Unterschiedliche Darmtypen beim Menschen

Menschen lassen sich einem von drei Darmtypen zuordnen: Das haben Forscher in einer im Fachmagazin „Nature“ veröffentlichten Studie dargestellt. Zudem wurden mikrobielle genetische Marker untersucht, die sich mit Geschlecht, Alter und weiteren Faktoren in Verbindung bringen lassen. Es wird voraussichtlich in Zukunft möglich sein, mit den bakteriellen Genen Krankheiten wie Darmkrebs zu prognostizieren. Weiterlesen

Langzeitkalorienrestriktion zeigt sich als äußerst effektiv bei der Risikoreduzierung von Atherosklerose beim Menschen

Es gibt einige Argumente, dass ein Kalorienrestriktion positive Langzeiteffekte bei der Entwicklung von Atherosklerose haben kann. Allerdings sind die Daten und Untersuchungen zu diesem Sachverhalt noch zu dürftig, um zu einem schlüssigen Bild zu gelangen. Weiterlesen

Kalorienrestriktion verbessert Entzündungsbedingungen bei Herzmuskelschäden durch Ischämien nach Reperfusion

In dieser Studie gehen die oben genannten Forscher von der Hypothese aus, dass Kalorienrestriktion eine lebensverlängernde Wirkung hat, weil weniger oxidativer Stress stattfindet und damit verbundene Schäden ausbleiben. Das Ziel der Studie war, herauszufinden, welche Langzeiteffekte eine moderate Kalorienrestriktion auf den Herzmuskel nach beinahe letaler Ischämie (= Mangeldurchblutung) und anschließender Reperfusion (= Wiederdurchströmung eines Organs nach vorübergehender Unterbrechung der Blutzufuhr) hat.

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Gift, das auf einem Acker ausgebracht wird

Die große Lebensmittel-Lüge – Wie die Agrarindustrie die Böden auslaugt und uns vergiftet

Fast unser gesamter Lebensmittelanbau basiert auf der Anwendung von synthetischem Dünger. Dazu werden (mehr oder weniger) großzügig Insektenschutzmittel, Pflanzenschutzmittel und Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt. Alle diese Produkte kommen von der chemisch-pharmazeutischen Industrie, die damit Milliarden Umsätze tätigt.

Sinnigerweise hat man dem ganzen auch noch einen netten Namen gegeben: „Pflanzenschutz“-Mittel, „Insektenschutz“-Mittel. Dabei sollen diese Mittel doch bestimmte Pflanzen und Insekten töten. Also sollten wir diese auch so bezeichnen: Gift.
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Kurzzeitige sehr niedrige Kalorieneinnahme reduziert oxidativen Stress bei übergewichtigen Diabetes Typ-2 Patienten

Diese Studie befasst sich mit dem Phänomen, dass oxidativer Stress (Bildung freier Radikale) bei Diabetikern deutlich höher ist als bei Menschen ohne Diabetes. Unter kontrollierten Bedingungen wurde der oxidative Stress bei übergewichtigen Probanden unter kurzzeitiger scharfer Kalorienrestriktion gemessen. Neun dieser Probanden waren Diabetes Typ-2 Patienten, weitere neun Probanden waren nicht diabetisch. Alle Probanden wurden für den Zeitraum von 8 Tagen im Krankenhaus auf eine Diät gesetzt mit sehr niedriger Kalorienzufuhr, nämlich 600 Kcal pro Tag.

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Kalorienreduktion als Krebskiller?

