Die Hauptfastenzeit der Christen sind traditionell die sieben Wochen vor Ostern. Ostern: Einer der höchsten christlichen Feiertage überhaupt. Der Aschermittwoch gilt dabei als der erste Tag der 40tägigen Vorbereitungszeit auf das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten.

Diese 40 Tage (Sieben Wochen) gelten als „Vorbereitungszeit“. Diese Zeit vor Ostern soll helfen den Blick „für das Wesentliche“ zu (wieder-)zufinden. Diese Zeit gilt auch als Fastenzeit: Der Christ ahmt in dieser Zeit die 40 Fastentage von Christus nach.

In früheren Jahunderten wurde den Gläubigen da in der Tat noch einiges abverlangt: Verzicht auf Fleisch, Wein, Milch, Käse, Butter, Eier. Man hatte sich mit einer Mahlzeit täglich zu begnügen. Dabei wurde allerdings der Sonntag ausgenommen. Erst vom Ostersonntag an durfte wieder geschlemmt werden.

Was heute von den Kirchen zum Beispiel unter „Sieben Wochen Ohne“ angeboten wird, hat mit der traditionellen Variante nicht mehr viel gemeinsam.

„Sieben Wochen Ohne“ ist ein Angebot der evangelischen Kirche für eine Art „Verzichtsfasten“: Sie verzichten beispielsweise auf Alkohol, Vergnügunselektronik oder Süßigkeiten. Man soll wahlweise auch aufs Auto, Zigaretten oder einfach nur aufs „schummeln“ verzichten (z.B. Sieben Wochen ohne Ausreden!).

2008 lautete das Motto zudem: „Verschwendung – 7 Wochen ohne Geiz“. Hierbei gilt es seine Zeit, seine Hilfsbereitschaft und seine Großzügigkeit unter Beweis zu stellen und sein Leben dadurch zu erneuern und neue Kraft zu tanken.

Bereits seit 1983 gibt es Gruppen, die sich bei der Aktion „Sieben Wochen Ohne“ gegenseitig beim Fasten unterstützen. So waren von Anfang an 300 Hamburger Teilnehmer dabei, ehe die Medien darauf aufmerksam wurden.

Wer Interesse an solchen Gruppen hat: Besonders hilfreich ist eine Fastengruppe, die sich zu den „7 Wochen Ohne“ zusammenfindet. Dort schließen sich Leute mit dem selben Ziel zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

In den meisten Fällen finden zuvor Vorträge statt, um das Fasten aus medizinischer und theologischer Sicht zu erläutern. Die meisten Treffen der verschiedenen Gruppen sind daraufhin in etwa wöchentlich. Wichtig sind dabei der Austausch und das gemeinsame Gebet.

Materialen, wie zum Beispiel Fastenkalender, CDs, CD-Roms und Abbildungen von Jesus, sollen helfen, die Zeit bis Ostern trotz des Verzichts auf bestimmte Dinge zum Genuss zu machen. (Mit den Jesus-Abbildungen habe ich persönlich ein Problem — da Jesus „uns“ Christen schon aufgetragen hat „kein Abbild von Gott anzufertigen“. Ich bin überzeugt er würde es auch nicht gutheißen, dass ein Abbild von ihm „verkauft“ würde…)

Zurück zum Fasten.

Ausgerechnet die Kirchen haben sich vom echten Fasten so weit entfernt, wie von kaum einer anderen Vorschrift. Dabei ermöglicht „echtes“ Fasten dem Menschen einen Neuanfang:

Er bricht aus seinem Alltag heraus und lässt die Routine hinter sich. Das geschieht auch durch die bewusste Teilnahme am Leidensweg von Jesus Christus in der Passionszeit – wenn man es religiös begründen möchte.

Damit haben die Kirchen auch ein großes Hilfsmittel zur Heilung von Menschen aufgegeben. Zahlreiche Theologen sehen in den Ausführungen Jesu (aus dem Neuen Testament) nämlich einen deutlichen Auftrag zur Heilung von Menschen.

Dr. Roland Scharfberg schreibt zum Beispiel:

Dass den Jüngern explizit geboten wird, Kranke zu heilen, findet sich so nur in den Jünger­aussendungen. Die Vertreter der Heilungsbewegungen haben aber richtig erkannt, dass zum Kontext auch des nachösterlichen Auftrags der Jünger und zum Vollzug desselben zeichenhafte Wunder, insbesondere Heilungen dazugehören. Das Christentum nur als Glaubenslehre über den richtigen Weg zur Seligkeit zu fassen und es der ganzheitlich lebensverändernden Kraft des durch den Geist gegenwärtigen Herrn zu berauben, entspricht nicht dem neutestamentlichen Zeugnis.
(vgl. https://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/heilung.html)

Gerade mit dem Fasten stünde der Kirche eines der wirkungsvollsten Naturheilverfahren zur Verfügung um Menschen zu mehr Gesundheit zu verhelfen – gerade in Zeiten des Nahrungs-Überflusses.

Während die Kirchen das Fasten (mehr oder weniger) aufgegeben haben, sind zahlreiche Menschen aber bereit genau diese Erfahrung des Fastenerlebnisses zu suchen. Jedenfalls heute – im Jahre 2011.

Als Fasten erstmals in den 70ern populär wurde ging es noch vorangig um die gesundheitlichen Aspekte, die auch heute noch eine Rolle spielen: Abnehmen, Entgiften, Entschlacken, Entsäuern.

Wenn Sie mehr zu den gesundheitlichen Aspekten des Fastens erfahren möchten, schauen Sie sich einmal meine Fastenanleitung an: Die „Schritt für Schritt“ Heilfasten Anleitung, die Ihnen bereits in wenigen Wochen zu mehr Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden verhelfen kann.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert.

Gleich vorweg: Meine bisherigen Ausührungen und Ansichten zur Schrothkur habe ich nach dem „Interview“ mit der Geschäftsführerin des Schrothvereins in Oberstaufen Frau Bianca Keybach revidiert. Hier meine Fragen und die Antworten der Expertin:

Was ist die Schrothkur?

Das Naturheilverfahren nach Johann Schroth basiert auf vier Säulen:

Das Herzstück der Kur ist das Fasten nach Schroth mit einer an allen Kurtagen kalorienreduzierten, überwiegend basischen Kost ohne tierisches Eiweiß und Fett, die außerdem praktisch salzfrei ist. Im Rahmen der Schrothkur gibt es ausschließlich Fastentage.

Die sogenannte Schrothsche Trinkverordnung sieht einen rhythmischen Wechsel der täglichen Flüssigkeitsmenge vor. In der ärztlichen Anfangsuntersuchung wird jedem Gast eine individuell angepasste Kurverordnung ausgehändigt. Selbstverständlich wird bei entsprechender Gegenindikation die Flüssigkeitsmenge angepasst / erhöht.

Die morgendlich verabreichte Schrothsche Packung sowie der Wechsel aus Ruhe und Bewegung stellen die dritte und vierte Schrothsche Säule dar.

Was gibt es bei der Schrothkur zu essen?

Basis der Fastenkur nach Schroth sind große Mengen gekochtes (entlastet den Darm), frisches Gemüse (Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Spargel, Tomaten, Wirsing, Blumenkohl, Broccoli, Kohlrabi, Sellerie, Zwiebeln, Lauch, Paprika, Spinat, Liebstöckl), Sauerkraut und Gemüsesuppen.

Außerdem erfolgt die Ernährung in Form von Kompotten aus frischem Obst (Pflaumen, Pfirsiche, Heidelbeeren, Birnen, Himbeeren, Äpfel, Ananas) eingeweichtem Trockenobst, Vollkorn-, Leinsamen- und Knäckebrot, (Vollwert-) Reis, Gries, Graupen, Grünkern, frisch gepressten Säften aus Zitrusfrüchten, Honig, Knoblauch, Bärlauch und Kräutern (Schnittlauch, Petersilie, Kresse, Majoran, Thymian, Oregano, Wacholderbeeren, Lorbeeren, Nelken, Muskat). Sehr geringe Mengen an Rohkost (z.B. 1 Karotte oder 1 Orange als Zwischenmahlzeit) sind erlaubt.

An den Tagen, an denen viel getrunken werden soll, ist – sofern keine Gegenindikation vorliegt – neben Wasser, Tee und Säften für Frauen bis zu 0,25 und für Männer bis zu 0,5l trockener Kurwein erlaubt. Sicherlich ist Ihnen die gesundheitsfördernde Wirkung des moderaten Weinkonsums bekannt.

Was ist mit dem Wein? Und: Kann eine Schrothkur im Urlaub durchgeführt werden?

Das Einhalten des Schrothschen Fastens, der Schrothschen Trinkverordnung und die morgendlichen Schwitzpackungen erfordern Disziplin – wie das Fasten ja auch.

Auch Alkoholkranke sowie Menschen mit Problemen der Leber und Nierenerkrankungen können die Schrothkur durch führen. Da der Kurwein keineswegs zwingend vorgeschrieben ist, können z.B. Alkoholkranke diesen durch Wasser, Tee oder Säfte ersetzen. Auch die Flüssigkeitsmenge wird an das Krankheitsbild angepasst und individuell verordnet.

