Reizdarm – mehr als eine Nervensache

Umgangssprachlich heißt er „Reizdarm“, in der Gastroenterologie wird diese Krankheit als RDS (Reizdarmsyndrom) bezeichnet und stellt eine funktionelle Darmerkrankung dar. Erschreckend ist die relativ hohe Häufigkeit in der Bevölkerung.

Diese „Diagnose“ macht fast 50 Prozent der Besuche beim Spezialisten aus – das entspricht fast 15 Prozent der gesamten Bevölkerung in den westlichen Ländern! Ein RDS kann eine Reihe von Darmerkrankungen simulieren. Nach Untersuchung und Ausschluss einer anderen Darmerkrankung ist das RDS mit keinerlei Gefahr für die Gesundheit verbunden. Für den Patienten jedoch ist die Erkrankung mit einer Reihe von Unannehmlichkeiten verbunden.

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Was Sie Ihrer Leber alles antun

Moderne Volkserkrankungen wie Übergewicht, Diabetes Typ 2 und ein zu hoher Cholesterinwert scheinen aktuell dem Alkohol den Rang als Leberkiller Nr. 1 abzulaufen.

Laut Michael Manns, Leberexperte an der Medizinischen Hochschule Hannover, ist die Fettleber längst nicht mehr nur auf unbotmäßigen Alkoholgenuss zurückzuführen.

Eine ungesunde Lebensweise sorgt für die Einlagerung von Fett in der Leber. Betroffenen ist bereits eine Unzahl von Bundesbürgern. Weiterlesen

Fasten gegen Arthrose

Arthrose: eigentlich weiß ich gar nicht, welcher meiner Patienten unter 50 Jahren keine Arthrose in irgendeiner Form hat. Über fünf Millionen sollen es in Deutschland sein – das sind sechs Prozent der Bevölkerung. Und was wird nicht alles dagegen geschluckt und gespritzt: Voltaren, Aspirin, Ibuprofen, Cortison. Dann natürlich die Alternativ-Varianten: Akupunktur, Hyaluronsäure, Chondroitin, Glucosamin.

Tja – und dann wäre da noch die Naturheilvariante: Bewegung und Ernährung. Dazu gehört auch das von mit favorisierte Fasten.

Fasten bei Arthrose“ – diesen Beitrag hatte ich bereits letztes Jahr veröffentlicht… Weiterlesen

Wann sind Probiotika sinvoll?

Bekannt sind Probiotika, also Mikroorganismen die über die Nahrung aufgenommen werden und positive Auswirkung auf die Gesundheit haben sollen, seit über einhundert Jahren.

Näher erforscht wird die Wirkung dieser Organismen aber erst seit knapp dreißig Jahren – aber so richtig bekannt sind diese kleinen Mikroorganismen erst seit uns ein gewisser Meteorologe diese in einer Fernsehwerbung für einen bestimmten Joghurt näher brachte. Weiterlesen

Studie: Fasten bei Allergie, Verdauungsproblemen und Entzündungen

Wer sich zu fett und zu kohlenhydratreich ernährt, spürt das bald an der stramm sitzenden Hose. „Ab heute esse ich nichts mehr!“ Abnehmen lautet der vermeintliche Schluss-Strich, um den bisherigen Essgewohnheiten Einhalt zu gebieten.

Falls mit einer vorübergehenden Nahrungsverweigerung eine Fastenkur gemeint ist, so stellt diese für eine Gewichtsreduktion nicht unbedingt eine geeignete Lösung dar – obwohl Studien auch eine dauerhafte und erfolgreiche Gewcihtsreduzierung durch das Fasten belegen. Und dennoch empfehle ich: Wer zu viel auf die Waage bringt, für den ist eine langfristige Umstellung auf Vollwertkost und dazu viel Bewegung sinnvoller. Weiterlesen

Neue Studie zeigt positive Erfahrungen mit Heilfasten

Eine neuere Studie des Hochrhein-Instituts für Rehabilitationsforschung in Bad Säckingen zeigte, dass Heilfasten eine weit längere Wirkung hat, als bisher angenommen.

