Sucralose – Gefahren und Nebenwirkungen, die man selten erfährt

Es gibt mal wieder frohe Kunde aus dem Süßstofflager, denn die Industrie hat ein neues Mittelchen gefunden, mit dem sie den Markt „revolutionieren“ will: Sucralose. Sucralose ist ein Süßstoff, der ungefähr 600-mal süßer als der übliche Haushaltszucker ist, und obendrauf ist er komplett kalorienfrei. Außerdem ist die Wirkungsweise im Mund anders bei Kristallzucker – man schmeckt die Süße erst später und sie hält länger an, das heißt, der süße Nachgeschmack ist noch lange nach dem Herunterschlucken festzustellen.

Da Sucralose keine Kalorien hat, kann sie auch keine Karies verursachen. Die Löslichkeit von Sucralose ist hervorragend. Der Stoff lässt sich gut mit anderen Nahrungsmittelkomponenten mischen. Er ist außergewöhnlich hitzestabil und kann somit bei Backen oder Braten verwendet werden. In saueren Produkten beweist er, im Gegensatz zu anderen Süßstoffen, eine hohe Stabilität.

Klingt ja bisher alles ganz gut. Und wo kommt diese wundersame Neuerung her?

Entwickelt wurde der Stoff in Großbritannien, wird aber überwiegend in den USA hergestellt. Es gibt eine Tafelsüße in Pulver und in Tablettenform unter dem Namen „Splenda“, sowie eine flüssige Süße unter dem Namen „Candys“. Seit 2005 ist Sucralose auch in Europa als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. In Deutschland wird sie unter dem Namen „Nevella“ vertrieben.

Sucralose wird zwar aus Zucker hergestellt, jedoch während des Herstellungsprozesses mit ein paar Chloratomen versehen, so dass eine organische Chlorverbindung entsteht. Einige Vertreter dieser „Chlorverbindungsklassen“ haben in der Vergangenheit nette Schlagzeilen gemacht, wie etwa die Pflanzenschutzmittel DDT oder das „Lindan“.

Ist das gesund? Und gibts dazu Studien?

Sucralose gilt dennoch als unbedenklich. Es gibt entsprechende Studien über einen Zeitraum von 20 Jahren, die die Sicherheit dieses Stoffes anhand sorgfältiger Tests nachgewiesen haben wollen. Diese Nachweise sind „weltweit von verschiedenen Institutionen durchgeführt worden“ versichern die Hersteller. Auch Kinder, Schwangere oder Stillende, sowie Diabetiker sollen Sucralose unbedenklich konsumieren können. Sucralose hat demnach keine Nebenwirkungen und soll auch nicht toxisch (giftig) sein.

Es beeinflusst weder den Kohlehydratstoffwechsel noch wirkt es sich auf die Blutzuckerkontrolle oder den Seruminsulinspiegel aus. Der menschliche Körper erkennt Sucralose nicht als Kohlenhydrat, verstoffwechselt es daher nicht (weil er keine Enzyme dafür hat) und kann es damit nicht zur Energiegewinnung abbauen.

Langzeitstudien bei Diabetikern, denen eine hohe Dosierung verabreicht wurde, zeigten, dass Sucralose keinen Effekt auf die Blutglukosekontrolle oder die Insulinausschüttung hat. Der kalorienfreie Stoff kann bei der Gewichtsreduzierung eingesetzt werden – so jedenfalls wieder die Hersteller.

Im Rahmen der oben genannten Studien (bezahlt und/oder durchgeführt durch die Hersteller) wurden dann gleich auch noch Umweltstudien durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass Sucralose für die Tier- und Pflanzenwelt unschädlich sei. Sucralose sei biologisch abbaubar. Im Boden wird der Stoff zu Wasser, Salz und Kohlendioxid abgebaut.

Fest steht, dass die Süßstoffe von uns Menschen (und Tieren) wieder ausgeschieden werden, weil wir diese ja nicht abbauen können, und so gelangen diese Süßstoffe auch in die Umwelt. Aber ach! Norwegische Wissenschaftler konnten bereits im Jahr 2007 zeigen, dass die Sucralose doch nicht von Kläranlagen vollständig abgebaut wird und auch Tieren und Pflanzen schaden kann.

Gefahren und Nebenwirkungen der Sucralose

Und es geht noch weiter mit den schlechten Nachrichten für den Hersteller: Wissenschaftler in den USA haben nämlich auch noch herausgefunden, dass Sucralose sehr wohl verstoffwechselt werden kann. Ihrer Ansicht nach kann damit Sucralose nicht als kalorienfreier Stoff beworben werden. Die Studien haben weiterhin gezeigt, dass 15 Prozent des Stoffes im Verdauungssystem absorbiert und gespeichert werden. Der Studie zufolge kann kein Konsument wissen, wie sein Stoffwechselsystem auf Sucralose reagiert. Es besteht sogar die Gefahr, dass Sucralose die Darmflora (um bis zu 50%!) beschädigt und den pH-Level im Darm ansteigen lässt.

