Übersäuerung
Übersäuerung des Körpers? Lesen Sie hier, warum dieses Thema für Ihre Gesundheit so wichtig
ist...
Erfahren Sie, was man unter Übersäuerung versteht und wie Ernährung und Übersäuerung
zusammen hängen.
Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist sehr wichtig für Ihre
Gesundheit.
Ich habe lange überlegt, wie dieses Thema aufbereitet werden kann, sodass es auch "Nicht-Mediziner" verstehen -
denn es spielt eine wirklich wichtige Rolle für Ihre Gesundheit und bei vielen Krankheiten.
Also: Zuerst ein paar Ausführungen, welche Rolle die Übersäuerung des Körpers in der klinischen "Schulmedizin"
spielt und was Übersäuerung bedeutet, wenn Sie sich mit Ihrem Arzt darüber unterhalten.
Danach erfahren Sie, was unter Übersäuerung des Körpers im Allgemeinen verstanden wird und was dahinter steckt!
Sie werden sich wundern - und auch ihr Essen danach anders betrachten.
Was die "Schulmedizin" unter Übersäuerung versteht
Die Schulmedizin geht davon aus, dass der Begriff der Übersäuerung nicht allgemein verwendet werden kann. Eine
Übersäuerung des Blutes wird vom Körper nicht toleriert und mit ernsthaften Erkrankungen einhergehen. Diese wären
auch durch einfache naturheilkundliche Mittel (wie basische Kost) nicht zu beseitigen.
Viele Zellfunktionen und Enzymaktivitäten unseres Körpers sind an einen sehr eng begrenzten pH-Wert gebunden.
Enzyme sind so genannte Biokatalysatoren, die Stoffwechselprozesse in unserem Körper in Gang setzen und
beschleunigen.
Zunächst müssen wir aber klären was der ph-Wert ist und welche Bedeutung er für Ihre Gesundheit hat.
Übersäuerung: Das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper
Das Verhältnis von Säuren und Basen wird durch den pH-Wert bestimmt. Der pH-Wert bezeichnet das Verhältnis von
Säuren und Basen in einer bestimmten Flüssigkeit. Der pH-Wert neutraler Lösungen beträgt 7, der Wert saurer
Lösungen liegt unter 7 und der Wert basischer Lösungen liegt über 7.
Der pH-Wert des Blutes beispielsweise liegt bei 7,35 bis 7,45 und muss auch konstant in diesem Bereich bleiben,
größere Abweichungen toleriert der Körper nicht - und wäre mit dem Leben auch nicht vereinbar.
Ist eine Übersäuerung des Blutes eingetreten, spricht man von einer Azidose:
Hierbei kann es zu Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen bzw. Herzstillstand, Senkung der Kontraktionskraft des
Herzens, Dämpfung des Zentralnervensystems, dadurch Verwirrtheit, Muskelschwäche, bis hin zum Koma kommen. Deswegen
können Notärzte und Chirurgen mit Übersäuerung mehr anfangen, als Ihr Hausarzt, weil es für diese Personengruppen
zu Ihrer täglichen Arbeit gehört.
Mehr dazu lesen Sie im Artikel: Warum ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt
für Ihre Gesundheit extrem wichtig ist.
Der Begriff der Übersäuerung in der Naturheilkunde
Wenn im Bereich der Naturheilkunde der Begriff der Übersäuerung verwendet wird, dann wird entweder von einer
zeitweisen (latenten oder akuten) oder einer chronischen (dauerhaften) Übersäuerung ausgegangen.
Beide Begriffe sind in der Schulmedizin umstritten. Anerkannt ist nur der Begriff der akuten Übersäuerung, die
wir eben schon als Azidose benannt haben und die vor allem in der Intensivmedizin eine Rolle spielt.
Die naturheilkundliche Diagnostik von Erkrankungen, die durch Übersäuerungszustände erklärbar werden, läuft zum
einen über die Urindiagnostik, als auch auf Symptombeobachtungen wie Sodbrennen, Magen-Darm-Störungen,
Abwehrschwäche oder Dermatosen (Hauterkrankungen).
