Die giftige Wahrheit über Zucker und Übergewicht

Denken Sie an diese Zusammenhänge (die ich im folgenden Beitrag darlege), wenn Sie das nächste mal Süßigkeiten essen oder diese Ihrem Kind anbieten…

Die giftige Wahrheit über Zucker und Übergewicht: In diesem Beitrag könnte ich Ihnen gleich diese „Wahrheit“ präsentieren – bzw. schreiben. Die meisten Leser würden es aber nicht glauben und wieder weg klicken. Im Internet ist das durchaus angenehm: aus den Augen aus dem Sinn. Für diejenigen die es dennoch lesen möchten, versuche ich hier einen plausiblen Zusammenhang herzustellen. Also los gehts.

Die Menschen werden immer dicker. Die Kinder auch. Ok – das wussten Sie schon. Und das die Schlemmerei und die „gemütliche“ Leibesfülle auch im Zusammenhang mit einer Reihe von Erkrankungen wie Diabetes, Hochdruck, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesehen wird auch. Das ist quasi der Preis, den wir für das „Schlemmerleben“ bezahlen müssen. Viele zucken dennoch mit den Achseln und machen so weiter wie zuvor.

Muss das wirklich sein?

Wenn aber alle Welt weiß, dass Schlemmen so ungesund ist, warum siegt dann nicht die Vernunft über die Begierde und lässt uns gesundheitsbewusster leben?

Was sind denn die unwiderstehlichen „Verführfaktoren“, die unsere Länder in Fressnationen verwandeln?

Ist etwas nicht in Ordnung mit unserem Verdauungssystem oder stimmt was nicht mit unserem Oberstübchen, wo das Hirn zu ruhen geruht?

Machen wir einen Blick in die „Geschichte“ – als es noch keine Supermärkte, Fertiggerichte und Kühlschränke gab; kein „Coffe to go“, kein Eis am Stil, kein „Drive-through“, keine Lebkuchen, keine Schwarzwälder Kirsch.

Vor mehr als 50.000 Jahren verließ sich der menschliche Organismus auf ein bemerkenswertes, natürlich vorkommendes Hormon, Leptin genannt, welches die Nahrungsaufnahme regulierte. Dieses Hormon signalisierte dem Gehirn, wann der Organismus satt und keine Nahrungsaufnahme mehr erforderlich war. Doch irgendwie ist im Laufe der letzten 50.000 Jahre eine Art Verwirrung entstanden, die die Leistung dieses Hormons beeinträchtigt, so dass wir heute oft nicht mehr wissen, wann wir genug haben sollten.

Wenn das Hirn kein „Leptin“ versteht

Das Hormon Leptin wird hauptsächlich von Fettzellen produziert. In geringen Mengen wird es aber auch in Plazenta, Knochenmark, Magenschleimhaut, Skelettmuskulatur, Hypophyse und Hypothalamus hergestellt. Es teilt dem Organismus mit, wann er hungrig zu sein hat, wann er Nahrung aufnehmen muss und mehr Fett produzieren sollte. Das heißt also, dass die Entscheidung, zu essen, in der Regel eine Entscheidung des Leptins ist und keine Sache des Verstands. Denn das Gehirn „hört“ auf die Leptinsignale, die vom Fettgewebe kommen, die den Energiestatus des Organismus widerspiegeln.

Heute gibt es immer mehr Hinweise, dass Leptin die Hirnfunktionen beeinflussen kann, besonders die Regionen, die das Essverhalten steuern. Darüber hinaus gibt es auch Hinweise, dass Leptin im bestimmten Rahmen Hirnstrukturen modifizieren kann, die Hunger und Stoffwechsel kontrollieren. Denn die Produktion von Fetten und der Aufbau von Fettgewebe ist ein sorgfältig kontrollierter Prozess, der hauptsächlich von Leptin gesteuert wird. Von daher sieht es so aus, dass bei einem Übergewicht das überschüssige Fett auch überschüssiges Leptin produziert. Dieses Zuviel an Leptin sollte eigentlich dem Gehirn signalisieren, dass mehr als genug Fett vorliegt, dass die Bildung von weiterem Fettgewebe zu stoppen ist und dass die Überschüsse verstoffwechselt werden sollten.

Der erste Schritt in diese Richtung ist das Aussetzen des Hungergefühls, so dass die Nahrungsaufnahme beendet wird. Wenn aber dieses Signal vom Hirn nicht richtig verstanden wird, dann wird der Betroffene mehr oder wenig lange hungrig sein, obwohl sein Organismus objektiv keinen weiteren Bedarf an Kalorien hat. Dies sind dann im Extremfall jene Zeitgenossen, die trotz voluminöser Leibesfülle jedem glaubhaft versichern können, dass sie kurz vor dem Verhungern stehen. Objektiv verhungert hier nur das Gehirn, während der Organismus weit davon entfernt ist.

(Über-)Angebot und Nachfrage

Da stellt man sich doch sofort die Frage, warum bei so viel Leptin im System selbiges versagen kann? Warum also ist ein Leptinüberschuss nicht in der Lage, dem Gehirn seine Botschaft deutlich zu machen und das Hungergefühl auszuschalten?

Beim Typ-2-Diabetes kennen wir einen Mechanismus, der trotz hoher Insulinkonzentrationen hohe Blutzuckerwerte zulässt: die Resistenzbildung. Hier funktioniert die mathematische Gleichung „hohe Insulinwerte = niedrige Blutzuckerwerte“ nicht mehr, da die biologische Effektivität auf die blutzuckersenkende Wirkung des Insulins so abgenommen hat, dass der Organismus kompensatorisch mehr und mehr Insulin produziert, was die Resistenzbildung nur noch verstärkt.

Und dieser Effekt scheint auch für das Leptin zu bestehen. Je mehr Leptin gebildet wird, desto „wertloser“ wird es – man kann es fast mit dem Prinzip von Angebot und Nachfrage vergleichen. Wenn also das Leptin an biologischer Effektivität verliert, dann wird das Gehirn immer weniger auf seine Botschaft achten bzw. sie verstehen. Und Grund für dieses „Desaster“ ist ein Stoff, der auch die Resistenzbildung des Insulins maßgebend vorantreibt: Zucker.

Man kann diesen Effekt mit einer fast täglichen Erfahrung vergleichen. Wenn man in einem Raum oder einer Gegend verweilt, in dem ein unangenehmer Geruch herrscht, dann wird man diesen Geruch zu Beginn besonders intensiv empfinden. Je länger man aber in dieser Umgebung verweilt, desto weniger wird man sich des Geruchs bewusst. Grund dafür ist das Nachlassen der Signalbildung der Geruchsnerven, nicht das Nachlassen des Geruchs. Das ist auch ein Grund, warum Menschen mit einer „suboptimalen“ Körperhygiene nicht verstehen, warum andere Zeitgenossen einen großen Bogen um sie machen.

Für das Leptin heißt dies, dass mit dem kontinuierlichen Konsum von Zucker Fettzellen aufgebaut werden, die aus dem Zuckerüberschuss von der Leber in Form von Triglyceriden gebildet werden. Diese Fettzellen produzieren hohe Mengen an Leptin, die wiederum ein „Überangebot“ dieses Hormons darstellen, was sich auf dessen biologische Wirksamkeit negativ auswirkt. Das Resultat ist, dass die Rezeptoren für Leptin im Gehirn „taub“ werden. Das Gehirn kann auch nicht mehr objektiv entscheiden, ob der Organismus nun hungrig sein soll oder nicht. Und wie in der Rechtsprechung gilt auch hier die Regel: Im Zweifel für den Angeklagten, bzw. für das Hungergefühl. So wird sich der Organismus, der nicht weiß, wie sein Ernährungsstatus aussieht – sind genug Reserven vorhanden oder nicht? – im Zweifelsfall für die Strategie gegen das Verhungern entscheiden und somit ordentlich nachlegen wollen.

Aber dieser Tsunami an Leptin hat auch seinen Preis. Der Betroffene verhungert zwar nicht, aber die anderen physiologischen Wirkungen des Leptins unterliegen nicht der Resistenzbildung und schlagen voll zu. Leptin stimuliert nämlich auch das symphatische Nervensystem und erhöht über diesen Mechanismus den Blutdruck und die Herzfrequenz. Das ist der Grund, warum Hypertonie und Übergewicht oft Hand in Hand nebeneinander hergehen. Aber nicht nur das. Hohe Konzentrationen an Leptin beeinflussen auch die Energiegewinnung der Körperzellen. Sie entkoppeln diese von der ATP-Synthese, wodurch es zu einer Erhöhung der Temperaturentwicklung des Organismus kommt. Resultat: Dicke schwitzen schneller und heftiger – eine physiologische Kontrollreaktion, um die Temperaturverhältnisse des Organismus auf 37 Grad Celsius zu stabilisieren.

Zucker – das Opium fürs Volk

Es ist noch nicht besonders populär, aber heute weiß man, dass der Genuss von Zucker im Gehirn die Produktion von natürlichen Opioiden anregt. Ein langanhaltender Genuss von Zucker in entsprechenden Mengen steht somit im Verdacht, einen Abhängigkeitsprozess in Gang zu setzen. Somit wird das Gehirn von der stimulierenden Freisetzung seiner eigenen Opioide abhängig. Die Intensität und das Abhängigkeitspotential sind schon fast mit dem von bestimmten anderen Drogen zu vergleichen. Ich spreche in diesem Zusammenhang von einer „Zuckersucht„.

Laut wissenschaftlicher Forschung gab es bei den Geschmacksrezeptoren der Zunge für „süß“ keine adäquate Evolution, die an die heutige Nahrung angepasst ist. Denn vor 50.000 Jahren und danach gab es kaum zuckerhaltige Nahrungsmittel, so dass die Zunge „überempfindlich“ auf süße Nahrungsmittel reagierte. Dies war von Vorteil für die Urmenschen, da zuckerhaltige Nahrungsmittel wichtige Energiequellen waren, die Energie fast augenblicklich freisetzen konnten und das Überleben sicherten. Heute brauchen wir diesen „Suchmechanismus“ für zuckerhaltige Nahrungsmittel nicht mehr, weil in unseren Nahrungsmitteln, dank der Nahrungsmittelindustrie, mehr als genug Zucker enthalten ist und weil es in der Regel nicht an „Futter“ mangelt. Früher diente diese Empfindlichkeit der Zunge und der damit verbundene Belohnungsmechanismus im Gehirn über die Opioidbildung dem Überleben der Urmenschen.

Heute fällt der Überlebensaspekt weg. Was bleibt ist die Belohnung im Oberstübchen durch den Genuss von Zucker in allen Varianten. Dies ist ein Faktum, was auch der Nahrungsmittelindustrie nicht verschlossen blieb. Denn warum sonst werden – vor allem für Kinder – „gesunde“ Nahrungsmittel mit Zucker ohne Ende versetzt? Der Grund ist das Suchtpotential von Zucker, was die Kunden zu Dauerkunden macht, vergleichbar mit dem Junkie auf der Straße, der auch nicht mehr ohne seinen Schuss auskommen kann. Und zufälligerweise ist Zucker auch noch ein billiger Stoff, der die Herstellungskosten aller Fertiglebensmittel senken hilft. Damit stehen alle Signale auf Ausbildung einer Zuckersucht: eine staatlich legitimierte Abhängigkeit von „(Fast-)Opioiden“ unter Zuhilfenahme von natürlichen Prozessen?

Wahrscheinlich haben Sie bereits beim lesen obiger Zeilen bereits die Stirn gerunzelt und bezweifelt, ob Zucker wirklich eine so potente abhängig machende Wirksamkeit haben kann. Jedenfalls tun das fast alle meine Patienten, wenn ich diesen Zusammenhang herstelle. Und Mütter denen ich die Frage stelle, ob sie ihren Kindern auch Drogen anbieten würden, zeigen sich mitunter empört. Manche halten mich auch einfach nur für einen „Spinner“. Es ist ja auch fast unvorstellbar. Und wenn dem so wäre, dann hätte der Staat doch schon längst… Hat er aber nicht – darum kann dem nicht so sein.

Was nicht wahr sein kann – weil es nicht wahr sein darf

Fein. Seien Sie ruhig skeptisch und glauben nicht alles was ich hier so von mir gebe. Ich bin aber nicht alleine mit meiner „Zucker-Drogen-Meinung“. Der amerikanische Kinderarzt und Endokrinologe Dr. Lustig sieht das zum Beispiel ebenso. Er behauptet, dass das Suchtpotential von Zucker so hoch ist, dass die meisten Menschen (Ausnahmen bestätigen die Regel), nicht in der Lage sind, genug Willenskraft aufzubringen, um dem permanenten Angebot von Zucker in den Nahrungsmitteln zu widerstehen.

Dr. Lustig sagt dazu:

Das Belohnungszentrum des Gehirns, der Nucleus accumbens (siehe auch de.wikipedia.org/wiki/Nucleus_accumbens), ist für unser Überleben als Spezies von hoher Bedeutung. Denn wenn dieses Belohnungssystem des Gehirns ausgeschaltet werden würde, dann würde auch der Lebenswille der Betroffenen ausgeschaltet. Aber eine lang anhaltende Stimulation dieses Belohnungszentrums mündet in der Ausbildung einer Abhängigkeit, einer Sucht. Bei einem übermäßigen Konsum einer Substanz, Zucker eingeschlossen, erhält der Nucleus accumbens ein Dopaminsignal, das das Wohlgefühl auslöst. Das Wohlgefühl wiederum motiviert zum weiteren Konsum der Substanz, die das Gefühl initiiert hat. Das Problem ist, dass bei einem längeren Konsum dieses Signal abgeschwächt wird (vergleichbar mit dem Geruch im Raum oder Insulin und Leptin in hohen Dosen – Anm. v. m.). Daher muss der „Genusssüchtige“ mehr konsumieren, um die gleichen Effekte zu erleben. Wenn man dann dieser Abhängigkeit durch Konsumverzicht entgegenwirken will, dann treten die Entzugserscheinungen auf. Resistenz- bzw. Toleranzentwicklung und Entzug sind Zeichen einer Sucht. Damit soll man sich nichts vormachen: Zucker hat ein Suchtpotential.

