Zeit ist Essen: Wie zirkadiane Rhythmen Ihr Gewicht beeinflussen

Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Es gibt zirkadiane Rhythmen, die in der Biologie und Physiologie von großer Bedeutung sind. So verfügen wir gleich über mehrere ständig tickende „Körperuhren“, die permanent ein breites Spektrum von Hormonkaskaden und physiologischen Prozessen koordinieren.

Wir alle kennen solche zirkadianen Rhythmen sehr gut, da ist zum Beispiel der Schlaf-wach- oder der Licht-Dunkel-Zyklus. Sobald uns am frühen Morgen das erste Licht „kitzelt“, laufen physiologische Prozesse an, die uns aufwecken. Wenn es dann am Abend immer dunkler wird, „schaukeln“ uns andere Prozessabläufe in den Schlaf.

Dahinter stehen stets hormonelle, metabolische Anpassungen. Zirkadiane Rhythmen sind leider auch an der Entstehung von Stoffwechselkrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt.

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Viele physiologische Reaktionen auf unsere Mahlzeiten wie der Energieverbrauch, die Regulation des Appetits, bestimmte Körperzusammensetzungen, die Blutzuckerkontrolle und weitere kardiometabolische Risikofaktoren sind geradezu vom Zeitpunkt der Nährstoffaufnahme abhängig.

Falls Sie etwas tiefer ins Thema „Chrononutrition“ einsteigen möchten, empfehlen wir Ihnen diese Studie von Charlot et al.: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33921979/

In diesem Artikel soll es nun um eine relativ aktuelle Sekundäranalyse gehen, die im August 2022 in „Experimental Gerontology“ veröffentlicht wurde: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0531556522001450

Verwendet wurden dazu die Daten der multizentrischen Studie „Comprehensive Assessment of Long-term Effects of Reducing Intake of Energy“ (CALERIE). Die weitgehend gesunden erwachsenen Teilnehmer im Alter zwischen 21 und 50 Jahren wiesen BMI-Werte von 22,0 bis 27,9 auf.

Nach dem Zufallsprinzip wurden die Teilnehmer entweder in eine Interventions- oder in die Kontrollgruppe (weiterleben wie bisher) eingeteilt.

Die Intervention bestand darin, während des zweijährigen Studienzeitraums ein circa 25-prozentiges Energiedefizit aufrechtzuerhalten. Die Teilnehmer konnten sich dazu selbst eine Diät ihrer Wahl aussuchen und mussten in diesem Zuge ihre Kalorienaufnahme ständig selbst überwachen.

Das Ziel der Studie war die Erforschung der potenziellen kardiometabolischen Vorteile der Kalorienrestriktion bei gesunden Erwachsenen, deren kardiometabolische Risikofaktoren am Anfang der Studie im Normbereich lagen.

Das Augenmerk der Sekundäranalyse lag vor allem auf der Frage, wie sich die Kalorienverteilung, also die Zeitpunkte der Energieaufnahme, darauf auswirkte, die Kalorienzufuhr erfolgreich einzuschränken und dadurch eine signifikante Gewichtsabnahme zu erreichen.

Als grober Indikator für die zeitliche Kalorienverteilung wurde der „Zeitpunkt des Erreichens von 50 Prozent der gesamten Kalorienmenge“ angesetzt.

Unter dieses Kriterium fallen zum Beispiel all jene, die gern reichlich frühstücken und dafür abends etwas zurückhaltender essen. Weitere relevante Variablen waren die Kalorienrestriktion und die Veränderung des Körpergewichts, beides in Prozent ausgedrückt.

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Ergebnisse

Die „reine Kalorienrestriktion“ erklärte fast 40 Prozent der Gewichtsveränderungen. Der Zeitpunkt von 50 Prozent der Kalorien als Schlüsselvariable war im Sinne eines Prädiktors statistisch signifikant, das heißt, spätes Essverhalten bedeutet eine etwas geringere Gewichtsabnahme beziehungsweise Energiebeschränkung.

Allerdings erklärte diese Variable nur circa zwei Prozent der Varianz.

In einer Meta-Analyse von de Oliveira Maranhão Pureza, die 2021 veröffentlicht wurde, ging es um die Auswirkungen einer (frühen) zeitlich begrenzten Nahrungsaufnahme auf all diese Parameter:

  • Ruheumsatz
  • Triglyceride
  • HDL- und LDL-Cholesterin
  • Blutzucker
  • Insulinspiegel und Insulinempfindlichkeit
  • C-reaktive Proteine
  • Interleukin-6
  • Cortisol
  • Leptin
  • Ghrelin
  • Peptid YY
  • Glucagon-ähnliche Peptide
  • hämodynamische Parameter
  • Appetit

Dazu konnten insgesamt neun randomisierte, kontrollierte Studien identifiziert werden, die den Einschlusskriterien entsprachen. Messbare Vorteile durch die frühe Nahrungsaufnahme ergaben sich aber nur für den Nüchternblutzucker und den Index HOMA-IR, der die Insulinempfindlichkeit widerspiegelt: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33139084/

Und jetzt?

