Burger, Pommes, Blindheit: Immer mehr Jugendliche erblinden wegen zu viel Fast Food

Kind und Burger

Kann das wirklich sein?

Dass Fast Food ungesund ist, weiß nun wirklich jedes Kind. Falls nicht, hier ein kleiner Vorgeschmack: Fast-Food Esser sind 40% mehr Giften ausgesetzt.

Und bekannt sollte auch sein, dass der regelmäßige Konsum der Fett-, Zucker- und Chemiebomben nicht nur abgeschlagen und fettleibig macht, sondern die Herz-Kreislauf-Gesundheit erodiert und Krebserkrankungen begünstigt.

Weniger bekannt ist allerdings, was gerade mit diversen medizinischen Einzelfallstudien an die breite Öffentlichkeit drängt:

Fast Food, das in Mengen und über einen längeren Zeitraum konsumiert wird, schädigt das Nervensystem und insbesondere das Sehvermögen schwerwiegend und dauerhaft.

Ein Beispiel wurde aus England bekannt: So ist der siebzehnjähriger Brite Jake, wie die renommierte Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine aktuell berichtet, einzig aufgrund seiner langjährigen und einseitigen Ernährung mit Fast Food unwiederbringlich erblindet.

Der junge Mann gibt an, seit seiner Grundschulzeit einzig Pommes, Chips und Weißbrot zu verzehren, alles andere schmecke ihm nicht und fühle sich schlecht im Mund an.

Mit 14 Jahren ging er zum ersten Mal mit Mangelerscheinungen zu Arzt und erhielt Vitamin- und Mineralstoffpräparate sowie eine Überweisung zur Ernährungstherapie.

Gebracht hat all dies nichts: Der jetzt siebzehnjährige hat weiter zum Fast Food gegriffen und heute aufgrund der jahrelangen Mangelernährung dramatische Blutwerte, Knochenschwund, Hörprobleme und derart in Mitleidenschaft gezogene Sehnerven, dass er nur noch peripher sehen kann. Lesen, Gesichter erkennen, Auto fahren und arbeiten wird Jake nie wieder selbstständig können.

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Kein Einzelfall

Der erblindete Brite ist alles andere als ein Einzelfall. Aktuell häufen sich die Berichte von ähnlich schwerwiegenden Augenerkrankungen aufgrund von Fast Food weltweit.

Im australischem Perth ist der Fall des dreizehnjährigen Cian bekannt geworden, der nach jahrelanger Ernährung mit Chicken Nuggets, Pommes, Brot und Cola ein derart dramatisches Vitamindefizit hat, dass auch seine Sehnerven geschädigt wurden. Kontrolliert von seinen Eltern und Ärzten gelang es, Cians Ernährung umzustellen.

Seine Sehkraft erholte sich allerdings nur auf dem rechten Auge, das linke wird für immer blind bleiben.

Gleiches gilt für den sechzehnjährigen Harvey, der im September 2019 erstmals zusammen mit seiner Mutter beim britischen TV-Sender ITV vorsprach. Der an ADHS-erkrankte Harvey, so berichtet seine Mutter glaubwürdig, ernähre sich seit sage und schreibe 16 Jahren einzig von Chips mit Käsegeschmack und Schokolade. Die Schuld daran gibt sie der Fast-Food-Industrie.

Fazit

Es ist schockierend, wie viele junge Menschen in unserer Überflussgesellschaft aufgrund von übermäßigem Fast-Food-Konsum schwerwiegend erkranken.

Die mit Fett, Zucker und künstlichen Aromen aufgepeppten Produkte sind tatsächlich so nährstoffarm, dass junge Menschen wir Jake, Cian und Harvey bei vollem Magen verhungern.

Der unumkehrbare Verlust der Sehkraft ist eine grausame und absolut vermeidbare Zäsur im Leben dieser Menschen.

Ich hoffe, dass diese Krankengeschichten eine breite Öffentlichkeit (und vor allem auch die Eltern) wachrütteln.

Jedes Kind und jeder Erwachsene benötigt eine gesunde, vielfältige und ausgewogene Ernährung. Dass das heute überhaupt gesagt werden muss, zeigt, wir sehr die Convenience-Industrie und ihre Fast-Food-Produkte unsere Ernährungsgewohnheiten in den letzten Jahrzehnten pervertiert haben.

Wenn Sie das näher interessiert, schauen Sie sich mal meinen Zucker-Report an:

Buch: Zucker von René Gräber

Beitragsbild: fotolia.com – ruslanshug

René Gräber

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