Starke Bauchschmerzen und
Darminfektionen
Bei starken Bauchschmerzen schleunigst den Arzt
aufsuchen: es könnte ein Notfall sein!
Die
Ursache für sehr starke Bauchschmerzen sind oftmals
Divertikel oder Blinddarmentzündungen - es droht dabei
Darmdurchbruch.
Die Darmschleimhaut steht in ständigem Kontakt
mit verdauter Nahrung. Diese beherbergt eine Vielzahl von
schädlichen Substanzen und Krankheitserregern, welche die
Schleimhaut zu entzündlichen Reaktionen veranlassen.
Besonders bei dem sogennanten Blinddarm besteht akute
Entzündungsgefahr. Wenn sich krankhafte Ausstülpungen der
Darmwand (Divertikel) entzünden
(Divertikulitis) droht
Lebensgefahr. Chronisch entzündet ist der Darm dagegen bei
Morbus Crohn
und Colitis
ulcerosa.
Im Alter steigt das Risiko einer
Blinddarmentzündung
Mit einer Entzündung des Blinddarms haben nicht nur
Jugendliche und jüngere Erwachsene zu schaffen, sondern auch
bevorzugt Menschen ab 65 Jahre. Am häufigsten tritt eine
Blinddarmentzündung im Alter zwischen 5 und 12 Jahren auf.
Dabei ist eigentlich gar nicht der Blinddarm entzündet,
sondern der Anhang am Blinddarm, der sog. Wurmfortsatz (in der
Fachsprache Appendix). Bei dem Wurmfortsatz handelt es sich
auch um sehr viel lymphatisches Gewebe, das hochgradig
entzündet ist.
Bei einer akuten Blinddarmentzündung macht sich
vorher meist eine kurzzeitige Übelkeit bemerkbar und dann
kommen starke Schmerzen rechts vom Bauchnabel hinzu. Bei
älteren Personen sind diese Anzeichen weniger intensiv, da
deren Bauchdecke auch bereits relativ "schlaff" ist.
Unerfreulicher "Nebenbefund" bei der Operation älterer Menschen
ist häufig bereits ein Darmkrebs.
Es sollte auf keinen Fall eine Eigenbehandlung mit
schmerzstillenden Medikamenten unternommen werden, denn
eine akute Blinddarmentzündung sollte innerhalb von 48
Stunden operiert werden, wenn sich keine deutliche Besserung
der Symptomatik bis dahin zeigt. Ansonsten kann es zum
Blinddarmdurchbruch kommen, bei dem sich Darminhalt und
Eiter der Entzündung in die Bauchhöhle ergiessen kann: die
gefürchtete Komplikation der Bauchfellentzündung ist dann
eingetreten.
Auch im Alter von Antiobiotika ist die Bauchfellentzündung
immer noch schwer zu beherrschen - und bei einem geschwächtem
Immunsystem wird es doppelt schwer...
Divertikel: die leicht entzündlichen
Ausstülpungen des Darms
Divertikel
sind Ausstülpungen der Darmwand, von der Größe einer Erbse. Vor
dem dreißigsten Lebensjahr sind Divertikel kaum zu finden,
dagegen hat sie fast jeder zweite 60-Jährige wegen der
abnehmenden Spannkraft des Bindegewebes, der "erschlafften"
Darmmuskulatur und natürlich falscher Ernährung.
Divertikel werden meist erst dann gefährlich, wenn sich
in den Ausstülpungen Stuhl ansammelt und diese sich
entzünden. Diese Entzündung nennt man dann Divertikulitis.
Symptome einer
Divertikulitis
• Schmerzen (meistens) im linken Unterbauch
• Fieber
• Verstopfung •
Blut im Stuhl
Im schlimmsten Fall können die Entzündungen, ähnlich wie im
Falle des Blinddarms, in die Bauchhöhle durchbrechen oder zu
einem gänzlichen Darmverschluss führen. Sowohl die
eine, als auch die andere Situation ist lebensbedrohlich.
Bei einem Divertikel-Leiden, ist eine darmgesunde
Ernährung besonders zu empfehlen. An erster Stelle findet sich
hier eine ballast- und faserstoffreiche Kost, da diese die
Darmpassage erleichtert (Vollkornprodukte, Leinsamen, Obst und
Gemüse).