Unser Ziel sollte nicht darin bestehen, eine „Super-Strategie“ zu finden, die alle anderen aussticht, sondern vielmehr darin, einen langfristig machbaren Ansatz mit möglichst vielen Vorteilen und wenigen Nachteilen zu finden.

Aber das wussten wir eigentlich auch schon vorher – oder?

Dabei kann es auch sein, dass Sie sich für eine Strategie entscheiden, die „physiologisch“ vielleicht nicht einmal optimal ist, aber individuell zu Ihren Erfahrungen, Ihrem Lebensstil, Ihren Fähigkeiten und Präferenzen am besten passt – sprich: Sie können und wollen es umsetzen.

Fazit

Das Fazit lautet dann in etwa wie folgt: Es muss für Sie funktionieren!

Es ist heute „evident“, dass eine eher frühe, zeitlich begrenzte Nahrungsaufnahme mit kleinen physiologischen Vorteilen verbunden ist. Gemeint ist hier eine bewusst angewöhnte Beendigung der Nahrungsaufnahme beispielsweise ab dem späten Nachmittag / frühen Abend.

Das Ganze klammert natürlich alle aus, die morgens nichs runterkriegen (so wie ich). Die Lösung ist hier ganz einfach: Dann essen Sie Morgens nichts und dafür Abends. ABER: zwei Stunden vor dem Schlafen nichts essen! Schon gar keinen Zucker! Das wäre fatal… Dazu ein anderes Mal mehr.

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Dieser Beitrag wurde am 7.5.2024 erstellt.

Echt jetzt? Labor-Bananen? Fakt oder Fake?

Seit geraumer Zeit kursiert im Netz das Gerücht, dass inzwischen Bananen aus dem Labor verkauft werden. Unklar bleibt in diesem Zusammenhang, was „aus dem Labor“ jetzt genau zu bedeuten hat. Sind das Bananen, die auf wundersame Weise im Reagenzglas gezüchtet wurden? Oder sind das Bananen, die genetisch verändert wurden, wie wir dies von einer Reihe von Nutzpflanzen aus der „Gentechnik-Hexenküche“ kennen? [1]

In den sozialen Medien, zum Beispiel Telegram, kursieren dann Bilder mit Warnungen wie dieses:

Neben einem fehlerhaften Englisch (es muss „which“ heißen und nicht „wich“) sieht man hier die Warnung, dass „#4011“ angeblich aus dem Labor kommen soll, zur Sicherheit in Deutsch und in Englisch.

Gibt es Labor-Bananen wirklich? Was ist dran an den Gerüchten? Oder gibt es sogar eindeutige Belege für deren Existenz?

Bananarama und der Tanz der Zahlen

Die in der oben gezeigten Abbildung aufgeführten Codes von #94011 und #4011 sind leider nicht die einzigen Zahlen, die für verschiedene Bananensorten infrage zu kommen scheinen. Ein Beitrag vom August 2014 (der im April 2017 aktualisiert wurde) von „Bananalabel Catalog“ gibt die Codes für eine Reihe von Bananensorten Preis [2].

Auch hier taucht die Nummer 4011 auf, allerdings nicht als „Labor-Banane“, sondern als die Bananensorte „Cavendish yellow“. Zur Frage der Labor-Bananen bzw. genetisch modifizierten Früchte weist der Beitrag folgendes zu berichten:

Die vier Zahlen, auch kurz PLU Code („price look-up code“) genannt, bezeichnet konventionell gewachsene Lebensmittel. Eine zusätzliche 8 vor diesem PLU Code bezeichnet eine genetisch veränderte Nutzpflanze. Eine vorausgehende 9, wie dies auch in der in Telegram gezeigten Abbildung zu sehen ist, verweist auf ein ökologisch erzeugtes Produkt. Laut Aussagen des Beitrages ist also ein „#4011“-Produkt nicht unbedingt ein GMO-Produkt, sondern eine durch konventionellen Anbau gezüchtete Banane. Eine durch Genmanipulation gezüchtete Banane würde die Nummer #84011 tragen.

Allerdings, so Wikipedia, ist die Kennzeichnung genetisch veränderter Produkte durch die „8“ vor der PLU-Nummer wieder abgeschafft worden bzw. wurde nie in die Praxis umgesetzt. Das heißt, dass es anscheinend keine Kennzeichnung für genetisch modifizierte Früchte etc. gibt. Denn die 83000er Nummern bezeichnen ebenfalls konventionelle Produkte (die meist mit den entsprechenden Methoden, also Herbiziden, Pestiziden etc. erzeugt werden). Und die 84000er Nummern stehen für Bio-Produkte.