Viele der genannten Beschwerden lassen sich durch basische Kost oder die Aufnahme von Basenpräparaten beheben,
was der "Übersäuerungstheorie" zu ihrem Recht verhilft.
Man muss außerdem davon ausgehen, dass die Ausleitungsorgane durch vermehrte Aufnahme von säurehaltigen
Lebensmitteln belastet werden können.
Ein Großteil an Säuren wird über die Niere ausgeschieden. Da die Niere eines der am meisten betroffenen
Ausscheidungsorgane ist, kann man eine Belastung sehr gut feststellen, in dem man den pH-Wert des Urins bestimmt.
Anhand eines Teststreifens, den Sie in der Apotheke erhalten, können Sie den pH-Wert Ihres Urins feststellen.
Wenn Sie einen hohen sauren pH-Wert haben, wird deutlich, dass Sie sich auf jedem Fall am Tag vor der Messung
mit deutlich zuviel sauren Lebensmitteln ernährt haben, zuviel Stress hatten und / oder zu wenig Wasser getrunken
haben.
Wie kann es zu einem solchen Ungleichgewicht oder einer solchen chronischen Übersäuerung
kommen?
Eine chronische Übersäuerung unseres Stoffwechsels kann viele Ursachen haben.
Doch dazu müssen wir erst noch einmal die Frage klären, warum diese Säuren IM Körper gebunden werden und
NICHT ausgeschieden werden.
Fassen wir noch einmal zusammen: Die täglich anfallende Säuren werden auch täglich aus dem Organismus
ausgeschieden -- "NORMALERWEISE".
Die Ausscheidung und die Entstehung von sauren Stoffwechselendprodukten sind im gesunden Organismus nämlich
"normalerweise" im Gleichgewicht.
Die sauren Stoffwechselendprodukte (nennen wir diese im Folgenden einfach "Säuren"), gelangen zeitlich
versetzt zur Entstehung durch das Bindegewebe, Lymphe und Blut zu den Ausscheidungsorganen.
Dabei scheidet die Lunge vor allem die flüchtigen Säuren aus, die Nieren die fixen Säuren,
während die Leber als Entgiftungsorgan hauptsächlich ihre Rolle in der Ammoniakentgiftung findet. Dabei werden
Bikarbonat-Moleküle verbraucht.
Sowohl das Blut als auch die Ausscheidungsorgane können innerhalb eines Zeitraumes nur eine bestimmte Säuremenge
aufnehmen, abtransportieren und ausscheiden. Sie kennen dieses Phänomen: wenn sie viele Gäste zu Hause haben, ist
die Mülltonne schneller voll...
Damit während des Transports die Säuren keinen Schaden am Gewebe (zum Beispiel den Gefäßwänden
anrichten), verhindern bestimmte Puffer (v.a. das Bikarbonat), dass es zu Verschiebungen des
Blut-pH-Wertes in den sauren Bereich kommt.
Bevor die Säuren über das Blut transportiert werden können, spielt jedoch das Bindegewebe mit seinen
Proteoglykanen und Glykoproteinen eine besondere Rolle.
Die Bindegewebsmoleküle fungieren als "Ionenaustauscher". Diese sind nämlich in der Lage, Protonen vorübergehend
zu speichern. Auf diese Weise können die Säuren im Bindegewebe vorübergehend „geparkt“ werden, bis das Blut
bzw. die Ausscheidungsorgane wieder ausreichend Kapazitäten frei haben. Der meist saure pH-Wert des Morgenurins
zeigt diesen Abtransport von „geparkten“ Säuren über die Nieren an.
Wenn mehr Säuren anfallen als ausgeschieden werden, übersäuert das
Bindegewebe
Bleiben wir noch einmal bei dem Beispiel mit dem Mülleimer. Wenn zu viel "Müll" anfällt, quillt dieser schnell
über den Eimer...