Menschen, die gerade eine Chemotherapie machen oder AIDS- oder Herzmedikamente nehmen, sollten nach Ansicht der Wissenschaftler auf den Konsum von Sucralose auf jeden Fall verzichten. Aber hat Ihnen das Ihr Arzt jemals gesagt:“ Ich empfehle dringend jeden Süßstoff unbedingt zu meiden“? Ich zumindest tue das! Wenn Süßstoffe wie Sucralose in der Lage sind bis zu 50% ihrer Darmbakterien zu schädigen, dann wird dies nicht ohne gravierende Auswirkungen auf Ihre Gesundheit bleiben.

Zusätzlich kann der Süßstoff den Appetit anregen, das Verlangen nach Kohlenhydraten verstärken und den Körper dazu verleiten, mehr Fett zu speichern. Die Studie weist darauf hin, dass die meisten Versuche mit Sucralose an Tieren erfolgten. Diese reagierten häufig mit einer Verminderung der roten Blutzellen. Die Fruchtbarkeit der männlichen Tiere nahm ab, bei den weiblichen Tieren kam es häufiger zu spontanen Fehlgeburten. Warum Süßstoffe wie Sucralose dennoch als „Diät“-Produkte angepriesen werden? Das nenne ich doch mal gutes „Marketing“…

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Datum: Dienstag, 24. Januar 2012
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30 Kommentare

  1. 1

    Die Luft die sie einatmen ist tausendmal schädlicher als ihr zerfetztes Kommentar über Sucralose!

    Also Blödsinn. Ich sag immer die Dosis machts!
    Man lebt einfach nach Paracelsus, dann ist man stets im guten arithmetischen Mittel, denn Krankheiten die aus den Genen stammen lassen sich trotz „Meidung“ nicht ausschließen!

    Denkt immer dran wenn ihr Berichte wie diese hier lest und lasst euch nicht alles verteufeln! Ist wie mit der schädlichen Soja-Bohne, der gefährliche Waldmeister, die bösen Pflanzenschutzmittel, aber zerdatschte Äpfel will keiner fressen!

    Hört einfach nicht auf diese Studien, das ist alles Marketing – Dafür- und dagegen.

    200 Studien später ist es wieder unschädlich, so geht das Tag täglich.

    Lasst euch nicht verarschen!

  2. 2

    […] meiden wollen. Hier ein paar Infos zu Sucralose, die ich persönlich bedenklich finde: Sucralose Sucralose – Gefahren und Nebenwirkungen, die man selten erfährt – Anti-Diät BLOG Zitat Wikipedia: "Die Herstellung der Trichlorsaccharose Sucralose erfolgt durch Chlorierung […]

  3. 3

    @Daniel, haben Sie in diesem Bereich jegliche Erfahrung, die ihre These stützen würde? Ich wäre sehr vorsichtig dabei, anderen zum „bedenkenlosen“ Konsum von Süßungsmitteln zu raten, obwohl ich auf dem Gebiet überhaupt keine Ahnung habe.

    Weiter frage ich mich, wo das Interesse der Gegenseite besteht, Süßungsmittel schlecht zu machen? Damit lässt sich doch kein Geld verdienen. Gekaufte Studien, der Lebensmittelindustrie, haben dagegen logischerweise ein wirtschaftliches Interesse.

    Es gibt mittlerweile so viele Studien von verschiedenen Instituten, die Süßungsmitteln (nicht nur diesem hier) jede Menge negatives nachsagen. Besonders, dass es laut unabhängigen Studien krebserregend ist, macht mich da sehr bedenklich. Da verzichte ich lieber auf dieses Zeug und gehe auf Nummer sicher. Ich traue unabhängigen Wissenschaftlern nämlich mehr, als den von der Lebensmittelindustrie selbst in Aufrag gegeben Studien, die ein hohe Manipulationsrisiko beherbergen.

    Ich frage mich auch ernsthaft, wie man sich sich anmaßen kann, ein so komplexes Thema so lapidar herunter zu reden. Ich bezweifel nach wie vor, ob sie überhaupt den blassesten Schimmer davon haben, wie Süßungsmittel im Körper wirken.

  4. 4

    @Earl, ich bin mir sicher das es gesundheitlich „nicht förderlich“ ist, ich spreche auch dafür es im Rahmen einer gesunden Ernährung ab- und zu zu verwenden – das liegt in der üblichen Toleranz, wie bei allen kritisierten Nahrungsmitteln, Zusatzstoffen, etc.

    Ich bin mir nur ziemlich sicher das der Weg, den viele hier im Internet einschlagen von wegen Selbstdiagnose, Verteufelung und Panikmache uns garantiert alle gegen eine Wand von Widersprüchen schleudern wird!

    Der Süßstoff von dem wir hier sprechen lagert sich garantiert irgendwo Körper ab, wie es eigentlich alle Stoffe tun, die Halbwertszeit ist dementsprechend entscheidend – jeder Körper reagiert hier auch anders.

    Die Frage ist aber, wie schädlich ist das Zeug nun, gibt es belegbare Studien?
    Würden Sie Stevia konsumieren wenn es angepriesen wird, das es vollkommen unbedenklich sei? Sind sie sich da sicher das auch nicht unabhängige Institute genau prüfen?

