Glyphosat ist der Hauptbestandteil von Monsantos (jetzt Bayer) Herbizid, welches in der Vergangenheit regelmäßig und geradezu bedenkenlos zum Einsatz gekommen ist – trotz der relativ eindeutigen wissenschaftlichen Beurteilungen der Schäden, die von der Substanz für die Menschen ausgehen:

Der „Defender“[1] von Robert Kennedy konnte am 11. Juli 2022 von einer kleinen Überraschung berichten. Denn diesem Bericht zufolge gibt es eine Studie[2] der CDC zu Monsantos „Roundup“ und dem darin enthaltenen Glyphosat, die zu der Erkenntnis gelangt, dass über 80 % der Urinproben von Kindern und Erwachsenen in den USA Glyphosat enthielten.

Da Glyphosat als krebserregend gilt, bezeichneten die Autoren der Arbeit ihren Fund als „beunruhigend“ und „besorgniserregend“. Dies ist umso verständlicher, denn ein Drittel der Teilnehmer waren Kinder im Alter von 6-18 Jahren.

Das Wissen um die Anwesenheit von Glyphosat im Urin ist nicht neu. Hinweise dazu gab es immer wieder seit Monsanto in den 1990er Jahren mit dem Verkauf von genetisch modifizierten Nutzpflanzen auf den Markt ging. Diese GMO-Nutzpflanzen waren gegen Roundup resistent, was einen ergiebigen Einsatz des Herbizids nicht nur ermöglichte, sondern geradezu provozierte.

Mehr als 100 Millionen Kilogramm Glyphosat werden jährlich von den amerikanischen Bauern auf ihre Felder ausgetragen. Dabei wird das Herbizid direkt auf die GMO-Nutzpflanzen gesprüht. Glyphosat wird aber auch über nicht genetisch veränderte Nutzpflanzen gesprüht, wie zum Beispiel Weizen und Hafer als Trockenmittel, um die Pflanzen vor der Ernte auszutrocknen.

Viele Bauern benutzen es auch zur Behandlung ihrer Felder vor der Anbausaison, zum Beispiel Spinatbauern und Mandel-Produzenten. Unter dem Strich ist Glyphosat das am meisten benutzte Herbizid in der Geschichte der Menschheit. Kein Wunder also, dass Glyphosat sogar in Baby-Nahrung nachgewiesen werden konnte. Überhaupt erfolgt die hauptsächliche Zufuhr von Glyphosat bei Kindern über die Ernährung.

Selbstverständlich haben Monsanto und die Firma Bayer, die Monsanto in 2018 aufkaufte, stets beteuert, dass Glyphosat und Roundup absolut sichere Produkte seien. Und Spuren davon in der Nahrung und im menschlichen Urin hätten angeblich absolut keine gesundheitliche Risiken zur Folge. Das sagt niemand Geringeres als der Produzent selbst. Dann muss es ja wahr sein, nicht wahr?

Eigenartigerweise scheint man bei der IARC (International Agency for Research on Cancer), die sogar eine Abteilung der WHO ist, anderer Meinung zu sein. Denn die erklärte im Jahr 2015, dass Glyphosat wahrscheinlich für Menschen krebserzeugend sei.

Dann gibt es noch die EPA (Environmental Protection Agency), die das genaue Gegenteil verkündete, nämlich dass Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend sei. Letzten Monat jedoch hob ein US-Bundesberufungsgericht in einer Stellungnahme die Sicherheitsfeststellung der Behörde auf und wies die Behörde an, die Beweise für die Risiken von Glyphosat „weiter zu berücksichtigen“.

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Quellen:

Dieser Beitrag wurde am 21.07.2022 erstellt.

Mitte Dezember 2021 erschien im „Merkur.de“ ein bemerkenswerter Beitrag, der sich auf eine Untersuchung von „Foodwatch“ bezog. Denn diese Organisation hatte feststellen müssen, dass „jedes 8. Produkt mit Mineralöl belastet ist“ (merkur.de/verbraucher/nutella-lebensmittel-krebs-erbgut-foodwatch-produkte-labortests-knorr-91170962.html).

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Giftiges Mineralöl im Essen?

Dieser Frage ist die Verbraucherorganisation Foodwatch nachgegangen und fand Mineralöle zum Beispiel in Brühwürfeln oder Nuss-Nugat-Cremes. Dass es auch reichlich im Käse und in unserer Schokolade vorhanden ist, darüber hatte ich ja schon 2019 und 2016 berichtet.

