uran im Trinkwasser schädigt vor allem die Nieren.

Unglaubliche Messwerte tauchen im Internet auf: In Indien wurden Werte von etwa 75 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser gefunden – was sich noch eher harmlos anhört im Vergleich mit einem der größten Uranexporteure der Welt – Kanada. Hier wurden in einzelnen Brunnen ungeheuer hohe Werte von 700 bis zu 2020 Mikrogramm pro Liter Wasser gemessen.

Grenzwerte und Richtlinien

Laut Ernährungsreferentin Angelika Michel-Drees sollte der Uran-Wert im Trinkwasser so niedrig wie möglich sein. Außerdem fordert der Bundesverband der Verbraucherzentralen einen einheitlichen Richtwert bei Uran im Trinkwasser.
Vorgeschlagen wurde hierbei der Richtwert für Mineralwasser, das auch für die Säuglingsnahrung eingesetzt werden darf, nämlich zwei Mikrogramm pro Liter Wasser.

Datum: Freitag, 25. September 2009
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6 Kommentare

  1. 1

    Hallo , lieber Rene!
    Ich hab zu diesem Thema mangels eigenen Wissens keine eigene Meinung.
    Mir ist aber bekannt , daß in dem neu erstandenen Kurort Bad Schlema Heilkuren mit Radonwasser durchgeführt werden. Es war schon vor dem Krieg und der WISMUT-Zeit ein weltbekanntes Radonheilbad.
    Dort sprudelt auch eine Heilquelle mit Radontrinkwasser , welches besoders auch für Nierenkuren empfohlen wird!
    Mich würden weitere Meinungen sehr interessieren. Ich hab nämlich auch öfters mal davon getrunken!
    Liebe Grüße!
    Christine

  2. 2

    […] eher an Mineralstoffe oder Verunreinigungen. Darüber schrieb ich ja auch in den Beiträgen “Uran im Wasser“, “Assel-Kot aus dem […]

  3. 3

    Hallo Herr Gräber, gut dass es Verbraucherschutzorganisationen wie z.B.foodwatch gibt, damit die Skandale um unsere Lebensmittel aufgezeigt werden. Auch das Lebensmittel Nr. 1, unser Wasser, ist massiv betroffen.Grenzwerte sind für mich nur das Maß der erlaubten Vergiftung und für unsere Gesundheit in einigen Fällen echt GRENZWERTIG !

  4. 4

    Hallo,
    seit vielen Jahren arbeite ich mit einem Wasserforscher zusammen und kann alle Fragen zum Trinkwasser beantworten!
    Zum Thema Uran im Trinkwasser möchte ich einige Hinweise geben:
    Kein Filter kann Uran (als Frequenz im Wasser) unschädlich machen. Obwohl ein russischer Erfinder (vor kurzem in der Tagespresse erschienen) einen Filter entwickelt hat der dies anscheinend macht. Nach Prüfungen hatte das Trinkwasser nach wie vor die sehr hohe Belastung.
    Es ist uns bekannt, dass es weltweit bisher nur eine Möglichkeit gibt die Uranbelastung aus dem Trinkwasser zu „löschen“ (ähnlich wie bei einer Festplatte Informationen löschen).
    Mit einem Aktivator der ohne Strom, ohne Chemie, ohne Wartung und ohne FILTER so einfach funktioniert wie die NATUR.
    Nach dem Durchlauf hat das Trinkwasser lediglich nur noch 1/1000 der vorher gemessenen Uranbelastung.

  5. 5

    […] Uran im Wasser hatte ich ja schon berichtet. Und auch sonst könnte ich sicher ein Wasserbuch schreiben […]

  6. 6

    Also, ich habe einfach Sorge gehabt, dass ich zuviel Uran im Trinkwasser habe. Darauf hin habe ich einen Wassertest machen lassen. Das Ergebnis war negativ… also, kein Uran nachweisbar. Meine Beschwerden sind zwar geblieben. Aber jetzt hab ich wenigstens Gewissheit, dass dieser Stoff nicht drin ist 😉

    Test hab ich auf test-wasser.de gemacht

    Liebe Grüße
    Biggi

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