13% der Deutschen wollen Fasten

„Nur 13 Prozent der Deutschen wollen in diesem Jahr nach Aschermittwoch fasten. 85 Prozent wollen dies nicht tun.“

Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die von EMNID im Auftrag der BILD am SONNTAG in Auftrag gegeben wurde. 504 Personen ab 14 Jahren wurden befragt.

Die Bildzeitung schreibt „nur 13%“…

Ich finde das ist schon erstaunlich! Immerhin 13%, die sich mit dem Thema Fasten beschäftigen – und dies auch konkret ins Auge fassen wollen. Bleibt zu fragen: wie viele setzen Ihr Interesse auch um?

Dabei kam ein relativ deutliches Ost-West-Gefälle zustande: nur wenige Ostdeutsche zeigten Interesse: sechs Prozent. Im Westen interessieren sich mit 15 Prozent mehr als doppelt so viele für das Fasten.

Und noch ein Gefälle zeigte sich (das mir aber schon bekannt war): 16 Prozent der Frauen zeigen sich interessiert, hingegen nur zehn Prozent der Männer.

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Das lustigste Heilfasten Tagebuch das ich je gelesen habe…

Das lustigste Heilfasten-Tagebuch, das ich je gelesen habe ist das von Frau Antje Poppitz.

Was ist das besondere daran?

Nun, zum einen ist Frau Poppitz berufstätig und Mutter von vier Kindern im Alter von 3, 12, 13 und 14 Jahren.

Ich finde es absolut bewundernswert, wie Frau Poppitz das hinbekommt!

Und ich weiß, was es bedeutet kleine Kinder im Haus zu haben: meine sind nämlich drei, fünf und sieben.

Lesen Sie diesen lockeren und sehr unterhaltsamen Heilfastenbericht! Weiterlesen

Fasten bei Erkältungen und Grippe

Heute schrieb mir ein Leser:

Hallo Herr Gräber,

eine kurze Rückmeldung von mir, dem etwas skeptischen Fachlehrer (…). Und zwar gibt es für mich gerade eine sehr aktuelle Erkenntnis, die Ihre zahlreichen Erläuterungen sicherlich stützen werden. Weiterlesen

Fructose-Intoleranz und Candida Pilzbefall

Eine Frage eines Lesers bezieht sich auf einen Candida Pilzbefall und dessen Fructose-Intoleranz:

Ich leide unter einer Fructose-Intoleranz und Candida Pilzbefall. Kann man mit dieser Diagnose Ihren Heilfastenplan anwenden? Über eine ausführliche Auskunft wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Bei allen Formen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist das Heilfasten grundsätzlich sehr empfehlenswert. Ich selbst habe meine Allergien und Unverträglichkeiten dadurch annähernd zu 100% beseitigt (nur bei bestimmten Dingen wie Schokolade u.a. „ungesunden“ Dingen muss ich „aufpassen“). Diese Unverträglichkeiten haben einen sehr hohen Bezug zum Immunsystem Darm.

Candida ist ein Problem, das mehr oder weniger alle Patienten. Diesen Hefepilz tragen fast alle Menschen mit sich herum. Die entscheidende Frage ist:

Wie stark ist dieser Pilz verbreitet? Weiterlesen

Fasten verbessert Cholesterinwerte, Harnsäure & Zuckerwerte

Das Fasten zählt mit zu den ältesten Traditionen der Menschen. In manchen Kulturkreisen wird es aus kultischen oder religiösen Gründen betrieben, doch oft galt das Fasten auch als bewährte Methode zur Heilung oder auch Vorbeugung verschiedenster Krankheiten.

Insbesondere das Heilfasten jedoch, das sich nachweislich positiv auf die Gesundheit des Menschen auswirken kann, gilt in der Schulmedizin noch immer als umstritten. Doch die Entwicklung der allgemeinen Lebensumstände, mitsamt den veränderten Ernährungsgewohntheiten und Bewegungsmangel, rückt das Fasten wieder in den Fokus.