Was sich anscheinend nicht verändert hat, das ist die „9“ vor der PLU-Nummer als Kennzeichnung für einen biologischen Anbau. Die Rücknahme der Absicht, gentechnisch manipulierte Lebensmittel durch die „8“ zu kennzeichnen, hat zu einigem Wirrwarr geführt. Wie leicht dieses Wirrwarr zu voreiligen Schlüssen zu führen scheint, beweist „Mimikama“ in seinem Beitrag vom November 2016 [3].

Hier folgern die Autoren von „Mimikama“:

Somit erledigt sich der Mythos, dass es sich bei 8XXXXer Nummern um gentechnisch manipulierte Lebensmittel handeln. Danke an Frank, der an dieser Stelle sehr aufmerksam war!
Wir freuen uns immer über Leser, die wie wir hinter die Kulissen schauen und nicht alles für bare Münze nehmen!

Ich dagegen würde mich freuen, wenn „Mimikama“ nicht alles für bare Münze nehmen würde und den Verzicht auf die Kennzeichnung von genetisch veränderten Lebensmitteln nicht mit dem Verzicht auf genetisch veränderten Lebensmitteln verwechseln würde. Denn der Verzicht der Kennzeichnung heißt nicht automatisch, das ist jetzt keine genetisch veränderten Lebensmittel mehr gibt, sondern diese möglicherweise in die Kategorie der traditionell erzeugten Lebensmittel subsumiert werden, ohne dass man näher auf den Unterschied zwischen genetisch veränderten und traditionellen Zuchtbedingungen aufmerksam macht.

Das würde für unser Schaubild aus Telegram heißen, dass die #4011-Banane genetisch verändert sein kann aber nicht sein muss, da es diese spezifische Kennzeichnung nicht gibt. Also geht man auf Nummer sicher, wenn man eine #94011-Banane einkauft, die aus biologischer Produktion hervorgegangen ist. Denn die schließt eine genetische Veränderung der Frucht kategorisch aus.

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Neue Erkenntnisse zu den PLU-Nummern?

„Chip“ veröffentlichte im September 2021 seine Version, was die Nummern auf Obst und Gemüse zu bedeuten haben [4]:

Hier lernen wir, dass die #4011 immer nur für Bananen steht. Die erste Ziffer oder die ersten beiden Ziffern würden dann etwas über den Anbau der Lebensmittel aussagen. In der Praxis sieht das dann so aus:

Bei einem 4-stelligen PLU-Code handelt es sich um ein Lebensmittel aus dem traditionellen Anbau mit Dünger, mit Herbiziden, mit Pestiziden etc.

Ein 5-stelliger Code, der mit einer „9“ startet, bezeichnet Lebensmittel aus biologischem Anbau, wie gehabt.

Der Beitrag erwähnt auch noch einmal, dass die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel durch einen 5-stelligen Code, beginnend mit der „8“, nicht umgesetzt wurde.

Und das Wirrwarr um 5-stellige Codes, die mit „8“ beginnen, aber nicht genetisch modifizierte Lebensmittel kennzeichnen, wird vervollständigt durch die „83“ für Lebensmittel aus traditionellen Anbau und die „84“ für Lebensmittel aus biologischem Anbau. Es bleibt aber weiterhin ein Geheimnis, warum ein zusätzliches Zahlensystem herangezogen wird, um zwischen den beiden Anbauarten zu unterscheiden, wo es mit den 4-stelligen Zahlen bereits ein derartiges System gibt?

Fazit

Wie es aussieht, ist die Bezeichnung #4011 keine Kennzeichnung für eine Banane aus dem Reagenzglas. Wegen der fehlenden Kennzeichnungspflicht für genetisch modifizierte Nutzpflanzen kann diese Nummer für ein Produkt stehen, welches genetisch verändert wurde, aber nicht sein muss. Jedenfalls kennzeichnet diese Nummer ein Produkt, welches unter traditionellen, industriellen Produktionsbedingungen erstellt wurde, also unter Einsatz von Dünger, Chemie etc.

Wie es momentan aussieht, kann nur die Kennzeichnung mit der „#9“ vor dem PLU-Code Gewissheit verschaffen, dass man es hier nicht mit Produkten aus traditioneller Aufzucht und/oder gentechnisch veränderten Varianten zu tun hat, sondern mit Produkten aus biologischer Produktion.

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Quellen:

Beitragsbild: pixabay.com – Security
Reis

Warum Sie Reis immer waschen sollten – Gifte lassen grüßen

Die richtige Zubereitung von Reis spielt nicht nur für Geschmack und Konsistenz eine entscheidende Rolle, sondern auch für die Gesundheit, insbesondere im Hinblick auf den Arsengehalt. Das Arsen giftig ist muss ich dabei wohl nicht erwähnen. Und dass wir ein massives Arsen-Problem im Reis haben, hatte ich bereits in meinem Beitrag dazu berichtet: Auch das noch: Arsen im Reis (gesund-heilfasten.de)

In diesem Beitrag möchte ich nochmal auf die Bedeutung des Waschens von Reis hinweisen.

