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Der übermäßige Verschleiß der Gelenke, auch bekannt unter dem Namen Arthrose, kann unterschiedlichste Ursachen haben.

So führt Übergewicht zu einer übermäßigen Belastung der Gelenke und damit über kurz oder lang fast immer zu einer erhöhten Abnutzung der Gelenke.

Aber auch angeborene Fehlstellungen der Knochen, Gelenkentzündungen oder Knochenschwund (Osteoporose) kommen als Ursache für eine degenerative Gelenkerkrankung in Frage.

Meist finden sich bei den Patienten mit Arthrose gleich mehrere Faktoren, die zusammenspielen, um die üblichen Alterserscheinungen zu verstärken oder zu beschleunigen (vgl. Rüttner J.R.: Die Pathomorphologie der Arthrose; Luitpold; München 1980).

So können Hormonumstellungen während der Wechseljahre, zu hohe Harnsäurekonzentrationen oder falsche Ernährung einen entscheidenden Beitrag zum Gelenkverschleiß beitragen.

Und auch Stoffwechselrückstände (umgangssprachlich als „Schlacke“ bezeichnet), die sich im Laufe der Jahre im Bindegewebe ansammeln (auch Cellulite genannt), sind häufig für die Gelenkleiden ursächlich (vgl. Greiling H.: Über die Pathobiochemie der Arthrose; Luitpold; München, 1980).

Meistens sind die tragenden Gelenke betroffen. Am häufigsten die Knie, Lendenwirbel und Hüften, obwohl Arthrose alle Gelenkbereiche des Körpers betreffen kann. Die zwischen den Knochen liegende Knorpelschicht wird immer weiter abgerieben, so dass sie ihre Dämpfungseigenschaften verliert. Neben starken Schmerzen führt dies auch dazu, dass die Patienten in ihrer Bewegungsfreiheit immer weiter eingeschränkt werden.

Der Verschleiß der Gelenke ist ein schleichender Prozess, der nicht erst im hohen Alter beginnt. Doch meistens wird dies vorher nicht als Erkrankung ernst genommen oder erst einmal mit Schmerzmitteln (Analgetika) bekämpft. Da diese aber die Wirkung der Prostaglandine hemmen, können die Gewebshormone nicht mehr ihren wichtigen Aufgaben im Körper nachkommen.

Denn Prostaglandine sind nicht nur für Schmerzen und Entzündungen verantwortlich, sondern leiten auch alle entscheidenden Prozesse ein, um auf Wunden und Verletzung schnell und effektiv zu reagieren. Daraus lässt sich schon ableiten, dass Schmerzmittel zwar erst einmal Linderung verschaffen, gleichzeitig aber die Heilung der Knorpel und Gelenke verhindern.

Doch die therapeutischen Maßnahmen der Schulmedizin sehen sehen leider allzu oft genau so aus, nämlich, dass in erster Linie eine Schmerzbehandlung durchgeführt wird. Mit dem Aufkommen der NSAR (nicht-steroidale Anti-Rheumatika), wie Diclofenac, Ibuprofen, und der Cyclooxygenase-2-Hemmer haben die Ärzte entzündungshemmende Medikamente zur Verfügung, die aber mit entsprechenden Nebenwirkungen aufwarten.

So sind die COX-2-Hemmer in den Verdacht geraten, Herzinfarkt- und Schlaganfallsraten zu erhöhen (siehe Vioxx). Aber auch die NSAR vom Aspirin-Typ (ASS, Acetylsalicylsäure) sind nicht frei von Nebenwirkungen, besonders auf den Verdauungstrakt. Andere wirksame und dabei deutlich nebenwirkungsärmere Schmerztherapien sind die Krankengymnastik oder auch eine Akupunkturbehandlung.

Im gesunden Körper regenerieren sich Knorpelgewebe über die Produkte unterschiedlicher Stoffwechselwege selber. Hierfür ist allerdings der optimale pH-Wert der Gelenkflüssigkeit mitentscheidend. Sinkt dieser nämlich zu stark in den sauren Bereich, so kann keine Selbstheilung stattfinden, und der Verschleiß schreitet immer weiter voran. Vielleicht haben Sie in diesem Zusammenhang schon einmal den Begriff Übersäuerung gehört. Mehr zum Thema lesen Sie auch in meinem Beitrag: Urin Ph-Werte zur Beurteilung einer Übersäuerung.

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Fasten bei Arthrose?

Fasten als mögliche Therapieform steht nun überhaupt nicht im Lehrbuch der Schulmedizin – leider.

Beim Fasten normalisiert sich ein zu saurer pH-Wert des Blutes und aller anderen Flüssigkeiten im Körper. Allerdings kann es in den ersten zwei Fastenwochen, durch eine kurzzeitige Verschiebung noch weiter in den sauren Bereich, zu kurzzeitigen Schmerzkrisen kommen. Dennoch können die Schmerzmittel bereits in dieser Phase meist problemlos abgesetzt werden.

Wie man solche Schmerzkrisen weitgehend vermeiden kann, beschreibe ich übrigens in meiner Fastenanleitung.

Venenstauungen und Lymphbahnstauungen, wie sie bei Arthrose in der Lendenwirbelsäule und in den Kniekehlen deutlich zu sehen sind, werden beim Fasten aufgehoben. So gehen auch die bei akuter Arthrose auftretenden Gelenkergüsse in den meisten Fällen beim Heilfasten deutlich zurück.

Wichtig ist bei Arthrosepatienten ein lang andauerndes Fasten.

Denn bei regulärem Fasten hat sich erst ab der dritten Woche der Gelenkstoffwechsel wieder soweit regeneriert, dass das Knorpelgewebe mit der Selbstheilung beginnt. Weil sich gleichzeitig das Gewicht der Patienten reduziert, wirkt nun auch die Entlastung der Gelenke und die bessere Sauerstoffversorgung der Knorpel positiv auf die Genesung.

Die Beweglichkeit der Gelenke wird hierdurch erhöht, die Patienten können wieder weitere Strecken gehen, und auch die Schmerzen beim Treppensteigen nehmen in dieser Zeit ab. Massagen, Wärmeanwendungen und Dehnübungen wirken sich ebenfalls positiv auf die Genesung aus. Die Ergebnisse einer Fastentherapie sind, gerade in Hinblick auf das Alter der Patienten, nach meiner Erfahrung ausgesprochen gut.