Eine an der Uni Mainz durchgeführte Studie über die „Auswirkungen des Typ-Fastens in Verbindung mit körperlicher Belastung auf den menschlichen Organismus“, bei der zwölf Probanden im Rahmen fünftägigen Typ-Fastenwanderwoche beobachtet wurden, gibt Aufschluss über die Veränderung des Stoffwechsels.

Dabei waren die Teilnehmer gehalten, den strikten Fastenplan, welcher maximal 600 kcal und mindestens drei Liter Flüssigkeit je Tag vorsah, sowie das Fastenwandern und Gymnastikübungen, die mit rund drei Stunden pro Tag und einem durchschnittlichen Kalorienverbrauch von rund 375 kcal angesetzt waren, einzuhalten. Von allen Probanden wurden sowohl vor als auch bis zu vier Wochen nach dem Fastenwandern die relevanten Werte ermittelt.

Der Vergleich der erfassten Daten zeigte deutliche die positiven Auswirkungen des Fastens. Bei allen Teilnehmern konnten verbesserte Eiweißwerte und auch eine Verbesserung der Werte des Cholesterin festgestellt werden.

Ebenso zeigte der Harnsäurewert und Harnstoffwert, Zuckerwert und Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Natrium eine deutliche positive Entwicklung.

Auch der BMI, der Body-Mass-Index, verringerte sich bei allen Teilnehmern, um teilweise bis zu 1,4 Punkte und das Fasten führte zu einer deutlichen Reduktion Körperfettanteils sowie des Körpergewichtes, welches bei einem Probanden um 4,6 kg reduziert werden konnte.

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Studie zum Heilfasten zeigt deutliche Verbesserungen von Stoffwechsel, Gewicht und Cholesterin

Fasten ist keine Mode. Es ist auch kein spirituelles Accessoire für Wohlstandsgesellschaften. Fasten ist ein biologisches Urprogramm. Der menschliche Stoffwechsel ist darauf ausgelegt, Phasen des Mangels nicht nur zu überstehen, sondern daraus Kraft zu schöpfen. Und genau hier beginnt das Problem der modernen Medizin: Was nicht in Tablettenform passt, gilt als verdächtig.

Während das Heilfasten seit Jahrzehnten in der Naturheilkunde erfolgreich eingesetzt wird, tut sich die Schulmedizin noch immer schwer damit, diesen Ansatz ernsthaft einzuordnen. Zu wenig standardisierbar, zu wenig kontrollierbar – und vor allem: zu unbequem für ein System, das Symptome verwaltet, statt Regulationsprozesse zu fördern.

Umso interessanter sind Studien, die nicht theoretisieren, sondern messen. Eine Untersuchung der Universität Mainz hat genau das getan: Sie hat untersucht, wie sich eine fünftägige Fastenwanderwoche mit moderater körperlicher Belastung konkret auf den menschlichen Organismus auswirkt. Die Ergebnisse sind eindeutig – und sie sprechen eine Sprache, die auch jenseits ideologischer Gräben verstanden werden sollte.

Eine kürzlich an der Uni Mainz durchgeführte Studie über die „Auswirkungen des Typ-Fastens in Verbindung mit körperlicher Belastung auf den menschlichen Organismus“, bei welcher zwölf Probanden im Rahmen fünftägigen Typ-Fastenwanderwoche beobachtet wurden, gibt Aufschluss über die Veränderung des Stoffwechsels.

Dabei waren die Teilnehmer gehalten, den strikten Fastenplan, welcher maximal 600 kcal und mindestens drei Liter Flüssigkeit je Tag vorsah, sowie die Wander- und Gymnastikübungen, die mit rund drei Stunden pro Tag und einem durchschnittlichen Kalorienverbrauch von rund 375 kcal angesetzt waren, einzuhalten. Von allen Probanden wurden sowohl vor als auch bis zu vier Wochen nach dem Fastenwandern die relevanten Werte ermittelt.

