Otto Buchinger hat das Heilfasten nicht erfunden. Aber er hat es aus der Ecke von Askese, Notzeiten und religiösem Verzicht herausgeholt – und in eine Form gebracht, die man ernsthaft als Therapie verstehen kann: mit klarer Struktur, physiologischem Verständnis, Hilfsmethoden und einer erstaunlich modernen Sicht auf das, was Fasten im Körper auslöst.

Wer glaubt, Heilfasten sei einfach „ein paar Tage nichts essen und Tee trinken“, hat Buchinger nicht verstanden. Schon ein Blick in sein Hauptwerk Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden zeigt: Er dachte in Systemen, nicht in Kalorien. In Abläufen, nicht in Motivation. In Beobachtung, nicht in Wunschdenken.

Fasten war für ihn kein Lifestyle, sondern ein Eingriff. Und genau deshalb muss es auch so durchgeführt werden.

In diesem Beitrag will ich einen Überblick geben wie Buchinger das fasten für seine Patienten gestaltet hat. Dabei stütze ich mich auf sein Werk: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden aus dem Jahr 1935.

Im Folgenden zeige ich Ihnen zuerst Fotografien des Inhaltsverzeichnisses, sodass Sie hier bereits sehen was Dr. Buchinger wichtig war:

Inhaltsverzeichnis aus Buchingers Buch „Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden“ mit Kapiteln zu Geschichte, Physiologie des Fastens und Methode

Inhaltsverzeichnis zu „Wirkung des Fastens auf Krankheiten“ und „Hilfsmethoden“ im Buch „Das Heilfasten“ von Otto Buchinger

Inhaltsverzeichnis mit Kapiteln zu Röder-Methode, Homöopathie, heilender Seelenführung und Zusammenfassung in Buchingers „Das Heilfasten“

Fasten ist alt – Buchinger machte es klinisch

Sie sehen bereits am Inhaltsverzeichnis: Buchinger beginnt nicht mit Speiseplänen, sondern mit Geschichte. Fasten existiert seit Jahrtausenden: in Religionen, in der Volksmedizin, in Krisenzeiten, in Heiltraditionen vieler Kulturen. Das allein beweist noch keine therapeutische Wirkung – aber es zeigt etwas Entscheidendes: Fasten ist kein modernes „Biohacking“, sondern ein menschliches Grundprogramm.

Der Unterschied ist Buchingers Perspektive. Für ihn war Fasten nicht nur Verzicht, sondern ein Zustand, in dem der Organismus umschaltet – von ständiger Verarbeitung auf Regulation. Fasten bedeutet: weniger Reiz von außen, mehr Ordnung von innen.

Das ist der Grund, warum Buchinger Fasten nicht als kurzfristige Maßnahme sah, sondern als Kurform mit Vorbereitung, Verlauf, Beobachtung und Aufbauphase.

Physiologie des Fastens: Buchingers Kernstück

Hier geht es um „klinisches Denken“.

Was passiert im Körper?

Buchinger beschreibt Fasten als Umstellung in Etappen: Der Körper verlässt die Dauerverwertung von Nahrung und wechselt in einen Modus, in dem er Reserven nutzt, Stoffwechselwege verschiebt und innere Ordnungssysteme hochfährt.

Heute würden wir Begriffe wie Ketose, Insulinabsenkung, Entzündungsmodulation und Autophagie nennen. Buchinger hatte diese Worte nicht. Aber er hatte das Entscheidende: Beobachtung, Erfahrung, Systematik.

Fasten ist messbar – nicht nur „ein Gefühl“

Buchinger beobachtete klassische Parameter:

  • Kreislaufveränderungen
  • Puls und Blutdruck
  • Harnausscheidung und Stoffwechselprodukte
  • Reaktionen von Magen, Leber und Darm

Damit macht er klar: Fasten ist nicht bloß Stimmung. Fasten ist Physiologie – und die kann man sehen, spüren und messen.

Leber, innere Sekretion und der „innere Arzt“

Buchinger schreibt ausführlich über die Leber und über hormonelle Steuerung (er spricht von „innerer Sekretion“). Und er bringt eine Idee, die heute fast altmodisch klingt, aber in der Praxis oft erschreckend zutrifft: den inneren Arzt.

Gemeint ist: Der Körper kann regulieren, wenn man ihn lässt.

Das klingt banal – ist es aber nicht. Viele Menschen leben so, dass der Körper kaum noch Gelegenheit bekommt, in einen Reparaturmodus zu wechseln. Ständige Zufuhr, ständiger Stress, ständiger Reiz. Fasten ist dann nicht „Verzicht“, sondern eine Art Zwangspause für das System.

Hunger, Sensibilisierung, Gewichtsabnahme

Buchinger widmet dem Hunger ein eigenes Kapitel. Er behandelt Hunger nicht als Feind, sondern als Signal – und er beschreibt etwas, das viele Fastende kennen: eine Sensibilisierung.

Geruch, Geschmack, Körperwahrnehmung, Schlaf, Stressreaktion – vieles wird feiner. Nicht magisch, sondern physiologisch.

Gewichtsabnahme passiert dabei fast zwangsläufig. Aber Buchinger war nicht auf Kilos fixiert. Er war auf Umstimmung fixiert.

Fasten als Ausscheidungs- und Umstimmungskur

Buchinger spricht nicht nur von „Entgiftung“ – ein Begriff, der heute oft zu Werbezwecken missbraucht wird – sondern von Umstimmung. Und das ist einer seiner stärksten Begriffe.

Der Körper schaltet um:

  • von Aufnahme auf Regulation
  • von Dauerreiz auf Rhythmus
  • von Stressstoffwechsel auf Reparaturmodus

Man kann das biologisch erklären. Man kann es klinisch beobachten. Und man kann es bei vielen Menschen sogar im Gesicht sehen.

Die Buchinger Methode: Fasten Tagesablauf

Buchinger beschreibt seine Methode nicht als „Konzept“, sondern als Kurplan. Und genau hier liegt der Unterschied zu vielen modernen Internet Fastenkuren.

Buchinger wusste: Der Erfolg hängt nicht am Willen, sondern an der Struktur.

1. Selbstfasten – ja, aber nicht naiv

Buchinger unterscheidet zwischen Fasten unter Führung und Selbstfasten. Er war kein Freund von blindem Selbstversuch. Fasten ist einfach – bis es nicht mehr einfach ist:

Kreislaufprobleme, Kopfschmerz, Schlafstörungen, Kältegefühl, emotionale Reaktionen, Unterzuckerungssymptome, Reizbarkeit. Wer das nicht einordnen kann, bricht ab oder macht Fehler.

2. Wann Fasten? Die Jahreszeiten

Buchinger nimmt die Jahreszeiten ernst. Nicht als Folklore, sondern als Physiologie:

  • Licht
  • Temperatur
  • Aktivitätsniveau
  • Stimmungslage

Fasten im Frühling fällt vielen leichter als im tiefen Winter. Das ist keine Theorie. Das ist Erfahrung.

3. Aufnahme und Vorbereitung: Der Einstieg entscheidet

Wer einfach „ab morgen esse ich nichts mehr“ macht, fastet oft gegen den Körper. Buchinger behandelt Vorbereitung als Teil der Therapie. Der Körper braucht einen Übergang.

4. Obsttage: Entlastung vor dem Fasten

Die klassischen Obsttage dienen dem Runterfahren:

  • Verdauung beruhigen
  • Insulinspitzen senken
  • Reizstoffe reduzieren
  • sanfter Übergang in den Fastenstoffwechsel

Heute würde man sagen: metabolisch klüger Einstieg.

5. Glaubersalz: Darmentleerung als Startsignal

Das ist der Buchinger Klassiker – und gleichzeitig der Teil, über den sich manche am meisten echauffieren.

Buchinger nutzt Glaubersalz nicht aus Darmmystik, sondern aus Erfahrung:

  • Ein voller Darm macht Fasten schwer
  • Übelkeit, Druck, Unruhe werden häufiger
  • Nach der Entleerung fühlen sich viele sofort leichter und klarer

Ob man heute immer Glaubersalz braucht, kann man diskutieren. Aber als historischer Kernbestandteil der Methode gehört es dazu.

6. Mittagspackung, Spaziergang, Abend, Nacht

Hier erkennt man Buchinger als Praktiker. Fasten ist nicht „leer“. Es wird gefüllt mit Rhythmus:

  • Wärme
  • Ruhe
  • Bewegung
  • Tagesstruktur

Die Mittagspackung ist ein klassisches Reiz Reaktions Prinzip: Wärme, Durchblutung, vegetative Entspannung.

Der Spaziergang: Bewegung ohne Stress. Nicht Training. Nicht Leistung. Kreislaufpflege und Stoffwechselaktivierung.

Der Abend: Runterfahren statt stimulieren.

Die Nacht: Schlaf ist Therapie. Punkt.

