Krank durch Süßstoff Aspartam?

Die Datenlage bzw. Studienlage zum Süßstoff Aspartam ist schwierig.

Es soll Wissenschaftler geben, die auf die Bedenklichkeit des Süßstoffs Aspartam hinweisen und dass dieser unter anderem mit den Krankheiten Multiple Sklerose und Systemischer Lupus Erythematodes in Verbindung gebracht werden kann.

Grund dafür sei, dass Aspartam zu Formaldehyd und Ameisensäure wird, sobald es über 28,5 Grad erwärmt wird.

Beim Menschen komme es dadurch zu einer Methanolvergiftung, welche sich wiederum durch Symptome einer Multiplen Sklerose auszeichnet. Deshalb würden auch viele Patienten falsch behandelt.

Eine Methanolvergiftung kann unter Umständen zu Erblindung, Hörverlust und im schlimmsten Fall zum Tod führen. Sobald die Zufuhr von Aspartam gestoppt würde, endeten auch die Sympotme der falsch diagnostizierten Multiplen Sklerose.

Auch Fälle von Lupus erythematodes sind keine Seltenheit. Vor allem Menschen, die viele Light Getränke trinken, leiden darunter. Die meisten Menschen wissen nicht, was sie ihrem Körper antun. Wird der Konsum von Light-Getränken eingestellt, verschwänden auch die Symptome der Lupus-Krankheit, die Folgen der Krankheit bleiben aber.

Anzeichen einer erhöhten Aspartambelastung können folgendermaßen aussehen:

Muskelschmerzen und Krämpfe, Gefühllosigkeit in Armen und Beinen, Schwindel, Kopf- und Gelenksschmerzen, Depressionen, uverständliche Sprache, unscharfes Sehen und dergleichen.

Derzeit wird Aspartam in über 5.000 Produkten verwendet. Besonders bedenklich scheint, dass der Patentschutz abgelaufen ist und nun jeder Konzern Aspartam herstellen und verwenden kann.

Aspartam soll auch Auswirkungen auf den Stoffwechsel der Nervenzellen im Gehirn haben, was zu epilepsieähnlichen Symptomen führen könne.

In einer Randmitteilung in Die Welt las ich auch:

Der Süßstoff Aspartam fördert bei weiblichen Ratten Lymphdrüsen- und Hirntumore sowie Leukämien. Dies zeigt eine Studie am Krebsforschungszentrum von Bologna. Das Krebsrisiko steigt bereits bei kleinen Dosen. Die europäische Überwachungsbehörde für Lebensmittel überprüft jetzt die Daten. (www.welt.de/print-welt/article193732/Aspartam_unter_Krebsverdacht.html)

Auch für Diabetiker stellt Aspartam möglicherweise eine Gefährdung dar, da es den Augenhintergrund schädigt und den Blutzucker beeinflusst, beziehungsweise Gedächtnisstörungen verursachen kann.

Angeblich wird auch Alzheimer vom heimtückischen Süßstoff Aspartam ausgelöst, mittlerweile häufen sich die Alzheimer-Fälle bereits bei jungen Patienten.

Unbestritten ist nur folgende Tatsache: Aspartam darf von Menschen mit der angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie nicht eingenommen werden. Dies betrifft etwa 0,15 Promille der Bevölkerung.

Offizielle Behörden wie etwa die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit weisen darauf hin:

Es gibt derzeitig keine Hinweise in Bezug auf die Sicherheit von Aspartam, die EFSA dazu veranlassen würden, Verbrauchern, die aspartamhaltige Lebensmittel verzehren möchten, zu empfehlen, ihrer Ernährungsgewohnheiten zu ändern.

Welch schönes Beamtendeutsch 🙂 Das heißt aber nicht, dass ich Aspartam essen oder trinken muss – oder?

Ich empfehle: Finger weg von Light-Produkten – vor allem mit Aspartam.

Aktualisierung 25. Januar 2010:

Mark in Kommentar 3 zu diesem Beitrag weist auf einen Dokumentarfilm zu Aspartam hin: Sweet Misery.

Hier ein Auszug aus der Dokumentation mit deutschen Untertiteln:

Aktualisierung Dezember 2012:

Aspartam ist sicher…. nicht die Substanz, die der Organismus zu seinem Wohlergehen benötigt. Denn langsam und sicher tauchen mehr und mehr Hin- und Beweise auf, dass Aspartam eine Reihe von Wirkungen im Organismus entfaltet, die mit physiologischen Reaktionen nichts gemein haben.