543 Patienten, die vor einem Jahr an einem 21-tägigen stationären Heilfasten-Programm mitgemacht und dabei teils sehr viel Gewicht abgenommen haben, konnten ihr Gewicht auch jetzt (ein Jahr nach der Behandlung) halten.

Außerdem konnten durch die Gewichtsreduktion auch andere Werte positiv beeinflusst werden.

Es zeigte sich, dass Heilfasten auch die Gesundheit des Menschen positiv beeinflusst. So wurden beispielsweise die Schmerzbelastung und andere Risikofaktoren der Fastenden deutlich reduziert. Dies ist ein Effekt den ich persönlich kenne und auch aus der Erfahrung mit meinen Fastenteilnehmern bestätigen kann. Hierzu schrieb ich unter anderem bereits in Beiträgen wie: Fasten gegen Schmerzen, Fasten beim Reizdarmsyndrom, Fasten bei Darmkrankheiten, Fasten bei Rheuma oder Fasten bei Arthritis.

Ein weiterer Nebeneffekt des Heilfastens war übrigens, dass sich die Teilnehmer des Programms rundum wohler fühlten. Somit ist (wieder einmal) belegt, dass Heilfasten auch gut für Körper und Geist ist.

Einen Hinweis muss ich allerdings noch geben: Vor allem bei Beschwerden und bestehenden Krankheiten sollte man schon wissen was beim Fasten passiert. Hierzu bedarf es nach meiner Erfahrung durchaus unterschiedlicher Strategien, Fastenverfahren und „Vorbereitungen“. Wenden Sie sich bei Interesse an einen / eine erfahrene(n) Fasten-Therapeuten.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilpflanzen-Newsletter dazu an. Darin geht es im Wesentlichen um Heilpflanzen, aber auch um Bachblüten oder Homöopathische Mittel:

Beitragsbild: pixabay.com – JillWellington

Kurze Beine – schlechte Leberwerte?

Wer kurze Beine bisher nur mit „Lügen“ assoziiert hat, wird vielleicht umdenken müssen: Wie das Team um die Wissenschaftlerin Abigail Fraser von der Universität in Bristol feststellte, weisen Menschen mit kurzen Beinen eine erhöhte Anzahl von Leberenzymen auf, was wiederum auf krankhafte Veränderungen im Lebergewebe schließen lässt. Weiterlesen

Heilfasten gegen oder bei Grippe?

Die Grippe. Kann man bei einer Grippe fasten? Soll man bei einer Grippe fasten? Schadet das? Oder ist das gut für den Heilungsverlauf?

Den folgenden Beitrag hatte ich zu diesem anlässlich der Schweinegrippe-Epidemie 2009 verfasst. Der Beitrag hat aber auch bei der „normalen“ Grippe Gültigkeit.

Also: Bestimmte Studien zeigten ziemlich eindrucksvoll, dass Übergewicht nicht nur am Klimawandel mitschuldig sein soll – nein: Übergewichtige hatten hinsichtlich der Schweinegrippe 2009 mit besonders heftigen Krankheitsverläufen zu kämpfen. So jedenfalls die WHO. Dazu passte, dass das erste Schweinegrippen-Todesopfer der Epidemie, aus dem fettes Karamelfudge liebenden Schottland stammte – dem europäischen Land mit den meisten übergewichtigen Bürgern.

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Abführen – nicht immer sinnvoll bei Verstopfungsproblemen

Seien wir mal ehrlich: Jeder von uns hat schon einmal zu einem Abführmittel gegriffen, wenn uns eine hartnäckige Verstopfung quälte.

Es gibt aber auch meist ältere Menschen, die denken, dass sie ohne ein Abführmittel nicht mehr normal abführen können. Dabei wird kein schlechtes Gewissen erzeugt, weil ja „pflanzlich“ auf diesen Packungen steht. Weiterlesen

Chondroitin – eine Netzwerk-schaffende Verbindung

Was ist Chondroitinsulfat?

