Ist gesunde Ernährung denn wirklich zu teuer?

Immer wieder bekomme ich zu hören: „Gesunde Ernährung, aha… ist ja ein toller Vorschlag, aber das kann ich mir gar nicht leisten.“

Es stimmt schon: Wer sich die Mühe macht, sich gesund zu ernähren, muss mehr Zeit, Arbeit und Geld investieren als derjenige, der täglich zu Fertiggerichten oder nur einer Scheibe Weißbrot (mit Tütensuppe oder Schokocreme) oder schlimmstenfalls nur zur Tüte Chips greift. Tatsächlich gibt es zum Beispiel in den USA Menschen, die sich fast ausschließlich von den sehr billigen Chips aus Maismehl ernähren. Klar, das sind natürlich Extremfälle. Aber sie kommen vor.

Den Mythos, dass gesunde Ernährung den Geldbeutel über Gebühr belastet, will ich so nicht stehen lassen und werde nach und nach auf die gängigsten Vorurteile in Bezug auf gesunde Ernährung und die damit verbundenen Kosten eingehen.

Beginnen wir doch mit einem Klassiker:

„Wenn ich für die ganze Familie Obst und Gemüse kaufe, bin ich danach pleite“.

Es stimmt schon: Wenn der Sohnemann täglich einige Bananen verdrückt, das Töchterchen die Flugmango wünscht und man selbst Zuckerschoten oder bereits im Februar Erdbeeren (aus Griechenland) essen möchte, geht das ins Geld.

Mein Tipp dazu: Obst und Gemüse nach Saison und Angebot kaufen, das spart viel!

Glauben Sie nicht? Hier einige Beispiele, was gerade in den kommenden Monaten bei uns Saison hat und gesund, lecker und günstig zu haben ist.

Im Mai zum Beispiel bietet es sich an, bei Rhabarber und Pfirsichen zuzugreifen, und auch die heimischen Erdbeeren schauen schon aus dem Boden bzw. werden auf den Höfen und an kleinen Ständen überall verkauft. Auch die süßen Kirschen und Stachelbeeren stehen schon in den Startlöchern, um uns im Juni zu verwöhnen.

Beim Gemüse ist die Auswahl aus heimischer Ernte sogar noch größer: Champignons, Spargel, Auberginen, Spinat, Wirsing, grüne Erbsen, Kohlrabi, Blumenkohl, Möhren, Radieschen und Kartoffeln haben in den kommenden Wochen ihre Haupterntezeit und sind jetzt günstiger zu haben als importiertes Gemüse. Auch Eisbergsalat, Endivien oder Kopfsalat werden nun täglich vom Feld geholt und sind auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich.

In dieser Zeit lohnt sich das Vorplanen: Wenn man zum Beispiel einen großen Gemüse-Kartoffel-Eintopf kocht und dann in kleinen Portionen einfriert, spart man kräftig und hat länger etwas davon, auch wenn das Gemüse keine Saison mehr hat.

Im Winter ist die Auswahl zugegebenermaßen eingeschränkter, aber auch dann lassen sich saisonale Gemüse, zum Beispiel Kohl in allen Varianten, günstig einkaufen.

Neben der Kostenersparnis bietet der saisonale Einkauf jedoch auch noch andere Vorteile. So ist die Qualität der frischen Produkte, die vor Ort geerntet werden, erheblich höher als zum Beispiel von Lebensmitteln aus der Dose oder dem Tiefkühlfach. Frisches Gemüse hat keine langen Lieferwege und lag auch nicht tagelang in Containern, zum Beispiel um wie Bananen im Dunkeln nachzureifen, weil sie (zu) früh gepflückt wurden.

Diese langen Transportwege bergen auch noch ein weiteres Risiko, denn oftmals werden Obst und Gemüse auf langen Strecken chemisch behandelt, um ihre optische Frische zu behalten. Von den Nitratwerten bei Produkten aus dem Gewächshaus brauchen wir gar nicht zu sprechen, die sind erwiesenermassen deutlich höher als bei Salat, der frisch vom Feld geerntet wurde. Mineralstoffe und Vitamine fallen bei Gewächshausfrüchten und -gemüse dafür um so niedriger aus.

Wenn die Produkte aus der Region kommen, tun Sie aber nicht nur Ihrem Körper und Ihrem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt etwas Gutes, denn es wird die Energie gespart, die für den Transport aus anderen Teilen der Welt benötigt wird, und wer frisch auf dem Wochenmarkt einkauft, erspart sich und der Umwelt auch unnütze Umverpackungen.

Also: Besuchen Sie den Wochenmarkt, genießen Sie, wie frisch und appetitlich die Waren außerhalb der Neonbeleuchtung des Supermarktes aussehen und lassen Sie sich von guten Angeboten für das nächste Essen inspirieren!

Ein weiterer Tipp, wie Sie sich gesunde Ernährung leisten können:

Sparen Sie an der richtigen Stelle!

Gesunde Ernährung heißt nicht nur „mehr“ (zum Beispiel mehr Obst und Gemüse), sondern an anderen Stellen auch „weniger“: Viele Menschen essen viel zu viel Fleisch und Wurst, Süßigkeiten, Kuchen und fettige Snacks und trinken Limo oder Cola. Wenn Sie Ihren Fleischkonsum reduzieren und Zucker, Knabbereien und Zuckergetränke so weit wie möglich aus Ihrem Leben verbannen, haben Sie eine Menge für Ihre Gesundheit getan und dabei noch jede Menge Geld gespart. Viele Menschen geben einfach ein Haufen Geld für „Abfall“ aus, der ihnen sowieso nur schadet – wenn Sie einmal meine unverblümte Meinung hören wollen. Denn Sie wollen mir doch nicht allen ernstes erzählen, dass Sie für so etwas wie zum Beispiel COLA auch noch Geld bezahlen? Ich trinke das Zeug noch nicht mal für „geschenkt“. Warum? Dann lesen Sie meinen Beitrag: Cola und seine dunklen Geheimnisse.

Aber zurück zum Sparen: Noch ein weiterer Punkt mit Sparpotenzial findet sich in fast jeder Küche: Beobachten Sie doch mal, wie viele Lebensmittel Sie wegwerfen. In den meisten Haushalten ist das erschreckend viel: Fast 82 Kilogramm Lebensmittel wirft ein deutscher Durchschnittshaushalt im Jahr weg (Quelle: vis.bayern.de/ernaehrung/lebensmittel/gruppen/lebensmittelwegwerfen.htm). Davon abgesehen, dass das angesichts der Not in der Welt eine furchtbare Verschwendung ist, reißt es auch tiefe Löcher in die Geldbeutel: Schätzungsweise 940 Euro wirft ein Vier-Personen-Haushalt auf diese Weise in den Müll (Quelle: s.o.). Wenn Sie also durch bessere Planung und kreative Resteverwertung dafür sorgen, dass Sie nichts mehr wegwerfen, sparen Sie ordentlich Geld, ohne sich einschränken zu müssen. Meine Oma beherrschte so eine „Resteverwertung“ noch perfekt. Da wurde fast nichts weggeworfen…

Das so gesparte Geld können Sie dann gleich wieder in gesundes Obst und Gemüse investieren oder für die kleinere Fleischportion Bio-Qualität wählen.

Was es für eine Wirkung haben kann, Bio-Lebensmittel zu essen, hat ein interessantes Experiment schwedischer Forscher gezeigt: Sie haben eine Familie untersucht, die 14 Tage lang ausschließlich Bio-Nahrung zu sich genommen hat. Während zu Beginn des Experiments im Urin der Familienmitglieder viele unterschiedliche Pflanzenschutzmittel, Insektizide und Pilzbekämpfungsmittel festgestellt wurden, lag die Konzentration dieser Mittel nach zwei Wochen Bio-Kost fast bei Null. Von einer so schnellen und deutlichen Wirkung waren selbst die Forscher überrascht. Wenn schon zwei Wochen eine solche Auswirkung haben, kann man sich leicht ausmalen, was Sie für Ihre Gesundheit tun, wenn Sie dauerhaft möglichst weit auf Bio-Produkte umsteigen. Pestizide können im menschlichen Körper immerhin eine Menge Krankheiten auslösen, bis hin zu Krebs oder Alzheimer.

Und noch ein Tipp zum Thema „Günstig gesund essen“:

Bauen Sie selbst Obst und Gemüse an!

Eine selbst gezüchtete Tomate oder Erdbeere ist ein unvergleichlicher Hochgenuss. Dazu kommt, dass Sie genau wissen, wie die Pflanze gewachsen ist. Und sie kostet kaum Geld. Wer einen eigenen Garten oder Schrebergarten hat, kann problemlos Obst und Gemüse anbauen und damit jede Menge Geld sparen. Aber auch in einer Mietswohnung ist mit ein wenig Kreativität vieles möglich: Erdbeeren, Tomaten, Salat, Kräuter, Möhren, Kartoffeln und viele weitere Obst- und Gemüsesorten lassen sich auf dem Balkon, im Hinterhof oder sogar auf dem Fensterbrett züchten. Selbst der Keller kann zum Anbaugebiet werden: Hier gedeihen Champignons und andere Pilze. Ein paar Ideen zum kreativen Pflanzenanbau ohne Garten finden Sie hier: http://www.utopia.de/magazin/mein-eigenes-gemuese-auch-ohne-garten-balkon-terrasse-fensterbrett-fensterbank-salat

Zusätzlich können Sie Ihren Speiseplan durch absolut kostenlose, aber äußerst gesunde Wildkräuter ergänzen.