Und das ist gar nicht mehr lustig. Damit lässt sich (oh Wunder), Zucker physiologisch auf eine Stufe stellen mit Alkohol, Nikotin, Kokain, Morphin, Cannabis und anderen Suchtmitteln. Und weil viele Suchtmittel nicht nur einfach mal süchtig machen, sondern eine Gefahr für die Gesundheit und das Leben der Konsumenten sind, ist Zucker auch nicht einfach nur der harmlose Stoff, für den er allgemein gehalten wird: Zucker ist für die Ausbildung von Übergewicht verantwortlich, mit all seinen Folgeerscheinungen wie Hypertonie, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankung und anderen tödlichen Komplikationen.

Es gibt heute aus meiner Sicht nur sehr wenig Zweifel darüber, dass Zucker ein für den Organismus toxisches (=giftiges) Potential hat. Es wird auch nur noch eine Frage der Zeit sein, wann Zucker als ein wichtiger krebsfördernder Faktor anerkannt werden wird, auch in der öffentlichen Meinung, genauso wie heute der Zigarettenrauch als krebsfördernd oder sogar krebserregend angesehen wird.

Dr. Lustig ist in den USA mit seinen Thesen zum Zucker nicht unumstritten. Wenn Sie englisch gut verstehen, kann ich Ihnen zu diesem Thema den Beitrag in der New York Times (von Gray Taubes) empfehlen: Is sugar toxic?

Das gilt doch sicher nur für den „weißen“ Haushaltszucker – oder?

Leider nein. Fruktose (Fruchtzucker) ist ein besonders übler Vertreter der Kohlenhydrate. Fruktose lässt den Insulin- und Leptinspiegel langfristig hochschnellen (trotz niedrigem glykämischem Index) und ist besonders an der Ausbildung der Insulin- und Leptinresistenz beteiligt. Sie ist ein besonders potentes entzündungsförderndes Molekül und produziert besonders häufig die sogenannten AGEs, die Advanced Glycation End Products. Dies sind in der Regel verzuckerte Verbindungen, meist mit Eiweißen, mit einem gediegenen krebserzeugenden Potential. Von Fruktose ist inzwischen auch bekannt, dass sie den Alterungsprozess beschleunigt.

Die physiologischen Wirkungen der Fruktose sind eigentlich ein Paradebeispiel, wie toxisch ein Kohlenhydrat sein kann. Aber auch hier sei vermerkt, dass Fruktose, so wie sie mengenmäßig in Früchten vorkommt, kein Problem für den Organismus darstellt. Denn hier ist die Menge so begrenzt, dass sich alles in einem physiologisch vernünftigen (natürlichem) Rahmen hält. Anders sieht es in der Industrienahrung aus. Hier wird „tonnenweise“ billige Fruktose in die Nahrungsmittel gekippt, erstens um die Herstellungskosten gering zu halten und zweitens um den „Opioideffekt“ auf die Konsumenten zu gewährleisten. Böse Zungen behaupten: Drittens um die Welt krank zu machen, damit die Pharmaindustrie auch bald neue Kunden hat… Aber das geht ja nun wirklich zu weit.

Fazit

Die Zuckerflut bewirkt auf den Organismus eine Entgleisung der Kontrolle über seinen Stoffwechsel. Das regulierende Leptin wird wirkungslos, da es in zu hohen Konzentrationen vorliegt. Darüber hinaus bewirkt Zucker über das Belohnungszentrum des Gehirns ein Wohlgefühl über ein Dopaminsignal, dass ebenfalls im Laufe der Zeit abklingt. Resultat: Ohne Kontrolle und mit nachlassender Belohnung lechzt der Organismus nach einer erhöhten Nahrungsaufnahme und Gewährleistung seiner Belohnung.

Die Folge ist, dass Leptin und Insulin in ihrer regulierenden Wirkung für das Hungergefühl und den Blutzuckerspiegel unbrauchbar werden. Ihre hohen Konzentrationen jedoch setzen andere physiologische Wirkungen dieser Hormone nicht außer Kraft. Leptin erhöht nachhaltig Blutdruckwerte und Körpertemperatur, während Insulin mit dem Potential eines Wachstumshormons gefäßschädigende Wirkungen entfalten kann. Zucker, Leptin, Insulin, Sucht, Ernährung – dies ist ein komplizierter, aber perfekter Teufelskreis, wo kaum jemand ein Interesse hat, ihm zu entkommen. Und wie schwer „Süchtige“ von Ihrer Droge zu befreien sind ist ja bekannt…

Aktualisierung 16.8.2012:

Ich hatte die Frage erwartet und sie wurde mir in emails und in den Kommentaren bereits mehrfach gestellt: Was soll ich dagegen tun?
Was tut man gegen oder für den „Entzug“? Hierzu bieten sich einerseits „Alternativen“ wie Stevia (natürliche Variante) an, Mittel zur Blutzuckerstabilisierung (u.a. Zimt, Chromhefe) und schließlich eine „komplette“ Ernährungsumgewöhnung an. Hierzu ist einleitend das Fasten geeignet, dass allerdings entsprechend eingeleitet und unterstützt werden sollte, so wie ich das zum Beispiel in meiner Heilfasten Anleitung beschreibe. Darüberhinaus kann man dann zum Beispiel noch über bestimmte Probiotika oder zum Beispiel Heilpilze nachdenken.

 

Datum: Dienstag, 7. August 2012
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123 Kommentare

  1. 1

    Hallo!
    Das mit der Drogenwirkung ist mir auch schon aufgefallen. Es fing bei mir damit an, dass ich wegen Homöopathie auf Cola verzichten musste. Was für ein Gewinn! Wenn man einmal aufhört, soetwas zu trinken und eine Weile nur wasser und Tees trinkt (ohne zucker), dann ist apfelshorle das süßeste, was man gerade noch so erträgt (mische ich aber lieber selbst). Man kann also den „stinkenden Raum“ verlassen, an die frische Luft gehen, und, wenn man wiederkommt, bemerken, dass da was faul ist.
    ich bin zwar immernoch eher rundlich (BMI=27-28 aber ich mag meine Muskeln!) aber habe zwei Hosengrößen abgenommen (deshalb die Anspielung auf die Muskeln).
    Zurück zum Zucker: gibt es noch mehr wissenschaftliche Ergebnisse dazu, wie man dem Gehirn beibringen kann, das Leptin wieder wahrzunehmen? ich habe nämlich Angst, zurück in „alte Muster“ zu verfallen, wenn ich nicht aufpasse, besonders, weil die Umwelt kaum versteht, dass man das suüße Zeug WIRKLICH nicht mag und nicht nur deshalb drauf „vezichtet“ weil man gerade abnehmen möchte oder so. Aber es schmeckt mir einfach nicht!! Warum versteht das kaum einer? Genau, weil Zucker eine Droge ist, vielen Dank Herr Graeber!

  2. 2

    Danke für den wunderbaren Bericht. Ich denke das auch schon lange, und beziehe das auch auf den bei fast allen Menschen sehr hohen Konsum von Produkten aus Weissmehl. Zu diesem Schlus kam ich, als ich Sontags morgens auf Zeltplätzen die Menschen nach Brötchen schlange stehen sah, sowie auch durch das o.g Verhalten von Übergewichtigen, die Glauben anders nicht satt werden zu können. Der Vergleich mit einem Junkie ist absolut gerechtfertigt, in mehreren Hinsichten. Ich bin immer wieder entsetzt, dass auch bei sehr vielen Produkten im Bioladen jetzt Zucker beigemischt wird, z.B. Kidney-Bohnen in der Dose, Brotaufstriche, usw., und so von der ursprünglichen Idee dieser Läden wenig übriggeblieben ist. Das Gift ist ja in Demeter-Qualität!

  3. angelika oldenburg
    Dienstag, 14. August 2012 13:45
    3

    Hallo,

    heißt das nun wirklich: überhaupt kein Zucker? Oder weniger?

    Herzlich

    a. oldenburg

  4. 4

    Super Beitrag.
    Auch ich habe schonmal dem Zucker den Kampf angesagt, und ehrlich nach ein paar Wochen wurde es mir richtig Übel wen ich zu viel Zucker konsumiert habe, Cola habe isch schon gar nicht mehr angerührt wel ich es nicht mehr vertrug, das war richtig ein Segen…
    Leider fallen einige Junkies durch Stress in ihr altes Verhaltensmuster zurück und schon ist man wieder süchtig danach. Aber ich weiss in ein paar Wochen habe ich die Stressphase (Prüfungen etc.) vorbei und dan wir dem Zucker wieder in den Allerwertesten getreten. Ich empfehle jedem dem Zucker den Kampf anzusagen…

  5. 5

    Eine Frage hätte ich…
    Wie ist es eigentlich mit Stevia und dem Einfluss auf das Leptin und Insulin. Ich konnte schon vieles darüber lesen in seiner allgemeinen Wirkung, aber nicht wie es auf diese zwei reagiert..

  6. 6

    S.g. Herr Graeber!
    Danke für ihren recht aufschlussreichen Artikel. Haben sie auch ein Mittel dagegen. Ich meine Tipps (keine Medikamente) wie man sich von der Abhängigkeit zum Zucker disdanziert? Geht das nur über den eigenen Willen oder kann man den Körper vielleicht durch Zufuhr von viel Wasser oder dergleichen austricksen. Ohne Zucker „isst“ das Leben sehr schwer.

    Danke

  7. 7

    auch ich habe hochinteressiert diesen Bericht gelesen. Silvester 2011 hatte ich mir vorgenommen nichts Süßes mehr zu essen um zu gucken wie lange ich das aushalte. Der Anfang war schwer, vor allem da es am Wochenende immer Kuchen gab. Nun bin ich schon seid über 7 Monaten Süßigkeitenfrei und habe nebenbei 5 Kilo abgenommen, da sich auch mein Sättigungsgefühl wieder einstellte. Da ich nicht Übergewichtig war (1,62 cm und 62kg) habe ich heute mein Idealgewicht und meine Sucht nach Zucker ist verflogen. Brot und Brötchen backe ich mit Vollkornmehl selber, so dass es auch kaum versteckten Zucker gibt. Übrigens hatte ich Silvester 2010 den Vorsatz gefasst kein Fleisch mehr zu essen um zu schauen wie lange ich das schaffe. Mittlerweile bin ich überzeugte Vegetarierin und kann mir nicht mehr vorstellen irgendwann mal wieder Fleisch zu essen. Es gibt so tolle aternative Rezepte, man sollte es einfach probieren.

  8. 8

    Einfach ein super Artikel, ich bin fest von der Wahrheit ueberzeugt, denn es ist soo schwierig fuer mich auf suesses zu verzichten. Aber eingeschraenkt habe ich es schon sehr und Anfang Oktober werde ich wieder Heilfasten um dann endgueltig „tschuess“ zum Zucker zu sagen… 🙂

  9. 9

    Hallo!
    (Hallo Gerhard,man kann seinen Körper mit langsam aufgespalteten Kohlenhydraten,die zu Stärke und Zucker gespalten werden länger „zufrieden halten“.Wie das genau funktionirt muss Rene Dir erklären.Aber,und das praktiziere ich seit langem, z.B. mit einem Vollkornhaltigen Frühstück -Flocken,Quark,Nüsse,Obst-hat man viel länger kein Bedürfnis nach Süßem.Und das macht nicht dick.)IIch habe in einem Jahr 20 Kilo abgenommen und kenne diesen Effekt ungeheuer gut.Je schlanker ich werde und je mehr ich auf nicht artifizielle vollwertige Lebensmittel achten lerne umso weniger muss ich erstaunlicherweise essen.Obwohl ich viel Sport mache.Ich esse nur noch ganz wenig Schokolade und möglichst auch nicht jede (naja) und ab und zu werde ich mal bei einem kleinen Kuchenstück schwach.Aber das macht auch nichts.Vorallem weil ich mit Verboten überhaupt nicht klar käme.Was man nicht darf macht erst recht Spaß.Ich kann da nur jedem Mut machen.Man KANN langsam Limonade durch Wasser und Süßigkeiten zB durch Bananen,Rosinen,Nüsse und erstmal Bio-Honige ersetzen.Ich mach das seit 11/2 Jahremmit großem Erfolg.Den Kuchen stehen lassen will ich auch noch trainieren,aber das dauert halt.Wer lernt etwas über 10/20 Jahre und ver-lernt es in drei Wochen ? Ich bestimmt nicht.Aber man staunt am Ende,wieviel leistungsfähiger man ist mit wieviel weniger (falschem) (Fr)essen.Wirklich!

  10. 10

    auch ich habe es ausprobiert,keinen Zucker,keine Suessigheiten,keine Kuchen,kein Eis.Brot nur mit Vollkornmehl selbst gebacken…..in drei Monaten 1o kg weniger.Meine Werte Kolesterol und Blutzucker normal.

  11. 11

    Sehr guter Artikel,

    habe bei mir selber festgestellt, dass Zucker süchtig macht.
    Mein Tipp: Echten guter Honig vom Imker

  12. 12

    Ein wirklich interessanter Artikel – sehr aufschlussreich.

    Was mich aber daran stört ist:

    Dieses Thema ist schon sehr lange bekannt, alos nichts neues. Dazu kommt noch es werden wieder einmal nur ausländische Doktoren usw. zitiert. Ich erinnere blos an einen Herrn Dr. Brucker, der dieses Thema schon sehr früh aufgegriffen hat und auch ein Buch über Zucker, seine gesundheitsschätlichen Wirkungen und seinen Suchtfaktor geschrieben hat. Auch hat er es soweit gebracht, dass Zucker in Deutschland als schädlicher/ toxischer Stoff gilt.

    Warum also frage ich mich, wird dieser Herr nicht zitiert? Wir müssen uns doch nun wirklich nicht hinter fremden Doktoren, Wisseschaftlern etc. versteckten!!! Wobei ich diese nicht schmälern will.

    Antwort René Gräber:
    In der Tat: Dr. Bruker hat das Thema bereits vor Jahrzehnten bekannt gemacht. Ich habe ihn auch in verschiedenen anderen Artikeln erwähnt – diesmal aber nicht, denn Dr. Bruker lieferte meines Wissen keine so schlüssige Begründung.

