Leberschaden durch Red Bull?

Der Internet-Auftritt von Red Bull sieht aus wie ein Sport-Magazin. Auf seiner Plattform zeigt der Limo-Hersteller nur trainierte Menschen in Aktion, was zum proklamierten Image des „Energy-Drinks“ auch gut passt. Dass die Brause mit dem künstlichen Bonbon-Aroma gar nicht so gesund ist, hatte ich bereits in anderen Beiträgen hinreichend dargelegt:

Aber was passiert konkret, wenn ein Verbraucher zu viel davon trinkt? Der Britin Mary Allwood verlieh das Gesöff Flügel. Und die brachten sie direkt ins Krankenhaus. Ihre Leidensgeschichte ging durch die Weltpresse…

Mary Allwood war von Red Bull regelrecht abhängig. Ihre Sucht entwickelte sich im Laufe von 4 Jahren, in denen sie ihren täglichen Konsum auf 20 Dosen des vermeintlichen Energy-Drinks steigerte. Als die Britin unter starken Bauchschmerzen und Herzrasen litt, wies sie der herbeigerufene Notarzt ins Krankenhaus ein. Dort musste sie einen Entzug und eine Reduktions-Diät durchmachen. Die enormen Zuckermengen hatten zu erheblichem Übergewicht geführt. Und das Schlimmste war: Die Leber der Patientin hatte um das Doppelte zugenommen.

In so einem Fall spricht man auch von einer Fettleber. Und falls Sie schon länger bei mir „mitlesen“, erinnern Sie sich vielleicht an den Fall der Fettleber, die auch nach hohem Zuckerkonsum auftrat. In meinem Beitrag: Voll verzuckert! Fettleber nach 18 Tagen, geht es um den Selbstversuch von Damon Gameau…

Aber zurück zu Mary Allwood. Die Ärzte dachten zuerst an ein gravierendes Alkohol-Problem, obwohl Mary weder Alkohol noch Drogen konsumiert hatte. Die Patientin war süchtig nach Koffein, Taurin und dem penetranten Aroma von Red Bull. Mit dem Konsum von 5 Litern des Getränks überflutete sie ihren Körper mit den „leeren Kalorien“ des Zuckers. Daraus resultierten das Übergewicht und der Leberschaden.

Generell besteht bei zuckerhaltigen Limos das Problem, dass deren Kohlenhydrate zur normalen Ernährung noch hinzukommen. Da kann Red Bull noch so oft betonen, eine Dose enthielte nicht mehr Zucker als ein Apfel. Obst gehört zur normalen Ernährung, aber ein „durstlöschendes Getränk“ dient nicht in erster Linie der Versorgung mit Nährstoffen.

Zwar gibt es Red Bull auch als zuckerfreie Variante, aber der geballte Zutaten-Mix der Limo erscheint dennoch riskant. Im Zusammenwirken mit Leistungssport sind sogar schon Krampfanfälle und Nierenversagen aufgetreten. Dafür kann Zucker aber nicht verantwortlich gemacht werden.

Mary Allwood hat den Red-Bull-Entzug bewältigt und lebt heute „clean“. Sicher wird sie auch ihr Gewicht halten können, wenn sie kein aromatisiertes Zuckerwasser mehr trinkt.

Wem das noch nicht reicht und wer wissen möchte, wie er seiner Leber noch schaden kann, bitte sehr:

Das sind weitere Beiträge, in denen Sie gute Anregungen finden…

René Gräber

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Ein Kommentar Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Die Evolution hat uns mit diesem großen Gehirn versorgt, damit wir es auch nutzen und nicht stumpf unseren Trieben folgen. Damit ist u.A. auch Disziplin gemeint.
    Wer 5l/Tag RedBull säuft hat offensichtlich ein Vacuum im Kopf, das er damit füllen will.
    Nur so am Rande: die Fettleber hätte sie auch mit täglich 5kg Bio-Kartoffeln hingekriegt.
    Wie degeneriert ist das Volk eigentlich schon?

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