Dabei ist die Frage nach dem krebserzeugenden Potential noch nicht einmal das wichtigste mögliche Merkmal. Die Kritiker des Aspartams haben sich inzwischen als Hauptkritikpunkt auf eine mögliche krebserzeugende Wirkung eingeschossen. Die Lebensmittelindustrie dagegen bestreitet solche Zusammenhänge aufs Heftigste. Jede Seite bringt dann ihre schlüssigen wissenschaftlichen Studien, die das beweisen, was man bewiesen haben möchte. Das Szenario erinnert mich sehr an die Auseinandersetzung mit der Tabakindustrie in den 1980er Jahren, die auch einen Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs aufs Vehementeste bezweifelte. Heute wissen wir es besser.

Wie solche Unbedenklichkeitsstudien aussehen, zeigen 2 (von etlichen) Beispiele:

Aspartame: a safety evaluation based on current use levels, regulations, and toxicological and epidemiological studies
(ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17828671)

Diese Arbeit, durchgeführt von der Konsultingfirma Burdock Group, ist eine Literaturrecherche, die schlüssig zum Schluss kommt, dass Aspartam außerordentlich sicher ist. Hier werden also keine prospektiven klinischen Studien mit dem entsprechend erforderlichen Design als Beurteilungsbasis genommen, sondern zusammengeklaubte Daten von Arbeiten mit positiven Ergebnissen. Kein Wunder, wenn dann das Endergebnis auch positiv ausfällt. Denn die Burdock Group ist eine Beratungs- und Marketingfirma, die sich auf das Erstellen von toxikologischen Gutachten spezialisiert hat. Sie liefern „customized solutions“ (maßgeschneiderte Lösungen) für Anforderungen seitens der FDA. Oder mit anderen Worten: Sie machen passend, was nicht passt. Sie feiern sich auf ihrer Webseite auch als Weltmeister im Erstellen von Unbedenklichkeitsstudien. Wer also die entsprechenden Dollars mitbringt, der bekommt ein Gutachten, das jede Substanz, und sei sie noch so fragwürdig, mit wissenschaftlichen Unbedenklichkeitsglanz versieht, der die FDA zur raschen Zulassung veranlasst.

Nächstes Beispiel: Advantame–an overview of the toxicity data
(ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22036024)

Advantam ist ein Derivat von Aspartam. Es enthält alle „Komponenten“ von Aspartam. Durch das Anhängen von zusätzlichen Molekülen an das Aspartamgrundgerüst ergibt sich eine Substanz mit noch höherer Süßkraft als die Muttersubstanz. Auch diese Studie kam zu dem schlüssigen Ergebnis, dass die Substanz absolut sicher ist für den menschlichen Verzehr. Aber auch hier liegt wieder eine zusammenfassende Arbeit von zuvor durchgeführten Studien vor. Wer ist der Verfasser der guten Botschaft? Ajinomoto Co, Inc., ein japanischer Lebensmittelgigant, der Süßstoffe reichlich zur Fertigung seiner Lebensmittelprodukte zum Einsatz bringt. Und wenn mehr und mehr solcher Arbeiten als wissenschaftliche Basis für die Beurteilung von Substanzen Anerkennung finden, dann ist das öffentliche Bewusstsein früher oder später ebenfalls durchtränkt vom Sicherheitsgefühl dieser Substanzen. Denn die Wissenschaft hat ja angeblich keinen Zweifel daran.

Die Gegenseite

Nicht nur aus Gründen der Fairness sollten jetzt auch die Befürworter einer krebserzeugenden Wirksamkeit von Aspartam zu Wort kommen:

Life-span exposure to low doses of aspartame beginning during prenatal life increases cancer effects in rats