  13. 13

    WOW – das ist ja wirklich mal ein Bericht der leuchtet wie ein Leutturm in sternendunkler Nacht. Jetzt ist mir endlich einiges klar geworden obwohl ich schon lange der Überzeugung bin, das Zucker süchtig macht und viele in meinem Umfeld süchtig sind.
    Und wie geht es jetzt weiter???
    Gibt es eine Therapie, diesem Teufelskreis zu entkommen? Kann ein süchtiger Körper wieder so „geheilt“ werden, dass er „normale“ Leptin- und Insulin-Signale reagiert?
    Ich hoffe auf Ihre Antwort!
    Viele Grüsse Dagmar

  14. 14

    Toller Artikel,
    vieles wissen wir alle aber schon, nur an der Umsetzung, den Zucker zu reduzieren bzw. wegzulassen hapert es. Ich bin selber übergewichtig und versuche den Zucker zu reduzieren bzw. mit Stevia zu ersetzen. Jetzt sehe ich es an meiner Tochter, die gerade 10 geworden ist, dass sie ohne Zucker nicht mehr auskommen kann. Ich will ihr so gerne helfen, denn sie hat leider auch ein paar Kilos zuviel, obwohl sie sich ja auch noch im Wachstum befindet, aber Auswirkungen sieht man jetzt schon in Form von Cellulites am Po. Es ist sehr schwer sie vom Zucker wegzuholen. Haben Sie einen Tipp für mich?
    Danke und liebe Grüße von Ines

  15. 15

    hallo Rosina,
    kannst du bitte dein Brotrezept hier einstellen.

    hallo Rene,
    danke für den sehr informativen Beitrag. Ich lebe schon seit Jahren mit sehr wenig Zucker. Gummibärchen lassen mich immer wieder rückfällig werden und es kostet jedesmal Kraft wieder los zu kommen oder besser eine Entscheidung zu treffen. Bin ich dann einige Tage abstinent, geht es wieder für lange Zeit. Eigentlich dumm wieder welche zu essen.

  16. 16

    Danke für all die Infos, Herr Gräber.
    Zum Diabetes Typ 1 möchte ich etwas ergänzen: Mein Sohn (14) bekam vor 2 Monaten diese Diagnose und wir glauben an + suchen nach Heilung!
    Habe das Buch „Diabetes heilen, Biologische Heilbehandlung der Zuckerkrankheit und ihrer Spätfolgen“ von Dr. Schnitzer gekauft & kann es nur wärmstens jedem Betroffenen empfehlen!
    Heilung scheint möglich, es gibt wohl ein großes Interesse daran, Diabetiker lebenslang insulinabhängig zu halten – anstatt zu HEILEN. Diese Erkenntnis habe ich durch viele Abende & Nächte am PC, durch viele Interviews und Berichte bekommen. Das macht mich wütend!
    Heilung ist möglich!! Ich glaube daran. Dieses Buch hat mich zusätzlich extrem gestärkt!!
    Vielleicht hilft das hier jemandem, mit der Diagnose „chronisch krank, lebenslang“ ist man für jeden neuen Impuls dankbar.

  17. 17

    Ein sehr wichtiger Artikel, bloß, warum darf die Industrie alles und jedes tun ? Warum wird nicht eingschritten, wenn Lebensmittel und krank machen, freuen sich am Ende Ärzte, Krankenhäuser und auch die Krankenkassen ? Wenn man die Zusammensetzung der meisten Lebensmittel studiert, wird es einem schwummerig, 80 g Zucker in einem Liter Cola, ebenso viel in Ice-Tea, manchmal muß man dem Verbraucher – mündiger Bürger ? – auch helfend zur Seite stehen, es kann nicht sein, daß das nur von usn selbst ausgehen muß. Erst heute las ich eienn Artikel, daß man imemr größere Krankentragen braucht, um die Menschen abtranportieren zu können, warum läßt die POlitik zu, daß die Nahrunsgmittelindustrie wertloses Zeuge in alles udn jedes kippt und ihren Profit zu maximieren, arme, neue Welt, wir essen keine Lebensmittel mehr, sondern Kranklheitsmittel!

  18. 18

    Ich müsste mehr als 30 kg abnehmen, um wieder zu meinem Normalgwicht zu gelangen. Mehrere Monate ist es mir gelungen, abends auf Kohlehydrate und auf Süßes zu verzichten und so ganz (aber wirklich ganz) langsam sind einige Pfunde verschwunden. Der letzte Urlaub hat meine ganze Strategie ins Wanken gebracht, und nun habe ich noch nicht wieder zu einem Neubeginn bei der Ernährungsumstellung gefunden.Warum ist das so, dass ich beim Lesen des Artikels nicht denke: iiihhh Zucker, sondern sogar schon wieder ein Pfützchen unter der Zunge habe? Ich wünsche mir ein ‚Zuckerpflaster‘ was mir bei meiner Suchtbekämpfung hilft!

  19. 19

    Ein Leben ohne Zucker – unvorstellbar! Das süße Gift ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, es ist fast überall drin und das Schlimme: Dermaßen etabliert in unseren Köpfen (und auf unseren Zungen), so dass eine verkehrte Welt entstanden ist. Alle gehen davon aus, dass jeder Zucker und zuckerhaltige Produkte ganz selbstverständlich konsumiert. Anders sieht es aus, wenn gesundheitsbewusste Menschen gewollt und konsequent auf Zucker verzichten. dann ist man in unserer süßen Welt schon so was wie ein Exot – man muss sich für seine Abstinenz rechtfertigen und wird schon etwas schief angeschaut. – Ist das nicht verrückt?

  20. 20

    Eine Frage hätte ich zu diesem sehr detaillierten Artikel:
    Haben Honig, reiner Apfelsirup, Ahornsirup die gleichen Konsequenzen für den Organismus wie normaler Zucker?
    Womit soll man am besten ein süßsaueres asiatisches Menü vorbereiten? Nicht mit Honig, der ja ein natürliches Produkt ist?
    Danke im voraus für Ihre Antwort! Liliane Weber

  21. 21

    Hallo Herr Gräber,

    ich würde mich freuen, wenn Sie mal etwas über Xylith schreiben würden. Auch ein hervorragender, natürlicher Zuckerersatzstoff.

    Viele Grüße

  22. 22

    Lieber Herr Gräber.
    wegen einer candida albicans Involvierung vor Jahrzehnten konsumiere ich überhaupt keinen Zucker mehr – nur in Früchten – und bin ganz stolz darauf, das seit Jahrzehnten durchzuhalten.
    Ihre Artikel sind immer sehr amüsant und Ihre Sprache nett drastisch – so daß es gro0ßen Spaß macht, bei Ihnen mit dem Oberstübchen zu konsumieren.

    Beste Grüße aus dem Rheinland, Jutta

  23. 23

    Ernährung hat ja offensichtlich erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit. Im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Krebs gibt es ein Buch, in dem Isomaltulose angepriesen wird. Leider ist auch dieser Zucker sehr teuer, obwohl er wohl aus Rübenzucker gewonnen wird. Ist dieser Zucker das Non-Plus-Ultra?

  24. 24

    Lieber René!

    Sehr gut zu dem Atikel passt die Wahl vom 19.06.2012:

    Der goldene Windbeutel für die dreisteste Werbelüge 2012 gweht an:

    HIPP Früchtetees ab dem 12. Monat

    Durch den hohen Zuckergehalt werden die kleinen Kinder bereits in eine Abhängigkeit (Sucht) gebracht.

    Diabetes Typ 2, Übergewicht und Karies begrüßen das kleine Kind.

    Volker Specht

  25. 25

    Wird nicht durch Stevia einfach die den Geschmack „süß“ die Insulinausschüttung auch übermäßig angeregt? Wie kann man das vermeiden?

  26. 26

    Beitrag ist super! Danke! Bin auch so eine Süße, die dem zucker den Kampf angesagt hat. Mit Bitterstern bin ich jetzt fast weg von der Schokolade. Die Lust darauf sinkt und im Mund wird sie dann fast eklig. Lediglich Doppelkekse lachen mich noch sehr an. aber ich merke schon, dass die auch zu den Ohren rauskommen.
    Im Sommer gedeien meine Stevia-Pflanzen im Garten prächtig, die ich dann ernte und die getrockneten Blätter in wenig Wasser koche und diesen Sud dann nach und nach zum Süßen verwende. Allerdings ist die Stevia-Süße etwas anders und so kann ich den zuckergehalt bei Kuchen höchstens auf ein Drittel reduzieren. Meine 3 Kinder schmecken den Unterschied nicht. v.a. Fruchtige/beerige Quarkspeisen lassen sich allein mit Stevia süßen.
    Mit Erythrit komme ich nicht so klar, denn nach dem Verzehr stellt sich ein Engegefühl hinter dem Brustbein bei mir ein. Kennt das jemand?
    C.

  27. 27

    Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre hat Dr.med M.O.Bruker in seinen zahlreichen Büchern dringend vor Zuckerkonsum gewarnt.Bei der Umstellung auf Vollwerternährung kann man sich das Fasten sparen. Nach etwa 1 Jahr hat sich der Stoffwechsel vollkommen umgestellt und man nimmt ab, ab, ab (bei mir war das so). Leider bin ich wieder bei der konventionellen Ernährung gelandet-dank meines Mannes.Allerdings sind nach 3 Monaten strikter Veganer Ernährung z.B. meine Gelenkschmerzen verschwunden…In Brukers „Idealgewicht ohne Hungerkur“ – mit Rezepten – schreibt er auf Seite 40, unter „Fabrikzucker u. Auszugsmehle am schädlichsten“:…strenge Vermeidung der isolierten Kohlenhydrate. Darunter fallen alle Nahrungsmittel, die aus Auszugsmehlen hergestellt sind, und solche, die Fabrikzucker- auch in kleinsten Mengen- enthalten…daher nicht erlaubt Grau-,Schwarz-,Weißbrot,Brötchen,Zwieback,Kuchen,Teigwaren,Süßigkeite….Trauben-,Frucht-,Rohrzucker (gesüßte Speisen).Auf S.249 in „Biologischer Ratgeber für Mutter und Kind“ schreibt er „Über das natürliche Verlangen der Kinder nach Süßem“und beschreibt die Gefahr einer echten Sucht durch Fabrikzucker. Gut, wenn man ab und zu nochmal an diese Tatsachen, auch durch neuere wissenschaftliche Zusammenhänge, daran erinnert wird! DANKE !!!

  28. 28

    Innerhalb weniger Tage (unter 1 Woche) haben mein Mann und ich unser starkes Bedürfnis „Süßes“ zu essen (Kuchen, Eis, Pudding) nahezu gänzlich verloren. Wir haben unsere Ernährung insoweit umgestellt, dass wir mindestens 1 x am Tag, morgens auf jeden Fall und 2-3 x die Woche auch abends Frischkornbrei essen – mit Früchten. Wir finden es köstlich. Wir hatten gar nicht damit gerechnet, dass unser Bedarf an Süßem so schnell und so stark zurückgegangen ist. Hinweise zu dieser Ernährung findet man bei dr-schnitzer.de. Er ist sehr einfach zuzubereiten und wir fühlen uns viel besser als vorher!

  29. 29

    hallo,
    ich habe da mal eine frage zu honig: ist ja auch nicht sehr gesund, da er zu über 60 % aus fructose besteht. wie siehts mit reissirup aus, ist ja komplett fructosefrei – sollte doch eigentlich eine super alternative zu zucker sein? besser denke ich als stevia – gibt es erst seit kurzem auf dem lebensmittelmarkt. – war vorher nur als putzmittel erlaubt!!!!!!!!

  30. 30

    Ich benutze seit Jahren Stevia oder jetzt ganz neu Kokosnussblütenzucker.

    Hier ein Filmchen, wie er hergestellt wird

    http://www.youtube.com/watch?v=o4n5jsrOHvY

    Meine Frage an Herrn Gräber – ist der auch schädlich?

    Nachdem ich meine Ernährung umgestellt habe und mit motabolic balance 10 kg innert 4 Monaten abgenommen habe, behalte ich mein neues Gewicht seit 3 Jahren konstant bei. Konnte ich früher keine 3 Stunden ohne Nascherei sein, so halte ich heute 5 Stunden ohne Nahrungsaufnahme problemlos aus – ohne Magenknurren.

    Heisshunger auf Teigwaren sind total verschwunden und was hab ich die früher so gerne gegessen. Heute reicht mir 1x in der Woche oder aller 14 Tage Reis, Teigwaren oder Kartoffeln. Mit dieser Ernährungsumstellung verliert man allen Heisshunger auf Süsses oder Salziges, auf Teigwaren oder was auch immer. Ich esse alles gern aber nicht im Übermass. Also ist Zucker auch kein grosses Thema für mich.

    Ab und zu jedoch backe ich auch mal einen Kuchen und nehme diesen Kokosblütenzucker dazu, leider habe ich keine Ahnung, ob der genau so schädlich ist wie der weisse Zucker oder nicht. Kokosblütenzucker ist braun und schmeckt ein wenig nach Caramel.

    Stevia ist Geschmacksache, für mich hat er einen ganz eigenen Nachgeschmack aber immer noch besser, als sein Hirn an übermässiges Leptin zu gewöhnen.

  31. 31

    Hallo Sabine
    Honig gehört leider auch zu den süssen „Giften“, da gibts keinen Unterschied.

    Stevia zum Putzen? Was kann man denn damit putzen? Das Zeug ist so süss, ich habe eine Steviapflanze daheim und deren Blätter sind extrem süss aber damit putzen, auf die Idee käme ich nun wieder mal nicht.

    Stevia kenne ich in Pulverform und flüssig aber damit putzen würde ich nie. Bei uns bekommen wir es in der Drogerie oder dem Reformhaus.

    Jedenfalls habe ich eine 50 Grammdose von dem Pulver daheim – seit 4 Jahren und noch immer ist sie zu 2/3 tel voll.

  32. 32

    Ich kenne eine Freundin, die auch seit vielen Jahren übergewichtig ist, aber Süßes gar nicht mag… wie hängt das nun zusammen?

  33. 33

    Hallo Herr Gräber,

    Ja, das Theme ist altbekannt. – In den 7Oigern beschrieb der Amerikaner William Dufty in seinem Buch den Suchtstoff Zucker als „Zucker-Blues“. So war auch der Titel des Buches. „…. Körperliches und geistiges Elend, das durch den Konsum von raffinierter Sucrose ausgelöst wird – dem Stoff, den wir im allgemeinen Zucker nennen.“ – Viele verantwortliche Eltern aus der Zeit werden es sicher noch kennen.

    Hoffentlich wird das Thema nun endlich mal ernst genommen.

    Schöne Gräüe aus Soest.

  34. 34

    Hallo,

    ich esse seit über 6 Jahren nach der LOGI-Methode und bin sehr „zuckerentwöhnt“. Allerdings habe ich auch so gut wie keinen Süßstoff, außer mal für ein Dessert (so 3 x im Jahr). Schokolade nur 80%.

