Billige Nahrungsmittel teuer bezahlt

Es wird alles immer teurer, da sind wir uns wohl einig. Man fühlt man sich gezwungen, an allen Ecken und Enden zu sparen. So auch am Essen. Nicht umsonst gibt es die günstigen Sonderangebote von Lebensmitteldiscountern und Fast-Food-Ketten. Warum also nicht da voll zugreifen?

Für mich erhebt sich in diesem Augenblick die Frage: Was bekommt man denn dann für sein Geld?

Denn bei den Appetit-Schnäppchen handelt es sich immer noch um ein Geschäft und nicht um eine karitative Veranstaltung. Da steigen böse Vorahnungen im Hinterkopf auf: denn Gutes ist niemals billig und Billiges ist niemals gut.

Somit kann man davon ausgehen, dass die als angeblich gesund und zuweilen ökologisch „grün“ ausgeschilderten Nahrungsmittel zum Wegwerfpreis auch nur zum Wegwerfen tauglich sind. Denn sie sind alles andere als ökologisch, grün oder gesund.

Auf den Preis zu schauen beim Nahrungsmitteleinkauf ist eine Sache. Aber sich auf gesunde und nährstoffreiche Lebensmittel zu konzentrieren ist eine andere. Und meistens haben beide Positionen nicht viel miteinander zu tun. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Klar: es ist würde den Rahmen dieses Heilfasten-Blogs sprengen einen Katalog mit allen Produkten aufzustellen, die der ernährungsbewusste Kunde tunlichst umschiffen sollte. Ein solcher Katalog würde nicht nur aus einer Seite bestehen. Aber als eine Art Daumenregel könnte man festhalten, dass praktisch alle verarbeiteten Lebensmittel, wie Fertiggerichte, verpackte Nahrungsmittel, Fast-Food etc. kein besonders günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis gewähren. Denn diese Form der Lebensmittelaufbereitung versieht die Nahrungsmittel mit einer Unmenge an Füllmitteln und Additiven – und das alles auf Kosten der eigentlichen Nährstoffe.

Schauen wir uns mal ein paar dieser Nahrungsmittel an:

Als erstes die oftmals so hochgelobten Frühstück-Müslis: Viele dieser Müslis zeichnen sich vor allem durch einen hohen Fruktosegehalt aus, was den sogenannten “glykämischen Index” in die Höhe treibt, die Leber zum Fettaufbau anregt und mit verantwortlich ist für die Ausbildung von Atherosklerose (der Gefäßverkalkung). Gleichzeitig sind die angepriesenen “gesunden Nährstoffe” in Qualität und Quantität als eher bescheiden anzusehen. Bestenfalls handelt es sich hier um synthetische Vitamine die dem ganzen einen mehr oder weniger „gesunden“ Anstrich verleihen sollen.

Auch die mit Eisen angereicherten Varianten des Müslis sind kein Grund zum Jubeln. Das hier vorhandene Eisen unterscheidet sich elementar zum bioverfügbaren Eisen, das auf natürliche Weise in Gemüse z.B. vorkommt. Es gibt Quellen, die sogar auf eine potentielle Gefährdung der Gesundheit durch solche Eisenzugaben hinweisen. Die Rede ist hier von entweder mangelnder Bioverfügbarkeit des Eisens oder sogar einer toxischen Form davon. Eine interessante Demonstration dessen ist auf Youtube zusehen:

Das Zauberwort früher hieß: „Simsalabim“. Heute jedoch fallen Schlagworte wie „organisch“, „ökologisch“ und „grün“.

Wenn man mit „alternativem Zeugs“ Kasse machen kann, dann wird dies nach genau den Schemata geschehen wie auch mit anderen Sachen zuvor: Wenig Qualität zu hohen Preisen, die das Marketing dem Kunden als “preiswert” schmackhaft machen muss. Von daher ist bei Nahrungsmitteln mit sogenannten „Zauberwortattributen“ besondere Vorsicht geboten. Denn hier gilt verschärft (wie bereits oben erwähnt), dass billig nie gut ist und gut nie billig. Dazu kommt noch, dass es auch in der nicht-grünen Ecke der Lebensmittelerzeugung Nischen zu geben scheint, wo auf Megabomben an Pestiziden etc. verzichtet wird. In diesen Fällen sind gerade solche Produkte zu empfehlen, bei denen die Schale vor Verzehr entfernt werden muss, wie zum Beispiel bei Bananen.

Andere Erzeugnisse, die in diese Kategorie fallen würden, sind Zwiebeln, Ananas, Avocados, Mangos, Kiwi, Wassermelonen usw. Aber dies kann man eher als die Ausnahme ansehen. Die Produkte, bei denen man die Pelle mitessen kann bzw. muss, bringen als unerwünschtes Beiprodukt Pestizide und andere Chemikalien mit in den Verdauungstrakt, da auch Waschen kein 100-prozentiges Entfernen garantieren kann. Hier zu nennen sind Weintrauben, Kirschen, Nektarinen, Erdbeeren, Kartoffeln, Spinat, Äpfel, Birnen, Paprika, Heidelbeeren und viele mehr. Dort ist ein Ausweichen auf die teureren, aber echten Öko-Produkte besonders zu empfehlen, einfach der Gesundheit zuliebe. Natürlich ist mir klar, dass auch bei Bio-Gemüse Pestizide gefunden werden – allerdings in wesentlich geringeren Konzentrationen.

Milchmädchenrechnung?

Schauen wir uns einmal die Milch an. Wer die Sparmentalität bei dem Kauf von Milch an den Tag legt, hat die Milchmädchenrechnung oft ohne die eigene Gesundheit gemacht. Das, was früher einfach nur Milch hieß, wird heute “organische Milch” genannt und stammt von Kühen, die organisch ernährt werden bzw. dies selber tun.