7. Morgen Klistier und Morgen Beratung

Buchinger bleibt konsequent: Der Darm bleibt auch im Fasten ein Thema. Nicht weil „alles vom Darm kommt“, sondern weil der Körper im Fasten anders reagiert.

Und die Morgen Beratung ist psychologisch klug: Fasten ist nicht nur Stoffwechsel, sondern Prozessführung.

8. Warme Bäder, Hautpflege, Mundpflege, Sonnen und Luftbad

Das klingt nach Kurhotel – ist aber in Wahrheit Physiologie.

Fastende frieren häufig. Warme Bäder stabilisieren Kreislauf und Nervensystem.

Mundpflege ist wichtig, weil Fasten Mundflora und Belagbildung verändert. Wer das ignoriert, fühlt sich irgendwann „unsauber“ und bricht ab.

Und Sonnen Luftbad: Licht wirkt. Punkt. Heute würden wir circadianen Rhythmus, Stimmung, Schlaf und Vitamin D erwähnen. Buchinger nannte es Luftbad.

9. Arzt und Patient: Beziehung ist Teil der Therapie

Buchinger endet die Methodik nicht mit „Ernährung“, sondern mit Beziehung.

Das ist eine klare Aussage: Fasten ist eine Therapie, die Führung braucht.

Wirkung bei Krankheiten: Buchinger war mutig – und differenziert

Buchinger beschreibt Einsatzfelder, die erstaunlich breit sind: Rheuma und Arthritis, Arteriosklerose und Angina pectoris, Asthma, Hautkrankheiten, Gastritiden und Enteritiden, Nierenentzündung, Migräne, akute und chronische Entzündungen – sogar „Krebsanlage“ in damaliger Sprache.

Buchinger berichtet zu seiner Zeit über klinische Erfahrungen, nicht moderne randomisierte Studien. Die gab es damals nämlich nicht. Buchinger war Pionier auf diesem Gebiet!

Heute wissen wir, dass Fasten tief auf Stoffwechsel, Entzündungen und vieles mehr wirkt – und genau diese Achsen sind bei chronischen Krankheiten oft zentral. Buchinger bringt es sinngemäß auf den Punkt: Fasten wirkt tiefer als seine Hilfsmethoden (die er im Buch ebenfalls beschreibt).

Gegenanzeigen: Fasten ist kein Kinderspiel

Buchinger nennt auch klare Gegenanzeigen. Das zeigt: Er war kein Fasten Fanatiker. Fasten ist kein Spiel. Es ist ein Eingriff. Ich habe ausführlich zu den Gegenanzeigen in folgendem Beitrag berichtet: Wer darf nicht fasten?

Hilfsmethoden: Fasten als Gesamtpaket

Buchinger nennt sie Hilfsmethoden, weil Fasten für ihn die Haupttherapie ist – unterstützt durch Maßnahmen, die den Prozess stabilisieren und unterstützen.

Luftbad und Sonnenbad

Licht ist biologischer Taktgeber.

Packungen und Ganzwaschung

Kneipp lässt grüßen. Wasseranwendungen sind gezielte Reize – richtig dosiert können sie regulierend wirken und enorm viel bewirken!

Vegetarismus

Buchinger diskutiert vegetarische Kost als Aufbau und Lebensstilfrage. Er wollte nicht, dass Menschen nach dem Fasten direkt in die alte Überlastung zurückfallen.

Fasten ohne Änderung danach ist wie Reset drücken und sofort wieder denselben Fehler machen.

Röder Methode und Homöopathie

Spannend ist, wie breit Buchinger dachte. Er integrierte Methoden, die damals im naturheilkundlichen Umfeld üblich waren. Diese beiden Methoden werden heute gerne „vergessen“. Das Rödern kennt kaum noch jemand: Rödern – Mandeln behandeln statt entfernen [Mandeln absaugen]. Und zur Homöopathie muss ich nicht viel sagen – oder? Wenn doch, schauen Sie bitte in meinen Artikel: Homöopathie Lexikon: Anwendung, Prinzipien, Mittel und Studien

Die meisten Fastenleiter die ich heute kenne, haben von diesen beiden wichtigen Verfahren leider keine oder nur sehr wenig Ahnung.

Heilende Seelenführung: der Teil, der fast immer vergessen wird

Und noch ein Abschnitt, den viele „moderne Fastenprogramme“ am liebsten weglassen, weil er nicht in eine Checkliste passt: Seelenführung.

Buchinger spricht über:

  • Leib und Seele
  • Fasten und Beten
  • heilsame Selbstansprache
  • Ur Angst
  • Mut gegenüber Sachverständigen Urteilen
  • Elementarschule und Hochschulschule

Man kann das religiös lesen. Oder psychologisch.

In der Praxis ist es vor allem eines: der Beweis, dass Buchinger wusste, was Fasten mit Menschen macht. Fasten macht nicht automatisch glücklich. Es macht oft erstmal ehrlich. Und das ist für viele der Beginn von Veränderung.

Fastenbrechen und Aufbautage: hier entscheidet sich viel…

Buchinger widmet dem Fastenbrechen große Aufmerksamkeit: Fastenbrechen, Ausgefastetsein, Technik des Fastenbrechens, Störungen der ersten Aufbautage, Schwierigkeiten der ersten Aufbautage, der rechte Ausklang.

Das zeigt: Für Buchinger war der Aufbau keine Nebensache. Er war der zweite Teil der Therapie.

Viele machen den Fehler: Fasten läuft gut – und dann kommt der Belohnungstag.

Buchinger wusste: Der Körper ist nach dem Fasten empfindlich. Genau dann muss man führen.

Fazit: Was Buchinger wirklich geschaffen hat

Buchinger hat Fasten nicht einfach populär gemacht. Er hat Fasten in eine Form gebracht, die man klinisch anwenden kann: Vorbereitung, strukturierter Tagesablauf, Begleitung, Hilfsmethoden, psychische Führung, Aufbauphase, Indikationen und Gegenanzeigen.

Fasten ist bei Buchinger weder Selbstkasteiung noch Lifestyle. Es ist Regulationsmedizin. Und genau deshalb wirkt sein Ansatz heute wieder so modern: Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen nicht an akuten Krankheiten scheitern, sondern an chronischer Überlastung.

Fasten ist nicht für jeden. Aber für viele ist es genau das, was die Medizin oft nicht mehr liefert: Eine Pause. Ein Reset. Und die Chance, dass der innere Arzt wieder arbeiten kann.

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Anmerkung: Das Bild von Otto Buchinger wurde mittels KI erstellt. Ich meine Dr. Buchinger ist dort gut getroffen in einem zeitgenössischen Umfeld, welches diesem Arzt gerecht wird. Sollten sich Leser finden, die über Original Bilder von Dr. Buchinger verfügen, würde ich mich freuen, wenn ich diese veröffentlichen dürfte um diesem großartigen Arzt gerecht werden zu dürfen.

 

Fasten ist keine Diät. Und wer es dafür hält, hat das Prinzip nicht verstanden. Seit Ende der 1990er Jahre begleite ich Menschen durch Fastenzeiten – und jedes Mal zeigt sich dasselbe Muster: Wer nur auf die Waage schielt, verpasst das Entscheidende. Der Körper reagiert auf Nahrungsverzicht nicht mit bravem Fettabbau, sondern mit evolutionärer Gegenwehr. Stoffwechsel runter, Sparmodus an, Jo Jo Effekt vorprogrammiert.

Fasten wirkt an einer ganz anderen Stelle. Es greift tiefer. Es ordnet den Stoffwechsel neu, beruhigt Entzündungsprozesse, entlastet Leber und Darm, bringt den Hormonhaushalt wieder in ein physiologisches Gleichgewicht. Genau hier liegt seine Stärke: als Heilimpuls, nicht als Abnehmmethode. Wer richtig fastet, erlebt keine Strafe, sondern Klarheit – körperlich wie geistig.

In diesem Beitrag geht es deshalb nicht um Kalorienzählen oder Durchhalteparolen, sondern um das, was Fasten tatsächlich leisten kann: Regeneration, Stoffwechselkorrektur, Einstieg in eine tragfähige Ernährungsumstellung. Mit bewährten Methoden aus dem Heilfasten, mit Blick auf Evolution, Biologie und Erfahrung aus vielen Jahren Praxis. Und mit einer klaren Antwort auf die Frage, warum Fasten als Diät scheitert – und als therapeutisches Werkzeug oft erstaunlich gut funktioniert.

Fasten? Diät? Das passiert mit dem „Abnehmen“ und dem Jo-Jo-Effekt

Fast überall hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass das Fasten zum Abnehmen nicht geeignet ist. Das klingt seltsam, denn wie soll man abnehmen, wenn nicht durch den Verzicht auf Nahrungsmittel?

Aber die Biologie unseres Organismus ist kein Rechenschieber, und von A nach B kommt man am schnellsten über einen Umweg. D.h., dass für unseren Organismus das Fasten keine Neuigkeit ist. Er ist auf Hungersituationen hervorragend vorbereitet.