    Auch KH (Stärke) aus Getreide & Co. esse ich selten und es geht mir bestens damit. Das „normale“ Süße ist mir viel zu süß – und ich habe auch wenig Verlangen danach.

    Die Erklärung zum Leptin und der Leptinresisitenz ist sehr gut und verständlich erklärt. Dank dafür. Darf ich das Ausdrucken und meinen Kursteilnehmern „in die Hand drücken“?

    Gruß Maren

  35. 35

    Hallo,
    über Zucker haben wir viel gelesen.
    Aber wie ist mit es Honig??
    Viele sagen Hohnig besteht zu ca.90%aus Zucker
    und kann somit nicht besonders gesund sein.

  36. 36

    Für immer mehr Menschen wird die Wahrheit sichtbar… Unter anderem auch die Wahrheit über unsere Ernährung. Zucker ist ein Gift, so wie es in dem Artikel von Herrn Gräber nachweislich beschrieben ist. Und wie bei allen Wahrheiten die sich im Volk verbreiten, wird sich das ‚Establishment‘ zunächst mal dagegen wehren, weil Macht und Gewinnsucht nur bei allgemeiner Unwissenheit weiterhin bestehen können. Jeder ‚Wissende‘ muß laut über seine Erkenntnisse nachdenken… In diesem Sinne wünsche ich uns allen, die auf dem Weg sind, Erfolg. Möge sich die Wahrheit durchsetzen.

  37. 37

    Hallo,
    ich leide unter einer Fruktoseintoleranz und esse daher sehr selten Obst und Gemüse.
    Und daher trinke ich auch nur noch Wasser und Kräutertees. Und es ist wirklich etwas wahres dran! Es war anfangs so schwer, auf Süßes zu verzichten. Mitlerweile habe ich mich daran gewöhnt und es fällt mir auch garnicht mehr schwer. Esse ich dann ab und an mal eine Scheibe Apfel, dann ist das eine richtige Geschmacksexplosion im Mund – komischerweise sagen Umstehende, dass der Apfel sauer sei. 😉
    Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass da etwas Wahres dran ist. Leider habe ich es noch nicht geschafft, auch meinen Schokoladenkonsum einzustellen, da ich sowieso schon Untergewicht habe.. 🙁

  38. 38

    Diesem gelungenen Beitrag ist Nichts mehr hinzuzufügen…! Zucker ist Gift. Ich hatte lange überlegt, wie ich eine Gewichtsredukion vornehmen kann, ohne dem Leistungssport verfallen zu müssen 🙂 Ich habe Lebensmittel mit Zucker (so weit es ging!) aus meinem Leben verbannt… Und siehe da, es funktioniert und man fühlt sich Jahre jünger und richtig fit! Die Zähne danken es einem übrigens auch 😉

  39. 39

    Hallo Herr Gräber,
    Danke für diesen tollen Beitrag. Ich esse seit einem halben Jahr keinenZucker mehr und habe meine Ernährung komplett umgestellt. So natürlich wie es irgendwie nur geht und ich habe in der Zeit 10 kg abgenommen. Neulich hatte ich ein Zuckererlebnis der besonderen Art. War zum Kaffee eingeladen und habe mich verführen lassen ein Stück Torte zu essen. Es ging mir schlagartig schlecht. Ich hatte Herzklopfen und mir war übel und ich war spontan total müde.
    Selbst am nächsten Tag ging es mir noch nicht wieder richtig gut. Was für eine Erkenntnis!
    Freundliche Grüße Ursel D.

  40. 40

    Tolles Beitrag, vielen lieben Dank!
    ich nehme seit Jahren keinen Zucker mehr, jedoch jeden Tag in der Früh und am Abend vor dem schlafen gehen 2 Löffel Honig, 1 kl. Löffel Zimmt!
    Esse nur einmal am Tag *normal* sonst nur grüne Smoothis… wenn ich so ausrechne, nehme ich jeden Tag mind. 2 Äpfel,1 Banane und div. Obst und grüne Blätter! Ich kann nicht sagen dass ich Zuckersüchtig bin, obwohl ich soviel Fruktose zu mir nimm… mein Gewicht ist seit Jahren normal und habe kein Verlangen nach Naschereien… was haltet ihr davon? Schade ich meinem Körper auf dauer? Gruß an Alle

  41. 41

    Ich wusste schon Jahrzehnte, dass der Zucker schädlich ist, habe das aber imnmer schön verdrängt, denn ich war voll „drauf“ mein Leben lang…..
    Vor über zwei Jahren wurde mir dann nach und nach klar, dass ich eine Reihe von Nahrungsmittelintoleranzen habe, irgendwann war mir dann endlich klar, auch der Zucker stört meinen Organismus WIRKLICH erheblich und ich wollte und konnte so nicht mehr weitermachen.Ich zog die Konsequenz und stellte mich dem Entzug. Was soll ich sagen:

    Die ersten 3, 4 Tage war es wirklich schlimm,
    danach war ich „runter“ – körperlich.

    Aber psychisch eben noch nicht….Zum Glück habe ich es dennoch geschafft und nun ist das ein Jahr her. Meine Motivation konnte ich die ganze Zeit aufrecht erhalten, weil ich mir immer wieder durch Recherche vor Augen hielt, was der Zucker für den Organismus eigentlich bedeutet.
    Mittlerweile nasche ich vielleicht einen Keks pro Woche irgendwo zu Besuch und das wars und ich brauche auch nicht mehr, auch keinen Ersatz! Stevia habe ich erst probiert, fand den Geschmack aber scheusslich.
    Fällt mir ncoh ein: Nach einem halben Jahr ohne Zucker, wollte ich es noch mal wissen:
    Ich kaufte mir eine Tüte gebrannter Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt.
    Naja , stellte ich fest, ganz nett, aber deswegen muss ich meine Gesundheit nun wirklich nicht mehr gefährden. Ich war also damals tatsächlich auch psychisch bereits entwöhnt.

    Alles Gute.

    Nur Mut, es geht!

  42. 42

    Wir ernähren uns seit Jahren gesund – überwiegend Bio und vegetarisch. Trotzdem habe ich seit 10 Jahren unter starkem Heuschnupfen gelitten – da halfen weder Vollkorn noch grüne Smoothies. Dann bin ich auf ein Büchlein gestoßen: Heuschnupfenfrei in 3 Tagen. Strategie? Komplett auf Zucker verzichten. Es funktionierte – wie auch viele 5*****-Rezensionen bei Amazon belegen.
    Das gemeine ist, dass inzwischen auch in Bio-Produkten fast überall der blöde Roh-Rohrzucker drin ist – der eigentlich keinen Deut besser als weisser Zucker ist.
    An süßem nehme ich inzwischen sehr gerne Riegel aus Trockenfrüchten von Lub´s. Die sind einfach suuuperlecker.
    Je konsequenter man Zucker vermeidet, desto mehr verschwindet auch die Sucht danach. Als Alternative finde ich guten Honig und Trockenfrüchte sinnvoll. Stevia geht auch mal, mit Xylit bin ich noch nicht so glücklich – es wirkt abführend. Unsere Kinder trinken seit Jahren Wasser mit Agavendicksaft und wir fahren damit sehr gut. Sie haben zwar auch gern eine kleine Süßigkeit – bekommen diese aber nur als Nachtisch. Das klappt ohne Stress.

  43. 43

    Guten Tag,
    ich bin entsetzt, daß Sie Stevia hervorheben als natürliche Alternative zum Zucker.
    Da ist Zucker sicherlich noch gesünder als Stevia. Denn die Langzeitfolgen bezüglich der Steviaeinnahme sind ja noch garnicht absehbar.

  44. 44

    Bekannt ist es schon lange!
    Aber es muss noch oft wiederholt werden, dass Zucker süchtig und krank macht!
    Aber eigentlich ist es ganz einfach:
    Fasten (die WELT riecht besser und die Farben werden auch „farbiger“), Ernährung umstellen auf Vollwertkost- also Zucker, Auszugsmehl, Milch, Fleisch, (tieriesches Eiwiß),radikal aus der Küche schmeißen, Korn selbst zu Mehl mahlen (Brot und Brötchen selbst backen- herrlicher Duft im ganzen Haus (Wohnung)- aber möglichst keinen Besuch einladen, sonst ist Brot sofort alle.
    Man steht morgens erholt auf, ohne körperliche Gebrechen und Schmerzen, ist leistungsfähig über den Tag und geht abends zufrieden über das Tageswerk zu Bett.
    Was will man mehr?
    Irgendwann weiß man nicht mehr, wie man „Arzt“ schreibt…
    Tatsache!

  45. 45

    Nachtrag:
    Zucker und Lebensmittel in einem Zusammenhang zu nennen ist schon sehr mutig…

  46. 46

    Ein hervorragender und überaus wertvoller Artikel. Die drastischen Entwicklungen in unserer Gesellschaft durch Fehlernährung erfordern mittlerweile eine ebenso drastische Sprache – bei wissenschaftlich abgesichertem Hintergrund. Das ist etwas, was die etablierten Ernährungsberatungsinstitute leider über Jahrzehnte versäumt haben, und dafür dürfen diese zu Recht kritisiert werden.

    Die Suchterscheinungen lassen sich auch noch über eine zweite Komponente erklären: ein hochglykämisches Nahrungsmittel wie Zucker lässt den Blutzuckerspiegel schnell übermäßig steigen, was als Reaktion des Körpers eine überhöhte Insulinausschüttung zur Folge hat. Diese führt in der Folge wiederum in die Unterzuckerung und damit zu den berüchtigten Heißhungerattacken. Die Achterbahnfahrt des Blutzuckerspiegels – auch ausgelöst durch andere hochglykämische Lebensmittel – sorgt damit für Suchterscheinungen. Wer seinen Blutzuckerspiegel eher gleichmäßig hält, verfällt weniger in Abhängigkeiten.

    Von der Sache mit den natürlichen Opioiden hatte ich vor längerer Zeit schon einmal im Zusammenhang mit Getreide (Weizen) und Milch gelesen – die genaue Quelle hierfür ist mir derzeit entfallen. Allgemein ist dies ein Thema, was unbedingt auf breiterer Ebene durchleuchtet werden sollte.

  47. 47

    Hallo Leute

    Den Aussagen zum Thema Zucker ist zuzustimmen und zwar uneingeschränkt. Aber man muß das Thema generell weiter fassen, will man besser verstehen, was den Menschen treibt so selbstschädigend zu handeln.

    Beim Zucker ist es aus meiner Sicht so wie bei allen anderen Süchten: das Suchtverhalten dient letztlich der Kompensation einer tief sitzenden seelisch-emotionalen Störung. Und diese seelisch-emotionale Störung, die man auch als Entfremdung bezeichnen könnte, ist ein vollkommen unbewußt ablaufender Prozeß. Es liegt deswegen in der Natur der Sache, das solche (emotionalen) Prozesse vom Menschen nicht wahrgenommen werden (können).

    Es geht im weitesten Sinne um emotionale Bedürftigkeiten des einzelnen Menschenkindes, die trotz aller materiellen Überflüsse in den hochtechnisierten Gesellschaften weiterhin bestehen.

    Und weil es um emotionale Bedürftigkeiten geht, nutzt auch der Verstand hier wenig. Ein (emotionales) Mangelgefühl lässt sich durch Verstehen nicht beseitigen!!! Niemals! Das Verstehen ist ein rein intellektueller Prozeß und dieser kann das Gefühl nicht verändern!

    Das Gefühl ist nicht der Verstand. Der Verstand ist im wesentlichen die Ansammlung der Nervenzellen im Kopf. Das Gefühl aber sitzt nicht im Kopf und ist auch nicht mit dem Verstand gleichzusetzen, was immer wieder geschieht.

    Dieser hier verkürzt dargestellte Zusammenhang ist der tiefere Grund für alle Süchte – egal welcher Stoff eingesetzt wird.

    Solange also das Problem der seelischen Entfremdung im innersten Kern des Menschen weiter besteht, wird sich auch am selbstschädigenden Verhalten nichts ändern. Deswegen sind auch alle Aufklärungsansätze auf Dauer nicht sehr wirksam, denn sie appelieren allesamt an den Verstand. Gerade so, als sei der Mensch im Kern die Summe seiner Vernunft, von ihr gelenkt und vernünftig kontrolliert. Das aber ist – mit Verlaub – dummes Zeug.

    Diese leider weit verbreitete Weltsicht ignoriert den Komplex der Gefühle und des Unbewußten vollständig. Und das kann nur zu unbefriedigenden Antworten führen! Wir bestehen nun mal aus Körper, Geist UND Seele – und daran ist nicht zu rütteln. Das ist so seit es den Menschen gibt und das wird auch so bleiben – solange es die menschliche Rasse geben wird.

    Daran ändert der ganze hochtechnische Überbau nichts – selbstlenkende Autos hin oder her, sprechende Computer hin oder her. DER MENSCH IST UND BLEIBT EBEN AUCH EIN FÜHLWESEN – AUCH WENN DER ZEITGEIST ANDERES SUGGERIERT (von wegen Alles ist machbar und wir verstehen doch heute alles mögliche).

    In diesem Sinne ist die Selbstzerstörung vieler Menschen mit Hilfe aller möglichen Suchtformen eine Folge (großer) innerer Not. Wollte man etwas Substantielles gegen den Wahnsinn der Selbstzerstörung mit Hilfe des Zuckers tun, so müßte man sich kollektiv und individuell mit der Frage beschäftigen: was fehlt mir eigentlich, daß ich ständig kompensieren muß? Oder wie gestört muß das ganze Kollektiv sein, daß es ständig kompensieren muß?

    mit nachdenklichen Grüßen

    W. Elsig

  48. 48

    Vielen Danke, dass Sie das Thema Zucker hier mal aufgegriffen haben. Die Alternativstoffe werden immer so überaus kritisch betrachtet und auf Vor- und Nachteile geprüft, aber der Raffinadezucker wird als so selbstverständlich zur Nahrung zugehörig angesehen, dass niemand sich mehr zu fragen scheint, ob man nicht auch ihn mal auf Schädlichkeit hinterfragen sollte…
    Ich bin weitestgehend auf Xylithol umgestiegen, was geschmacklich und verwendungstechnisch völlig unkompliziert und nachteilsfrei ist, basisch statt sauer und zahnfreundlich ist sowie kein Insulin zur Verstoffwechslung benötigt und nur 40% der Kalorien von Zucker mit bringt. Der Körper scheint auch sehr schnell zu lernen, dass die Ausschüttung von Insulin trotz des süssen Geschmacks unnötig ist, ich habe nur in den ersten 2 Tagen eine leichte Unterzuckerung erlebt, dann nicht mehr.