Welche Fastengetränke die besten sind und welche Dauer des Nahrungsverzichts zumutbar ist, bespricht jeder Betroffene am besten mit seinem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker. In meiner Heilfastenanleitung gebe ich auch hierzu ebenfalls genauere Richtlinien.

Da immer wieder kritische Reaktionen und Krankheitsschübe auftreten können, sollten Arthrosepatienten sowieso möglichst nur unter fachmännischer Anleitung fasten. Der Königsweg ist meiner Erfahrung nach aber die Unterstützung und Vorbereitung des Fastens durch Naturmittel, die sowohl die Beschwerden reduzieren, als auch den Fastenerfolg maximieren.

Vor allem ist es bestrebenswert, ein Normalgewicht zu erreichen, denn das wirkt sich besonders günstig auf die Gelenkregeneration aus. Auch sollten Betroffene weitgehend versuchen, auf Genussmittel zu verzichten.

Da bei weit fortgeschrittener Arthrose den Patienten Bewegungen schwer fallen, ist es allerdings schwierig, das Körpergewicht durch sportliche Betätigung auf lange Sicht niedrig zu halten. Aus diesem Grund hat es sich bewährt, ein bis zweimal jährlich zu fasten, um die noch mögliche Beweglichkeit beizubehalten und den Einsatz künstlicher Gelenke so lange wie möglich hinauszuschieben.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert.

Die Rheumatoide Arthritis, oft auch einfach nur als „Rheuma“ bezeichnet, entsteht durch ein erkranktes Immunsystem, dessen Auswirkung zu einer sehr schmerzhaften Entzündung der Gelenke führt.

Die eigentliche Ursache der Rheumatoiden Arthritis ist der Schulmedizin unbekannt. Die Schulmedizin hält auch eine Heilung für unmöglich. Durch die Gabe von Medikamenten versucht man, den meist fortschreitenden Verlauf der Krankheit zu verlangsamen und die Symptome zu lindern. Trotzdem haben die Patienten meistens weiterhin unter Schmerzen und einer sich verstärkenden Unbeweglichkeit der Gelenke zu leiden.

Ähnlich wie im Umgang mit anderen chronischen und als unheilbar geltenden Krankheiten greifen deshalb manche Mediziner auf ein ganzheitliches Denken zurück, in dem Sinne, dass sie den menschlichen Körper im Zusammenhang mit seelischen Faktoren betrachten und dementsprechende Behandlungsmethoden heranziehen.

Heilfasten kann eine bedeutende Rolle bei der Heilung sein

Vor dem Hintergrund einer ganzheitlichen Betrachtung chronischer Krankheiten (wie zum Beispiel des Rheumas), spielt das Heilfasten eine besondere Rolle.

Fasten gilt als ein Therapieverfahren, die den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele ansieht. Das Fasten entschlackt und reinigt nicht nur den Körper, es ist auch eine Zeit der Besinnung und Selbstreflektion, die wiederum die körperliche Gesundheit stärken kann. Und genau das zeigen auch Studien, die dazu durchgeführt wurden, wie zum Beispiel: Fasten nach Buchinger bei Arthritis.

Dabei ist das Fasten durchaus ein starker Eingriff in den Stoffwechsel des Körpers. Neben seiner entschlackenden und entgiftenden Wirkung bewirkt es bei allen chronischen Erkrankungen, insbesondere bei der Rheumatoiden Arthritis, einen deutlich regenerativen Effekt. Eine Wissenschaftliche Untersuchung belegt den positiven Effekt einer Kalorien-Reduktion auf die Erkrankung. Bei Patienten besserten sich die Symptome, nachdem sie 54 Tage lang mit der Diät verköstigt wurden.

Im Vergleich zur Kontrollgruppe (ohne Diät) verringerten sich die Erythrozyten-Sedimentations-Rate und der Lansburry-Index. Diese Skala besteht aus abgefragten und ärztlich untersuchten Anzeichen für die Rheumatoide Arthritis (Schmerzen, Beweglichkeit, Abgeschlagenheit, Morgensteifigkeit und Fieber).

Zudem sank die Harn-Konzentration des Pentosidins, ein pathogener Faktor für die Rheumatoide Arthritis. Die Verbindung gehört zu den Advanced Glycation Endproducts (AGE) und bewirkt eine Protein-Vernetzung.

Gerade bei den entzündlichen Rheumaformen stimuliert das Fasten das Immunsystem und hemmt durch seine antiphlogistische (antientzündliche) Wirkung die Entzündungsneigung. Das Fasten entwässert und entstaut zudem den Körper. Das führt zu einer verbesserten Nährstoffversorgung für die bradytrophen, nur spärlich mit Blutgefäßen versehenen Gelenkstrukturen.

Damit die Mikrozirkulation gesteigert wird, sollte der Fastende täglich mindestens 20ml bis 25ml Wasser, Kräutertee ober Gemüsesäfte pro Kilogramm Körpergewicht trinken.

Auch die Senkung der Blutgerinnung, ausgelöst durch eine milde Vitamin-K-Verarmung, trägt zur Verbesserung der Mikrozirkulation bei.

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Das Fasten entfaltet seine reinigende Wirkung vor allem im Bindegewebe und im Fettgewebe und scheidet abgelagerte Stoffwechselendprodukte aus.

Darunter befinden sich auch Abfallprodukte, die mit der Nahrung aufgenommen wurden. Bewusst wird dabei eine negative Stickstoffbilanz angestrebt. So werden überflüssige Eiweiße, die aus einer zu reichhaltigen Ernährung stammen, ebenso abgebaut, wie krankhafte Peptidablagerungen, die bei Immunreaktionen entstehen und eine Mitursache für Entzündungen im Körper darstellen.

Allerdings kann man diese Prozesse erst ab der zweiten Fastenwoche erwarten, so dass gerade bei der Rheumatoiden Arthritis längere Fastenzeiten zu empfehlen sind, bei denen die Nahrungsaufnahme 200-300 Kilokalorien (in Form von Gemüsesuppen und Säften) nicht überschreiten sollte. Es wurde bereits beobachtet, dass der Rheumafaktor unter diesen Umständen erheblich abnimmt.

Obwohl der Eiweißabbau einerseits gewünscht ist, muss andererseits gerade bei oft untergewichtigen Rheumapatienten eine Eiweißsubstitution stattfinden. Die jeweilige Menge der zusätzlichen Eiweißgabe richtet sich nach der körperlichen Konstitution der einzelnen Patienten. Honig, Fruchtsäfte, Butter- oder Sojamilch sind da die geeigneten Mittel.