Früher wurde das “auf der Weide grasen lassen” genannt. Die Kühe fraßen Gras, Gras, Gras und nichts anderes. Im Zuge der Ökonomisierung der landwirtschaftlichen Betriebe sieht heute jedoch kaum noch eine Kuh eine Wiese. Sie werden zur schnelleren Mästung und verbesserten Milchproduktion mit Soja oder mit Mais gefüttert, mit Hormonen behandelt und mit Antibiotika vollgepumpt, damit keine Kuh als Einkommensquelle ausfällt.

Und zum guten Schluss wird diese Milch auch noch “pasteurisiert”, damit sie länger haltbar ist. Damit ist dann vollkommen sichergestellt, dass jede Form von Nährstoff den Bach runter ist und nur noch weiße Plörre mit Hormonen, Antibiotika und sonstiger Chemie in bisphenolhaltige Plastikkanister abgefüllt wird. Damit man das Kunstprodukt mit den Kunststoffen auch noch verkaufen kann, hat die Marketingabteilung beschlossen, dem Ganzen einen grünen Stempel aufzudrücken: Milch ist gesund, lecker, so wertvoll wie nie zuvor. Teurer Kunst-Stoff, aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Als Spitze des Eisbergs eschauffieren wir uns dann über neuartige und böse EHEC-Bakterien, die auf einmal auftreten. Was das mit der Milch und den Kühen zu tun hat oder haben könnte, habe ich im Beitrag: Das EHEC-Heckmeck beschrieben. Sehenswert dazu ist auch die Reportage Food Inc.

Fleisch und Fisch – mag ich nisch

Auch hier das bekannte Bild. Wenn man wüsste, woher das Fleisch und der Fisch kommt und wie die Produkte zustande kommen, würde man vermutlich sofort die Finger davon lassen. Denn hier hat sich das Verhältnis von Nährstoffen zu Kontaminationen (Verunreinigungen) mit den eben schon erwähnten Substanzen im Laufe der Jahre immer mehr zu Gunsten der Kontamination verschoben.

Erinnern Sie sich noch an den Dioxinskandal in Verbindung mit Fleisch? Im Frühjahr 2011? Dioxinzusätze sind dabei nicht die Spitze des Eisbergs, sondern stellen auf neuem Level die nahtlose Fortführung einer  „Geisteshaltung“ in diesem Geschäft dar.

„Gammelfleisch“ war die reibungslose Vorstufe dazu. Wenn man dann noch die Tierhaltung und den Umgang mit Schweinen, Kühen, Hühnern usw. mit in Betracht zieht, dann ist man vollkommen bedient.

Hier zwei Youtube Clips über Wiesenhof und seine Hühnerhaltung sowie über eine Schlachterei. Denn Bilder sagen mehr als tausend Worte.

 

Diese Bilder „sagen“ eigentlich nichts – sie schreien förmlich und sagen damit alles über die brutale Mentalität, die hier am Werke ist. Und wer so wenig Respekt dem tierischen Leben gegenüber zeigt, wird auch bald den Respekt vor dem Menschlichen verlieren. Geschäft ist Geschäft, da bleibt kein Raum für naive, romantische Gefühlsduselei, gell?

Das es auch anders gehen kann, beschreibe ich unter anderem im Beitrag: Hühnerfleisch ohne Geschmack.

Also dann lieber Fisch?

Auch bei den Fischen, speziell dem Lachs, sieht es nicht viel besser aus. Inzwischen haben die großen Fische, die am Ende der Nahrungskette stehen, den Ruf, besonders reichhaltig an Schwermetallen zu sein. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um Züchtungen auf Fischfarmen handelt oder um freilebende Tiere. Aber auf diese Weise bekommen wir unseren Dreck, den wir vor etlichen Jahren sorglos im Meer und anderswo deponiert haben, gleich konzentriert und tückisch unsichtbar wieder zurück.

Bei den Fischfarmen kommen noch ein paar “gesunde” Faktoren dazu: Losgelöste Schwermetalle von Käfiganstrichen sowie Antibiotikabehandlungen tonnenweise für die Fische. Denn diese müssen unter unnatürlich engen Bedingungen dahin vegetieren und sich oft gegenseitig mit allen Arten von Erkrankungen anstecken. Die Fütterung basiert auf dem Prinzip: Mist rein und hoffentlich Gold raus. Es werden genetisch veränderte Soja verfüttert, weil´s billig ist, oder hydrolysierte Hühnerfedern oder Hühnerabfall oder… genug, mir ist schon schlecht. Wer mehr möchte liest meinen Beitrag zur Dokumentation: Lachsfieber, wie der WWF das Sterben der Meere unterstützt.

Solche Torturen sind die anerkannte Grundlage für ein erfolgreiches geschäftliches Gelingen. Aber statt Gold kommt dann doch zum guten Schluss nur Mist raus: Lachs z.B.der auf diese Weise gezüchtet wird, zeigt deutlich weniger Vitamin D, trägt stattdessen Verunreinigungen  in sich und auf unsere Teller, und die krebserzeugenden Bestandteile, inklusive Dioxin und DDT dazu. Und ich dachte immer, dass jeder einigermaßen Intelligente wissen müsste, dass, wenn man oben Mist rein gibt, unten auch nur Mist rauskommen kann. Die Natur lässt sich nicht überlisten, aber anscheinend die Verbraucher.