    Ich habe vor vielen Jahren mal 3 Wochen lang gefastet, und danach empfand ich fast alle Speisen als total überwürzt, Schinken z.B. brutal salzig und Süßigkeiten als so süß, dass man nichts anderes als süß mehr schmeckte. Wie langweilig.
    Klar fällt man leicht in alte Gewohnheiten zurück, vor allem,. wenn man in einer Familie die einzige ist, die gefastet hat und alle anderen „normal“ weiter essen. Aber vor allem was Süßigkeiten betrifft, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, jeden Bissen sehr lange im Mund zu behalten und zu geniessen, und dann braucht man nicht mehr so viel von allem.

    Kleiner Tipp an alle, die sich einfach nicht am Riemen reissen können: überfresst Euch mal total an Eurer Lieblingssünde, bis Euch schlecht wird. Dann reichts wirklich für lange Zeit. Das ist sozusagen ernährungstechnisches Aikido… 😉

  49. 49

    Nochmal ich…
    Heisshungerattacken mit Lust auf Süsses können im Zusammenhang mit einem Chrom-Mangel auftreten. Es ist also bei der Entwöhnung von Zucker auch sinnvoll, auf die Zufuhr von Chrom zu achten, das macht die Sache leichter.

  50. 50

    grossartiger wichtiger Artikel.
    Allerdings fehlt leider der Hinweis, welche Zucker-Ersatzstoffe denn nun weniger schaedlich sind, Stevia wird erwaehnt, das ist gut so. Aber viele glauben, dass Honig ein gesunder Ersatz ist, oder Rohzucker, oder Palmzucker, Ahornsyrup usw.
    Hier sollte Sie mit ein paar weiteren Informationen Klarheit schaffen werden, Herr Graeber. Wir danken .

  51. 51

    Super Artikel!
    Bzgl. Fasten: ich habe auf einen Tag Essen einen Tag „Nullen“ umgestellt (beim Nullen nascht der Muskel am Fett). Bei Facebook findet man viel unter 10In2 dazu.

  52. 52

    genau wie die Carmen bekam ich beim Lesen vergleichbare Fragen im Kopf : Wie wird Stevia eigentlich aufgenommen und verarbeitet im Menschlichen körper? bzw. welchen Einfluss hat Stevia auf das Leptin und Insulin ? Dr. Max-Otto Bruker (Lahnstein) schreibt u.a. dass alle Industriell hergestellte Zuckerarten / Suessstoffen dass Verlangen nach Suessem aufrechterhalten. Stevia ist auch Industriell hergestellt. Ist Stevia also fehl am Platz in der vitalstoffreichen Vollwertkost?
    Mfg, Elisa

  53. 53

    Hallo, danke für den Artikel! Ich habe auch neulich mit entsetzen festgestellt wie zuckersüchtig ich eigentlich bin. Ich mußte aufgrund einer Allergie auf Milcheiweiß und Hühnereiweiß verzichten und da die ja in praktisch allen Süßigkeiten vorhanden sind dachte ich gute Gelegenheit zum Süßigkeitenverzicht. Das war beim Einkaufen eine echte Herausforderung! Wie ein Junkie schlich ich ums Süßigkeitenregal! Ich bin über mich selber erschrocken. Nach gut 3 Wochen war auch der Kopf drüber weg. Also sowol physisch als auch psychisch eine echte Sucht.

  54. 54

    Wenn die Seele weint wird sie kurzfristig mit Zucker betäubt, und da dies wie gesagt nur kurzfristig geschieht, macht man es halt immer wieder.
    Der Artikel von Hr. Elsig ist sehr aussagekräftig. Wir sollten uns mehr um den Menschen neben uns bemühen um so der Vereinsamung des Einzelnen entgegenzuwirken. Zuviel Pc und Fernseher zerstören nicht unerheblich die zwischenmenschliche Beziehung. Und dann? Braucht man den Seelentröster Zucker. Das momentane Glücksgefühl (Suchtpotenzial) beim „Genuss“ von Zucker schlägt nicht nur um in Frust nein auch der RR und Puls steigen sichtlich an. Rhythmusstörungen, Kopfschmerzen und ein unangenehmer Druck im Magen sind nur einige wenige Reaktionen auf den häufigen Genuss von Zucker. Nicht zu vergessen das Pilze und ganze Bakterienstämme Zucker lieben.
    Jeder einzelne von uns muss umdenken und sich nicht vertrauensvoll wie ein Lamm zur Schlachtbank führen lassen.
    Es gibt Kreise die sich über unsere Leichtgläubigkeit amüsieren und durch uns einen enormen finanziellen Nutzen haben.
    E.Smith

  55. 55

    to gerhild domenico:

    „…Hier in Deutschland findet man Stevia höchstens mal in Badzusätzen oder Putzmitteln….“, diesen Artikel kannst du lesen, wenn du bei google „stevia als putzmittel“ eingibst.

  56. 56

    herr gräber,
    wie stehen sie zu reissirup – ist ja komplett fructosefrei, nicht so süß, reich an vielen wichtigen nährstoffen und in seiner konsistenz wie honig.

  57. 57

    Hallo, bei meiner Tochter wurde Morbus Crohn diagnostiziert und die Ärzte behaupen, dass dies mit der Ernährung keinen Zusammenhang hat und auch einen Ernährungsumstellung nicht nötig wäre (ich habe ihr einen basenernährung empfolen, da sie mir selber sehr hilft). Haben Sie erfahrung mit Morbus Crohn Patienten?

  58. 58

    Zivile Gesellschaft Zivilisations-krankheiten. Wer Lebensmittel fälscht oder gefertigte L.Mittel in Umlauf bringt sollte …
    Im Mittelalter gab es noch E H R E N-Strafen, …
    In der DDR- gab es kaum Allergien heute bei gleicher ALDI-sierung und Versorgungslage= Gleich-stand.
    DANKE, für die heilsamen Infos: WEITER so.
    PS:Leider erleiden Viele,erst „unbewußt“ die Folgen … auf der WAAGE.

  59. 59

    Zucker ist Gift und löst meiner Meinung nach schwere Krankheiten und Allergien aus. Ich litt seit früher Kindheit unter Heuschnupfen. 25 Jahre später habe ich aufgrund einer Nahrungsmittelumstellung komplett auf raffinierten Zucker, künstliche Süßstoffe komplett verzichtet und durch Agavendicksaft wenns sein musste ersetzt! Ein Jahr später war die Allergie verschwunden und ist seitdem nicht wiedergekommen. Bei einem Freund hat es ebenfalls gewirkt!

  60. 60

    Zucker ist ein süsses Gift und man sollte den Zuckergenuss drastisch verringert oder aber auf Zucker gänzlich verzichten. Denn Zucker ist ein nicht wertvolles und gesundheitsschädliches Produkt. Ausserdem hängen viele physische und psychische Beschwerden mit raffinierten Zucker zusammen.
    Ich persönlich verzichte seit geraumer Zeit gänzlich auf Zucker.

  61. 61

    Im Grunde und theoretisch ist das doch alles ganz einfach. Ein Zuviel von jedem Essen bedeutet für Körper, Geist und Seele Streß hoch Drei und in kürzester Zeit ein Suchtverhalten. Wenn man auf der ganzen Welt verbreiten würde: Lebensmittel bedeutet:

    „Ein Mittel zum Lebenserhalt, das unbedingt naturrein gegessen werden sollte und nicht für das Vergnügen und nicht als Zeitvertreib“.

    Esse zu einer Mahlzeit eine Handvoll von Kohlehydraten, eine Handvoll von pflanzlichem Eiweiß und eine Handvoll von Gemüse – ALLES OHNE WÜRZUNG -, damit man sich des eigentlichen Geschmackes bewußt wird. Halte zwischen den Mahlzeiten 4 – 6 Stunden Pause ein, damit wieder ein Hungergefühl entstehen kann. Die Menschen würden an Körper, Geist und Seele wieder gesunden. Jeder könnte sich der eigenen Stärken wieder bewußt werden und der Verstand würde wieder funktionieren.

    Und, wenn man so richtig wahrheitsgemäß berichten will, Herr Gräber, auch schon 1 Stück Obst zieht wegen des Fruchzuckers ein nachfolgendes Verlangen nach noch mehr Süßem auf sich.
    Ich kann nur allen Lesern, die Eßsuchtprobleme haben, empfehlen, auch auf dieses Phänomen einmal zu achten.

    In diesem Sinne ein gutes Gesundwerden.

  62. 62

    Lieber Herr Graeber,

    endlich sagen/schreiben Sie es! Dieses Wissen liegt schon lange vor, wir aber tunlichst totgeschwiegen. Darüberhinaus vermag der Zucker im Darm Pilzbesiedelungen zu fördern, die ihrerseits Toxine abgeben, die drogenähnliche Wirkungen haben und sich gegenseitig noch verstärken!
    Nur konsequenter Zuckerverzicht und das Verzehren frischer unbedenklicher Lebensmittel kann aus dieser Spirale herausführen.

  63. 63

    Hallo,lieber Herr Graeber-
    verzichte schon seit langem auf Zucker.Habe aber seit ca 1 Jahr Probleme beim Genuß von Honig,1Handvoll Weintrauben,bzw. nach dem Essen einer mittelgroßen Banane.Es kommt dazu,
    dass mir die Augen zufallen und ich erst nach einer Zeit wieder zu mir komme-was,kann ich tun?Außer natürlich diese Sachen gar nicht ,oder in geringer Menge zu mir zu nehmen.
    Über eine Antwort hierzu,würde ich mich sehr freuen,Ich tippe auf eine Fructoseintoleranz,möchte aber keinen Test machen lassen.Habe im Internet gelesen,dass es,wenn zuvor kein Gentest gemacht wird ,man ins Koma fallen kann.Finde Ihren Artikel sehr
    gut-danke!

  64. 64

    Ich bin seit langem ratlos, was meine Ernährung betrifft. Blutgruppendiät? Abnehmen mit Fettpunkte zählen? Oder, oder, oder?
    Mein Gewicht steigt, meine Gesundheit wackelt.
    Jetzt starte ich einen Versuch mit „ohne Zucker“. Ich hoffe sehr, das sich mein Körper damit wieder selber reguliert.
    Danke für die Informationen, Herr Gräber.

  65. 65

    Ein sehr interessanter Artikel!
    Ich finde es jedoch sehr schade, dass in allen Tonlagen
    über die Konsequenzen der Kunstnahrung für
    Babies geschwiegen wird. Und dort fangen Zuckerkonsum
    und die Gewöhnung an Megaportionen ja an!
    Jamie Oliver schweigt darüber in seinem TED talk
    Schulkantienenessen und auch Dr. Kessler geht
    da nicht drauf ein in seinem super Buch „the end of overeating“.

    Die Nahrungsmittelindustrie hat uns fest im Griff, von der Wiege bis ins Grab – so darf es nicht weitergehen!

  66. 66

    Top Artikel, gute Informationen!

    Bei Zucker sollte man wirklich aufpassen! Hier gilt wieder das Motto:

    „In Maßen und nicht in Massen“

    Ansonsten muss man noch auf seine Ernährung achten, sonst bringt auch sämtlicher Zuckerverzicht nichts.

  67. 67

    Fragen über Fragen!

    RENÉ, BITTE beantworte sie! (Bald.)

    HERZLICHEN DANK im Voraus fûr Deine Zeit!
    Danke auch, dass Du uns den WEG zur körperlichen Reinigung (Fastenhomepage, DAS (e)Buch, Newsletter, Kommentare, Mailantworten, uvm). zeigst.

    Alles LIEBE aus Linz
    DeMaRa

    Ps: Im (e)Buch hat Etwas gefehlt: eine Einkaufsliste u./o. Checkliste für die Fastenzeit 🙂

  68. 68

    Danke, sehr gut. Nützt mir gegen die Zuckersucht erstmal nichts. Mir fehlen auch sonstige Problematiken, ich bin sehr schlank und habe eher niedrigen Blutdruck. Das Rauchen zu beenden ist schon deswegen schwer, weil dann automatisch Süßigkeitenhunger einsetzt. Wenn ich also nicht rauche, „muß“ ich Schokolade haben. Andererseits rauche ich relativ wenig, deutlich weniger als ich Schokolade esse. Von daher rauche ich dann lieber mal eine und kann dadurch dann auf Schoko verzichten. Tja. Und beides ist eine Sucht. Und beides fördert außerdem die Übersäuerung, wobei Zucker da stärker wirkt als Rauchen. Mh.
    Liebe Grüße und weiter so!
    Thomas

  69. 69

    Ich denke, dass raffinierter Zucker das Nikotin des 21. Jahrhunderts werden wird, denn aller Einflüsse der Lobbies zum trotz, lässt sich das Beschriebene nicht mehr lange bezahlen. Das System aus Abhängigkeit vom Zucker und der Behandlung der Diabetiker mit Medikamenten (der gleichen Konzerne) bringt unsere wirtschaftliche Leistungsfähigleit ja jetzt schon an die Grenze. Ich esse jetzt erstmal ein Budwig-Müsli, da brauche ich bis heute Nachmittag 1700 Uhr nichts mehr. Bis die Tage. Wolfgang

  70. 70

    Alter Wein in neuen Schläuchen
    “““““““““““““““““““““““““““““““““““‘

    Ich kann mich dem Vor-Kommentator Andreas nur anschließen.
    Warum so weit gehen, sieh das Gute liegt so nah.

    Dr. Bruker hat schon seit den 60-er Jahren behauptet, dass weisser Industrie-Zucker gesundheitsschädlich ist.

    Meines Wissens wurde er daraufhin von der Zuckerindustrie auf Unterlassung verklagt,
    er hat aber diesen Prozess gewonnen und durfte es weiterhin behaupten.

    P.S.
    Herr Gräber, er musste vor Gericht sicher eine „schlüssige Begründung“ liefern,
    sonst hätte er den Prozess nicht gewonnen.