Und genau das passiert auch in Ihrem Bindegewebe: Es kommt langsam zu einer Anhäufung von Säuren.
Die zurückbleibenden sauren Valenzen bleiben im Bindegewebe "geparkt". Der Volksmund nennt diesen Prozess
auch: Verschlackung. Bezieht sich die "Ablagerung" auf das Bindegewebe, spricht man auch von
Orangenhaut oder Cellulitis.
Die Umkehr dieser Verschlackung nennt man folglich übrigens "Entschlackung".
Die Verschlackung hat gravierende Folgen!
Durch permanente Bindung von sauren Stoffwechselendprodukten an die polaren Seitenketten der Bindegewebsmoleküle
ändern sich die Wasserbindungsfähigkeit und die Transporteigenschaften für fast sämtliche Nährstoffe im
Interstitium.
Das Bindegewebe "quillt" förmlich auf und wird durch die folgende mangelhafte Nähr- und
Sauerstoffversorgung sowie durch die immer stärker weiter zunehmende Verschlackung mehr und mehr
geschädigt.
Dies ist ein schleichender Prozess, der sich über viele Jahre hinziehen kann und sich
in zahlreichen Symptomen äußern kann:
- Müdigkeit
- Erschöpfung
- Antriebsschwäche
- Konzentrationsstörungen
- Schlafstörungen
- Nervenschmerzen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- verschiedene Formen von Rheuma
- verschiedene Formen einer Allergie
- unspezifische Entzündungen
- häufige Erkältungen
- Bindehautentzündungen
- und viele andere mehr.
Wenn das "Milieu" der Zellen nicht mehr stimmt, müssen wir uns bei Entgleisungen des Systems nicht wundern.
In diesem Fall sind Krankheiten nur Symptome für diesen Zustand der Übersäuerung.
Häufig höre ich in der Praxis aber: "Ja aber, ... ich habe mich angesteckt!" -- oder: "Das liegt bei mir in
der Familie...".
Dies ist natürlich alles richtig - aber: eine Zelle, die optimal versorgt wird und sich bester Gesundheit
erfreut, wird mit (fast) jedem Erreger fertig.
In der obigen Aufzählung habe ich übrigens eine wichtige Erkrankung vergessen, vor der die Bevölkerung am
meisten Angst hat: Krebs. Der pH-Wert außerhalb von Krebszellen liegt im Tumorbereich um eine Einheit
niedriger als im umgebenden gesunden Gewebe. In der Krebszelle selbst liegt er sogar noch etwas tiefer.
Im Beitrag Candida Albicans und Krebs ist der Verweis zu einem Video, das den italienischen Arzt Dr.
Simoncini zeigt, der mit Bicarbonat (einer Base) Tumore behandelt.
Aus naturheilkundlicher Sicht könnten wir Krebszellen als eine Art erweiterter "Mülleimer" betrachten,
in dem die Säurevalenzen der chronischen Übersäuerung abgelegt werden.
Warum die meisten Erkrankungen erst im fortgeschrittenen Lebensalter
auftreten...
Mit zunehmendem Alter ergben sich zahlreiche Faktoren, warum es vermehrt zu Erkrankungen kommt. Ich beschränke
mich in diesem Artikel im wesentlichen weiterhin auf das Thema Übersäuerung und den Säure-Basen-Haushalt.
Mit dem Alter nimmt zum Beispiel die Fähigkeit der Niere ab Protonen auszuscheiden. Als Folge daraus kommt es zu
einem Absinken des Blut-pH-Wertes, sowie der Bikarbonat-Konzentration des Blutes. Daraus resultiert
eine verminderte Pufferwirkung, weshalb Protonen nicht mehr so gut über die Niere ausgeschieden werden
können.
Die Ursachen der Übersäuerung
Mangelnde Bewegung insbesondere an der "frischen Luft" führt zu einer verminderten Durchblutung und
Sauerstoffversorgung im Gewebe, wohingegen zuviel Bewegung (z.B. Leistungssport) ebenfalls zu lokaler Übersäuerung
durch das Laktat (Milchsäure) führt. Es kommt also wie immer im Leben auf das rechte Maß an...
