Übergewicht und die Gene sind schuld? Und: Warum Schlanke ihr Körpergewicht halten

Den schlanken Menschen wird gerne nachgesagt, dass diese entweder „keine guten Kostverwerter“ seien und die eigentlich essen können, was und wie viel sie wollen. Und das Ganze auch noch ohne dabei dick zu werden.

Die Wissenschaft beschäftigt sich schon länger mit diesem Thema. „Man“ ist dabei im Wesentlichen der Meinung, dass bei der Verstoffwechselung der Nahrung genetische Faktoren eine Hauptrolle spielen. Gut, diese arbeiten finde ich nicht so interessant, wie die Folgende von Levine und Bellington aus dem Jahr 1998 im Fach-Journal „Current Biology“.

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Esssucht – Kann man abhängig von Essen sein? Mit Zuckerbrot und Peitsche gegen die Gesundheit

Drogenabhängige sind abhängig von Drogen. Esssüchtige sind abhängig von was? Von Nahrungsmitteln?

Kann man von Essen überhaupt abhängig sein?

Und wenn ja, gibt es bestimmte Nahrungsmittel, die abhängig machen?

Oder ist Übergewicht nicht doch eine Sache der Vererbung?

Die Sache mit der Vererbung ist ja ein beliebtes Argument: „Oma war dick, Mutter war dick und ich kann nichts dafür…“

Aber, wenn die Vererbung für das Dickwerden verantwortlich ist, warum gibt es dann immer mehr Übergewichtige in den Industrienationen?

Gibt es hier eine Flut von Mutationen, die die Leute immer umfangreicher werden lassen?

Da ich bislang keine Berichte über diese Art der Mutationen und eine entsprechend hohe Häufigkeit kenne, kann man davon ausgehen, dass die Genetik in der überwiegenden Zahl der Fälle eine bestenfalls untergeordnete Rolle spielen kann…

Also scheint es, dass entweder die Mengen an Nahrungsmitteln, die man zu sich nimmt, oder was man im Einzelnen zu sich nimmt, die ausschlaggebende Rolle zu spielen. Oder vielleicht sogar beides. Im Folgenden Beitrag will ich gar nicht auf das Problem der Esssucht direkt eingehen, sondern einen etwas weiteren Bogen ziehen.

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Judith und Mel präsentierten Bio-Zym

Aktuelles: Bio-Zym ist in den letzten Monaten sang- und klanglos vom Markt verschwunden. Kein Verlust, wenn Sie mich fragen. Ich lasse den Artikel trotzdem stehen, es ist immer noch interessant zu lesen, wie sich so manches „Wundermittel“ entwickelt. Und die „Masche“ findet man – so oder so ähnlich – immer mal wieder …

Die Werbeindustrie für Abnehmprodukte läuft immer auf Hochtouren. Dazu passend setzt die Werbeindustrie wieder auf vermehrten Einsatz von schnell mal einzunehmenden Schlankheitsprodukten. Um aus der Masse herauszustechen, bedient man sich dabei gern prominenter Werbeträger – wer erinnert sich nicht an Andrea Kiewel und die Weight Watchers oder an Harry Wijnvoord bei SlimFast?

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Schlank durch Sonnen!

Erst neulich hatte ich über eine „Schnapsidee“ berichtet: Sonnencreme zum Trinken – Eine “Schnapsidee”? Jetzt kommt die nächste „Schnapsidee“: Schlank werden/bleiben durch Sonnenkraft! Schnapsidee deshalb, weil die Schulmedizin und deren Fans immer wieder aufs Eindringlichste vor der schlimmen Sonne warnen…

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Die leichten Dicken und der BMI – Oder: Der fette BMI Betrug?

Der BMI (Body Mass Index) gilt immer noch irgendwie als ein heiliger Gral in der Schulmedizin. Vor allem, wenn es darum geht, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ-2, Stoffwechselerkrankungen etc. zu ermitteln.

Die Berechnung des BMI ist einfach: Man teilt sein Körpergewicht durch seine Körpergröße im Quadrat. Beispiel: Körpergewicht = 85 kg; Körpergröße = 1,75 m – BMI = 85 / (1,75 x 1,75) gleich 27,7. Aber ist dieser BMI-Wert etwas WERT? Weiterlesen

Rauchen hilft NICHT beim Abnehmen – im Gegenteil

Rauchen macht nicht schlank? Wie bitte? Gerade das ist doch angeblich ein Grund, warum manche mit dem Rauchen wieder ANFANGEN. Oft wird ja behauptet, dass jemand, der mit dem Rauchen aufgehört hat, an Gewicht zulegt.

Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass das Rauchen dafür sorgt, dass man schlank bleibt, weil das Rauchen (unter anderem) den Appetit zügelt. Eine interessante Untersuchung an der Washington University School of Medicine (in den USA), hat sich mit dieser Behauptung beschäftigt und kam zu überraschenden Ergebnissen…

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Gute Gene schützen vor Fettsucht – angeblich

Chips – kleine knackige Köstlichkeiten mit hohem Fettgehalt: Dass ihr Verzehr dick macht, gilt weithin als bekannt. Weniger bekannt allerdings ist, dass Träger des Fett-Gens nach dem beherzten Griff in die Tüte mit deutlich massiverem Gewichtszuwachs rechnen müssen als Menschen mit „gutem Genkostüm“. Bedeutet das aber auch, dass diejenigen ohne das Fett-Gen bei den Chips zulangen dürfen?

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Übergewicht durch Schlafmangel?

Wer ans Abspecken denkt, der zieht häufig Bilanz in seinem Essverhalten und macht eine „Milchmädchenrechnung“ auf. Diese sieht so aus, dass das Übergewicht des Betroffenen Resultat eines Ungleichgewichts zwischen Kalorienaufnahme (viel zu viel) und Kalorienverbrennung (keine Bewegung, kein Sport) sein muss. Die gängigen Diätratgeber überschlagen sich dann sofort, jedem Abnehmwilligen eine Hungerkur aufzubrummen, bei der er nicht hungert.

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Britney Spears verbietet Fast Food

Britney Spears ist nicht nur seit geraumer Zeit zurück im Show-Business, sie arbeitet nun auch intensiv an ihrem Körper. Der Zeit ist sie mit ihrem Team auf der „Femme Fatale“ Tour in ganz Amerika unterwegs und hält strenge Diät.

Sie ernährt sich nur von gesunder Kost und verzichtet vollständig auf Fast Food. Da sie das schnelle Essen jedoch liebt, hat sie ebenso ihrem Team verboten, während der Tour zu sündigen. Des Weiteren ist auch Alkohol verboten.
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AOK- Familienstudie: Rituale helfen gegen Übergewicht

Ausgeglichene Eltern, konsequent umgesetzte Regeln und alltägliche Rituale – Das sind die wichtigsten Dinge, um Kinder vor Übergewicht zu schützen. Dies war das Ergebnis einer umfassenden Studie, die von der AOK Gesundheitskasse in Auftrag gegeben wurde.

Insgesamt wurden rund 2.000 Mütter und Väter von 4- bis 14-jährigen Kinder zu unterschiedlichen Familienthemen befragt. Hierbei zeigte sich deutlich, dass die Gesundheit der Kinder größtenteils vom Vorbild und der Einstellung der Eltern abhängt. Im Gegensatz dazu spielen das soziale Umfeld und die finanzielle Situation der Familien keine Rolle bei Gewichtsproblemen von Kindern.

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