  71. 71

    Zucker….dazu gibt es seit vielen Jahren schon ein ausführliches Buch von Dr. Max Otto Bruker. Anschließend wurde er von der Zuckerindustrie wegen Verläumdung verklagt und gewann seinen Prozess vor Gericht.
    Dieses Buch sollte man ruhig mal zusätzlich zu den Ausführungen von Rene Gräber lesen.
    Darin steht u.a. etwas von Geschmacksbildung in der Kindheit, aber auch der Umorientierung im späteren Leben: 4 Wochen mal auf alle Süßungsmittel verzichten! Bei mir hat das geklappt. Früher habe ich sehr viel Zucker zu mir genommen, heute dagegen schmeckt mir vieles nicht mehr mit Zucker. Natürlich geht es nicht ganz ohne Süßes: bestes und gesundes Mittel: Stevia; aber bitte rein und nicht mit Dextrose etc. versetzt….
    Die Sucht nach Zucker geht aber auch bei dieser Umstellung nicht mehr weg. Das bekomme ich deutlich immer wieder mal zu spüren, wenn ich an Pralinen nicht vorbeikomme: die Schachtel leere ich an einem Abend mit Katzenjammer am nächsten Tag.
    Also meide ich Zucker so gut es geht (schauen Sie mal in die Supermarktregale und suchen Foodartikel ohne Zucker. Das wird anstrengend…

  72. 72

    Ich habe eine Ausbildung bei Dr. Bruker gemacht und ich muß sagen, ich freu mich immer wieder wenn das was er vermittelte, bestätigt wird.
    Wir leben einigermaßen vollwertig. Wenn ich die Reaktion meiner Enkel auf Zucker beobachte (laut und überdreht) bestärkt mich das immer darin noch konsequenter zu sein.

  73. 73

    Mensch – ich finde meine Tafel Nougatschokolade nicht – ach jetzt hab ich sie – schmeckt gut …. lecker hmmm …. zergeht gaaanz zart auf der Zungeund dieser schöne Vanillenachklang im Abgang – is das nicht lecker. Wer möchte ein stück????

  74. Doris Bingenheimer
    Sonntag, 19. August 2012 15:28
    74

    Mich wundert diese sehr große Resonanz auf diesen Artikel – der wirklich gut geschrieben ist. Vieler dieser Leser scheinen wohl noch recht jung zu sein, da doch bereits seit den Siebzigern bekannt ist, dass vor allem der weiße Rübenzucker uns leer und schlapp macht (leer in Bezug auf unsere Knochen; schlapp auf unser Denken und Verhalten) Denn die Übersäuerung auf Dauer bleibt nicht aus! Im Norden von Deutschland (und Europa) müssen sogar noch Salate!! (egal ob Grüne oder andere) mitsamt den Soßen auch noch gesüßt werden! Man fragt sich oft:
    merkt ihr eigentlich sonst noch etwas? Weshalb muss alles so „verfälscht“ sprich: manipuliert werden? Kann der Natur nicht einfach mit Natur
    (z.B. Kräuter, Vollmeersalz u.u.u.) begegnet werden? Bevor wir essen, erstmal den Körper
    ‚fragen‘, brauchst du das wirklich? Jedoch nach Möglichkeit nicht den Verstand mit seinem
    Gewohnheitskonzept antworten lassen. Das wäre dann Illusion – und die platzt irgendwann wie eine Seifenblase.
    eine Seifenblase.

  75. 75

    Herr Gräber: ein hervorragender Artikel! Danke!
    Zucker ist Gift – oder Heilmittel. Bei meinen schlimmen Kopfschmerzen kann ich manchmal, wenn ich es rechtzeitig zu mir nehme, mittels einer Tasse starken, stark gesüßten Kaffees die Schmerzattacke so weit abmildern, daß ich mich nicht übergeben muß bzw. nicht 3 Tage flach liege.
    Das funktioniert, glaube ich, aber nur deshalb, weil ich NIE Kaffee mit Zucker trinke und auch sonst weitgehend auf Zucker aller Arten verzichte. Ohne daß es mir schwerfällt.

    Wobei: Schokolade als Energiespender auf Wandertouren, im Hochgebirge, bei anstrengenden sportlichen Betätigungen, als Medikament, in Maßen sozusagen, finde ich akzeptabel. Wenn man nichts anderes hat… ich esse VIEL lieber Schokolade als ein selbstgefangenes Kaninchen oder Meerschweinchen zu töten, zu häuten, auszunehmen und über einem Lagerfeuer zu grillen… 🙂 manchmal muß es eben DOCH Schokolade sein.

    Lg, Karin

  76. 76

    Bin ich froh!! Endlich ein Lichtblick. Täglich überlege ich mir eine Strategie, wie ich meine 10 angefressenen Kilos wieder los werde. Im Innersten wusste ich es. Aber es fehlte mir an der Motivation. Denn, wenn immer ich darüber klagte, sagte jeder in der Familie:“ Ach, was willst du dich plagen, ich weiss gar nicht, was du willst, du bist doch gerade recht, so wie du bist.“ – Und das mit über 80 Kilo! Und einem Kleiderschrank voll zu klein gewordener Kleider.–Haltet mir die Daumen! Rita ( 81 )

  77. 77

    (Gehört nicht direkt hierher)
    Ich trau mich nachwievor kaum,das laut zu sagen weil ich das selber nie gedacht hätte und immernoch kaum selber glauben kann:Als ich bei Rene las,dass er den Verzicht auf Kuhmilchprodukte empfiehlt hätte ich ihm erstmal ganz gern „den Hals umgedreht“(Spass!!!!).Ins Nachdenken kam ich dann wg einer 6-wöchigen Nebenhöhlenvereiterung,Heiserkeit,Erkältungen und ständig entzündeter Zähne (!).Und ich 60iger-Jahre -Kind habe bis ich 13 war kaum was anderes als Kuhmilch gesehen,das galt als DIE Kindernahrung schlechthin.Da nichts anderes half hab ich die Kuhmilch gecancelt.Abgesehen davon,dass ich neulich beim ZA gejauchzt habe über die Panorama-Aufnahme (alles weg!!!),ich wieder atmen kann und mein Freund,der mich länger nicht gesehen hatte mich begrüsste mit „Mann,dein Gesicht ist ja so schlank geworden!“ (ich hatte immer ein Vollmond-Face) hat die Kuhmilchaktion 2 kilo Gewichtsverlust gebracht.Ich vertrag das Zeug nicht! Und ich wusste es nicht!!!! Das glaubt einem fast keiner.Aber hochauflösende Röntgenaufnahmen lügen kaum und ich wäre im März beinahe mal wieder zwei Zähne los geworden…Ein paar Tage später mochte ich auch keinen Weizen mehr (das zu posten hab ich mich garnicht getraut,ich dachte,selbst Rene erklärt mich für verrückt) und bin wochenlang auf Reiswaffeln umgestiegen.Konsequent.Seit Samstagabend wunder ich mich warum ich meine guten alten Bauchkrämpfe wieder habe,die doch immer „psychisch“ sein sollten.Als ich Jürgens Kommentare eben las fiel es mir ein:
    Mir hat am Freitag jemand ein abgepacktes Supermarktbrot geschenkt.Man ist halt nicht unhöflich.Und man wirft ja auch kein Brot weg, gell…Das werde ich ja übermorgen wissen ob es daran lag.Ich bin da fast sicher.Nicht alles,was der Mainstream für Ultima Ratio hält ist es auch immer für alle.An alle Atemwegs-,Colitis- und ratlosen Übergewichtsgeplagten:Versuchts doch mal mit dem Ausschlussverfahren,das Allergiekranken von Ärzten empfohlen wird…Best regards!

  78. 78

    Ihnen Herr Gräber herzlichen Dank für die vielseitigen Berichte!
    Ob Cholesterin, Insulin, Gentechnik, auf Ihrer Seite fand ich schon oft Erklärungen und Zusammenfassungen für mein Gefühl „Das-kann-doch-nicht-normal-sein“, gespickt mit den Quellen und Fakten, die man alleine nicht im Internet gefunden hätte. Es geht immer nur um Gewinnmaximierung in unserer Gesellschaft. Spürt man ein Unwohlsein, Verschlackung, Übersäuerung bekommt man von Ärzten gesagt es gäbe keine Verschlackung, alles nur Einbildung, vielleicht die Psyche?
    Wir werden gefüttert mit Farb- und Konservierungsstoffen, Hormonen, Pestiziden und nun auch noch Nanopartikeln, und das alles soll keine Rückstände im Körper hinterlassen?

    @Betty Kommentar Nr.16
    Ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute für den Kampf gegen seinen Diabetes.
    Studien aus Finnland weisen darauf hin daß eine Hochdosierte Therapie mit Vitamin D Diabetes im Anfangsstadium wieder rückgängig machen kann! Dort stiegen die Zahlen für Neuerkrankungen kontinuierlich an, nachdem Neugeborene in 1.Lebensjahr weniger hoch dosierte Rachitisprophylaxe erhielten. Scheinbar hat Vitamin D positiven Einfluß auf Krebsprophylaxe, Immunerkrankungen, Psyche, Muskel-und Knochenschmerzen und vieles mehr.
    Informationen dazu gibt es reichlich im Netz, und auch mehrere Bücher sind erschienen.

    Herr Gräber, vielleicht schreiben auch Sie demnächst darüber für uns?

  79. 79

    Endlich schreibt einmal ein Arzt die Wahrheit über Zucker!Ich habe jahrelange Erfahrung mit der Zuckersucht, ich kenne die heftigen Entzugserscheinungen (Schwäche, Gefühlsausbrüche, Schwitzen, Panikattacken etc.) und den Schock, wenn man nach einer gewissen Zuckerabstinenz wieder diese aggressive Zuckerdroge isst. Ich bin nicht 100% zuckerabstinent, aber versuche den Konsum so bewusst und klein wie möglich zu halten. Meine Tochter (1 Jahr) bekommt keinen Zucker. Ich kenne viele Zuckersüchtige, einige sind es sich bewusst, andere sind noch in der Verdrängung. Ich bin überzeugt, dass die Sensibilisierung stetig wachsen wird, schon heute rühmt sich eine der grössten Schweizer Supermarktketten damit, dass sie im Yoghurt den Zucker reduziert hat. Warum wohl?!? Ich kenne auch viele Alkoholiker, die zwar vom Alkohol abstinent wurden aber dafür in die Zuckersucht fielen – ein klarer Hinweis für die Ähnlichkeit dieser zwei Suchtstoffe. Vielen Dank für Ihre Arbeit, Herr Gräber, sie ist sehr inspirierend für mich!

  80. 80

    Dieser Bericht über den Zucker usw war für mich sehr lehrreich und wichtig, zu wissen was damit alles zusammen hängt. Aus eigenen erfahrungen kann ich es nur bejahen.
    Vielen danke für die sehr guten und wichtigen Informationen!

  81. 81

    Bevor ich auf eine Rohkost Ernährung umgestiegen bin war ich süchtig nach Industrieller Schikolade. Ich hatte ständing Kopfweh und etliche andere beschwerden. Seit ich überhaupt kein Industriellen hergestellte Lebensmittel zu mir nehme gaht es mir tausend mal besser, mann kann es nicht vergleichen!

  82. 82

    Hoffe, dass dieser Artikel wenigstens einige Leute „munter“ macht!
    Mein Aufruf gemäß Ganzheitsmediziner Dr. M.O. Bruker, Lahnstein: LASST EURE NAHRUNG SO NATÜRLICH WIE MÖGLICH!

  83. 83

    Zucker = Droge ? !
    Ich kann viel von dem Geschriebenen hier zustimmen. Allem nicht, da ich mich bisher (noch) nicht ausreichend mit der Materie befassen konnte. Aber das im Zucker ein Suchtpotential steckt, dürfte nachvollziehbar sein. Jeder kennt Beispiele einer Zuckersucht, entweder bei sich selbst oder bei anderen. Sei es der tägliche Griff zur Schokolade o.a. Süßigkeiten, zum Ketchup, zum Zucker fürn Kaffee/Tee, zu Limonaden etc. Oder die sog. Heißhungeratacken auf Süßes (und wehe, dann findet sich nichts im Schrank…). Und wie jede Sucht, führt auch diese zu Folgeschäden/-erkrankungen, so wie oben genannt.
    Und wie bei jeder Sucht, hilft nur der Entzug, sprich: der Verzicht auf industriezuckerhaltiges, besonders oder vor allem der absolute Verzicht darauf zwischendurch! Jeden Tag etwas weniger und an manchen Tagen nichts, später tagelang nichts süßes. Und wenn mal der Appetit auf etwas Süßes kommt, nun ja, helfen z.B. ein paar Rosinen, Datteln u.ä. (aber nicht jedem Appetit gleich nachgeben). Und dazu ein doppelter Espresso – jedoch ohne Zucker. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, daß der Weg dahin nicht leicht ist, sich aber sehr lohnt – die Fremdbestimmung (durch Zucker) hört auf!
    Wer’s probieren möchte, dem wünsche ich viel Erfolg.

  84. 84

    Hallo,
    ein wirklich augenöffnender Beitrag über den Zucker.

    Ich werde den Gedanken aber nicht los, dass Stevia auch nur wieder so eine „Modeerscheinung“ ist.

    Wie sieht es denn aus mit den anderen Süßstoffen (Natreen usw.), die z. B. mein Mann benutzt, er ist Diabetiker.
    Haben diese den gleichen Einfluss?

    Freundliche Grüße
    Ramona

  85. 85

    WOW !!!!!!
    Schon den ganzen Tag bin ich am Laptop. Eingestiegen bin ich über diese Seite, die mich immer wieder auf andere Seiten gebracht hat. Mein Interesse wuchs immmer mehr. Mein Kopf ist kurz vorm Explodieren vor lauter Input….soviel hab ich heut gelesen und gelernt. Bin SUPERmotiviert und werde alles tun, um endlich zuckerfrei zu leben.
    GROßEN DANK an die Verfasser der 85 Kommentare dieser Seite und der zahlreichen anderen Artikeln, die ich heute gelesen habe !!!!!!!!
    Habe großen Respekt vor Euch, die ihr zucker- und/oder fleischlos lebt!!!!!