Neben der Eiweißsubstitution spielt auch die Substitution von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen eine wichtige Rolle, und weiter die Gabe von sogenannten Eikosanoiden.

Das sind Stoffwechselprodukte aus essenziellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die bei der Rheumatoiden Arthritis von großer Wichtigkeit sind, haben sie doch als eine Art Gewebshormon starken Einfluss auf Cholesterinspiegel, Blutgerinnung, die Gewebeversorgung und das Immunsystem.

Fischöl, Leinsamenöl, auch Sonnenblumenöl und Nachtkerzenöl eignen sich gut für die Substitution von Eikosanoiden. Auch nach dem Fasten sollte man diese Öle weiterhin einnehmen und dabei an reichliche Vitaminaufnahme durch rohkostorientierte Ernährung denken.

Ein Augenmerk hat auch der möglicherweise durch Fasten entstehenden Übersäuerung Azidose zu gelten, die durch den Anstieg von Fettsäuren und Ketosäuren und eine verminderte Ausscheidung von Harnsäure ausgelöst werden kann und dann Gichtsymptome verursacht.

Gerade bei der Rheumatoiden Athritis sollte man daher täglich wenigstens 25ml pro Kilogramm Körpergewicht trinken, um die Funktionstüchtigkeit der Niere zu gewährleisten. Nach dem Fasten sollte man Fleischprodukte (vor allem Hühnerfleisch und Schweinefleisch), sowie raffinierte Kohlenhydrate (Zucker, Weißmehl etc.) meiden.

Normalerweise können während des Fastens bei allen Rheumapatienten die allopathischen, von der Schulmedizin verordneten, antirheumatischen Medikamente abgesetzt werden.

Da die Schleimproduktion des Magens während des Fastens abnimmt, ist es in einigen Fällen sinnvoll, den Magen durch die Gabe von Haferschleim oder Kamillentee zu schützen. Sojamilch kann ich leider hierzu nicht mehr empfehlen.

Das Heilfasten sollte nicht mitten im hektischen Alltag stattfinden und außerdem begleitet werden durch Meditationsübungen und Entspannungstraining, damit der Fastende sich in seinen Körper einfühlen kann und erspürt, wo die in seinem Unterbewusstsein abgelagerten autoaggressiven „Schlacken“ abgebaut werden müssen.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 05.07.2017 aktualisiert.

Schmerzhafte Erkrankungen der Gelenke, der Wirbelsäule und der sie umgebenden Weichteile werden gemeinhin als Rheuma bezeichnet. Im Folgenden schildere ich einige Fakten in Bezug auf das Rheuma und mögliche Erfolge mit dem Fasten.

Die Medizin spricht stattdessen von „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“, da die Beschwerden durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden können und es sich daher um unterschiedliche Erkrankungen handelt.

In den meisten Fällen handelt es sich allerdings um eine Störung des Immunsystems, bei der es zu Entzündungen an einzelnen oder vielen Körperregionen kommt.

Aber auch der Verschleiß der Gelenke, wie etwa bei Arthrose, wird zu dem rheumatischen Formenkreis gerechnet.

Häufig finden die Ärzte bei einem Patienten nicht nur eine, gut abgrenzbare rheumatische Erkrankung, sondern Übergänge oder Kombinationen mehrerer Einflüsse.

So können die Entzündungen und schmerzhaften Veränderungen der Gelenke beispielsweise durch die Nahrung oder Veränderung der Blutzusammensetzung beeinflusst werden (vgl. Miehlke K.; Diagnose und Therapie rheumatischer Erkrankungen; 30; Kongress fachärztliche Fortbildung; Springer; Berlin 1981).

Der Diplompsychologe Walter Goedde beschreibt außerdem in seinem Fachartikel „Die Wirkung des Fastens auf die Psyche“, dass auch erbliche und psychosomatische Faktoren bei den rheumatischen Erkrankungen eine entscheidende Rolle spielen.

Die individuell unterschiedlichen Einflüsse auf das Krankheitsbild erschweren eine medikamentöse Therapie bei rheumatischen Erkrankungen allerdings sehr stark, so dass für jeden Patienten die Arzneimittelzusammensetzung genau angepasst werden muss.

Wo immer die Ursachen der Erkrankung auch liegen – immer kommt im Laufe der Zeit zu einer Überproduktion des Gewebshormons Prostaglandin und der weißen Blutkörperchen, die ihrerseits für die körpereigene Immunabwehr zuständig sind.

Diese Überproduktion hat schmerzhafte Schwellungen des Gewebes zur Folge. Daraus wiederum resultieren Fehlstellungen der Gelenke, die in ihrer Funktion völlig gestört sein können.

Die rheumatische Arthritis, als häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke, beginnt meistens mit einem Schmerz in den kleinen Finger- oder Zehengelenken.

Bei den folgenden, teils bis zu mehreren Monaten dauernden Schüben, schwellen immer mehr Gelenke an. Die Knorpel und Gelenkkapseln zeigen auffällige Defekte und es kommt zum Muskelschwund in diesen Körperregionen. Die meisten Fachärzte scheinen sich darüber einig zu sein, dass eine Fastentherapie diese körperlichen Veränderungen nicht oder nur in sehr geringem Maße verbessern können.

Das hört sich zunächst wenig ermutigend an – aber: was zesrtört ist, ist zerstört und kann nach meiner Erfahrung nur wieder begrenzt regeneriert werden. Dazu muss aber noch etwas von der „Ausgangssubstanz“ vorhanden sein.

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Die relativ wenigen Studien zum Thema Fasten bei Arthritis gemacht wurden sind allerdings ermutigend. Mehr dazu finden Sie in meinen Beiträgen:

Selbst wenn sich eine rheumatische Arthritis noch im Anfangsstadium befindet, muss relativ lange gefastet werden, damit sich eine Besserung einstellt – etwa vier bis sechs Wochen. Dieser Zeitraum ist vor allem dann ein Problem, wenn es sich um schlanke, normal- bis untergewichtige Patienten handelt.