Im Falle des Fastens wird er alle Register ziehen, die bei einer „Hungerperiode“ – und das Fasten ist im Wesentlichen nichts anderes – notwendig sind, um das Überleben des Betroffenen zu garantieren. Dieser Mechanismus ist ein Produkt der menschlichen (und tierischen) Evolution, die ihre Individuen vor Hungerperioden schützen wollte. Und genau diese Maßnahmen sind dann hauptsächlich dafür verantwortlich, dass der erhoffte Abnehmeffekt nicht so schlagend ausfällt wie die meisten ihn sich erhofft haben.

Mit anderen Worten: die Evolution macht uns das Abnehmen schwer.

Denn beim Fasten schlägt der Organismus als erstes Alarm durch das Hungergefühl. Er vermisst die gewohnte Kalorienzufuhr und „rächt“ sich, indem er den Betroffenen hungrig werden lässt.

Der aber ist standhaft und ignoriert das Gefühl. Nach wenigen Tagen lässt dann das Hungergefühl nach, denn jetzt hat der Organismus den Stoffwechsel herabgefahren, um Energieausgaben zu sparen.

Spätestens hier fangen die Schwierigkeiten mit dem Abnehmen an. Das Gewicht geht ab hier für einen längeren Zeitraum nur noch tendenziell nach unten bzw. viel zu langsam für eine erfolgreiche Abnehmkur.

Wenn der Abnehmwillige zu diesem Zeitpunkt weniger auf die Waage starrt, sondern sich mehr auf sich selbst und seine Selbsterfahrung mit dem Fasten konzentriert, dann wird er viel mehr von seiner Fastenkur haben als von rein statistischen Zahlen zu seinem Gewicht. Denn persönliches Wohlbefinden ist nicht unbedingt mit Körpergewicht oder der Reduktion desselben verbunden.

Während dieser Phase des Fastens kommen viel wichtigere Prozesse zur Geltung, die in erster Linie mit Heilungs- und Regenerationsprozessen zu tun haben. Diese verleihen dem Fastenden ein Gefühl des Wohlbefindens und der Erneuerung, das in keinem Verhältnis steht zu den abstrakten Zahlen auf einer Waage.

Aber: Wenn das Körpergewicht zu hoch ist, wenn man adipös ist, sollte man dann nicht doch….? Ja, man sollte, auf jeden Fall.

Aber das Fasten für einen solchen Zweck einzusetzen, ist ein Kurzschluss in der Logik des Abnehmens. Denn Übergewicht ist nicht die Konsequenz eines Mangels an Fasten.

Es gibt genug Menschen auf diesem Planeten, die nicht oder kaum fasten. Dennoch sind diese nicht übergewichtig. Denn das Fasten hat den „üblen“ Nachteil, dass bei einem unbedachten Fastenbrechen die Kalorienzufuhr unkontrolliert hochgeschraubt wird, während der Organismus seinen Stoffwechsel noch auf „Sparflamme“ fährt.

Die nach dem Fasten verlorenen Pfunde kommen blitzschnell wieder zurück, da die Bilanz zwischen Energieaufnahme durch die Nahrungsmittel und Energieverbrauch durch die Verstoffwechslung zugunsten der Zufuhr ausfällt. Und da ist man dann wieder, wo man schon vor dem Fasten war: zu viel Kalorien und zu wenig Kalorienbedarf.

Es kommt während der Zeit nach dem Fasten noch verschärfend hinzu, dass der langsame Stoffwechsel, der immer noch auf Hungern eingestellt ist, die Kalorienbilanz „krasser“ ausfallen lässt als zu der Zeit vor dem Fasten. Resultat: man nimmt noch schneller zu als zu normalen Zeiten, bzw. der Jo-Jo-Effekt schlägt zurück.
Aber nicht nur das. Bislang haben wir das Problem nur von der quantitativen Seite aus gesehen – Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch bzw. -bedarf. Es gibt aber auch noch eine qualitative Seite.

Diese qualitative Seite liegt in der Güte der Kalorien. Eigentlich sind alle Kalorien gleich, aber es gibt Lebensmittel, die Kalorienträger beherbergen, die „tote“ Kalorien dem Organismus zuführen. Ein besonders deutliches Beispiel ist die Fructose. Fruktose ist ein Zucker, der in Obst und Früchten vorkommt.

Für den Organismus und seine Kalorienverwertung jedoch hat Fructose absolut keine Bedeutung. Statt verstoffwechselt zu werden und zur Energiegewinnung der Zellen verwandt zu werden, wird es in der Leber deponiert und über Zwischenschritte biochemisch zu Triglyceriden umgewandelt und als Fettdepots abgelegt.

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Die Tatsache, dass Obst und Gemüse nicht dick machen, liegt an der Tatsache, dass der Fructosegehalt hier so knapp bemessen ist, dass es für den Organismus keine Relevanz hat. Die Relevanz stellt sich erst da ein, wo der Hungrige auf industriell gefertigte Nahrungsmittel zurückgreift, schlimmstenfalls als eine Form der Dauerernährung.

Denn in diese Lebensmittel wird Fructose tonnenweise rein gekippt, um den Geschmack zu „verfeinern“ und die höhere Süßkraft im Vergleich zu normalem Haushaltszucker auszunutzen.

In Wirklichkeit wird in erster Linie Fructose als billige Alternative zum Haushaltszucker genommen, also hat diese Wahl ökonomische Überlegungen. Für den Esser hat der Dauerbeschuss mit hohen Fructosemengen die Konsequenz, dass sich über die Jahre Fettpolster aufbauen, und dass, wenn man selbst glaubt (unter Umständen sogar zurecht), dass man ja eigentlich nicht viel isst.

Nur ist hier nicht die Menge an Nahrungsmitteln entscheidend, sondern die Menge an unphysiologischer Fructose in diesen Nahrungsmitteln. Oder mit anderen Worten: lieber eine größere Menge fructosearmer Lebensmittel als wenig Lebensmittel mit hohen Konzentrationen an Fructose.

Das Zauberwort für ein nachhaltiges Abnehmen ist also nicht „Fasten“, sondern „Ernährungsumstellung“.

Weg von der Fructosepappe von der Lebensmittelindustrie und hin zu natürlichen Lebensmitteln. Das ist dann das Geheimnis, warum Leute abnehmen, ohne groß zu hungern. Sie essen einfach das, was nicht dick macht.

Fasten ist also Unsinn? Nein, es ist ein guter Auftakt bzw. Vorbereitung, körperlich und geistig, für diese Ernährungsumstellung nach der Fastenzeit, wenn der Körper des Fastenden gelernt hat, auf fructosehaltige Lebensmittel zu verzichten. Das wäre ein Zweiteffekt des Fastens neben Heilung und Regeneration.

Mehr zum gesunden Abnehmen und Diäten finden Sie auf der Seite: Warum Diäten dick machen und wie Sie dauerhaft und gesund abnehmen.

Und auch die zahlreich angepriesenen „Wunder-Schlank-Mittel“ sind keine dauerhafte Lösung. Viele davon sind eher schädlich als nützlich. Mehr dazu finden Sie unter: Schlankheitsmittel, wo ich zahlreiche Mittel und Pülverchen bewertet habe.

Wenn Sie sich aber gleichzeitig etwas mehr regelmäßige Bewegung verordnen und eine grundsätzliche Veränderung in Ihren Essgewohnheiten in Angriff nehmen, haben Sie gute Chancen, dass sich Ihr Gewicht auf dem von Ihnen gewünschten Niveau stabilisiert.

Ihr Wunschgewicht sollte jedoch realistisch und kein für Ihr Alter unangemessen niedriges Gewicht sein. Mehr dazu lesen Sie auch in meinem Artikel: Gewichtszunahme und Wechseljahre, sowie im Artikel: Was ist mein Idealgewicht?

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Beitragsbild: iStock

Wasser- oder Teefasten gilt als die ursprünglichste Form des Fastens – konsequent, einfach, kompromisslos. Doch was früher reinigend wirkte, kann heute leicht zur Belastung werden. Warum das so ist, welche Effekte tatsächlich eintreten und weshalb sich ein modifiziertes Fasten in den meisten Fällen besser eignet, zeigt dieser Beitrag.

Vorab ein paar Worte: Zwischen „Reinheit“ und Überforderung

Fasten bedeutet seit jeher: den Körper zur Ruhe bringen, die Sinne klären, Altes loslassen. Wasser- und Teefasten – also der völlige Verzicht auf feste Nahrung – gelten dabei als die „reinste“ Form dieser Praxis. Nur Wasser, Kräutertee und Stille.

Was in Klöstern, Retreats oder Heiltraditionen tief verwurzelt ist, erlebt heute eine Renaissance: Viele möchten ihren Körper „resetten“ oder „entgiften“. Doch die Wirklichkeit moderner Stoffwechsel sieht anders aus als vor hundert Jahren. Unsere Leber, unser Darm und unser Nervensystem stehen heute unter Dauerbelastung – durch Stress, Medikamente, Schadstoffe und chronische Entzündungen.

