Entgiften - Entgiftung - Entgiftungskur
Lesen Sie hier, warum Sie sich mit dem Thema Entgiftung und Entgiften beschäftigen
sollten...

Der Ausdruck "Entgiftung" oder "Entgiften" ist heute nur noch umgangssprachlich in Gebrauch. Bis zu Beginn des
letzten Jahrhunderts war unter bestimmten Ärzten (im Bereich der Humoralpathologie) der Begriff durchaus
üblich.
Heute machen sich Mediziner über diese Begriffe eher lustig, aber sind die Begriffe deswegen völlig verkehrt?
Und das in unserer heutigen Zeit, wo man fast täglich von irgendwelchen "belasteten" Produkten, Farben oder
Nahrungsmitteln liest.
Jeder Mensch ist heute in jeder Lebenslage zahlreichen Noxen (Giften) ausgesetzt, und zwar über die Atemluft,
den Magen-Darm-Trakt und die Haut.
Haufig fällt der Begriff "Entgiften" oder "Entgiftungskur" im Rahmen des Fastens oder Heilfastens, oft auch
zusammen mit dem Begriff der Entschlackung.
Von der verschiedenen Umweltgiften und Schwermetallen können wir uns in unserer westlich zivilisierten Welt wohl
nicht mehr verabschieden. Egal ob Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch: Spritzmittel und Schwermetalle lassen sich nicht
völlig vermeiden.
Und dennoch: Der große Naturheiler und Arzt Paracelsus wußte bereits - "Die Dosis macht das Gift". In der
Naturheilkunde und auch in der klassischen Medizin wissen wir, dass man aber auch "entgiften" kann.
In der klinischen Medizin ist zum Beispiel das DMPS bekannt (Sodium 2,3-dimercaptopropane-l-sulfonate),
dass überwiegend intravenös injiziert wird, aber auch oral eingenommen werden kann. DMPS kann im Körper
Schwermetalle binden und über den Urin ausscheiden.
Und auch die Mariendistel wird in hochkonzentrierter Form z.B. bei
Knollenblätterpilz-Vergiftungen gegeben zum Schutz der Leber.
Überhaupt ist es die Leber als "Zentrallabor" und "Logistikzentrum" des Körpers, das für die
Haupt-Entgiftung zuständig ist. Sie ist ein Wunderwerk an Vielseitigkeit und ehemischer Leistungsfähigkeit. Sie ist
für das Entgiften geradezu geschaffen.
Die Leber ist auch die Instanz für die Kontrolle und Verarbeitung der meisten Stoffe, die der Körper entweder
unschädlich machen muss oder die er zum Aufbau eigener Substanzen braucht.
Über die Pfortader (ein zentrales Blutgefäß), erhält die Leber die Gift-, Nähr- und Aufbaustoffe direkt vom
Darm, wo sie dem Nahrungsbrei entnommen wurden. In jeder Minute strömt etwa 1 Liter Blut, beladen mit den
verschiedensten Substanzen, durch die Pfortader zur Leber.
Aus den Nahrungsbestandteilen synthetisiert (=Herstellung und Umbau) die Leber eine Fülle körpereigener Stoffe
wie bestimmte Proteine, Hormone oder Blutgerinnungsfaktoren.
Sie verwertet Stoffwechselendprodukte, entsorgt Gifte (Entgiftung), speichert Vitamine und kontrolliert den
Zucker-, Eiweiß- und Fettgehalt im Blut.
Bei einer Fastenkur leistet die Leber in zweifacher Weise
Schwerstarbeit:
Sie muss die Umstellung des Stoffwechsels bewerkstelligen und die während der gesamten Fastenzeit aus dem Gewebe
freigesetzten Gift- und Stoffwechselendprodukte unschädlich machen.
Eine Entgiftung setzt also zwei Dinge voraus:
1. Müssen die Organe (wie zum Beispiel die Leber bei der Entgiftungsarbeit) unterstützt und geschützt
werden.
2. Die eingelagerten Gifte können und sollen aus dem Körper gebracht werden. Dies muss allerdings langsam
geschehen, damit der Organismus nicht mit den freiwerdenden Giften überlastet und geschädigt wird.
Zur Mobilisation der Gifte bieten sich unter anderem Pflanzen, aber auch bestimmte Homöpathika an. Wie man diese
optimal zu einer Entgiftungskur verbinden kann, habe ich in meiner Heilfasten-Anleitung beschrieben.
Im Bereich der Komplex-Homöopathie gibt es unter anderem zum Beispiel die beliebte Phönix-Entgiftungskur, die eine Mischung verschiedener Komponenten enthält, die
sowohl eine protektive, als auch entgiftende Komponenten beinhaltet.
"Das" Entgiftungsmittel der klassischen Homöopathie gibt es zwar nicht, aber man kann sagen, dass
Okoubaka sicher das wichtigste ist. Gegeben wird es in der Potenz D6 über mehrere Wochen.
Schließlich natürlich die Heilpflanzen und Heilkräuter die eine entgiftende Wirkung entfalten:
Es gibt bestimmte Pflanzen, die selbst den Giften jeder Großstadt wiederstehen. Und weil diese der
Umweltbelastung in den Städten trotzen, bergen sie „giftwidrige“ Heilkräfte in sich und ergänzen schulmedizinische
und/oder naturheilkundliche Entgiftungskuren:
- Beifußkraut (Herba Artemisiae cc.)
- Goldrutenkraut (Herba Solidaginis cc.)
- Gundelrebe (Herba Hederae terr. cc.)
- Klettenwurzel (Radix Bardanae cc.)
- Löwenzahnwurzel (Radix Taraxaci cc.)
- Wegwartenwurzel (Radix Cichorii cc.)
Die meisten Menschen bezeichnen diese Pflanzen als "Unkräuter" und versuchen diese eher loszuwerden -
nichtsahnend, dass vor ihrer Haustür die Medizin wächst, die sie zur Heilung vieler ihrer Beschwerden bräuchten,
die sie selbst verursacht haben.
Oben genannte Pflanzen kann man zu gleichen Teilen mischen; 2 TL mit 200 ml kochendem Wasser überbrühen,
ca. 15 Min. ziehen lassen. Zum Beispiel kann man nach dem Entfernen von Amalgam-Plomben je nach Verträglichkeit
bis zu zwölf Wochen lang täglich ein bis vier Tassen trinken.
Nicht unerwähnt bleiben, soll auch der grüne Hafertee, der den Körper auch von gewissen
Stoffwechselendprodukten zu reinigen vermag, sowie die Heilerde, die Gifte im Darm
zu binden vermag. Auch Algen werden
gerne eingesetzt, am häufigsten die Chlorella Alge.
Weitere Themen die mit dem Thema Entgiftung zusammenhängen: Entgiften - Entsäuern -
Entschlacken - Darmreinigung
- Darmsanierung
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Heilfasten anfordern. Heilfasten empfehle ich als sehr erfolgreiche Methode um eine
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alle in diesem Artikel beschreiben konnte.
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