Daraus resultiert jedenfalls zu Recht die Forderung nach verbindlichen EU-weiten Grenzwerten.

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Es gibt kaum bekannte „Weltfirmen“, wie zum Beispiel die Schweizer Firma Givaudan SA.

Diese haben erkennt, dass es vor allem die Gerüche sind, die unser Unterbewusstsein ansprechen. In den Parfüms zahlreicher sehr bekannter Marken sind sie zum Beispiel drin. Andere „Nobelmarken“ bedienen sich des Duftwissens von IFF („International Flavors & Fragrances“).

Diese Firma ist übrigens auch zuständig für die Vielfalt der zum Teil aufdringlichen Psychologie-Düfte, die in so vielen Geschäften herumwabern allein zu dem Zweck, die Kunden zum Kaufen zu animieren.

Das australische Unternehmen „Air Aroma“ (air-aroma.com) verfügt inzwischen weltweit über Vertretungen in allen „wichtigen“ Ländern und steht zu seinem Verständnis des „Duftmarketings“.

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Krebszelle

Nein, es geht nicht um Corona. Wohl aber geht es um Viren.

Es geht um die Hypothese, dass Viren (auch) für Krebserkrankungen verantwortlich sein müssen.

Die Hypothese kommt vom „Medizin-Nobelpreisträger“ Professor zur Hausen, über den ich bereits einige Beiträge veröffentlicht hatte. Über ihn und seine etwas „merkwürdigen“ Hypothesen berichtete unter anderem der „Focus“ in einer ebenso „merkwürdigen“ Darstellung.

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Schwein im Mastbetrieb

Schaut man in die Fleisch- und Wurstregale dann findet man in Deutschland vor allem eins: Schweinefleisch. Das Schwein ist des Deutschen liebstes Fleisch – jedenfalls das am meisten verkaufte.

Das Statistische Bundesamt informiert uns, dass in Deutschland jeden Tag knapp 151.000 Schweine geschlachtet werden.

Vielleicht mit Blick auf die Grillsaison (die schon wieder in vollem Gange ist), hat Stiftung Warentest seinen Fokus auf Schweinefleisch gerichtet.

Und gleich vorweg: Noch trauriger als die Testergebnisse finden die Tester die Situation in deutschen Schlachthäusern.

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Äpfel im Supermarkt

Der Apfel ist immer noch eine der beliebtesten Obstsorten – vor allem im Winter. Denn Äpfel können (richtig gelagert) lange überwintern.

Dabei stellen sich im Wesentlichen zwei Fragen:

  • Bleiben die Vitamine während der langen Lagerzeiten erhalten?
  • Schmecken die abgelagerten Äpfel überhaupt noch?

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Studie der UN: Noch 60 Ernten dann ist Schluss

Nur noch 60 Ernten weltweit. Dann ist angeblich Schluss. Das klingt wie ein Szenario aus einem Weltuntergangsfilm. Das Erschreckende daran: Diese Aussage kommt von den Vereinten Nationen.

Und es gibt auch einen Videobeitrag[1] von „3sat“, der sich mit der aktuellen Bodenqualität und der Studie der Vereinten Nationen dazu auseinandersetzt.

Diese Studie geht davon aus, dass die Menschheit nur noch 60 Ernten zur Verfügung hat. Danach gibt es keinen nennenswerten Boden für den Anbau von Nahrungsmitteln mehr. Oder mit anderen Worten: Gegen Ende dieses Jahrhunderts wird es zu Hungerkatastrophen im gigantischen Ausmaßen  kommen.

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Parmesan Käse in Rollen im Lager

Ökotest hat wieder einen neuen Test[1] veröffentlicht. Diesmal geht es um Parmesan-Käse. Getestet wurden 16 verschiedene Parmesan-Sorten.

Was genau wurde getestet?

Antwort: Eine etwas seltsame Kombination von drei verschiedenen Kriterien, nämlich:

  • Mineralölrückstände,
  • Geschmack und
  • Tierhaltung.

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Gift

Ja, die Überschrift ist schlechter Stil. Ich betone allerdings, dass ich kein Wissenschaftsjournal bin und es mir daher erlaube auf meinem persönlichen Blog so schreiben zu dürfen, wie mir der „Schnabel gewachsen ist“.

Also los geht´s: Wie es aussieht beginnt das Jahr 2018 mit einer neuen Webseite, die verspricht, explosiver als Nitroglycerin zu sein: Die Poison Papers (auf deutsch: Giftpapiere).

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