Fastentherapeuten empfehlen bei rheumatischer Arthritis, während des Fastens auf jeden Fall genügend Proteine in Form von Buttermilch aufzunehmen. Ich rate von Buttermilch jedoch ab und empfehle eher kürzer zu fasten, dafür andere hochwertige Proteine zuzuführen, sowie begleitende naturheilkundliche Maßnahmen, die den Effekt des Fastens potenzieren.

So etwas wird auch generell von anderen Fastenleitern empfohlen, wie zum Beispiel: wechselwarme Bäder, Heilerde oder spezifische Beweglichkeitsübungen oder leichte Massagen – immer nur in dem Maße, wie es der Krankheitszustand erlaubt.

Häufig kommt es während der Fastenkur vorübergehend zu weiteren schmerzhaften Schüben. Laktovegetarische Vollwerternährung im Anschluss ans Fasten wirkt bei den meisten Patienten sehr positiv auf den Krankheitsverlauf. In Einzelfällen kommt es sogar zu einer dauerhaften Abheilung der rheumatischen Arthritis.

Vor der Fastentherapie sollten die Betroffenen auf jeden Fall mit den behandelnden Fastenärzten besprechen, über welchen Zeitraum die unterschiedlichen Medikamente eingenommen wurden. Denn davon ist abhängig, wie rasch sie minimiert werden können.

In Einzelfällen raten die Mediziner allerdings davon ab, die Arzneimittel abzusetzen. Je länger das Bindegewebe schon durch die Medikamente und andere Giftstoffe „verschlackt“ wurde, desto langwieriger und schwieriger ist auch eine anschließende Therapie mit Naturheilverfahren. Dennoch gibt es immer wieder Patienten, bei denen sich auch nach jahrelanger Medikamenteneinnahme durch das Heilfasten die gesamte Konstitution entscheidend verbessern konnte.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert.

Die Leber, als größte Drüse des menschlichen Körpers, spielt bei allen Stoffwechselvorgängen eine wichtige Rolle. Sie produziert lebenswichtige Eiweißstoffe, speichert Vitamine und Glukose, entfernt aber auch Giftstoffe, Stoffwechselendprodukte und Zelltrümmer aus dem Blut, um sie über die Niere mit dem Harn auszuscheiden.

Obwohl die Leber, im Gegensatz zu vielen anderen Organen des Körpers, eine bemerkenswerte Regenerationsfähigkeit besitzt, können verschiedenen chronische Leiden und Erkrankungen an ihr auftreten.

So zählen Hepatitis (Leberentzündung), Fettleber, Leberzirrhose und akutes Leberversagen zu den häufigsten Erkrankungen des Organs. Vor allem Alkoholmissbrauch kann zu unterschiedlichen Lebererkrankungen führen, aber auch Medikamente, falsche Ernährung, Virusinfektionen oder Immunerkrankungen kommen als Ursache in Frage.

Ist die Leber bei übergewichtigen Personen stark vergrößert, ohne dass es zu auffälligen Symptomen kommt, so stellt Fasten eine sehr gute Möglichkeit dar, sie in kurzer Zeit auf ein normales Maß zu reduzieren.

Fett- und Eiweißeinlagerungen bilden sich zurück

Schon nach etwa einer Woche bildet sich die durch Fett- und Eiweißeinlagerung angeschwollene Leber auf die normale Größe zurück. In einer groß angelegten Studie zeigten mikroskopische Untersuchungen bereits 1972, dass die sichtbaren Fettablagerungen in den Leberzellen beim Fasten vollständig verschwinden (vgl. Zimmermann W.: Die Fastenbehandlung interner Erkrankungen; Phys. Ther. u. Reh. 4; 1972; S. 94-100).

Auf welchem Wege das funktioniert, konnten deutsche Forscher 2016 am Maus-Modell dokumentieren. Durchgeführt wurden die Untersuchungen von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München und des deutschen Krebsforschungszentrums. Die beiden Arbeitsgruppen gingen der Frage nach, welche Gene in Leberzellen während des Fastens und bei normaler Ernährung aktiv sind.

Dabei konzentrierten sich die Forscher auf das Gen für die Produktion des Proteins GADD45ß. Denn dieses Gen-Produkt wird in Hunger-Phasen in erhöhtem Maße produziert. Das Eiweiß war bisher bekannt als Regulator des Lebens-Zyklus der Körperzellen. Die Münchener und Heidelberger Wissenschaftler entdeckten eine weitere Funktion des Kontroll-Proteins. Sie fanden heraus, dass GADD45ß auch die Fettaufnahme der Leber steuert.

Der Befund ergab sich, als die Forscher mit Mäusen experimentierten, die das Gen mit der Kodierung des GADD45ß nicht hatten. Bei diesen Tieren kam es zur Ausprägung einer Fettleber. Unter dem Einfluss von GADD45ß allerdings bildete sich das veränderte Organ zurück zum Normalzustand. Zusätzlich stellten die Forscher fest, dass GADD45ß auch einen erhöhten Blut-Glukose-Wert senken konnte.

Die Wissenschaftler wiesen den Effekt auch für den Menschen nach. Ist die Konzentration von GADD45ß sehr niedrig, nimmt die Leber verstärkt Fett auf und der Blutglukose-Wert steigt. Aus den Ergebnissen leiten die Forscher die Empfehlung ab, Fastenkuren bei einer bestehenden Fettleber therapeutisch einzusetzen, weil so die Produktion von GADD45ß gesteigert werden kann (https://embomolmed.embopress.org/content/early/2016/05/03/emmm.201505801).

Langwieriger ist der Erfolg bei schwerwiegenden Leberschäden und Hepatitiserkrankungen, die heute labortechnisch meistens gut nachgewiesen werden können.

So benötigen die Betroffenen eine Fastentherapie, bei der sich die Erfolge je mach Schweregrad erst ab der dritten Woche einstellen (vgl. Lützner H: Fastentherapie bei Lebererkrankungen; Phys. Med. u. Reh. 3; 1973; S. 85 ).

Alle Fastentherapeuten die ich kenne, raten diesen Patienten, nach den modifizierten Methoden Buchingers zu fasten – so wie dies heute ja sowieso bei den meisten Fastenmethoden üblich ist.

Immer wieder wird Buttermilch empfohlen, denn Buttermilch liefert der Leber die benötigten Kohlenhydrate und Proteine, denn gerade dieses Organ muss auch während der Fastenkur gut arbeiten, um Giftstoffe abzubauen und die Körperreserven in nutzbare Energie umzuwandeln.