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Zucker - Das weiße Gift?

Zucker – Noch giftigere Wahrheiten die niemand hören möchte

Im August letzten Jahres veröffentlichte ich bereits einen ausführlichen Bericht über die ungesüßte Wahrheit über Zucker und seine nicht so süßen Auswirkungen auf den Organismus [Die giftige Wahrheit über Zucker und Übergewicht].

Unter dem Strich ist Zucker ein süchtig machender Stoff, der zersetzende Wirkungen auf den Stoffwechsel ausübt und somit den Betroffenen langsam und dafür umso sicherer in Krankheiten hineintreibt, wie Diabetes, Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere „Zivilisationserkrankungen“.

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Gummibärchen - Zucker und Schlachtabfälle

Zuckersucht – Millionen Zuckersüchtige – nur keiner merkt es: die Falle und der Ausstieg

Zucker – Zucker – Zucker: Von Kindesbeinen an essen wir immer mehr Zucker. Dabei ist vor allem der Industriezucker gemeint: die Saccharose, aber auch Fruchtzucker und Traubenzucker. Laut der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) soll ein Erwachsener maximal 50 g Zucker täglich verzehren. Doch die meisten Bundesbürger essen rundheraus das Doppelte davon.

Bei Süßigkeiten wissen wir natürlich, dass Zucker drin ist. Aber der versteckte Zucker in Fertiggerichten und anderem Industrie-Food, ja sogar in dem „auf Zucker“ gezüchteten Obst und dessen Säften ist vielen nicht bewusst – einige Zoos haben Obst schon für Menschenaffen abgeschafft. Die Tiere wurden davon ernstlich krank.

Das Schlimme ist, dass der Trend zum Fertigessen steil nach oben geht. Der Zucker-Tsumami macht uns süchtig, auch wenn einige Experten die Gleichstellung mit Drogen und Alkohol ablehnen.

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Und diese „Zuckersucht“ kann man vor allem bei Kindern beobachten, aber auch bei Erwachsenen. Gerade in der Enticklungsphase wirkt sich der viele Zucker verheerend aus. Kinder können im Wachstum leicht, aber nachweisbar zurückbleiben. Zu viel Fertignahrung

Den meisten ist diese Abhängigkeit von Zucker gar nicht bewusst. Aber haben Sie schon einmal von einer „Zuckersucht“ gehört?

Kennen Sie irgendeine Kampagne gegen Zuckersucht?

Ich auch nicht.

Aber es ist ein Problem – und dieses Problem heißt nicht nur Übergewicht oder Diabetes.

Hierzu eine Frage und das Problem einer Betroffenen:

Mehr oder weniger leide ich an einer Essstörung… Ich bin 24 Jahre, vor ca 5 Jahren war ich magersüchtig, dann kippte das ganze zur binge eating störung – habe in sehr kurzem Zeitraum sehr viel zugenommen. Süßigkeiten aller Art sind mein Suchtmittel. Es macht mich und meinen körper kaputt… vor allem diese ganze Zucker!!
Aber es ist ein verdammter Teufelskreis… und eine Sucht… Bin schon sehr lange in Therapie.. vom Kopf her ist mir so vieles klar!! Und doch fall ich immer wieder auf diese Süßigkeiten, diesen zerstörerischen Zuckerkram rein… Jetzt ist meine frage, ob Sie irgendeinen Tip oder Erkenntnis für mich haben, wie ich eine Zuckerentzugskur am besten ausführe und durchhalte? Ich wünsche mir so sehr, davon loszukommen. Diese ganzen Giftstoffe machen mich kaputt.
Wenn ich es schaffe, 2-3 Tage keine Süßigkeiten bzw. weißen Zucker zu essen, merke ich einerseits diese Klarheit und dieses gute Gefühl, das in mir entsteht… aber auch ziemliche Entgiftungserscheinungen… die machen mir sehr zu schaffen…

Soweit die Beschreibung einer Betroffenen. Sie haben gemerkt, dass die Dame von „Entgiftungserscheinungen“, also Entzugs-Symptomen schreibt. Damit widerspricht eine Suchtpatientin (!) denjenigen Fachleuten, die in der Zuckersucht nur vage Parallelen zu anderen Abhängigkeiten sehen wollen.

Die Fragestellerin ist wohl unmerklich in die Sucht hineingeschlittert. Vielleicht ist sie auch hereingefallen auf den bekannten Spruch „Zucker ist Nervennahrung“. Das stimmt natürlich insofern, als Nervenzellen aus Zucker Energie gewinnen. Aber arbeiten die Neurone wirklich besser, wenn sie durch große Zuckermengen überstimuliert werden? Das passiert nämlich nach einer Tafel Schokolade, die den Blutzucker in extreme Höhen treibt. Doch nach dem Anschießen der Werte kommt es erstmal zum Absturz der Glucose-Konzentration und damit sinkt auch unser Denkvermögen. Der kleine Helfer in schwierigen Situationen wird dann zum Rohrkrepierer.