Darum lohnt sich ein genauer Blick: Wann kann Wasser- oder Teefasten tatsächlich hilfreich sein – und wann wird es zu viel des Guten?

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Was beim Wasser- oder Teefasten im Körper geschieht

Wird über mehrere Tage keinerlei Nahrung aufgenommen, schaltet der Körper um: Er verbraucht zunächst seine Zuckerspeicher, dann Fettreserven, um Energie zu gewinnen. Dabei entstehen sogenannte Ketonkörper – der Stoffwechsel wechselt in den „Fastenmodus“.

Diese Umstellung kann viele positive Effekte haben:

  • Entzündungsprozesse beruhigen sich,
  • der Blutzucker stabilisiert sich,
  • das Immunsystem wird reguliert,
  • das vegetative Nervensystem findet zu mehr Ruhe.

Gleichzeitig aber muss der Organismus in kurzer Zeit enorme Anpassungsleistungen erbringen: Gifte und Stoffwechselendprodukte, die sich im Gewebe gelöst haben, werden über Leber, Nieren, Darm und Haut ausgeschieden. Wenn diese Organe überlastet oder nicht gut vorbereitet sind, kann es zu Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Müdigkeit oder Hautreaktionen kommen – Zeichen einer Überforderung, nicht einer „tieferen Reinigung“.

Die Vorteile – und ihre Grenzen

Wasser- und Teefasten können, richtig angewendet, erstaunlich klärend wirken: Das Bewusstsein wird wacher, die Verdauung kommt zur Ruhe, und viele berichten von einem Gefühl innerer Leichtigkeit.

Doch dieser Gewinn hat eine Kehrseite: Die Belastung durch mobilisierte Stoffwechselrückstände, sogenannte „Schlacken“, steigt zunächst an. Diese werden im Bindegewebe freigesetzt und müssen über die Entgiftungsorgane ausgeschieden werden. Wenn diese Systeme überfordert sind – etwa durch chronische Entzündungen, Medikamentenbelastung oder Mineralstoffmangel – verschärft das Fasten die Beschwerden, anstatt sie zu lösen.

Schon Dr. Otto Buchinger erkannte Anfang des 20. Jahrhunderts dieses Dilemma. Er entwickelte das nach ihm benannte „modifizierte Fasten“, um den Körper zu entlasten, ohne ihn zu schwächen. Seine Grundidee: Fasten darf nicht zerstören, sondern ordnen.

Warum reines Wasserfasten heute selten passt

In meiner Praxis habe ich kaum noch Menschen erlebt, deren Stoffwechsel so stabil ist, dass sie ein reines Wasser- oder Teefasten problemlos vertragen.

Unsere Lebensbedingungen haben sich verändert:

  • unregelmäßige Ernährung,
  • Mikronährstoffmängel,
  • geschwächtes Darmmilieu,
  • Dauerstress und Schlafmangel.

All das führt dazu, dass ein radikaler Nahrungsverzicht heute häufig zu heftigen Reaktionen führt. Je stärker der Eingriff in den Stoffwechsel, desto größer die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen – körperlich wie emotional.

Gerade Menschen mit chronischen Beschwerden – etwa Verdauungsproblemen, Hauterkrankungen, Kopfschmerzen, Gelenkentzündungen oder Erschöpfung – sollten behutsamer vorgehen. Sie brauchen ein Fasten, das entlastet und reguliert, nicht eines, das überfordert.

Das modifizierte Fasten – ein Weg zwischen Strenge und Fürsorge

Es ist ja kein Geheimnis: Das modifizierte Fasten nach Buchinger ist in meinen Augen die zeitgemäße Form des Heilfastens. Warum zeitgemäß? Nun, aus den Gründen, die ich oben bereits angedeutet habe. Die meisten Menschen haben zu viele „Vor-Beschwerden“.

Deshalb setze ich während des Fastens auf:

  • Gemüsebrühen, klare Suppen oder verdünnte Fruchtsäfte liefern Mineralien und Spurenelemente.
  • Kräutertees unterstützen Leber, Niere und Lymphe.
  • Der Darm wird regelmäßig gereinigt, um gelöste Stoffe auszuscheiden.

So bleibt der Stoffwechsel im Fluss – ohne den Körper zu überlasten. Das Ziel ist nicht das Hungern, sondern das Ordnen der inneren Prozesse: Verdauung, Entgiftung, Hormonregulation und vegetatives Nervensystem.

Die Erfahrung zeigt: Vorbereitung ist alles

Eine ehemalige Fastenteilnehmerin (Anna) schrieb mir einmal nach ihrer Kur:

„Ich bereite mich immer zwei Tage mental vor, lese Fastenliteratur und freue mich auf die Zeit. Ich trinke Wasser und Tee, manchmal ein wenig verdünnten Saft. Wichtig ist: Der Darm muss leer sein, sonst bekommt man Kopfschmerzen und fühlt sich unwohl. Nach dem Fasten fühle ich mich jedes Mal wie neu geboren.“

Das ist keine Einzelerfahrung.

Aber diese Erfahrung bringt vieles auf den Punkt: Fasten gelingt, wenn man sich darauf einstimmt – körperlich und geistig. Die Entlastungstage davor, die Darmreinigung währenddessen und die Aufbautage danach entscheiden über Erfolg oder Misserfolg.

Wer diese Schritte zu leicht nimmt, riskiert Kreislaufprobleme, Heißhunger oder einen zu schnellen Wiedereinstieg in alte Gewohnheiten.

Fasten braucht Rhythmus, nicht Radikalität

Fasten wirkt am besten, wenn es in einen natürlichen Lebensrhythmus eingebettet ist – etwa zwei- bis dreimal im Jahr. So kann der Körper sich an die Umstellung gewöhnen, und der Effekt auf Leber, Darm und Immunsystem bleibt nachhaltig.

Viele Menschen empfinden bereits nach drei bis fünf Tagen modifizierten Fastens eine deutliche innere Klärung, besseren Schlaf und eine ruhigere Verdauung. Entscheidend ist nicht die Dauer, sondern die Qualität des Prozesses: Wie gut gelingt die Ausscheidung, wie sehr kommt der Organismus zur Ruhe?

Wann Wasser- oder Teefasten sinnvoll sein kann

Es gibt auch heute noch Situationen, in denen ein kurzes Wasser- oder Teefasten (1–3 Tage) sinnvoll sein kann – zum Beispiel:

  • als bewusster Neustart nach Feiertagen oder Stressphasen,
  • zur mentalen Klärung oder in spirituellen Kontexten,
  • bei sehr robuster Gesundheit und regelmäßiger Fastenerfahrung.

In diesen Fällen ist die Einfachheit ein Segen: kein Aufwand, kein Geschmack, keine Ablenkung – reine Einkehr.
Aber für die meisten Menschen ist dieser Weg zu steil. Der Körper braucht Unterstützung, nicht Entzug.

Fazit: Fasten soll ordnen, nicht quälen

Fasten ist eine uralte Form der Selbstheilung – aber keine Prüfung der Willenskraft. Wasser- und Teefasten können, richtig angewendet, den Organismus reinigen und neu ausrichten. Doch in einer Zeit, in der viele Körper chronisch überfordert sind, ist weniger Strenge meist mehr Heilung.

Die Kunst des modernen Fastens liegt darin, die Balance zu finden: zwischen Ruhe und Versorgung, zwischen Entlastung und Stabilität, zwischen geistiger Klarheit und körperlicher Fürsorge.

Oder, um es mit Buchinger zu sagen: „Fasten ist keine Askese, sondern ein Weg zur inneren Ordnung.“

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Der Aspekt der Entschlackung steht auch bei der F.X.Mayr-Kur im Vordergrund. Die Kur ist nach dem österreichischen Arzt Franz Xaver Mayr (1875 – 1965) benannt.

Als Kurarzt beobachtete er bei unzähligen seiner Patienten, dass die Therapie des „kranken Darms“, in den meisten Fällen eine Besserung der Gesundheit des Patienten und seiner Symptome und Beschwerden nach sich zieht.

Er entwickelte deshalb Methoden, um den Darm zu behandeln. Die Idee der Darmreinigung war geboren. Obligatorisch ist auch bei Mayr zum Beispiel die „Darmreinigung“ mit Bittersalz (Magnesiumsulfat).

Grundpfeiler des F.X. Mayr-Fastens sind deren Eckpfeiler: Schonung, Säuberung, Schulung des Darms und Substitution.

