Fasten bei Gicht

Gicht (= Arthritis urica) ist eine symptomatische Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut (= Hyperurikämie) und eine äußerst tückische Krankheit. Die primäre Hyperurikämie wird meist (>99% der Fälle) durch eine verminderte Ausscheidung von Harnsäure durch die Nieren verursacht, ist vererbar und gewinnt bei purinreicher Ernährung (Fleisch, Innereien, Bier, Cola, Hülsenfrüchte) und Übergewicht an Bedeutung.

Eine alternative Heilmethode der Gicht kann das Fasten sein, denn durch das Fasten wird die Harnsäure aus dem Bindegewebe, den Gelenken und der Haut gelöst. Hier ist jedoch einiges mehr zu beachten als beim „normalen“ Fasten, denn gleichzeitig werden körpereigene Proteinreserven zur Energielieferung genutzt, wenn keine oder nur wenig Nahrung aufgenommen werden.

Hierbei entstehen zusätzlich Purine, die ebenfalls zu Harnsäure abgebaut werden. Die Niere kann aber diese plötzlich riesigen Mengen nicht ausscheiden, es kommt zu Rückstauerscheinungen, und der Blutwert steigt rapide an. Dies kann einen erneuten Krankheitsschub mit großen Schmerzen zur Folge haben.

Je nach Krankheitsbild und Zustand des Patienten muss das Fasten modifiziert werden. Hierzu wird gerne Getreideschleim und Buttermilch gegeben – zusätzlich zu den üblichen Fastengetränken.

Um die Harnsäure wirkungsvoll aus dem Körper auszuleiten, empfiehlt sich außerdem eine Fastenzeit von 21 Tagen. Auch müssen bei der Behandlung andere Faktoren, wie chronisches Nierenversagen und Durchblutungsstörungen des Gehirns oder der Herzkranzgefäße mit berücksichtigt werden.

Die elegantere Lösung ist die „Unterstützung“ der Nieren während des Fastens mit Mitteln, die die Niere unterstützen und nicht belasten. Hier kommen bei mir generell homöopathische Mittel zum Einsatz.

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René Gräber

René Gräber

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  1. Avatar

    Hallo, das sind aber sehr interessant! Ich habe letztens auch gehört, dass regelmäßige Sauna-Gänge die Gicht Therapie unterstützen können, stimmt das? Habe keine genauere Informationen dazu gefunden. Danke und lieben Gruß, Sebastian

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