Der Vergleich der erfassten Daten zeigte deutliche die positiven Auswirkungen des Fastens. Bei allen Teilnehmern konnten verbesserte Eiweiß- und Gesamtcholesterinwerte festgestellt werden.

Ebenso zeigten Harnsäure- und Harnstoffwerte, Glukose und Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Natrium eine deutliche positive Entwicklung. Auch der BMI, der Body-Mass-Index, verringerte sich bei allen Teilnehmern, um teilweise bis zu 1,4 Punkte. Das Fasten führte weiterhin zu einer deutlichen Reduktion des Körperfettanteils sowie des Körpergewichtes, welches bei einem Probanden um bis zu 4,6 kg reduziert werden konnte.

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Regelmäßiges Fasten – Warum Mormonen seltener an Herzkrankheiten sterben

Fasten ist die wohl älteste Form der Selbstheilung, denn Fasten wurde bereits vor mehreren Jahrhunderten mit religiösem Hintergrund durchgeführt.

Das Fasten verfolgt zwei primäre Ziele: diese bestehen aus der Entschlackung des Körpers und der Herstellung einer guten Gesundheit; hierbei wird der Körper von unerwünschten Stoffen befreit.

Ein angenehmer Nebeneffekt des Fastens besteht in der Tatsache, dass die betreffende Person an Körpergewicht verlieren.Der Effekt des Abnehmens ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass während des Fastens der Körper auf den sog. Fastenstoffwechsel umstellt.

Studien belegen die Wirkung des Fastens

Auch die Religionsgemeinschaft der Mormonen praktiziert das Fasten, laut aktueller wissenschaftlicher Studien bewirkt das Fasten eine Risikominderung von koronaren Herzerkrankungen.

Die überwiegend in dem amerikanischen Bundesstaat Utah angesiedelte Religion, beinhaltet unter anderem auch ein Tabakverbot. Die wissenschaftliche Studie wurde an 4629 Männer und Frauen belegt, Grundlage war die Durchführung einer Koronarangiographie. Das Ergebnis der Untersuchung sagt aus, dass 66 Prozent der US-Bürger eine auffällige Verengung der Herzkranzgefäße besitzen, bei Mormonen war diese Rate um 5 % gemindert.

Der positive Effekt des Fastens nimmt großen Einfluss, in diesem Zusammenhang ist jedoch auch das religiöse Rauchverbot wichtig. Das Fasten hatte laut der Studie äußerst positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Herzens – Alkohol, Tee und Kaffee besitzen hingegen keine Auswirkungen.

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Heilfasten Verzeichnis

Frei nach dem Motto:

Stell Dir vor, ein Unternehmen könnte mehr Kunden haben – aber es will diese nicht.

Kaum zu glauben in der heutigen Zeit, aber genau so ist es.

Vor einigen Wochen schrieb ich über 50 verschiedene Fastenanbieter an. Mein Angebot: diese dürfen sich kostenlos auf meinem Unterverzeichnis für Fastenurlaub vorstellen.

Wenn das hier eine Webseite wäre, die nur ein paar Besucher am Tag hätte, würde mich das vielleicht auch nicht interessieren, aber bei mehreren Tausend pro Tag?

Der Einzige Kontakt, der daraufhin zustande kam war der von Frau Rosemarie Dorrer. Der Kontakt (und der Austausch) waren so nett, dass ich Frau Dorrer bzgl. Fasten in Österreich wirklich empfehlen kann. Wenn ich in Österreich fasten wollen würde, würde ich sicher zu Frau Dorrer fahren.