  • Schonung: Eine durchgeführte Kur soll entlasten und die Verdauung regenerieren. Der Gedanke kommt dem des Heilfastens nahe, wo eine fast komplette Kalorienrestriktion dem Verdauungstrakt die Gelegenheit gibt, sich zu erholen und vielleicht notwendige Reparaturen durchzuführen.
  • Säuberung: Hier geht es um eine durch die Maßnahme herbeigeführte Entschlackung und Entsäuerung des Verdauungstrakts. Die Säuberung wird dabei, wie bereits kurz angesprochen, durch eine regelmäßige Einnahme von Glaubersalz oder Bittersalz durchgeführt. Unterstützt wird der Säuberungsvorgang durch eine reichliche Flüssigkeitsaufnahme in Form von ungesüßten Tees und Mineralwasser. Einläufe (Colon-Hydro-Therapie) gehören ebenfalls zu den Säuberungsmaßnahmen.
  • Schulung: Um den Effekt der Säuberungsmaßnahmen nachhaltig zu garantieren, müssen das Verdauungssystem und sein „Besitzer“ geschult werden, um die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Gründliches Kauen ist eine solche Maßnahme. Weitere Schulungsziele sind der Verzicht auf Ablenkung während des Essens. Eine weitere Veränderung ist die reichliche Flüssigkeitsaufnahme vor dem Essen, um ein schnelleres Sättigungsgefühl zu erreichen. Bauchmassagen bzw. Leberwickel aktivieren die Peristaltik des Darms und stärken die Funktionen der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Blut- und Lymphfluss werden dadurch ebenfalls angeregt.
  • Substitution: Dieser Punkt ist nicht unbedingt in der Originalversion von Mayr enthalten. Aber vielfach wird bei modernen Mayr-Kliniken dieser Punkt zusätzlich aufgenommen. Grund dafür ist die Erkenntnis, dass aus ernährungsphysiologischer Sicht die Mayr-Kur einseitig genug ist, um beim vielleicht schon vorbelasteten Patienten zu einem Vitamin- und Mineralstoffmangel zu führen. Und da aufgrund der „ganz normalen“ Ess- und Ernährungsgewohnheiten heutzutage, mit Fast-Food, Fertiggerichten und anderen „Leckereien“ der Nahrungsmittelindustrie, ein solcher Vitamin- und Mineralstoffmangel nicht selten ist, wird vor Beginn einer Mayr-Kur eine solche Substitution durchgeführt. Die Notwendigkeit dieser zusätzlichen Maßnahme ist weniger einem fehlerhaften Konzept von Mayr zuzuschreiben, sondern das unumgängliche Resultat aus der mangelhaften Qualität der gängigen Nahrungsmittel. Denn zu Mayrs Zeiten hatten die täglich konsumierten Lebensmittel deutlich höhere Konzentrationen an Vitaminen und Mineralstoffen zu bieten als heute.

Ein weiterer Aspekt der Substitution bezieht sich auf einen möglicherweise entgleisten Basen-Säure-Haushalt des Organismus. Um hier zu einer raschen Regulierung zu kommen, werden beim Patienten die geeigneten Basenpulver verabreicht.

Das Fasten im Rahmen der F.X. Mayr-Kur wird unterschiedlich streng gehandhabt und reicht vom Tee-Fasten über die berühmte „Milch-Semmel-Kur“ bis hin zu einer milden „Ableitungsdiät“. Mit einer Diät im herkömmlichen Sinn hat die F.X. Mayr-Kur aber nichts gemeinsam.

Die Besonderheit bei F.X. Mayr-Kur ist eher die besondere Kostform mit altbackenen Brötchen und Milch. Milch und Brötchen sind im Wechsel sehr intensiv und nacheinander zu kauen. Ansonsten gibt es Kräutertees und Mineralwasser. Dies soll zu einer allgemeinen Stärkung und Reinigung von Darm und Geist und somit des Körpers führen.

Probleme, die sich sowohl unter der Fastentherapie als auch unter der Mayr-Kur einstellen können, haben häufig ihre Ursache in einer Mineralstoffstörung und / oder Spurenelementstörung, die vor Behandlungsbeginn nicht ausgeglichen wurde (siehe Punkt 4: Substitution).

Es ist bei einem Heilverfahren, das so grundlegend in die Regulation des Körpers eingreift wie das Heilfasten, stets zu berücksichtigen, wie gesund und ausgeglichen der Fastenwillige vor dem Heilfasten ist.

Die Anhänger der Mayr-Kur sehen relativ wenige Kontraindikationen für ihr Verfahren. Sie empfehlen im Wesentlichen bei Multipler Sklerose, Tumoren, Hyperthyreose (krankhafte Überfunktion der Schilddrüse), Essstörungen wie Bulimie, Magersucht etc., Colitis ulcerosaMorbus Crohn und Schwangerschaft von einer Kur abzusehen.

Deswegen weise ich auch immer wieder auf den Punkt hin: wer darf nicht fasten?

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Eine wesentliche Erkenntnis von F.X. Mayr war die Einteilung der Patienten in verschiedene Köperkonstitutionstypen

Die Köperkonstitutionen stellen sich wie folgt dar:

Die Konstitutionstypen nach FX Mayr

Im Wesentlichen können wir folgende Haltungen unterscheiden:

  • normale Haltung
  • Anlaufhaltung
  • Entenhaltung
  • Lässige Haltung
  • Habachthaltung
  • Sämannshaltung
  • Großtrommelträgerhaltung

F.X. Mayr erkannte, dass die Patienten verschiedene Körperhaltungen und damit einhergehend verschiedenartige Bauchbeschwerden aufwiesen.

Seiner Ansicht nach entstehen diese „Vorwölbungen“ des Bauches zumeist als Folge von Gärungs- und Fäulnisprozessen im Darm, wobei dabei entstehende blähende Gase auch zu einer Zwerchfellverschiebung nach oben und somit zu einer Einengung des Brustraumes führen können.

Der Körper versucht dies durch eine Kippung im Lendenwirbelbereich auszugleichen, um die Größe des Brustraumes beizubehalten, sodass die Atmung nicht behindert wird. Aufgrund dieser „Verschiebung“ resultieren deshalb viele chronische Wirbelsäulenbeschwerden, die ihre eigentliche Ursache in einer gestörten Verdauung mit Blähungen und bestimmten „Stauungszuständen“ im Bauchraum haben.

Diese Sichtweise ist für mich völlig einleuchtend und nachvollziehbar. Für mich ist es das wesentliche Verdienst von F.X. Mayr, dass er diese Typisierung so dargestellt hat.

Aufbauend auf diesen Überlegungen entwickelte er die F.X. Mayr-Kur.

Und so könnte ein Heilfasten nach F.X. Mayr aussehen

  • Nach dem Aufstehen wird zuerst 1/4 Liter Wasser getrunken, in dem ein Teelöffel Bittersalz aufgelöst wurde.
  • Dann wird bis zum Frühstück und ggfs. bis zur Medikamenteneinnahme eine halbe Stunde gewartet.
  • Dann kommt das altbackene Brötchen, das in mehrere Scheiben geschnitten wird.
  • Man beißt ein Stückchen ab und kaut es so lange, bis das Brötchen flüssig ist und süß schmeckt — etwa 40 – bis 50 – mal.
  • Nun nimmt man einen Löffel Milch dazu und durchmischt das Ganze sorgfältig im Mund.
  • Erst jetzt wird geschluckt. Alternativ kann pflanzliche Milch verabreicht werden (Mandel-, Reis-, Soja-, Hafermilch etc.)
  • Sobald man ein leichtes Sättigungsgefühl spürt, hört man auf zu essen.
  • Die Mittagsmahlzeit, die Sie vier bis fünf Stunden später zu sich nehmen sollten, sieht genauso aus.
  • Essen Sie aber nur, wenn Sie wirklich Hunger haben.
  • Das Abendessen steht wieder nach vier bis fünf Stunden an. Zur Abwechslung dürfen Sie sich statt der Milch nun Tee mit etwas Honig und einem Teelöffel Zitrone genehmigen.
  • Auch der Tee darf nur gelöffelt werden.
  • Zwischen den drei „Mahlzeiten“ ist es wichtig, dass Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter stilles Mineralwasser und ungesüßten Kräutertee.

Darmgesunde Ernährung nach F.X. Mayr: So geht’s

  • Meiden Sie Frittiertes und Paniertes. Verwenden Sie nur wenig Fett, vor allem mit Schweinefett. Nehmen Sie stattdessen native, ungehärtete pflanzliche Fette. Gemüse sollte nur kurz angedämpft werden.
  • Verzichten Sie möglichst auf Süßigkeiten. Sie schaden den Zähnen, enthalten kaum Vitamine und machen den Darm träge. Ersetzen Sie Zucker durch Honig (auch sparsam zu verwenden).
  • Essen Sie nur dann, wenn Sie auch Hunger haben, und nehmen Sie sich Zeit dafür. Essen Sie nicht, wenn Sie müde oder gestresst sind. Ruhen Sie sich vor dem Essen kurz aus.
  • Bereiten Sie die Mahlzeiten möglichst frisch zu und vermeiden Sie Speisen aufzuwärmen. Ihre Mahlzeiten sollten aus möglichst vielen natürlichen Komponenten bestehen.
  • Kauen Sie gründlich, und vermischen die Nahrung gut mit Speichel vor dem Schlucken. Eine Mayr-Regel besagt Folgendes: „Was nach 50-maligem Kauen nicht immer besser schmeckt, ist keine gesunde Nahrung!”