Und noch einen letzten Tipp habe ich für Sie, auch wenn ich mich damit vielleicht unbeliebt mache:

Überdenken Sie Ihre Prioritäten!

Ich weiß: Manche Menschen leben so sehr am Existenzminimum, dass jeder zusätzliche Cent sich bemerkbar macht und wirklich an allen Ecken gespart werden muss. Aber auf die meisten Leute, die mir sagen, sie könnten sich gesundes Essen nicht leisten, trifft das nicht einmal ansatzweise zu. Zum Beispiel höre ich dieses Argument immer wieder von Menschen, die rauchen und monatlich Hunderte Euro für ihre Sucht ausgeben. Aber auch abgesehen von diesen Fällen gibt es in fast jeder Lebenssituation Möglichkeiten zu sparen, sofern Ihnen eine gesunde Ernährung wichtig genug ist.

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Dieser Beitrag wurde erstmalig im April 2009 erstellt und von mir am 6. Juli 2015 überarbeitet und ergänzt.

Datum: Montag, 6. Juli 2015
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57 Kommentare

  1. 1

    Den Beitrag sollte man sich wirklich zu Herzen nehmen. Letztendlich ist es auch so, dass gesunde Ernährung sehr wichtig ist und daher sollte man daran nicht sparen! Bevor man an der Ernährung spart, sollte man sich überlegen, ob nicht an anderer Stelle etwas eingespart werden kann. Das zahlt sich langfristig in jedem Fall aus!

  2. 2

    Zu teuer denke ich nicht. Wenn man es richtig macht, dann wirds nicht zu teuer. Aber es ist auf jedenfall teurer es nicht zu machen. Denn von unserem billigem Essen wird man irgendwann krank. Und dann hat man auch nichts mehr vom gesparten Geld beim Essen.

  3. 3

    […] Und so kommt es, wie es kommen muss: Gesunde Lebensmittel könnten mehr und mehr zu einem Ding der sozialen Differenzierung werden. Da die ökologisch und biologisch korrekte Produktion von Lebensmitteln tendenziell teurer ist als die konventionelle, sind finanziell schwächer gestellte Personen und Familien in erster Linie von den Billigprodukten abhängig. Langfristig wird sich dies in einer verstärkten Ausprägung von Erkrankungen bei dieser Gesellschaftsschicht bemerkbar machen. Dass man auch hier Wege und Mittel finden kann, diesem Trend ein Schnippchen zu schlagen, habe ich bereits früher unter http://www.gesund-heilfasten.de/blog/lebensmittelkosten-bei-verschiedenen-ernaehrungsweisen/ und http://www.gesund-heilfasten.de/blog/ist-gesunde-ernaehrung-zu-teuer/ angesprochen. […]

  4. 4

    Wer sich gut ernähren möchte, der sollte sofort auf Bio-Produkte umsteigen und kein Fleisch mehr essen. Denn selbst bei uns auf dem Land gibt es keine Tiere mehr, die nicht Antibiotika, Impfungen oder Kraftfutter erhalten. Zum Thema kann man sich gesundes Essen leisten:
    JA! Jeder kann das. Denn wer sich mit gesunden Bio-Produkten ernährt isst weniger, erhält Nährstoffe und ist somit SATT! Jeder Euro für ein verarbeitetes oder „totes“ Lebensmittel ist Verschwendung, belastet unseren ganzen Körper, macht krank und NICHT satt! Somit muss derjenige seinen Magen immer weiter füllen um dem Gehirn das Signal des „satt“ Werdens zu geben.
    Man kauft dann zwar billig ein, kauft aber in Summe mehr, weil man automatisch mehr essen muss um sich satt zu fühlen, fühlt sich dann aber nur vollgegessen und danach schlecht.
    Isst man gesund und ausgewogen, viel Obst und Gemüse in Bio-Qualität, so kommt seltener Hunger auf und man fühlt sich fit, gesund und hat kein Völlegefühl.
    Der KÖRPER ist somit ERNÄHRT!

    Probiert es mal aus!

    Gesund essen kann sich also jeder leisten, wenn er saisonal einkauft und lernt mit den Nahrungsmittel richtig umzugehen und diese auch komplett einzusetzen und zu verbrauchen.

    Ich werfe fast nichts weg, brauche kaum Verpackungen, esse fast alle Reste die übrig bleiben auf oder verarbeite sie weiter und spare Geld obwohl ich in höchster Qualität direkt vom Bio-Landwirt oder vom eigenen Garten meine Lebensmittel beziehe. Und einen Supermarkt brauche ich nur noch für´s Klopapier 🙂

    Und Peter hat recht (siehe vorherige Blogs): Wer es nun nicht investiert, der investiert später in seine Krankheiten!

    Krankheit ist aber KEIN Schicksal und Gesundheit keine GLÜCKSSACHE!

    Ihr habt es selbst in der Hand.
    Und bitte bringt das euren Kindern bei!

    LG
    Claudia

  5. 5

    Ich muß ihnen Recht geben. Hinzu kommt noch, daß es erschreckend ist, wie viel Obst besonders Äpfel auch diesen Herbst wieder am Wegesrand vergammeln werden. Günstiger kommt man sicher nicht an leckeres und gesundes Essen.
    Grüße
    Markus Thies

  6. 6

    Danke für den interessanten Bericht, lieber Rene Gräber.
    Ich kann meinen Vorrednern, vor allem auch Claudia, nur recht geben:
    Auch ich beschäftige mich schon sehr lange mit gesunder Ernährung und besitze nur eine kleine Rente.Man schafft es auch mit wenigem Geld, sich zumindest einigermaßen gesund zu ernähren.Jeder Supermarkt bietet Bioprodukte an, da kann man zugreifen.Fleisch kaufe ich 1x im Monat in Bioqualität mit der Hoffnung, daß es nicht so mit Antibiotika u.Co. verseucht ist.Mein Brot backe ich selber nur mit Biomehl, da konventionelles mit Glyphosat gespritzt ist, welches nachweislich krebserregend ist.Aber ich glaube, bei uns in Deutschland gilt immer noch der Satz: Geiz ist geil, zumindest was das Essen anbelangt. Leider. Die Wertschätzung des gesunden Essens ist verloren gegangen.

  7. 7

    Gleich vorne weg: gesunde Ernährung (was fuer mich total zuckerfreie Ernaehrung heisst) ist teuer und trotzdem ist es fuer mich alleroberste Prioritaet und daher stecke ich lieber an anderen Stellen zurueck.
    In Detail: Bei mir wird nichts weggeschmissen. Ich esse nur Biogemuese das mir 1x woechentlich in der Gemuesebox vom Biobauer geliefert wird und daher immer Saisongemuese ist. An Obst esse ich nur die billigen gefrorenen Himbeeren. Suessigkeiten, Snacks etc gibt es bei mir nicht. Als Ersatz dient Kokusnussmilch aus der Dose. All das ist keine finanzielle Buerde, aber die Proteine, hier Fisch and Fleisch in guter Qualitaet sind teuer. Und ein sehr gutes Omega 3/6/9 Oil ist auch nicht im Supermarkt zu bekommen.
    Fazit: Ich sehe eine gesunde und teure Ernaehrung als Investition in die Gesundheit an, fuer jetzt und in 20+ Jahren.

  8. 8

    Hallo Herr Gräber und auch alle Leser/innen,
    ich vergleiche meine Ernährungsweise immer mit dem Ölwechsel beim Auto! Würde irgendjemand auf die Idee kommen Altöl in sein Auto zu füllen? Gesundheit steht doch VOR allen anderen Dingen im Leben. Kann dem Artikel nur zustimmen. Regionale, saisonale Ernährung mit möglichst wenig Zucker und industriell hergestellter Nahrung haben mir 25 kg Gewichtsabnahme ohne Diät beschert. Außerdem faste ich zweimal im Jahr nach Ihrem tollen Fasten Programm. Danke Herr Gräber für Ihre tolle Arbeit
    Ein schönes gesundes Leben wünsche ich allen!

  9. 9

    Ich stimme Petra, Nr. 7 zu , sich passend und gesund zu ernähren ist tatsächlich teurer. Wer jedoch viel zu lange “ Dreck “ gegessen hat , der Körper in Mitleidenschaft gezogen wurde und nun eine Reparatur/ Regeneration ansteht, wird das nur mit lebendiger Ernährung umsetzen können.
    Ergo : Du bist , was du isst 🙂

  10. 10

    Ein toller Bericht, ich hoffe es lesen ihn ganz viele und nehmen ihn zu Herzen. Ich freue mich immer wieder Ihre Berichte zu lesen, die sehr treffend und oft witzig geschrieben sind.
    Jetzt hätte ich noch eine Frage. Vor kurzem hab ich gehört, dass Kinder sehr viel Milchprodukte essen sollen. Damit man keine Osteoporose bekommt. Je mehr in der Kindheit aufgefüllt wurde umso weniger bekommt man es, so ein Orthopäde. Da ich nicht sehr viel davon halte, aber für meine Kindern natürlich das Beste will, ist meine Frage jetzt: Stimmt das???
    Liebe Grüße und danke.