Wenn ich also unbedingt Fleisch essen möchte, dann empfehle ich, darauf zu achten, dass das Fleisch bzw. das Tier artgerecht und im Freiland gehalten wurde. Kühe sollten auf der Weide gewesen und mit Gras versorgt worden sein. Dies garantiert einen höheren Beta-Karotin-, Vitamin E-, Omega-3-Fettsäuren-, Linolsäure-, Kalzium-, Magnesium- und Kalium-Gehalt als die Tiermastvariante. Letztere haben auch, bedingt durch die Fütterung, eine bis zu 5-mal höhere Kontaminierung als die organisch gepflegten Tiere. Und die Eier von freilaufenden Hühnern schmecken einfach besser als die mit Fischmehl gefütterten Legehennen bzw. deren Eier.

Die Ernährung als “Krankenversicherung”

Betrachten wir doch all die Skandale, die per Gammelfleisch, Dioxin etc. auftauchten, und all die Skandale, die tagtäglich nicht auftauchen, aber trotzdem zur Routine geworden sind, als Chance. Als eine Chance, der eigenen Gesundheit zu Liebe, über die Ernährung in diese Gesundheit zu investieren.

Und das letztlich ist auch noch preiswerter. Denn eine Fehlernährung (und hier setzt sich das Spielchen lückenlos fort) wird nur den Pharmafirmen und den Therapeuten nutzen, die von der ernährungsbedingten Krankheit profitieren. Ganz schlicht: In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geldbeutel. Oder anders herum: In einem kranken Körper wohnt bald kein gesunder Geldbeutel mehr.

Wenn Sie schon öfter etwas von mir gelesen haben, fragen Sie sich vielleicht: „Der sägt sich da ja selbst den Ast ab auf dem er sitzt!“ Wenn Sie es so sehen wollen: Stimmt. Aber damit kann ich leben. Und wenn es keine Kranken mehr gäbe, würde ich halt wieder ganz in den Sportbereich zurückkehren. Aber ich schweife schon wieder vom Thema ab…

Was wäre also zu tun?

Das körpereigene Immunsystem ist sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg. Wenn das Immunsystem stark genug ist, dann ist die halbe Miete schon gewonnen. Wenn dann noch chronische Entzündungsprozesse vermieden werden, die teilweise auch mit dem Immunsystem zusammenhängen, dann ist man schon über den Berg. Und Schlüssel dafür ist eine gute Ernährung. Und die könnte so aussehen:

  • Wenn schon Milch, dann frische Milch – von frei grasenden Kühen. Zum Thema Milch generell empfehle ich Ihnen auch meinen Beitrag: Ist Milch gesund oder ein tödliches Gift?
  • Fermentierte Nahrung – Kefir z.B. mit vielen Enzymen und probiotischen Mikroorganismen. Natto, Kimchie, Miso, Tempeh, Sauerkraut usw. fallen auch in diese Kategorie
  • „Organische Eier“ von freilaufenden Hühnern, die kein „Industriefutter“ bekommen – diese Eier enthalten hochwertiges Protein und Fett.
  • Organisches Fleisch – mit hohem Gehalt an Vitamin A, B12 und E, Omega-3-Fettsäuren, Beta-Karotin, Zink, Linolsäure usw. Wenn es heißt “organisch”, dann sollte sichergestellt sein, dass die Tiere auf der Weide waren und nicht durch sogenanntes “organisches Futter” gemästet wurden. Solche Tricks fallen dem Marketing dann ein, wenn es darum geht, ordinäre Vorgehensweisen als “organisch” verkaufen zu können.
  • Kokosnuss Öl – ein Öl, dass eine Reihe von natürlichen Zutaten hat, die für die Gesundheit von hohem Nutzen sind. Besonders ausgeprägt sind die Effekte auf das Immunsystem. Auch hier ist es wichtig, wieder einmal auf die organische Form zurückzugreifen. Auch Leinöl oder Hanföl  ist sehr wertvoll.
  • Obst und Gemüse aus organischen Gärten – enthalten viele Antioxidantien, die im Ruf stehen, Krebs zu verhindern. Besonders Heidelbeeren sind hier zu nennen, da sie zudem einen deutlich geringeren Fruchtzuckergehalt besitzen.
  • Broccoli – steht ebenfalls im Ruf, eine gute Vorsorge gegen Krebserkrankung zu sein. Grund dafür mag sein, dass das Gemüse einen hohen Gehalt an Isothiocyanaten (Senföle) aufweist. Generell: Gemüse gegen Krebs.
  • Chlorella und Spirulina – sind Algen bzw. Bakterien, die hervorragende Entgiftungsarbeit im Körper leisten. Sie binden einmal eingedrungene Gifte und Schwermetalle im Darm und transportieren sie aus dem Körper heraus. Sie beeinflussen positiv den Säure-Basen-Haushalt des Körpers, da sie basischer Natur sind und so einer Übersäuerung entgegensteuern können.
  • Tee – wobei der grüne Tee der Beste von allen zu sein scheint. Es gibt bereits eine Reihe von Studien, die gezeigt haben, dass grüner Tee eine Fülle an physiologischen Funktionen unterstützt und Krankheiten, z.B. Krebserkrankungen, verhindern und sogar heilen hilft.

Das ist das Ende der Liste ohne das Ende wirklich erreicht zu haben. Denn diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Es gibt viele gesunde Nahrungsmittel, die wir zum Teil schon nicht mehr kennen, denn wir sind so auf die Nahrungsmittelindustrie angewiesen und so von ihr geprägt, dass wir fast nur noch das als Nahrung ansehen, was in Plastik eingepackt ist.

Vor rohen Früchten und Gemüse wird ja neuerdings auch schon wieder gewarnt, wie gefährlich die angeblich sind. Richtig: Gefährlich sind diese „natürlichen Verpackungen“ für eine bestimmte Gruppe – für die Plastikhersteller.