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Lerne ich bei der Schrothkur mich gesünder zu ernähren?

Der Lerneffekt beim Fasten – wie bei der Schrothkur ist immer fraglich, falls nicht parallel dazu Ernährungsberatung statt findet. Selbstverständlich gibt es im Rahmen der Schrothkur regelmäßige und kostenlose Ernährungskurse, in denen nicht nur theoretisch informiert, sondern auch praktisch unterrichtet wird.

Die Schrothkur ist nicht nur deshalb wirkungsvoller als viele andere Fastenkuren, weil sie neben dem Schrothschen Fasten den Entgiftungsprozess durch die anderen drei Säulen unterstützt. Im Vergleich zum Buchinger Fasten oder der FX Mayr Kur, ist das Schrothsche Fasten, durch das viele Obst und Gemüse auch vergleichsweise basisch.

Aus diesem Grund arbeitet der Deutsche Schrothverband e.V. eng mit Herrn Professor Dr. Jürgen Vormann, Leiter des Institut für Prävention und Ernährung zusammen, der gleichzeitig auch wissenschaftlicher Leiter von Protina ist, die mit „Basica“ Marktführer im Bereich der Basenpulver sind.

Momentan führt der Deutsche Schrothverband e.V. unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Vormann und zusammen mit Protina eine Untersuchung zum Thema „Schrothkur und Säure-Basen-Haushalt. Beobachtungen an Schrothkur-Patienten“ durch, deren erste Ergebnisse sehr erfreulich sind.

Mehr zur Schrothkur lesen Sie auf der Seite des Schrothvereins Oberstaufen e.V. unter www.schrothverband.de

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Suppenfasten ist eine Form des Heilfastens, die der deutsche Internist Otto Buchinger entwickelte.

Der Arzt lehnte aufgrund persönlicher Erfahrungen im Selbstversuch die sogenannte „Null-Diät“ ab. Dieser medizinische Begriff umschreibt das eigentliche „Totale Fasten“, also eine regelrechte Nahrungsabstinenz.

Während des totalen Fastens nehmen die Patienten nur Flüssigkeiten wie Tee und Mineralwasser sowie (manchmal) Vitamine zu sich. Der Körper erhält aber keine energieliefernden Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiße oder gar Fette. Daher ist der Kalorien-Betrag der aufgenommenen Stoffe gleich „Null“.

Otto Buchinger litt an chronischen Mandelentzündungen und stellte im Verlauf seines totalen Fastens fest, dass ein geschwächter Mensch den völligen Nahrungsentzug nicht gut verkraftet. Er entwickelte daraus die Idee des Suppenfastens.

Dabei gewährleistet ein Minimum an Nährstoffen, dass während des Fastens keine gefährlichen Mangelzustände eintreten. Denn Suppe oder Brühe enthält auch Eiweiße und Kohlenhydrate in geringen Mengen. Selbst reine Gemüsebrühen liefern dem Organismus noch Fett in minimalen Anteilen.

Otto Buchinger prägte auch den Begriff der Entschlackung. Die üppige Ernährung des Industriezeitalters überflutet den Organismus mit Stoffwechselendprodukten, die chronische Krankheiten verursachen.

Unter diesen überschüssigen Stoffen sind viele Säuren, weswegen Mediziner auch von „Übersäuerung“ sprechen. Eine Heilfastenkur hat nach Otto Buchinger daher auch eine „Entsäuerung“ zum Ziel. Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei also um eine innere Reinigung des Körpers.

Schon 1920 gründete Otto Buchinger eine Kurklinik, in denen er Patienten das Heilfasten angedeihen ließ und als Ratgeber zur Seite stand. Das Suppenfasten ist allerdings eine Methode, die Patienten auch ambulant durchführen können. Therapeutische Unterstützung ist dabei aber stets sinnvoll.

Die tägliche Zubereitung der Suppen ist für jeden Menschen auch ohne erweiterte Kochkenntnisse möglich. Gemäß dem Lebenskonzept des Reformers Otto Buchinger bestehen die Zutaten aus biologisch angebautem Gemüse, das heute überall verfügbar ist.

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Rezeptideen für das Suppenfasten

Ganz leicht kann sich der Heilfastende eine Gemüsebrühe aus dem Reformhaus zubereiten. Die Konserven aus dem Glas müssen lediglich auf dem Herd kurz erhitzt werden. Selbstverständlich können die Patienten auch auf Instant-Gemüsebrühe zurückgreifen.

Die im Reformhaus erhältlichen Würfel oder Granulate enthalten keine zusätzlichen Fette oder Geschmacksverstärker. Es sind getrocknete Konzentrate aus gekochten Gemüsen, denen Trockenhefe zugesetzt ist. Die Hefe rundet nicht nur den Geschmack der Brühe ab, sondern enthält auch unverzichtbare Nährstoffe:

Besonders die Vitamine der B-Gruppe sind bei vegetarischer Ernährung wichtig, da einige der Vitalstoffe in grünen Pflanzen nicht enthalten sind. Die Instantprodukte erhitzt der Patient wie üblich mit der angegeben Menge Leitungswasser oder Mineralwasser.

Ebenfalls schnell und einfach sind Suppen aus Gemüsesäften hergestellt. Zum Beispiel nimmt der Koch Tomatensaft und erhitzt ihn entweder pur oder etwas verdünnt mit Wasser. Salz ist nicht erforderlich, kann aber genau wie Pfeffer durchaus Verwendung finden. Empfehlenswert sind auch frische Kräuter wie Petersilie, Basilikum oder Schnittlauch.

Eine selbst gekochte Gemüsebrühe erfordert etwas zeitlichen Aufwand. Als klassische Zutaten kann das Gemüse aus dem Arrangement eines Suppenbundes dienen. Dazu gehören ein Stück Sellerie, Porree, ein paar Zweige Petersilie und Möhren.

Das Gemüse wird nach dem Putzen, Waschen, Schälen und Zerkleinern in einem Topf mit 0,75 l Wasser und einem halben Teelöffel Salz 1 Stunde gekocht. Danach wird die Flüssigkeit durch ein Sieb abgegossen. Die ausgelaugten Gemüsereste können verworfen werden. Es empfiehlt sich aber, die darin enthaltenen Flüssigkeitsreste mit einer Gabel durch das Sieb heraus zu quetschen.

Im Gegensatz zu einer Brühe, enthält eine Suppe noch die festen Bestandteile der Nahrungsmittel. Wenn der Konsument vom Suppenbund ausgeht, muss er dieses in Salzwasser kochen, allerdings nur maximal eine halbe Stunde. Die Suppe ist mit den Gemüsestücken verzehrfertig.

Alle Variationen der Suppen oder Brühen können durch die Zutat eines Gemüsefonds eine Aufwertung erhalten. Ein Fond ist eine eingedampfte und dadurch konzentrierte Brühe. Ein Sud aus Gewürzen kann die Suppen geschmacklich verfeinern.

Dazu werden Gewürze wie Lorbeerblätter, Nelken, Pfeffer oder Chili, nach Belieben auch mit Knoblauch, kurz in etwas Wasser aufgekocht. Den Sud gibt man vor dem Kochen in den Topf. Selbstverständlich können auch Konserven oder Suppen aus Instantprodukten mit einem Sud aufgestockt werden.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 6.3.2013 aktualisiert.

Beim Saftfasten werden dem Organismus durch Säfte auch Vitamine, Mineralstoffe und (in einem geringen Maß), auch Kalorien zugeführt – so die Idee. Aber gibt es auch Nachteile?

Ganz „strenges Fasten“ verlangt den vollständigen Verzicht auf feste Nahrung und die reichliche Aufnahme von Wasser und Tees, die höchstens durch kalorienarme Brühen ergänzt werden. Diese Art des Fastens ist als Wasserfasten oder auch Teefasten bekannt.

Die Stoffwechselumstellung, zu der der Körper durch das Fasten herausgefordert wird, ist beim Saftfasten daher etwas milder.

Neben den in Kurkliniken oder Sanatorien durchgeführten Saftkuren (mit 1-3 Wochen Dauer) sind für zu Hause einzelne Safttage zur kurzfristigen Entlastung des Stoffwechsels empfehlenswert (so genannte Entlastungstage).

Auch mehrtägiges Saftfasten kann man zu Hause nach Anleitung durchführen. Zuvor sollte man das allerdings mit einem Arzt besprechen und beachten wer nicht fasten darf.

Jede Fastenkur sollte von Maßnahmen begleitet werden, die die Entschlackung fördern, wie Sauna, Bäder oder Massagen und den Kreislauf sanft anregen, wie Bewegung an frischer Luft.

Nach Beendigung des Saftfastens ist, wie nach jeder Heilfastenkur, ein langsamer Kostaufbau nötig, um Verdauungstrakt und Stoffwechsel nicht zu überfordern. Diese Tage bezeichnet man als Aufbautage.