Um es vorweg zu nehmen, scheinen die Betreiber dieser Arbeit nicht aus dem Industrieumfeld zu kommen, sondern aus der Krebsforschung in Italien. In dieser Arbeit wurde auch nicht über den Zeitraum von nur wenigen Wochen Labortiere mit Aspartam gefüttert, frei nach dem Motto, je kürzer der Beobachtungszeitraum, desto besser für die Wahrscheinlichkeit von unauffälligen Ergebnissen. Die „Behandlung“ der Tiere (Sprague-Dawley Ratten) begann sogar schon im Mutterleib seit dem 12. Fetustag. Die Studie endete für jede Ratte mit deren natürlichen Tod. Das nenne ich eine ultimative Langzeitbeobachtung. Und das Ergebnis wird Ajinomoto, Burdock Group und anderen „Koryphäen“ aus der industriefreundlichen Ernährungswissenschaft nicht sonderlich gefallen: Denn das karzinogene Potential von Aspartam bei diesen Ratten war vergleichbar mit dem in einer vorausgegangenen Studie beobachteten karzinogenen Potential, bei der die Ratten von der 8. Lebenswoche bis zum natürlichen Tod beobachtet worden waren. Die Dosis, und das ist das Wichtigste bei dieser Arbeit, war keine Mega-Dosis, die man als unrealistisch abtun könnte. Nein, die Dosis entsprach in etwa der zugelassenen Dosierung für den menschlichen Konsum. Weiter zeigte die Arbeit, dass eine lebenslange Zufuhr von Aspartam, die schon im Mutterleib begonnen hat, die karzinogenen Effekte sogar erhöht.

Effect of long term intake of aspartame on antioxidant defense status in liver

Ich sprach es bereits an: Krebserzeugendes Potential von Aspartam ist nur die halbe Wahrheit. Aspartam scheint viel mehr zu bewirken, als gemeinhin bekannt ist. Und davon handelt diese Studie.

Warum diese Studie aus dem Jahr 2011 so interessant ist, liegt in der Zusammensetzung des Aspartams begründet. Die Substanz baut sich auf aus den beiden Aminosäuren Asparaginsäure und Phenylalanin und einem „Anhängsel“, der aus Methanol besteht. In der Verbindung mit den beiden Aminosäuren ist dieser Methanolrest nicht aktiv. Aber bei der Metabolisierung wird er freigesetzt und kann im Organismus als solcher wirksam werden. Über die Konsequenzen spreche ich noch etwas später.

Da Methanol ein Alkohol ist, könnte man davon ausgehen, dass er genauso die Leber belastet wie es der „normale“ Alkohol (= Äthanol), den wir im Whisky, Wein und Bier finden, tut. So wurde in dieser Studie wieder mit Ratten gearbeitet, die in 3 Gruppen aufgeteilt wurden. Gruppe 1 bekam 500 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht ins Trinkwasser, Gruppe 2 1000 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Gruppe 3 nur reines Wasser. Der Beobachtungszeitraum betrug 180 Tage. Nach dieser relativ kurzen Beobachtungszeit sahen die Autoren bei der Gruppe 2 erhöhte Leberenzyme, die man sonst auch bei einer Alkoholleber beobachten kann. Glutathion, eins der potentesten natürlichen Antioxidantien, war in beiden Aspartam-Gruppen signifikant erniedrigt. Eine Gewebeuntersuchung zeigte Infiltrationen von Leukozyten ins Lebergewebe, was einen Hinweis auf einen entzündlichen Prozess gibt. Dies verleitete die Autoren zu dem Schluss, dass ein Langzeitgenuss von Aspartam die Leberzellen und das Lebergewebe schädigt und den Antioxidans-Status durch Verbrauch von Glutathion ungünstig beeinflusst.

Noch mehr Gegenseite

Es wird ja von den Wissenschaftskritikern immer gerne behauptet, dass man so einfach nicht von der Maus auf den Menschen rückschließen kann. Es ist in der Tat schon fast eine Kunst zu nennen, zu wissen und zu erkennen, welche Ergebnisse bei der Maus (oder anderen Labortieren) für den Menschen von Bedeutung sind und welche nicht.

In diesem Fall wissen wir, dass Alkohol sowohl die Leber von Menschen und Mäusen gleichermaßen schlecht beeinflusst. Was aber viele im Zusammenhang mit Aspartam nicht wissen, ist, dass die Maus oder die Ratte hier einen enormen Vorteil gegenüber dem Menschen hat. Wie sieht der aus?