Zusätzlich möchte ich Ihnen noch einen Text von mir ans Herz legen: Richtige und gesunde Ernährung – da finden Sie schon eine Menge Fragen beantwortet – vor allem für die Auswahl der Lebensmittel.

Tja – und zu guter Letzt: In der Mäßigung liegt ebenfalls ein Geheimnis. Fast Food, Zucker und all das raffinierte Zeug was uns angeboten wird hat auch den Effekt: Es macht mehr Hunger. Das Geheimnis: Weniger Essen (auch als Kalorienrestriktion bezeichnet) hat enorme positive Effekte, zum Beispiel:

Zur „Entwöhnung“ und zur Einleitung einer Ernährungsumstellung empfehle grundsätzlich auch das Fasten. Fasten ist für mich das Heilverfahren, mit dem man großartiges bewirken kann. Wie fasten mir selbst geholfen hat (und es immer noch tut) habe ich ja (ein wenig) in der Beschreibung zur Heilfasten-Anleitung dargelegt.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare zu diesem Beitrag.

Datum: Montag, 11. Juli 2011
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30 Kommentare

  1. 1

    Mich würde mal ganz besonders interessieren, was zur Zeit mit unserem Fisch (z.B.Lachs) aus dem Kühlregal wirklich los ist?? Stichwort FAO 61 und 67? Verstrahlter Fisch? Die Informationen dazu, bzw. ob und wie dies kontrolliert wird, sind sehr schwer im Internet zu finden! Liegt der Fisch vielleicht schon verstrahlt im Kühlregal ??? In den Nachrichen hört man Rund um das Thema Atomkatastrophe zur Zeit eh erstaunlich wenig …

  2. 2

    Wir als verbraucher haben doch gar nicht die Möglichkeit die Herkunft unserer Lebensmittel zu überprüfen. Woher soll ich also wissen ob ökologisch oder nicht. Man muß dem Anbieter vertrauen.
    Nach dem Artikel ,möchte man doch gar nichts mehr essen. Wenn sie jetzt noch einen Artikel über unser Wasser bringen ist die Sache perfekt.

  3. 3

    „Gutes ist niemals billig und Billiges ist niemals gut“

    Diese Aussage ist mir zu pauschal. Das bedeutet im Umkehrschluß nämlich: „Teures ist automatisch gut“. Und dem ist definitiv nicht so! Sicherlich hat qualitativ hochwertige Nahrung ihren Preis, aber es gibt jede Menge „Dreck“, dem ein teures Preisschild aufgeklebt wird und der die Bezeichnung „Lebensmittel“ nicht verdient.

    Dieser Artikel ist mir zu sehr mit polemischen Schlagworten gespickt. Auch die Bio-Haltung von Tieren bringt ihre Probleme mit sich, auf die Sie mit keiner Silbe eingehen, sondern sehr plakativ die Aussage vertreten: „Biofleisch = gut“ (auch wenn Sie schreiben „wenn schon überhaupt Fleisch, dann Bio“ und damit einen Fleischverzicht als gesunde Alternative andeuten). Wie werden denn Bio-Hühner gehalten, um die steigende Nachfrage zu befriedigen? Was passiert mit Bio-Hahn-Küken? Wie leben Bio-Schweine, denen keine Medikamente gegeben werden dürfen, und wie wird das Bio-Rind transportiert und geschlachtet?

    Sie deuten es an, die Biowelle birgt ihre Probleme, aber dann gehen Sie zu sehr darüber hinweg bzw. arbeiten mit Schlagworten. Das gefällt mir an Ihrem Artikel diesmal überhaupt nicht, denn wie bei vielen Dingen im Leben gibt es kein Schwarz oder Weiß. Nicht in der konventionellen Lebensmittelproduktion und nicht in der Bioproduktion. Man muß bei jedem einzelnen Bereich sehr genau hinschauen. Und mit einer Aussage, die impliziert „teuer = gut“ ist überhaupt nichts erreicht.

  4. 4

    Hallo Herr Gräber,
    ich danke Ihnen für Ihren ausführlichen Bericht. Die beiden Filme habe ich mir (noch) nicht ansehen können – zu große mentale Probleme damit. Aber schon die Titel und die erste Sicht auf den Inhalt lassen mich bei solchen Filmen immer wieder stark sein, wenn die Gier auf tierische Nahrungsmittel zu groß ist. –

    @Wencke
    Natürlich kann man in den seltensten Fällen die Herkunft unserer Lebensmittel überprüfen. Aber man kann dort einkaufen, wo auch ein Gespräch über die Herkunft zugelassen und nicht gleich abgeblockt wird. –

    Nach wie vor empfehle ich die Essweise von Franz Konz. Anstelle von Bio-Südfrüchten kann man gut heimisches Bio-Gemüse nehmen oder auch selbst gesammeltes Obst der Jahreszeit.
    Und wer mit Bio-Südfrüchten der Kleinbauern Probleme hat, braucht nur auf sein Auto zu schauen, das auch nicht mit Wasser fährt. Oder auf seinen Kaffee, Tee, Baumwoll-Kleidung usw. Damit erübrigt sich jeder unsachliche Kommentar.

  5. 5

    Die Aussage “Gutes ist niemals billig und Billiges ist niemals gut” lässt für mich nicht den „einzigen“ Umkehrschluss „Gutes ist immer teuer und Teures ist immer gut“ zu.
    Vielmehr ist damit gemeint: Gutes hat immer seinen Preis, es kann nicht unter dem Herstellpreis verkauft werden, denn dann kann niemand davon existieren“.