Fast täglich erhalte ich emails mit Fragen wie diesen:

Hallo Herr Gräber,
beim Googlen nach USEDOM YOGA bin ich auf Ihre Seite gestoßen.
Mein Anliegen ist folgendes: ich bin Yogalehrer in Berlin, und möchte
mit einer Gruppe Ende August ene Woche Yoga auf Usedom anbieten,
suche dafür Raum und Unterkunft.
Können Sie mir dort Adressen nennen, kennen Sie geeignete Räumlich-
keiten? Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen.

oder diesen:

Hallo,

auf Ihrer Internetseite habe ich gesehen, dass Sie sich mit o. g. Thema beschäftigen. Zusammen mit meinem Vater möchte ich eine Heilfasten- bzw. Entgiftungskur durchzuführen. Dabei haben wir folgende Vorstellungen:

– Lage der Einrichtung naturnah am besten an der See
– Wenig bis keine Gruppentherapien in Form von Joga, Gymnastik, etc.
– Inklusive Ernährungsseminarangebot
– Möglichst mit großer Saunalandschaft
– Mit ärztlicher Betreuung (mein Vater ist 64)
– Kein Kloster
– Altersdurchschnitt im Bereich 30 bis 50

Gerne erwaten wir Ihre Empfehlung.

Was soll ich da denn schreiben?

Nichts! Weil mir keiner Informationen zukommen lässt!

Aber wer nicht will, hat ja bekanntlich schon…

Es tut mir nur Leid für die Suchenden, deren Fragen ich leider nicht beantworten kann.

Darmreinigung mit Endofalk – Macrogol?

Eine Frage die sich zur Darmreinigung immer stellt, ist die nach dem richtigen Mittel.

Hierzu erhielt ich folgende Frage:

Guten Tag!
Ich habe vor Kurzem Ihr eBook über das Heilfasten gekauft und aufmerksam studiert. Da ich selbst Krankenpfleger bin wollte ich Sie etwas zum Thema Darmentleerung fragen:

Vor Darmspiegelungen wird in Krankenhäusern der Darm oft komplett geleert. Das geschieht meist durch das Trinken von 2-3 Litern Endofalk, 2-3 Liter Abends und 2-3 Liter morgens vor der Untersuchung.

Denken Sie aus Ihrer Sicht dass das ausreicht um den Darm zu leeren? Wäre das auch eine Möglichkeit für die Darmentleerung beim Fasten? Ich würde mich über eine kurze Rückmeldung sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
U.B. (Name von mir abgekürzt)

Endofalk enthält neben verschiedenen Mineralien als „Hauptwirkstoff“ das Macrogol.

„Macrogole“ sind zusammengesetzte Moleküle (Polymere, hier: Polyethylenglykole, „PEG“), an die sich Wassermoleküle gerne anlagern. Die hinter dem Wirkstoffnamen stehende Ziffer bezeichnet das Molekulargewicht: z.B: Macrogol 4000.

Diese Macragole binden / ziehen im Darm Wasser an sich – im Prinzip so wie das Glaubersalz, Bittersalz oder F.X. Passagesalz auch. Der Wirkstoff muss sich erst mit dem aktuell vorhandenen Speisebrei durchmischen. Deswegen tritt die Wirkung erst nach ein bis zwei Tagen ein.

Das Spektrum der Nebenwirkungen der Macragole ist für mich allerdings etwas, was ich vermeiden wollen würde. Die häufigste Nebenwirkung sind Blähungen und „Bauchdrücken“ / Bauchschmerzen sowie Erbrechen und Durchfall. Ebenso scheint Macragol ein allergisches Potenzial zu besitzen. Anzeichen für die Immunreaktion sind Jucken, Hautausschlag und Atemprobleme, die einen sofortigen Notruf (112) erfordern. Die Anwendung bei Kleinkindern sollte stets mit dem Arzt abgesprochen werden. Auch ältere Menschen sollten vorsichtig sein.

Ungünstig ist auch die Ausschwemmung von Kalium, wodurch es zu Kreislaufproblemen mit Herzrhythmusstörungen, Ödemen und Atemnot kommen kann. Der Verlust des Minerals führt auch zu einer herabgesetzten Effektivität des Insulins. Die darauf folgenden Blutzuckerspitzen sind besonders für Diabetiker riskant. Auch andere Elektrolyte sind nach der Einnahme von Macrogol nur noch begrenzt verfügbar. Kritisch kann das dann werden, wenn Diuretika („Wassertabletten“) eingenommen werden. Macrogol mit Mineralzusätzen kann den Elektrolytverlust nicht vollständig verhindern.