Chondroitinsulfat ist ein ein Gemisch aus Chondroitin-4- und Chondroitin-6-Sulfat und zählt zu den Glykosaminoglykanen. Es kommt im Knorpel, in den Sehnen und in den Knochen vor. Es hat entzündungshemmenden Eigenschaften und durchblutungsfördernde Funktionen. Es stützt die Knorpelstruktur und scheint eine Rolle bei der Knochenheilung zu spielen.

Welche Aufgabe hat Chondroitinsulfat im Knorpel?

Der Gehalt des Knorpels an Chondroitinsulfat nimmt im Laufe der Jahre kontinuierlich ab. In der Folge kommt es zu lochartigen Defekten. Diese führen zu einer fortschreitenden Zerfaserung der Struktur, die schließlich in einer Knorpeldegeneration endet.

Gerade das Chondrionsulfat sorgt für eine gewisse Elastizität und Biegestabilität und erhöht durch seine Vernetzungseigenschaft, die durch über die Sulfatgruppen im Molekül hergestellt werden, die Reiß- und Druckeigenschaften des Gewebes. Knorpelgewebe sorgt also für einen im wahrsten Sinne des Wortes reibungslosen Ablauf der Gelenkbeweglichkeit.

Was passiert bei einer Degeneration des Knorpels?

Nimmt die Gelenkbeweglichkeit ab, kommt es zu Arthrose. Davon können alle Gelenke betroffen sein. Am schlimmsten trifft es jedoch die stark belasteten Gelenke wie Hüfte, Knie, aber auch Bandscheiben – paradoxerweise um so mehr je weniger wir uns bewegen (jedenfalls ist das meine Beobachtung). Das klinische Krankheitsbild Arthrose beginnt mit gelegentlichen Schmerzen bei starker Belastung und mit Steifigkeit der Gelenke.

Arthrose ist geradezu eine Volkskrankheit geworden. Die Arthrose führt bei weiterem, unbehandelten Verlauf bei den Betroffenen zu einer beträchtlichen Bewegungseinschränkung und zu großen Schmerzen.

Auch volkswirtschaftlich gesehen, führen vorzeitiger Knorpelverschleiß und Gelenkdegenerationen zu beachtlichen Folgen, die mit Arbeitsausfall beginnen und über Krankenhausaufenthalte, sowie Rehamaßnahmen durchaus in einer Frühinvalidität enden können.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den „5 Wundermitteln“ an:

Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Chondroitinsulfat ein sogenanntes „SYSADOA

Da die Degeneration des Knorpels bis hin zur vollständigen Abnutzung so verheerende Folgen hat, ist es verständlich, das sowohl aus Sicht der Gesundheitswirtschaft als auch aus Sicht des Einzelnen eine prophylaktische Maßnahme zur Verhinderung der Knorpelzerfaserung bzw. bereits eine Verzögerung der Degeneration in einem frühen Stadium von Interesse ist.

Chondroitinsulfat zählt zu den SYSADOA (Symptomatic Slow Acting Drugs in Osteoarthritis).

Darunter versteht man Stoffe, die langsam wirken und die Symptome bekämpfen.

Chondroitin ist als Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt. Es wird zusammen mit Hyaluronsäure und Glucosamin als Gelenknährstoff bezeichnet.

Über mehrere Monate hinweg eingenommen, so belegen Studien, kann es im frühen Stadium von Arthrose Schmerzen lindern und daher den Einsatz von Schmerzmitteln und Entzündungshemmern reduzieren.

Dies ist von immenser Bedeutung, wenn man an die Nebenwirkungen dieser Medikamente denkt. Die Einnahme von Chondroitinsulfat sollte durch ein gezieltes Bewegungsprogramm begleitet werden, damit die Substanz an ihren Wirkort gelangt.

Der amerikanische Arzt Dr. med. Jason Theodosakis betrachtet Arthrose zumindest teilweise als eine Mangelkrankheit. Er hat im Selbstversuch durch Zufuhr von Glucosamin und Chondroitin mit seiner Arthrose-Kur gute persönliche Erfolge erzielt.

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Beitragsbild: pixabay.com – stux