Pflanzliche Quellmittel (z. B.
Flohsamenschalen oder milde abführende Substanzen, z. B.
Laktulose) halten den Speisebrei flüssig und halten ihn davon
ab, sich in den Divertikeln festzusetzen.
In der Praxis konnte ich bisher immer feststellen, dass
Personen die immer regelmäßig fasten, keine
Blinddarmentzündungen und keine Divertikulitis aufweisen.
Weihrauch als Mittel für chronische
Darmentzündungen
Zu den chronischen Darmentzündungen zählen Morbus Crohn (in fast
allen Darmabschnitten) und die Colitis
ulcerosa (bevorzugt im Dickdarm). Beides sind so genannte
Autoimmunkrankheiten, bei denen sich das Abwehrsystem aus
bisher unbekanntem Grund gegen das eigene Körpergewebe
richtet.
Die Krankheit verläuft meist in Schüben. Die Patienten
klagen über krampfartige Bauchschmerzen und starke Durchfälle
sowie Fieber. Offensichtlich trägt die moderne (und oft
ungesunde) Lebensweise dazu bei: Das Auftreten der Krankheiten
wurde erstmals vor etwa 80 Jahren festgestellt und das fast
ausschließlich in den westlichen Industrienationen.
Während der Schübe sind die meisten Patienten auf starke
Medikamente angewiesen, die das Immunsystem unterdrücken (z. B.
Kortison, Ciclosporin) und oft starke Nebenwirkungen auslösen.
Doch auch Weihrauch, eine alte Heilpflanze aus Indien, kann den
Entzündungen entgegenwirken und hat dabei deutlich weniger
Nebenwirkungen.
Gute Ergebnisse hat
z. B. Dr. Henning Gerhard vom Klinikum Mannheim erzielt. Er
behandelte bereits seit Mitte der 1990er Jahre 50
Morbus-Crohn-Patienten mit dem indischen
Weihrauch-Präparat H15 (es
kann auf Rezept und eigene Kosten in Apotheken bestellt werden;
Monatsbedarf etwa 30 €).
Nach acht Wochen sind die Symptome bei einem Drittel der
Patienten fast vollständig zurückgegangen. Diese sind in den
folgenden sechs Jahren zwar noch aufgetreten, jedoch deutlich
schwächer.
Es ist aus meiner Sicht völlig unverständlich, warum
Patienten immer noch mit anderen Medikamenten, mit zum Teil
erheblichen Nebenwirkungen behandelt werden.
Gerade bei einer schwierig zu behandelnden
chronischen Darmentzündung sollten Naturheilverfahren die
Therapie der Wahl sein.
Aber wie bei fast keinen anderen Leiden ist der Zusammenhang
zwischen unserer "gestörten" Ernährung (zu viel, zu fett, zu
süß, zu oft, zu spät, verkocht, verbraten, bestrahlt,
denaturiert und belastet) so offensichtlich. Und dennoch
leiden die meisten Patienten (z.B. M. Chrohn, Divertikulitis,
Colitis etc.) lieber weiter, als Ihre Ernährung umzustellen.
Vom Darmkrebs und künstlichen
Darmausgängen will ich hier erst gar nicht schreiben.
Dabei bietet "gesündere" Ernährung nicht nur die Vermeidung
dieser Zivilisationskrankheiten, sondern auch insgesamt mehr
Vitalität und Lebensfreude.
Als Therapie haben sich die Eigenbluttherapie, Fasten,
Homöopathie oder verschiedene Entspannungsverfahren
bewährt. Wichtig ist auch die regelmäßige Zufuhr von
Vitalstoffen, da ihre Aufnahme durch die chronische Entzündung
der Darmschleimhaut behindert wird.
Mehr zum Heilfasten und der Heilfasten-Variante die ich
empfehle lesen finden Sie in der kostenlosen
Informationsserie dazu, die Sie hier unten anfordern
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"Vitalität Pur Durch Heilfasten:
Sieben Dinge die Sie unbedingt wissen
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