Millionen Zuckersüchtige – die meisten merken es zu spät

Machen Sie doch mal ein Experiment und essen Sie konsequent eine Woche lang keine Süßigkeiten und kein Weißbrot/Weißmehl und keine frittierten Dinge (diese werden nämlich alle wie einfacher Zucker verstoffwechselt).

Der Suchtfaktor bei der Zuckersucht spielt sich aber nicht in der Verdauung ab, sondern im Gehirn. Dies konnte u.a. in einem Tierexperiment an der Universität von Princeton gezeigt werden (vgl. hierzu: https://www.princeton.edu/pr/news/02/q2/0620-hoebel.htm)

Wohl gemerkt: Es geht darum, ein echtes Suchtverhalten nachzuweisen, wie dies auch für andere „Drogen“ gilt.

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Eine weitere Studie sucht nach dem Gen, das für die Süßsucht verantwortlich gemacht werden kann (vgl.: https://www.nature.com/neuro/journal/v4/n5/abs/nn0501_492.html)

  • Studien zur Zuckersucht gibt es fast keine. Wer sollte schon Interesse daran haben?
  • Millionen Zuckersüchtiger?
  • Die Nahrungsmittelindustrie?
  • Die Landwirte?
  • Die Politiker?

Wehe, wenn man einem „Süchtigen“ etwas wegnehmen möchte! Dieser Politiker könnte gleich „einpacken“. Zumindest in Deutschland geht das nicht, wir sind ja hier auch nicht in Chile. Dort müssen Süßigkeiten mit einem drastischen Warnschild versehen werden. In Großbritannien gibt es schon seit Jahren eine Zuckersteuer.

Lebensmittel-Konzerne haben die Erfahrung machen müssen, dass sofort der Umsatz sinkt, wenn Zucker reduziert wird. Der Verbraucher honoriert es nicht, wie auch? Er ist halt abhängig und will keine Light-Schokolade. Den fehlenden Zucker mit Saccharin und Cyclamat zu ersetzen ist eine ebenso kritische Angelegenheit. Denn diese Süßstoffe sind auch in Verruf geraten.

Frau Dr. Judith Wurtman eine der führenden Forscherinnen am Massachusetts Institute of Technology (MIT) sagt: „Vielleicht verstärken Kohlenhydrate genau wie die meisten Antidepressiva die serotoninabhängige Neurotransmission“ (vgl. u.a.: https://web.mit.edu/newsoffice/2004/carbs.html)

Das würde bedeuten:

Zucker wirkt als Antidepressivum

Menschen mit niedrigen, vom Zucker beeinflussten Serotoninwerten im Gehirn neigen zu Depressionen, die so schwer werden können, dass diese sogar bis zum Selbstmord führen.

Dr. Norman Rosenthal vom National Institute of Mental Health hat eine Gruppe von Menschen untersucht, die an einer jahreszeitlich bedingten Depression leiden, die offenbar durch den Rückgang des Tageslichts in den Wintermonaten verursacht wird.

Dr. Rosenthal ist der Meinung, der Lichtmangel senke bei Menschen den Serotoninspiegel im Gehirn, die für diese Störung anfällig sind. Um Serotonin anzuheben und die Depression zu bekämpfen, sagt Dr. Rosenthal, greifen viele der Betroffenen „als eine Art Selbstmedikation“ in den dunklen Monaten auf große Mengen von Kohlenhydraten zurück.

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Der hohe Umsatz von Kakao und Zucker in den nördlicheren Regionen Europas scheint dies zu bestätigen.

Allerdings gibt es auch Hinweise darauf, dass langjähriger hoher Zuckerkonsum Depressionen begünstigt. Wahrscheinlich spielen die vielfältigen negativen Folgen für den Stoffwechsel dabei eine Rolle. Das scheint der Fall zu sein, obwohl Zucker auch die Produktion eines anderen Neurotransmitters ankurbelt. Es ist das Dopamin, das zu unserem Belohnungssystem gehört und daher ein Wohlgefühl auslöst. Schon der Gedanke an Süßigkeiten kann den Spiegel anheben und die Süßigkeiten tun dann ihr Übriges. Die Psyche gewöhnt sich an die ständig erhöhten Dopaminwerte und daher werden wir bei Zuckerentzug unruhig und unzufrieden.

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Das Problem der „Fressattacken“ und „Heißhungerattacken“

Zu ungezügelten Fressattacken und Hunger auf „Süßes“ kommt es also, wenn der verhaltensregulierende Neurotransmitter Serotonin nicht richtig funktioniert. Als Folge kommt es zu einem großen Verlangen nach Süßigkeiten.

Der Botenstoff Serotonin wird in Ihrem Gehirn aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt, einem Eiweißbaustein, der in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Das Tryptophan braucht jedoch Insulin, um in das Gehirn zu gelangen.