Beispiel für Saftfasten

Beim Saftfasten trinken Sie über den Tag verteilt einen bis anderthalb Liter frisch gepresste oder hochwertige ungezuckerte Obst-, Gemüse- und Grassäfte (wie z. B. Weizengrassaft).

Die Säfte liefern Ihnen beim Saftfasten Enzyme, Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe und neutralisieren eine eventuell vorhandene Übersäuerung.

Tee und Wasser dürfen Sie beim Saftfasten trinken, so viel Sie mögen.

Zusätzlich können Sie bis zu 80 Milliliter Frischpflanzensäfte zu sich nehmen:

Trinken Sie beispielsweise Löwenzahn-, Artischocken- oder Brennesselsaft esslöffelweise pur oder geben Sie den Saft in Tee.

So könnte ein Tag Saftfasten aussehen:

Trinken Sie morgens zwei Tassen Kräuter- oder Früchtetee

Mittags einen Viertelliter ungesalzenen Gemüsesaft

Nachmittags zwei Tassen Tee

Abends gönnen Sie sich einen Viertelliter Obst- oder Gemüsesaft und einen Viertelliter ungesalzene Gemüsebrühe

Eine komplette und vollständige Anleitung zum Heilfasten finden Sie unter dem Stichwort Heilfasten Plan.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert.

Ab Aschermittwoch, wenn die Katholiken sich das Aschekreuz haben auflegen lassen, beginnt die österliche Fastenzeit Quadragesima oder auch Quatragena. Ihr voraus geht die Zeit der Ausgelassenheit und überschäumender Lebensfreude die Fastnacht. Die österliche Fastenzeit oder Passionszeit soll dazu genutzt werden, in sich zu gehen und sich seiner Vergänglichkeit bewusst zu werden.

Die österliche Fastenzeit bedeutet Zeit der Meditation und Kontemplation – die Abwendung von sinnlichen Genüssen schafft Raum um andere Bewusstseinszustände zu erfahren und die Religio, die Rückbindung an Gott zu praktizieren. Wer dies tut und verinnerlicht, kann sein Leben neu und intensiver erleben. Die geistesorientierte Haltung der Fastenzeit, löst die „fleischesorientierte“ Karnevalszeit ab.

Schon im 2. Jahrhundert ist ein 2tägiges Fasten belegt, im 3. Jahrhundert wurde die Fastenzeit auf die Karwoche ausgedehnt. Durch das Konzil von Nicäa (325 nach Christus), wurde Ostern auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond gelegt; (deshalb ist Ostern übrigens ein beweglicher Termin).

Die Fastenzeit dauert 40 Tage von Aschermittwoch bis Karsamstag. Man kennt die biblischen Entsprechungen, in denen Jesus 40 Tage in der Wüste gefastet hat und 40 Tage begegnet Moses auf dem Berg Sinai Gott. Es gibt die alte Fastnacht und die neue Fastenzeitordnung, die man auch Herrenfastnacht nennt, bei ihr wurden die Sonntage ausgelassen.

Die Fastenzeit sind u.a. Gedächtnistage der Auferstehung Jesu, österliche Bußzeit und die Vorbereitungswochen für das höchste Fest der Christenheit: Ostern.

Früher noch ganz streng praktiziert, verzichtete man auf Fleisch, Milchprodukte, Eier und Wein und pflegte Enthaltsamkeit. Zu den Pflichten an die man gebunden ist, zählen das Mitfeiern der Karwoche und der österlichen Gottesdienste, sowie das Begehen der Osterbeichte bei den Katholiken.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert.

Die moderne Art der Ernährung und die ungesunde Lebensweise führen dazu, dass Menschen verstärkt deren Folgen wahrnehmen können.

Angefangen bei Darmstörungen, über Stoffwechselerkrankungen, bis hin zu einer Allergie, rheumatischen Erkrankungen (Rheuma), Arthritis und Übergewicht, um nur einige der so genannten Volkskrankheiten aufzuzählen.

Um dem entgegenzuwirken, gibt es verschiedene Formen des Heilfastens bzw. Fastenkuren. Für Menschen die dabei nicht auf jegliche feste Nahrung verzichten möchten, gibt es die Variante des Obst- oder Früchtefastens.

Beim Früchtefasten nimmt man drei bis fünfmal täglich, eine Portion frisches Obst oder aber kurz gedünstetes Gemüse zu sich, (was streng genommen eigentlich Gemüsefasten wäre). Das enthaltende Wasser und die Ballaststoffe führen sollen zum Abbau von Stoffwechselschlacken reichen. Dabei wirken die Fruchtfasern wie Bürsten an den Darmwänden und das im Obst enthaltene Wasser spült die so genannten Schlacken hinfort – so lauten einige Begründungen.

Der Vorteil des Obst-Fasten und Früchte-Fasten: Die Basen

Ungesunde Ernährung geht einher mit der Aufnahme von zuviel Eiweißen und Zucker, so dass der Säure-Basen-Haushalt des Körpers durcheinander gerät. Rauchen und Stress verschlimmern diese Wirkung noch weiter. Erkrankungen der Nieren, Rheuma und Neurodermitis können die Folge sein. In diesem Zusammenhang sollten Sie mehr zu diesem Thema lesen: Übersäuerung.

Eine gewisse Entschlackung während des Früchtefastens, bringt den gesamten Stoffwechsel wieder in ein Gleichgewicht, dass in mehr Vitalität und Lebensfreude zum Ausdruck kommt. Was es mit diesen häufig erwähnten „Schlacken“ auf sich hat, habe ich im Artikel „Entschlackung und Entschlacken“ beschrieben.

Beim Fasten wird das Immun- und Kreislaufsystem gestärkt und angekurbelt. Zusätzlich wird das Körpergewicht beim Früchtefasten reduziert. Fasten zum Abnehmen (zumindest als primäres Ziel) ist nicht geeignet – und eine Diät ist es erst Recht nicht.

Obst und Früchte enthalten des Weiteren ein ausreichendes Maß an sämtlichen lebensnotwendigen Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Enzymen insofern ist das natürlich wieder gesund.

Dieses reinigende Naturheilverfahren ist eine Kombination aus Heilfasten und dem so genannten Obsttag. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass auf Essen nicht verzichtet werden muss und der Körper dennoch genügend Energie zugeführt bekommt, um einen normalen Tagesablauf zu gewährleisten. Mit Heilfasten hat das Obstfasten und Früchtefasten nicht viel gemeinsam.

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Warum reines Obst- und Früchtefasten doch nicht empfehlenswert ist…

Die Gründe warum ich reines Obstfasten generell nicht befürworte sind folgende:

  1. Der Verdauungsapparat und der Stoffwechsel stellen NICHT auf den Fastenstoffwechsel um, da der Körper ausreichend Fruchtzucker angeboten bekommt.
  2. Dieser Fruchtzucker ernährt auch weiterhin die bestehende Darmflora mit all Ihren Bakterien und auch Pilzen. Vor allem auch eine versteckte Darmpilzproblematik wird dadurch nicht gelöst. Welche Bedeutung die Darmflora und das Immunsystem Darm hat, habe ich versucht im Artikel Immunstärkung durch das Darmimmunsystem zu beschreiben. Darüberhinaus finden Sie weitere Artikel zum Thema unter: Darmpilze – Freund oder Feind? und Die Verdauung des Menschen und seine Darmflora.
  3. Ein weiteres Problem stellen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und auch Nahrungsmittelallergien dar. Leider gehören inzwischen vor allem einige Zitrusfrüchte zu Allergieauslösern. Die Betroffenen müssen nicht unmittelbar etwas „merken“ – häufig handelt es sich nämlich um maskierte oder „versteckte“ Unverträglichkeiten. Aus physiologischer Sicht macht Heilfasten auch dadurch Sinn, dass man jegliche mögliche Form eines Allergens und alle Gifte meidet und gleichzeitig alle Ausscheidungsorgane des Körpers unterstützt und „ankurbelt“. Wie man das im Rahmen einer Fastenkur optimal gestalten kann, habe ich in meiner Heilfasten-Anleitung beschrieben.
  4. Der Fruchtzucker selbst ist heutzutage für zahlreiche Patienten ein Problem. Warum das so ist, beschreibe ich unter anderem im Beitrag: Fruchtzucker und Fruktose – alles andere als gesund. Das Problem sind aus meiner Sicht nicht der Fruchtzucker in den Früchten, sondern der zugesetzte Fruchtzucker (Industrieprodukt!) in allen möglichen Nahrungsmitteln und Fertigprodukten.

Aus diesen vier Gründen empfehle ich generell kein Obstfasten – jedenfalls nicht über einer längeren Zeitraum. Für Menschen, die keine Probleme mit Obst haben, sind ein oder zwei Obsttage etwas sehr sinnvolles. Einen Obsttag lege auch ich hin und wieder ein.

Wenn Sie allerdings Wissen, dass schon Probleme mit der ein oder anderen Obstsorte haben, rate ich generell zum klassischen Fasten. Aber Vorsicht: Bevor Sie jetzt denken „Dann esse ich halt gar nichts!“, sollten Sie einige Aspekte berücksichtigen, die ich im Artikel „Strenges Wasserfasten und Teefasten“ beschrieben habe.