Man weiß jetzt bereits über 70 Jahre, dass Methanol vom Menschen anders metabolisiert wird als von Tieren. Und darin liegt die Gefährlichkeit für den Menschen. Denn der Methanol wird in den Körperzellen von Tieren durch das Enzym Alkoholdehydrogenase zu Formaldehyd metabolisiert, welches dann umgehend in die weniger problematische Ameisensäure weiter metabolisiert wird. Der Mensch hingegen hat nicht in jeder Zelle das notwendige Enzym, das ihm das Formaldehyd zu Ameisensäure verwandelt. Dies ist der fundamentale Unterschied zwischen Maus und Mensch. Es gibt im menschlichen Organismus „Hotspots“ für Alkoholdehydrogenasen, in denen es dann zu einer Schwemme an Formaldehyd kommt, ohne dass vor Ort eine weitere Metabolisierung zu Ameisensäure erfolgen würde. Einer dieser bevorzugten Orte für das Enzym sind die inneren Auskleidungen der Blutgefäße im Gehirn, die dann den entsprechenden Formaldehyd-Schaden erleiden können.

Formaldehyd hat eine Reihe von unphysiologischen Wirkungen im Organismus. Es greift die DNA an, die Zellmembranen, Lipide, Proteine usw. Es hat den unguten Ruf, krebserzeugend zu sein und dergleichen mehr. Bei ausreichend hohen Konzentrationen führt Formaldehyd auch zur Erblindung, was eine häufige Konsequenz einer starken Methanolvergiftung ist. Aber auch unter Aspartam sind optische Probleme beobachtet worden.

Es ist jetzt denkwürdig, dass bei der letzten diskutierten Studie über die Leberfunktion unter Aspartam sogar Ratten, die die auftauchenden Formaldehydmengen aus dem Aspartam in allen Zellen zu Ameisensäure verwandeln können, nichtsdestoweniger enorme Auffälligkeiten bezüglich der Gewebetoxizität zeigten. Man kann sich also leicht ausmalen, dass ein Mensch, der sein Formaldehyd nicht so einfach loswird, eine höhere toxische Last zu tragen hat als die Maus oder Ratte im Labor. Eine solche Situation gleicht förmlich einer Einladung zu Leberschäden und Krebserkrankungen.

Äthanol ist dagegen in der Lage, die Umwandlung von Methanol zu Formaldehyd zu unterbinden. Dies ist auch ein Grund, warum das Antidot für eine Methanolvergiftung unter anderem eine ausreichende Gabe an Äthanol ist. Methanol hat für sich genommen schon deletäre Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Aber die sich anschließende Flut an Formaldehyd sorgt dann für die Langzeitschäden. Mehr zu dieser differenzierteren Sichtweise bei der Beurteilung von Aspartam und seinem Methanolanteil können Sie unter Methanol: A chemical Trojan Horse as the root of the Inscrutable U lesen.

Neue Studien wider die süße Verführung

Es scheint endlich etwas zu geben, was die Aspartam-Industrie gescheut hat, wie der Teufel das Weihwasser: Eine Langzeitstudie zu den Folgen und der Sicherheit von Aspartam. Denn es müsste mit dem eben zitierten Teufel zugehen, wenn ausgerechnet Methanol und Formaldehyd, vor denen nicht nur alternative „Experten“ warnen, sondern auch ganz normale Schulmediziner, plötzlich vollkommen unbedenklich werden. Das würde geradezu an ein Wunder grenzen. Und so kommt es, wie es kommen muss:

Die Studie Consumption of artificial sweetener– and sugar-containing soda and risk of lymphoma and leukemia in men and women gießt Wasser auf die Mühlen der Kritiker.

Die Studie ist allerdings kein „Rundumschlag“, der jedwede Form von Krebs unter Aspartam erkennen will. Die Autoren hatten sich hierbei „nur“ auf Formen von Lymph- und Blutkrebs konzentriert. Grundlage war eine 22 Jahre lang andauernde Studie (Nurses´ Health Study NHS), die 48.000 Männer und 77.000 Frauen einschloss.

Laut Studien hatten Männer, die jeden Tag ein „Diät“-Getränk zu sich nahmen, ein deutlich erhöhtes Risiko für ein multiples Myelom und/oder ein Non-Hodgkin-Lymphom. Für Frauen jedoch gab es bemerkenswerterweise diesen Zusammenhang nicht. Ein erhöhtes Risiko für eine Leukämie war dagegen für beide Geschlechter relevant.

Grund für die Risiko-Unterschiede in den Geschlechtern mag die stärkere Aktivität der Alkoholdehydrogenase beim Mann sein, der damit mehr und schneller sein schädliches Formaldehyd produziert.

Die Autoren befanden jedenfalls, dass es einen auffälligen Zusammenhang zwischen einem Langzeitkonsum von Aspartam und den erwähnten Krebserkrankungen gibt.