  86. 86

    Hallo aus eigenem Erleben kann ich das Suchtpotentieal von Zucker nur bestätigen. da ich an Morbus Chrohn erkrankte habe ich eine radikale Ernährungsumstellung mit Anfang 80 prozentigem Frischkostanteil gemacht. Den Verzicht auf Zucker sah ich als essentiell für die behandlung an- da ich immer bei Genuss von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln besonders reagierte. Ich machte die typischen Entzugssymtome durch- sehr schlechter schlaf, kaum bezwingbarer Apettit auf Süsses- nachts bin ich aufgewacht und habe Berge von schokolade vor meinem inneren Auge gehabt, Unruhe- nach genau 4 Wochen war der ganze Spuck vorbei und auch der Heishunger war weg. Seitdem rühre ich nichts süsses mehr an und esse keine industriell verabeiteten Lebensmittel. …und oh wunder (ein Wunder ist das nicht!) die Darmkrankheit ist verschwunden und auch das Asthma was ich ebenfalls hatte ist so gut wie weg- jedenfalls brauche ich keine Medikamente mehr. also nur Mut- nur 4 Wochen kein Zucker (auch keine Fruchtsafte- nichts wo irgendwie Zucker, sirup, Honig, Maltose, Dextrose und wie die versteckten und auch künstlichen Zucker alle heißen mögen, drin sein könnte- und sie sind die Sucht los.

  87. 87

    Ich will kein falsches Bild vermitteln. Natürlch war das MC und das Asthma nicht in 4 Wochen zu heilen, das hat schon 4- 5 Monate gedauert- aber ich bin überzeugt das Zucker gerade bei MC eine zentrale rolle spielt. Leider ist wirkliche Hilfe durch die sogenannten Spezialisten nicht zu erwarten- aber zum Glück gibt es ja den eigenen Kopf und Leute wie Herr Gräber. Den Willen aufbringen muss man jedoch selbst. Aber ist ein solches energiegeladeneres Leben wie ich es jetzt führe nicht eine große Motivation? Vor dem schritt der Ernährungsumstellungen war ich energetisch ganz schön am Boden. Endlich geht es mir wieder gut. Verklagen müsste man die ganze krankmachende Nahrungsmittelindustrie!!!
    Aber letzendlich liegt es auch an jedem selbst!! Meine Besten Wünsche an alle die sich von dem uns angebotenen Industriefutter abwenden- die gesundheit dankt es auf jeden Fall. (sehr lesenswert übrigens auch „ökosystem Mensch“ von Volkmann)

  88. 88

    ~*DANKE*~

  89. 89

    Danke für diesen schönen und auch unterhaltsamen wissenschaftlich fundierten Beitrag.
    Ich fage mich dann nur, ob ich Resitenzen gegen diese Art der Abhängigkeit entwickelt habe, weil ich als Kind Süßigkeiten wie Brot gegessen habe.
    Ab einem gewissen Alter, habe ich kein Interesse mehr an Süßigkeiten gehabt und esse auch heute noch (mit 35 Jahren) keine Süßigkeiten, es sei denn, ich bin in einem Trainingslager und mein Körper muss schwerste körperliche Arbeiten verrichten, dann bekomme ich heißhunger auf Schokolade, die ich sonst das ganze Jahr über nicht angucke.

  90. 90

    @ Mona (die andere 🙂 (Eintrag 14.August 2012)

    Zucker … sowohl Zuckerrohr als auch Zuckerrübe sind sicherlich in ihrem natürlichen Zustand (direkt vom Feld) in einem gewissen Masse ganz gut verträglich – ich hab zB auf La Palma immer mal wieder Zuckerrohr genascht und fand es durchaus sehr bekömmlich, konnte kein Suchtverhalten bemerken, da mir mein Körper wie bei jedem Naturbelassenen, nicht erhitzten Lebensmittel sofort und eindeutig zeigte, wenn die Grenze erreicht war …

    das klappt ja bei erhitztem verarbeiteten Nahrungsmitteln nicht mehr so gut, bis meist gar nicht mehr.

    auch „Roh-Rohrzucker“ wurde einer (tw mehrfachen) Hitzebehandlung unterzogen, der Körper kann also gar nicht wirkich rechtzeitig STOP sagen. (geht schon bedingt bis zu einem gewissen Grad mit viel Feingefühl … )

    naja, duch die Verarbeitung passiert eben so einiges, der Zucker wird zu sehr aufgespalten um in grosser Masse gesund zu sein. von weissem sprech ich jetzt gar nicht.

    und was spricht für Sie gegen Stevia?

    ich persönlich schätze und liebe diese Pflanze und ihre vielfältigen Heilkäfte sehr 🙂

    auch die Studien, dass Stevia gesundheitsschädlich sein sollen (ist ja bekannt, wer die angezettelt hatte …) mussten ja zurückgezogen und revidiert werden weil sie nicht haltbar waren.

    °) Steviolglycoside sind als E 960 in der EU seit dem 2. Dezember 2011 als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen.[5][6] Ein Jahr vor der Zulassung konnte aus Studien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für Stevia weder eine Genotoxizität noch eine krebserregende Wirkung nachgewiesen werden. Auch negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und Fortpflanzungsorgane des Menschen konnten nicht festgestellt werden,[7][8][9] was eine Zulassung in der EU wahrscheinlich machte.

    sagt wikipedia.

    schön, dass es so eine Vielfalt von Ansichten und Meinungen gibt.

    es grüsst
    Mona

  91. 91

    Ich hab das jetzt gut im Griff.Ich lebe weizen- und fast kuhmilchfrei (außer ab und zu festen Käse) und konsequent fleischlos.Mein einziges Süßungsmittel ab und zu ist ein Löffel echter Rübensirup (im Müsli z.B),Kuchen ist weizentechnisch total out und Schoki selten geworden.Meine Verdauungsbeschwerden sind weg,ich bin mental so klar wie der morgen und habe seit Juni 2011 22 Kilo abgenommen.Meine fast vegane Alternativküche kennt nur noch natives Olivenöl als Fett und ist (,sagt meine Umwelt) unglaublich lecker…So kanns bleiben! Vielen Dank,Rene!)

  92. 92

    Guten Tag Herr Gräber
    In den 92 Kommentaren, die Ihr Zucker-Artikel ausgelöst hat, stellen einige SchreiberInnen Fragen an Sie. Sie haben leider keine davon beantwortet.
    Statt dessen haben Sie andere, neue Artikel ins Internet gestellt. Schade, denn:
    – Wer Ihnen eine Rückfrage stellt, darf doch mit einer Antwort rechnen (das kann ja auch nur einen Link sein, z.B. auf das, was Sie bisher über Stevia und andere Süssstoffe geschrieben haben)
    – weniger wäre mehr…

    Freundlicher Gruss, Elisabeth

  93. 93

    Ein sehr interessanter Bericht, der mir auch die Augen öffnet und mir gleichzeitig bestätigt, das es sie doch gibt “die Zuckersucht“.

    Ich habe im Mai angefangen meine Ernährung umzustellen. Ganz konsequent .
    Ich hatte Übergewicht , wurde immer kränklicher und depressiver.
    Inzwischen habe ich 20 kg abgenommen.
    Nach wie vor mein großer Feind und Störenfried – Zucker in Form von Süßigkeiten.
    An manchen Tagen ist es ganz schlimm und ich kann nicht wiederstehen.
    Es ist oft schwer diesen Druck nach Süßem auszuhalten.
    Und ich frage mich manchmal ob das je besser wird.

  94. 94

    Wieder mal ein hervorragender Artikel, Herr Gräber, vielen herzlichen Dank dafür. Neben der Schädigung durch den Zucker kommt nach meinem Gefühl noch ein Überangebot von Salz in vielen Lebensmitteln und leider wird dieses teilweise noch mit dem hochgiftigem Fluor versetzt. Auch darüber haben Sie ja schon geschrieben. Vor einiger Zeit wurde mal im Fernsehen berichtet, dass die original deutsche Bratwurst nach China exportiert wurde und nebenbei wurde dann erklärt, dass „natürlich“ die Salzmenge in dem Rezept reduziert wurde, da „kein Asiate“ so viel Salz essen würde.
    Mit dem Zucker, das bekomme ich im Altag hin. Die Regale mit Süßigkeiten in den Geschäften lassen mich kalt und ich trinke auch lieber ungesüßte Getränke. Ab und an bekomme ich aber wirklich ein Verlangen nach salzhaltiger Nahrung, Salami oder auch rohem Schinken, weniger gekochtem Schinken, vieleicht liegt es daran, dass ich darauf achte, tagtäglich ausreichend viel Wasser oder Tee zu trinken.

    Ich würde mich mal über einen Artikel zum Thema Sport, regelmäßige Bewegung, wie viel Sport pro Woche und welche Art, zu welcher Tageszeit interessieren, vor allen Dingen, wie man es schaffen kann, diesen Sport wieder zu einem wirklich regelrechten Bestandteil seines Lebens zu machen. Mir zumindest passiert es immer wieder, dass ich nach Monaten mit regelmäßigem Sport, Schwimmen im Freibad oder auch mal Joggen oder Wandern, Arbeit im Garten während der Winterzeit dann doch Probleme habe, mich im Fitnessstudio ausreichend viel zu bewegen.

    Ihr Artikel sind für mich eine Quelle der Inspiration, ich ziehe den Hut vor dem, was Sie hier mit diesem Blog erschaffen haben. Danke.

    mit freundlichen Grüßen
    Volker Schmidt

    Antwort René Gräber:
    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    vielen Dank für Ihre netten Worte! Zum Thema Fitness habe ich ja eine eigene Webseite mit angegliedertem Blog erstellt, wo ich über solche Themen berichte:
    http://www.der-fitnessberater.de/
    http://der-fitnessberater.de/blog/

  95. Daniela Sch., Heilerin
    Dienstag, 11. Dezember 2012 13:00
    95

    Super, Ihr Beitrag, vielen Dank!

    Wenn man sich überlegt, dass die Menschen, die dann sagen „Ok, ich nehme dann halt Lightprodukte“, in eine schlimme Falle tappen, denn meistens sind diese Lightprodukte mit dem gefährlichen Nervengift ASPARTAM (als Zuckerersatzstoff getarnt) versehen! Was Aspartam Schlimmes hervorruft, das braucht man nur in Google nachzulesen, da wirds einem schlecht. Sogar in allen Kaugummis enthalten, schauderhaft, auch den gesüßten. Die armen Kinder, die doch so gerne kauen, sie sind gefährdet, denn es geht gleich alles Gift über die Mundschleimhaut ins Blut. Man könnte endlos weiter schreiben..

    Ich persönlich süße mit Stevia oder Xylit.

    Der moderne Mensch sollte wieder anfangen zu denken und zu lesen, was ihm aufgetischt wird, vor allem Inhaltsstoffe auf Verpackungen.

    Ich persönlich brauche keine Genussgifte, sie betäuben nur die Sinne.

    Ich wünsche beste Gesundheit.

    Viele Grüße

    Daniela Sch.

  96. 96

    Hallo,

    ich würde gerne mehr über Xylit erfahren.

    Darf ich es bei einer zuckerfreien Anti-Pilzernährung verwenden?
    Es ist dem Industriezucker so ähnlich in Aussehen und Geschmack, dass ich misstrauisch bin…

    Antwort René Gräber:

    Ich habe das Xylit auf meiner Artikelliste und bereite dazu etwas vor. Wenn Du im Newsletter angemeldet bist, wirst Du sicher informiert, wenn der Beitrag online geht.

  97. 97

    Guten Tag,
    der Zucker macht höchst abhängig davon bin ich zu 100% (und da ist kein Restprozent!) überzeugt.

    Typisch hierfür sind ständiger Apetitt. Wer immer schön Zucker isst, wird nachdem er 3 Nudelteller gegessen hat direkt danach und noch in den folgenden Stunden trotzdem die ganze Zeit einen fast quälenden Hunger verspühren.
    Ich hab mich dann ständig gefragt, wieso ich verdammt nochmal soviel hunger habe, „da geht doch nichts mehr rein!!!“…..
    Tage, die komplett ohne Zucker beginnen und bewußter gestaltet werden, sind dagegen Tage OHNE HUNGER….
    Bedenken Sie: Weißmehlprodukte und alle sehr heiß hergestellten Produkte sind fast nur noch dieser Einfachzucker, also dem Zucker ähnlich oder sogar gleich.. und bewirken somit das gleiche wie der Zucker in der Schokolade..

  98. 98

    […] die Bühne gelaufen. Somit hat die Welt und ihr freiheitlicher Vorreiter nicht nur ausreichend Zucker, um entsprechend billige Nahrungsmittel zu produzieren, die für zuckerbedingte Folgeerkrankungen […]

  99. 99

    Lieber Renee! Dein Beitrag ist super, auch ich bin derselben Meinung, dass Zucker eine der Hauptursachen unserer Zivilisationskrankheiten ist!

  100. 100

    […] Die giftige Wahrheit über Zucker und Übergewicht […]

  101. 101

    Lieber René
    Herzlichen Dank, dass Du über den Zuckerkonsum und
    die Abhängigkeit geschrieben hast!!!
    Nun muss ich nur noch d a v o n loskommen….
    Liebe Grüsse G.S.

  102. 102

    […] hemmt die Ausschüttung von Leptin [Die giftige Wahrheit über Zucker und Übergewicht]. Leptin bewirkt das Sättigungsgefühl nach dem Essen. Wenn es aber nicht ausreichend […]

  103. 103

    Weißen Zucker verwende ich schon lange nicht mehr, zum Süßen verwende ich Stevia.Aber jetzt bin ich etwas skeptisch geworden gegenüber der Verpackung.Denn im Fernsehen habe ich einen Bericht gesehen,daß Plastik gekennzeichnet mit PP und PE das hochgiftige Bisphinol A enthält.Mein flüssiges Stevia ist in einer Plastik Flasche, und das Stevia Pulver in einer Plastikdose.Was ich ohne Zucker gut mache, mach ich mit der Plastik Verpackung von Stefia Produkten wieder hin.Bin nun etwas ratlos geworden.Ich habe noch nie Stevia in Papiertüten wie Zucker gesehen,denn das wäre doch die bessere Alternative.

  104. 104

    Ja, das ist ein wirklich guter Artikel.
    Allerdings halte ich das Ausweichen auf Stevia in doppelter Hinsicht für problematisch:

    1. solange der Körper das Bedürfnis nach „süss“ hat, egal, ob vom Zucker oder von Stevia, will er diesen Süsspegel einhalten. Das bedeutet, dass vom Körper auch sonst süsse Nahrungsmittel gewünscht werden.
    Die Abhängigkeit von süßen Nahrungsmitteln ändert sich so nicht.

    2. niemand weiß, ob das, was wir spätestens heute von Aspartam / NutraSweet wissen, nicht auch von Stevia bekannt wird, ob es also Unverträglichkeiten oder sogar Schlimmeres durch den (massiven) Konsum von Stevia gibt.