Und wieder gibt es eine neue Studie zum Thema Krebs, allerdings diesmal zu einem Thema, das von einem anderen Planeten zu stammen scheint: Denn es geht nicht um eine neue Super-Pille aus dem Hause synthetische Gesundmacher, sondern darum, wie man einfach mit „weniger“, nämlich mit weniger Kalorien im Essen, mehr Gesundheit erreichen kann. Die Autoren versteigen sich sogar, mit ihren Beobachtungen eine lebensverlängernde Wirkung zu vermuten. Ihre Studie ergab: Jeden 2. Tag Fasten bei gleichzeitiger, geringfügiger Kalorienreduktion scheint das Krebsrisiko zu senken. Weiterlesen

Heuschnupfen: Probiotika können helfen

Ein starkes Immunsystem braucht einen gesunden Darm – darüber hatte ich bereits öfter geschrieben. Probiotische Nahrung mit bestimmten Bakterien kann die Darmflora günstig beeinflussen und damit auch für Menschen mit Allergien sinnvoll sein.
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Fasten – gut für das Gedächtnis

Nach einer Studie von Medizinern der Uniklinik Münster sind Fett und Zucker unserer Gesundheit nicht zuträglich. Das ist zumindest ernährungsphysiologisch keine neue Erkenntnis.

Jetzt stellte sich zudem heraus, dass diese Nahrungsmittel auch für eine abfallende Gedächtnisleistung im Alter verantwortlich sein sollen.

Zu viele Kalorien sorgen für eine hohe Insulinausschüttung, was im Gehirn eine Verringerung der Flexibilität der Nervenverbindungen bewirkt. Weiterlesen

Zurück zur Natur

„Zurück zur Natur“…, so könnte man den Appell einer Leserin verstehen, die mir gestern eine email gesendet hat:

Sehr geehrter Herr Gräber,

Ich denke, Menschen, die Ihre Informationen gern nutzen , sind dankbar über konkrete und dennoch komplexe Informationen zum Thema….- beispielsweise Heilfasten.

Wenn ich an die vielen Bücher und Informationsquellen denke, die ich rund um die Phytotherapie / ätherische Öle / Ernährung ( Tradiertes, TCM, vedisches Wissen etc.) gelesen habe, dann bekommt man Lust, neu zu schreiben, um das Redundante zu lassen und das Wesentliche zusammen zu fassen.

Der Markt ist überfüllt mit oberflächlichen, aufgepeppten Informationen.

Möglicher Weise sind viele Menschen tatsächlich so unwissend geworden, weil tradiertes Leben nicht mehr so stattfindet, wie zur Zeit unserer Großmütter und Großväter, geboren im 19./ bzw. Anfang des 20.
Jahrhunderts.

Wer kennt Wildkräuter beispielsweise?

Und wenn er die Pflanzen zuordnen kann, wer verwendet diese?

Wer findet Gefallen an den komplexen Aromen, die teilweise jedoch sehr ungewohnt geworden sind, d.h. zu bitter, zu fremd, zu intensiv…

Wer hat Freude, Nahrung teilweise selbst zu finden, anzubauen, wo doch die Lila-Kuh quasi vor der Haustüre steht?

Sie kennen gewiß u.a. das Buch: „Nahrung ist die beste Medizin“

Würden Ihre Kunden nur einen Teil des Wissens verinnerlichen, würde es vielen besser gehen.

Ich freue mich über Ihr Engagement und Ihr Interesse für Patienten und solche, die nicht zu diesen werden wollen bzw. sollen.

Aus diesem Grund habe ich mir erlaubt, nochmals persönlich auf Ihre Mail zu reagieren.

Meine Fastenerfahren, die ich Ende Mai/ Anfang Juni geplant habe zu sammeln (nach Kunstfehler im Zusammenhang mit einer Zahn-OP, sehr ausgeprägter Osteomyelitis, beginnender Sepsis, Schmerzbehandlung bis
Morphinen und Breitbandantibiotikum in komplizierter Intisität und Länge) bin ich wieder auf dem Weg, die Alte zu werden.

Zur Entgiftung und Ankurbelung des Stoffwechsels habe ich u.a. FASTEN geplant.

Abnehmen (für viele die Hauptmotivation) ist für mich nur ein erwünschter Nebeneffekt nach der langen Immobilität.

Frohes Schaffen Ihnen weiterhin.

Ihre C.N.
[Name von mir abgekürzt wiedergegeben]

Ich danke ganz herzlich für die nachdenklichen Worte, die die Realität wiederspiegeln.