  11. 11

    Das Wort Stolz auf mich , sage ich nicht gerne, aber ich bin es
    weil ich mich so Ernähre
    so wie es René Beschreibt, alles Frisch Zubereitet, und Bio ,klar das braucht etwas mehr Zeit, auch Geld, aber weil es Frisch ist, bleibt es auch länger, da ich alleine bin geht es sehr Gut, alles auch ohne Zucker,
    für mich gibt es nur Wasser ,Hahnenwasser ,Tee Kaffee,
    und Kokosmilch, nicht aber in Dosen (Metall), zu viel Abfall sowie auch nur Kokosfett Bio,gutes Olivenöl, gute Kräuter ,und Gewürze
    Fleisch ist auch passe,
    Heisshunger kenne ich nicht mehr
    ich finde toll immer etwas neues zu Kreieren, mit Süsskartoffeln kann man so vieles machen,Paprika ist ein Vitamin knüller, nehme ich immer mit zum Wandern
    wenn ihr nach René s Vorschlägen lebt dann könnt Ihr nur Gesund werden und bleiben, viel Spass

    Vielen Dank René für all die guten Ratschläge, mich hast Du Überzeugt , und viele meiner Bekannten auch

    bin immer voller Spannung was Du neues Schreibst.

  12. 12

    Liebe Alle,
    ja das Ernährungsthema ist schon so lange am Markt,was wir da täglich lesen können….
    ich denke ,das ist eines der zentralsten Wichtigkeiten,die wir nicht aus den Augen lassen können…
    denn unsere LEBENSMITTELN sind ständig in Gefahr, unser Leben nicht mehr zu gewährleisten,wenn wir nur an die Gentechnik denken und Vieles mehr.
    Für mich und den vielen Menschen mit denen ich verbunden bin,ist Eines ganz klar: wir müssen uns um unser Essen mehr kümmern,damit wir nicht eines Tages nicht nur mehr Tabletten auf dem Teller vorfinden.
    Das heißt für mich,kooperative Gemüseeinrichtungen noch und noch fördern gerade in der Stadt,wo schon an vielen Orten freie Plätze für das Anbauen von Gemüse verwendet werden.
    Wir brauchen eine Nahversorgung und sie muß übersichtlich sein,die Menschen müssen wieder wissen,daß sie ohne dem guten Essen nicht lange existieren können.
    Ich bin einem Verein beigetreten,wo ich im Monat je nach meinem Einkommen einen Beitrag bezahle,und ich hole mir am Markt dann 1x die Woche meinen Gemüsebedarf ab.
    Jeder kann je nach Kapazität am Feld mitarbeiten und so werde ich geerdet und weiß ,wann etwas reif wird und wann die Saison beendet ist.
    Klar ist im Winter nicht Pallette zur Verfügung,aber im Winter braucht der Körper keine Gemüse und Obstsorten,die in der Region nimmer zu haben sind,weil der Körper seine Poren in der kalten Jahreszeit geschlossen halten muß,damit die Wärme im Körper bleibt.
    So wächst die Freude am Saisonalen,ißt sich so richtig mit Kirschen,Beeren,Marillen,und anderen guten Früchten satt und dann will man sie auch nicht mehr,wenn die Zeit vorbei ist.

    Ich wünsche allen ein gutes Leben,aber dafür müssen wir achtsam sein,denn die EU hat im Hintergrund nicht das Beste vor,wir werden ständig manipuliert,und das braucht eine wachsame Gesellschaft,daamit wir unseren Kindern nicht nur mehr den Schrecken hinterlassen.
    Der Druck muß von unten kommen,damit wir uns durchsetzen …..wenn wir in den Supermärkten alle die grauslichen Produkte,die mittlerweile massenhaft die Regale füllen und die wir überhaupt zum Leben nicht brauchen,dann werden wir auch
    den Konzernen zeigen,wos lang geht.
    Nicht Masse sondern das gute Essen kann dann allen zu Verfügung stehen,und wir müssen uns wieder um die Erde sorgen,damit genug Anbauflachen da sind,
    nicht weiter Straßenverbauungen etc.
    Das wünsche uns allen und unsern Nachkommen…
    Beste Grüße
    Heide

  13. 13

    82 kg Lebensmittel im Müll, ich kann es fast nicht glauben.
    Es passiert mal, dass ein Stück Obst schimmelt, das ich dann weg werfe. Aber ich mache selbst aus einem Stück trockenem Brot noch eine köstliche Brotsuppe. Kennt wahrscheinlich kaum noch jemand.
    Ich möchte hier einen Satz wiedergeben der bei einem Bäcker hängt. “ altes Brot ist nicht hart, kein Brot ist hart“.

  14. 14

    Durch die Jahrzehnte hat mich Emma Graf mit ihren Kochbüchern auf den Geschmack für gesundes Essen gebracht. Frisch und natürlich kochen macht Spass. Einmal am Tag ein warmes Mittagessen braucht es schon, um den Magen in gute Stimmung zu bringen. Am Mittagstisch gehört sich ein friedliches Ambiente mit angenehmen Leuten, welche dich beim Kauen nicht stören und keinen Geruch nach kalten Aschenbechern verbreiten. Wer lässt sich schon gerne den Appetit verderben?

  15. christian fredebeul
    Mittwoch, 8. Juli 2015 21:39
    15

    Da wir ja beim Thema „Geld und sparen“ waren, passt dieses Zitat und der Wert „Zeit“ lässt sich durch den Begriff „Geld“ ersetzen: „Wer heute keine Zeit für seine Gesundheit hat,
    wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen.“
    Sebastian Kneipp

  16. 16

    auch ich sowie meine Frau schließen uns den Beiträgen an und sind der Meinung, gesunde Ernährung, die wir selbst seit dem Jahr 2000 über Dr. Bruker im Bruker-Haus in Lahnstein erfahren durften der beste Weg zur Gesundheit ist.
    Nachdenklich macht uns ein Bericht, von einer Person, die die Kartoffel direkt als gesundheitsgefährdet (Diabetes und Krebs fördernd einstuft).
    Ist das eine gezielte Angstmache?

    Antwort René Gräber:
    Das ist ein ganz schwieriges Thema. Ich versuche das in einigen Fastenkursen noch zu testen, ob und wann bestimmte Beschwerden bei Patienten wiederkommen, wenn sie bestimmte Nahrungsmittel wieder essen…

  17. 17

    Danke für Ihr Engagement der Aufklärung zu allen Themen die Sie geben, Renee. Es hat alles mit Bewusst-Sein zu tun und es ist schon überzeit,
    dass die Menschen AUFWACHEN und Selbstverantwortung übernehmen, denn dies ist
    SELBST-LIEBE. Je mehr die Menschen aufgeklärt werden,umso besser, seine Wahrheit mitteilen und
    dies hilft, zumindest bei denen die krank sind
    und fragen wie sie da raus kommen. Dies ist die Sprache der Seele, damit der Mensch erwachen und ändern kann. Vielen lieben Dank.
    Machen Sie so weiter, damit mehr Licht in die Matrix der Gesellschaft für ein neues Bewusst-sein kommt !!

  18. 18

    Zu Paul`s vom 8.7.:
    Was spricht gegen die Kartoffel? Die Kartoffel ist, wie z.B. auch die Tomate, ein Nachtschattengewächs. Dieser Gruppe von Pflanzen unterstellt Dr. Cordain eine schädliche Auswirkung, die unter Umständen bis hin zur Verursachung Multipler Sklerose reiche. Seine Argumentation klingt plausibel, jedoch ist eine pauschale Angst vor Kartoffeln nicht angebracht, da dies offenkundig nicht jeden betrifft. Gefährdet sind eher jene Menschen, die bereits unter den entsprechenden Krankheiten oder einer Darmerkrankung leiden.

    L.G.Isa

  19. 19

    @Isa & Paul

    Eventuell ist der Nachteil der Kartoffel der, dass sie hitzebehandelt werden muss, um geniessbar zu sein! Dabei wird sie zu hocherhitzter Stärke! Stärke wird verstoffwechselt zu Zucker, der m W Krebs nährt und natürlich, auch die Entstehung von Diabetes fördert! Ich denke, das habe ich bei josef-stocker aufgeschnappt!

    Bei mir werden Kartoffeln inzwischen durch Gemüse ersetzt und ich vermisse rein garnix!

    Brot, Milch-/Produkte, Nudeln, Reis meide ich ebenfalls! Statt Industriesalz nehme ich Urmeersalz OHNE Zusätze und statt Zucker REINES Stevia!

    Ausser etwas Kaffee, trinke ich VIEL Osmosewasser, welches mit Ursalz und Natron ‚geimpft‘ wird!

    Durch Aufhebung meiner Dehydration und Ernährungsumstellung auf, überwiegend, Obst und Gemüse, habe ich eine massive Koronarerkrankung zu ca 75% ( Rest in Arbeit ) in den Griff bekommen und dazu
    ca 25 Kilo Gewicht verabschiedet!

    Ich bin umzingelt von chronisch Kranken, von denen die meisten sogar selbst wissen, dass Fehlernährung die Ursache #1 für ihre Probleme ist! Aber, ‚Hauptsache lecker‘!

    Da weiss ich doch wenigstens, wofür meine KK-Beiträge verwurstet werden!

    Grüsse und … spannende Zeiten noch!

    Gerry S.

  20. 20

    Werter Herr Gräber!

    Vielen Dank für Ihre ausgesprochen hilfreichen Infos!

    Zur Preisfrage: Vor einiger Zeit habe ich mal die Kassenbons einer Woche gesammelt und dann errechnet, dass ich 18 Kilo frisches Zeug, z T in Bio-Qualität, zum Durchschnittspreis von € 1,15/Kilo gekauft hatte!