Fazit

Die F.X. Mayr-Kur hat Ihre Vorteile. Aus bestimmten Gründen empfehle ich das Fasten nach F.X. Mayr allerdings NICHT. Um maximale gesundheitliche Effekte zu erzielen, empfehle ich eine gesundheitsorientierte Heilfasten-Variante wie ich diese hier beschrieben habe. Klicken Sie HIER für mehr Informationen.

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Dieser Beitrag wurde am 27.11.2012 erstellt und letztmalig am 13.2.2025 aktualisiert.

Herzinfarkt zählt in Deutschland – ebenso wie in anderen Wohlstandsgesellschaften – mittlerweile zu den häufigsten Todesursachen. Durch eine Durchblutungsstörung in den Herzkranzgefäßen kommt es dabei zu einem plötzlichen Absterben von Herzmuskelzellen. Hiermit verbunden treten oft lebensbedrohliche Rhythmusstörungen auf.

Professor Gotthard Schettler, der ehemalige Direktor der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, stellte in mehren Fachartikeln und Lehrbüchern die besonderen Risikofaktoren für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Arterienverschlüsse dar. So stellt er ganz klar dar, dass starkes Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht und Bewegungsmangel die Wahrscheinlichkeit auf Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und damit auch auf einen Herzinfarkt sehr stark erhöht. Weiterhin sind sich die Wissenschaftler einig darüber, dass Arteriosklerose eine direkte Folge von Diabetes mellitus oder einem erhöhten Cholesterinspiegel im Blut (Hypercholesterinämie) sein kann.

Auch beruflicher und privater Stress kommen als Ursache für einen Herzinfarkt in Frage. Die Anfälligkeit für Infarkte kann aber auch teilweise vererbt sein. So stellen Mediziner in einigen Familien eine Häufung von Herzinfarkten fest, obwohl die anderen genannten Risikofaktoren nicht oder nur bedingt vorliegen. Während in diesem Fall eine Herzinfarktvorsorge schwierig ist, können die anderen Ursachen, mit Ausnahme von Diabetes mellitus Typ I, durch eine verantwortungsbewusste Lebensführung ausgeschlossen oder eingeschränkt werden.

Schettler veröffentlichte in seinem Lehrbuch „Der Mensch ist so jung wie seine Gefäße“ (erschienen 1982 im Piper-Verlag, München) einen Fragebogen, mit dem jeder Leser anhand seines Alters, der Blutwerte und der sportlichen Betätigung selber sein Herzinfarkt-Risiko einschätzen kann. Obwohl die Beurteilung dieser Werte natürlich keine Allgemeingültigkeit haben kann, rät der Arteriosklerose-Forscher den Risikogruppen, sich vorsorglich ärztlich beraten zu lassen.

Gleichzeitig ist den Betroffenen natürlich dringend anzuraten, möglichst viele negative Einflüsse zu minimieren oder ganz auszuschließen. Denn immer ist die Vorsorge besser als eine Nachbehandlung, vor allem, da Herzinfarkte und Schlaganfälle nicht selten tödlich enden. Vor allem Personengruppen, die durch ihre Veranlagung zu Arterienverkalkungen neigen, gleichzeitig Übergewicht haben und sich wenig bewegen, sollten demnach ihre Lebensgewohnheiten ändern, bevor es zu spät ist.

Das Fasten kann dabei eine sehr gute Hilfestellung sein. Denn es wirkt sich nicht nur positiv auf das Körpergewicht aus, sondern verringert die Blutfettwerte und den Blutdruck schon innerhalb kürzester Zeit (vgl. Schettler G.: Arteriosklerose und Cholesterinstoffwechsel unter besonderer Berücksichtigung der Diätfrage; Benno Schwabe; Basel; 1956; S. 30). Diabetes Typ II, der ebenfalls meist durch Übergewicht und Bewegungsmangel ausgelöst wird, kann durch eine Fastenkur positiv beeinflusst werden, wodurch sich eine weitere Herzinfarktprophylaxe ergibt.

Doch das einmalige Fasten reicht meistens nicht aus. Wichtig ist also, dass die Risikogruppen gleichzeitig ein anderes Ess- und Bewegungsverhalten erlernen, das sie auch nach der Kur weiter fortsetzen können. Da während des Heilfastens oft auch die Bewegungsfreude und Aktivität der Betroffenen ansteigt, ist dies ein guter Ansatz, um ein neues Lebensgefühl mit einer positiven Einstellung zu sportlichen Tätigkeiten und körperlicher Anstrengung zu erlangen. Gleichzeit ist gerade die Zeit der Fastendiät eine gute Gelegenheit, das Rauchen aufzugeben oder einzuschränken. Denn durch das veränderte seelische Befinden, fällt der Verzicht leichter. Oft können die Betroffenen auch nach dem Fasten ganz aufs Rauchen verzichten, was sich wiederum nicht nur positiv auf das Herzkreislaufsystem, sondern auf das gesamte körperliche und seelische Befinden auswirkt.

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Dieser Beitrag wurde am 01.05.2022 erstellt.

Die Hauptfastenzeit der Christen sind traditionell die sieben Wochen vor Ostern. Ostern: Einer der höchsten christlichen Feiertage überhaupt. Der Aschermittwoch gilt dabei als der erste Tag der 40tägigen Vorbereitungszeit auf das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten.

Diese 40 Tage (Sieben Wochen) gelten als „Vorbereitungszeit“. Diese Zeit vor Ostern soll helfen den Blick „für das Wesentliche“ zu (wieder-)zufinden. Diese Zeit gilt auch als Fastenzeit: Der Christ ahmt in dieser Zeit die 40 Fastentage von Christus nach.

In früheren Jahunderten wurde den Gläubigen da in der Tat noch einiges abverlangt: Verzicht auf Fleisch, Wein, Milch, Käse, Butter, Eier. Man hatte sich mit einer Mahlzeit täglich zu begnügen. Dabei wurde allerdings der Sonntag ausgenommen. Erst vom Ostersonntag an durfte wieder geschlemmt werden.

Was heute von den Kirchen zum Beispiel unter „Sieben Wochen Ohne“ angeboten wird, hat mit der traditionellen Variante nicht mehr viel gemeinsam.

„Sieben Wochen Ohne“ ist ein Angebot der evangelischen Kirche für eine Art „Verzichtsfasten“: Sie verzichten beispielsweise auf Alkohol, Vergnügunselektronik oder Süßigkeiten. Man soll wahlweise auch aufs Auto, Zigaretten oder einfach nur aufs „schummeln“ verzichten (z.B. Sieben Wochen ohne Ausreden!).

2008 lautete das Motto zudem: „Verschwendung – 7 Wochen ohne Geiz“. Hierbei gilt es seine Zeit, seine Hilfsbereitschaft und seine Großzügigkeit unter Beweis zu stellen und sein Leben dadurch zu erneuern und neue Kraft zu tanken.

Bereits seit 1983 gibt es Gruppen, die sich bei der Aktion „Sieben Wochen Ohne“ gegenseitig beim Fasten unterstützen. So waren von Anfang an 300 Hamburger Teilnehmer dabei, ehe die Medien darauf aufmerksam wurden.

Wer Interesse an solchen Gruppen hat: Besonders hilfreich ist eine Fastengruppe, die sich zu den „7 Wochen Ohne“ zusammenfindet. Dort schließen sich Leute mit dem selben Ziel zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

In den meisten Fällen finden zuvor Vorträge statt, um das Fasten aus medizinischer und theologischer Sicht zu erläutern. Die meisten Treffen der verschiedenen Gruppen sind daraufhin in etwa wöchentlich. Wichtig sind dabei der Austausch und das gemeinsame Gebet.

Materialen, wie zum Beispiel Fastenkalender, CDs, CD-Roms und Abbildungen von Jesus, sollen helfen, die Zeit bis Ostern trotz des Verzichts auf bestimmte Dinge zum Genuss zu machen. (Mit den Jesus-Abbildungen habe ich persönlich ein Problem — da Jesus „uns“ Christen schon aufgetragen hat „kein Abbild von Gott anzufertigen“. Ich bin überzeugt er würde es auch nicht gutheißen, dass ein Abbild von ihm „verkauft“ würde…)

Zurück zum Fasten.

Ausgerechnet die Kirchen haben sich vom echten Fasten so weit entfernt, wie von kaum einer anderen Vorschrift. Dabei ermöglicht „echtes“ Fasten dem Menschen einen Neuanfang:

Er bricht aus seinem Alltag heraus und lässt die Routine hinter sich. Das geschieht auch durch die bewusste Teilnahme am Leidensweg von Jesus Christus in der Passionszeit – wenn man es religiös begründen möchte.