    Besser ist es, den Konsum von Zucker weitgehend zu reduzieren. Und das ist am Anfang nicht ganz einfach. Aber nach ein paar Tagen, wenn sich der Körper daran gewöhnt hat, wird es leichter und leichter und nach spätestens einer Woche springen einen die Süßigkeiten auch nicht mehr an und rufen: „Iss mich!“

    Begleiten kann man so einen Zuckerentzug natürlich mit Heilfasten, in dieser Zeit und auch immer wieder danach hatte ich kein Bedürfnis auf „süss“, oder mit einer Ernährungsumstellung, idealerweise auf „raw vegan“, auf „roh vegan“.

    Und danach ist es so, wie es früher in der Kneipe war. Man roch den Rauch zwar nicht mehr, aber wenn man den stinkenden Raum verlassen hat und dann später wieder eintritt, dann fragt man sich, warum man sich das so lange angetan hat.

  105. 105

    Was ist mit den Menschen, die immer schlank sind, egal was sie essen. Davon ist keine Rede.
    Ich kenne persönlich einige Menschen (männlich), die gerne zunehmen würden aber nicht können.
    Was ist mit diesen Programmierungen?
    Das würde mich brennend interessieren.

  106. 106

    Toller Beitrag, vielen lieben Dank!
    ich nehme seit Jahren keinen Zucker mehr, jedoch jeden Tag in der Früh und am Abend vor dem schlafen gehen 2 Löffel Honig, 1 kl. Löffel Zimt!
    Esse nur einmal am Tag *normal* sonst nur grüne Smoothies… wenn ich so ausrechne, nehme ich jeden Tag mind. 2 Äpfel,1 Banane und div. Obst und grüne Blätter! Ich kann nicht sagen, dass ich Zuckersüchtig bin, obwohl ich soviel Fruktose zu mir nehme… mein Gewicht ist seit Jahren normal und habe kein Verlangen nach Naschereien… was haltet ihr davon? Schade ich meinem Körper auf Dauer? Gruß an Alle

    Antwort René Gräber:
    Nein, ich denke dass hört sich sehr gut an!

  107. 107

    […] Die giftige Wahrheit über Zucker und Übergewicht […]

  108. 108

    Zucker und. Diabetes l und ll – zu viel Zucker schafft Diabetes auf die Dauer. Unterzucker ist Folge eines zu hohen Zucker- Konsums und einer zu schnellen Verbrennung – 2 verschiedene Ursachen.: Oxidation durch freie Radikale und die Folge einer Sauerstoff -Verarmung und einer aneroben Oxidation. was nicht durch Bewegung verbrannt wird lagert sich als Schlacken ins Gewebe ein. zu hoher Zuckerkonsum verursacht einen Zirkulus vitiosus mit Stoffwechsel -Problemen bis zur pathologischen Zell Entartung…
    ..

  109. 109

    […] niemals betreten. Und das aus einem ganz einfachen Grund: er ist länger und unbequemer. Kuchen, Zucker, Mikrowellen-Essen, Fast Food sind die schnellen Verführungen. WLAN, Handy, Auto, Rolltreppe, […]

  110. 110

    Ich backe und süße mit Xylit. Das nimmt den Heißhunger
    auf Zucker und ist außerdem gut für die Zähne.
    Ist zwar teuer, aber besser als gar keine Schokolade
    oder Kuchen mehr.Auch für Diabetiker ist er geeignet, da er
    keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat.

  111. 111

    Ich konsumiere seit zwei Jahren keinen Zucker mehr, zumindest keinen raffinierten, keine Süßigkeiten, so gut wie keine Weißmehlprodukte etc.. Wenn Zucker, dann in Form von Honig (sehr selten) oder Kokosblütenzucker. Nun muss ich im Rahmen eines Tests auf Schwangerschaftsdiabetis (Standardprogramm) demnächst 300ml Traubenzuckerlösung zu mir nehmen und grusel mich davor. 1. Vermutlich wird das ein „Schock“ für meinen Körper – kann das die Werte verzerren, da mein Körper so einen massiven Zucker-Input nicht gewöhnt ist? 2. Kann ich dann wahrscheinlich mit einem neuen „Entzug“ rechnen? 3. Will ich eigentlich nicht, dass beim Baby was davon ankommt, ist dem so? Ratlose Grüße…

  112. 112

    […] fehlt, wollte ich es dann jetzt mal nachholen. Auch diesmal bediene ich mich einem Artikel von René Gräber, denn das Rad muss nicht neu erfunden werden und diesen Artikel finde ich mal wieder irre […]

  113. 113

    Zucker/Kohlehydrate und SAme.
    Nachdem ich fast 20 Jahre (ich bin 53 jahre alt), verstärkt in den letzten 10 jahren immer „untypische“ Symptome hatte von Muskelbeschwerden und Gelenksbeschwerden über ansteigende Erschöpfungszustände bis zum Burn out vor 2 Jahren und einem zweiten beinahe völligen Erschöpfungszustand vor ca.7 Monaten hat ein Arzt, der sich auf Mitochondriopathien spezialisierte Arzt bei mir labortechnische ein schwaches COMT-Gen und viele Defizite ibei u.a.Vitaminen festgestellt (obwohl ich ein Freund von gesunder Ernährung, nur leider zuviele Kohlehydrate in Form von Nudeln und Kartoffeln und Brot wat). Seitdem soll ich die KH-menge auf ca. 100g/Tag reduzieren und sehr viel bestes Fett wie natives Kokosfett und Olivenöl zu mir nehmen.Viel Gemüse und Obst und Eiweiß und Fisch. Dazu SAme (ich habe den Artikel auf Ihrer HOmepage dazu gelesen) und Vit. B und D und Aminosären, Mg Zink u.a.. Zunächst wurde meine Erschöpfung weniger. Allerdings kann ich noch keine sportlichen leichten Aktivitäten machen und der erhoffte Effekt, nach 3-4 Monaten Behandlung wieder stark belastbar zu sein ist auch noch nicht eingetreten. Ich muss sehr genau abwägen wieviel ich mir am Tag zumute neben meiner 30-Stunden-Beschäftigung im JOb. Haben Sie einen Gedanken für mich? Hat jemand Erfahrung mit Mitochondriopathien? Übrigens zeigt meine Tochter mit 27 Jahren ähnliche Erscheinungen und ist körperlich nicht voll belastbar. Danke für eine Antwort.

  114. 114

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    icht wollte mich schon lange mal äußern. Ich hatte schon in früher Kindheit Probleme mit dem Gewicht und unternahm Bemühungen abzunehmen (Ernährungsumstellung möglichst wenig Zuckergehalt und Fett).Sucht nach Süßes habe ich eigentlich nicht .Ich steh mehr auf herzhaftes Brot. Da ich Diabetiker bin, versuche ich kohlenhydratarme Kost nur zu essen. Ihren Tip kein Weizenmehl zur Nahrung zu verwenden habe ich berücksichtigt und ich glaube das es auch hilft. Mein Ziel ist es um das Insulin spritzen herumzukommen da ich durch das Insulin eher zugenommen hatte.
    Danke für den Tip.

  115. 115

    Hier ist eine Petition gegen Zucker, die hab ich bei ARD buffet gesehen*!!
    fid-gesundheitswissen.de/spezial/talk/dia_15_09/

  116. 116

    Je mehr Menschen ernsthaft über ihren Zucker- und Getreidekonsum nachdenken, um so mehr Hoffnung für das Überleben der Menschheit. An dieser Stelle noch eine Buchempfehlung als letzten Augenöffner: „Die Weizenwampe“.
    Zur Süßigkeitenmast von Kindern frage ich mich oft, ob Eltern/Großeltern ihren Nachwuchs nicht leiden können, dass sie den Kindern sowas antun. Meine Empfehlung lautet: Süßigkeiten nur aus dem Bioladen! Nicht, weil sie vielleicht gesünder sind, sondern weil sie da so teuer sind, dass man überlegt, was im Einkaufskorb landet.

  117. 117

    Ich mache seit einiger Zeit die sogenannte „Banting Diät“! Ich nehme im Schnitt 500 gr pro Monat ab. Es ist die erste Diät, die mir wunderbar entspricht. Kein Zucker kein Getreide (das sich sich ja auch in Zucker umwandelt).

    Am Anfang war es etwas schwierig auf Brot und Pasta zu verzichten, aber ich habe mich gut daran gewöhnt und esse nur noch etwa einmal die Woche ein kleines Stück Gebackenes .. Ausser dem abnehmen habe ich noch den Bonus, endlich meine chronische Sinus Infektion losgeworden zu sein! Also ich bin vom Opium Zucker befreit und hoffe es gelingt vielen mehr. Der Staat sollte endlich eingreifen und auf extrem zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke eine Strafzahlung zu verlangen. Ich habe übrigens schon in den Siebzigern komische Kommentare erhalten, wenn ich meinen Kindern keine zuckerhaltigen Getränke kaufen wollte. „Was trinken denn deine Kinder?“ wurde ich hinterfragt. Wenn ich Wasser und Kräutertee erläuterte, haben die meisten gemeint, das würden meine Kinder nicht trinken!

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    Hallo Leute,ich finde es gut,dass man durchs Renés Arbeit viel über Lebensmittel
    erfährt.So esse auch ich statt Marmeladenbrot :Vollkornflocken mit Honig und Sahne.Und zum Mittagessen zum Salat verwende ich gerne „SUCOLIN“.100% Naturprodukt und 0–Kalorien.(denkt bei der Salatsoße dran,dass Zucker sich nicht in Öl lösst,also Zucker in Essig auflösen,dann Öl dazu !!!)
    Bin dadurch auch schon langsam am Abnehmen,nur 1 Monat später mußte ich doch meinen Osterhasen killen.Ja,es ist schon schlimm,wenn man immer sooooo viele Gelüste hat.Am Ende fühlt man sich dann als Versager!!!7 Kilo runter ,3 Kilo hoch,dabei würde ich gern mal,wie so viele hier 30 Kilo verlieren.Am Liebsten würde ich beim Spazieren gehen,die Kilos fallen lassen und mich freuen,ab jetzt leichter durchs Leben zu gehen.Keine Kohlenhydrate zu Mittags und zu Abends kein Zuckerhaltiges mehr und in 3,5 Monaten nur 7 Kilo,kaum esse ich an 2 Tagen einen 350gramm Hasen,schon sind über Tage 3 Kilo drauf.Wie ihr sieht,auch bei mir gehts nur mühsam voran!!!!Hatte ich einen Chrommangel(wie oben beschrieben)dass ich nicht ein Jahr lang durchhalten kann ????Also manchmal könnte ich nur noch schreien.
    Grüsse an alle,die es auch so schwer haben!!!

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    (…) Wenn Sie (als geneigter Leser) jetzt glauben, dass ich mal wieder alleine am Baum rüttele und schüttele, dann werden Sie gleich sehen, dass das glücklicherweise nicht der Fall ist. Wie verheerend Zucker ist, das habe ich bereits in einer ganzen Reihe von Beiträgen versucht zu belegen: http://renegraeber.de/blog/zucker-kassenschlager/ (…)

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    […] Die giftige Wahrheit über Zucker und Übergewicht […]

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    Wadenkrämpfe und einschlafende Extremitäten sind beides eine Nebenwirkung von Zucker (Saccharose), weil dieser Zucker bei seinen Aufspaltungsprozess Kazcium und Magnesium an sich binden muss, um die entstehende Säure zu binden. Und das nimmt sich der Organismus aus Muskeln und Knochen. Macht also auch Osteoporose. Schwarze Melasse (aus dem Reformhaus) ist das logische Gegenmittel dazu, denn die Schwarze Melasse ist das, was man dem Vollrohrzucker bei der Weisse-Zuckerherstellung entzieht. Es Enthält nicht nur besagte Mineralstoffe, sondern auch Eisen und viele andere Spurenelemente. Wenn wir schon Zucker brauchen, dann Vollrohrzucker (Mascobado, der einzige der mir schmeckt). Vollrohrzucker ist nicht zu verwechseln mit Rohrohrzucker, der ist kaum besser als sein weisses Endprodukt. Zuckeralternativen sind: Stevia (Kalorienfrei) für Tee als Kraut oder als Tropfen (nicht Pulver, das enthält Maltodextrin, also Kalorien und schmeckt bitter). Gesund aber teuer ist der Birkenzucker oder sein Verwandter aus Mais: Xylit, ist für Diabetiker geeignet, nicht aber für Hunde. Eine natürliche Vollwert-Zuckerart ist Palmzucker (Karamelartiger Geschmack, gibt super Kakaogetränk, wenn man ein Teil Kakao und drei Teile des luftigen Palmzuckers zusammenmischt). Andere gute Süssungsmittel sind Kokoszucker, Agavensirup, Honig oder Ahornsirup. Denn wer kann schon ganz auf Süsses verzichten?. Noch ein Trick: Birnell (Birnendicksaft) den Speisen zugeben, schmeckt besser und es bleibt nach der Hauptmahlzeit der Heisshunger nach Süssem aus. Denn der Mensch ist immer erst dann vom Essen befriedigt, wenn alle Geschmacksrichtungen vertreten waren. Also sauer, bitter, süss, scharf und salzig. Weitere Gratisinfo und Tipps auf meiner Homepage.

    Antwort René Gräber:

    Leider war der Link zu Deiner Seite „tot“ — Ich habe den daher leider löschen müssen.

  122. Danny Mengemann
    Montag, 27. Juli 2015 9:31
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    Hallo,
    nachdem ich bereits mehrfach in anderer Literatur gelesen habe, dass Fructose im Vergleich zur Glucose keinen Einfluss auf den Insulinspiegel hat, da es als Art „Gift“ (ähnlich dem Alkohol) sofort über die Leber verstoffwechselt wird, stelle ich mir die Frage, wie ich ihre Aussage hier deuten soll?
    Ich finde ihren Artikel sehr gut geschrieben und auch beschrieben, aber dieser von mir angesprochene Punkt irritiert mich. Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Vielen Dank und beste Grüße, Danny Mengemann aus Leipzig.

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    Durch meine Refluxkrankheit verzichte ich seit einiger Zeit auf Süsses und auch Zucker und trinke keinen Alkohol. Am Amfang war der Verzicht sehr schwierig.
    Auch in der Weihnachtszeit mit der Verführung von Lebkuchen und Keksen, Punsch etc. braucht man
    mentale Stärke. Mir ist aufgefallen, dass ich besser schlafe und mehr Energie habe.

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