    Ich meine, für die gleiche Menge industriell be-/verarbeiteter Produkte hätte ich ein Mehrfaches zahlen müssen und wahrscheinlich Hunger gelitten, weil mein Organismus mir solchen, fehlender Mikronähr- und Mineralstoffe wegen, signalisiert hätte!

    Nochmals vielen Dank, viele Grüsse und … bleiben Sie gesund!

    Gerry S.

    Antwort René Gräber:

    Vielen Dank für diese Erfahrung!!

  21. 21

    Hallo Herr Gräber,
    hallo alle Kartoffelesser,

    Schon als Kind liebte ich die ländliche Idylle und verbrachte einige Ferien auf dem Bauernhof.
    Das waren noch ZEITEN!!

    Dort habe ich von den Bauern gelernt, dass man Kartoffeln am besten mit der Schale ist,da sich dort die meisten Vitamine befinden. Das ist aber ein sehr GROSSER IRRTUM!!

    Aufmerksam bin darauf vor ein paar Jahren geworden, als ich eine Sendung auf BR2
    während der Autofahrt hörte. Dort habe ich erfahren, dass Kartoffeln natürliche Gifte (Alkaloide)bilden, und man soll diese UNBEDINGT schälen; und zwar je tiefer umso besser.

    Für alle Interessierte habe ich unten einen Link beigefügt.

    Ihnen Herr Gräber, herzlichen Dank für die unermüdliche Recherchen für uneser Wohlergehen!!

    Liebe Grüße in die Runde
    Grazyna

    http://www.stern.de/tv/gefaehrliche-schale-was-die-kartoffel-giftig-macht-3218034.html

  22. 22

    Liebe Alle,
    ich lese so gern Herrn Gräbers Nachrichten,
    ich fühle mich so am Platz mit meinem Denken…..danke,daß sie es nicht aufgeben,uns immer wieder wachzuschreiben…
    ich fing schon in jungen Jahren an,gerade über unsere Ernährung nachzudenken,
    und so bin ich doch schon im fortgeschrittenem Alter—
    ich hörte schon in den 80iger Jahren,als die Vollwertkost anfing,in der Bevölkerung Wurzeln zu schlagen….
    “ das können sich nur die Reichen leisten,
    und immer wieder Dasgleiche,Vollwert-Bio,alles ist zu teuer, „ich sage:
    ja ,auf dem ersten Blick ist es so…
    und auf dem 2. auch!
    ABER: eben das macht halt die enorme Qualität aus und die vielen Mühen,wieviel hier an Handarbeit drin steckt,das wissen diejenigen,die selber wo mithelfen oder sich einen Garten halten …wie immer
    das neue Denken aussieht,wir müssen uns vernetzen,daß Essen
    nichts Nebensächliches ist—-
    ja der Geschmack ,der Geruch ,das Wertschätzen der Biobauern,die Freude dran,ein echtes Lebensmittel in der Hand zu haben,das uns nährt und satt macht und gesund hält,,das alles und noch viel mehr sollte doch fair bezahlt werden
    und darum muß das Essen einen neuen Stellenwert bekommen,damit es nicht verkommt!
    Es ist noch immer wichtiger, Autos,Kleidung und etc alles chic zu haben,das geht häufig auf Kosten der Ernährung…..
    mittlerweile gibt es ja bereits Tauschkreise,die wunderbar funktionieren,
    wir brauchen Ideen,wie es anders gehen kann,daß auch finanziell Schwächere genauso ihr Bio-Essen auf dem Teller haben,das geschieht auch,weil es immer mehr Menschen nicht mehr gleichgültig ist,daß ärmere Personen ausgeschlossen sind….
    da brauchts noch weitere Überlegungen,
    außerdem essen im Durchschnitt Europäer sowieso zu viel–und das Falsche( bitte es sollte sich niemand angegriffen fühlen)
    aber ich kenne das Leid aus nächster Nähe,
    als Gesundheits und Krankenschwester.

    Mein TCM-Lehrer sagt seit Jahrzehnten,daß die Traditionell chineschischen Medizin-Therapeuten neben der Kräutertherapie absolut die Ernährung als wichtigsten Faktor berücksichtigen müssen.
    “ Eure Nahrung soll eure Heilung sein und eure Heilung eure Nahrung “
    unter dem Motto ist auch Dr. Brucker populär geworden.

    Ich wünsche mir viele Herren Gräber,die so wertvolle Details zu Verfügung stellen und sich Menschen auf den Weg machen,
    ich danke ihnen vom Herzen,daß sie das alles für sich und uns auf unserer Lebensreise machen!

    Bio muß zu unserm Schutz für alle da sein,

    und ein Vorgänger hat es auf den Punkt gebracht…
    wenn ich all die unsinnigen Produkte,die zum LEBEN gar nicht dienen,weglasse und
    meinen Bedarf an Bio-LEBENSMITTELN decke,
    gebe ich weniger aus,als bei üblichen Einkäufen.
    ich bezahle pro Monat für ein reichhaltiges Biogemüse für 2 Personen
    € 100.- ( bin beim Verein )und dazu kommt ca.150.-Obst ,da essen aber meine Enkelkinder häufig mit,ich kaufe grundsätzlich alles in Bio…
    wir essen kein-bis kaum Fleisch,
    ich habe sehr viel versucht und gerade durch das Weglassen vom Fleisch konnte ich einigermaßen das Budget halten—-Einkaufen immer Zettel,da steht genau drauf,was ich wirklich brauche und sonst nix,
    also Disziplin ist nötig,denn die Supermärkte auch in Bio sind genauso verführerisch wie alle anderen.

    Wie wärs,wenn sich Menschen wieder in kleinen Gemeinschaften finden und gemeinsam kochen ,essen und so das Leben glücklichen genießen?Essen ist etwas Fundamentales,wir essen um zu leben,
    die Kreativität hat kein Ende!

    Ich wünsche Allen Guten Appetit und auch ich schließe mich dem an,bleiben sie gesund!Dann sparen wir den Doktor!

    Herzlich Grüße
    Heide

  23. 23

    Hallo Osteoperose ist das Zauberwort für Milchbefürworter, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Milch ist für Säuglinge und Kälber und schadte der Gesundheit.

    Antwort René Gräber:

    Zur Milch hatte ich bereits mehrfach berichtet, u.a.:
    http://naturheilt.com/blog/milch-gesundes-lebensmittel-toedliches-gift/
    http://www.naturheilt.com/Inhalt/Milch.htm
    (Ich bitte um Verständnis, dass ich Links zu Webseiten, die kein rechtsgültiges Impressum besitzen kommentarlos lösche. Das „Zentrum der Gesundheit“ gehört leider dazu.)

  24. 24

    Lieber Herr Gärber,

    im Großen und Ganzen gebe ich Ihnen Recht.

    Was mich anbelangt muss ich leider sagen, dass ich mir das Gemüse vom hieigen, zweimal pro Woche stattfindenden Markt, leider nicht erlauben kann. Es ist schlicht zu teuer.

    Auch die regionalen Produkte, die ein Supermarkt anbietet, sind unerschwinglich. Da glaubt man, dass durch die geringen Transportwege Kosten gespart werden, aber leider liegt der Endverbraucher-Preis weit über dem, was ich mir als Kleinrentnerin so erlauben kann.

    Was bleibt also, um sich trotzdem gesund zu versorgen: die Importware vom Discounter. Meistens ist sie aus den Niederlanden oder Spanien. Ich esse nämlich überwiegend vegetarisch und bin keine Freundin von Dosenwaren etc. Tütensuppen u.ä. zählen nicht zu meinem Sortiment. Ebensowenig wie jedwede Zuckergetränke. Favoriten sind Grüntee, Ingwertee mit Zitrone und jede Menge Kraneburger.

    Es ist also möglich, auch mit kleinem Budget für gesundes Essen zu sorgen. Allerdings dann nicht mit den Ansprüchen, die Sie vorgeben.

    Manchmal gibt es auch bei den Discountern regionale Saisonware. Wie z.B. jetzt in der Erdbeerzeit. Bei manchen Kohlsorten und Äpfeln kann frau da auch durchaus Glück haben.

    Ich freue mich auf jeden Fall immer, wenn ich wieder von Ihnen mit „Stupsern“ und vielen Informationen versorgt werde.

    Dafür herzlichen Dank.

    Liebe Grüße
    Karin

  25. 25

    1. Susanne: Viele sagen, daß das Calcium der Milch nicht aufgenommen werden kann. Für starke Knochen braucht es Magnesium, Vitamin D (Sonnenlicht!!!) und Vitamin K2.
    2. Von wegen Abfall: Blattgrün enthält sehr viele Mineralstoffe, Vitamine und Eiweiß (genauso viel wie Fleisch), das von Knollengemüsen mehr als die Knolle/Wurzel!
    Bei mir kommen das Grün von Möhren, Rote Bete, Kohlrabi und Fenchel mit in die Grünen Smoothies, was ich nicht gleich verbrauche, trockne ich als Wintervorrat (ein Dörrgerät ist hilfreich!).
    Beim Einfrieren hebe ich das Blanchierwasser auf zum Trinken (lecker!), harte Fenchelstengel oder leere Erbsenschoten koche ich aus – ebenfalls köstlich als Getränk oder Kochwasser für die nächste Mahlzeit.
    Wer Rosenkohl anbaut – auch die Blätter sind lecker als Gemüse, und im nächsten Frühjahr kommt aus den abgeernteten Strünken frisches Grün, das als Sprossen- oder Spargelkohl auch roh eine gesunde Delikatesse ist!