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Lieber Molke-Fasten Interessent, in diesem Artikel gehe ich darauf ein, was Molke-Fasten ist und warum ich diese „Fasten“-Variante nicht empfehle.

Die gängige Auffassung zum Fasten könnten wir so beschreiben:

„Unter dem Begriff Fasten versteht man den freiwilligen Verzicht auf Nahrung aus gesundheitlichen oder religiösen Gründen. Durch totales Fasten (Null-Fasten) oder „gemäßigtes“ bzw. modifiziertes Fasten, bei dem eine geringe Nahrungsaufnahme erlaubt ist, versucht man bei übergewichtigen oder adipösen (fettleibigen) Menschen eine Verringerung des Gewichts zu erreichen, um so Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck (Hypertonie) oder Gelenkveränderungen zu vermeiden. Vorbeugende Fastenkuren sollen den Körper entschlacken und die Abwehrkräfte stärken.“

Im Prinzip ist dies auch alles richtig, dennoch werden häufig Begriffe des Fastens völlig missverstanden – so auch beim Molke Fasten. Unter anderem wird zum Beispiel auch im Internetlexikon Wikipedia das Molkefasten als „Null-Diät“ bezeichnet.

Diät impliziert in unserem modernen Sprachgebrauch, dass es hierbei um eine Einschränkung der Nahrungsaufnahme gehe, mit der eine Gewichtsabnahme herbeigeführt werden soll. Dies ist jedoch nicht sinnvoll! Mehr dazu können Sie auch in meinem Artikel: Fasten als Diät? lesen.

Molke-Fasten ist KEINE Sonderform der Nulldiät (bei der aber ebenfalls auf feste Nahrung verzichtet wird).

Was ist Molke-Fasten?

Molke entsteht bei der Herstellung von Käse und Quark – quasi als „Nebenprodukt“. Die Molke ist eine wässrige, leicht milchige Flüssigkeit, die sich absetzt, während die „harten“ Bestandteile der Milch den Quark und Käse entstehen lassen, der im wesentlichen aus dem Milchbestandteil Casein besteht.

Molke ist reich an hochwertigen Proteinen und enthält darüberhinaus Inhaltsstoffe, die der Körper ebenfalls benötigt. Molke ist reich an Protein (Eiweiß) und Kalzium, enthält Eisen, Kalium und Natrium, Magnesium, Phosphor und die Vitamine A, B, C und E, Folsäure und Biotin, aber sie ist extrem arm an Kalorien und Fett.

Der Sinn des Molke-Fastens beruht auf der Idee, hochwertiges Protein zuzuführen, um den Muskelabbau während des Fastens zu hemmen, bzw. zu verzögern.

Dazu muss man wissen, dass während des Fastens auch Proteine (Eiweiß) aus der Muskulatur abgebaut werden, um diese in Glycogen (Energie) umzuwandeln, die unser Körper ja auf jeden Fall braucht, um zu funktionieren.

Häufig wird (auch von Ärzten) eingewendet:

„Verzichtet man bei einer Diät auf die Zufuhr von Eiweiß und Kalzium, werden nicht zuerst die Fettdepots, sondern die Muskeln abgebaut (Eiweiß ist verantwortlich für den Muskelaufbau im Körper) und Kalziummangel kann auf Dauer zu Krankheiten wie Osteoporose (Knochenabbau) führen.“

Diese Aussagen kann man nur als „Unsinn“ und Irreführung betrachten.

Erstens: werden Fett und Protein gleichermaßen zur Energieversorgung herangezogen. Der überwiegende Teil wird aus Fettsäuren gewonnen.

Zweitens: ein Kalziummangel entsteht nicht in einer relativ kurzen Fastenkur oder Fastenwoche – und Osteoporose erst recht nicht. Osteoporose hat im wesentlichen verstärkt mit dem Säure-Basen-Haushalt und dem Thema Übersäuerung zu tun und mit einer gestörten Aufnahme von Kalzium aus dem Darm.

Häufig liest man auch, dass Molke – Fasten eine Dauer von 3 Wochen nicht überschreiten sollte, da sonst mit eventuellen Mangelerscheinungen und damit einhergehenden Krankheiten gerechnet werden kann. Auch dies ist Unsinn.

Eine richtig durchgeführte Fastenkur muss nicht länger als zwei Wochen, inklusive Aufbautage und Entlastungstage dauern. Eine längere Dauer kann bei Übergewichtigen Personen jedoch ratsam sein, die auch abnehmen möchten.

Warum Sie kein Molke-Fasten durchführen sollten

Ziel jeder Fastenkur sollte sein, den Körper nicht mit möglichen Allergenen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Giften und Schadstoffen zu belasten UND diese aus dem Körper auszuscheiden. Diesen Prozess bezeichnen die meisten im allgemeinen als Entgiften und Entschlacken.

Milch und dessen Bestandteile wie die Molke, Milchzucker (Laktoseintoleranz) u.ä. gehören aber leider bei zu vielen Menschen zu den Stoffen, die eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auslösen. Viele meiner Patienten sagen: „Ich merke aber nichts…“.

Nun: dies kann richtig sein. Genau wissen Sie das jedoch erst nach einem Test.

Ich empfehle Proteine wie die Molke (bei der ein Verdacht auf Unverträglichkeit besteht) während eines Fasten nicht einzusetzen.

Es gibt wesentlich bessere Alternativen im Rahmen eines modifizierten Fasten das körpereigene Protein (=Muskulatur) zu schützen. Wie man das genau macht beschreibe ich ausführlich auf über 100 Seiten in meiner Heilfasten Anleitung.

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Beitragsbild: fotolia.com – Warren Goldswain

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert.

Heilfasten ist keine Diät, sondern eine geeignete Methode, um den Körper zu entlasten, der durch chemische Stoffe in Nahrungsmitteln, Umweltgifte und vor allem falsche Ernährung belastet wird.

Als Folge können zahlreiche Beschwerden auftreten, die auf den ersten Blick scheinbar nichts damit zu haben: Müdigkeit, Erschöpfung, Blähungen und andere Darmprobleme, aber auch ernsthafte Folgeerkrankungen, wie hoher Blutdruck, Diabetes u.ä.

Ein reines Wasser-Fasten oder Tee-Fasten halte ich für die allermeisten Menschen heute für nicht mehr geeignet. Erstens haben die meisten Menschen bereits zu viele Beschwerden und „Zipperlein“; zweitens erzielt man mit reinem Wasser- und Teefasten nicht die maximalen gesundheitlichen Aspekte, die meist unter den Begriffen „Entgiftung“ und „Entschlackung“ zusammengefasst werden.

Günstiger ist ein modifiziertes Heilfasten, bei dem der Körper einen sanften Einstieg in eine gesündere Lebensweise findet.

Das Heilfasten nach Dr. Buchinger ist eine sanfte Methode der Entschlackung des Körpers. Buchinger erkannte, dass viele Patienten mit dem „reinen Wasser und Teefasten“ nicht zurecht kamen und zu viele Nebenwirkungen hatten, bevor sich der Stoffwechsel auf den Fastenstoffwechsel umstellen konnte.

Neben Wasser und Kräutertee werden beim modifizierten Fasten dem Körper während der Fastentage Obst-und Gemüsesäfte, Gemüsebrühe und Fastetee mit Honig zugeführt. Dadurch erhält der Körper 200-300 kal pro Tag, Schwächephasen und begleitende Umstände, wie Migräne, werden dadurch stark reduziert. Der Säure-Basen-Haushalt wird durch die Gemüsebrühen positiv beeinflusst.

An dem Problem der Übersäuerung des Körpers setzt übrigens auch das Basenfasten an.

Um den Körper zu einem Gleichgewicht zurückzuführen, ist das modifizierte Fasten also durchaus empfehlenswert.

Eine Grundregel lautet, dass alle Nahrungsmittel, die Säure bilden, während des Heilfastens nicht verzehrt werden dürfen. Danach scheiden sich allerdings wieder die Geister beim modifizierten Fasten und so versteht jeder etwas anderes darunter:

Erlaubte Nahrungsmittel sind einmal Obst und Obstsalat, bei einer anderen Variante dürfen „basisches Müsli“ gegessen werden, dann gibt es wieder nur Gemüsebrühe, Obst/Gemüsesäfte (manchmal frisch gepresst) und auch Mandeln und Oliven empfehlen einige Fastenvarianten. Bei Bedarf im modifizierten Fasten auch Basenpulver empfohlen.

Bei manchen dieser modifizierten Fastenvarianten darf so viel gegessen werden, dass das ganze eher den Charakter einer Diät hat, als den des Fastens. Mit Heilfasten haben diese Varianten nichts gemeinsam, denn eine Umstellung des Stoffwechsels auf den Fastenstoffwechsel kommt dabei nicht zustande. Der Verdauungsapparat kommt nicht zum Erliegen und der Abbau der schädlichen Eiweißkomplexe aus dem Mesenchym und anderen Orten im Körper wird auch nicht verstärkt in Gang gesetzt.