    Die Antwort ist „Nein“, denn in der Zeit wo man sich selbst die Haare grau denkt, hat man in der Zwischenzeit wieder irgendein eine neue Substanz eingeatmet, konsumiert oder ist vielleicht schon zwischenzeitlich an Krebs erkrankt, who knows?

    Was ich damit, und auch im vorigen Post ganz klar ausdrücken möchte ist, das man solange es man nicht übertreibt „Paracelsus“ das heißt, nach der gesunden Mitte lebt.. verkraft der Körper so ziemlich alles, und da bin ich mir sicher, da bedarf es kein Wissenschaftler!

    Würden sie sich einen Wisschenschaftler für’s Zähne putzen heranziehen?

    Abwechslungsreiche Ernährung, viel Obst und Gemüse, wenig Salz, wenig Fleisch, mindestens zweimal pro Woche Fisch, viele gute einfach ungesättigte Fettsäuren, ein Maß an mehrfach gesättigten, viel Bewegung, ein gutes Beziehungsleben, genug Auslauf, das tut es!

    Und nicht sich in irgendwelche Panikberichte und Angstthyraden einlesen und sich selbst alles verbieten, zum Alnatura und Reformhaus rennen aber dann trotzdem dick und fett die Marlboro rauchen, glauben sie ich weiss schon wovon ich spreche, ich bin kein Chemie- oder Medizinprofessor..

    Aber ich greife auf viele Jahre Selbstversuche, Diäten, Bücher und auch Insiderwissen zurück, ich betreibe seit 8 Jahren intensiv Kraft- und Ausdauersport und lese sehr viel, ausserdem hab ich einen schlechten Stoffwechsel (endomorpher Körpertyp mit niedriger Kohlehydrattoleranz.

    Irgendwelche Thesen interessieren hier keinen,
    ich bitte Sie, dieser Mann ist Heilpraktiker, wussten Sie das jeder Heilpraktiker werden kann?

    Es kommt darauf an ob es sich bereits irgendwo bemerkbar gemacht hat, und das hat es definitiv nicht.

    Einen schönen Tag noch und liebe Grüße.

  5. 5

    in der Zeit, „in“ der man sich.. ich korrigiere mich.

  6. 6

    @Daniel Kommentar gut angefangen. Und in der Mitte so verkackt, dass ich aufhören musste zu lesen. Sorry und Nur so als Hilfe.

    Zum Thema. An sonsten stimme ich ihnen zu. Beim Kochen und backen versuche ich so wenig Süße wie möglich zu verwenden. Wenn ich aber nicht drum rum komme, verwende ich nur einen Bruchteil der angegebenen Zuckermenge und ergänze diesen um (möglichst wenig) Süßstoff. So brauch ich von beiden Stoffen weniger.Und bisher ist mir noch niemand auf die Schliche gekommen. Von Zucker im Kaffee oder Espresso hab ich mich schon lange entwöhnt, da kann ich nicht mitreden. Sucralose klingt interessant. Als regelmäßiger Schwimmer hab ich auch sicher schon mehr Chlor geschluckt als ich jeh durch Sacralose aufnehmen kann. Daher empfinde ich das Alles als Panikmache.

  7. 7

    @daniel:

    neeein, natürlich soll man dem artikel nicht glauben!
    wozu auch, die industrie meint es ja gut mit uns, genau wie mit den politikmarionetten die es zulassen oder nicht, die wiederum von der lobby geschmiert und positioniert werden, diese wiederum von der industrie bezahlt werden, die wiederum in den händen der hochfinanz (banken) ist und dass diese leute absolute menschenfreunde sind, steht ja eh ausser frage!
    so einfach kann die welt sein…..
    und klar, bei stevia, dem jahrtausendalten natürlichen süssmittel, so sich die zuckerlobby jahrelang gegen erwährt hat, ist natürliche skepsis logischerweise angebracht, wobei es auch dort die industrie es geschafft hat, einen prozess zu entwickeln, der aus dem ganzen ebenfalls ein hoch wirksames gift macht, denn nur ein kranker mensch, ist ein nützlicher mensch….
    ich gehe mal davon aus, dass du dafür bezahlt wirst, auch wenn du richtig angemerkt hast, die dosis macht das gift.
    ansonsten gockel mal nach den georgia guidstones….

  8. 8

    Daniel hat absolut Recht. „Die Dosis macht das Gift“ Zucker und Saft in Übermengen sind wenigstens genauso schädlich wie alle anderen süssen Dinge. Wenn man eine gute Kombisüssung nimmt, z.B. Saft + Stevia + Sucralose ist das für viele Drinks, Milchspeisen etc. aus gesundheitlicher Sicht eine sehr interessante Alternative.

  9. 9

    Sie führen für ihre letztgenannten Behauptungen keine einzige Studie/Quelle an.
    Verdummende Polemik.

    Antwort René Gräber:
    Welche Behauptungen meinen Sie genau? Die letzten beiden Links? Bei den anderen Aussagen beziehe ich mich auf die unter obigem Link angegebene Studie und äußere dazu meine Meinung. Sie dürfen diese gerne als Polemik bezeichnen, ich persönlich verzichte gerne auf Sucralose.