  26. 26

    Es stimmt schon, dass man mit wenig Geld gesund leben kann. Trotzdem ist es nicht immer so einfach, wie es sich anhört.

    WENN man Zeit hat, kann man viel selber zubereiten, auch ohne Garten ein klein wenig anbauen (sofern Möglichkeiten wie Südfenster, Südbalkon mit Sonne vorhanden – hat auch nicht jeder – mit zuwenig Licht kommen bald Schädlinge und Krankheiten – das jedenfalls ist meine Erfahrung).

    Aber gerade Menschen mit wenig Geld haben leider oft auch wenig Zeit, weil sie z.B. mehrere geringfügige Jobs haben, und von einem zum anderen hetzen.

    Oder andere sind auf der Karriereleiter weiter oben, aber sie müssen sehr viele Überstunden machen, haben wegen Verlegung des Firmensitzes lange Anfahrtswege usw.

    Ich kenne leider soo viele Menschen mit wenig Zeit – oft unverschuldet.

    Der globale Wettbewerb zwingt zu immer mehr Effizienz – was bedeutet, dass Menschen, die noch im Arbeitsprozess stehen immer weniger Zeit für Dinge haben, die nicht der Unternehmenseffizienz dienen.

    Ich selbst lebte bis vor kurzem trotz zwei Arbeitsstellen und Zeitdruck nahe dem Hartz-IV-Niveau. Ich schaffte es zu kochen und mich gesund und kostengünstig zu ernähren. Aber ich zahlte einen hohen Preis dafür: ständige Sorgen und Hetze von morgens bis abends: wie ernähre ich mich, wo kaufe ich was günstig, sind die Vorräte noch genug, schaffe ich den Haushalt? Inzwischen habe ich nur noch eine geringfügige Beschäftigung und mehr Zeit – aber noch weniger Geld, weil ich Hartz IV vermeide, so lange es geht.

    Ich kann jetzt wieder in Ruhe kochen und einkaufen (wenn auch nicht mehr sehr viel Bio) – aber ich bin hin und her gerissen, wie es werden soll, wenn ich wieder mehr Arbeit finden sollte. Ich bin fast 60, und ich habe einfach nicht mehr die Kraft, jede Minute des Tages zu verplanen. Wird es besser sein, sich mehr von ungesundem Essen zu ernähren, das weniger zeitaufwändig ist? Oder doch wieder hetzen? Oder auf niedrigstem Niveau leben und keine weitere Stelle mehr annehmen? Das sind die Fragen, die in meinem Kopf kreisen.

    Theoretisch ist klar, was richtig ist – aber wenn sich die Dinge nicht vereinbaren lassen?

    Ich danke aber Herrn Gräber ganz herzlich für seine zahlreichen Beiträge, die ich immer wieder gut und interessant finde. Ich schätze seinen Mut und sein Wissen, das er mit uns teilt.

    Herzliche Grüße
    Juliane

  27. 27

    Lieber René Graeber
    Gesunde Ernährung!
    Es ist wie mit allem, erstmal probieren und dann entscheiden.
    Ich habe meinen Kindern beigebracht, ihr müsst nicht alles essen, was ihr nicht kennt, aber bitte, probiert es doch einmal.
    Mit freundlichen Grüßen Uschi

  28. 28

    Mit meiner Frau bin ich 57 Jahre verheiratet, wir haben Höhen und Tiefen erlebt. Beziehen heute Grundsicherung und ernähren uns fast ausschließlich biologisch. Wir kochen noch selber, backen sämtliche Teigwaren und sammeln aus der Natur Beeren und sonstiges Obst. Wir können können uns sogar noch ein kleines Auto leisten und brauchen nicht zu hungern. Wir können den Satz „Alters- oder Kinderarmut“ nicht mehr hören.

  29. 29

    Danke René für Deinen Artikel.

    Danke alle andern für die guten Kommentare die hier schon geschrieben wurden.

    Im Januar bei der Bio-Fach hatte ich Übernachtungsgäste. Ein Paar sagte, sie haben mal genau notiert, was sie als Bio kauften und was es mehr in gekostet hat. Es waren 40€ im Monat bei zwei Personen, ich denke das ist vertretbar.

    Ich selber kann mich z.Zt. nicht so um meinen Garten kümmern und lasse das wachsen was möchte. Das bedeutet, ich habe immer frische Wildkräuter. Im Buch 200 essbare Wildpflanzen konnte ich die Namen derer finden, die ich noch nicht kannte. Das Buch ist empfehlenswert, weil es ein Inhaltsverzeichnis nach Blattformen hat. So sind unbekannte Pflanzen leichter zu finden.
    Ich mache mir oft Salate damit und Green Smoothies. Wenn der Salat zu herb wird, kommt ein gehobelter Apfel oder eine kleingeschnittene Banane hinein. Lecker.
    In dieser Gärtnerei gibt es viel zu entdecken, was im Garten angepflanzt und gegessen werden kann. kraeuter-und-duftpflanzen.de/Nach-Verwendung/Essbare-Pflanzen?p=1

    Was noch ein guter Tipp ist: viele Leute machen von Karotten, Kohlrabis, Wirsing etc. die Blätter ab und lassen sie im Laden zurück. (Ich nehme sie mit und sage an der Kasse für die Kaninchen). Sie sind nicht Bio aber wertvoller als die „Knollen“. Sie haben oftmals mehr Mineralien als das was wir normalerweise essen. Blätter von Radieschen, Rettich und Mairübchen geben einen lecker Salat und sind nicht scharf wie man evt. meint.

    Was Essen aufwärmen angeht, halte ich mich an Rudolf Breuß. Er sagt nie wiedererwärmtes essen.

    Es gibt ein tolles Buch: Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln, BIO und NICHTBIO im Vergleich.
    Die Bilder sind in Vergrößerungen und ich war erstaunt, wie unterschiedlich die Struktur der Gemüse ist bei Bio und Nicht-Bio. Der Einfluss der Dünger und Spritzmittel ist also erheblich.

    Was noch gesunde Ernährung betrifft: Masuro Emoto hat Wasser fotografiert und wie es Energie aufnimmt. Wir bestehen hochgradig aus Wasser und wem oder was setzen wir uns aus? Welche Musik hören wir? Welchen Schrott schauen wir uns im TV an? Alles hat Auswirkungen auf uns. Emoto hat aus einen Stausee Wasser fotografiert – vor und nach einem Gebet. Das Ergebnis ist verblüffend. Hier sind div. Bilder von Wasser nach unterschiedlicher Musik, bzw. auch Worten wie Liebe/Hass, Mutter Theresa u.a.m. youtube.com/watch?v=tAvzsjcBtx8

    Im Rückschluss heißt das: Beten – durch Beten können wir unsere Speisen und Getränke segnen, damit wir gute reine Nahrung zu uns nehmen. Diese Veredelung der Speisen ist kostenlos.

    Viel Erfolg
    Luise

  30. 30

    Wer sich mit der Enährung befasst hat, der weiß, dass eine vordergründig pflanzliche Ernährung ( Frischkost )global gesehen nur die Hälfte kostet, weil man auch nur die Hälfte benötigt, um den täglichen Bedarf zu decken. Um den heute üblichen bedarf an fleischlicher = Industriekost Kost zu decken, verbraucht man unverhältnismäßig viel landwirtschaftlicher Fläche. Industriekost = Totkost mit der Folge der heute üblichen Zivilisatose= Zivilisationserkrankungen.
    Bedenke allein 80% der koronaren Kerzerkrankungen beruhen auf Vitamin- C- Mangel. Hier werden teuerste Operationen durchgeführt und lebenslang eine enorme Medikamentenmenge verordnet. Die meisten Menschen erkranken und sterben an diesem Medikamentenberg, Chemie , die der biologische Körper Mensch nicht verträgt.
    Wilfried Meißner

  31. 31

    Gesunde Ernährung ist nicht teurer. Wie gesagt, saisonal muß eingekauft werden. Das schlimmste ist einfach nur die Zeit, die es kostet. Schnibbeln, schneiden-Kochzeit.Außerdem muß das Gemüse oder Obst nicht von heute sein. Was ist mit Kartoffeln?
    Die braunen Stellen herausschneiden. Das Gleiche gilt für Äpfel und Birnen. Man kann sie andünsten (Mus) und einfrieren. Ich glaube einfach, daß die Leute zu verwöhnt sind!!!

  32. 32

    Ich möchte Heinz antworten:
    Müssen Sie noch arbeiten, evtl. mit längerem Arbeitsweg, oder haben Sie als Renter Zeit und Muße in Ruhe zu kochen? Haben Sie hohe Mieten wie in der Großstadt? Müssen Sie noch Kinder mit versorgen oder unterstützen?

    Mag sein, dass die Altersarmut nicht so schlimm ist, wenn man eine Wohnung hat, die nicht zu teuer ist. Man ist ja auch beweglicher, wenn die Kinder aus dem Haus sind, kann sich eine günstigere Wohnung auf dem Land leisten. Das geht nicht so leicht, wenn ein oder mehr Kinder in der Stadt eine Ausbildung machen, wenn Vermieter den Nachweis wollen, dass man die Miete auch in Zukunft zahlen kann, und wenn man eine Sozialwohnung wegen zu großer Nachfrage erst bekommt, wenn man die Räumungsklage in der Tasche hat (so wurde es mir von Wohnungsamt erklärt).