Um Erfolge und mögliche Mangelerscheinungen der Leberpatienten genau zu kontrollieren, sind Blutuntersuchungen während der gesamten Fastenperiode zu empfehlen. Deshalb empfehlen Mediziner, nur unter fachlicher Leitung zu fasten. Denn von den individuellen Leberwerten hängt die Wahl der jeweiligen Fastengetränke entscheidend ab.

Wird die Lebererkrankung durch eine Hepatose (Verstopfung der Gallengänge) ausgelöst, so hat sich ebenfalls das Fasten mit Buttermilchzugabe bewährt. Und selbst bei einer aggressiven Hepatitis, die nicht einmal durch Kortisonbehandlung einzudämmen ist, können Patienten in einigen Fällen allein durch Heilfasten vollständig kuriert werden.

Nicht nur an diesen Beispielen wird klar, dass Fasten auch dann noch eine aussichtsreiche Behandlung bei Lebererkrankungen darstellt, wenn andere Methoden nicht wirken. Dabei sollte jeder Einzelfall für sich betrachtet werden und die Fastenkur entsprechend an die Lebererkrankung und den Grad der Schädigung angepasst werden.

Um einen dauerhaften Behandlungserfolg zu gewährleisten, ist es oft nötig, die gesamte Lebens- und Ernährungsweise umzustellen. Betroffene sollten sich auch hierfür Rat und Hilfe von ihren behandelnden Ärzten oder Heilpraktikern holen. Vor allem Patienten, deren Lebererkrankung durch Alkoholmissbrauch ausgelöst wurde, sollten gleichzeitig eine langfristige Therapie und Suchtberatung anstreben.

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Leberwerte während des Fastens

Generell sinken die Leberwerte während des Fastens deutlich, wie zum Beispiel das gamma-GT:

Erhöhen sich während eines normalen Fastens die Blutwerte GPT und GOT, so lässt dies ebenfalls auf Leberschädigungen schließen. Diese müssen sollten sofort durch Zugabe von Bio-Buttermilch ausgeglichen werden. Allerdings führt auch Alkoholkonsum während der Kur zu einem Anstieg dieser Enzyme im Blut, obwohl Alkohol im Fasten meiner Meinung nach nichts zu suchen hat – vor allem weil die Kalorien des Alkohols zu hoch sind und so der Vollfastenstoffwechsel nicht erreicht wird. Ebenso soll die Leber entlastet werden, denn die hat im Fasten mit der Umstellung sowieso genug zu tun.

Bei den schwerwiegenden Lebererkrankungen empfehle ich aber generell nicht mit dem Fasten zu beginnen, sondern zuerst mit einer biologischen Lebertherapie, wie ich diese in meinem Buch: Die Biologische Lebertherapie beschrieben habe.

Das wichtigste Ziel beim Fasten ist die Entgiftung des Körpers. Da die Leber eines unserer wichtigsten Entgiftungsorgane ist, ist es hilfreich, sie auch während des Fastens zu unterstützen.

Ein einfaches und nützliches Mittel hierfür ist der Leberwickel.

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Beitragsbild: 123rf.com – Alexander Raths

Das wichtigste Ziel beim Fasten ist die Entgiftung des Körpers. Da die Leber eines unserer wichtigsten Entgiftungsorgane ist, ist es hilfreich, sie auch während des Fastens zu unterstützen.

Ein einfaches und nützliches Mittel hierfür ist der Leberwickel.

Aufgaben der Leber

Die Leber ist die größte Drüse des Körpers und das zentrale Organ des ganzen Stoffwechsels. Sie produziert Gerinnungsfaktoren und andere Eiweißstoffe, speichert Eisen und Zucker, stellt Galle für die Fettverdauung her, produziert Hormone und sorgt vor allem für den Abbau und Abtransport von Giftstoffen, Medikamenten und schädlichen Stoffwechselprodukten. Sie ist damit (zusammen mit den Nieren) für die Reinigung des Körpers und die Ausscheidung von schädlichen Stoffen zuständig. Ohne die Leber können wir nicht überleben. Grund genug, ihr hin und wieder ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken! Das Fasten ist der ideale Zeitpunkt dafür.

Wo ist die Leber?

Um einen Leberwickel durchführen zu können, müssen Sie natürlich wissen, wo sich die Leber befindet. Sie sitzt im rechten Oberbauch unterhalb des Zwerchfells, gut geschützt durch die Rippen. Ein kleiner Teil der Leber ragt bis auf die linke Bauchseite hinüber.

Gut für die Leber und das Wohlbefinden: ein Leberwickel

Während des Fastens rate ich generell zu einem täglichen Leberwickel. Am besten morgens oder mittags. Dazu brauchen Sie eine Wärmflasche, ein kleines Handtuch (zum Beispiel ein Gästehandtuch) und ein großes Handtuch (zum Beispiel ein Badehandtuch). Erhitzen Sie Wasser (etwas mehr, als Sie für die Wärmflasche brauchen) und füllen Sie die Wärmflasche damit. Tauchen Sie dann das kleine Handtuch in das übrige heiße Wasser und wringen es gut aus (passen Sie dabei auf, dass Sie sich nicht die Finger verbrennen).

Machen Sie es sich auf dem Bett oder Sofa bequem und legen Sie das heiße, feuchte Handtuch gefaltet auf die Leberregion. Darüber kommt die Wärmflasche. Das große trockene Handtuch wickeln Sie möglichst luftdicht darum. Decken Sie sich zu und genießen Sie eine halbe Stunde lang die Wärme. In dieser Zeit sollten Sie möglichst nichts anderes tun: nicht fernsehen, nicht lesen oder grübeln. Lassen Sie einfach die wohltuende Wärme auf sich wirken und ruhen Sie sich aus.

Für wen ist der Leberwickel geeignet?

Leberwickel sind für fast jeden Erwachsenen wohltuend und heilsam. Auch (oder gerade) wenn Sie chronisch krank sind, können Sie von den Leberwickeln profitieren. Nur wenn Sie unter Magengeschwüren, Magenblutungen oder Darmblutungen leiden, sollten Sie vorsichtshalber auf die Leberwickel verzichten. Sie regen nämlich die Durchblutung an und können dadurch die Symptome verschlimmern.

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Beitragsbild: 123rf.com – PAPAN SAENKUTRUEANG

Was macht man nicht alles der Gesundheit wegen? Auch Thüringen hat auf diesem Gebiet viele Programme zu bieten. Fasten und Fastenwandern ist eine Möglichkeit, sich gesund zu halten.