Um die maximalen Vorteile eines „echten“ modifizieten Fastens zu „genießen“, empfehle ich Ihnen, sich meine Heilfasten-Anleitung anzusehen.

Diese ist in der Tat so modifiziert, so dass die Nebenwirkungen minimiert und die gesundheitlichen Effekte maximiert werden. Mehr zu der Heilfastenanleitung nach Heilpraktiker Gräber finden Sie hier.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert.

Diäten und Boulevard-Blättchen, die sie propagieren, gibt es inzwischen zur Genüge. Meistens geht es dabei ums Abnehmen, um der Schönheit willen.

Aber selbst dieser massive Anreiz, alle Mühen und Strapazen einer Abnehm-Tortur durchzustehen, reicht oft nicht aus, das „Klassenziel“ zu erreichen. Denn die Versuchungen, aufgrund des rasch einsetzenden Hungers wieder herzhaft zuzuschlagen, sind allzu oft allzu groß.

Der Beitrag der Lebensmittelindustrie in diesem Segment ist dann auch nicht der Erhabenste. Im Gegenteil. Wenn man sich als „Abnehmender“ Werbeslogans anhören muss, wie „nie war Naschen so gesund“, dann vergeht einem die Lust am Abnehmen sofort.

Denn gesundes Naschen ist das Gegenteil von Diät, die möglicherweise nicht so gesund ist. Und hier gibt es einschlägige Meinungen seitens der Lebensmittelindustrie und Schulmedizin. Ich habe dazu bereits ausführlich Stellung genommen unter

Interessanterweise werden die verschiedenen Diäten immer nur unter dem Schönheitsaspekt gesehen und diskutiert.

Niemand ist je auf die Idee gekommen, dass auch hoffnungslos Hässliche von einer Diät profitieren können. Wie? Denn Diäten in Form von Fasten und Fastenkuren haben in der Vergangenheit Grund zu der Vermutung gegeben, dass sie lebensverlängernd wirken.

Diese Hinweise kommen aber nicht von der Lebensmittelindustrie bzw. Schulmedizin, sondern sind Resultat naturwissenschaftlicher Erkenntnis. Wenn das stimmt, wäre das kein Grund für ein paar extra Anstrengungen?

Jetzt bleibt die Frage: angenommen, das mit der Lebensverlängerung stimmt; wie sehr muss ich mich anstrengen, um in den Genuss dieser Lebensverlängerung zu kommen? Und wie viel mehr Leben gibt mir die Diät? Und: sind alle Diäten gleich gut für die Lebensverlängerung oder gibt es da eine spezielle, quasi eine besonders gute Form der Diät?

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Sicher sind die Antworten auf diese Fragen schon deshalb nicht einfach, weil statistische Wahrscheinlichkeiten für den Einzelfall oft keine zuverlässigen Vorhersagen ermöglichen. Wenn wir solche Risiko/Nutzen-Abwägungen trotzdem zulassen, sollten wir dennoch anerkennen, dass eine Diät auch zur jeweiligen Konstitution mit den entsprechenden gesundheitlichen Einschränkungen passen sollte.

Denn eine Nahrungsumstellung ist ein langfristiges Ziel und selbst eine „zeitweise Diät“ kann nach dem subjektiven Empfinden lange dauern. Das „Durchhalten“ sollte keine Qual sein, sondern am besten „Spaß machen“.

Dieser Gedanke scheint aber eine Art Ausgangspunkt beim Intermittierenden Fasten gewesen zu sein – jedenfalls wenn ich mir ansehe, was manche „Experten“ da so draus gemacht haben. Klar: einen Tag fasten und am nächsten Tag essen nach Herzens Lust, damit können sich einige Leidgeprüfte sicher gut anfreunden. So entsteht keine lange Zeit des „Darbens“.

Die 1:0-Methode des Österreichers Bernhard Ludwig ist nur eine der Formen des Intermittierenden Fastens. 1:0 bedeutet hier, dass auf einem „normalen“ Esstag ein Tag ohne Nahrungsaufnahme folgt. Eine abgewandelte Methode besteht darin, in den Fasten-Perioden eine Reduktions-Diät zu zu lassen.

Doch wie wirkt sich Intermittierendes Fasten auf die Gesundheit und den Abnehm-Effekt aus?

Hier stelle ich Ihnen einige Varianten des intermittierenden Fastens kurz vor und gehe auf die Wirkungen ein.

Eat Stop Eat: Ess-Zeiten werden unterbrochen durch totale Nahrungs-Abstinenz

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„Eat Stop Eat“ ist der Schlüsselbegriff, unter dem das Intermittierende Fasten bekannt wurde. Für Ludwigs 1:0-Programm oder das 5:2-Modell (5 Tage essen, 2 Tage hungern) sind die Perioden des absoluten Hungerns typisch. Bemerkenswert ist dabei, dass während der Esstage genauso gegessen wird wie außerhalb einer Diät. Das stößt vor allem auf folgende Kritik:

Es wird keine langfristige Ernährungsumstellung erzielt, wie dies nach einhelliger Meinung erforderlich ist. Denn sein Gewicht lebenslang halten kann nur, wer sich nach einer Reduktions-Diät auf Dauer kalorienarm ernährt. Das ist nicht nur durch eine lange Reihe von Studien belegt, sondern auch durch die gängige Erfahrung.

Eine Sonderform von „Eat Stop Eat“ ist das „Leangain“. Hier ist die Hungerperiode auf 16 Stunden verkürzt. Das geschieht, indem einfach das Frühstück weggelassen wird. Die Fasten-Phase beginnt dann nach dem Abendbrot und endet am darauf folgenden Mittag.

Entwickelt wurde die Methode für Leistungssportler, die verstärkt Muskelmasse aufbauen wollen. Das Training soll vor einer eiweißreichen Mahlzeit stattfinden. Dieses Timing soll die Zunahme reinen Fettgewebes minimieren. Sowohl Tierversuche (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25007387) als auch Studien am Menschen https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23777379) konnten den Effekt allerdings nicht bestätigen.

Hingegen konnten Forscher Hinweise dafür finden, dass Menschen, die praktisch gar nicht frühstücken, ein geringeres Risiko haben, an Stoffwechselstörungen zu erkranken (https://europepmc.org/articles/PMC4042085).

Alternierendes Fasten: Gewohnte Ernährung wird unterbrochen durch eine Reduktions-Diät

Eine weitere Form des Intermittierenden Fastens ist das Alternierende Fasten („Up Day Down Day“). Totale Hungerzeiten sind hier nicht vorgesehen, dafür aber Zeiten, in denen weniger gegessen wird.

Am häufigsten vertreten wird hier das Modell, bei dem auf jeden 2. Tag normaler Kost ein Tag mit kalorienreduzierter Nahrungsaufnahme eingeschaltet wird. Eine Variante sieht 4 Tage Normalkost, gefolgt von 4 Diättagen vor. Die Kalorien-Menge ist an den Fastentagen auf ein Fünftel bis ein Viertel herabgesetzt.

Eine Sonderform des Alternierenden Fastens ist die Worrior-Diät. Die Methode ist gekennzeichnet durch eine schwere Mahlzeit in den Abendstunden. Tagsüber sollen nur kleine Snacks (Nüsse, Obst) verzehrt werden. Die Erkenntnisse zur Inneren Uhr physiologischer Parameter zeigen aber, dass diese Diätform nicht mit einem vermehrten Energieverbrauch verbunden ist. Im Gegenteil trifft den Körper die Kalorienflut in einer Tageszeit, an der der Stoffwechsel heruntergefahren wird.

Vergleich des Intermittierenden Fastens mit kontinuierlichen Reduktions-Diäten

In Untersuchungen zeigte sich, dass bei allen Varianten des intermittierenden Fastens im Vergleich zu kontinuierlichen Diäten annähernd derselbe Gewichtsverlust eintritt. Doch mit einem wichtigen Unterschied: Beim Intermittierenden Fasten war die Abnahme des Körperfettes mit 90 % des Gesamtverlustes deutlich mehr als bei anderen Diäten (75 %: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22735163).

Auch Unterzuckerungen (Hypoglykämie) oder ein verstärktes Hungergefühl treten beim Intermittierenden Fasten nicht auf. Kritiker hatten oft das Gegenteil behauptet, wurden aber durch Studien widerlegt (https://ajcn.nutrition.org/content/81/1/69.long – https://www.nature.com/ejcn/journal/v62/n6/full/1602785a.html).

Besondere Effekte des Intermittierenden Fastens

Deutliche Hinweise sprechen für eine Senkung des Risikos einer Koronaren Herzkrankheit (KHK) durch das Intermittierende Fasten. So wurde eine Reduktion der gefährlichen LDL-Fraktion des Cholesterins um 21 % und der Triglyceride um 32 % nachgewiesen (https://www.nature.com/ejcn/journal/v62/n6/full/1602785a.html).

Auch auf die Hirnleistung könnte Intermittierendes Fasten eine positive Wirkung haben. So konnten Wissenschaftler im Tierversuch zeigen, dass sich die Neurogenese-Rate (Entstehung neuer Nervenzellen) während der Diät erhöhte (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3119327/). Neben diesem konnten auch andere Alterungs-Prozesse bei Tieren gebremst werden (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21021020).