  10. 10

    Liebe Kommentatoren,
    hallo Earl und Hans…ich muss leider Daniel zustimmen, denn natürlich gibt es ein sehr starkes Interesse der Zuckerindustrie Ant-Süßstoff-Studien in Auftrag zu geben! Zitat Earl „Weiter frage ich mich, wo das Interesse der Gegenseite besteht, Süßungsmittel schlecht zu machen? Damit lässt sich doch kein Geld verdienen. Gekaufte Studien, der Lebensmittelindustrie, haben dagegen logischerweise ein wirtschaftliches Interesse. “
    Dem muss ich deutlich widersprechen: es besteht ein starkes Interesse der Zuckerindustrie daran Zuckeralternativen „schlecht zu machen“…
    Zucker ist für viele Zivilisationskrankheiten bekannt und in übermässiger Dosierung (kommt schnell zusammen dank versteckter Zucker in verarbeiteten Lebensmitteln) ist er für alle schwierigen Entzündungsprozesse im Körper verantwortlich, macht durch Glycation in den Zellen schnell faltig und alt, dockt an neuronalen Rezeptoren an, wie Heroin und spielt beim Sucht-und Belohnungsgedächtnis eine grosse Rolle. Dabei ist es wurscht, ob es Melasse, Rohrzucker, brauner Zucker, Bio Zucker oder raffinierter weisser Zucker etc ist. Denn die Summenformel C12H22O11 Sacharose und Glucose C6H12O6 bleibt überall die gleiche!!!! Ganz schlimm sind die Mittlerweile von der Industrie überall verwendeten soganennten Fruchtzuckersüßen die als Glocose-Fructosesirups aus der Maisherstellung stammen (politaia.org/umwelt-und-gesundheit/fructose-sirup-aus-mais-hfcs-schadigt-gehirn-leber-und-herz/) Die Bio-Indutrie mit einem Umsatzzuwachs von 7,6 % auf 1,13 Mrd.€ realisieren. Für den Naturkostfachhandel lässt sich daraus ein Volumen von 2,2 Mrd.€ ableiten. Tendenz weiter stark steigend. Hier kämpfen die einen also gegen die anderen und umgekehrt. Hin und her. Da ich Aspartam, Natriumcyclamat & Co ebenfalls für bedenklich halte, habe ich mir eine Mischung aus BIRKENSUCKER; SUCOLIN und etwas SUCRALOSE entschieden!!

  11. 11

    Ich möchte hier einmal schreiben das ich ein sehr sehr krankes kind zuhause habe. Sie kann keinen dieser künstlichen Zucker verarbeiten…..hat starke Schmerzen schwindel sehstörungen schwächeanfälle unruhige beine usw. Für uns ist es wichtig das diese stoffe n i c h t in unseren Lebensmittel enthalten sind. Wir lesen jede Inhaltsangabe bevor wir etwas kaufen. Wenn wir denn das gewünschte Produkt finden o h ne Süßstoff !!! Ich habe vorher nicht gewusst wieviel man davon zu sich nimmt ohne es zu ahnen. Ohne darauf aufmerksam gemacht zu werden. Es gibt nicht einmal die Pflicht darauf zu schreiben welche Art von Zucker verwendet wurde. ….damit niemand weiß was er seinem Körper antut ?? Wir tun im Moment alles damit unser Kind echten Zucker wieder vertragen kann u d sind von der Industrie bitter enttäuscht das immer wieder künstliche Zucker gefunden werden die man uns und unseren Körpern antut ohne darauf hinzuweisen .

  12. 12

    ich glaube auch das Süßstoff gesundheitsschädlich ist und bin dankbar für Ihren Beitrag zur Sucralose, Ich meide jede Nahrung die Süßstoffe enthält. Jetzt möchte ich jedoch fortigel längerfristig einnehmen. Da ist aber Sucralose drin enthalten. Was soll ich tun, haben Sie eine Alternative parat?

  13. 13

    Wenn die Dosis das Gift macht, dann läuft es so: Es wird behördlich festgelegt, wo für die jeweiligen Substanzen die Grenzwerte liegen, ab denen zu erwarten ist, dass eine Substanz gesundheitsschädlich ist. Und die Bevölkerung nimmt hier etwas auf und dort etwas auf. Das sind alles kleine Kieselsteine, die gegen die „Glasscheibe“ Gesundheit geschleudert werden, die irgendwann Risse bekommt. Die Dosis macht das Gift.