Mit verschiedenen Kräutertees, Obst- und Gemüsesäften oder Wasser und Gemüsebrühe kann man in Verbindung mit Wandern an frischer Luft in der Natur sehr viel für einen weiterhin gesunden Organismus beitragen. Fasten ist nachgewiesenermaßen das älteste Naturheilverfahren.

Thüringen ist landschaftlich besonders abwechslungsreich und reizvoll gelegen, sodass sich Fasten und Fastenwandern in diesem Bundesland anbietet.

Die verschiedensten Hotels und Einrichtungen in ganz Thüringen haben sich auf Fasten und Fastenwandern eingestellt, und es werden zahlreiche Programme angeboten, die von der Unterkunft über sportliche Betätigung und Ernährung gehen. Diese Fastenkurse werden jeweils unter fachlich kompetenter Anleitung durchgeführt.

Gymnastik sowie Atemübungen an frischer Luft gehören genauso zum Fasten wie mehrstündiges Wandern oder Spazierengehen in der Natur. Hotels und Pensionen bieten Saunanutzung, oder auch die beliebten Heubäder an. Auch Wassertreten und Nordicwalking stehen auf dem Programm, wenn man sich für Fasten und Fastenwandern in Thüringen entscheidet.

Der Thüringer Wald mit seinem bekannten Rennsteig bietet eine Vielzahl an Landhotels und Pensionen oder auch direkten Heileinrichtungen, wie Kliniken an, die sich auf das Fasten spezialisiert haben. Ein gesundes Körpergefühl, Stressabbau und ein freier Geist sind die positiven Folgen des Fastens. Gerade in der heutigen Zeit ist dies besonders wichtig, da der Alltag stressbelastet und nicht gesundheitsfördernd ist. In Thüringen kann man etwas tun, um für den Alltag gerüstet zu sein.

Das sogenannte „Grüne Herz Deutschlands“ ist für diese Art der Gesunderhaltung besonders geeignet, weil hier eine Landschaft vorzufinden ist, die für den Geist und die Seele des Menschen, der entspannen und Kraft tanken möchte, prädestiniert ist. Hier kann der Körper ungehindert entschlacken und entgiften, was vordringlich mit dem Fasten erreicht werden soll.

Der bewusste Verzicht auf Nahrung und Genussmittel und besonders die reichliche Flüssigkeitszufuhr sorgen dafür. All das im Zusammenhang mit ausreichend Bewegung wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden des Fastenden aus.

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Bewusste Lebensführung widmet sich gerne den erneuernden und reinigenden Eigenschaften des Heilfastens. Seit Menschengedenken wird in der Natur gefastet.

Die passende Umgebung spielt beim Heilfasten eine wichtige Rolle und will deshalb gut überlegt sein. Kaum eine besser geeignetes Plätzchen Land ist zu finden als die der sanften Ostsee. Die milde und belebende reinigende Frische an der Ostsee, die die Kombination aus Wald- und Seeluft mit sich bringt, eignet sich ganz besonders zur Entschlackung des Körpers.

Ewige Wander- und Spaziermöglichkeiten im Wald, am Strand oder mit den Füssen im Meer bieten sich für eine Heilfastenkur ebenso an, wie die belebenden Seebrückengänge, die den ganzen Körper stärken. Überall an der Ostsee gibt es Wanderwege oder Deichwege, die sich hervorragend anbieten, um sich fit zu halten und die Seele baumeln zu lassen. Und der Vorteil liegt auf der Hand: alle liegen direkt vor der Haustür!

Raus in die Natur ist Prinzip in diesem schönen Landstrich, der für jeden Wunsch das Passende bieten kann. Nicht nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad, auch auf dem Wasser oder auf dem Rücken der Pferde ist die malerische urgesunde Landschaft mit immerwährend frischer Brise zu erkunden.

Alte Alleen mit knorrigen windtrotzenden Bäumen wechseln sich ab mit goldgelben sich sanft im Winde bewegenden Ährenfeldern, über sanfte grüne Hügel und durch dichte Wälder mit besonders beeindruckenden Exemplaren geht es vorbei an uralten Gutshäusern und Fischerkaten, immer begleitet vom salzigen Geruch der See.

Bei Wanderungen durch das Moor sind seltene Pflanzenexemplare zu entdecken und im Herbst ist das Wunder der Kraniche zu bestaunen. Tausende der majestätischen Tiere fliegen hier im Abendrot zur Nachtruhe.

Geschützte und naturnahe Landschaften bieten Schutz zur Rast. Die Weite der Landschaft spendet hier nicht nur dem Menschen Kraft. See- und Fischadler, der sagenumwobene Eisvogel tanken hier ebenso gerne neue Kraft wie Otter und Biber.

An der Ostsee ist alles zu finden: Ruhe und Beschaulichkeit abseits gewohnter Wege, reges Treiben in den Häfen oder in der warmen Jahreszeit an den Stränden und natürlich beinahe jedes Wellnessangebot, welches Körper, Geist und Seele ergänzend zur heilenden Natur des Landstriches beleben.

Die Ostsee ist perfekt geeignet für eine Heilfasten-Kur in jeder Jahreszeit. Wer auch beim Fasten Lust auf Kulturelles hat, wird hier ebenfalls fündig und hat verschiedene Ausflugsmöglichkeiten im Angebot.

Beliebte Regionen zum Fasten an der Ostsee sind: Rügen und Usedom.

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Haben Sie sich schon einmal vorgenommen, eine Fastenkur durchzuziehen, vielleicht, weil Sie ein paar Pfunde loswerden wollten?

Ärgerten Sie sich dann aber über Ihren inneren Schweinehund, der gerade dieses Vorhaben vereitelte?

Die meisten Menschen verstehen unter Fasten Selbstkasteiung, Entbehrung, Lustlosigkeit. Aber das Gegenteil ist der Fall. Eine richtig durchgeführte Fastenkur macht durchaus Spaß und führt zu einem völlig neuen, positiven Lebensgefühl.

Das medizinische Fasten unter ärztlicher Aufsicht, das Heilfasten, ist aber nur dann sinnvoll, wenn man sich aus dem täglichen Trott herauslöst, wenn man sich zum Beispiel in die Obhut einer Fastenklinik begibt, wenn man alles Negative für eine Zeit – und sei es nur für eine Woche – hinter sich lässt, wenn man sich innerhalb einer Gruppe Gleichgesinnter fallen lassen kann.