Die Prophylaxe gegen Diabetes Typ 2 durch Intermittierendes Fastens ist nur für Männer dokumentiert. Bei Frauen zeigte sich keine verbesserte Wirkung des Insulins (https://www.inutro.com/intermittierendes-fasten-intermittent-fasting#_ENREF_41). Ein lebensverlängernder Effekt bei Krebs durch die Diätform konnte im Tierversuch nachgewiesen werden (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3245934).

Einige unangenehme Begleiterscheinungen
Intermittierendes Fasten kann, besonders zu Beginn, einige unangenehme Begleiterscheinungen mit sich bringen. Es sind aber nur Missempfindungen wie Müdigkeit oder Stimmungsschwankungen. Gravierende Nebenwirkungen konnten Forscher in Studien ausschließen (https://ajcn.nutrition.org/content/88/3/667.long).

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„Tierische Aspekte“ des intermittierenden Fastens

Die Beobachtung, dass Fasten, Kalorienrestriktion oder intermittierendes Fasten zu einer verlängerten Lebenserwartung bei einer Reihe von Tieren führt, ist schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt. Allerdings glaubte man lange fälschlicherweise, dass eine Kalorienrestriktion weniger Stress für die Körperzellen mit sich brachte und so die lebensverlängernde Wirkung zustande kam.

Erst in den 1980er Jahren kam man der Wahrheit ein Stück näher. Eine Studie aus dem Jahr 1982 ging nicht mehr von der Hypothese der Stressreduktion aus, sondern ermittelte einen ganz anderen biologischen Vorgang als den entscheidenden Faktor:

Action of food restriction in delaying the aging process
Diese Arbeit vermutet das intermittierende Fasten als einflussnehmend auf den Stoffwechsel des Fastenden, bei dem eine Reduktion der Stoffwechselrate einsetzt.

In dieser Arbeit wurden lebensverlängernde Effekte bei Ratten beobachtet, ohne dass die Gesamtaufnahme an Kalorien pro Gramm Körpergewicht reduziert wurde. Es zeigte sich, dass die fastenden Ratten im Verlauf ihres Lebens mehr Kalorien aufnahmen als die normal ernährten Ratten in der Kontrollgruppe. Dennoch lebten die Fasten-Ratten signifikant länger.

The diet restriction paradigm: a brief review of the effects of every-other-day feeding – Diese Arbeit aus dem Jahr 2005 bestätigt weitestgehend die zuvor diskutierte Arbeit aus dem Jahr 1982.

Zusätzlich stellt sie fest, dass die Fasten-Tiere im Vergleich zu den normal gefütterten Tieren deutlich stressresistenter waren. Das heißt für die Praxis, dass das intermittierende Fasten diese Tiere für Erkrankungen weniger empfindlich gemacht hatte.

Wie sich dies praktisch darstellt, zeigt eine 2003 erschienene Veröffentlichung:

Intermittent fasting dissociates beneficial effects of dietary restriction on glucose metabolism and neuronal resistance to injury from calorie intake. Auch hier zeigte sich, dass die Menge der zugeführten Nahrungsmittel bei der Kontrollgruppe und bei der Fasten-Gruppe sich nicht signifikant unterschied.

Aber die positiven Effekte des intermittierenden Fastens übertrafen die der einfachen Kalorienrestriktion in Bezug auf deutlich verringerte Konzentrationen an Serumglucose und Insulin und eine signifikant erhöhte Widerstandskraft der Neuronen im Gehirn gegen exzitotoxischen Stress.

Exzitotoxizität tritt bei einer Reizüberflutung ein, wenn übermäßig viele Neurotransmitter, z.B. Glutamat und Kainsäure, ausgeschüttet werden, was einen Selbstzerstörungsprozess bei den betroffenen Nervenzellen auslöst.

Wenn sich dann dieser Prozess ausweitet, werden größere Areale im Gehirn geschädigt. Das intermittierende Fasten ist hier in der Lage, die Bereitschaft für solche Prozesse herabzusetzen. (siehe auch: Caloric restriction und intermittent fasting: two potential diets for successful brain aging).

Ausschlaggebend für diese positiven Effekte ist daher nicht die Menge an Kalorien, die aufgenommen wird, sondern der intermittierende Rhythmus, in dem sie aufgenommen wird.

1986 erschien eine Arbeit, die sich mit der lebensverlängernden Wirkung des intermittierenden Fastens auseinandersetzte:

Effect of age of initiation of feed restriction on growth, body composition, and longevity of rats. In dieser Studie wurden Ratten in 4 Gruppen aufgeteilt. Die Tiere der Gruppe 1 wurde auf Lebenszeit normal ernährt, d. h. sie fraßen sich jeden Tag satt (ad libitum).

Gruppe 2 wurde im ersten Lebensjahr auf der Basis des intermittierenden Fastens ernährt und danach ad libitum („eat all you can“). Gruppe 3 umgekehrt: im ersten Lebensjahr erfolgte die Ernährung ad libitum, danach nur noch auf der Basis des intermittierenden Fastens. Für die 4. Gruppe galt ein lebenslanges intermittierendes Fasten.

Die Autoren beobachteten ein niedriges Körpergewicht, niedriges Eiweiß, Fett etc. und eine lange Lebenszeit bei Gruppe 4. Gruppe 2 und 3 verloren bzw. gewannen an Körpergewicht nachdem die Ernährungsstrategie gewechselt worden war. Außerdem lebten die Tiere dieser beiden Gruppen länger als die der Gruppe 1. Die Tiere der Gruppe 2 und 3 unterschieden sich in Wachstum und Statur, aber die Lebenserwartung war in etwa gleich hoch, die zwischen der der Gruppen 1 und 4 lag.

Aber nicht nur das Nervensystem profitiert von einem intermittierenden Fasten. Die Arbeit Beneficial effects of intermittent fasting and caloric restriction on the cardiovascular and cerebrovascular systems beschreibt, dass intermittierendes Fasten und Kalorienrestriktion gleichermaßen das Herz-Kreislauf-System und das Gehirn in ihren Funktionen unterstützen und verbessern.

So werden eine Reihe von Risikofaktoren für Schlaganfall und koronare Herzkrankheit verbessert. Dies wird erreicht durch die Senkung der Blutdruckwerte und die Erhöhung der biologischen Aktivität des Insulins (Senkung der Insulinresistenz).

Bei einer künstlich herbeigeführten Ischämie, wie sie bei einem Schlaganfall und einem Herzinfarkt auftritt, zeigten die intermittierenden Fasten-Tiere eine signifikant erhöhte Resistenz gegen ischämisch bedingte Schädigungen von Herz oder Gehirn.

Die nützlichen Effekte von intermittierendem Fasten und Kalorienrestriktion beruhen auf mindestens 2 Mechanismen: zum Einen auf einer reduzierten oxidativen Schädigung der Zellen und zum Anderen auf einer erhöhten Stressresistenz der Zellen.

Intermittierendes Fasten scheint zumindest bei Ratten auch einen positiven Effekt in Bezug auf Krebserkrankungen zu haben. Effects of fasting and intermittent fasting on rat hepatocarcinogenesis induced by diethylnitrosamine – In dieser Arbeit wurde bei 3 Gruppen von Ratten künstlich Leberkrebs ausgelöst. Gruppe 2 musste 48 Stunden vor der krebsauslösenden Behandlung fasten.

4 Wochen nach der „Behandlung“ erfolgte bei der Gruppe 3 ein intermittierendes Fasten. Gruppe 1 und 2 wurde ad libitum ernährt. Die Leberanalysen der Gruppen zeigte, dass nur die Gruppe 3 keine Veränderungen der Leberzellenstruktur aufwies. Ähnliche Beobachtungen wurden schon 1990 gemacht: Influence of caloric restriction and exercise on tumorigenesis in rats

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Von der Maus zum Menschen

Alle die oben diskutierten, tollen Ergebnisse an Versuchstieren sind höchst interessant in der Theorie. Aber wie sieht die Praxis beim Menschen aus? Gibt es da vergleichbare Beobachtungen?

Aus der schulmedizinischen Ecke dröhnt das Echo, dass die tierischen Ergebnisse auf keinen Fall auf den Menschen zu übertragen sind. Aber Fasten ist kein „Privileg“ der Labortiere. Fasten wird bei fast allen Religionen als Mittel der Selbstläuterung propagiert.

2007 erschien eine Studie mit 20 weiblichen und 20 männlichen Probanden, die während des Ramadans intermittierend fasteten. Als Vergleichsgruppe dienten 14 weibliche und 14 männliche Probanden, die nicht fasteten (Interleukin-6, C-reactive protein und biochemical parameters during prolonged intermittent fasting). Gemessen wurden Serum-Interleukin-6 (Il-6), C-reaktives Protein (CRP), Homocystein, Vitamin B12, Folat, Gesamtcholesterin, Triglyceride, LDL-Cholesterin und HDL-Cholesterin.