  6. 6

    Man sollte sich wieder angewöhnen, mit der Saison zu essen. Man braucht z.B. keine Erdbeeren im Dezember. Der Supermarkt um die Ecke hat auch Produkte aus heimischen Gefilden. Am besten wäre es aber immer noch, die Bauern in der näheren Umgebung zu unterstützen. Dort kann man gezielt nach den Anbaubedingungen fragen. Wenn dies immer mehr tun, wird auch der Erzeuger interessiert sein, seine Produkte zu verkaufen und wird den vernünftigen und fundierten Kritiken seiner Kunden Rechnung tragen.
    Wir müssen wieder mehr miteinander reden und uns nicht durch mediale Manipulationen auseinander dividieren zu lassen. Das Miteinander ist wichtig und nicht das ständige Gegeneinander und die unbegründeten Schuldzuweisungen.
    Verbannt einfach mal die Fernseher aus dem Alltag und lernt wieder selber denken. Nur selber denken macht schlau und vor allem frei.

  7. 7

    Regionalversorgung ist der Weg. Wir haben in näherer Umgebung mehrere Bio-Gärnter, die sich im Laufe der Jahre sehr gut etabliert haben und eine top-Auswahl an allerschönstem Obst und Gemüse anbieten. Wenn die Sachen erst eine halbe Stunde vor dem Kauf geerntet werden, halten sie lange frisch und bieten sicherlich ein Optimum an Nährstoffen. Verpackungen entfallen weitgehend und unnötige Transporte ebenso. Wer´s braucht: auch Milchprodukte, Fleisch und Eier bekommt man regional. Man kann mit den Bauern sprechen und sich selbst über die Haltungsbedingungen informieren. Ein gute Auswahl an Bio-Trockenware in hochwertiger Qualität bieten nach meiner Beobachtung und Erfahrung die Drogerieketten dm und Rossmann an. Das ist eine gute Alternative, wenn der Bioladen zu teuer erscheint.
    Tatsächlich kann man sich angewöhnen, ein paar Bissen weniger zu essen – mit guten Bio-Lebensmitteln wird man satt und nicht nur der Bauch voll.
    Meine persöänliche Empfehlung sind grüne Smoothies zum Frühstück und sonst bis Mittags nichts. Damit normalisiert sich das Körpergefühl, es tritt zelluläre Sättigung ein und der Heisshunger auf „raffinierte“ Sachen verschwindet. Infos unter gruenesmoothies.de oder Bücher von Boutenko…
    Für täglich gutes Wasser gibt es Carbonit-Filter für rund 100,- – die filtern 99% vom gängigen Schrott raus. Noch gründlicher wären Osmosefilter, die jedoch teurer in der Anschaffung sind.

  8. 8

    Richtig, Gundula, beiden Beiträgen kann ich nur zustimmen. Wir müssen unbedingt unsere Haltung zu „billig“ überdenken, ich glaube auch, ein Anfang ist gemacht.

    Viele Lebensmittel bekommen wir gar nicht mehr in ihrer natürlichen Qualität. So darf mir z. B. kein Landwirt seine Milch direkt verkaufen. Sie muss erst in der Molkerei denaturiert werden, natürlich „zu meinem Schutz“. In den großen Molkereien kann auch keine Rohmilch verarbeitet werden, weil sie zu empfindlich für die ganzen Prozesse in diesen Mengen ist. Aber dass ich dann nicht selbst die Verantwortung für mich übernehmen darf und beim Bauern um die Ecke (ich wohne auf dem Land) kaufen kann, ärgert mich. So führe ich halt Rohmilchbutter und -käse aus dem Ausland ein.
    Ich kenne auch einen Metzger, der sein Schwein (vom Biobauern) bis zum Töten noch gestreichelt hat, um ihm den Stress zu nehmen. Heute darf er nicht mehr im eigenen Haus schlachten, sondern muss erst 50 km ins nächste größere Schlachthaus fahren. Er bekommt auch große Probleme mit der Lebensmittelüberwachung, wenn er Eier von einem befreundeten Bauern verkauft, garantiert von frei laufenden Hühnern, aber eben unsortiert und nicht alle einheitlich groß. Unsere Gesetze sind für die Industrie gemacht, die Nahrungsmittel in großem Stil verareiten. So weit, so schlecht. Aber dass kleine Nischen per Gesetz verstopft werden, finde ich untragbar. Wenn immer mehr Verbraucher auf die Barrikaden gehen, geschieht vielleicht einmal ein kleines Wunder.

    Wenn man Herrn Gräbers Beitrag liest und dabei das Ganze in den Blick nimmt, kann man ihn nicht mehr missverstehen. Jeder Artikel kann sich nur auf wenige Aspekte konzentrieren und muss sie vielleicht auch etwas einseitig darstellen. Alle „Wenn und Abers“ mit einzubeziehen macht ihn unlesbar.

  9. 9

    Hallo Herr Gräber.

    Seit Langem lese ich aufmerksam Ihre Berichte und möchte Ihnen für Ihre Arbeit danken. Mit diesem Beitrag sprechen Sie mir aus der Seele. Überall, auch in der Medizin zählt nur der schnöde Mammon, Raffgier und Teuschung. Aber die Masse begreift das nicht.

  10. 10

    Was soll der Verbraucher denn tun?
    Wa ist mit den vielen Menschen, die sich etwas teuerere Lebensmittel nicht leisten können?
    Was ist wenn ich in einer Stadt wohne und kein Bauer in Nähe ist.
    Was ist mit dem Bauern, der seine Produkte überhaupt nicht mehr einfach so verkaufen darf „Stichwörter: Milch, Eier usw. ?

    Alles hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.
    Die angeblich so schön formulierten Verbraucher-und Tierschutzgesetze sind doch nur dazu da, um unser Geswissen zu beruhigen und um der Lebensmittelindustrie den Rücken zu stärken…zu sonst nix anderem.