Wie wäre es also mit einer Heilfastenkur an einem wunderschönen Ort an der Nordsee?

Auf der Insel Sylt gibt es hervorragende Möglichkeiten, eine zeitlang auf feste Nahrung zu verzichten, ohne das Gefühl des Entbehrens zu verspüren.

Lassen Sie sich ganz auf die wundervolle Natur ein, auf das herbe, erfrischende Nordseeklima. Genießen Sie die weißen Strände, die herrliche Dünenlandschaft, erwandern Sie zusammen mit Ihrer Heilfastengruppe die Insel. Gerade das Fastenwandern hat eine große therapeutische Bedeutung.

Die körperliche Bewegung an der frischen Luft mobilisiert den Kreislauf, regt den Stoffwechsel an, stärkt die Abwehrkräfte. Unter fachmännischer Begleitung in einer Fastengruppe wandern Sie täglich etliche Kilometer, ohne dass es Sie anstrengt.

Im Gegenteil, Sie fühlen sich befreit, genießen die Natur, erholen sich im besten Sinne des Wortes. Körperliche Betätigung kann ein wichtiger Bestandteil des Fastenerlebnisses sein.

Wie wäre es mit Nordic Walking an einem der landschaftlich reizvollen ostfriesischen Strände, vielleicht in St. Peter Ording?

Oder Sie unternehmen eine Radtour durch zauberhafte und abwechslungsreiche Landschaften an der Nordseeküste.

Naheliegend ist natürlich auch das Schwimmen in der Nordsee oder in den kühleren Jahreszeiten in einem Wellnessbad.

Sie werden erfahren: Heilfasten unter professioneller Begleitung an einem der zahlreichen Urlaubsorte an der Nordsee führt zu einem ganz neuen Lebensgefühl.

Und vor allem werden Sie erfahren, dass Sie eine ganze Zeit ohne feste Nahrung problemlos überstehen. Ohne Hungergefühl.

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Beitragsbild: fotolia.com

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert.

In unserer überaus hektischen, schnelllebigen Zeit suchen immer mehr Menschen nach einem Weg, wieder zu innerer Ruhe und Gelassenheit zu gelangen. Fasten im Kloster bietet dazu perfekte Möglichkeiten.

 Anstatt sich in den Ferien mit nur noch mehr „Action und Trubel“ abzulenken, besinnt sich eine zunehmende Anzahl von Urlaubern auf das Wesentliche im Leben und nimmt eine regenerierende Auszeit vom Alltag.

Und was wäre für dieses Ansinnen besser geeignet, als einige Tage in einem Kloster zu verbringen. Gerade das spirituelle Fasten in einem Kloster, also Ballast abwerfen auch im physischen Sinne, erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

In manchen Klöstern gibt es lange Wartelisten oder Auswahlverfahren, bei denen die Fastenwilligen vorher ihre Motivation zum Fasten im Kloster beschreiben sollen.

Neben dem eigentlichen Fasten werden auch Kurse, Besinnungstage, Exerzitien, Meditationen, Gespräche oder ein Aufenthalt mit freier Gestaltung, etwa mit Beteiligung am Klosterleben, angeboten.

Beinahe 3000 klösterliche Niederlassungen verschiedenster Religionszugehörigkeiten gibt es in Deutschland und immer mehr davon öffnen ihre Pforten für erholungsbedürftige Mitmenschen.

So ist beispielsweise das Kloster Kostenz im idyllischen Bayerischen Wald ein beliebtes Ziel für Urlaubsgäste. Zahlreiche Kurse, darunter auch Fasten, Qi Gong, Shiatsu und Yoga, werden hier angeboten und auch der vorhandene moderne Wellness- und Hallenbadbereich steht „weltlichen“ Hotels in keiner Weise nach.

Abgeschirmt von der lauten Außenwelt lässt sich hier wie auch in den zahlreichen anderen Klöstern ganz nach den ureigenen Bedürfnissen eine Art von Entspannung erfahren, die man qualitativ nicht mit einem herkömmlichen Urlaub erreichen kann.

Des Weiteren ist davon auszugehen, dass es auch weitreichende positive Folgen für den Alltag haben wird, wenn man erst einmal mit seiner eigenen Innenwelt in Kontakt gekommen ist.

Auch für das Fasten selber ist die Umgebung des Klosters gut geeignet: Fernab von alltäglichen Gewohnheiten, von „verführenden“ Supermärkten, Imbissbuden und Fernsehwerbungen und in Ruhe und Abgeschiedenheit gelingt das Fasten den meisten Menschen viel besser als in der gewohnten Umgebung. Hier ist der Raum dafür da, wirklich auf den Körper zu hören, das tägliche „Hamsterrad“ zu verlassen und zu einer neuen Aufmerksamkeit für sich selbst zu kommen.

Der religiöse Aspekt kann, muss aber dabei keine große Rolle spielen. Wer möchte, nimmt nur an den weltlichen, körperlichen Aspekten des Fastens teil. Wer im Klosterfasten aber auch eine spirituelle Komponente sucht (und auch die gehört zum „richtigen“ Fasten dazu), findet im Kloster dazu die optimale Atmosphäre, selbst wenn man sonst vielleicht kein Kirchgänger ist.

Vorträge und Gruppengespräche, Yoga und Pilates, Meditationen und Atemübungen: Die Klöster, die gemeinsames Fasten in der Gruppe anbieten, sorgen meist auch für entspannende Programmpunkte während der Fastentage. Auch das gemeinsame Fastenbrechen gehört zum Klosterfasten und ist für viele Teilnehmer ein besonders schönes Erlebnis: Das Essen in einer Gruppe neu zu erfahren, die die Höhen und Tiefen des Fastens miteinander geteilt hat, ist etwas ganz Besonderes.

Wer also vom Alltag völlig abschalten möchte und in einer medien- und reizüberfluteten Gesellschaft einmal innehalten möchte, für den ist das Fasten im Kloster – das sogenannte Klosterfasten – der ideale Urlaub und die ideale Regeneration.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 17.03.2015 aktualisiert.

„Reizdarm“, das ist ein Stichwort, unter dem eine Reihe von chronischen Verdauungsbeschwerden zusammengefasst wird, die mit krampfartigen Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und einem unangenehmen Völlegefühl verbunden sind.