Weitere häufigste Ursachen sind: Stress, akute und
chronische Krankheiten die zusätzlich das System negativ beeinträchtigen und natürlich die Ernährung. Mehr dazu
lesen Sie im Artikel "Basische Ernährung", bzw. "Ernährung und Übersäuerung".
Die vermehrte Aufnahme von säurebildenden Nahrungsmitteln wie Fleisch, Wurst, Käse, Eier, Zucker, Kaffee oder
Alkohol erscheint in diesem Zusammenhang in einem ganz anderen Licht.
Unterschätzen Sie nicht den Faktor „negativer“ Stress. Negativer Stress führt zu bestimmten Hormonausschüttungen
und Regulationen im Körper, die als Folge davon auch den Säure-Basen-Haushalt beeinflussen.
Was ist zu tun?
Auf dieser Webseite finden Sie zahlreiche Tipps und Anregungen, was Sie tun können um Ihren Körper zu entsäuern,
wie zum Beispiel im Artikel: Entsäuerung.
Die umfassendste Möglichkeit ist das Heilfasten.
Wenn Sie den Artikel zur Übersäuerung bis hierher gelesen haben, haben Sie in etwa ein Ahnung davon, warum es
beim Heilfasten gehen kann.
Jedenfalls spielen Themen wie Abnehmen etc. nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Wie man jedoch Heilfasten durchführt um tatsächlich möglichst viele der abgelagerten Valenzen und Endprodukte
UND der Giftkomplexe auszuscheiden, beschreibe ich in meiner ausführlichen Heilfasten-Anleitung. Diese Strategie
finden Sie in keinem auf dem Markt befindlichen Bücher zum Thema Fasten oder Heilfasten. Die Heilfasten-Anleitung können Sie hier
bestellen.
Wenn Sie sich erst einmal mehr mit dem Thema beschäftigen möchten, empfehle ich Ihnen die kostenlosen
Informationen zum Heilfasten anzufordern. Dies können Sie ganz einfach, indem Sie hier unten Ihren Namen und Ihre
e-mail Adresse eintragen:
Für die kostenlose Informations-Serie: "Vitalität Pur Durch
Heilfasten: Sieben Dinge die Sie unbedingt wissen müssen, bevor Sie
Fasten," geben Sie hier unten einfach Ihre eMail und Ihren Vornamen
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kostenlos und unverbindlich. Sie verpflichten sich zu gar nichts. Ihre email-Adresse ist
in sicheren Händen und wird niemals weitergegeben. Sie können sich auch jederzeit wieder
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Lesen Sie auch einmal was Frau Gervers zur Fastenanleitung geschrieben
hat...
HEILFASTEN ERFAHRUNG VON
KATJA GERVERS |
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"Auch die Kapitel über die Unterstützung der
Ausleitungsorgane und die detailierte Erklärung des Säure-Basen-Haushaltes waren wirklich von
großem Nutzen für mich. (Darauf wird selbst im Buchinger Fastenbuch nicht eingegangen und die
sollten es doch wirklich wissen, oder?)"
Ich möchte mich herzlich für die tolle Fastenanleitung bei Ihnen
bedanken!!!
Das war ganz toll, vor allem die vielen sehr nützlichen Links habe ich
sehr zu schätzen gewußt.
Auch die Kapitel über die Unterstützung der Ausleitungsorgane und die
detailierte Erklärung des Säure-Basen-Haushaltes waren wirklich von großem Nutzen für mich.
(Darauf wird selbst im Buchinger Fastenbuch nicht eingegangen und die sollten es doch
wirklich wissen, oder?)
Jetzt nach dem Fasten achte ich sehr auf ausgeglichene
Säure-Basen-Ernährung, daher freue ich mich, auch weiterhin von Ihnen zu hören.
Liebe Grüße aus Düsseldorf sendet
Katja Gervers
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