Ist die Verstopfung mit Bauchkrämpfen, Bauchschmerzen und Erbrechen sowie Fieber verbunden, sollte auf die Anwendung ganz verzichtet werden, weil ein Darmverschluss vorliegen kann. Chronische Darmentzündungen sind eine weitere Kontraindikation. Wechselwirkungen mit Cortison, Digitalis-Präparaten und Antiarrhythmika müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Diese Medikamente können durch Macrogol stärker wirken, obwohl das Abführmittel gar nicht resorbiert, sondern ausgeschieden wird.

Ich persönlich bleibe daher beim Glaubersalz / Bittersalz / Laktulose.
Mehr zum Thema auch unter: Abführmittel

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

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Anmerkungen zur F.X. Mayr Kur

Gesund und schlank nach F. X. Mayr?

Schöpfer und Namensgeber dieser Kur ist der Arzt Franz Xaver Mayr (1875 – 1965), der seinerzeit in der Steiermark, in Karlsbad und in Wien als Kurarzt tätig gewesen ist. Die Kur baut auf die Methoden der Naturheilkunde, bei denen erstrangig die gesundheitsfördernde Entschlackung des Organismus angestrebt wird.

Demnach darf sie nicht als Diät bezeichnet werden, denn ihr wichtigstes Ziel ist nicht Abnehmen, sondern Entschlacken. Die Gewichtsreduzierung, die bei der Kur erfolgt, ist eher ein positiver und angenehmer Nebeneffekt. Hauptzweck der Kur ist, den Darm durch Entgiften zu „sanieren“.

Schon während seines Studiums hat F. X. Mayr die Meinung vertreten, dass ein Großteil der gesundheitlichen Beschwerden auf Störungen des Darms zurückzuführen ist. Bekannt geworden ist die von ihm eingeführte Milch-Semmel-Kur Therapie.

Dabei hat er nicht die Milch und die trockenen Semmel an sich als Heilmittel gemeint, sondern allein auf die Heilkraft der Monotonie dieser Art Ernährung gesetzt. Durch die monotone Kost während der Kur übt der Organismus die vollständige Verdauung zu erreichen. Durch die trockenen Semmeln lernt der Patient das richtige Kauen, um dadurch den Speichelfluss zu verbessern, welches wiederum die Verdauung unterstützt.

In der heutigen Zeit gilt die F. X. Mayr Kur als besonders geeignet, die modernen Zivilisationsbeschwerden und Zivilisationskrankheiten des Darms vorzubeugen: an erster Stelle Verstopfung und Darmkrebs.

Ziel der Kur ist weiterhin die Darmentgiftung durch Entschlackung zu erreichen, um alle Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren und zu stärken. Angestrebt wird zugleich, die Übersäuerung des Organismus zu mindern. Auch heute gibt es bei der F. X. Mayr Kur nur zwei Mal pro Tag alte trockene Brötchen und Milch zum Essen.

Die moderne F. X. Mayr Kur baut auf das Motto der viel „S“: Schonung, Säuberung, Schulung, Substitution.

Schonung – die Verdauung wird durch leichte Schonkost geschont;

Säuberung – der Verdauungstrakt wird durch „Entschlackung“ bzw. „Entsäuerung“ gesäubert;

Schulung – die Organe (Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse) werden „geschult“ und „trainiert“;

Substitution – Ernährungsergänzung um Vitamine, Spurenelementen und Mineralstoffen.

Die Gedanken von F.X. halte ich alle für Richtig. Nur an der Milch und den Weißmehlsemmeln übe ich Kritik, die ich bereits in meinem Artikel zur F.X. Mayr Kur zusammengefasst hatte.