    Die Bedingungen sind nicht überall und für jede Situation gleich…

  33. 33

    Noch mal zu Heinz:
    Arbeiten muss man sich auch leisten können. Es werden an etlichen Arbeitsstellen gewisse Standards an Kleidung, Frisur usw. gestellt, die kosten. Wenn man dann noch ab und zu Bewerbungsgespräche für einen weiteren Job hat, braucht dies noch eine extra Garderobe. Ich bin nicht die einzige, die sich manchmal denkt: ich kann mir arbeiten bald nicht mehr leisten. Und dann überlege ich schon: was ist wichtiger: die angemessene Kleidung (nicht super, aber eben auch nicht heruntergekommen) oder das Biogemüse? Wie ich es auch handhabe, ich habe ein schlechtes Gewissen: gebe ich das Geld für Bio aus, denke ich, ich kann nicht immer in so alten und billigen Kleidern rumlaufen – und höre schon die Kritik: wie kann man nur Bio kaufen (ich rede von Gemüse, Obst und Öl, Getreide usw. nicht von Fleisch), wenn man so wenig Geld hat, das ist doch schon sehr anspruchsvoll. Und wenn ich nicht bio kaufe, denke ich, ich schade der Natur, den Menschen in der Zukunft und mir selber.

  34. 34

    Zu Juliane u.a.
    Ich bin auf dem Land aufgewachsen,hatte einen traditionellen Bauernhof mit großem Gemüsegarten,gekocht wurde überwiegend mit eigenen,biologischen Produkten.Durch private Umstände bin ich zur EU-Rentnerin mit Grundsicherung geworden.Die gesunden Lebensmittel kann ich mir nicht leisten. Weil ich krank bin kann ich kaum noch selber kochen geschweige denn Äpfel oder Beeren sammeln.Und bei Bio-Produkten aus Ägypten oder Marokko schüttele ich nur mit dem Kopf, das ist lachhaft. Es ist verkehrt alles zu kaufen, nur weil Bio draufsteht, mit diesem Begriff wird viel Schindluder getrieben. Ich stimme Juliane zu, dass es viele Menschen in Deutschland gibt, die sich eine gesunde Ernährung nicht leisten können. Und Gemüse aus dem eigenen Garten ist auch nicht kostenlos, falls man einen Garten hat.Viele Leute reden über gesunde Ernährung und gesundes Leben ohne jemals eine Handvoll Erde gespürt zu haben,geschweige denn ein Tier versorgt.Es ist eine Tatsache, dass die traditionelle bäuerliche Landwirtschaft nicht mehr existieren kann wegen der Gier der Menschen nach Geld. Diese Geldgeier können sich natürlich gesund ernähren. Danke für ihre Denkanstöße Herr Gräber.

  35. 35

    Ich bin der Meinung, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist. Ich persönlich würde immer Lebensmittel verwenden, bei denen ich weiß, woher sie kommen und wie sie verarbeitet bzw. angebaut wurden. Fleisch muss nicht immer sei. Nur so habe ich für mich ein gutes Gefühle und bin dabei auch noch zufriedener und ich kann mit Recht und Fug behaupten, dass sich das auch bei mir in meinem Gesundheitszustand zeigt. Zum anderen ist es auch ein guter Weg, wenn ich Obst und Gemüse bis hin zum Fleisch und Fisch (Forellen etc.) aus der Region kaufe – es muss nicht nur Bio sein.

  36. 36

    Als ich anfing mich von gesundem Obst und Gemüse zu ernähren habe ich festgestellt dass man tatsächlich spart weil man das ganze schädliche Zuckerzeug nicht mehr kauft. Dann ist es auch so dass man nicht mehr so viel unkontrolliert isst weil der Körper nicht mangelernährt ist, alles gut verwerten kann. Nach ca. 14 Tagen hatte ich kein Verlangen mehr nach Süß und fett und auch nicht mehr nach ungesundem Brot. Deshalb habe ich dann auch gut abgenommen. Die Ökobilanz die ja hilft unseren Planeten und uns alle zu erhalten ist dabei auch ein sehr wichtiger Aspekt.

  37. Marianne Habersetzer
    Samstag, 11. Juli 2015 20:52
    37

    Es ist richtig was Sie hier schreiben. Das. was es dem Menschen schwer macht, sein Verhalten zu ändern ist die Gewohnheit. Die Gewohnheit und das Rudelverhalten machen es möglich, dass es die gesamte Industrie schafft, ihre vergifteten Produkte unter die Leute zu bringen.
    Meine Rente ist nicht groß und doch sehe ich zu, dass ich, wenn ich mal Fleischgelüste habe, zusehe, dass ich Bio kaufe. Allein schon der Geschmack belohnt mich dann dass ich nach der Devise: Weniger ist mehr, einkaufe.
    Schauen wir doch mal auf das Waschverhalten der meisten Menschen. ICh erzähle meiner Nachbarin, dass es ein wunderbares BioWaschmittel gibt und dass sie da nur ein Waschmittel für Alles benötigt. Ohne dass sie wusste, was es kostet, kam: Das ist mir zu teuer …
    Und, nur wenn wir etwas ändern wird die Umwelt auch nicht gerettet.
    Es ist nicht teurer und ich tue mir und meiner Umwelt einen großen Gefallen. Wieso gibt es immer mehr Allergien?
    Honig möchten Alle haben, aber auch einen Rasen wie das Wohnzimmer, ohne jegliches „Unkraut“ – dabei gibt es doch gar keine – ohne Bienenfutter.
    Usw., usf.. Ich habe es aufgegeben in dieser Richtung zu missionieren. Wenn es sich ergibt erzähle ich davon, aber bewusst auf die Menschen zugehen um sie dazu zu bewegen, über ihr Konsumverhalten nachzudenken, das mache ich nicht mehr. Nicht einmal die besten Freunde sind dazu bereit umzudenken …

  38. 38

    Hej Juliane und die andern!
    Ich habe bestimmt ein bisschen mehr Geld monatlich als du, wenn auch nicht viel. Aber ich kaufe ausschließlich Bio, und da ist mir das Biosiegel nicht gut genug, denn ich schmecke förmlich den Unterschied. Leider also das teure Naturland oder Demeter. Egal. Dafür fahre ich Fahrrad und habe kein Auto und lebe auch sonst ziemlich bescheiden (aber glücklich).
    Was ich aber sagen will: Zeit zum Kochen habe ich kaum. Daher habe ich mir angewöhnt, morgens einen perfekten Brei zuzubereiten aus allem, was das Herz erfreut: Obst wie Banane und Apfel, angedünstet, Rosinen, getrocknete Aprikosen, Feigen, Kokosflocken, auch Gewürze, wie kleingeschnippelter Ingwer, etwas Curcuma, Cayennepfeffer, Zimt, Beeren, getrocknet, alles sanft gedünstet mit Reismilch, Haferflocken und andere wie Dinkelflocken, etwas Chiasamen (furchtbar teuer, aber von allem nur etwas!), Chufamehl, Braunhirse – unglaublich gehaltvoll, dann oben drauf sanft sanft angeröstet Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen und verschiedene Nüsse, Mandel… Walnuss, egal, was halt da ist. Das etwas ziehen lassen, vielleicht noch Obst der Saison ganz frisch drauf geschnippelt. Okay, dauert, ich brauche dafür 20 Minuten, mach ich gleich für 2 tage fertig. Das Tolle ist: Es ist so gehaltvoll, dass ich 5 Std lang nichts mehr essen muss und ich arbeite körperlich…. Ich habe warme Nahrung im Leib, was sich gut verdauen lässt. Und ich glaube, ich habe alles, was ich brauche, zu mir genommen, von Vitaminen und Mineralstoffen etc. Es ist verdammt teuer, wenn ich einkaufe, aber es hält so lange, ich lebe 2 Wochen lang von den Vorräten, bevor ich wieder los muss. Diese Nahrungsmittel sättigen einfach so toll. Und Du hast ein gutes Gefühl in Dir, hast keine Gewissensbisse, Du brauchst dann nicht mehr rumhetzen, dass Du noch einkaufst, denn nachher reicht ein gutes Stück Vollkornbrot mit etwas Käse, wenn Du das verträgst.
    Gesund leben und damit Stress haben ist ungesünder als es ruhiger angehen lassen und nicht 100% Tolles essen. Der menschliche Körper ist unglaublich zäh. Vertraue darauf! Wenn es nicht so wäre, wären wir alle schon tot bei dem Kram, den der Normalo zu sich nimmt, Dinge, wo Renee nicht weiß, wie man das nennen soll. Das ist ja die Normal-Ernährung des zivilisierten Menschen (hüstel) – man muss sich das mal vorstellen. Der Ungesunde, der fröhlich ist, ist gesünder als der Verzagte, der ängstlich schaut, was er noch essen darf. Sorry, so denke ich einfach, um mich zu retten. 80% oder mehr ist Kopfsache, glaubt mir!
    Aber probiert mal dieses Frühstück aus, das ist echt gesund, sehr nährend und jeder kann reintun, was er/sie mag.
    Ich sag nur Guten Appetit und vergesst das Genießen nicht!
    Viele gesunde Grüße von Bettina

  39. Roswitha Flüshöh
    Sonntag, 12. Juli 2015 11:43
    39

    Es ist ein Armutszeugnis, daß man Menschen noch die von Ihnen, Herr Gräber, gemachten wertvollen Vorschlage vor die Nase halten muß.Ich frage mich immer, wie groß der Intellekt des größten Antels der Menschen in Bezug auf wertvolle Ernährung und gesundheitlicher Versorgung ist, nicht selber auf diese Ideen zu kommen. Dabei spielt für mich „geliebte Gewohnheiten“ keine Rolle. Intelligenz fängt für mich da an, umzudenken und geistig zu wachsen und seine Lebensweise den finanziellen Möglichkeiten anzupassen. Es könnte nämlich sein, daß man damit sich selbst und seiner Umwelt Gutes antut. Und da paßt im Leben IMMER noch einiges. Ich zähle Fastfood und „Chipseessen/Kolatrinken“ zu den Dummheiten eines Gehirns.
    Ich schreibe aus meiner langjährigen, eigenen Erfahrung und Lebensweise sowie als Ernährungsberaterin/Gesundheitscoach.
    Legen und leben sie Menschen ein gutes Lebenskonzept vor, und sie werden immer noch mit Sätzen, die mit …..ja aber! anfangen konfrontiert. Das hat nichts mehr mit Gewohnheit zu tun, sondern mit Dummheit.