Damit haben die Kirchen auch ein großes Hilfsmittel zur Heilung von Menschen aufgegeben. Zahlreiche Theologen sehen in den Ausführungen Jesu (aus dem Neuen Testament) nämlich einen deutlichen Auftrag zur Heilung von Menschen.

Dr. Roland Scharfberg schreibt zum Beispiel:

Dass den Jüngern explizit geboten wird, Kranke zu heilen, findet sich so nur in den Jünger­aussendungen. Die Vertreter der Heilungsbewegungen haben aber richtig erkannt, dass zum Kontext auch des nachösterlichen Auftrags der Jünger und zum Vollzug desselben zeichenhafte Wunder, insbesondere Heilungen dazugehören. Das Christentum nur als Glaubenslehre über den richtigen Weg zur Seligkeit zu fassen und es der ganzheitlich lebensverändernden Kraft des durch den Geist gegenwärtigen Herrn zu berauben, entspricht nicht dem neutestamentlichen Zeugnis.
(vgl. https://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/heilung.html)

Gerade mit dem Fasten stünde der Kirche eines der wirkungsvollsten Naturheilverfahren zur Verfügung um Menschen zu mehr Gesundheit zu verhelfen – gerade in Zeiten des Nahrungs-Überflusses.

Während die Kirchen das Fasten (mehr oder weniger) aufgegeben haben, sind zahlreiche Menschen aber bereit genau diese Erfahrung des Fastenerlebnisses zu suchen. Jedenfalls heute – im Jahre 2011.

Als Fasten erstmals in den 70ern populär wurde ging es noch vorangig um die gesundheitlichen Aspekte, die auch heute noch eine Rolle spielen: AbnehmenEntgiftenEntschlackenEntsäuern.

Wenn Sie mehr zu den gesundheitlichen Aspekten des Fastens erfahren möchten, schauen Sie sich einmal meine Fastenanleitung an: Die „Schritt für Schritt“ Heilfasten Anleitung, die Ihnen bereits in wenigen Wochen zu mehr Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden verhelfen kann.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert.

Gleich vorweg: Meine bisherigen Ausührungen und Ansichten zur Schrothkur habe ich nach dem „Interview“ mit der Geschäftsführerin des Schrothvereins in Oberstaufen Frau Bianca Keybach revidiert. Hier meine Fragen und die Antworten der Expertin:

Was ist die Schrothkur?

Das Naturheilverfahren nach Johann Schroth basiert auf vier Säulen:

Das Herzstück der Kur ist das Fasten nach Schroth mit einer an allen Kurtagen kalorienreduzierten, überwiegend basischen Kost ohne tierisches Eiweiß und Fett, die außerdem praktisch salzfrei ist. Im Rahmen der Schrothkur gibt es ausschließlich Fastentage.

Die sogenannte Schrothsche Trinkverordnung sieht einen rhythmischen Wechsel der täglichen Flüssigkeitsmenge vor. In der ärztlichen Anfangsuntersuchung wird jedem Gast eine individuell angepasste Kurverordnung ausgehändigt. Selbstverständlich wird bei entsprechender Gegenindikation die Flüssigkeitsmenge angepasst / erhöht.

Die morgendlich verabreichte Schrothsche Packung sowie der Wechsel aus Ruhe und Bewegung stellen die dritte und vierte Schrothsche Säule dar.

Was gibt es bei der Schrothkur zu essen?

Basis der Fastenkur nach Schroth sind große Mengen gekochtes (entlastet den Darm), frisches Gemüse (Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Spargel, Tomaten, Wirsing, Blumenkohl, Broccoli, Kohlrabi, Sellerie, Zwiebeln, Lauch, Paprika, Spinat, Liebstöckl), Sauerkraut und Gemüsesuppen.

Außerdem erfolgt die Ernährung in Form von Kompotten aus frischem Obst (Pflaumen, Pfirsiche, Heidelbeeren, Birnen, Himbeeren, Äpfel, Ananas) eingeweichtem Trockenobst, Vollkorn-, Leinsamen- und Knäckebrot, (Vollwert-) Reis, Gries, Graupen, Grünkern, frisch gepressten Säften aus Zitrusfrüchten, Honig, Knoblauch, Bärlauch und Kräutern (Schnittlauch, Petersilie, Kresse, Majoran, Thymian, Oregano, Wacholderbeeren, Lorbeeren, Nelken, Muskat). Sehr geringe Mengen an Rohkost (z.B. 1 Karotte oder 1 Orange als Zwischenmahlzeit) sind erlaubt.

An den Tagen, an denen viel getrunken werden soll, ist – sofern keine Gegenindikation vorliegt – neben Wasser, Tee und Säften für Frauen bis zu 0,25 und für Männer bis zu 0,5l trockener Kurwein erlaubt. Sicherlich ist Ihnen die gesundheitsfördernde Wirkung des moderaten Weinkonsums bekannt.

Was ist mit dem Wein? Und: Kann eine Schrothkur im Urlaub durchgeführt werden?

Das Einhalten des Schrothschen Fastens, der Schrothschen Trinkverordnung und die morgendlichen Schwitzpackungen erfordern Disziplin – wie das Fasten ja auch.

Auch Alkoholkranke sowie Menschen mit Problemen der Leber und Nierenerkrankungen können die Schrothkur durch führen. Da der Kurwein keineswegs zwingend vorgeschrieben ist, können z.B. Alkoholkranke diesen durch Wasser, Tee oder Säfte ersetzen. Auch die Flüssigkeitsmenge wird an das Krankheitsbild angepasst und individuell verordnet.

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Lerne ich bei der Schrothkur mich gesünder zu ernähren?

Der Lerneffekt beim Fasten – wie bei der Schrothkur ist immer fraglich, falls nicht parallel dazu Ernährungsberatung statt findet. Selbstverständlich gibt es im Rahmen der Schrothkur regelmäßige und kostenlose Ernährungskurse, in denen nicht nur theoretisch informiert, sondern auch praktisch unterrichtet wird.

Die Schrothkur ist nicht nur deshalb wirkungsvoller als viele andere Fastenkuren, weil sie neben dem Schrothschen Fasten den Entgiftungsprozess durch die anderen drei Säulen unterstützt. Im Vergleich zum Buchinger Fasten oder der FX Mayr Kur, ist das Schrothsche Fasten, durch das viele Obst und Gemüse auch vergleichsweise basisch.

Aus diesem Grund arbeitet der Deutsche Schrothverband e.V. eng mit Herrn Professor Dr. Jürgen Vormann, Leiter des Institut für Prävention und Ernährung zusammen, der gleichzeitig auch wissenschaftlicher Leiter von Protina ist, die mit „Basica“ Marktführer im Bereich der Basenpulver sind.

Momentan führt der Deutsche Schrothverband e.V. unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Vormann und zusammen mit Protina eine Untersuchung zum Thema „Schrothkur und Säure-Basen-Haushalt. Beobachtungen an Schrothkur-Patienten“ durch, deren erste Ergebnisse sehr erfreulich sind.

Mehr zur Schrothkur lesen Sie auf der Seite des Schrothvereins Oberstaufen e.V. unter www.schrothverband.de

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert.

Suppenfasten ist eine Form des Heilfastens, die der deutsche Internist Otto Buchinger entwickelte.

Der Arzt lehnte aufgrund persönlicher Erfahrungen im Selbstversuch die sogenannte „Null-Diät“ ab. Dieser medizinische Begriff umschreibt das eigentliche „Totale Fasten“, also eine regelrechte Nahrungsabstinenz.

Während des totalen Fastens nehmen die Patienten nur Flüssigkeiten wie Tee und Mineralwasser sowie (manchmal) Vitamine zu sich. Der Körper erhält aber keine energieliefernden Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiße oder gar Fette. Daher ist der Kalorien-Betrag der aufgenommenen Stoffe gleich „Null“.

Otto Buchinger litt an chronischen Mandelentzündungen und stellte im Verlauf seines totalen Fastens fest, dass ein geschwächter Mensch den völligen Nahrungsentzug nicht gut verkraftet. Er entwickelte daraus die Idee des Suppenfastens.

Dabei gewährleistet ein Minimum an Nährstoffen, dass während des Fastens keine gefährlichen Mangelzustände eintreten. Denn Suppe oder Brühe enthält auch Eiweiße und Kohlenhydrate in geringen Mengen. Selbst reine Gemüsebrühen liefern dem Organismus noch Fett in minimalen Anteilen.

Otto Buchinger prägte auch den Begriff der Entschlackung. Die üppige Ernährung des Industriezeitalters überflutet den Organismus mit Stoffwechselendprodukten, die chronische Krankheiten verursachen.

Unter diesen überschüssigen Stoffen sind viele Säuren, weswegen Mediziner auch von „Übersäuerung“ sprechen. Eine Heilfastenkur hat nach Otto Buchinger daher auch eine „Entsäuerung“ zum Ziel. Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei also um eine innere Reinigung des Körpers.