Normalerweise reicht dazu eine kohlenhydratreiche Mahlzeit, um die Insulinausscheidung anzuregen, die die Aufnahme von Tryptophan in Ihr Gehirn verbessert. Wenn der Insulinstoffwechsel jedoch nicht richtig funktioniert (aus welchen Gründen auch immer), dann wird eine Barriere aufgestellt.

  • Folge: Tryptophan gelangt nicht ins Gehirn und die Serotoninproduktion sinkt.

Ohne das Serotonin wird die Botschaft, das Verlangen nach Kohlenhydraten zu unterdrücken, nicht weitergegeben. Statt einer Appetitzügelung erleben Sie noch mehr Verlangen: Verlangen nach mehr Essen und mehr Süßem.

Das traditionelle Insulin-Modell: ein passives Gehirn?

Insulin sorgt also für die Aufnahme von Glucose und Tryptophan. Doch wie wird die Insulin-Produktion angekurbelt? Der hinreichende Reiz dafür sind die Hormone Gastrin, Sekretin, GLP-1 und GIP, die der Darm ausschüttet, wenn kohlenhydratreicher Speisebrei durchläuft.

Die gastralen Botenstoffe wirken direkt auf die Bauchspeicheldrüse, die daraufhin Insulin ins Blut sezerniert. Daneben messen die ß-Zellen der Pankreas auch den Glucose-Gehalt im Blut und passen die Insulin-Abgabe daran an. Die ß-Zellen können die Blut-Glucose-Konzentration aber auch erhöhen.

Ist zu wenig Zucker im Serum, schütten sie Glucagon aus. Dieses Hormon regt die Leber zur Freisetzung von Traubenzucker aus Glykogen (Leberstärke) an.

Das ist die bisher gängige Vorstellung vom Regelkreis der Glucose-Versorgung der Organe, einschließlich des Gehirns. Merkwürdig dabei: Das Gehirn selber ist hier ein bloßer „Zaungast“ des Geschehens und nimmt „was da gerade kommt“.

Diese passive Rolle ist umso erstaunlicher, als das Gehirn große Zuckermengen zur optimalen Funktion braucht. Gleichzeitig ist das Gehirn ein Organ, das unser Verhalten steuert, auch die Nahrungssuche.

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Dass unser Gehirn ausgerechnet die Eigenversorgung mit Zucker gar nicht aktiv steuert, wurde jahrzehntelang von der Wissenschaft unkritisch hingenommen.

Wissenschaftler des Helmholtz Diabetes Zentrums in München (HDC) hatten Zweifel am herkömmlichen Modell und forschten nach. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Tschöp nahm dabei aber keine Neuronen ins Visier, sondern einen Typ von Gliazellen.

Diese „Stützzellen“ sind stets mit Nervenzellen vergesellschaftet und versorgen die Neuronen auch mit Nährstoffen.

Tschöp und sein Team untersuchten dabei Mäuse, bei denen die Insulin-Rezeptoren auf den Astrozyten fehlen. Das sind spezialisierte Gliazellen der Blut-Hirn-Schranke (BHS).

Die Nager zeigten im Vergleich zu Kontrolltieren eine reduzierte Aktivität der zerebralen Nervenzellen, die das Hungergefühl drosseln und so ein Sättigungsgefühl erzeugen.

Die Maus-Mutanten konnten auch den Glucose-Stoffwechsel nicht mehr korrekt steuern. Ebenso konnten die Appetit-Zentren des Gehirns weniger Traubenzucker aufnehmen.

  • Diese Ergebnisse sind der Beleg für zwei neue Erkenntnisse:
  • Das Gehirn steuert seine Glucose-Aufnahme aktiv.
  • Der Transport des Traubenzuckers ins Gehirn sowie der Regelkreis von Hunger und Nahrungsaufnahme wird von Zellen mit gesteuert, die nicht zum Nerven-System gehören.

Die Astrozyten reagieren nicht nur auf Insulin, sondern auch auf das Sättigungs-Hormon Leptin. Die nun in Ansätzen erkannten Mechanismen könnten für neue Therapien bei Adipositas und Essstörungen genutzt werden.

Möglicherweise liegt die Ursache der Leptin-Resistenz in genetischen Störungen der Astrozyten. Dr. García Cáceres vom HDC ist optimistisch, hält aber noch „sehr viel Arbeit“ für erforderlich, bevor Patienten in der Praxis geholfen werden kann.

Zwanghaftes Naschen von Süßigkeiten könnte dann bekämpft und die enormen Schäden für die Gesundheit abgewendet werden.

Soweit ein Ausflug in die Forschungsgeschichte mit den neusten Ansätzen.