  40. 40

    Hallo Herr Gräber!

    Nicht zu vergessen ist die seit einigen Jahren weltweit auf dem nicht mehr aufzuhaltenden Vormarsch seiende SOLAWI(sold.Landwirtschaft)!!! Sie ist ein Paradebeispiel für Gemeinschaft, Anbau und ökonomisches bzw.nachhaltiges Denken!
    siehe hier: youtu.be/5VZj8U4vP3s

    Beste Grüße aus dem Havelland

  41. 41

    Zum Glück habe ich die Freiheit, meine Nahrungsmittel im Bioladen einzukaufen und zusätzlich baue ich Obst & Gemüse im eigenen Garten an.
    Dennoch habe ich jetzt am eigenen Leib erlebt, dass es nicht immer billiger ist, an der falschen Stelle zu sparen – das kann durchaus teuer werden! Ich hatte die Öle mit Omega-3 Anteilen in der Nahrung vergessen und hatte ziemlich mit Entzündungen zu kämpfen. Zum Glück gehört das jetzt wieder der Vergangenheit an.

  42. 42

    bio kaufe ich schon seit einigen Jahren konsequent und fast ohne Ausnahmen. Vegetarisch ernähre ich mich seit fast 20 Jahren (bin 35) und vegan seit ca. 4 Jahren. Für mich war bio nie eine Frage des Geldes. Dieses Jahr habe ich allerdings schon festgestellt, viel zu viel Geld für Lebensmittel auszugeben und habe mal genau Buch geführt mittels einer Excel-Tabelle. Die Ergebnisse waren augenöffnend:
    Das Gemüse machte am Ende des Monats nur einen kleinen Teil meiner Ausgaben aus. Viel zu oft habe ich einfach aus Lust heraus irgendwelche „Trockenwaren“ mitgenommen, die aber eigentlich nicht absolut nötig waren. Eigentlich hab ich auch gedacht, ich nasch nicht viel und ernähre mich gesund. Aber „Schokolade, Chips und Co“ schlugen auch mit einem ganz schönen Betrag zu Buche! Außerdem habe ich zuviel Tofu gegessen (meine „faule Mahlzeit“ wenn ich keine Lust zum Kochen hatte – pur und kalt aus der Verpackung…). Insgesamt hab ich auch zuviel aus Lust noch zusätzlich mitgenommen.

    Ich habe ein paar Konsequenzen daraus gezogen: ich zahle mir selbst wöchentlich jetzt einen festen Betrag aus, der für Lebensmittel ist – damit muss ich auskommen. Das klappt super und macht sogar Spaß! Kurioser Weise habe ich dadurch das Gefühl, viel weniger zu brauchen. Außerdem lasse ich Süß und Co. fast vollständig weg. Wenn das Budget reicht, gönn ich mir sowas mit einem viel besseren Gefühl.

    Dann habe ich noch angefangen, mir Essenspläne für die kommende Woche zu schreiben – so kann ich besser vorplanen und vorbereiten. Auch dadurch spare ich Menge und realisiere erstmal, wie viel da noch im Kühlschrank ist und wie wenig ich jeden Tag tatsächlich brauche!

    Wiedermal stellt man fest: im Überfluss zu leben, erzeugt komischer Weise ein Mangelgefühl – ich hatte vorher viel öfter das Gefühl, ich „bräuchte“ noch irgendwas und rannte zum Supermarkt obwohl eigentlich alles hier war. Mit dem „weniger“ fühle ich mich deutlich zufriedener und habe mehr das Gefühl, dass alles da ist, was ich brauche.

    Fazit jedenfalls: gesund und bio kann sich jeder leisten. Man muss nicht das Richtige dazu nehmen sondern das Falsche weg lassen 😉

    LG die Lena

  43. 43

    Liebe Lena,

    vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Ich glaube, ich überprüfe auch mal…..
    :))
    LG! Bettina

  44. 44

    2011 bezeichnete jmd hier im Multivitaminforum unser normales Supermarktgemüse als „chemisch verseuchtes,schnittfestes Wasser“.
    Wenn ich sowas höre zieht es mir die Socken aus.
    Urmeer-Salz? Es gibt keine Urmeere mehr.Nur noch Ozeane mit Kreuzfahrtschiffen und internationaler Seefahrt:Schön viel Öl,Plastikmüll,Algen,Chemikalien und tote Fische.Also total lecker.
    Nee,tschuldigung,aber die Arroganz und Überhitzung dieser Ernährungsdiskussion geht mir auf die Nerven.
    Die Bio-Industrie ist heutzutage eine Industrie,deren Viehhaltungsmethoden und mangelnde Hygiene,die Fragwürdigkeit gefakter Siegel und die noch größere Fragwürdigkeit des Global-Bio,was aus Israel oder Kenia eingeflogen wird immer wieder von allen Seiten heftigst kritisiert wird.Angesichts dieser,durch seriösen Journalismus auch belegten Tatsachen halte ich 5 Euro für 3 Paprikaschoten für nicht sehr gerechtfertigt.Ich lebe auf dem Land und weiss von Hofläden, die ALDI-Eier verkaufen,weil sie garkeine eigenen Hühner mehr haben.
    Nein,ich bin überhaupt kein Zyniker und mir ist dieses Thema sehr,sehr wichtig.Aber das „schnittfeste,chemisch verseuchte Wasser“ regional,saisonal eingekauft,gut kombiniert mit Wildkräutern,Nüssen,Fisch,Reis und wenig Fleisch kann einen wunderbar-mit viel Sport und Natur-super gesund erhalten.
    Und Skandal! Es gibt Leute,die schaffen 70% Obst und Gemüseanteil in Bio-hoffentlich-wirklich.Qualität finanziell tatsächlich nicht.Pfui!Übrigens:Ein riesiges Problem der westlichen Welt ist der bedenkenlos angehäufte Elekroschrott.Darüber gibt es Abhandlungen:Wie oft man ein neues Smartphone braucht,den neuesten Fernseher-meistens nur,weil es etwas neues,hipperes gibt.Und was das mit der Elfenbeinküste zutun hat-banane!Elektronik schlägt Ernährung und zwar in weiten Teilen der Bevölkerung.darüber wird geforscht.Ich finde es interessant und eigentlich nicht erstaunlich,dass ein vollvernetzter und technisch sicherlich hochgerüsteter Blogger wie Rene G. dieses bevölkerungsweite Problem unter den Tisch fallen lässt,weil er zu den 70% Deutschen gehört,die nicht rauchen.Also,ich gebe 60 Euro/Monat dafür aus.Nicht Hunderte(,die ich sowieso nicht besitze).Im Übrigen erzählen Biolandwirte inzwischen tw selber,dass dieser Biohype in Ländern,die froh sind, Wurzeln zu haben, anstatt über deren Herkunft zu meckern,als Erst-Welt-Luxusproblem mit Kopfschütteln quittiert wird.Das ist bitter, aber leider die Wahrheit.Dann lieber echtes (!) Fairtrade.Aber auch da kostet ein Pfund (sehr leckerer ) Kaffee 8 Euro.Und auf die ist jüngsten Berichten zufolge auch kein Verlass mehr.A dream of a better world….

  45. 45

    By the way: Mein PC ist 4 und mein Handy 7 Jahre alt.
    Und heute war endlich ein Suchtforscherin den Schlagzeilen,deröffentlich fordert,die Entwöhnung schwerstabhängiger Raucher zu einer medizinisch betreuten Kassenleistung zu machen.
    Das war ein guter Tag!

  46. 46

    bin arbeitslos und lebe mit meinem kleinen sohn 6 von hartz4, ich versuche soweit es geht im bio markt meine essen zu kaufen fleisch , eier, milchprodukte aber auch getreide, mehl, bananen und zitusfrüchte, da das geld aber wirklich viel zu wenig ist, gehen wir noch zur tafel und holen lebensmittel ab die meist nciht bioqualität haben, manchmal schon. ein gesundes essen, so wie ich es mir für uns vorstelle kann ich mir leider nicht leisten und so muß ich kompromisse eingehen fertigprodukte kaufe ich nicht koche frisch und bisher waren wir noch nicht bei einer fastfoodkette zum essen obwohl wir in der großstadt leben, darauf bin ich stolz das ich meinen sohn bisher davon fernhalten konnte. erdbberen haben wir auf der fenstebank angebaut und auch kräuter die man gerade jetzt für salate zum würzen nehmen kann, gerne hätte ich enen klienen schrebergarten aber leider sind die wartelisten sehr lang.