  14. 14

    Zunaechst einmal:“ Vielen Dank fuer Ihre Berichterstattung Herr Graeber.“ Wenn man sich generell fuer das Thema Gesundheit und Co. interessiert ist man doch bestrebt moeglichst viele Informationen zu erhalten. Gluecklich der, der auch der englichen Sprache maechtig ist und Berichte lesen kann, die nicht durch faelschliche Uebersetzungen getruebt werden.Was ich damit sagen will ist , dass wir uns darauf beschraenken muessen uns eine Meinung zu bilden, da wir niemals sicher sein koennen ob das was wir lesen der Wahrheit entspricht. Lange Rede kurzer Sinn! Ich gehe das Problem mal von einer anderen Seite an.Nach meinem Wissensstand ist ein PH Wert von 7 ideal fuer einen gesunden Koerper.Ausgehend davon hier einige Werte:

    PH Wert Irisches Leitungswasser 6,5
    Wasser mit Maple Syrup 6,8
    Wasser mit Stevia 6,5
    Wasser mit Honig 5,9
    Wasser mit Sucralose 5,6

    In Anbetracht der Tatsache, dass industriell gefertigte Lebensmittel einen sehr niedrigen Ph Wert haben und somit eher toxic sind ist es meiner Meinung nach sehr wichtig darauf zu achten, den Koerper in Balance zu halten.Also unnoetige , insbesondere kuenstlich hergestellte, Zusatzstoffe zu meiden.
    Kalorienfrei hin, Kalorienfrei her!Fuer mich zaehlt auch der Geschmack. Und Suessstoffe schmecken mir rein gar nicht.

    Rechtschreibfehler die gefunden werden, duerfen behalten werden!

  15. 15

    Es gibt sogar Medikamente, die Süßstoffe enthalten, z.B. Aspartam.Ich frage mich, wieso man nicht ganz darauf verzichtet. Ein Medikament soll WIRKEN, schmecken muss das nicht.

  16. 16

    Hormonelle Wirkung wird Sucralose vermutlich nicht haben. Aber Mittelalterliche Ansichten bezüglich Paracelsus blabla, waren im Mittelalter ausreichend. Heutzutage werden wir mit künstlichen Stoffen überrumpelt, da kann mich Paracelsus und Geschwafel kreuzweise.

  17. 17

    Ich habe eine Lactoseintoleranz. Seit zwei Wochen habe ich eine Kur begonnen um den Darm zu sanieren, bzw. die Darmflora aufzubauen. Ein Tee mit vielen bitteren Kräutern (Instant) und Papayasaft. Nach einer Woche begannen die Beschwerden (Bähungen und kolikartige Schmerzen nach dem Essen, meist schon gegen Ende des Essens) Ich koche selbst und verwende keine Lebensmittel die Lactose enthalten. Die Beschwerden sind die gleichen, die ich hatte bevor die Lactoseintoleranz diagnostiziert wurde. Also las ich das Kleingedruckte nochmals genauer durch auf der Rückseite der Verpackung ob nicht Lactose im Produkt sei und fand Sucralose. Bisher noch nie davon gehört.

  18. 18

    Der Mensch forscht schon solange es menschliche Aufzeichnungen gibt, das scheint in seiner Natur zu liegen und hat uns zu dem gemacht, was wir sind: erfindungsreiche, anpassungsfähige Lebewesen.
    Mache Forschungen führen zu neuen Erkenntnissen und manchmal zu bahnbrechenden Neuerungen, viele angestrengte Bemühungen führen aber in eine Sackgasse oder einfach ins Leere. Es sollte den Menschen klar sein, dass rein empirische Verfahren nicht unbedingt zum Ziel führen müssen, Glückstreffer sind oft ein nicht zu unterschätzender Faktor für neue Innovationen.

    Schaut man sich die Erfindungen auf dem Ernährungs- und Gesundheitssektor an, drängt sich schnell der Verdacht auf, dass wir noch mitten am Weg sind und noch lange nicht am Ziel.

  19. 19

    Alles was eine mindestverzehrmenge empfiehlt oder fest legt, ist schädlich für den Körper, egal welche Substanz. Es gibt da eine einfache Regel, die besagt, was das Tier nicht frisst, da sollte der Mensch lang die Finger von lassen. Nehmt doch mal die süßstoffe in ihrer reinen Form und legt sie in eine ameisenstraße, oder gebt sie karkalaken oder Ratten zum fressen (die als überlebenskünstler gelten) und schaut zu ob diese es fressen. 😉 dann könnt ihr euch selbst ein Bild machen ob gut oder schlecht. Dann braucht ihr euch auch keine Seiten wie diese durchlesen und zwischen Meinungen hin und her schwanken. Eines kann ich euch schon verraten, die oben genannten Tiere fressen das zeug nicht. Einfach weil es keine biologische Verwertung besitzt. Und nur damit etwas für einen bruchteil einer Sekunde etwas süß schmeckt, in dem Zeitpunkt wo man es kaut und oder schluckt, sind süßstoffe nicht die richtige Wahl….. Nur damit etwas süß schmeckt…. Denkt mal drüber nach.

  20. 20

    Hallo Herr Gräber,

    Dank Ihres Beitrags bin ich dem „Übeltäter“ auf die Schliche gekommen, der mich seit Jahren quälte.

    Seit ca. 7, 8 Jahren litt ich unter extrem starken Blähungen, krampfartigen Bauchschmerzen und hatte nur selten festen Stuhl. Habe immer meine Laktoseintoleranz dafür verantwortlich gemacht, bis ich vor ca. 3 Wochen wieder einen besonders schweren Tag hatte, wo ich gar nicht mehr von der Toilette runter kam. Nur wusste ich diesmal mit Sicherheit, dass ich an dem Tag keine Milchprodukte oder welche mit Laktose zu mir genommen hatte. Dachte dann erst, jetzt hab ich eine Magen Darm Grippe, aber schon am nächsten Tag war alles wieder ok.