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Übrigens: In meinem „Zuckerreport“ lesen Sie mehr zu dieser Problematik:

Darum ist die Zuckersucht so tückisch

Da sich die meisten „Nebenwirkungen“ des Zuckers erst nach vielen Jahren zeigen, ignorieren oder verdrängen die meisten Menschen die Nachteile. Nur selten kommt es zu akuten Störungen durch zu viel Zucker. Und wenn, dann sind die Unverträglichkeiten schnell vergessen.

Fatal sind vor allem drei Dinge:

Erstens: Zu viel Zucker sorgt für Übergewicht:

Dabei bekommen wir nicht einfach nur „Rettungsringe“ sondern auch im Bauch sammelt sich Fettgewebe an. Dieses „viszerale Bauchfett“ schmiegt sich an unsere inneren Organe an und löst dort entzündliche Prozesse aus. Auch die Leber verfettet. Denn in dem Organ wird der viele Zucker in Speicherfett umgewandelt, das in diesen Mengen aber gar nicht aus der Leber heraus kann. Und dann bleibt es in den Leberzellen, die sich entzünden können. Das Ende vom Lied ist die Verdrängung der Leberzellen durch Bindegewebszellen (Fibrose) mit der Gefahr einer Zirrhose. Als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, riskieren wir durch Übergewicht auch Diabetes Typ 2 (den sogenannten „Alterszucker“). 

Zweitens: Zucker ist ein Vitalstoffräuber. Der daraus resultierende Vitalstoffmangel (Vitamin B1, Biotin, Vitamin C, Kalzium, Chrom, Zink, Mangan und Niacin) begünstigt und verursacht zahlreiche Zivilisationskrankheiten, von denen Karies noch das geringste Problem ist.

Neben den oben beschriebenen „nervlichen“ Problemen und dem Übergewicht ist Diabetes (die Zuckerkrankheit) wohl die bekannteste Erkrankung, die direkt mit unserem hohen Zuckerkonsum in Verbindung gebracht wird.

Kaum aber jemand setzt sich mit den schleichenden Folgen auseinander, die der hohe Zuckerkonsum nach sich zieht: die chronische Übersäuerung. Die sich daraus ergebenden Probleme reichen in jeden Bereich der Gesundheit – dies habe ich versucht in mehreren Artikeln zu diesem Thema zu zeigen:

Drittes Grundproblem: Das Nahrungsangebot beeinflusst die Zusammensetzung unserer Darmflora, mit deren Milliarden verschiedener Bakterien.

Diese Bakterien sind für unsere Verdauung aber lebenswichtig. Leider setzt sich diese Erkenntnis erst seit wenigen Jahren auch in der Schulmedizin durch. In älteren Physiologie-Lehrbüchern für Studierende der Medizin ist darüber nichts zu lesen.

Auch zu diesem Thema hatte ich mehrere Beiträge geschrieben und auch im Newsletter öfters darauf hingewiesen:

Allgemein zum Thema Darmflora: www.gesund-heilfasten.de/Verdauung-und-Darmflora.html

Leider können auch viele Süßstoffe die Darmflora schädigen. Dazu gehören aber mehr die technisch-synthetischen Chemikalien. Süßstoffe biologischer Herkunft wie zum Beispiel Stevia sind unbedenklich.

Dieses Problem Candida albicans ist mit dem Problem Krebs verbunden, wie ich im Beitrag Candida albicans und Krebs zeige.

Und: Zucker spielt beim Krebsgeschehen eine direkte Rolle, denn Krebszellen lieben Zucker.

Und: Zucker schwächt das Immunsystem:
www.gesund-heilfasten.de/blog/ernaehrung-erkaeltung-immunsystem

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Wie kann eine Zuckersucht gelöst werden?

Zunächst einmal kann man nach Zucker-Alternativen suchen. Fruchtzucker ist übrigens keine sinnvolle Alternative und Süßstoffe auch nicht. Hierzu empfehle ich Ihnen meinen Artikel zum Thema Light-Produkte.

Als nächstes: eine umfassende Ernährungsumstellung. Hierzu finden Sie mehr im Interview mit mir zum Thema „Gesunde Ernährung

Leider treten dabei aber fast immer die „Entzugserscheinungen“ auf, die auch von meiner Leserin (siehe oben) beschrieben wurden.

Als umfassendste Maßnahme eine Änderung zu bewirken, betrachte ich das Heilfasten. Beim Fasten wird eine tiefgreifende Umstimmung im gesamten Organismus bewirkt, der letztlich die Darmflora „normalisiert“ und auch „Essensgelüste“ abstellt.

Diejenigen Leser, die meinen Heilfasten-Plan kennen, wissen, mit welchen Mitteln ich die Nebenwirkung des „Entzugs“ umgehe.