Fazit

Aspartam ist eine weitere Bereicherung des Giftgabentischs seitens der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie, damit etwas mehr Abwechslung auf den Labortisch zu Hause in der Küche kommt. Denn sich nur von Antibiotika, Pestiziden, Insektiziden, Schwermetallen, Dioxin usw. zu ernähren, wäre auf die Dauer langweilig und einseitig. Und vor einer einseitigen Ernährung warnen ja alle Experten der Ernährungsindustrie.

Datum: Donnerstag, 3. Dezember 2009
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18 Kommentare

  1. 1

    Ja und angeblich soll auch Multiple Sklerose oft (ca. 50% falsche Diagnosen) falsch diagnostiziert werden – es handelt sich nur um eine reine Aspartamvergiftung.??
    Und dann werden Produkte wie Stevia verboten – gut gemacht Chemie…??? Da könnte ich wahnsinnig werden. Und dann ist da noch Glutamat, Emulgatoren, Aromastoffe….
    Je mehr publik wird umso mehr sollte eigentlich die Öffentlichkeit sensibilisiert werden – ist aber oft erschreckend, diese Gleichgültigkeit auch von unserer Gesellschaft.
    Vielen Dank allen die da etwas genauer hinschauen.

  2. 2

    Herr Gräber,
    ich danke herzlichst für all diese Informationen, die mir teilweise neu und teils einfach nur verdrängt und hiermit wieder in´s Bewusstsein verschoben wurden! DANKE! Und Ihnen ein wundervolles Jahr 2o1o!

  3. 3

    Sweet Misery, eine komplette 90 minütige Dokumentation zu Aspartam, ist ab jetzt bei der PHO komplett in Deutsch erhältlich. Der Gründer der PHO (ebenfalls Aspartam-Opfer) hat sich die Deutschen Rechte erlang und das wohl selbst finanziert. Der Film ist mehr als jedes “Ich hab da mal was gehört”!! Unbedingt sehenswert.

    Ich finde diese Nachricht sehr wichtig für alle.

    hier ein Link wenn gestattet: http://www.private-health-organisation.de

  4. 4

    Hallo Mark!

    Herzlichen Dank für den Hinweis zur Dokumentation! Ich habe einen Ausschnitt der Dokumentation oben im Beitrag eingestellt.

  5. 5

    […] wie zum Beispiel: Milchzucker-Unverträglichkeit, Fruchtzuckerunverträglichkeit, Süßstoffe (z.B. Aspartam) oder andere […]

  6. 6

    aspartam ist ein produkt der firma „Monsanto“. noch fragen?

    ach ja, ich vergass: nehmt “Stevia” zum süssen (wenn überhaupt etwas). selbst für diabetiker völlig problemlos, aber von der zuckermafia bis aufs äusserste bekämpft.