    Am Folgetag ging es wieder von vorn los und
    so habe ich einmal Alles notiert, was ich zu mir genommen habe und auch meine Medikamente gecheckt. Unter anderem bin ich auf meine Bonbons und den winzigen Hinweise gestoßen, das ein übermäßiger Verzehr abführend wirkt und das diese Sucralose enthalten.

    Habe dann Ihren Bericht gefunden und die Bonbons „abgesetzt“ und:

    BINGO!

    Schlagartig haben sich meine Blähungen normalisiert. Die ersten zwei Tage musste ich mich auf der Toilette richtig anstrengen und ich dachte schon, mein Gott, jetzt kommt das genaue Gegenteil: Verstopfung. Hat sich dann aber normalisiert.

    Alles nur wegen Sucralose? Kann ich selbst noch gar nicht glauben, doch seit 3 Wochen hab ich Ruhe. Selbst mein Arzt ist darauf nicht gekommen und ich war schon halb auf dem Weg zur Darmspiegelung, da in meiner Stuhlprobe nichts gefunden wurde und die Laktose diesmal ja ausgeschlossen werden konnte.

    Ich kann das noch gar nicht fassen. Alles nur wegen dieser kleinen, „harmlosen“ Bonbons? Jetzt im Nachhinein wird mir bewusst, dass ich diese ebenfalls seit ca. 7 bis 8 Jahren lutsche, seit dem ich mit dem rauchen aufhörte. Und eigentlich fast täglich, so 2 bis 3 Stück. Da denkt man, man tut den Zähnen etwas Gutes und ahnt nicht im Traum, dass diese kleinen Dinger bzw. die Sucralose darin der Urheber sind.

    Habe mal im Supermarkt geschaut: Alle zuckerfreien Bonbons dort enthielten unter anderen Süßstoffen auch Sucralose, ausser, die einer bekannten Schweizer Marke. Die hat identische Süßstoffe bis auf die Sucralose.Getestet, keinerlei Probleme.

    Trinke auch zuckerfreie Cola, nutze Süßstofftabletten,ohne Sucralose- keine Probleme. Es ist bzw. war also definitiv die Sucralose.

    Ich bin so glücklich, dieses Leiden endlich los zu sein. Es hat mich doch sehr belastet und eingeschränkt, besonders wenn ich unterwegs war.

    Übrigens, habe neulich meinen Darm mal mit Laktose malträtiert und die Auswirkungen waren fast schon harmlos, im Vergleich zu den stundenlangen Beschwerden und x Toilettengängen,die mir die Sucralose beschert hat.

    So unbedenklich kann Sucralose also nicht sein, wie die Hersteller behaupten. Und jetzt wo ich weiß, das Chlor bei der Herstellung mitspielt, wundert mich das auch nicht.

    Ich hoffe, mein Bericht hilft auch anderen Leidensgefährten.

    Vielen Dank, Herr Gräber!

  21. 21

    Meine Oma ist jetzt 94 und bei bester Gesundheit! Sie musste nur einmal in ihrem Leben ins Krankenhaus weil sie sich die Hand gebrochen hat. Ihre 7 Kinder bekam sie alle zuhause. Meine liebste Omi hat sich ihr ganzes Leben nach heutigen Gesundheitsbewussten Ansichten anscheinend nur von „Müll und gefährlichen Nahrungsmitteln“ ernährt! Ich aber kenne keinen Menschen der SOVIEL Zucker und Fett zu sich nimmt, wie meine Großmutter ihn ihr leben lang konsumiert hat. Abgesehen davon isst sie immer das gleiche. Brot, Leberwurst, Schweinefleisch, Kaffee, Kakao, Nudeln. Milch, Butter, Sahne, Zucker, Marmelade und Brot vertilgt sie in Unmengen. Sie hat übrigens eine normale Figur und ist topfit. Meine Schwester dasselbe und die hat ziemlich untergewicht. Jeder der bei uns in der Familie auf die Nahrungsmittel achtet ist krank. Die anderen erfreuen sich trotz gehobeneren Alters bester Gesundheit, gut wehwehchen hat jeder. Ich habe mittlerweile aufgehört mich mit dem Thema zu befassen. Nach einer Krebserkrankung und Jahrzentelangem „Gesundheitstrip“ der mir ausser Verzweiflung, Verwirrung, und Verzicht, definitiv keine Besserung brachte, lebe ich jetzt einfach wieder. Ohne das lesen von schlimmen Meldungen und Studien über irgendwelche Nahrungsmittel. Dafür ist mir mittlerweile meine Zeit und meine gute Nachtruhe zu schade. Und jetzt gehts mir endlich wieder gut. Und NEIN ich wurde nicht für diesen Text bezahlt, der wurde aus meiner Erfahrung heraus geschrieben. 😉

  22. 22

    Lieber Herr Gräber, danke für diese Info.
    Mit diesem Süßstoff hatte ich noch keinen Kontakt und werde ihn jetzt bewußt umgehen.
    Mein Körper ist von der sensiblen Sorte und verträgt keinen Spaß bei versteckten komischen Inhaltsstoffen. In diesem Sinne, immer gut hinsehen, was drin ist.