Und dennoch: ich versuche die Menschen da abzuholen, wo Sie sind: vor dem Fernseher, an der Mikrowelle, im Schnellimbiss (neuhochdeutsch: Fast-Food-Kette). Also „häppchenweise“ umdenken und heranführen, zum nachdenken anregen… – und das gelingt bei der heutigen Informationsflut immer schwieriger.

Eine Studienveröffentlichung jagt die nächste und das neue heilsbringende Verfahren wird schon propagiert. Das gilt nicht nur für die konventionelle Medizin, sondern auch für die Alternativmedizin. In diesem Zusammenhang fallen mir sofort die Schlagzeilen in der Presse ein: „Krebs besiegt! Neues Mittel…“ — Wie oft habe ich das die letzten 20 Jahre schon gelesen? Aber die Statistiken zeigen etwas ganz anderes…

Noch eine persönliche (therapeutische) Anmerkung zur Zahn-OP:

Als „Nachsorge“ wegen der Zahn-Op empfehle ich fast das gleiche Therapieschema wie ich es bei der Mittelohrentzündung erwähnt hatte:

https://www.gesund-heilfasten.de/blog/wiederkehrende-mittelohrentzuendungen/

Notakehl bei bakteriellen Entzündungen, Silicea zur Ausheilung und Sulfur generell (auch und vor allem nach dem Einsatz von Antibiotika).

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Beitragsbild: pixabay.com – Larisa-K

Die Nationale Verzehrstudie II

Im Rahmen der Nationalen Verzehrstudie II wurden 20.000 Deutsche im Alter von 14 – 80 Jahren gewogen, vermessen und zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt.

Es handelt sich hierbei um die größte gesamtdeutsche Ernährungsstudie, deren Schwerpunkt darauf liegt, welche Personenkreise besonders von Übergewicht betroffen sind. Seit der ersten Studie Mitte der 80er Jahre, die nur die alten Bundesländer betraf, haben sich die Ernährungsgewohnheiten geändert.

In Zeiten von Fastfood und einem immer größer werdenden Lebensmittelangebot informiert die Studie über Energiebilanz und Nährstoffversorgung der Bevölkerung, gibt Auskunft über Ernährungsverhalten und Lebensstil und zeigt auf, wann und wo die Deutschen was und warum essen.

Das Ergebnis macht deutlich, dass die Menschen in Deutschland immer dicker werden. 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen haben Gewichtsprobleme. Jeder fünfte Deutsche leidet an Fettleibigkeit (Adipositas) und ist damit stark anfällig für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Mit zunehmendem Alter steigt die Anzahl der Personen mit Fettleibigkeit. Bei Kindern sind 18 Prozent Jungen und 16 Prozent Mädchen übergewichtig. Bei jungen Erwachsenen haben bereits 28 Prozent Männer und 23 Prozent Frauen ein zu hohes Gewicht. Bei den über 60jährigen steigt der Anteil auf etwa 30 Prozent. Dies sind im Vergleich zur ersten Studie überwiegend drastisch gestiegene Zahlen.

Zusätzlich zum Übergewicht wurde auch das Untergewicht erhoben. Im Alter von 17 Jahren haben fast 10 Prozent der Mädchen Untergewicht. Mit zunehmendem Alter wird das Untergewicht stetig weniger.

Das Wissen um die richtige Ernährung und eine zutreffende Einschätzung des täglichen Kalorienbedarfs ist nur bei 10 Prozent der Teilnehmer gegeben. Die meisten essen zu viel und zu einseitig.

Eine Sicherheit der Gefahreneinschätzung ist nur bei wenigen erkennbar. Die meisten schätzen vor allem die Risiken von genveränderten Lebensmitteln oder Produkten mit Pestizidrückständen als besonders hoch ein und vernachlässigen die Gefahren, die mit einem hohen Kalorienverbrauch bei geringer Bewegung einher gehen.

Abschließend findet sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen Schulbildung und Gewicht. Bei Personen mit Hauptschulabschluss leiden 70 Prozent an Übergewicht. Abiturienten sind nur halb so oft betroffen.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Beitragsbild: pixabay.com – Bru-nO