Darmkrebs Symptome - Anzeichen - Erkennung - Darmkrebsfrüherkennung
Durch regelmäßige Darmkrebsfrüherkennung und Kenntnis der Darmkrebs-Symptome kann das Krebsrisiko um
70% vermindert werden!
Was viele Patienten gar nicht wissen: bereits 10 Jahre vor
Ausbruch der Erkrankung sind Krebsvorstufen erkennbar, gegen die man leicht Maßnahmen ergreifen könnte!
Aber die Tatsachen sind ernüchternd:
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens an Darmkrebs erkrankt, liegt bei fast 15%.
Die übrigen 85% zählen zu den Glücklicheren, denn auf der einen Seite hat die Wissenschaft eine ganze Reihe von
Maßnahmen entwickelt und Faktoren identifiziert die das Darmkrebs-Risiko effektiv senken, auf der anderen
Seite gibt es bei keiner anderen Krebsart so gute Frühdiagnostikverfahren zur Erkennung und Entfernung eines Tumors
- und das bereits in den wesentlich ungefährlichen Anfangsstadien.
Und die Maßnahmen lohnen sich - denn selbst nach einer Operation droht ein künstlicher Darmausgang.
Bagatellisieren Sie die ersten Anzeichen der Darmkrebs-Symptome nicht...
Darmkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebsart. Jährlich wird bei 57.000 Menschen ein Tumor im Darm
entdeckt; und für rund 30.000 Patienten endet die Krankheit tödlich.
Mögliche Darmkrebs-Symptome sind:
- chronische Bauchschmerzen
- Blut im Stuhl
- veränderte Stuhlgewohnheiten (Durchfall,
Verstopfung, bleistiftdünner Stuhl oder auch sog. Bleistiftstuhl)
- tastbare Verhärtungen im Bauchraum
- Blässe und allgemeine Müdigkeit
- ungewollter Gewichtsverlust
Bitte zögern Sie nicht, beim ersten Auftreten dieser Erscheinungen einen Arzt zu konsultieren und ihm auch einen
Verdacht zu äußern. Sinnvoller erscheint es jedoch, Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen. Denn:
schon etwa zehn Jahre vorher gibt es Anzeichen für einen entstehenden Darmkrebs, nämlich Polypen im Darm.
Polypen im Darm sind gutartige Wucherungen, die oft ein wenig
(für das Auge nicht sichtbares) Blut absondern. Daher kann eine Stuhluntersuchung auf verstecktes Blut
(Hämoccult-Test) erste Aufklärung geben.
Sie müssen drei Tage vor dem Test sämtliche Vitamin-C-haltigen Nahrungsergänzungsmittel absetzen, da Sie sonst das
Ergebnis verfälschen könnten. Die Krankenkassen übernehmen die Untersuchungskosten dafür ab dem 45. Lebensjahr.
Gleichzeitig wird der Arzt Ihren Enddarm abtasten, um mögliche Anzeichen für Darmkrebs zu identifizieren.
Weitere Risikofaktoren für Darmkrebs
Leider erhöhen bestimmte Krankheiten zusätzlich das Risiko für Darmkrebs. Dazu gehören neben den bereits
erwähnten Polypen:
- Colitis Ulcerosa
- Morbus Crohn
- Gardner-Syndrom (eine seltene erbliche Tumorerkrankung)
- Peutz-Jeghers-Syndrom (ebenfalls eine Erbkrankheit, die mit Polypen einhergeht)
- HNPCC (auch: Lynch-Syndrom, bei dem ebenfalls Wucherungen im Darm entstehen können)
Blut im Stuhl bedeutet nicht immer Krebs
Bei etwa 5% der untersuchten Patienten wird durch den Test Blut im Stuhl nachgewiesen. Doch das heißt nicht,
dass Sie tatsächlich an Darmkrebs erkrankt sind. Häufig sind Hämoriden die Ursache, die meist ein himbeerrotes Blut
abgeben. In der Apotheke können Sie auch ein Test-Set für zu Hause kaufen (z. B. Vitest; kostet etwa 15 €). Mehr
zum Thema auch im Blog unter: Darmkrebstest
Um die wahren Ursachen der Blutungen festzustellen, wird Ihr Arzt dann eine Darmspiegelung veranlassen, die oft
weniger unangenehm ist, als befürchtet. Dazu wird unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose ein dünner Schlauch,
mit Kamera und Lichtquelle, über den After in den Dickdarm eingeführt. Sollten sich hier Polypen im Darm zeigen, können diese auch direkt mit einer kleinen
Schlinge entfernt werden.
Zur Zeit (2009) erstatten die Krankenkassen ab dem 56. Lebensjahr auch die Darmspiegelung als
Vorsorgeuntersuchung, auch dann, wenn noch kein konkreter Verdacht auf Darmkrebs vorliegt. Sie sollten die
Untersuchung alle zehn Jahre wiederholen.
Diese Zeit reicht aus, um neu aufgetretene Wucherungen rechtzeitig erkennen zu können. Nutzen Sie diese
Gelegenheit. Sie können auf diese einfache Weise der Krebsgefahr entrinnen und wirkungsvolle Darmkrebsfrüherkennung
betreiben. Verlassen Sie sich aber nicht nur auf die Untersuchungen! Denn die wirkamsten Mittel zur Vorbeugung
haben Sie selbst in der Hand...
Ballaststoffe sind ein wirksamer Schutz vor Darmkrebs
Neben einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung kann das Darmkrebsrisiko mit einer gesunden Ernährungsweise
gesenkt werden. Wissenschaftler haben errechnet, dass etwa
zwei Drittel aller Darmkrebserkrankungen einer falschen
Ernährungsweise in Verbindung stehen.
Vor allem Ballaststoffe haben einen hohen Schutzeffekt. Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung hat im
Sommer 2003 eine Studie vorgeführt, wonach allein die Aufnahme von 35 g Ballaststoffen pro Tag das Darmkrebsrisiko
schon um 40 % zu senken vermag.
So beugen Sie Darmkrebs vor:
- Essen Sie täglich mindestens 35 g Ballaststoffe (Vollkornprodukte, Nüsse, Obst und Gemüse).
- Meiden Sie fettes Essen.
- Nehmen Sie ausreichend Vitalstoffe zu sich (fünf Portionen Obst und Gemüse täglich).
- Essen Sie kein Fleisch, das zu scharf angebraten ist (vor allem Grillfleisch).
- Rauchen Sie nicht und genießen Sie Alkohol nur in gemäßigten Mengen.
- Treiben Sie regelmäßig Sport (mindestens 1 Stunde pro Woche).
Ein exzellente weitere Vorsorge gegen Darmkrebs ist das Heilfasten, bei dem ihr Darm quasi "in Urlaub" geht. Mit der richtigen
Unterstützung können Sie die Effekte des Heilfastens zusätzlich maximieren. Wie man das macht habe ich in der
Heilfasten-Anleitung beschrieben.
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