  23. 23

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sucralose
    ….
    Sucralose hat keinen bitteren Nachgeschmack. Die geschmackliche Wahrnehmung der Süße setzt spät ein und hält sehr lange an, auch nach dem Herunterschlucken ist noch lange ein süßer Nachgeschmack feststellbar. Sie hat keinen nennenswerten physiologischen Brennwert, da die Enzyme der Kohlenhydratverdauung sie nicht aufspalten können, verursacht keine Karies, hat eine hohe Hitzestabilität und eine sehr gute Löslichkeit und Mischbarkeit mit anderen Nahrungsmittelkomponenten. Sucralose wird von Individuum zu Individuum bis zu 15 % zu 1,6-Dichlorfructose metabolisiert. Der im menschlichen Stoffwechsel zu 1,6-Dichlorfructose abgebaute Süßstoff kann bei Personen mit Fruktoseintoleranz (Unverträglichkeit von Fruchtzucker) zu wesentlich stärkeren Nebenwirkungen als Fructose, z. B. Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Kreislaufkollaps, führen. Sucralose kann in Lösungen mit Wasser reagieren, jedoch nur über einen längeren Zeitraum bei sehr hohen Säuregraden und Temperaturen.

    Die erlaubte Tagesdosis beträgt 15 mg pro kg Körpergewicht.

    usw.

  24. 24

    Ich bin kein Experte jedoch jemand, der gerne viel liest und auch ausprobiert.
    Mittlerweile wird alles auf den Prüfstand gestellt, was sich schon Jahrzehnte lang im Umlauf befindet, Bsp. die Pille, Zucker, Süßstoffe, Aluminium, Mineralöl, Farbstoffe usw. Der Markt ist heiß umkämpft, da muss jede Lobby immer mal wieder an unser Gewissen (oder auch an unsere Geldbörse) appellieren …

    Und es gibt dann auch immer zahlreiche Studien, die belegen können (anhand von ausführlichen Tests), wie schädlich dies oder jenes für unseren Körper ist. Und dann gibt es noch die zahlreichen Leser, die plötzlich die Ursache für all ihre körperlichen Probleme gefunden haben (wollen), nachdem sie diese Studien (oder Berichte, Kommentare etc.) gelesen haben (erinnert mich etwas an das tägliche Horoskop, passt irgendwie auch immer, oder?).

    Ich konsumiere Sucralose als Zuckerersatz nun schon seit über 10 Jahren und habe überhaupt keine Probleme damit, bin kerngesund (das war ich vorher mit der gleichen Menge an Zucker nicht …).

    Aber gehen wir doch mal auf die Studien ein: ich lese dann i. d. Regel folgendes: die armen Ratten sterben oder werden krank, wenn sie, ja bleiben wir beim Thema „Süßstoffe“ irgendeinen Süßstoff gefressen haben, oder erkranken an Krebs, und hier könnten wir dann das Thema „Aluminium“ integrieren, da sie mit einem Aluminium-Deo behandelt wurden. Nun, ich will in keinster Weise sagen, dass diese Stoffe für den einen oder anderen Menschen nicht schädlich sind (zukünftige Umweltprobleme mal ganz außer Acht gelassen), jeder Körper reagiert nun mal anders, aber, und da wird glaube ich jeder Körper gleich reagieren, wenn die armen Ratten mit der 100- oder gar 1000-fachen Menge (als der angegebenen Tagesdosis) gefüttert oder traktiert werden, dann ist es auch kein Wunder, dass die Tiere krank werden oder gar sterben.

    Essen sie mal täglich das 1000-fache der empfohlenen Tagesdosis irgendeines Lebensmittels – na, wenn da mal der Magen nicht gleich streikt … Und so viel Aluminium-Deo können wir uns gar nicht unter die Achseln sprühen, wie die Ratten als tägliche Dosis abbekommen haben, da ist der schnelle Krebstod natürlich vorprogrammiert. Und leider sieht es bei den anderen Studien nicht anders aus. Da wird nicht eine Testphase über einen längeren Zeitraum durchgeführt mit Einzeldosen, die dem täglichen Gebrauch entsprechen, sondern wie schon geschrieben, es sind quasi Atombomben, die die Tiere abbekommen.

    Klar möchte man Gewissheit über die Produkte haben, die man täglich konsumiert, und sicher ist es (finanziell) nicht einfach eine Studie über Jahre hinweg durchzuführen. Aber wenn das nicht geht, dann sollte man auch die Konsumenten darüber aufklären, dass die Testphasen unter unrealen Bedingungen stattfinden. Es gibt kaum fundierte Langzeit-Studien, die tatsächlich belegen können, dass z. B. Süßstoffe krank machen oder dass Antitranspiranten Krebs verursachen.