  47. 47

    Jeder, der einen Garten hat, sollte Gemüse selbst anbauen und ein paar Hühner halten, gesünder geht es nicht.

    Ich habe einen großen Obst- und Gemüsegarten, Hühner, Puten und Wachteln und ernähre mich zum überwiegenden Teil aus dem Garten. Wie oft höre ich von Nachbarn „Warum machst Du Dir die Arbeit, im Supermarkt werfen sie Dir die Sachen hinterher“. Alle Nachbarn haben selbst große Gärten, aber dort wächst noch nicht mal Obst.

    Seit langer Zeit schon gibt es bei mir nichts mehr, was keine Saison hat. Was ist das für eine Freude, die erste reife Erdbeere des Jahres zu pflücken und wenn die Zeit vorbei ist, freut man sich auf das nächste Highlight, jetzt sind es die Himbeeren, dann Blaubeeren, Augustäpfel, Zwetschgen usw.

    Für den Winter legen wir einen Riesentopf Sauerkraut, Rübenkraut und Chinakohlkimtschi ein und frieren das Gemüse, das wir nicht gleich verbrauchen können ein oder lagern es in Sand ein. So kommt man gesund durch das Jahr mit frischen Köstlichkeiten. Und – was bei mir nicht wächst, das brauche ich auch nicht, so einfach ist das.

  48. 48

    Leider erlebe ich immer wieder, dass einige Leute sagen, sie können sich das nicht leisten.
    Da geht mir der Hut hoch. Bei näherer Betrachtung sind es gerade diese Leute, die mehrmals im Jahr Urlaub machen oder die, die ständig neue Klamotten und Kosmetik kaufen, oder in deren Haushalt die Unterhaltungselektronik immer auf dem neuesten Stand sein muss.
    Da kann ich leider kein Mitleid entwickeln, wenn die Prioritäten einfach anders gesetzt werden.

  49. 49

    Witzige Diskussion. Mir geht der Hut hoch wenn ich die Kommentare lese. Erklären sie das ganze mal einer Rentnerin mit 740 Euro im Monat. Die macht bestimmt nicht mehrmals im Jahr Urlaub so wie Ulrike. Nach Abzug der laufenden Kosten bleiben 180 Euro übrig, jeder Asylbewerber hat mehr.

  50. 50

    Guten Tag, habe nicht alle Kommentare gelesen. Kann aber aus eigener Erfahrung nur berichten:ich kaufe jede Woche auf einem kleinen Bauernmarkt Gemüse, Obst und Salat. Ich esse täglich ca. 250 g
    Gemüse und Salat, eine Hand voll Obst und einen Apfel. Und bin immer wieder erstaunt, dass ich max 15 Euro bezahlen muss für eine ganze Woche Grünzeug-Essen. Zur Info: esse auch Fisch, Wild und Lamm, aber niemals mehr als ca 100 g pro Tag, für meine Eiweißversorgung. Bin 69 Jahre und habe Superblutwerte, seit ich mich nach Metabolic Balance ernähre. Zur Nachahmung empfohlen.

  51. 51

    Vielen Dank für ihren Beitrag.
    Umständehalber muß ich wegen Diabetes Typ1 meine ernährung umstellen. Gesunde Ernährung muß nicht teuer sein und auch ich muß jetzt mehr auf Saisonggemüse achten und werde meine Rezepteliste umstellen.

    Vielen Dank für Ihre unermüdliche Überzeugungsarbeit Herr Gräber !!!

  52. Merbach Karl-Heinz
    Samstag, 1. August 2015 12:06
    52

    und ißt man das Gemüse roh, spart man sich viel Abwasch und die Energie zum Kochen.
    Zudem bleiben dadurch die Vitamine erhalten, außerdem füge ich viel Wildgemüse hinzu, welches man nur sammeln muss. Südfrüchte kommen für mich nicht in Frage, nur heimisches Obst und das vom Markt, vom Kleinbauwern, wo ich weiß, hier wird nicht gespritzt. Übrigens kann roh verzehrt die Menge reduziert werden, was ebenfalls spart.
    Das Wildgemüse erspart übrigens so manchen Arztbesuch, nur muss man sich hier etwas bilden, was Zeit kostet.

  53. 53

    Lieber Herr Merbach,
    Ihrem Beitrag möchte ich voll und ganz zustimmen, auch wenn ich manchmal noch eine Banane esse.
    Ich kann jedem die Rohkosternährung, aus eigener Erfahrung, nur empfehlen.
    Wildkräuter liebe ich sowieso.
    Alle Gartenbesitzer in meiner Umgebung jammern über das „Unkraut“.
    Ich bin glücklich, wenn ich im Frühjahr die ersten Wildkräuter finde.
    Giersch z.B., über den alle schimpfen, dass er nicht zu bändigen sei, wächst bei mir im Garten leider nicht mehr, da ich wohl zu viel gepflückt habe.
    Wenn ich von meiner Nachbarin Feldsalat aus deren Garten bekomme, sage ich ihr immer besonders danke, wenn sie mir die Vogelmiere auch mitgibt, welche dazwischen wächst.Sie schüttelt dann zwar den Kopf und amüsiert sich, aber das ist mir egal.
    Billiger und besser geht es nicht.

  54. 54

    Kleiner Nachtrag: Jetzt gibt es gerade Zucchini im Überfluß.
    Viele Gartenbesitzer sind heilfroh, wenn sie größere Objekte dieses Gemüses loswerden und verschenken diese dann gerne.
    Daraus mache ich Speghetti und aus ein paar Tomaten eine rohe Tomatensoße dazu.
    Bei der momentanen Hitze gibt es kaum etwas köstlicheres. (Habe dieses Gericht eben mit großem Genuss konsumiert!)

  55. 55

    Sie sprechen mir mit Ihren Beiträgen aus der Seele! Ich habe vor 30 Jahren begonnen, mich gesundheitsbewusst zu ernähren (nach einer Heilfastenkur wegen schmerzhafter Knoten in den Fingern) und habe wahre Wunder erlebt, was sich in meinem Leben alles zum Besseren gewandelt hat. Nicht nur, dass sich diese Knoten und auch einige Hautekzem aufgelöst haben, hat sich meine Lebensqualität um Klassen verbessert.

  56. 56

    Gesunde Ernährung ist für alle immer mit teueren Einkäufen verbunden. Deswegen ist immer die Ausreden, dass das Geld für eie gesündere Ernährung nie ausreicht… aber für die Bratwurst schon 😉
    Vor Jahren habe ich meine Ernährung umgestellt, zuerst habe ich einige Heilfastenkuren gemacht. Die beste war eine begleitete fastenwoche im Schwarzwald, dort habe ich zum ersten MAl erfahren und gelernt was gesunde Ernährung ist und wie man sie leicht bekommt und kocht. Danach ging immer alles leicht, leckeres Gemüse und Obst vom Markt, Bio Fleisch einmal in der Woche, gute Eier und milch. Süßigkeiten brauche ich nicht, und wenn, dann machen ich sie mir selbst. Ich habe einige gesunde Rezepte entwickelt, ohne Zucker aber dafür lecker 🙂
    Liebe Grüße!

  57. 57

    Meinen Senf will ich auch beitragen zu diesem Thema. Ich habe viele Jahre als Alleinerziehende von Sozialhilfe gelebt(heute Hartz 4 genannt) und habe mir trotzdem immer Bio-LEBENSmittel gekauft. Wer einmal begriffen hat dass die tägliche Kost das Aller-aller-Wichtigste ist, um gesünder zu werden, der sucht und findet Möglichkeiten, in anderen Bereichen weniger Geld auszugeben und stattdessen hochwertige LEBENSmittel zu kaufen.
    Mir stehen immer wieder die Haare zu Berge wenn ich sehe, was meine ganz normalen Mitmenschen alles einkaufen! Solche Mengen an unnötigem Plunder, der teilweise nach kurzem Gebrauch bereits in der Mülltonne landet. Ebenso Berge von Süßgetränken und Naschkram, der für jede Gesundheit auf die Dauer schädlich ist. Berge von Billigklamotten, die in Null Komma Nichts kaputt sind und weggeworfen werden. Berge von sogenannten Nahrungsmitteln in der Mülltonne, weil viele Menschen sich vom MHD Angst machen lassen und alles wegwerfen, was nah am Datum oder kurz darüber ist. Berge von Kitsch und Schnickschnack, nur weil es einen grad anmacht und man seine Finger nicht davon lassen kann. Vom enormen Spritverbrauch wegen unökologischer Fahrweise gar nicht zu reden. Ich könnte hier noch Kilometerlang weiter aufzählen was mir so alles begegnet. Eines meiner Hauptthemen seit 40 Jahren ist ALLTAGSÖKOLOGIE. Es betrifft ausnahmslos jeden und jede. Guckt euch um bei eurem Einkaufsverhalten und fragt euch, brauche ich das wirklich? Die Meisten heute sind konsumsüchtig und kaufen kaufen kaufen und wundern sich, dass sie kein Geld mehr übrig haben für hochwertige LEBENSmittel.

    Ich könnte mich aufregen über so viel Verschlafenheit!
    Viele Grüße und ein herrliches 2016 an alle inklusive René. Auch für die Herrlichkeit und die Wunder sind wir überwiegend selbst zuständig…

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