Als Ergebnis erlangten die Autoren, dass ein verlängertes intermittierendes Fasten, wie es beim Ramadan der Fall ist, einen positiven Effekt auf den Entzündungsstatus des Organismus hat, ebenso auf die Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Homocystein, CRP und das Verhältnis von Triglyceriden zu HDL (je höher das HDL im Vergleich zu den Triglyceriden ist, desto geringer ist das Risiko).

Ähnliche Beobachtungen wurden auch schon 10 Jahre zuvor (1997) gemacht: Fasting during Ramadan induces a marked increase in high-density lipoprotein cholesterol and decrease in low-density lipoprotein cholesterol – Auch hier wurden während des Ramadans fastende Probanden, 32 an der Zahl, auf kardiovaskuläre Parameter untersucht. Die Untersuchung galt Veränderungen von Gesamtserumcholesterin, Triglyceriden, HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin, Glucose und Körpergewicht während der Fastenzeit.

Als Ergebnis zeigte sich eine signifikante Abnahme des Gesamtcholesterins während des Ramadans im Vergleich zu der Zeit davor. Die Reduktion von Triglyceriden und Cholesterin hielt bis zu einem Monat nach Beendigung des Ramadans an. Am Ende des Ramadans zeigte sich das HDL-Cholesterin als signifikant erhöht und blieb auf diesem Niveau bis zu einem Monat nach Beendigung der Fastenzeit. LDL-Cholesterin sank signifikant ab mit einer ebenfalls einmonatigen Persistenz. Das durchschnittliche Körpergewicht sank leicht um 2,6 Prozent.

Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass ein Fasten, wie es im Ramadan praktiziert wird, günstige Auswirkungen auf den Organismus bzw. seine Plasmalipide und Lipoproteine hat.

Diese Ergebnisse sind mindestens ebenso beeindruckend wie die für die Labortiere. Aber ein Steinchen fehlt noch im Puzzle der Effekte für das intermittierende Fasten: Gibt es Hinweise, dass diese Art des Fastens auch beim Menschen zu einer Lebensverlängerung führt?

Im Jahr 2006 wurde eine Arbeit veröffentlicht, die dieser Frage nachging: The effect on health of alternate day calorie restriction: eating less and more than needed on alternate days prolongs life.

Die Autoren bemerken hier, dass eine Kalorienrestriktion von 60 bis 70 Prozent der normalen Ernährung eines erwachsenen Individuums bei einer Reihe von Lebewesen die Lebensspanne um 30 bis 50 Prozent verlängern und gleichzeitig einen fast perfekten Gesundheitsstatus aufrechterhalten kann.

Daher begannen die Autoren seit Mai 2003 mit der intermittierenden Fastenstrategie zu experimentieren. Im Wechsel wurde an einem Tag 20 bis 50 Prozent der benötigten Kalorienmenge zugeführt (also keine komplette Kalorienrestriktion), am darauf folgenden Tag konnten die Probanden wieder normal essen, was und wie viel sie wollten. Der gesundheitliche Nutzen stellte sich bereits nach 2 Wochen ein.

Insulinresistenz, Asthma, saisonale Allergien, virale und bakterielle Infektionskrankheiten, Pilzinfektionen, Autoimmunerkrankungen, Osteoarthritis, Symptome bei einer Entzündung des zentralen Nervensystems, Herzrhythmusstörungen, Hitzewallungen bei der Menopause usw. sprachen auf das intermittierende Fasten an.

Die Autoren vermuten, dass eine Reihe von weiteren Erkrankungen abgebremst, verhindert oder verbessert werden können, z. B. Morbus Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Hirnschädigungen aufgrund von thrombotisch bedingten Schlaganfällen, NIDDM (insulinunabhängiger Diabetes mellitus), Herzinsuffizienz u.v.m.

Diese Hypothese wird erhärtet durch eine Arbeit aus dem Jahr 1957 aus der spanischen medizinischen Literatur. Hier nahmen die Probanden an aufeinander folgenden Tagen entweder 900 oder 2300 Kalorien im Wechsel zu sich. Der Durchschnitt von 1600 Kalorien war ausreichend, um das Körpergewicht konstant zu halten.

Auf diese Art konsumierten die Probanden entweder 56 oder 144 Prozent der täglich erforderlichen Kalorienmenge. Die Probanden hielten sich in einem Altenheim auf, waren über 65 Jahre alt und in gesundheitlich bester Verfassung. In den folgenden 3 Jahren gab es 6 Todesfälle in der 60-köpfigen Gruppe der Fastenden und 13 Todesfälle in der 60-köpfigen Referenzgruppe, die sich ad libitum ernährte. Die Differenz, obwohl sie in der ad libitum Gruppe mehr als doppelt so hoch war, war statistisch nicht signifikant.

Die Mitglieder der Fasten-Gruppe hatte eine Verweildauer im Krankenhaus von insgesamt 123 Tagen. Die der Kontrollgruppe betrug 219 Tage, was diesmal statistisch hoch signifikant ausfiel.

Die Autoren schlossen aus den eigenen und den in der Literatur gefundenen Ergebnissen, dass ein weit verbreitetes intermittierendes Fasten einen beträchtlichen Einfluss auf z. B. die Grippewelle oder andere ansteckende Krankheiten haben kann, indem die Resistenz der Leute gegen solche Infektionen signifikant erhöht wird. Oder mit anderen Worten: statt Impfung weniger essen bzw. intermittierend fasten. Es hat sich zudem gezeigt, dass das intermittierende Fasten eine gute Methode der Gewichtskontrolle ist.

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Fazit

Im Jahr 2007 kam aus der Universität Bremen eine bemerkenswerte Beurteilung des intermittierenden Fastens. Der dort tätige Professor für Zellbiologie, Ludger Rensing, veröffentlichte folgende Schlussfolgerung:

„Allgemein sind eine gesunde (nicht zu reichliche!) Ernährung verbunden mit körperlicher und geistiger Aktivität sowie Strategien zur Stressbewältigung Mittel gegen frühzeitiges Altern, während pharmakotherapeutische Manipulationen aller dieser Faktoren mit dem Ziel einer drastischen Verlängerung der Lebensdauer mit großer Skepsis betrachtet werden müssen“.

Und Wikipedia meint: „Das Ernährungsmuster des Intermittierenden Fastens kommt dem unserer Vorfahren vor Beginn von Ackerbau und Viehzucht näher, als die Essrhythmen der Neuzeit“. Dem kann ich (fast) nichts mehr hinzufügen.

Ob Fasten, gleichgültig welche Strategie angewandt wird, weitere Effekte zeitigt, habe ich in einigen anderen Artikeln versucht zu erörtern:

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Beitragsbild: 123rf.com – leysaw

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 12.7.2016 aktualisiert.

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Dr. Schatalova war eine russische Neurochirurgin, die von 1916 bis 2011 lebte. Sie studierte Medizin an der staatlichen Rostower Universität. Danach, 1939, wurde sie vom russischen Militär als Ärztin eingezogen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann ihre eigentliche Arbeit als Neurochirurgin.

In den 1960er Jahren leitete sie die Auswahl und Ausbildung von Kosmonauten am russischen Institut für Weltraumforschung. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Russen eine „Alternative Spinnerin“ als Ärtzin für so ein Programm bestimmen.

Ein Jahrzehnt später begann sie dann ihre Tätigkeit als Fastenwandernunabhängige Ärztin. Zu diesem Zeitpunkt war sie schon circa 60 Jahre alt.

Ein Fokus ihrer Tätigkeit als unabhängige Ärztin war die wissenschaftliche Erforschung zur Feststellung des Nahrungsbedarfs unter Belastung. Im Rahmen dieser Forschungsbemühungen führte sie eine Reihe von Fastenwanderungen durch.

Am bekanntesten wurde sie wohl durch eine Art „Supermarathon“ im Jahr 1983: 500 Kilometer in einem Zeitraum von sieben Tagen. Und: Bei dieser Expedition nahmen die Teilnehmer täglich zwischen 800 und 1200 Kalorien auf! Als Nahrungsmittel standen ihnen Säfte, Gemüse, Honig, Salate, Kräuter, Fladen aus Roggenmehl, gekochte Bohnen und Nüsse zur Verfügung.

Noch im selben Jahr unternahm Dr. Schatalova eine Vier-Tage-Wanderung von Akademgorodok, einer Satellitenstadt von Nowosibirsk in Sibirien, nach Barnaul, der Hauptstadt der russischen Region Altai im Süden Westsibiriens. Die Entfernung zwischen beiden Städten liegt bei knapp 220 Kilometern. Ein Jahr später unterzog sie sich erneut einem Supermarathon von 450 Kilometern, den sie in fünf Tagen absolvierte.

Danach folgten noch eine 23-tägige Bergwanderung über 650 Kilometer von Naltschik nach Pizunda. Naltschik ist die Hauptstadt der russischen Teilrepublik Kabardino-Balkarien im Nordkaukasus.

Pizunda ist ein Schwarzmeerkurort mit wenig mehr als 7000 Einwohnern, der erst seit 2007 zur Stadt erhoben wurde. Bei dieser Fastenwanderung erhielten die Teilnehmer tägliche Nahrungsrationen von 50 Gramm Buchweizen und 100 Gramm getrockneten Früchten.