Während die Schulmedizin oft nur mit speziellen Medikamenten gegen das Reizdarmsyndrom angeht, setzen Heilpraktiker oder naturheilkundlich arbeitende Schulmediziner, die für eine ganzheitliche Betrachtung des menschlichen Körpers offen sind, auf Heilungsmethoden, die ohne Medikamente auskommen, dafür aber die Lebensgewohnheiten der Betroffenen und auch ihren seelischen Zustand im Blick haben und ändern wollen.

Eine der erfolgversprechenden Einstiegsmethoden für die Behandlung ist das Heilfasten nach Buchinger.

Ärzte, die naturheilkundliche Aspekte in ihre Behandlungsmethoden aufnehmen, sehen den Darm nicht einfach als „Verdauungsmaschine“ an, sondern beachten eine Vielfalt von Wechselwirkungen des Darms nicht nur mit Magen, Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse, sondern auch mit dem gesamten Nerven- und Immunsystem.

Außerdem betrachten sie den Darm als ein Organ, das mehr als viele andere Oragane die psychische Verfassung eines Menschen widerspiegelt, in dem Sinne, wie man im Volksmund sagt, ein problematisches Geschehen verursache einem „Bauchweh“ oder „Magengrimmen“.

Genau hier setzt die Fastentherapie bzw. das Heilfasten rund um ein Reizdarmsyndrom an. Dabei geht es um mehr, als nur solche Regeln zu beachten, wie die, möglichst nach 18 Uhr nichts mehr zu essen, insgesamt eine fettarme Ernährung zu bevorzugen, langsam zu essen und überhaupt eine Diät einzuhalten.

Die Heilfastentherapie setzt einen Schnitt zwischen die bisherigen Essgewohnheiten des Patienten und der Art, wie er sich in Zukunft ernähren sollte, um das Reizdarmsyndrom in den Griff zu bekommen.

Oft sind es gewisse Nahrungsmittelunverträglichkeiten, etwa eine Fructose- oder Laktose-Unverträglichkeit, die zu den typischen Reizdarmsymptomen führen. Wenn nach einer Fastenkur die Ernährung wieder neu aufgebaut wird, ist es viel leichter möglich, zu erkennen, welche Nahrungsmittel in Zukunft vermieden werden sollten.

Eine wichtige Rolle spielt auch die psychische Veränderung, die während eines Heilfastens im Patienten vor sich geht. Das Fasten ist immer mit einer Selbstreflektion verbunden, wird häufig auch von Psychologen begleitet und kann dem Betroffenen deutlich machen, welche belastenden Lebenssituationen im Reizdarm-Syndrom zum Ausdruck kommen.

Zudem versetzt das Fasten nach einer nicht einfachen Einstiegsphase oft in den Zustand großer Ausgeglichenheit, der zur Besserung der Symptome entscheidend beitragen kann.

Das Heilfasten, als regulatives Selbstheilungsverfahren, trägt nachweislich zur deutlichen Verbesserung von Darmkrankheiten im Sinne des Reizdarmsyndroms bei – das konnte in entsprechenden Studien nachgewiesen werden.

29 Prozent der in einer Berliner Studie befragte Patienten gaben an, dass sie nach dem Fasten nicht mehr unter Diarrhöe (Durchfall) litten, 33 Prozent verspürten keine Blähungen mehr, 19 Prozent keinerlei Schmerzen, 10 Prozent keine Völlegefühle und neun Prozent keine Verstopfungsprobleme.

Dabei sollten die Patienten nur dasjenige ihrer Symptome benennen, bei denen ihnen die Veränderung am auffälligsten zu sein schien.

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Unter anderem bewirkt das Heilfasten eine Verringerung der Verdauungssäfte und der Verdauungstätigkeit. Der Darm kommt zur Ruhe, Nahrungsmittelallergien treten nicht mehr auf und die Magen-Darm-Schleimhaut kann sich regenerieren.

Diesem regenerativen Effekt der Darmschleimhaut während des Fastens messe ich höchste Bedeutung zu. Lesen Sie hierzu auch den Artikel: Immunstärkung durch das Darmimmunsystem

Weitere Studien unterstützen, dass das Fasten mit der damit verbundenen Gewichtsreduktion, kombiniert mit einem Bewegungsprogramm und einer sich dem Fasten anschließenden, individuell zusammengestellten Ernährungsumstellung das Reizdarmsyndrom erheblich zum Abklingen bringen.

Ich möchte sogar von einer vollständigen Heilung sprechen – vor allem, wenn die Patienten bereit sind auch nach dem Fasten bestimmte Ernährungsgewohnheiten u.a. zu ändern.

Bei einem Reizdarmsyndrom empfohlen wird das Fasten nach den Leitlinien des Tee-Saft-Fastens von Otto Buchinger.

An diesen Leitlinien orientiert sich übrigens auch mein Fasten Plan, der zusätzlich eine Anzahl unterstützender Mittel aus dem Bereich der Nahrungsergänzung und der Alternativmedizin einsetzt.

Gegen die Null-Diät, die bei vielen Menschen, gerade solchen mit chronischen Krankheiten, zu Problemen führen kann, setzte er seine Saft-Diät ein, die zu einer Kalorienaufnahme von etwa 200 Kilokalorien täglich führt.

Sie entschlackt den Körper von schädlichen Ablagerungen aus Verdauungsendprodukten, sorgt für eine gründliche Entwässerung und ermöglicht es dem Fastenden, nach Abschluss einer mehrwöchigen Fastenzeit in seiner Ernährungsweise quasi noch einmal von vorne zu beginnen.

Erfolgversprechend ist, als Begleitung zur Fastentherapie, eine sogenannte Hypnotherapie, die als „Psychotherapie“ in wenigen Sitzungen angewendet, dazu beiträgt, den Patienten zur Introspektion (Blick auf sich selbst) anzuregen und ihn guten Mutes auf eine gänzliche Umstellung (nicht nur seiner bisherigen Ernährung), sondern auch auf eine Lebensführung vorzubereiten, die Stresssituationen möglichst vermeidet oder jedenfalls Methoden entwickelt, um sie angemessen bewältigen zu können.

Weitere wirksame und gut belegte Heilverfahren beschreibe ich im Buch „Die biologische Reizdamrtherapie„.

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Beitragsbild: 123rf.com – Alexander Raths