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Basosyx - Bewertung und Erfahrungen

Basenpulver und Basentabletten

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Übelkeit, Sodbrennen und Völlegefühl gehören zu den klassischen Symptomen einer Übersäuerung.

Hier können gezielte Basenzubereitungen helfen, die Beschwerden zu verbessern; zu den gängigen Mitteln gehört beispielsweise Basosyx.

Basosyx - Zusammensetzung

Die Basenmischung in Basosyx wird als Kautablette angeboten, wobei eine Tagesdosis von insgesamt 6 Stück empfohlen wird; diese Dosis wird auf insgesamt drei Gaben aufgeteilt.

Die Tagesdosis liefert eine hohe Dosierung an Calcium (965mg), das als Carbonat vorliegt sowie mit 316mg eine mittlere Dosis an Magnesium (ebenfalls als Carbonat) und niedrig dosiertes Kaliumcitrat (insgesamt 160mg).

Diesen Verbindungen, die klassischerweise zur Entsäuerung genutzt werden, ist außerdem das Spurenelement Zink zugesetzt, das mit 15mg recht hoch dosiert ist. Nicht zuletzt sind im Basosyx zusätzlich Spargelpulver und Spriulina-Algen enthalten, welche entgiftend wirken und zur Entsäuerung beitragen.

Art der Verbindungen zur Entsäuerung: Carbonate und Citrate

Basosyx enthält unterschiedliche Mineralstoffe, die als Entsäuerungsmittel genutzt werden; dabei kommen sowohl Carbonate als auch Citrate zum Einsatz. Das eingesetzte Kaliumcitrat bewirkt eine direkte Regulation des Säure-Base-Haushalts, während Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat auf indirektem Weg wirken und häufig zu Begleiterscheinungen wie Blähungen und Völlegefühl führen.

Doch die Carbonate präsentieren noch weitere Nachteile: Solche Verbindungen stehen in der Diskussion, auf Dauer die Übersäuerung sogar noch zu verstärken ("Säure-Rebound"). Darüber hinaus weisen sie ein geringere Effizienz auf als Citrate, welche besonders effektiv wirken.

Citrate sind darüber hinaus in der Lage, dem Körper auch "versteckte" Säuren zu entziehen und können so beispielsweise auch Osteoporose entgegenwirken.
Insbesondere in hohen Dosierungen kann die Zusammensetzung in Basosyx aufgrund des Gehaltes an Magnesium zur Erweichung des Stuhls beitragen. Darüber hinaus ist bei der Einnahme ein ausreichender Abstand zu Medikamenten einzuhalten, um Wechselwirkungen zu vermeiden.



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Bewertung und Diskussion

Basosyx enthält mit Calcium, Magnesium und Kalium wichtige Mineralstoffe, die in mittlerer bis hoher Dosierung vorliegen und sowohl für eine Verbesserung des Energiestoffwechsels (Calcium und Magnesium), eine Verbesserung von Knochen und Zähnen (Calcium) als auch für eine Normalisierung des Blutdruckes (Kalium) sorgen.

Allerdings wird insbesondere die Menge von Calcium und Magnesium wieder relativiert, da es sich jeweils um Carbonat-Verbindungen handelt, die eine geringere Effizienz aufweisen als Citrate. Aus diesem Grund ist bei der Einnahme von Basosyx auch mit den klassischen Nebenwirkungen wie Völlegefühl oder Blähungen zu rechnen.

Positiv ist hingegen das Fehlen von Natriumverbindungen hervorzuheben, die insbesondere bei längerer Einnahme zu einem Ungleichgewicht des Säuere-Base-Haushalts führen.

Basosyx enthält im Gegensatz zu vielen anderen Basenprodukten nur ein einziges zugesetztes Spurenelement: Zink unterstützt den Entsäuerungsprozess, stärkt zusätzlich das Immunsystem und sorgt für kräftige Haut, Haare und Nägel. Darüber hinaus liegt dieses Spurenelement in einer hohen Dosierung und in einer günstigen Verbindungen vor (Gluconat), die vom Organismus hervorragend aufgenommen wird.

Diverse Vitamine fehlen in der Basenmischung völlig, zum Beispiel die Vitamine C und B1 bzw. B2, die ebenfalls zur gezielten Entsäuerung beitragen könnten und darüber hinaus den Energiestoffwechsel positiv beeinflussen und immunstärkend wirken. Auch auf die Zugabe von Vitamin D, das die Aufnahme von Calcium und Magnesium verbessert, wurde verzichtet.

Fazit

Basosyx stellt eine Basenmischung aus nur wenigen Komponenten dar, die überwiegend aus carbonathaltigen Verbindungen besteht und deshalb für den langfristigen Gebrauch eher nicht empfohlen wird. Für die kurzfristige Anwendung ist das Produkt jedoch durchaus geeignet - insbesondere für Anwender, die auf den Zusatz von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen keinen besonders Wert legen und denen diesbezüglich das "immunstärkende" Zink ausreicht.

Weitere Basenmittel über die ich berichtet habe: Amaiva Qick Basic - Basica - BasocapsDr. Jacobs Basenpulver - Minerot Basenpulver - Reabsit  - Pascoe Basentabs - Jentschura Basenbad

Newsletter 5 Wundermittel von René Gräber

Dieser Beitrag wurde am 29.9.2014 erstellt.

Wer schreibt hier?

Rene Gräber

Mein Name ist René Gräber. Seit 1998 bin ich in eigener Naturheilpraxis tätig und begleite seitdem Patienten und Fastenteilnehmer mit unterschiedlichsten Beschwerden und Erkrankungen. Auf dieser Webseite veröffentliche ich regelmäßig Beiträge zum Thema Fasten, Ernährung, Diäten, sowie auch zu verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen.

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