  7. 7

    Ich litt Höllenqualen 2003 bis Januar 2011, Aspartam drehte den Blutdruck hoch, 200 zu 100, Angina Pectoris, öfter Bewusstlosigkeit bis zum Tod, ich durfte 2004 2 x ADAC Rettungshubschrauber fliegen, Herz- und Atem- Stillstand … die Ärzte stempelten mich zum Epileptiker, ich wurde zusätzlich mit Lamictal und Diazepam vergiftet. Ende 2009 erkannte ich als Laie dass was nicht stimmt. Ich setzte gegen den Willen der Ärzte Lamictal und Diazepam ab, eine Besserung trat ein. Doch die Aspartam- Schädigungen gingen weiter. Ich verunglückte am 6. 7. 2010 fast tödlich, ich flog nach einem Krampfanfall am Steuer mit einem VW-Bus 2,4 Liter LT in die Büsche. Ich erlitt kurz nach Fahrbeginn eine immer härter einsetzendes Koma. Ich hatte in der Stunde vorher 2 Brausetabletten in Wasser getrunken, dann direkt bei Antritt der Fahr 1 Tasse frischen Kaffee, ich hielt sofort an und schlief dann 1 Stunde geparkt. Dann wachte ich auf und wusste nicht mehr was ich wollte und wieso ich im VW-Bus saß. Dann schnallte ich mich an und fuhr langsam mit Tempo 35 – 40 km/h nachhause. Dabei wurde ich erneut bewusstlos und krampfte. Der Fuß gab im 3. Gang Vollgas und ich knallte mit 110 km/h gegen einen Fels und machte da einen Salto drüber. Der Bus war hinter der Vorderachse in der Karosserie gebrochen und konnte nur noch mit dem Kranwagen transportiert werden. Ich wachte auf der Intensivstation auf: Fuß gebrochen, 2 – 3 Grad, dazu weitere 6 schwere Schäden, alleine 1/3 der Lunge geplatzt, ich huste heute noch alle 3 – 4 Tage etwas Lunge ab, mich rettete meine stramme Immunabwehr, ich ernähre mich vegetarisch bis vegan und zu 80% von Rohkost, überhaupt und Rohmilchprodukte… Der Schock machte mich beinahe zuckerkrank, ich rettete die Bauchspeicheldrüse mit Zimt und gut zureden. – Den Unfallort und Unfallhergang erfuhr ich erst 2 Monate später von meinem Versicherer. Und der Führerschein ist weg. Ich hätte mich im Juli August 2010 auch nicht wehren können: Körperlich schwerstkrank, seelisch zu Tode geschockt, dazu ein Gehirn mit Löchern drin, ich hatte kaum noch Gedächtnis und Konzentration. Und doch half das Ganze, denn weil ich 6 Monate lang nur liegen und knapp sitzen konnte, vertrieb ich mir wütend bis suchend die Zeit am PC und klickte auf alles wo Epilepsie dran stand. So wurde ich fündig … Inzwischen bin ich wieder gesund und stark, okay, der Fuß und der Arm brauchen noch 6 Monate, aber sonst bin ich besser dran als 2003, selbst besser dran als 1993 … denn im 8 Jahre tobenden Kampf gegen den Drachen Aspartam lernte ich gewinnen, ich dürfte mich Siegfried nennen … Und jetzt gehe ich daran, den Führerschein zurückzuholen, die Ärzte klüger zu machen, und so Gott will die Hersteller und Lieferanten zu Rechenschaft zu ziehen. Ich würde so weit gehen, einen Nachweis in einem Institut zu führen, der dokumentiert werden kann und die Front der Lügner, Betrüger, Dummschwätzer und Absahner zum Zusammenbrechen bringt. Denn auch mein hochbegabter Sohn Martin (22) knickte dank Aspartam weg und ist heute eine hilflose pflegebedürftige schwerbehinderte Person. – ICH SUCHE MITSTREITER UND VERBÜNDETE. UND ICH BAUE DAS HIER (Haus BJ. 1904 und 5000 qm Wildgarten, jedes Obst, jedes Kraut, jedes Tier) ZUM HEILERZENTRUM AUS, OMAS AB 80 WERDEN GETRAGEN. – KOMM UND SPIEL MIT … ICH ERINNERE SOGAR ALLES ASTRALE, WENN ICH KÖRPERLICH TOT WAR, GOTT GUCKTE SEHR ERNST, ER DRÄNGTE NICHT, ICH GING FREIWILLIG WIEDER IN DEN KÖRPER … und er versprach mir so einiges … LG, Herbert Kühn, Vulkaneifel

  8. 8

    […] Krank durch Süßstoff Aspartam? […]

  9. 9

    Oh je – schon wieder so eine Weisheit. Waere das so, ich waere laengst tot. Ich konsumiere das Zeug seit ueber 20 Jahren 🙂

  10. 10

    Oh je – schon wieder so ein Vollweiser, der sich als das Maß aller Dinge betrachtet. Nur weil es jemanden gibt, der 20 Jahre Gift (noch) ohne Schäden zu sich nehmen kann, sind die negativen Erfahrungen anderer und entsprechende wissenschaftliche Beobachtungen ungültig. So einfach ist Wissenschaft, mein Kompliment.

  11. 11

    Hallo Peter S, siehst Du – Hirnschäden verursacht das Zeug auch, nur, dass der Betroffene von der Erkenntnis darüber offensichtlich ausgeschlossen ist.

  12. 12

    Schaut Euch mal auf Youtube den Beitrag ‚Unser täglich Gift‘ an.

    http://www.youtube.com/watch?v=ghGm51AobGw

    Das ist sehr ernüchternd, insbesondere, wie Studien in der Vergangenheit manipuliert und von der EU und der FDA durchgewunken wurden. Unglaublich!!! Ich habe daraufhin Aspartam vollständig aus meinem Leben verbannt. Der Beitrag ist zwar lang, aber jede Sekunde davon lohnt sich! Auch die Ausführungen zur Bisphenol-A-Belastung von Lebensmitteln sind wahre ‚Eye-Opener‘!