    Auch die Zahlenangaben von diversen Probanden, die an einer Produktstudie teilgenommen haben, sind immer abenteuerlich (aber leider trotzdem wirkungsvoll) – „7 von 10 Frauen haben bestätigt, dass die Falten deutlich zurückgegangen sind“. Ehm, 7 von 10?!? Wir haben über 80 Mio. Einwohner alleine in Deutschland, und nur 7 Frauen haben keine Falten mehr – ja, dass ist natürlich überzeugend. Sorry, ich schweife ab, aber mir gehen diese ganzen Pseudo-Statistiken und -Studien ganz schön gegen den Strich. Jeder sollte für sich selbst Produkte testen, denn jeder Körper reagiert anders, und ja, lasst uns auch unsere Erfahrungen mit den Produkten austauschen, aber bitte nicht gleich immer pauschalisieren oder gar schlecht reden.

  25. 25

    Sucralose wächst genau wie Zucker nicht auf Bäumen oder im Garten. Also esse ich es nicht.
    Kleine Anm. zu „Nevella“: Von diesem Zeug sind 2 Produkte im Handel. Jenes mit Sucralose nennt sich Nevella Original“. Das andere ist ein Malzzucker-Dextrose-Erzeugnis mit Spuren von Stevia und nennt sich „Nevella Stevia“.

  26. 26

    Viel Sinn sehe ich ohnehin nicht in Süßstoffen. Der Körper weiß normalerweise was er braucht.
    Und wenn er sagt: „Ich brauche jetzt Zucker, mit viel Kalorien und Energie und allem drum und dran“, dann braucht er einfach genau das.

    Stattdessen dann Süßstoff zu essen, ist wie Hunger haben und statt zu essen, die Nase in die Küche halten und ein paar Mal tief einatmen – irgendwie witzlos…

  27. 27

    Verallgemeinerungen wie hier über Chlorverbindungen angedeutet sprechen immer für höchstes Unwissen. Unser alltägliches Kochsalz ist übrigens 50% Chlor… Auch bei ähnlichkeiten des chemischen Aufbaus sind die Wirkungen häufig doch so verschieden wie Tag und Nacht – so z.B. beim Theobromin (im Kakao) und Koffein, beide Artverwand, chemisch sehr ähnlich und doch mit entgegengesetzter Wirkung.

    Generell ist es aber richtig auch auf oft weniger belegte, da neuere Erkenntnisse zu hören und nichts auszuschließen, die Erde hat sich ja auch am Ende als Rund herausgestellt. Eine Propaganda wie sie die Lebensmittelindustrie betreibt, aber auch eine, wie sie in diesem Text dagegen betrieben wird, sind nicht hilfreich. Es fehlt die nötige Objektivität um sich eine gesunde eigene Meinung zu bilden, auch im Sinne der daraus hoffentlich folgenden gesunden eigenen Lebensweise.

  28. 28

    Ich bin Diabetiker und verzichte auf sichtbaren Zucker, nehme noch Metformin, also noch nicht Insulin spritzen. Da ich aber Süßes liebe, bin ich auf Süßstoff umgestiegen beim Kaffee und Tee, z. B. Natreen, Süssli/Aldi) Nun lese ich, dass diese Süßstoffe eine schädliche Langzeitwirkung haben (können). Deshalb habe ich Stevia versucht: schmeckt mir nicht. Dann Aspartam und Canderel (=Sucralose), würde ich gerne nehmen, weil sie gut süssen. Aber nun lese ich vorstehende Blogs/Foren und bin ganz verunsichert. Die Wissenschaft warnt vor den negativen Folgen, die nichtwissenschaftlichen menschlichen Erfahrungen, siehe oben, bestreiten diese. Was soll ich nun glauben? Wer kann mir einen Rat geben? Zucker ist in so vielen Lebensmitteln versteckt (Brot, Kuchen und in allen Fertigprodukten, damit sie besser schmecken), dass man ihm nicht ausweichen kann. Ungesüsster Kaffee/Tee schmeckt mir nicht. Zum Kuchenbacken benötigt man normalen Zucker wegen des Volumens. Süssstoffpulver helfen da nicht weiter wegen der vielfachen Süsskraft und daher der geringen Verwendungsmenge.
    Bekomme ich Antworten auf diesen meinen Blog?

  29. 29

    Wir haben hier eine Tauben Invasion und die kacken alles voll …. Wie die Tauben vergiften ohne anderen Tieren zu schaden? Ich versuche es mit Sucralose die „fliegenden Ratten“ loszuwerden. Sucralose eignet sich super als Avizid. Die Wildvögel fressen den Keks-Dreck nicht den ich den Tauben hinstellen werde. Außderdem verdrängen die Tauben die Singvögel. Der Jäger würde die Tauben sehr sehr gerne erschiessen, aber er darf es nicht…

  30. 30

    Mythos: Süßstoffe sind krebserregend

    Fakt ist, wir können davon ausgehen, dass heutzutage jeder Bürger eines westlichen Landes künstliche Süßstoffe, wenn auch teilweise unbewusst, verwendet.

    Eine mögliche krebserregende Wirkung hätte dramatische Auswirkungen auf die Gesundheit ganzer Bevölkerungen.

    Zu diesem Thema wurde inzwischen eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien durchgeführt mit dem Ergebnis dass keiner der in der EU zugelassenen Süßstoffe das Krebsrisiko messbar beeinflusst (vgl. z.B. Bosetti 2009, Gallus 2006, EFSA 2009).

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