Schon 1920 gründete Otto Buchinger eine Kurklinik, in denen er Patienten das Heilfasten angedeihen ließ und als Ratgeber zur Seite stand. Das Suppenfasten ist allerdings eine Methode, die Patienten auch ambulant durchführen können. Therapeutische Unterstützung ist dabei aber stets sinnvoll.

Die tägliche Zubereitung der Suppen ist für jeden Menschen auch ohne erweiterte Kochkenntnisse möglich. Gemäß dem Lebenskonzept des Reformers Otto Buchinger bestehen die Zutaten aus biologisch angebautem Gemüse, das heute überall verfügbar ist.

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Rezeptideen für das Suppenfasten

Ganz leicht kann sich der Heilfastende eine Gemüsebrühe aus dem Reformhaus zubereiten. Die Konserven aus dem Glas müssen lediglich auf dem Herd kurz erhitzt werden. Selbstverständlich können die Patienten auch auf Instant-Gemüsebrühe zurückgreifen.

Die im Reformhaus erhältlichen Würfel oder Granulate enthalten keine zusätzlichen Fette oder Geschmacksverstärker. Es sind getrocknete Konzentrate aus gekochten Gemüsen, denen Trockenhefe zugesetzt ist. Die Hefe rundet nicht nur den Geschmack der Brühe ab, sondern enthält auch unverzichtbare Nährstoffe:

Besonders die Vitamine der B-Gruppe sind bei vegetarischer Ernährung wichtig, da einige der Vitalstoffe in grünen Pflanzen nicht enthalten sind. Die Instantprodukte erhitzt der Patient wie üblich mit der angegeben Menge Leitungswasser oder Mineralwasser.

Ebenfalls schnell und einfach sind Suppen aus Gemüsesäften hergestellt. Zum Beispiel nimmt der Koch Tomatensaft und erhitzt ihn entweder pur oder etwas verdünnt mit Wasser. Salz ist nicht erforderlich, kann aber genau wie Pfeffer durchaus Verwendung finden. Empfehlenswert sind auch frische Kräuter wie Petersilie, Basilikum oder Schnittlauch.

Eine selbst gekochte Gemüsebrühe erfordert etwas zeitlichen Aufwand. Als klassische Zutaten kann das Gemüse aus dem Arrangement eines Suppenbundes dienen. Dazu gehören ein Stück Sellerie, Porree, ein paar Zweige Petersilie und Möhren.

Das Gemüse wird nach dem Putzen, Waschen, Schälen und Zerkleinern in einem Topf mit 0,75 l Wasser und einem halben Teelöffel Salz 1 Stunde gekocht. Danach wird die Flüssigkeit durch ein Sieb abgegossen. Die ausgelaugten Gemüsereste können verworfen werden. Es empfiehlt sich aber, die darin enthaltenen Flüssigkeitsreste mit einer Gabel durch das Sieb heraus zu quetschen.

Im Gegensatz zu einer Brühe, enthält eine Suppe noch die festen Bestandteile der Nahrungsmittel. Wenn der Konsument vom Suppenbund ausgeht, muss er dieses in Salzwasser kochen, allerdings nur maximal eine halbe Stunde. Die Suppe ist mit den Gemüsestücken verzehrfertig.

Alle Variationen der Suppen oder Brühen können durch die Zutat eines Gemüsefonds eine Aufwertung erhalten. Ein Fond ist eine eingedampfte und dadurch konzentrierte Brühe. Ein Sud aus Gewürzen kann die Suppen geschmacklich verfeinern.

Dazu werden Gewürze wie Lorbeerblätter, Nelken, Pfeffer oder Chili, nach Belieben auch mit Knoblauch, kurz in etwas Wasser aufgekocht. Den Sud gibt man vor dem Kochen in den Topf. Selbstverständlich können auch Konserven oder Suppen aus Instantprodukten mit einem Sud aufgestockt werden.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 6.3.2013 aktualisiert.

Beim Saftfasten werden dem Organismus durch Säfte auch Vitamine, Mineralstoffe und (in einem geringen Maß), auch Kalorien zugeführt – so die Idee. Aber gibt es auch Nachteile?

Ganz „strenges Fasten“ verlangt den vollständigen Verzicht auf feste Nahrung und die reichliche Aufnahme von Wasser und Tees, die höchstens durch kalorienarme Brühen ergänzt werden. Diese Art des Fastens ist als Wasserfasten oder auch Teefasten bekannt.

Die Stoffwechselumstellung, zu der der Körper durch das Fasten herausgefordert wird, ist beim Saftfasten daher etwas milder.

Neben den in Kurkliniken oder Sanatorien durchgeführten Saftkuren (mit 1-3 Wochen Dauer) sind für zu Hause einzelne Safttage zur kurzfristigen Entlastung des Stoffwechsels empfehlenswert (so genannte Entlastungstage).

Auch mehrtägiges Saftfasten kann man zu Hause nach Anleitung durchführen. Zuvor sollte man das allerdings mit einem Arzt besprechen und beachten wer nicht fasten darf.

Jede Fastenkur sollte von Maßnahmen begleitet werden, die die Entschlackung fördern, wie Sauna, Bäder oder Massagen und den Kreislauf sanft anregen, wie Bewegung an frischer Luft.

Nach Beendigung des Saftfastens ist, wie nach jeder Heilfastenkur, ein langsamer Kostaufbau nötig, um Verdauungstrakt und Stoffwechsel nicht zu überfordern. Diese Tage bezeichnet man als Aufbautage.

Beispiel für Saftfasten

Beim Saftfasten trinken Sie über den Tag verteilt einen bis anderthalb Liter frisch gepresste oder hochwertige ungezuckerte Obst-, Gemüse- und Grassäfte (wie z. B. Weizengrassaft).

Die Säfte liefern Ihnen beim Saftfasten Enzyme, Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe und neutralisieren eine eventuell vorhandene Übersäuerung.

Tee und Wasser dürfen Sie beim Saftfasten trinken, so viel Sie mögen.

Zusätzlich können Sie bis zu 80 Milliliter Frischpflanzensäfte zu sich nehmen:

Trinken Sie beispielsweise Löwenzahn-, Artischocken- oder Brennesselsaft esslöffelweise pur oder geben Sie den Saft in Tee.

So könnte ein Tag Saftfasten aussehen:

Trinken Sie morgens zwei Tassen Kräuter- oder Früchtetee

Mittags einen Viertelliter ungesalzenen Gemüsesaft

Nachmittags zwei Tassen Tee

Abends gönnen Sie sich einen Viertelliter Obst- oder Gemüsesaft und einen Viertelliter ungesalzene Gemüsebrühe

Eine komplette und vollständige Anleitung zum Heilfasten finden Sie unter dem Stichwort Heilfasten Plan.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert.

Ab Aschermittwoch, wenn die Katholiken sich das Aschekreuz haben auflegen lassen, beginnt die österliche Fastenzeit Quadragesima oder auch Quatragena. Ihr voraus geht die Zeit der Ausgelassenheit und überschäumender Lebensfreude die Fastnacht. Die österliche Fastenzeit oder Passionszeit soll dazu genutzt werden, in sich zu gehen und sich seiner Vergänglichkeit bewusst zu werden.

Die österliche Fastenzeit bedeutet Zeit der Meditation und Kontemplation – die Abwendung von sinnlichen Genüssen schafft Raum um andere Bewusstseinszustände zu erfahren und die Religio, die Rückbindung an Gott zu praktizieren. Wer dies tut und verinnerlicht, kann sein Leben neu und intensiver erleben. Die geistesorientierte Haltung der Fastenzeit, löst die „fleischesorientierte“ Karnevalszeit ab.

Schon im 2. Jahrhundert ist ein 2tägiges Fasten belegt, im 3. Jahrhundert wurde die Fastenzeit auf die Karwoche ausgedehnt. Durch das Konzil von Nicäa (325 nach Christus), wurde Ostern auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond gelegt; (deshalb ist Ostern übrigens ein beweglicher Termin).

Die Fastenzeit dauert 40 Tage von Aschermittwoch bis Karsamstag. Man kennt die biblischen Entsprechungen, in denen Jesus 40 Tage in der Wüste gefastet hat und 40 Tage begegnet Moses auf dem Berg Sinai Gott. Es gibt die alte Fastnacht und die neue Fastenzeitordnung, die man auch Herrenfastnacht nennt, bei ihr wurden die Sonntage ausgelassen.

Die Fastenzeit sind u.a. Gedächtnistage der Auferstehung Jesu, österliche Bußzeit und die Vorbereitungswochen für das höchste Fest der Christenheit: Ostern.

Früher noch ganz streng praktiziert, verzichtete man auf Fleisch, Milchprodukte, Eier und Wein und pflegte Enthaltsamkeit. Zu den Pflichten an die man gebunden ist, zählen das Mitfeiern der Karwoche und der österlichen Gottesdienste, sowie das Begehen der Osterbeichte bei den Katholiken.

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