    Es ginge alles anders wenn man wollte.
    Aber in den Zeiten des Raubtierkapitalismus, wo jedes Mittel recht ist, um an das Geld der Verbraucher zu kommen stärkt die Politik dieser „Lebensmittelafia“ weiter den Rücken und das Volk lässt sich dekandent von der Glotze verblöden.
    Das ist ja alles so bequem…nur nicht selbst denken müssen.
    Die Lebensmittelindustrie macht das Volk krank und die Pharmaindustrie ist dann der nächste Großverdiener.
    Tja..das nennt man Teamwork.
    Wie sollte es auch anders bei den größten Industriezweigen auch zugehen.
    Womögich auch abgesprochen das Ganze.
    Und unsere Damen und Herren Politiker lassen sich dann aufunsere kosten in anderen High Tech Ländern wieder „reparieren“.
    Aber abgesehen davon…den Dreck bekommt das gemeine Volk zu fressen und die Herrschaften bekommen die „Leckerlies“.
    Es hat sich zu Mittelalter nichts geändert.
    Nur hat man erkannt, das ein voller Bauch nicht rebelliert.
    Weiter so Menscheit.

  11. 11

    Schön das es Sie gibt und das Sie uns solche Einblicke mit hilfreichen Lösungsansätzen geben.

  12. 12

    @spencer
    Nein, man muss nicht auf „teure Bio-Lebensmittel“ verzichten. Auch muss man nicht vegan leben, wenn man es nicht möchte. Ich – 63 Jahre alt – bin sehr der alten Lebensform verbunden: Am Sonntag gibt es Fleisch! So freut sich jeder die ganze Woche lang auf den Sonntag, denn dann gibt es Fleisch. Dem Mensch geht es gut, dem Tier geht es gut: Keine Massentierhaltung und trotzdem Fleisch für jeden. – Warum gibt es keine Rückbesinnung auf die „alten guten Zeiten“, die sicher etwas positives für Mensch und Tier hatten?
    Niemand, aber wirklich niemand will jemandem den Fleischkonsum ausreden. Nur das Übermaß an Fleischkonsum ist sowohl für den Menschen (Übermaß an Eiweiß) als auch das Tier (Massenhaltung) schädlich!

  13. 13

    Ich kann den meisten Kommentaren hier zustimmen. Ich lebe in Australian und es wundered mich immer wie weit die Macht und der Einfluss von einigen wenigen Supermarktketten geht. Wir haben die selben Gesetze wie in Deutschland keine frische Milch mehr, keine Eier und organisches Gemuese ist der neueste Trent. Was ich jedoch nicht verstehe sind die Preise fuer gesunde Ernaehrung. Ich habe einen kleinen Gemuesegarten der mich nichts kostet, ich spruehe nichts, ich giesse nur sehr selten und wenn dann mit gesammeltem Regenwasser. Meine Salatkoepfe, Gurken und Kohlkoepfe sind normal gross und sehen gut aus. Wenn ich mir im Natur Heil Laden das organische Gemuese anschaue dann wird mir immer schlecht, nichts in meinem Garten sieht so alt, verwelket und beschaedigt aus und die Preise sind einfach astronomisch. Warum muss gutes Gemuese und Obst teurer sein? Das einzig teurere ist die Mitgliedschaft damit der Organische Stempel genutzt werden kann. Das ist in Australian und in Deutschland das selbe – das gibt mir nur wieder das Gefuehl das unsere Gesundheit nichts mehr bedeuted sondern nur das irgentjemand Geld scheffeln kann. Ich finde das sehr frustrierend.

  14. 14

    @Gundula
    Da gebe ich Ihnen in allen Punkten vollkommen recht.
    Aber leider ist so, und die Filme auf dieser Seite zeigen das, daß es leider auf den Massenschlachthöfen anders zugeht.
    Die Tiere sind dort keine Lebewesen, sondern einfach nur Material.
    Und das ist nicht nur in den Filmen belegt, sondern da ich für eine zeitlang in der Nähe eines Schlachthofs wohnte leider wirklich so.
    Sicher, ich möchte auch nicht auf Fleisch verzichten, aber ich würde es sehr begrüßen, wenn in meiner Nähe ein Bauer wohnen würde, der seine Tiere auf humane Weise schlachtet ohne diese leiden zu lassen.
    Und vor allem, das diese Tiere ein stressfreies und natürliches Leben geführt haben und nicht mit Hormonen, Antibiotika und Co und eine atypische Ernährung erhielten, um aufgezogen zu werden.
    Die gesundheitlichen Folgen sind für den Menschen kaum abzusehen.
    Im Laufe meines Studuims habe ich da sehr vieles mitbekommen, was diese Fehlernährung auf lange Sicht gesehen für den Menschen für Folgen hat und die sind keineswegs zu unterschätzen.
    Auch ist es wissenschaftlich erwiesen, das in teuerem oder billigem Obst DDT, Dioxine und Pestizide nachgewiesen wurden.
    Es ist also egal wo man sein Obst inkauft.
    Dieser chemische Dreck findet sich überall.
    Und von wegen Bio…das ist so ziemlich der größte Quatsch.
    Da steht Bio drauf, um noch mehr Geld für diese Waren einzusacken.
    Ob teueres Fleischprodukte oder billige Fleischprodukte, ob teueres Obst oder billiges Obst, das ist egal.
    Da ist überall irgendetwas drin, was für den Menschen nicht gut ist.
    Die Frage ist nur in welchen Mengen man es zu sich nimmt.
    Und demnächst auch noch Plutonium im Fisch.
    Ich weis nicht wieso, aber es Tiere wieder so zu halten wie es einst war ist leider ncit möglich, aber es wäre möglich Tiere in zumindest ähnlicherweise zu halte, so das diese gesund sind und es Ihnen gut geht.
    Und es ist auch möglich Obst und Gemüse so anzubauen, das man keine Pestizide uns so’n Dreck braucht.
    Aber der Verbraucher möcht ja das alles ausschaut, wie gemalt.
    Lieber kaufe ich einen Apfel oder einen Kopf Salat mit Flecken, der natürlch aufgewachsen ist.