  13. 13

    Aspartam befindet sich auch in Medikamenten, zum Beispiel in Calcium-Brausetabletten. Okay, sage ich mir, das tun die da rein, damit es besser schmeckt. Aspartam ist aber auch in Präparaten, die in Kapselform eingenommen werden. Und da kommt es auf den Geschmack doch nun wirklich nicht an. Eine Freundin von mir, eine 77jährige Dame, nimmt ziemlich viele Medikamente ein. Sie klagt immer wieder über Bauchschmerzen und Blähungen. Den Beipackzettel kann sie wegen der winzige Buchstaben nicht lesen. Bei einem Präparat (Kapseln) wurde ich fündig: Aspartam. Sie nimmt jetzt ein anderes Präparat, Bauchschmerzen weg und die Pillen gegen Bauchweh braucht sie auch nicht mehr zu nehmen.
    Jetzt frage ich mich, ob da seitens der Pharmaindustrie nicht Methode dahintersteckt, um die Konsumenten kränker zu machen, damit mit den Nebenwirkungen noch mehr Geld gemacht werden kann. Gott erhalte mir meine Nahsicht, damit ich auch in Zukunft noch Beipackzettel problemlos lesen kann.

  14. 14

    http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/131210.htm
    Wie ist das zu bewerten?

  15. 15

    Ich habe mir die beiden Links, die die EFSA angibt im Detail noch nicht angesehen. In meinem Beitrag schrieb ich ja gleich am Anfang: Die Datenlage ist schwierig. Es gibt zwei Seiten. Und es mir eigentlich klar, dass die EFSA bei dieser „scheinbaren“ unklaren Lage, gar nicht anders kann, als dem Aspartam freie Fahrt zu gewähren. Die Folgen für viele Produkte usw. wären ja ziemlich einschneidend. Dieses Studien hin-und-her erinnert mich an die Margarine-Butte-Diskussion und noch einige Andere. Ich persönlich meide Aspartam wie die Pest. Das braucht kein Mensch. Klar: man kann halt nicht alles bedenkenlos konsumieren, man muss dann schon lesen, was „man“ sich da reinschüttet.

  16. 16

    […] Tampons oder Binden? Hauptsache ohne Gift!; Grippeschutzimpfung – Lassen Sie es lieber!; Krank durch Süßstoff Aspartam?; Umweltgifte: Was steckt dahinter? Wie Sie den Körper […]

  17. Brigitte Triebel
    Freitag, 11. Juli 2014 16:58
    17

    Hallo Herr Gräber,
    erst einmal vielen Dank für ihr unermüdliches Tun und Wirken.

    Ich habe seit ca. 10 Jahren einen Lupus erythematodes. Trinke keine Light-Getränke und nehme auch keine Süßstoffe, gleich welcher Art. Auch Stevia (unbedenklich?) nicht.

    Meine Versuche mit Weihrauchkapseln, versch. Tees, häufiger Einsatz von Ingwer, Kurkuma und und und haben keine Veränderung gebracht.

    Jetzt lese ich wahre Wunderdinge von Astaxanthin.

    Wenn ich Ärzte befrage, höre ich: damit müssen sie leben, oder Kortisongaben. Hmpf! In den 10 Jahren gibt es also keinerlei neue Erkenntnisse? Oder ist es wieder so: damit ist kein Geld zu verdienen?

    Dürfte ich dazu um ihre Meinung bitten?

    Ich bedanke mich und grüsse freundlich
    Brigitte

  18. 18

    Hallo Herr Gräber,

    Sie erwähnten anfangs, dass keine Megadosen Aspartam verabreicht würden, um Schädlichkeit nachzuweisen. Aber den Ratten wurden 500mg/kg bzw. 1000mg/kg Körpergewicht verabreicht. Bei einem Menschen mit 80kg wären das 40 bzw. 80g(!) Aspartam. -Hab ich da was falsch verstanden? Oder ist es bei diesen Mengen kein Wunder, wenn da im Organismus was passiert. -Oder wollte man Schädlichkeit provozieren, umgekehrt wie es halt die „Gegenseite“ macht.

    Freundlich grüßt Sie
    Erich

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