Es folgten noch vier weitere Wanderungen durch die zentralasiatische Wüste, bei denen die Teilnehmer nicht mehr als 600 Kalorien täglich zu sich nahmen. Hierbei wurden täglich circa 50 Kilometer auf lockerem Sand im kontinentalen Wüstenklima zurückgelegt.

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Leider sind die Informationen über ihre wissenschaftliche Tätigkeit und die Resultate ihrer Fastenwanderungen nur aus zweiter oder sogar dritter Hand erhältlich. Alle ihre Veröffentlichungen waren auf Russisch, eine übliche Vorgehensweise für russische Wissenschaftler in den Zeiten des sogenannten „Eisernen Vorhangs“.

Zu dieser Zeit war der Osten in keinster Weise an einem Austausch von wissenschaftlichen Informationen mit dem Westen interessiert. Ich bin überzeugt, dass hier wertvolle russische Errungenschaften gemacht worden sind, die denen der westlichen Wissenschaft in keiner Weise nachstehen und jetzt der Welt vorenthalten worden sind. Das ist das Resultat, wenn nicht die Wissenschaft bestimmt, was veröffentlicht wird oder nicht, sondern außerwissenschaftliche Instanzen, wie zum Beispiel die Politik, Ideologien, Religionen und so weiter.

Dr. Schatalova hat in Deutschland mit einem ins Deutsche übersetzen Buch einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt, nachdem der Eiserne Vorhang geschmolzen war, das den bezeichnenden Titel „Wir Fressen Uns Zu Tode“ trägt.

Die Stoßrichtung dieser Überschrift wird klar, wenn man bedenkt, dass Dr. Schatalova nicht davon überzeugt war, dass der menschliche Organismus täglich 1200 und mehr Kalorien einfahren muss, um optimal zu funktionieren. Sie hielt eine natürliche Ernährung für die Basis dieses „guten Funktionierens“, was mit einer Kalorienzahl von nur 250 bis 400 täglich zu erreichen wäre.

In ihrem Buch argumentiert sie unter anderem, das Experimente von einem gewissen A.M. Ugolev die Gesetzmäßigkeit bewiesen hätten, die deutlich machten, warum eine thermische Bearbeitung von Nahrungsmitteln vermieden werden sollte, wo immer dies möglich sei. In seinen Experimenten verglich er die Verdauung von Geweben, die ihre natürlichen Eigenschaften bewahrt hatten (roh, ungekocht), mit solchen die gekocht, gebraten und so weiter worden waren.

Als Ergebnis zeigte sich, dass die rohen Gewebe vollständig aufgeschlossen werden konnten. Die thermisch behandelten Gewebe dagegen zeigten teilweise unerschlossene, intakte Strukturen, die die Möglichkeit zu deren Assimilation ausschlossen.

Diese Ergebnisse stehen selbstredend im krassen Gegensatz zu unserer Koch-Philosophie, dass alles so gut wie möglich durchgekocht sein muss, um genießbar zu sein. Schon in der Schule im Biologieunterricht erfuhren wir als Kinder, dass der Verdauungsvorgang immer schon im Kochtopf beginnt. Als wenn der Kochtopf ein ausgelagertes Organ unseres Verdauungssystems sei….

Auch zur Frage nach der Verträglichkeit und Rolle des Getreides nimmt das Buch Stellung. Dr. Schatalova vermerkt hierzu, dass das Getreide an sich nicht das Problem sei. Hier kommt als Problemfaktor wieder die Art und Dauer seiner Verarbeitung ins Spiel. Sie schreibt:

„Es scheint, dass sich unser Verdauungstrakt umso mehr mit den Resten der nicht gänzlich verdauten Speisen verunreinigt, je länger man den Brei kocht, das Getreide backt oder brät. Dazu gehört auch das Brot, welches unter sehr hohen Temperaturen gebacken wird.“

Im Biologieunterricht durften wir auch erfahren, dass tierisches Eiweiß für das menschliche Verdauungssystem besser aufzuschließen ist als das pflanzliche, da wir ja mit den Tieren plötzlich so viel gemeinsam haben, auch was die Verdauungsenzyme angeht. Für Dr. Schatalova scheinen die Verdauungsenzyme von weit weniger Bedeutung zu sein.

Sie gibt an, dass das Fleisch nur 52 Prozent an Substanzen enthält, die für den menschlichen Organismus verwertbar sind. Bei den Pflanzen sind es 94 Prozent. Es ist offensichtlich, dass Fleisch und Pflanze nicht nur aus mehr oder weniger gut aufschließbaren Eiweißen bestehen, sondern dass hier eine Fülle an anderen Nährstoffen im Angebot steht, der im Bio-Unterricht damals unterschlagen worden ist. Aber da galt es ja auch, den Kindern die Ideologie des uneingeschränkten Fleischkonsums unterzujubeln.

Sie fährt fort, dass das Verhältnis zwischen den vom Menschen benötigten Nährstoffen im Fleisch ungleich unausgewogener ist als in der Pflanze. Das Fleisch wird in der Regel erst durch Kochen, Braten, Grillen und so weiter genießbar, alles relativ aufwendige Bearbeitungsvorgänge.

Dieser Prozess garantiert dann auch, dass alle Eigenschaften des lebenden Muskelgewebes vernichtet werden (Denaturierung der Protein z. B.). Dieser Zustand blockiert in der Folge den Mechanismus der Selbstverdauung.

Was der Mensch dann bekommt, ist nichts als eine „einfache Ansammlung lebloser Eiweiße, Fette und Kohlehydrate.“ Das ist auch eine Richtung in die Professor Dr. Lothar Wendt mit dem Konzept der „Eiweißspeicherkrankheiten“ stieß. Unter dem Strich, so Dr. Schatalova, muss der Essende deutlich mehr Energie für die Verdauung aufbringen als bei natürlichen Nahrungsmitteln.

In der Folge bezeichnet sie den Fleischkonsum als eine Bedrohung für Kinder und deren beschleunigte Entwicklungstendenzen. Nach ihrer Meinung wird dies nicht nur auf die körperliche Gesundheit Auswirkungen haben, sondern die geistige Gesundheit mit einbeziehen:

„All die Ekzeme und anderen Kinderkrankheiten, die mit der schwammigen und nichts sagenden Formel ‚Stoffwechselstörung’ erklärt werden, sind nichts anderes als das Ergebnis einer blinden Elternliebe, welche nicht durch den festen Rahmen eines gesunden Menschenverstandes begrenzt ist. Durch die überflüssige Anreicherung der Nahrung des Kindes mit Fleisch und Süßigkeiten verkürzen sie ungewollt sein Leben.“

Beim Lesen des folgenden Absatzes wurde ich förmlich auf einen meiner früheren Artikel „zurückgeschleudert“: Billige Nahrungsmittel teuer bezahlt.

Dr. Schatalovas Meinung zu diesem Thema sieht so aus:

„Manchmal kann man die Meinung hören, dass die heilkräftige Ernährung unter den heutigen Bedingungen teuer kommt. Aber das hängt alles vom Standpunkt des Betrachters ab. Streichen sie aus ihrem Budget die Ausgaben für Fleisch, Wurst, Butter, Käse und Milch, und rechnen sie nach, wie viel sie im Monat für Gemüse, Obst, Säfte und Getreide ausgeben.

Sie werden sehen, dass sie nicht mehr, sondern vielleicht sogar weniger Geld brauchen. Aber ihr Hauptgewinn ist die Gesundheit. Sie werden den Weg zum Arzt und ins Krankenhaus vergessen, sie werden auch kein Geld mehr in die Apotheke tragen.“ (feather-light.ch/galina-schatalova-eine-wirkliche-expertin/)

Fazit

Dr. Schatalova starb 2011 an den Folgen eines Treppensturzes im Alter von 95 Jahren. Mit einem Alter von fast 70 Jahren unternahm sie strapaziöse Fastenwanderungen, die selbst Hochleistungssportler, die sie auf einer ihrer Wanderungen begleitet hatten, nicht haben Stand halten können.

Allein diese Tatsachen machen neugierig auf Mehr. Leider sind die meisten Dokumente auf Russisch veröffentlicht worden. Damit ist es schwierig, die wissenschaftliche Plausibilität ihrer Aussagen zu überprüfen, da wir nicht die eingesetzte Methodik kennen.

Aber inzwischen wissen wir seit dem Fall des Eisernen Vorhangs, dass es in Russland intensive Forschungsprojekte zu verschiedenen Themen gegeben hat, die außergewöhnliche Ergebnisse gezeitigt hatten. Eins davon hängt auch mit Ernährung zusammen und bezieht sich auf die Schädlichkeit von genetisch modifizierten Nahrungsmitteln. Ich kann mir gut vorstellen, dass für Dr. Schatalova die GMOs (Grüne Gentechnik) ein weiterer fataler Schritt in Richtung „ungewollter Verkürzung des Lebens“ sind.

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Dieser Beitrag wurde am 31.8.2014 erstellt.