  15. 15

    @Alle hier
    Sorry für die Verschreiber.

  16. 16

    Hallo Wencke,
    richtig, man mag eigentlich garnichts mehr essen. ich selbst lebe in der Großstadt und merke auch hier im Biobereich große Qualitätsdefizite, die es früher und in kleineren Läden nicht gab. Der Verbraucher selbst muß dringend anfangen, durchs einen Einkauf das Nahrungsmittelangebot zu beeinflussen, damit wir wieder ein Stück weit zurück in die Zukunft gehen können. Der Verbraucher hat den Markt dementsprechend beeinflusst, weil er faul, bequem und unwissend geworden ist. Wie Zombies rennen wir in die Super- und Biomärkte und kaufen den größtmöglichen Scheiß, weil da auf der Packung gesund, leicht, frisch steht und denken einfach nicht mehr nach! Tütensuppen, egal ob Bio oder konventionell, gehört nicht in unseren Magen! Fangt an, liebe Leut, und lest ALLE Inhaltsangaben. Fast nirgends mehr findet ihr Aromen – oft niedlich verpackt als „natürliche Aromen“ – aus Sägespähne und Schimmelpilz gezüchtet! Überall sind sonstige Zusatzstoffe drin, die nicht in unseren Körper gelangen dürfen! Wir haben es in der Hand, nur durch jeden einzelnen Einkauf von jedem einzelnen Bürger können wir die Industrie schon mächtig beeinflussen (sie wollen ja keine Produkte produzieren, die liegen bleiben).
    lg, Cecilia

  17. 17

    Ich habe mich so in Rage geschrieben, dass ich vergessen habe etwas Wichtiges zu sagen:
    Wir haben allesamt vergessen, wo der Unterschied zwischen „billig“ und „günstig“ ist. Und das nutzt die Industrie gnadenlos aus.
    Was wir eigentlich suchen sind günstige, gute Nahrungsmittel, die Industrie gaukelt uns das vor (vorallem mit Werbung und Versprechen auf den Verpackungen), dabei bieten sie uns einfach nur billiges Zeug an.

  18. 18

    Sehr geehrter Herr Graeber,

    danke für Ihre sehr ausführliche Info über unsere “Nahrungsmittel”. Da ich ein Mensch bin der sich für alles interessiert, war ich einmal zum AUSSTALLEN von Puten auf einer Geflügelfarm.
    Einfach um zu erfahren wie das bewerkstelligt wird und wie man mit den Tieren verfährt. Ich sage Ihnen, dass mein Entsetzen und meine Abscheu gegen diese Fleischlobby so groß wurde, dass ich seit dem kein Putenfleisch mehr essen kann. Ich habe da völlig verzweifelte KREATUREN gesehen die vor Schmerz weinten. Da ich ein sehr tierlieber Mensch noch dazu bin, konnte ich bis heute niemals vergessen, was sich da abspielte ( vor 15 Jahren ). Der Besitzer dieser Einrichtung ermöglichte es mir, mich mit seinem Privatauto zum nächsten Stall mitzunehmen um mit mir über diese Ausstallung zu sprechen. Er offenbarte mir daraufhin “Geheimnisse”, welche mich noch mehr erschaudern ließen. Ich bin heute so aufgeklärt, dass ich liebend gerne auf Fleisch und Wurstwaren verzichte. Schlachtvieh wird nämlich erst durch die halbe “Welt” kutschiert bevor es im Schlachthof landet. ( um die Herkunft zu verschleiern ) Es ist außerdem skandalös, dass die armen Tiere auf diesem Höllentrip weder Wasser noch Nahrung bekommen und manchmal verenden vor Stress und Angst. Weil ich es wagte, mich den Machenschaften so kritisch entgegenzustellen, bezichtigte man mich auch noch der Spionage bzw. Bespitzelung und der Chef dieser Einrichtung forschte nach, wer ich wohl sein konnte und ob er vor mir Angst haben mußte wegen evtl. folgender Anzeigen wegen Tierquälerei. Sehr geehrter Herr Graeber, ich bin Mitglied von Avaaz und kämpfe mit vielen anderen gerechtigkeitsliebenden Menschen für den Erhalt der Würde eines jeden Menschen und für die Durchsetzung humanistischer Ziele. Es wurde erst kürzlich ein großer Erfolg gegen den schon viele Jahre herrschenden Drogenkrieg errungen. Ich bin sehr begeistert von dem Engagement vieler Menschen unsere Welt humaner werden zu lassen. Ich begrüße auch sehr Ihr Engagement in dieser Sache und möchte Ihnen meine Idee unterbreiten gegen die Machenschaften der Pharmalobby eine Petition um die “Welt” gehen zu lassen. Natürlich weiß ich, dass die Profitgier so groß ist, dass selbst vor Auftragsmord nicht zurückgeschreckt wird. Wenn Sie eine Idee unterbreiten könnten, was in diese Petition reingehören sollte, wäre ich sehr erfreut. Ich weiß, dass viele ( bzw. alle ) Mediziner einem unerhörten Druck durch die Pharmalobby ausgesetzt sind und oft an ihre psych. Grenzen stoßen. Hilflos müssen sie zusehen, dass ihr einst geleisteter Hyppokratischer Eid zu Gunsten des Profites tagtäglich entweiht wird.
    Hinzu kommt außerdem noch die Verständnislosigkeit der unaufgeklärten Patienten. Sie stehen also von allen Seiten unter Beschuss. Mit diesen Gedanken grüße ich Sie wieder freundlich wünsche Ihnen ein schönes, sonniges Wochenende und dass Sie die Kraft weiterhin besitzen, Ihre Ziele zu erreichen.