Für alle, für die Fasten keine Option darstellt (wie die Leserin oben, wegen der vorliegenden Essstörung), empfehle ich eine langsame Umstellung auf zuckerfreie, beziehungsweise zuckerarme Kost. Suchen Sie sich ein Lebensmittel oder ein Getränk, das Sie sehr gerne konsumieren und das keinen Zucker enthält. Denn Sie brauchen zur Umgewöhnung unbedingt einen Ersatz. Substituieren Sie schrittweise, indem Sie weniger von „Ihrer“ Süßigkeit essen und dafür Ihre „Ersatzdroge“ einschleichen lassen. Reduzieren Sie fortlaufend das Süße und essen oder trinken Sie mehr von Ihrer neuen „Ersatzdroge“. So können Sie die Zuckerbomben ausschleichen, ohne den großen Entzugs-Schock zu erleiden.

Die Umgewöhnung auf ursprüngliche, zuckerarme Obstsorten ist nicht so ganz einfach. Denn solche Produkte warten nicht im Supermarktregal auf uns. Und es dauert lange, bis uns die fructosearmen Lebensmittel wirklich schmecken, aber schließlich werden wir von dem intensiven Aroma begeistert sein!

Empfehlenswert sind auch unterstützende Maßnahmen. Sinnvoll ist eine umfassende Mineralstoff-Analyse (Blut und Haaranalyse), sowie eine ausgeweitete qualitative Stuhldiagnostik um vor allem den Grad einer möglichen Candida-Belastung zu bestimmen. Zusätzlich empfehle ich die Bestimmung einiger Blutwerte, wie zum Beispiel der Leberwerte.

Je nach Befund wird dann eine Therapie eingeleitet, die zusätzlich durch Heilpflanzen und/oder Homöopathie ergänzt werden kann.

Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen zu diesem Thema interessieren mich. Deswegen freue ich mich über Kommentare, die Sie hier unten hinterlassen können.

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Zum Weiterlesen: Fruchtzucker und Fruktose – und dann noch Fruktose-Maissirup und Isuglucose? NEIN DANKE!

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Dieser Beitrag wurde erstmalig am 23.8.2008 erstellt und letztmalig von mir am 02.01.2023 überarbeitet. Bild: Fotolia, fotomomentfoto

 

Warum es BIO sein muss

Lebensmittel mit dem Bio-Siegel werden längst nicht mehr nur von einer ökologisch engagierten Minderheit gekauft. Auch die Discounter haben bereits vor Jahren den Gesundheitstrend erkannt und ihr Warensortiment um viele Produkte aus kontrolliertem Anbau erweitert, die das Label „Bio“ tragen. Alle wollen 100 % Bio und das hat weit reichende Rückwirkungen auf den weltweiten Anbau umweltverträglicher, gesunder und chemiefreier Agrarerzeugnisse.

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Leberschaden durch Fastfood?

An der Linköping Universität in Schweden führten Wissenschaftler eine  vierwöchige Untersuchung durch, um Aussagen über die etwaigen Schäden bei einer reinen Ernährung mit Fastfood, machen zu können.

Bereit zu diesem Versuch erklärten sich 18 Studenten, davon 12 männliche und 6 weibliche.

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Das von Krebsforscher Dr. Johannes Coy vorgestellte Ernährungs-Konzept verspricht nicht nur, das Risiko an Krebs zu erkranken erheblich zu senken, sondern auch das Wachstum von Tumoren aufzuhalten.

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Insekten in der Cola? Was sind die geheimen Zutaten in Coca-Cola?

Unlängst wurde ich auf einen Beitrag in Facebook aufmerksam gemacht, der von „geheimen Zutaten“ in Coca-Cola sprach. Und diese Zutaten, „ein bisschen Extrakt“ genannt, sollen von einer Schildlaus (Dactylopius coccus) stammen.

Es ist seit langem bekannt, dass aus diesem Insekt, auch Cochenille genannt, der Farbstoff Karmin gewonnen wird. Dieser Farbstoff wird zum Färben von Textilien verwandt. Er taucht in kosmetischen Artikeln auf, zum Beispiel Lippenstift. In der Wissenschaft wird Karmin zum Fixieren und gleichzeitigen Anfärben von Chromosomen verwendet, um diese unter dem Mikroskop darstellen zu können.

In Deutschland wurde Karmin-Säure, die der zentrale Bestandteil von Karmin ist, bereits 1959 als Farbstoff für die Verwendung in Lebensmitteln zugelassen. Als Lebensmittelfarbstoff trägt es die Bezeichnung E 120. Beim Inhalieren und bei oraler Einnahme von Karmin kann es zu allergischen Reaktionen bis hin zur Anaphylaxie kommen. Weiterlesen

Nuss Nougat Creme

Nuss-Nougat-Cremes im Öko-Test – wohl eher eine Katastrophe

Eigentlich sollten ja Nüsse und Kakao die Hauptrolle spielen. In der Öko-Test Ausgabe 9/22 steht allerdings zu lesen, dass bei diesen Produkten Zucker der Hauptdarsteller ist.

Was nun gerade von Zucker zu halten ist, darüber habe ich ausführlich in diesen Beiträgen referiert:

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