  19. 19

    ich kann nur jeden artikel doppelt untersteichen und wünsche vielen menschen das sie in den genuss kommen diese artikel zu lesen

  20. 20

    Die ganze Welt ist verrückt, und wir sind mittendrin! Es wird sowieso alles von „oben“gesteuert,so dass der kleine Bauernbetrieb (wo Kühe auf der Weide sein dürfen)systematisch in den Ruin getrieben wird!
    Das Motto lautet doch heute: viele Kühe ,viele Mühe und kein bisschen gute Milch! Man könnte einen Roman schreiben über die ganzen Lebemsmittel die nicht mehr das sind das sie einmal waren. Ich bin ohne Erdbeeren im Winter und ohne anderen Mist aufgewachsen und bin deshalb auch nicht krepiert! Jeder hat es selber in der Hand was erzu sich nimmt und ich kann nur raten ein wachsames Auge auf die Produkte zu werfen die man kauft!

  21. 21

    Ich bin entsetzt, habe mir soeben den Film angesehen, beide, ich konnte teilweise nicht mehr hinsehen. Es ist unfassbar, was mit diesen armen Kreaturen Gottes geschieht! Das darf nicht ungestraft bleiben. Ich habe keine Worte. Ich habe mit großem Interesse die Beiträge gelesen und wünschte mir sehr, die Dinge würden sich ändern. Was kann man tun. Wir (mein Mann und ich) sind zum großen Teil Rohköstler, ich werde meinen Mann überzeugen (mit Ihrem Film) kein Fleisch mehr zu essen. Ich wünsche Ihnen Kraft, weiter zu machen und bedanke mich für die guten Informationen.

  22. 22

    […] Aber warum sind dann auch bei Proben der Wiesenhof-Produkte Antibiotikarückstände und resistente Keime gefunden worden? Das gerade Wiesenhof nicht unbedingt zu den glaubwürdigsten Unternehmen gehört, hab ich in einem früheren Artikel belegt, bei dem es u.a. um die Frage der Tierhaltung und Fleischproduktion geht: Billige Nahrungsmittel teuer bezahlt. […]

  23. 23

    hallo Herr gräber,Sie sind ein Berufskollege von mir und ich weiß,dass Sie recht haben.Aber mich mich stört immer wieder bei solchen Artikeln dass nur für die reichen geschrieben wird.An die Euro-Umdreher (die es in diesem Land haufenweise gibt)richten auch Sie sich nicht.Z.Bsp.wenn Sie sagen man soll tote Zähne immer ziehen lassen wg Störfeldern.Mein Kommentar: Schön,daß Sie das Geld für den Zahnersatz haben und das auch voraussetzen.Ich z.Bsp.habe soviel Geld nicht.Und jetzt? Krank bleiben?

  24. 24

    Ps: Ich will sagen,daß die ewige Forderung nach biologischer unbearbeiteter Nahrung völlig die Tatsache ignoriert,dass viele Leute darauf verzichten MÜSSEN-weil es unerschwinglich ist.

  25. 25

    Hallo Susann,

    Mit dem Zahnersatz kann es wirklich teuer werden. Allerdings gibt es auch hier eine mögliche „Kassenlösung“. Das Ziehen der toten Zähne ist eine Kassenlösung – man braucht nur einen Zahnarzt der das „mitmacht“. Das Füllen der Lücke ist meines Wissens auch möglich – allerdings sind die „guten“ Lösungen wie Keramik etc. teurer. Implantate befürworte ich sowieso nicht – und ich selbst habe auch keine.

    Zur „teuren“ Ernährung habe ich hier geschrieben:

    http://www.gesund-heilfasten.de/blog/ist-gesunde-ernaehrung-zu-teuer/

  26. 26

    […] für Tag mit der Nahrung zu uns nehmen (müssen)? Mehr zu diesem Thema hatte ich schon einmal unter http://www.gesund-heilfasten.de/blog/billige-nahrungsmittel-teuer-bezahlt/ […]

  27. 27

    […] Somit hat die Welt und ihr freiheitlicher Vorreiter nicht nur ausreichend Zucker, um entsprechend billige Nahrungsmittel zu produzieren, die für zuckerbedingte Folgeerkrankungen sorgen. Nein, durch die GM-Variante wird […]

  28. 28

    Sehr geehrter Herr Gräber
    Vielen Dank für diesen Artikel (und allen anderen). Betreffend „Chlorella und Spirulina – Algen bzw. Bakterien“ möchte ich ergänzen, dass nicht jeder die Einnahme verträgt. Mir ging’s jedenfalls äusserst übel. Nebenwirkungen erwähnten Sie ja auch in einem anderen Artikel. Jedenfalls trau‘ ich mich nicht mehr das Pulver einzunehmen, das war zu zu heavy
    mfg Marscha

  29. 29

    […] Billige Nahrungsmittel teuer bezahlt […]

  30. 30

    […] Schlachtstation, wo Tierseuchen keine Seltenheit sind. Unter Eier-Tanz um Antibiotika-Hühner und Billige Nahrungsmittel teuer bezahlt habe ich die Bedingungen der industriellen Fleischproduktion näher […]

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